CH406269A - Brückenlegegerät - Google Patents

Brückenlegegerät

Info

Publication number
CH406269A
CH406269A CH344563A CH344563A CH406269A CH 406269 A CH406269 A CH 406269A CH 344563 A CH344563 A CH 344563A CH 344563 A CH344563 A CH 344563A CH 406269 A CH406269 A CH 406269A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bridge
arms
vehicle
laying device
rollers
Prior art date
Application number
CH344563A
Other languages
English (en)
Inventor
Hugo Dipl Ing Sedlacek
Original Assignee
Beteiligungs & Patentverw Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beteiligungs & Patentverw Gmbh filed Critical Beteiligungs & Patentverw Gmbh
Publication of CH406269A publication Critical patent/CH406269A/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D15/00Movable or portable bridges; Floating bridges
    • E01D15/12Portable or sectional bridges
    • E01D15/127Portable or sectional bridges combined with ground-supported vehicles for the transport, handling or placing of such bridges or of sections thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description


      Brückenlegegerät       Zum Überwinden von Wasserläufen und ähnlichen  Hindernissen im Gelände sind     fahrbahre    Brücken  legegeräte entwickelt worden. Bekannt ist ein solches  als Raupenfahrzeug ausgebildetes Gerät, zu dem ein  eigens hierfür     konstruiertes    Brückentragwerk gehört,  das aus zwei     scharnierartig    miteinander verbundenen       Hälften    besteht. Beim Transport liegt das Brücken  tragwerk im zusammengeklappten Zustand auf der  Oberseite des Fahrzeuges, wobei das eine Ende der  unten liegenden     Hälfte    in Gelenken mit quer zur       Fahrtrichtung    liegender Achse an dem Fahrzeug be  festigt ist.

   Zum Legen der Brücke wird mittels eines  hydraulischen Antriebes zunächst das Brückentrag  werk in den Gelenken bis in eine etwa senkrechte  Lage hochgeschwenkt, und alsdann werden beim  weiteren Schwenken der am Fahrzeug     angelenkten     Hälfte beide     Hälften        auseinandergespreizt,    wobei sie  über das Hindernis     hinweggreifen    und dieses schliess  lich in gestreckter Lage überbrücken.  



  Die Erfindung bezweckt, ein     Brückenlegegerät     zu schaffen, das in verschiedener     Hinsicht    vorteil  hafter ist als die bekannten Geräte. Erfindungsgemäss  wird das dadurch erreicht, dass an einem Fahrzeug       angelenkte    Arme, die nach     vorn    und/oder hinten  schwenkbar sind, dazu dienen, ein etwa in Fahrtrich  tung oberhalb des Fahrzeuges angeordnetes Brücken  tragwerk zu tragen, und dass die Arme wenigstens  teilweise mit dem Brückentragwerk     kuppelbar    und  wenigstens teilweise mit Rollen versehen sind, auf  denen das Brückentragwerk abrollen kann. Zweck  mässig können am Hinterende des Fahrzeuges, z. B.

    eines Panzers,     angelenkte        Arme    mit dem Hinterende  des Brückentragwerkes gekuppelt werden, das dabei  von Rollen unterstützt wird, die unmittelbar oder  mittelbar an am Fahrzeug     angelenkten    Armen sitzen.  Dabei kann man geeignete Mittel zur Verhinderung    des     Abhebens    des     Brückentragwerkes    von den     Armen     vorsehen. Vorzugsweise     können        wenigstens    an     einem     Fahrzeugende gelagerte Arme so weit     verschwenkt     werden, dass sie als Bodenstützen für das Fahrzeug  dienen.

   An die bis zur     Auflage    auf dem Boden abge  senkten Arme können     gegebenenfalls    nach oben  ragende Stützen angesetzt werden, die mit Rollen zum  Abrollen des     Brückentragwerkes    versehen sind.  



  Die Erfindung     bringt    einmal den Vorteil, dass das  Brückentragwerk     nicht    eine besondere, auf das     Brük-          kenlegegerät    zugeschnittene Konstruktion zu haben  braucht.     Insbesondere    ist es nicht nötig,     dass    das  Brückentragwerk für die Auflagerung auf dem Fahr  zeug zusammengeklappt wird.  



  Es können Brückenabschnitte von innerhalb ge  wisser Grenzen beliebigen Abmessungen und beliebi  ger Konstruktion mit vorliegendem     Brückenlegegerät     befördert werden. Lediglich ist es erforderlich, dass  das     Brückentragwerk    glatte Laufflächen zum Ab  rollen hat. Es wird ferner der Nachteil der eingangs  erwähnten bekannten Bauart vermieden, der darin  besteht, dass beim Legen der Brücke zunächst die  zusammengeklappten     Brückenhälften    vom Panzer  aus in die lotrechte Lage geschwenkt werden und  die so gebildete hochstehende Wand dem Wind eine  grosse Angriffsfläche bietet und weiterhin sichtbar ist.

    Bei vorliegendem     Brückenlegegrät    hingegen wird der  Brückenabschnitt nicht hochgestellt,     sondern    in Fahrt  richtung     vorgerollt,    wobei gegebenenfalls die nach  vorn hin auf dem Boden abgesenkten Arme als  Stützen für den Panzer wirken und die     Kippsicher-          heit    der     vorgerollten    Brücke beträchtlich erhöhen.

    Wegen der verhältnismässig grossen     Stabilität    des aus  gekragten     Brückenabschnittes        können    von diesem  aus     Hilfsstützen    oder Schwimmer zur     Unterstützung     der Brücke in das     Hindernis    eingebaut werden, und      es ist möglich, die Brücke vom Panzer aus durch An  bauen von Brückenabschnitten an die bereits gelegten  Brückenabschnitte     zu    verlängern.  



  Das     Brückenlegegerät    kann naturgemäss auch zum  Abbauen einer verlegten     Brücke    verwendet werden,  indem das Brückentragwerk bzw. die betreffenden       Brückenabschnitte    nacheinander mit     Hilfe    der an  Fahrzeugen     angelenkten    Arme bis in die Transport  stellung auf den Fahrzeugen gebracht werden.  



  Mit vorliegendem     Brückenlegegerät    können ge  schlossene Brückentafeln oder auch     Spurträger,    die  das     Brückentragwerk    bilden, befördert werden. An  die Stelle eines Brückenabschnittes kann naturge  mäss gegebenenfalls auch eine vollständige Kurz  brücke treten.  



  Auf der     Zeichnung    sind in     Fig.    1 bis 4 verschie  dene Ausführungsmöglichkeiten des Erfindungsgegen  standes veranschaulicht.  



  Gemäss     Fig.    1 sind an beiden Enden eines Panzers  1 zwei Paare von Armen 2 um waagrechte, quer zur  Fahrtrichtung liegende Achsen schwenkbar gelagert.  Sie sind schräg nach oben gerichtet und tragen an  ihren Enden Rollen 3, auf denen ein Brückenab  schnitt 4 in Form einer Brückentafel oder von Spur  trägern mittels einer auf seiner Unterseite     befind-          lichen,    glatten Rollbahn 5     aufliegt.    Der Brückenab  schnitt ist hierbei oberhalb des Panzers in Fahrtrich  tung angeordnet und stützt sich ausserdem in der Mitte  auf dem Turm 6 des Panzers ab.  



  Die Arme 2 sind in der dargestellten Lage gegen  über dem Panzer 1 festgestellt, und der Brücken  abschnitt 4 ist durch Befestigungsmittel 7 gegen ein  Abheben von den Rollen 3 sowie gegen eine Ver  schiebung in waagrechter Richtung gesichert.  



  Aus der Transportstellung nach     Fig.    1 kann der  Brückenabschnitt nach entsprechendem Lösen der       Befestigungsmittel    7 und unter     geeigneter    Schwenkung  der Arme 2 auf den Rollen abgerollt und in die ge  wünschte Lage über dem     Hindernis    gebracht werden.  Zu diesem Zweck wird vorzugsweise, wie     Fig.    2 zeigt,  der Brückenabschnitt 4 an seinem Hinterende     mit     den am Hinterende des Panzers     angelenkten    Armen  8 durch     Bolzen    9 gekuppelt.

   Durch     Verschwenken     der entsprechend lang ausgebildeten Arme 8 mittels  eines geeigneten Antriebes nach vorn wird der  Brückenabschnitt 4 auf den Rollen 3 der vorderen  Schwenkarme 10 zum Abrollen gebracht, wobei die  Arme 10 zweckmässig in eine geeignete Lage nach       vorn    geschwenkt werden.  



  Wie     Fig.    3     zeigt,    können die vorderen Arme 11  bis zum Aufliegen ihrer Enden auf den Boden abge  senkt werden. Wenn sie in dieser Lage gegenüber dem  Panzer 1 festgestellt werden, dienen sie für diesen  als Kippstütze. An die Enden der     Arme    11 können       alsdann    Stützen 12 angesetzt werden, die nach oben  ragen und in einer geeigneten Lage gegenüber den    Armen 11 festgestellt werden.

   Sie tragen an ihren  oberen Enden Rollen 3, auf denen der Brückenab  schnitt 4 abrollen     kann.    Dieser ist an seinem Hinter  ende mit den hinteren Armen des Panzers gekuppelt,  die gegebenenfalls aus zwei gelenkig miteinander ver  bundenen Teilen 13, 14 bestehen, welche in verschie  denen Winkellagen gegeneinander festgestellt werden  können.  



  Wie     Fig.4        zeigt,    greifen unter Umständen die  hinteren     Arme    13, 14 am hinteren Ende des Brücken  abschnittes 4 auf dessen Oberseite an; man hat hier  bei die     Möglichkeit,    den Brückenabschnitt 4, der  ebenso wie bei der Anordnung nach     Fig.    3 auf Rollen  3 von     Stützen    12     aufliegt,    durch Niederdrücken seines  Hinterendes vorn anzuheben und umgekehrt.  



  Mit     Brückenlegegeräten    nach der     Erfindung    kön  nen beliebig lange Brücken hergestellt werden, indem  an die verlegten Brückenabschnitte in der beschrie  benen Weise laufend weitere     Brückenelmente    ange  setzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Brückenlegegerät, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Fahrzeug angelenkte Arme (2), die nach vorn und/oder hinten schwenkbar sind, dazu dienen, ein etwa in Fahrtrichtung oberhalb des Fahrzeuges ange ordnetes Brückentragwerk (4) zu tragen, und dass die Arme wenigstens teilweise mit dem Brückentrag- werk kuppelbar und wenigstens teilweise mit Rollen (3) versehen sind, auf denen das Brückentragwerk ab rollen kann.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Brückenlegegerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Hinterende des Fahrzeuges (1) angelenkte Arme (8, 13, 14) mit dem Hinterende des Brückentragwerkes (4) gekuppelt werden können, das dabei von Rollen (3) unterstützt wird, die un mittelbar oder mittelbar an am Fahrzeug angelenkten Armen (10, 11) sitzen. z. Brückenlegegerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Mittel (7) zur Verhin derung des Abhebens des Brückentragwerkes (4) von den Armen (z. B. 2) vorgesehen sind.
    3. Brückenlegegerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass wenigstens an einem Fahr zeugende gelagerte Arme (11) so weit verschwenkt werden können, dass sie als Bodenstützen für das Fahrzeug dienen. 4. Brückenlegegerät nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass an die bis zur Auflage auf dem Boden abgesenkten Arme (11) nach oben ragende Stützen (12) angesetzt werden können, die mit Rollen (3) zum Abrollen des Tragwerkes (4) ver sehen sind.
CH344563A 1962-03-23 1963-03-18 Brückenlegegerät CH406269A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB66500A DE1209142B (de) 1962-03-23 1962-03-23 Brueckenlegegeraet

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH406269A true CH406269A (de) 1966-01-31

Family

ID=6975157

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH344563A CH406269A (de) 1962-03-23 1963-03-18 Brückenlegegerät

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH406269A (de)
DE (1) DE1209142B (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2641807C2 (de) * 1976-09-17 1986-08-14 Iveco Magirus AG, 7900 Ulm Fahrzeug zum Transport und Verlegen von Brückenteilen
FR2619134B1 (fr) * 1987-08-04 1990-11-23 Mediterranee Const Ind Pont modulaire a mise en oeuvre rapide

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR859277A (fr) * 1939-05-04 1940-12-14 Perfectionnements aux ponts transportables plus particulièrement établis pour le passage des chars de combat et de matériel militaire de guerre

Also Published As

Publication number Publication date
DE1209142B (de) 1966-01-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2905793C2 (de) Schreitwerk
EP0141102B1 (de) Abdeckvorrichtung für Spielfelder, Schwimmbecken oder dgl.
CH657985A5 (de) Faltbarer rollstuhl.
DE102006001785B4 (de) Zelt mit einem Vordachteil
DE1147014B (de) Vorrichtung zum Errichten von aus aufeinandergesetzten Elementen bestehenden Turmdrehkraenen
DE202017005306U1 (de) Transportables Karussell mit geneigter Plattform
DE69031628T2 (de) Faltbares gestell für bandförderer
DE1196835B (de) Fahrzeugrampe
CH406269A (de) Brückenlegegerät
DE3721547C2 (de)
DE102020126556B3 (de) Mobile eventbühne und verfahren zum aufbau der mobilen eventbühne
AT523731B1 (de) Motorik- und erlebnispark
DE68913443T2 (de) Tribünenfahrzeug.
AT237666B (de) Brückenlegegerät
DE2134083A1 (de) Waagerecht zusammenklappbarer Turmkran
DE4002937C2 (de) Mobile Bühne
DE2927430C2 (de)
DE927229C (de) Turmkran
DE2420504A1 (de) Transportabler kastenfoermiger aufbau
DE4345134A1 (de) Überdachung, insbesondere Personenkraftwagenüberdachung
DE9212621U1 (de) Überdachung, insbesondere Personenkraftwagenüberdachung
AT218700B (de) Aufzugeinrichtung
DE1158417B (de) Staender fuer Verkehrszeichen
DE1936910C3 (de) Schnell montierbarer Mobilkran
DE1205674B (de) Turmdrehkran