CH406288A - Verfahren zur Feststellung von Fehlern bei der Übertragung von Daten und Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Feststellung von Fehlern bei der Übertragung von Daten und Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens

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CH406288A
CH406288A CH775262A CH775262A CH406288A CH 406288 A CH406288 A CH 406288A CH 775262 A CH775262 A CH 775262A CH 775262 A CH775262 A CH 775262A CH 406288 A CH406288 A CH 406288A
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parity
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CH775262A
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Cohn Marius
Franck Abraham
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Sperry Rand Corp
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Description


  Verfahren zur Feststellung von Fehlern bei der     Übertragung    von Daten  und Vorrichtung zur     Ausführung    des Verfahrens    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Fest  stellen von Fehlern bei der     Übertragung    von Daten  in Form einer Nachricht bestehend .aus binären     Daten-          signalen,    bei welchem auf der Sendeseite jedem  binären Datensignal entsprechend seiner Stellung in  der Nachricht ein Gewicht in arithmetischer Folge  zugeordnet und     ein    Kontrollwort aus diesen Ge  wichten gebildet wird, welches dann zusammen mit  der zu übertragenden Nachricht     übermittelt    wird,

    und auf der Empfangsseite aus .den     übermittelten     binären Datensignalen in gleicher Weise ein Kontroll  wort gebildet     und    zur Feststellung der richtigen     über-          mittlung    mit dem     übermittelten    Kontrollwort ver  glichen wird.  



  Bei der Datenübermittlung ist es     bekannt,    die  Richtigkeit der     Übertragung    einer     Nachricht    von  einer     Stelle    zu einer anderen Stelle durch Vereini  gung der Nachricht mit     einem        Prüfzeichen,    welches  in einem     bestimmten    Zusammenhang mit dem zu       übertragenden    Wort steht, zu überprüfen.

   Enthält  die     übertragene    Nachricht einen Fehler,     dann        wird     dieser     aufgefunden,    wenn das Kontrollwort, welches  aus der     Nachricht    an der Empfangsstelle heraus  genommen wird, verschieden ist von dem     Kontroll-          wort,    welches an der     Übertragungsstelle    entwickelt  worden ist.

   Bisher sind Verfahren zur Feststellung  von Fehlern bekannt geworden, .bei denen das     Kon-          trollwort,    welches zusammen mit den Digitaldaten  gesendet werden muss, aus der Nachricht dadurch  gebildet wird, dass man jede Digitalstelle der Nach  richt nach Gewichten bewertet. Auf diese Weise wird  also eine neue Zahl     gefunden,    welche die     Summe     der Gewichte aller      L -Stellen    des ursprünglichen  Worts darstellt.

   Es sind auch bereits     Verfahren    zum  Auffinden von Fehlern     bekannt    geworden,     bei    denen  ein oder mehrere entsprechende Bits unter die Daten,    die übertragen     wenden    sollen, geschrieben werden,  so dass die Anzahl von  L  in der     Kombination     ungerade oder gerade ist. Man spricht dann von  Paritätskontrolle.  



  Die vorliegende     Erfindung        stellt        eine    Verbesse  rung des erstgenannten     Verfahrens    dar.     Eine    Pari  tätskontrolle kann noch zusätzlich vorgenommen  werden.  



  Die     Erfindung    ist dadurch     gekennzeichnet,    dass  ,das Kontrollwort aus einem Wert besteht, welcher       .dem        ganzzahligen    Rest beider Division der     Summe     der mit ihren Gewichten     multiplizierten        Binärwerten          dem    Nachricht durch 2k entspricht, wobei k die       kleinste    ganze Zahl ist, welche 2k     grösser    als die       Summe    der     ,beiden        grösstmöglichen    Gewichte macht.  



  Die     Erfindung        .betrifft    ferner eine Vorrichtung  zur     Ausführung    des Verfahrens. Diese ist dadurch  gekennzeichnet, dass ein     Zähler    vorgesehen ist, der  von den binären Datensignalen schaltbar ist     und     dessen     Zählstufen    mit einem Akkumulator, dessen  Kapazität gleich 2k ist, über     UND-Gatter        verbunden     sind,

   die jeweils beim     Eintreffen    eines     Datensignals     mit dem Wert      L     den     Inhalt    des     Zählers    in den       Akkumulator    übertragen, ohne jedoch den Zähler  zu löschen.  



  Es stehen     verschiedene    Möglichkeiten zur Ver  fügung, um das beschriebene     Verfahren    mit     Paritäts-          kontrolle    zu kombinieren. Es     kann        beispielsweise     ein Paritätsbit p für     die    zu übertragende Nachricht  m vorgesehen werden,     wobei    das     Kontrollwort    c nur  aus der     Nachricht    m     gebildet    wird.

   Es kann ferner  je ein Paritätsbit p für die zu     übertragende    Nach  richt m und das     Kontrollwort    c vorgesehen werden,  wobei das Kontrollwort c nur aus der     Nachricht    m  gebildet wird. Ferner kann ein Paritätsbit nur für  das     Kontrollwort    c vorgesehen werden. Schliesslich      kann     ein        Paritätsbit    p für die zu übertragende Nach  richt m vorgesehen werden, wobei das     Kontrollwort     c aus der Nachricht m samt dem Paritätsbit gebildet  wird. Dieser letztere Fall soll nun     näher        erläutert     werden.  



  Es sei angenommen, das Bild     eines    vollständigen  zu übertragenden Wortes sei folgendes:       Ckck-1   <B>...</B>     C2Cipmnmn-1   <B>...</B>     m2M1,   <I>(1)</I>  worin  <I>m =</I>     mnmn-1   <B>...</B>     m2M1   <I>(2)</I>  das ursprüngliche     Datenwort,    das     heisst    die Nach  richt ist; das Paritätsbit p so festgelegt ist, dass die  Summe der Bits von  eins  in .der Kombination  von m und p ungerade ist; und  C =     CkCi;-1   <B>...</B><I>C2C1 (3)</I>  das Kontrollwort darstellt.

   Weil nun das.     Kontroll-          wort    für sämtliche verschiedene Kombinationen von  Zahlen in m verschieden ist, ist die     Auffindung        eines     oder zweier Fehler in den ursprünglichen n + 1 Bits,  das heisst der Nachricht m und des Paritätsbits ga  rantiert.  



  Um nun das Kontrollwort zu     ermitteln,    werden  jedem der Bits     mi;    in entsprechender Weise Gewichte  zugeordnet, und es erhält z. B. das Paritätsbit p     das     Gewicht     w,1        .F    1. Wie oben bereits     erwähnt,    werden       im    allgemeinen nur     aufeinanderfolgende    Gewichte  angefügt,     nämlich          Ws    (4)  worin  j = 1, 2, 3<B>...</B>     n,   <I>n + 1.

   (5)</I>    Der nächste     Verfahrensschritt        besteht    darin, die  Summe zu bilden  
EMI0002.0032     
    in     einem        Akkumulator,    dessen Kapazität M = 2k       (ein        ganzzahliges    Vielfaches von 2) ist, und worin k  die kleinste Zahl ist, welche der folgenden Unglei  chung genügt:  <I>n + (n + 1)</I>      <     21,<I>= M.

   (8)</I>  Der     Zusammenhang,    der zwischen den Gewich  ten und der Kapazität bestehen sollte, kann wie folgt       beschrieben    werden: M ist die Kapazität und     wi        ist     das     Gewicht    für die     i-binäre    Stelle der Nachricht;

    wenn M nicht entweder die     Differenz        wi        w;    oder       .die    Summe     wi    +     wi    für alle möglichen Werte von  i     und    j teilt, und zwar durch ein     ganzzahliges    Viel  faches,     dann    erreicht man die Fehlerauffindung ent  weder für einen oder zwei beliebige Fehler in der  Nachricht. Die Anwendung des Paritätsbits dehnt die  Möglichkeiten der Fehlerauffindung     auf.    drei Bits  aus.  



  Bei Bildung der Summe S in einem     Akkumu-          lator    mit der Kapazität M erhält man als Resultat  eine Division von S durch M, wobei der Rest das  Kontrollwort bildet. Zur Erleichterung des Ver  ständnisses soll nun ein praktisches     Beispiel        gegeben     werden. Angenommen, das binärcodierte     Datenwort,     welches übertragen werden soll, sei:    <I>L 0 0 L L L 0 L 0 L L</I> 0 L 0 0<I>L L L 0 L.</I>    Eine Prüfung des Wortes ergibt, dass die Zahl der        L -Bits,    die     darin    enthalten     ist,    gerade ist.

   Um  eine ungerade Paritätskontrolle zu     ermöglichen,    muss  ein      L Bit    als höchste Stelle verwendet werden,    so dass die Zahl der binären Ziffern  L  ungerade  ist. Das Wort mit dem Paritätsbit kann infolgedessen  folgendermassen geschrieben werden:

    
EMI0002.0064     
  
    Parität <SEP> Datenbits
<tb>  <I>L <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> L <SEP> L <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L</I> <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> <I>L <SEP> L <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L.</I>       Wie bereits oben erwähnt, werden zur Ermitt  lung des eigentlichen Kontrollworts,     das    -an die  Nachricht vor     ihrer    Übertragung auf eine Empfangs  station angehängt werden sollte, den verschiedenen  Stellen in der Nachricht     aufeinanderfolgende    Ge  wichte zugeordnet.

   So kann     .beispielsweise    das Ge-    wicht<B> L></B> der untersten, das heisst in diesem Falle  der am weitesten rechts gelegenen Stelle     zugeordnet     werden, ein Gewicht 2 der nächsten Stelle und ein  Gewicht 3 der untersten Stelle, usw.

   Das zu über  mittelnde Wort und die     aufeinanderfolgenden    Ge  wichte sind dann folgende:  
EMI0002.0071     
  
    Parität <SEP> Datenbits
<tb>  21 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> <I>0 <SEP> L <SEP> L <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> L</I> <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> <I>L <SEP> L <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L</I>
<tb>  L <SEP> 20 <SEP> 19 <SEP> 18 <SEP> 17 <SEP> 16 <SEP> 15 <SEP> 14 <SEP> 13 <SEP> 12 <SEP> 11 <SEP> 10 <SEP> 9 <SEP> 8 <SEP> 7 <SEP> 6 <SEP> 5 <SEP> 4 <SEP> 3 <SEP> 2 <SEP> 1       Die nächste Stufe des     Verfahrens        bildet    die     Sum-          mierung    der Gewichte für die      L -Zeichen    in dem  Datenwort in einem Akkumulator,

   wobei die     Summe     durch den Wert der Kapazität des Akkumulators  dividiert wird. Der bei der Division     übriggebliebene     Rest ist     dann    das gewünschte Kontrollwort. Die für    den     Akkumulator    benötigte Kapazität hat den Wert  2k, worin k die letzte ganze     Potenz    darstellt, bei der  2k grösser als die Summe der beiden grössten Ge  wichte der Nachricht     ist.    Bei dem obigen Beispiel  muss also 2k grösser sein als 41 (siehe Gleichung 8).       Dies    bedeutet aber, dass k gleich 6 sein muss. Die      Kapazität ist dann 64.

   Werden nun die Gewichte  (im obigen Beispiel: 1, 3, 4, 5, 8<B>...</B> 20, 21) der  Bits einem Akkumulator mit der Kapazität 64 zuge  führt, dann ist der Rest im Akkumulator der Dezi  malwert 16 oder der binäre Wert 0 L 0 0 0 0.    Dies ist das Kontrollwort, welches an die Nachricht  angehängt und an die Empfangsstation übertragen  werden kann.

   Nachstehend wird die vollständige  Nachricht, die übertragen werden soll, wieder  gegeben:  
EMI0003.0001     
  
    Kontrollwort <SEP> Paritätsbit <SEP> Datenbits
<tb>  0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> <I>L <SEP> L <SEP> L</I> <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> <I>L <SEP> L <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> L</I> <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> <I>L <SEP> L <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L.</I>       Angenommen, es unterliefe     während    der Über  tragung dieser Nachricht ein Fehler in der zwölften  Stelle von rechts, das heisst, dass statt der     Ziffer     0   die Ziffer  L  steht, dann ergibt sich beim     Bilden    des       Kontrollworts    auf der Empfangsseite das Resultat:

    <I>0 L L L</I> 0 0       Wird    dieses     Kontrollwort,    das in der Empfangs  station gebildet wird, mit demjenigen verglichen, das  auf der     Senderseite    entwickelt worden ist, dann zeigt  die Tatsache, dass sie nicht miteinander übereinstim  men, an, dass bei der     Übertragung    ein Fehler unter  laufen ist.

   Ist wirklich nur ein Fehler     während    der  Übertragung in der Nachricht unterlaufen, dann kann  eine     Fehlerkorrektur    erreicht werden,     wenn        IElfsmittel     vorhanden sind, um den zahlenmässigen Unterschied  zwischen den beiden Kontrollwörtern festzustellen,  das heisst also, den Unterschied zwischen dem über  tragenen     Kontrollwort    und dem im Empfänger er  zeugten Kontrollwort. Diese Differenz zeigt an, an  welcher Stelle der Nachricht sich der Fehler einge  schlichen hat.

   Beispielsweise unter :der oben getroffe  nen Voraussetzung, dass die     Differenz    zwischen den  beiden Worten in dezimalen Ausdrücken  28 - 16 = 1.2  ist, ist 12 die Ziffernstelle, von der     oben    angenom  men war, dass sich in ihr der Fehler     eingeschlichen     habe.  



  Das vorstehende Beispiel betrifft ein Verfahren,  bei dem das Paritätsbit an die Nachricht m gesetzt  worden ist, so dass die Zahl der binären Signale  L   in der Kombination ungerade ist, und dann     ein     Kontrollwort entwickelt wird. Die nachstehenden  Tabellen sollen die Fehler zeigen, die aufgefunden  werden, wenn man dieses Verfahren anwendet. Sie  zeigen auch die Ergebnisse, die man erreicht, wenn  die Anordnung der übertragenen Daten geändert  wird. In diesen Tabellen bedeutet das Wort  Korrek  tur:>, dass die Fehlerkorrektur im Falle     eines    einzel-         nen    Signalfehlers erreicht werden kann.

   Das Wort        wahrscheinlich     bedeutet, dass     obwohl    in den ange  gebenen Stellungen keine absolute Garantie für     eine          Fehlerauffindung    gegeben ist, die     Wahrscheinlichkeit     unauffindbarer     Kombinationen    von eventuell auf  tauchenden Fehlern gering ist. Die Zeichen (-)     in     den Tabellen bedeuten, dass für den Fall, dass die  Fehler auf anderem Wege ermittelt worden sind, die  zusätzliche Kontrolle durch die     betreffende    Methode  (Paritätskontrolle oder Kontrollwort) unwichtig ist.

    Der Ausdruck      indifferent     bedeutet, dass es un  wesentlich ist,     wie    viele Fehler bei der in Frage  stehenden Methode vorkommen, solange die Bedin  gungen für die andere Methode     erfüllt    werden. So  macht es beispielsweise     in    Tabelle I unten     keinen     Unterschied, wie viele Fehler     im        Kontrollwort    c  während einer Übertragung auftreten, solange     die     Anzahl der Fehler in der Nachricht m     geradzahlig     ist und nur ein     einziger    Fehler in dem Paritätsbit  vorhanden ist.

   Es ist durchaus denkbar, die Möglich  keiten zur     Vergrösserung    der     Fehlerauffindung    in  dem System über diejenige     hinauszusteigern,    die in  der Tabelle I dargestellt sind, wenn man     ein.    zusätz  liches Paritätsbit .anwendet, welches der bereits kon  trollierten Nachricht zugeordnet ist.  



       Wind        beispielsweise    die Anordnung der     Tabellen    I  und     1I    mit nur einem einzigen Paritätsbit benutzt,  dann besteht     keine        absolute    Garantie dafür, dass  zwei Fehler in der Information, wenn sie mit     einem     Fehler     in    dem Kontrollwort gekoppelt werden, auf  gefunden werden. Es besteht auch     keinerlei    Gewähr  dafür, dass wenn je ein Fehler in der Nachricht  in dem Paritätsbit und     in    .dem     Kontrollwort    auf  taucht,     vermittelt    wird.  



  Wenn aber     eine    Anordnung gemäss den Tabellen       III        und        IV    benutzt wird, also ein zweites Paritätsbit  an die Nachricht m oder das     Kontrollwort    c ange  hängt wird, um die Zahl der      L -Bits        ungerad-          zahlig    zu machen, wird die Auffindung von drei  Fehlern garantiert.

      
EMI0004.0001     
  
    <I>Tabelle <SEP> 1</I>
<tb>  Allgemeine <SEP> Fälle
<tb>  (Parität <SEP> <I>p</I> <SEP> nur <SEP> für <SEP> Nachricht <SEP> <I>m,</I> <SEP> Kontrollwort <SEP> c <SEP> nur <SEP> für <SEP> Information <SEP> <I>m)</I>
<tb>  Anzahl <SEP> der <SEP> Fehler <SEP> Auffindung <SEP> von <SEP> Fehlern
<tb>  Stelle <SEP> der <SEP> Fehler <SEP> Fehler <SEP> entdeckt <SEP> durch
<tb>  Nachricht <SEP> (nz) <SEP> Parität <SEP> (p) <SEP> Kontrollwert <SEP> (c) <SEP> Parität <SEP> (p) <SEP> Kontrollwort <SEP> (c)

  
<tb>  0 <SEP> Indifferent <SEP> beliebig <SEP> - <SEP> ja
<tb>  1 <SEP> Indifferent <SEP> 0 <SEP> - <SEP> ja
<tb>  2 <SEP> Indifferent <SEP> 0 <SEP> - <SEP> ja
<tb>  ungerade <SEP> 0 <SEP> Indifferent <SEP> ja <SEP>   gerade <SEP> 1 <SEP> Indifferent <SEP> ja <SEP>   0 <SEP> 1 <SEP> Indifferent <SEP> ja <SEP>   <I>Tabelle <SEP> 11</I>
<tb>  Spezielle <SEP> Fälle
<tb>  (Parität <SEP> <I>p</I> <SEP> nur <SEP> für <SEP> Nachricht <SEP> <I>m,</I> <SEP> Kontrollwort <SEP> c <SEP> nur <SEP> Nachricht <SEP> <I>m)</I>
<tb>  Anzahl <SEP> der <SEP> Fehler <SEP> Auffindung <SEP> von <SEP> Fehlern
<tb>  Stelle <SEP> der <SEP> Fehler <SEP> Fehler <SEP> entdeckt <SEP> durch
<tb>  Nachricht <SEP> (m) <SEP> Parität <SEP> (p) <SEP> Kontrollwert <SEP> (c) <SEP> Parität <SEP> (p) <SEP> Kontrollwort <SEP> (c)
<tb>  (nur <SEP> 1 <SEP> Fehler)

  
<tb>  1 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> ja <SEP> (Korrektur)
<tb>  0 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> j <SEP> a <SEP> - <SEP> (Korrektur)
<tb>  0 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> - <SEP> ja <SEP> (Korrektur)
<tb>  (nur <SEP> 2 <SEP> Fehler)
<tb>  2 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> nein <SEP> ja
<tb>  1 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> nein <SEP> ja
<tb>  1 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> ja <SEP> wahrscheinlich
<tb>  0 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> ja <SEP> ja
<tb>  0 <SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> - <SEP> ja
<tb>  (nur <SEP> 3 <SEP> Fehler)

  
<tb>  3 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> wahrscheinlich
<tb>  2 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> ja
<tb>  2 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> nein <SEP> wahrscheinlich
<tb>  1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> nein <SEP> wahrscheinlich
<tb>  1 <SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> ja <SEP> wahrscheinlich
<tb>  0 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> ja <SEP> ja
<tb>  0 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> - <SEP> ja       
EMI0005.0001     
  
    <I>Tabelle <SEP> 111</I>
<tb>  Allgemeine <SEP> Fälle
<tb>  (Parität <SEP> p <SEP> für <SEP> Nachricht <SEP> <I>m</I> <SEP> und <SEP> für <SEP> Kontrollwort <SEP> c, <SEP> Kontrollwort <SEP> c <SEP> nur <SEP> für <SEP> Nachricht <SEP> <I>m)</I>
<tb>  Anzahl <SEP> der <SEP> Fehler <SEP> Auffindung <SEP> von <SEP> Fehlern
<tb>  Stelle <SEP> der <SEP> Fehler <SEP> Fehler <SEP> entdeckt <SEP> durch
<tb>  Nachricht <SEP> (m) <SEP> Parität <SEP> (p) <SEP> Kontrollwert <SEP> (c) <SEP> Parität <SEP> (p)

   <SEP> Kontrollwort <SEP> (c)
<tb>  0 <SEP> Indifferent <SEP> beliebig <SEP> - <SEP> ja
<tb>  1 <SEP> Indifferent <SEP> 0 <SEP> - <SEP> ja
<tb>  2 <SEP> Indifferent <SEP> 0 <SEP> - <SEP> ja
<tb>  gerade <SEP> Zahlen <SEP> 0 <SEP> ungerade <SEP> Fehler <SEP> ja
<tb>  oder <SEP> keine <SEP> Fehler <SEP>   ungerade <SEP> Fehler <SEP> 0 <SEP> gerade <SEP> oder <SEP> ja <SEP>   keine <SEP> Fehler
<tb>  gerade <SEP> Zahlen <SEP> gerade <SEP> oder
<tb>  oder <SEP> keine <SEP> Fehler <SEP> Fehler <SEP> keine <SEP> Fehler <SEP> ja <SEP>   ungerade <SEP> Fehler <SEP> Fehler <SEP> ungerade <SEP> Fehler <SEP> ja <SEP>   0 <SEP> Fehler <SEP> 0 <SEP> ja <SEP>   <I>Tabelle <SEP> IV</I>
<tb>  Spezielle <SEP> Fälle
<tb>  (Parität <SEP> p <SEP> für <SEP> Nachricht <SEP> <I>m</I> <SEP> und <SEP> für <SEP> Kontrollwort <SEP> c,

   <SEP> Kontrollwort <SEP> c <SEP> nur <SEP> für <SEP> Nachricht <SEP> <I>m)</I>
<tb>  Anzahl <SEP> der <SEP> Fehler <SEP> Auffindung <SEP> von <SEP> Fehlern
<tb>  Stelle <SEP> der <SEP> Fehler <SEP> Fehler <SEP> entdeckt <SEP> durch
<tb>  Nachricht <SEP> (m) <SEP> Parität <SEP> (p) <SEP> Kontrollwert <SEP> (c) <SEP> Parität <SEP> (p) <SEP> Kontrollwort <SEP> (c)
<tb>  (nur <SEP> 1 <SEP> Fehler)
<tb>  1 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> ja <SEP> (Korrektur)
<tb>  0 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> - <SEP> (Korrektur)
<tb>  0 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> ja <SEP> ja <SEP> (Korrektur)
<tb>  (nur <SEP> 2 <SEP> Fehler)
<tb>  2 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> nein <SEP> ja
<tb>  1 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> nein <SEP> ja
<tb>  1 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> nein <SEP> wahrscheinlich
<tb>  0 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> nein <SEP> ja
<tb>  0 <SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> nein <SEP> ja
<tb>  (nur <SEP> 3 <SEP> Fehler)

  
<tb>  3 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> wahrscheinlich
<tb>  2 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> ja
<tb>  2 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> ja <SEP> wahrscheinlich
<tb>  1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> ja <SEP> wahrscheinlich
<tb>  1 <SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> ja <SEP> wahrscheinlich
<tb>  0 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> ja <SEP> ja
<tb>  0 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> ja <SEP> ja       
EMI0006.0001     
  
    <I>Tabelle <SEP> V</I>
<tb>  Allgemeine <SEP> Fälle
<tb>  (Parität <SEP> <I>p</I> <SEP> nur <SEP> für <SEP> Nachricht <SEP> <I>m,</I> <SEP> Kontrollwort <SEP> c <SEP> für <SEP> Nachricht <SEP> <I>m</I> <SEP> zusammen <SEP> mit <SEP> Parität <SEP> p)
<tb>  Anzahl <SEP> der <SEP> Fehler <SEP> Auffindung <SEP> von <SEP> Fehlern
<tb>  Stelle <SEP> der <SEP> Fehler <SEP> Fehler <SEP> entdeckt <SEP> durch
<tb>  Nachricht <SEP> (m) <SEP> Parität <SEP> (p) <SEP> Kontrollwert <SEP> (c) <SEP> Parität <SEP> (p)

   <SEP> Kontrollwort <SEP> (c)
<tb>  0 <SEP> 0 <SEP> beliebig <SEP> - <SEP> ja
<tb>  2 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> - <SEP> ja
<tb>  1 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> - <SEP> ja
<tb>  gerade <SEP> oder <SEP> 1 <SEP> Indifferent <SEP> ja
<tb>  keine <SEP> Fehler
<tb>  ungerade <SEP> Fehler <SEP> 0 <SEP> Indifferent <SEP> ja <SEP>   <I>Tabelle <SEP> V1</I>
<tb>  Spezielle <SEP> Fälle
<tb>  (Parität <SEP> p <SEP> nur <SEP> für <SEP> Nachricht <SEP> <I>m,</I> <SEP> Kontrollwort <SEP> c <SEP> für <SEP> Nachricht <SEP> <I>m</I> <SEP> zusammen <SEP> ,mit <SEP> Parität <SEP> p)
<tb>  Anzahl <SEP> der <SEP> Fehler <SEP> Auffindung <SEP> von <SEP> Fehlern
<tb>  Stelle <SEP> der <SEP> Fehler <SEP> Fehler <SEP> entdeckt <SEP> durch
<tb>  Nachricht <SEP> (in) <SEP> Parität <SEP> (p) <SEP> Kontrollwert <SEP> (c) <SEP> Parität <SEP> (p) <SEP> Kontrollwort <SEP> (c)
<tb>  (nur <SEP> 1 <SEP> Fehler)

  
<tb>  1 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> ja <SEP> (Korrektur)
<tb>  0 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> ja <SEP> (Korrektur)
<tb>  0 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> - <SEP> ja <SEP> (Korrektur)
<tb>  (nur <SEP> 2 <SEP> Fehler)
<tb>  2 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> - <SEP> ja
<tb>  1 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> - <SEP> ja
<tb>  1 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> ja <SEP> wahrscheinlich
<tb>  0 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> ja <SEP> wahrscheinlich
<tb>  0 <SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> - <SEP> ja
<tb>  (nur <SEP> 3 <SEP> Fehler)

  
<tb>  3 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> wahrscheinlich
<tb>  2 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> wahrscheinlich
<tb>  2 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> nein <SEP> wahrscheinlich
<tb>  1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> nein <SEP> wahrscheinlich
<tb>  1 <SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> ja <SEP> wahrscheinlich
<tb>  0 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> ja <SEP> wahrscheinlich
<tb>  0 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> - <SEP> ja       
EMI0007.0001     
  
    <I>Tabelle <SEP> V11</I>
<tb>  Allgemeine <SEP> Fälle
<tb>  (Parität <SEP> p <SEP> nur <SEP> für <SEP> Kontrollwort <SEP> c, <SEP> Kontrollwort <SEP> c <SEP> nur <SEP> für <SEP> Nachricht <SEP> m)
<tb>  Anzahl <SEP> der <SEP> Fehler <SEP> Auffindung <SEP> von <SEP> Fehlern
<tb>  Stelle <SEP> der <SEP> Fehler <SEP> Fehler <SEP> entdeckt <SEP> durch
<tb>  Nachricht <SEP> (m) <SEP> Parität <SEP> (p) <SEP> Kontrollwert <SEP> (c) <SEP> Parität <SEP> (p) <SEP> Kontrollwort <SEP> (c)

  
<tb>  0 <SEP> Indifferent <SEP> beliebig <SEP> - <SEP> ja
<tb>  2 <SEP> Indifferent <SEP> 0 <SEP> - <SEP> ja
<tb>  1 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> ja
<tb>  Indifferent <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> ja <SEP>   Indifferent <SEP> 0 <SEP> ungerade <SEP> ja <SEP>   Indifferent <SEP> 1 <SEP> ganze <SEP> Zahl <SEP> oder <SEP> ja <SEP>   nichts
<tb>  <I>Tabelle <SEP> V111</I>
<tb>  Spezielle <SEP> Fälle
<tb>  (Parität <SEP> p <SEP> für <SEP> Kontrollwort <SEP> c, <SEP> Kontrollwort <SEP> c <SEP> nur <SEP> für <SEP> Nachricht <SEP> m)
<tb>  Anzahl <SEP> der <SEP> Fehler <SEP> Auffindung <SEP> von <SEP> Fehlern
<tb>  Stelle <SEP> der <SEP> Fehler <SEP> Fehler <SEP> entdeckt <SEP> durch
<tb>  Nachricht <SEP> (m) <SEP> Parität <SEP> (p) <SEP> Kontrollwert <SEP> (c) <SEP> Parität <SEP> (p) <SEP> Kontrollwort <SEP> (c)
<tb>  (nur <SEP> 1 <SEP> Fehler)

  
<tb>  1 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> - <SEP> ja <SEP> (Korrektur)
<tb>  0 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> - <SEP> (Korrektur)
<tb>  0 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> - <SEP> ja <SEP> (Korrektur)
<tb>  (nur <SEP> 2 <SEP> Fehler)
<tb>  2 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> - <SEP> ja
<tb>  1 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> ja
<tb>  1 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> ja <SEP> wahrscheinlich
<tb>  0 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> nein <SEP> ja
<tb>  0 <SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> nein <SEP> ja
<tb>  (nur <SEP> 3 <SEP> Fehler)

  
<tb>  3 <SEP> <B>0</B> <SEP> 0 <SEP> - <SEP> wahrscheinlich
<tb>  2 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> ja
<tb>  2 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> ja <SEP> wahrscheinlich
<tb>  1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> nein <SEP> wahrscheinlich
<tb>  1 <SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> nein <SEP> wahrscheinlich
<tb>  0 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> ja <SEP> ja
<tb>  0 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> ja <SEP> ja         Das     als    Beispiel in der Zeichnung wiedergege  bene Gerät kann auf zweierlei Weise betrieben     und     kann     deshalb    sowohl auf der     Sendeseite,        als    auch  der Empfangsseite verwendet werden.

   Im ersten  Falle erzeugt das Gerät ein Kontrollwort c und     ein     Paritätsbit p aus dem     Wort    m, die     dann    beide an  das letztere angehängt und an die Empfangsstation  übertragen werden. Im zweiten Falle     ermöglicht    das  Gerät einen Vergleich des empfangenen     Kontroll-          worts    c und des Paritätsbits p mit dem entsprechen  den     Kontrollwort    c' und dem Paritätsbit p', :die aus  den empfangenen Signalen der Nachricht erzeugt  worden sind.

   Sind die Kontrollworte c und     c'    und die  Paritätsbits p und p' identisch, dann ist     di'e    empfan  gene Nachricht richtig, und es erfolgt eine Anzeige,       :dass    während der Übertragung kein Fehler aufge  treten ist.  



  Die jeweilige Art des Betriebes wird durch die  Stellung des mehrpoligen Schalters 10     bestimmt.        Die     Nachricht, für welche ein     Kontrollwort    erzeugt wer  den soll, wird der Eingangsklemme 12 zugeführt.  Eine Leitung 14 stellt die     Verbindung    von der Ein  gangsklemme 12 zu dem Kontaktarm 10a des Steuer  schalters 10 her. Eine weitere Leitung 16 verbindet  den zu dem Kontaktarm 10a :gehörigen     Kontakt     mit einem Verbindungspunkt 18. Vom Verbindungs  punkt 18 aus können die ankommenden Datensignale  zwei Wegen folgen. Der erste verläuft über die Lei  tung 26 zu einer ersten Eingangsklemme 28 eines   Oder      Kreises    30.  



  Der zweite Weg, den die an dem Verbindungs  punkt 18 erscheinenden Eingangssignale nehmen  können,     führt    über die Leitung 32 zu einer     Eingangs-          klemme    eines      Oder -Kreises    34. Die Ausgangs  signale aus dem  Oder  Kreis werden über die Lei  tung 36 auf eine erste Klemme eines      Und -Gatters     38 gegeben.  



  Die     Ausgangsklemme    des      Und -Gatters    38     ist     über eine Leitung 40     mit    der Eingangsklemme 42-52  der      Und -Gatter    54 bis 64 verbunden.     Ausserdem     führt von der     Ausgangsklemme    38 eine     Leitung    20  zu dem     Mittelpunkt    22 eines     Flip        Flops    24, der zur  Erzeugung des Paritätsbits p dient.  



  Die Gatter 54 bis     einschliesslich    64     sind.    mit     ihren     Eingangsklemmen 66 bis 76 an die Ausgänge der       Stufen        eines    binären     Zählwerks    78 angeschlossen.  Das Zählwerk 78 besteht aus k     bistabilen    Stufen und  hat infolgedessen eine Kapazität von     2b-1,    das     heisst     es kann vor jeder     Wiederholung        2@-1        bestimmte     Stellungen aufweisen.  



  Ein nichtdargestellter     Taktimpulsgeber,    der     mit     dem Rhythmus der Impulswiederholung für die in  das Gerät gelangenden Impulse     synchronisiert        ist,     steht in Verbindung mit der     Taktimpulsklemme    80,  und die von dorther kommenden     Impulse    werden  auf eine erste Eingangsklemme 82     eines         Und -          Gatters    84 gegeben.

   Erscheint ein     Signal    an der  anderen     Eingangsklemme    86 des      Und -Gatters    84,  dann treten diese     Taktimpulse    auf der Ausgangs  leitung 88 des Gatters auf und werden auf die Ein-         gangsklemme    90 des Zählwerkes 78 gegeben.

   Da  über die Leitung 92 eine Verbindung von der      0 -          Seite    des     Vergleichs-Flip-Flops    94 mit den     zweiten     Eingangsklemmen der      Und -Gatter    38 und 84 be  steht, sind diese Gatter     stromleitend,    wenn der     Flip-          Flop    94 in der      0 -Stellung    ist und können durch  die     Leitungen    40 bzw. 88     -Strom        hindurchlassen.     



  Die     Ausgangsklemmen    der      Und -Gatter    54 bis  64 sind mit :den Eingangsklemmen 96 bis 106 mit  einem Akkumulator 108 verbunden. Ein Akkumu  lator     ist    eine     Vorrichtung,    :die eine     Zahl    speichert       und    beim Empfang einer .anderen Zahl sie zu der  bereits gespeicherten Zahl addiert und dann die so  entstehende     Summe    speichert. Der     Akkumulator    108  weist k + 1 binäre Zustände auf und     kann    infolge  dessen ein Wort mit einer Länge von     2k    speichern.

    übersteigt die in dem Akkumulator enthaltene       Summe    den Wert 21, dann wird diese     Summe    durch  diesen Wert dividiert. Der Rest bleibt als     Kontroll-          wort    in dem     Akkumulator    enthalten. Jede<I>der k + 1</I>  Stufen des     Akkumulators    108 :besitzt eine Ausgangs  leitung, in     .diesem        Falbe    die Leitungen<B>110</B> bis 122.

    Diese letztgenannten Leitungen     sind    in entsprechen  der Weise mit einer ersten Eingangsklemme einer       Reihe    von      Und -Stromkreisen    124 bis 136     verbun-          den..    Die anderen Eingangsklemmen der     letztgenann-          ten         Und -.Stromkreise    sind über die Leitungen 138  bis 150 an     einen        Taktimpulsgeber    (nicht dargestellt)  verbunden.  



  Die     Ausgangsklemmen        der         Und -Gatter    124  bis<B>136</B> sind mit :den Bezugsziffern 152 bis 164  bezeichnet und mit     Hilfe    einer Leitung<B>166</B>     zusam-          mengeschaltet,    die ihrerseits über den Schaltarm 10e       und    die Leitung 168 mit einer zweiten     Eingangs-          klemme    des      Oder -Stromkreises    30     verbunden    ist.  Eine Leitung 170 führt von dem Ausgang des   Oder  Kreises 30 zu der örtlichen     Ausgangsklemme     172.  



  Anhand der bisher     beschriebenen    Schaltanord  nung soll nunmehr deren     Wirkungsweisse    beim Sen  den erörtert     werden.     



  <I>Wirkungsweise beim Senden</I>  Beim Senden wird der Wahlschalter 10 so be  tätigt, dass die Schaltarme 10a und 10e     zum    An  liegen an     ihre        zugehörigen        Kontakte        kommen,    wäh  rend die     Kontaktarme    10b,<B>10e</B> und 10d offen blei  ben.

   Bevor irgendeines der Signale     empfangen    wird,  werden sämtliche     bistabilen        Stromkreise    mit Aus  nahme     des;        Paritäts-Flip-Flops    24, das heisst     also     der     Vergleichs-Flip-Flop    94, das Zählwerk 78  und der Akkumulator 108 auf  0      zurückgestellt.     Der     Paritäts-Flip-Flop    24 wird     anfangs        in    die  L   Stellung gebracht.

   Der     Rückstell-Stromkreis    ist im  Interesse     einer        Entlastung    der Zeichnung nicht dar  gestellt. Die Signale, welche die Nachricht m dar  stellen,     werden    der     Daten-Eingangsklemme    12     zuge-          führt,    von wo sie über die Leitung 14, den geschlos  senen Schaltarm 10a und die Leitung 16 auf den       Verbindungspunkt    18     ,gelangen.    Gleichzeitig erzeugt      ein     Taktimpulsgeber,    der mit der Klemme 80 ver  bunden     ist,

          Taktimpulse        im    Synchronismus mit den  Zeiten, zu denen die Daten auf die     Eingangsklemme     12 gegeben werden.     Mit    anderen Worten, die Fre  quenz des     Taktimpulsgebers        ist        praktisch    die     gleiche,     wie die Wiederholungszeit für die Bits der ankom  menden Nachricht. Der erste Taktimpuls erscheint  eine .Periode vor der ersten     Signalziffer    der Nach  richt m.

   Da sich nun der     Vergleichs-Flip-Flop    94  in der Stellung Null befindet,     wird    ein Signal über  die Leitung 92 auf die     Eingangsklemme    86 des  Gatters 84 gegeben. Infolgedessen geht :der erste  Taktimpuls     durch    das      Und -Gatter    84 hindurch  und kann die erste     ,Stufe    des Zählwerkes 78 in     ihre     Stellung      L         schalten.    Es leuchtet ohne     weiteres    ein,  dass jedesmal, wenn ein     Taktimpuls    durch das Gatter  84 hindurchgeht, das Zählwerk um eins weiterge  schaltet wird,

       uni.    auf diese Weise     das    Gewicht jeder  nachfolgenden Stelle von m um     eins    zu erhöhen.  Jedesmal, wenn ein digitales Signal  L  der Nach  richt m in dem Verbindungspunkt 18 erscheint,  wird es durch den      Oder -Stromkreils    34,     das         Und -          Gatter    38 und über die     Leitung    20     transportiert,     um :den     Paritäts-Flip    Flop 24 zum Kippen zu brin  gen.

   Da der     Paritäts-Flip-Flop    24     anfangs    auf  L   gestellt war, weiss man, wenn das Ende     einer    Nach-         richt   <I> L </I> ist, dass die Anzahl     der        binären         L -          Digital-,Signale    gerade war, und     :man        muss        ein     L   Signal     anfügen,    damit die Anzahl der      L -Signale     in der     Kombination        eine    ungerade Zahl     bildet.     



       Jedesmal,    wenn     ein    Signal im Wort m an dem       Verbindungspunkt    18 erscheint, geht es über die  Leitung 32 durch den      Oder -Kreis    34, durch     das     nunmehr     stromleitende         Und -Gatter    38 und über  die     Leitung    40, so ass es als ein     Vorbereitungssignal     der Leitungen 42 bis 52 erscheint, die mit den        Und -Gattern    54     bis    64     verbunden    sind.  



       Jedesmal,    wenn     ein        Signal     L  auf     .diese    Gatter  gegeben wird, wird der Stand des     Zählwerks    78 auf  den     Akkumulator   <B>108</B> übertragen     und    zu :dem dort  bereits vorhandenen     Inhalt        hinzugezählt.     



  Die     untenstehende    Tabelle erläutert die Wir  kungsweise des Gerätes, wenn es auf  Senden      ein-          gestellt    .ist. Bei dem     :gewählten        Beispiel        besteht        die     Nachricht aus 23 Bits, wobei die     Summe    der beiden  grössten Gewichte 23     +    22 - 45 beträgt.

   In     über-          einstimmung        mit    den bisherigen Darlegungen muss  k = 6 sein, um den Wert     21z    grösser     .als    diese     Summe     zu machen.

   Infolgedessen     sind    zur     Ausführung    des  Verfahrens zum Feststellen von     Fehlern    ein Zähl  werk     mit    5 Stufen und ein Akkumulator mit 6 Stu  fen     erforderlich.     
EMI0009.0090     
  
    <I>Tabelle <SEP> IX</I>
<tb>  Zähler <SEP> für <SEP> die <SEP> Gewichte <SEP> Akkumulator <SEP> Paritäts  Nachricht <SEP> (Kapazität <SEP> 21-1) <SEP> (Kapazität <SEP> 2k)

   <SEP> Flip-Flop
<tb>  unterste <SEP> Stelle <SEP> -@ <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> L <SEP> L
<tb>  L <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0
<tb>  0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> <I>L <SEP> L <SEP> 0</I>
<tb>  <I>L</I> <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> <I>L <SEP> 0 <SEP> 0</I> <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> <I>0 <SEP> L <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L</I>
<tb>  <I>L <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L</I> <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> <I>L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> L <SEP> 0</I>
<tb>  <I>L <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> L <SEP> L <SEP> 0</I> <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> <I>L <SEP> L</I>
<tb>  <I>L <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> L <SEP> L <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> L <SEP> 0</I> <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb>  0 <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb>  <I>L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> L <SEP> L <SEP> 0</I> <SEP> 0 <SEP> 0 

  <SEP> 0 <SEP> <I>L <SEP> L</I>
<tb>  <I>L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0</I> <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> <I>L <SEP> L <SEP> 0</I>
<tb>  0 <SEP> 0 <SEP> <I>L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> L <SEP> 0</I>
<tb>  0 <SEP> 0 <SEP> <I>L <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0</I>
<tb>  <I>L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> L <SEP> L <SEP> L <SEP> 0</I> <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> L
<tb>  <I>L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> L <SEP> L <SEP> 0</I> <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> <I>L <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0</I>
<tb>  0 <SEP> 0 <SEP> <I>L <SEP> L <SEP> L <SEP> L <SEP> 0</I>
<tb>  <I>L</I> <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> L <SEP> <I>0 <SEP> L <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L</I>
<tb>  <I>L <SEP> L <SEP> 0</I> <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> L <SEP> <I>L <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> L <SEP> L <SEP> L <SEP> 0</I>
<tb>  0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0
<tb>  0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0

  <SEP> <I>L <SEP> L <SEP> 0</I>
<tb>  <I>L <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> L <SEP> L <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> L <SEP> L</I>
<tb>  0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> L
<tb>  <I>0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L</I>
<tb>  höchste <SEP> Stelle <SEP> <I>-> <SEP> L <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> L <SEP> 0</I> <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0         In der linken Spalte erscheint eine typische bi  näre     kodierte    Nachricht mit der niedrigsten Stelle  oben und der höchsten Stelle unten.  



  Wie oben bereits erwähnt, wird das     Zählwerk     78 weitergeschaltet, um ein      L -Bit    vor dem Emp  fang des ersten Bits innerhalb :der Nachricht zu er  halten. Ebenso wird der     Paritäts-Flip-Flop    24 .an  fangs in seine  L      -Stellung    gebracht. Aus der     Tabelle     IX ersieht man, dass jedesmal, wenn ein Bit für     eine           L -Stellung    in der Nachricht m erscheint, der Inhalt  des     Zählwerks    78 auf den Akkumulator 108 über  tragen wird und zu dem vorher in diesem gespei  cherten Betrag     hinzugezählt    wird.

   Ferner     wird    der       Paritäts-Flip-Flop    24 in seine andere Stellung ge  kippt. Nachdem die höchste Stelle der Nachricht  übermittelt worden ist,     ist    der in dem Akkumulator  verbleibende Inhalt die gewünschte     Kontrollziffer,     und die Stellung des     Paritäts-Flip-Flops    24 zeigt das  Bit an, welches an die Nachricht m angehängt wer  den muss, um die Anzahl der      L">-Bits    in der Kom  bination ungerade werden zu lassen.  



  Gleichzeitig mit der     Zählung    des     ,Paritätswertes     und der     Fortschaltung    des     Zählwerkes    und des Akku  mulators werden die Signale der Nachricht über die  Leitung 26 und durch den      Oder -Kreis    30 sowie  die Leitung 170 transportiert, so     dass    sie an der Aus  gangsklemme 172 erscheinen. Die Daten, die an der  Klemme<B>172</B> auftreten, werden dann auf     irgendeine     bekannte Weise der     ,digitalen        L7bermittlung    auf eine  entfernte Empfangsstation übertragen.  



  Sobald das letzte Bit der     Information    aus .der  örtlichen     Ausgangsklemme    172 herausgekommen ist,  wird ein     Signal    zur     Kennzeichnung    des Endes der  Nachricht auf die     Klemme    174 gegeben, so dass der       Vergleichs-Flip-Flop    94 in seinen      L -Zustand    ge  stellt wird. Befindet sich der     Flip-Flop    94 in seiner        L -Stellung,    wird auf die      Und -Kreise    38 und 84  mit Hilfe der     Leitung    92     kein    Signal mehr gegeben.

    Infolgedessen werden weder weitere Taktimpulse  noch weitere     Informationssignale    über die entspre  chenden Gatter gegeben. An dieser Stelle wird die  nichtdargestellte Vorrichtung zur     Erzeugung    der       Taktimpulse    in Betrieb genommen und die aus ihr  herauskommenden Impulse werden     nacheinander    mit  dem gleichen     Bit-Takt    wie die Signale in der Nach  richt m über die Leitung 150 auf die Klemme 137  gegeben.

   Die     Taktimpulse    an der     Klemme,    137 be  wirken, dass das     Paritätssignal,    welches aus dem     Flip-          Flop    24 abgezweigt wird und dann über die     Leitung     166 durch den noch geschlossenen     Schaltarm    10e  und über den      Oder">-Kreis    30 geht und am     Ende     der Nachricht m in Erscheinung     tritt,        die,    von der  Ausgangsklemme 172 ausgesendet wird.

   In     gleicher     Weise werden die Impulse aus der Taktkette, die bei  Anwendung in sukzessiver Weise auf die     Klemmen     150, 148, 146 usw. gegeben     werden,        zur    Folge  haben, dass der Inhalt des Akkumulators serienmässig  über die     Leitung    166 abgegeben     wird    und über den        Oder -Stromkreis    30 auf die     Ausgangsklemme,    wo  sie ebenfalls auf die mit der entsprechenden Parität    kontrollierte Nachricht gegeben werden und die     Kon-          trollziffer    darstellen.  



  Hieraus ersieht man, dass das Gerät, soweit es  bisher beschrieben worden ist, in der Lage ist, für  eine Nachricht m, ein Paritätsbit p zu bestimmen,  ein Kontrollwort hierfür zu finden und dann sowohl  das Paritätsbit als auch das Kontrollwort an die  Nachricht anzuhängen, bevor diese an die Emp  fangsstation übertragen wird. Nachdem nun die Wir  kungsweise der Schaltanordnung im einzelnen be  schrieben worden ist, soll im folgenden der Strom  kreis beschrieben werden, der die zusätzliche Appa  ratur enthält, die erforderlich ist, wenn das Gerät       zum        Prüfen    der empfangenen Nachricht     verwendet     werden soll.  



  Beim Betrieb als Empfänger wird der Steuer  schalter 10 aus .seiner Stellung in diejenige Um  kehrstellung gebracht, in der die     Schaltarme    10a und       10e    nicht mehr ihre zugehörigen Kontakte berühren,  sondern mit den Schaltarmen 10b, 10c, 10d in Be  rührung kommen.  



  Ist der Schaltkontakt 10d geschlossen, dann ist  die Startklemme 176 über die Leitungen<B>178</B> und  180 mit der Eingangsklemme des     Dekodierungs-          Prüf-Flip-Flops    182 verbunden. Die      L -Seite    dieses       Flip-Flops    wird mit Hilfe der Leitung 184 auf eine  erste     Eingangsklemme        eines         Und -Gatters    186 ge  geben, so dass das Gatter 1.86 beim Setzen des     Flip-          Flops    182 in seine      L -Stellung    ein Ausgangs  signal erzeugt.  



  Die empfangenen     Datensignale    der Nachricht m,  das Paritätssignal p und die Signale     für    den     Kontroll-          wert    c werden nun auf die     Daten-Eingangsklemme     188 gegeben. Weil .der     Schalterkontakt    10c geschlos  sen ist, wenn das Gerät auf Empfang eingestellt ist,  so werden die     Eingangs-Datensignale    über den Ver  bindungspunkt 190 und den Leiter 192 zu einer  zweiten     Eingangsklemme    des      Und -Kreises    186  geführt.

   Der Ausgang aus dem      Und -Gatter    186  ist in ;den      Oder -Kreis    34 eingeschaltet, wie dies  oben beschrieben worden ist.  



  Die     Datensignale    werden ferner vom Verbin  dungspunkt<B>190</B> über die     Leitung    194 zu einer  ersten     Eingangsklemme    eines      Und -Gatters    196  geführt. Der zweite Eingang für das Gatter<B>196</B>  wird von der      L -Seite    des     Vergleichs-Flip-Flops    94  mit Hilfe der Leitung 198 abgenommen. Die Lei  tung 200 stellt die Verbindung von dem Ausgang  aus dem Gatter 196 zu einer ersten     Eingangsklemme     eines      Exklusiv-Oder -Kreises    202 her.

   Ein      Exklu-          siv-Oder -Kreis    ist ein     Stromkreis,    der einen Aus  gang     liefert,    wenn Signale auf eine oder auf mehrere  seiner Eingangsklemmen gegeben werden, aber  kein Signal abgibt, wenn auf seine sämtlichen Ein  gangsklemmen Signale gegeben werden.  



  Der Ausgang aus dem      Exklusiv-Oder -Kreis     202 liefert einen Eingang für ein weiteres      Und -          Gatter    204.     ,Die         L -Seite    des     Vergleichs-Flip-Flops     94 ist ausserdem mit Hilfe einer Leitung 206 mit  einer ersten Eingangsklemme eines      Und -Gatters         208 verbunden. Der andere Eingang     für    das Gatter  208 ist     mit    Hilfe einer Leitung 210     mit    der Takt  impuls-Klemme 80 verbunden.

   Ist also der     Ver-          gleichs-Flip-Flop    in     seinem     L  Zustand, dann ist  das Gatter 208 stromdurchlässig, und die Takt  impulse können durch das     Gatter    hindurch auf eine  zweite     Eingangsklemme    des      Und -Gatters    204 ge  langen.

   Isst das Gerät auf Empfang     @geschaltet,        dann     ist der Schalterkontakt 10b geschlossen, so dass die  Signale für den Kontrollwert, die aus dem Akku  mulator über die Leitung 166     gegeiten    werden, an  dem Verbindungspunkt 212 in Erscheinung treten  und über den Schalterkontakt 10b und     die        Leitung     214 auf eine zweite     Eingangsklemme    des      Exklu-          siv-Oder -Kreises    202 gegeben werden.    <I>Wirkungsweise bei der Stellung auf Empfang</I>  Im folgenden soll nun die Wirkung des Gerätes  in der zweiten seiner möglichen     Stellungen    erklärt  werden.

   Um es zu ermöglichen, dass das Gerät auf  diese zweite Art     arbeitet,    muss der Steuerschalter 10  umgeschaltet werden, so     @dass    die     Kontakte    10a und  10e offen sind, während die     Schalterkontakte    10b,  10c, 10d geschlossen     sind.    Bevor :

  die     ankommende     Nachricht empfangen werden kann, müssen     sämtliche          Stromkreiselemente    in dem Gerät ausser dem     Pari-          täts-Flip-Flop    24 auf     ihre         0 -Stellung    gebracht  werden, wie dies auch in der zuerst     beschriebenen     Betriebsstellung der Fall war.  



  Das erste     Zeichen    des     ankommenden    Wortes,  welches als     Startsignal    bezeichnet wird und unmittel  bar vor der ersten Ziffer der Nachricht m steht,  wird auf die Klemme 176     gegeben    und weiter über  die Leitungen 178, den     Schalter        lod    und die Lei  tung 180, um den     Dekodierungs-Prüf-Flip-Flop    182  in seine      L -Stellung    zu bringen.

       Der    sich erge  bende Ausgang auf der Leitung 184 wird auf eine  erste     Eingangsklemme    des      Und -Gatters    186 ge  geben     und    dient dazu,     dieses        Gatter        stromdurchlässig     zu machen.

   Da sich nun der     Vergleichs-Flip-Flop    94  in seiner      0 -Stellung        befindet,        wird    mit Hilfe     der     Leitung 92 ein     Signal    auf die ersten     Klemmen    der  Und-Gatter 38 und 84     gegeben.        Gleichzeitig    läuft  der erste Zeitimpuls von der     Zeithnpuls-Klemme    80,       durch        das     Gatter 84 und durch die  Leitung 88, um den Zähler 78 von 0 0 0 0 0 0  auf 0 0 0 0 0 L     fortzuschalten.    Wie dies auch  oben der Fall war, wird auf diese.

   Art und Weise  die unterste Stelle -der Nachricht m     mit    dem Gewicht  1 bewertet.  



  Die     ankommende    Nachricht wird auf die     Daten-          Eingangsklemme    188 gegeben, und von dort gehen       die    Signale, welche diese Daten     darstellen,    durch den  jetzt     geschlossenen        Schalterteil    10c zu dem     Verbdn-          dungapunkt    190.

   Da     :sieh    zu diesem Zeitpunkt der       Vergleichs-Flip-Flop    94 in seiner     0-Stellung        befin-          det,    kann die ankommende Nachricht     nicht        durch     das     Und-Gatter    196 hindurchgehen.

   Wie     oben    be  reits erwähnt,     befindet    sich der     Dekodierungs-Kon-          troll-Flip-Flop    182 in     seiner         Eins -Stellung,    so dass    das     Gatter    186     die        ankommenden        Nachrichten-          Signale    aus der Leitung 192 .durch den     Oder-Kreis     34 und     durch    das stromdurchlässige Gatter 38     hin-          durchlassen    kann,

   so     dass    sie als     Sondierungsimpulse     für die     Und-Gatter    54 bis 64     erscheinen    können.  Wie oben     bereits    in     Verbindung        mit    der Schilderung  des Sendeverfahrens     ausgeführt    wurde, verursacht  ein Betätigungssignal  L  auf dem     Leiber    40,

       dass     der Inhalt d eis     Zählwerks    78 zu dem     Inhalt    des       Akkumulators    180     .addiert        wird.    Ferner wird ein        L -Signal,        welches    am Ausgang des Gatters 38  erscheint, über die     Leitung    20 auch auf die     Klemme     22 des     Paritäts-Flip-Flops    gegeben.

   Jedesmal, wenn  ein      L -Bit    in der Nachricht m     erscheint,        wird        der          Paritäts-Flip-Flop    24 zum Kippen gebracht, und  ausserdem     wird    der     Inhalt    des     Zählwerks.    78 zu dem  Wert in dem Akkumulator     addiert,    um in dem     Akku-          mulator    die Erzeugung eines     Kontrollwertes    c zu be  wirken.  



  Dieses     Verfahren    wird so lange wiederholt, bis       die    höchste Stelle der Nachricht m übermittelt ist,  dann     erscheint    an der Klemme 174 das     Signal    für  das  Ende der Nachricht  und     !bewirkt,    dass der       Dekodierungs,Prüf-Flip-Flop    182 in     seinen         0 -          Zustand        zurückgestellt        wird.    Dies hat zur Folge, dass  das     Gatter    186 stromundurchlässig wird     und        dadurch     verhindert,

   dass irgendwelche     nachfolgende    Bits  (nämlich     diejenigen    des     Kontrollwortes    c und des  Paritätsbits p) einen Transport der     Nachricht    von  dem Zählwerk 78 in den     Akkumulator    108 herbei  führen.

   Dank des     zur        Erzeugung        des        Kontrollwertes     angewendeten Verfahrens ist es äusserst     einfach,    die  thesendarstellenden Signale von den     Nachrichten-          Signalen    zu trennen, so     @dass    ein     Vergleich    vorgenom  men werden kann.

   Das gleiche      Ende;der-Nach-          richt -Sgnal        wird    auch     auf        die         L -Seite    des     Ver-          gleichs-Flip        Flops    94     gegeben,    so dass der     Und-          Stromkreis    196 in Betrieb     kommt.    Die     Signale,     welche den     Paritätsbit    p und den     Kontrollwert    c  darstellen,

   werden an die Nachricht maigehängt u     .nd     gelangen infolgedessen auf die     Klemme    188, gehen  durch :die Leitung 194     hindurch        und        erscheinen        als          zweiter    Eingang an<I>dem</I> Gatter 196. Das     Gatter    196,  welches jetzt     stromdurchlässig    ist, lässt die zuletzt       genannten    Signale aus dem Gatter heraus und auf  eine Leitung 200 gelangen, so dass sie als     erster     Eingang an dem      Exklusiv-Oder -Kreis    202 er  scheinen.

   Man sieht also, dass     :auf    diese Weise der       Entkodierungsprozess    verdoppelt wird, und der       arithmetische        Akkumulator        enthält    jetzt     das    Prüf  zeichen     c',    welches     identisch        dem        übertragenen    Prüf  zeichen c ist,

   wenn die     Nachricht    m     einwandfrei     empfangen worden     ist.        Ausserdem.        enthält        das        Pari-          täts-Flip-Flop    24 :das     Paritätsdgit    p', welches das       gleiche    sein     muss    wie das     Paritätsdigit    p,     wenn        die     Übertragung korrekt     vorgenommen    worden ist.  



       Der    Vergleich von c mit     c'    und p mit p'     wird     folgendermassen vorgenommen:  Wie oben erwähnt,     enthalten        die    nach     dem    Emp  fang der Nachricht m     ankommenden    Signale den           Kontrollwert    c und das Paritätsbit p, die     d    en Akku  mulator nicht betätigen können, weil das Gatter 186  sich in diesem Augenblick im     stromundurchlässigen     Zustand befindet.

   Da nun jedes Bist     ,des        ankommen-          den        Kontrollwerts    und das Paritätsbit an der Klemme  188 in das Prüfgerät gelangen, wird die     Zeitgeber-          kette    eingeschaltet, so dass die     entsprechenden        Bit-          Stellungen    des     Akkumulators    bzw. -des     Paritäts-Flip-          Flops    24     durch    deren Impulse abgetastet werden.

   Die  Daten in dem Akkumulator werden infolgedessen in  der oben beschriebenen Weise über die Leitung 166       sukzessive    herausgegeben und über den Schalter     und.     die Leitung 214 geleitet, so dass sie an dem      Exklu-          siv-Oder>>-Kreis    202 als ein Eingang     erscheinen.    An  dieser -Stelle sei daran erinnert,     d'ass    ein  Exklusiv  Oder -Kreis nur dann     ein    Ausgangssignal abgibt,  wenn die gleichen     Signale    nicht     gleichzeitig    auf seine       Eingangsklemmen    gegeben werden.

   Enthalten also  die entsprechenden Stellen des Akkumulators     eine     binäre Anzeige, die identisch dem     ankommenden          Kontrollwortbit    und dem Paritätsbit ist, dann ergibt  sich kein Ausgang an dem Kreis 202. Der Inhalt     des          Akkumulators    wird Bit für Bit     mit    den ankommen  den Daten verglichen, und wenn entweder c sich von  c' unterscheidet, oder wenn p und p' in     irgendeiner          Bit-Stellung    ungleich sind, dann ergibt sich ein Aus  gang an dem Stromkreis 202, der     einen    Fehler  anzeigt.

   Diese Fehleranzeige     kann    in einem     Flip-Flop     <B>216</B>     gespeichert    werden, um ein stetiges     Ausgangs-          Fehlersignal    zu erzeugen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Feststellen von Fehlern bei der Übertragung von Daten in Form einer Nachricht bestehend aus binären Datensignalen, bei welchem auf der Sendeseite jedem binären Datensignal en@t- sprechend seiner Stellung in der Nachricht ein Ge wicht in arithmetischer Folge zugeordnet und ein Kontrollwort aus diesen Gewichten :
    gebildet wird, welches dann zusammen mit der zu übertragenden Nachricht übermittelt wird, und auf der Empfangs seite aus den übermittelten binären Datensignalen in gleicher Weise ein Kontrollwort gebildet und zur Feststellung :
    der richtigen übermittlung mit dem über mittelten Kontrollwort verglichen wird, dadurch ge- kennzei'chnet, dass das Kontrollwort aus einem Wert besteht, welcher dem ganzzahligen Rest bei der Division der Summe der mit ihren Gewichten multi plizierten Binärwerte der Nachricht durch 21- ent spricht, wobei k die kleinste ganze Zahl ist,
    welche 21-z grösser als die Summe der beiden grösstmöglichen Gewichte macht. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die arithmetische Folge jeweils um eins vorrückt. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass Idas Kontrollwort (c) lediglich aus der Nachricht (m) ohne angehängten Paritätsbit (p) gebildet wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, @dass dass Kontrollwort (c) aus der Nachricht (m) und dem dieser angehängten Paritäts bit (p) gebildet wird. 4. Verfahren nach Unteranspruch 2 oder 3, da durch gekennzeichnet, @dass dem Kontrollwort (c) auch noch ein Paritätsbit (p) angehängt wird.
    5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ermittlung :der Stellung des Fehlers im Wort, die Differenz des übermittelten und des neu erzeugten Kontrollwortes (c, c') gebildet wird, wobei der so ermittelte Wert die Stelle anzeigt, die falsch übermittelt wurde.
    PATENTANSPRUCH 1I Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens, dadurch :gekennzeichnet, dass :ein Zähler (78) vorge sehen ist, der von den binären Datensignalen schalt bar ist und ,dessen Zählstufen mit einem Akkumu lator<B>(108),</B> dessen Kapazität gleich 21, ist, über Und -Gatter (54, 56, 58, 60, 62, 64) verbunden sind, die jeweils beim Eintreffen eines Datensignals mit dem Wert L den Inhalt des Zählers (78) in den Akkumulator (108) übertragen, ohne jedoch den Zähler zu löschen.
    UNTERANSPRÜCHE 6. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, gekenn zeichnet durch einen Paritäts-Flip-Flop (24), der bei Beginn im Zustand L ist und jeweils beim Ein- treffen eines Datensignals L seinen Schaltzustand wechselt. 7.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 6, gekenn zeichnet durch von einer Taktkette betätigbare Und - Gatter (25, 124,<B>1</B>26, 128,<B>1</B>30, 132, 134, 136), über welche die Ausgänge des Paritäts-Flip-Flops (24) und des Akkumulators (108) aufeinanderfolgend an eine Ausgangsleitung (166) schaltbar :sind, um dem Kon- trollwort (c) entsprechende Signale zu erzeugen.
CH775262A 1961-06-27 1962-06-27 Verfahren zur Feststellung von Fehlern bei der Übertragung von Daten und Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens CH406288A (de)

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GB993163A (en) 1965-05-26
US3460117A (en) 1969-08-05

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