Verfahren zur Feststellung von Fehlern bei der Übertragung von Daten und Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Fest stellen von Fehlern bei der Übertragung von Daten in Form einer Nachricht bestehend .aus binären Daten- signalen, bei welchem auf der Sendeseite jedem binären Datensignal entsprechend seiner Stellung in der Nachricht ein Gewicht in arithmetischer Folge zugeordnet und ein Kontrollwort aus diesen Ge wichten gebildet wird, welches dann zusammen mit der zu übertragenden Nachricht übermittelt wird,
und auf der Empfangsseite aus .den übermittelten binären Datensignalen in gleicher Weise ein Kontroll wort gebildet und zur Feststellung der richtigen über- mittlung mit dem übermittelten Kontrollwort ver glichen wird.
Bei der Datenübermittlung ist es bekannt, die Richtigkeit der Übertragung einer Nachricht von einer Stelle zu einer anderen Stelle durch Vereini gung der Nachricht mit einem Prüfzeichen, welches in einem bestimmten Zusammenhang mit dem zu übertragenden Wort steht, zu überprüfen.
Enthält die übertragene Nachricht einen Fehler, dann wird dieser aufgefunden, wenn das Kontrollwort, welches aus der Nachricht an der Empfangsstelle heraus genommen wird, verschieden ist von dem Kontroll- wort, welches an der Übertragungsstelle entwickelt worden ist.
Bisher sind Verfahren zur Feststellung von Fehlern bekannt geworden, .bei denen das Kon- trollwort, welches zusammen mit den Digitaldaten gesendet werden muss, aus der Nachricht dadurch gebildet wird, dass man jede Digitalstelle der Nach richt nach Gewichten bewertet. Auf diese Weise wird also eine neue Zahl gefunden, welche die Summe der Gewichte aller L -Stellen des ursprünglichen Worts darstellt.
Es sind auch bereits Verfahren zum Auffinden von Fehlern bekannt geworden, bei denen ein oder mehrere entsprechende Bits unter die Daten, die übertragen wenden sollen, geschrieben werden, so dass die Anzahl von L in der Kombination ungerade oder gerade ist. Man spricht dann von Paritätskontrolle.
Die vorliegende Erfindung stellt eine Verbesse rung des erstgenannten Verfahrens dar. Eine Pari tätskontrolle kann noch zusätzlich vorgenommen werden.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass ,das Kontrollwort aus einem Wert besteht, welcher .dem ganzzahligen Rest beider Division der Summe der mit ihren Gewichten multiplizierten Binärwerten dem Nachricht durch 2k entspricht, wobei k die kleinste ganze Zahl ist, welche 2k grösser als die Summe der ,beiden grösstmöglichen Gewichte macht.
Die Erfindung .betrifft ferner eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens. Diese ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Zähler vorgesehen ist, der von den binären Datensignalen schaltbar ist und dessen Zählstufen mit einem Akkumulator, dessen Kapazität gleich 2k ist, über UND-Gatter verbunden sind,
die jeweils beim Eintreffen eines Datensignals mit dem Wert L den Inhalt des Zählers in den Akkumulator übertragen, ohne jedoch den Zähler zu löschen.
Es stehen verschiedene Möglichkeiten zur Ver fügung, um das beschriebene Verfahren mit Paritäts- kontrolle zu kombinieren. Es kann beispielsweise ein Paritätsbit p für die zu übertragende Nachricht m vorgesehen werden, wobei das Kontrollwort c nur aus der Nachricht m gebildet wird.
Es kann ferner je ein Paritätsbit p für die zu übertragende Nach richt m und das Kontrollwort c vorgesehen werden, wobei das Kontrollwort c nur aus der Nachricht m gebildet wird. Ferner kann ein Paritätsbit nur für das Kontrollwort c vorgesehen werden. Schliesslich kann ein Paritätsbit p für die zu übertragende Nach richt m vorgesehen werden, wobei das Kontrollwort c aus der Nachricht m samt dem Paritätsbit gebildet wird. Dieser letztere Fall soll nun näher erläutert werden.
Es sei angenommen, das Bild eines vollständigen zu übertragenden Wortes sei folgendes: Ckck-1 <B>...</B> C2Cipmnmn-1 <B>...</B> m2M1, <I>(1)</I> worin <I>m =</I> mnmn-1 <B>...</B> m2M1 <I>(2)</I> das ursprüngliche Datenwort, das heisst die Nach richt ist; das Paritätsbit p so festgelegt ist, dass die Summe der Bits von eins in .der Kombination von m und p ungerade ist; und C = CkCi;-1 <B>...</B><I>C2C1 (3)</I> das Kontrollwort darstellt.
Weil nun das. Kontroll- wort für sämtliche verschiedene Kombinationen von Zahlen in m verschieden ist, ist die Auffindung eines oder zweier Fehler in den ursprünglichen n + 1 Bits, das heisst der Nachricht m und des Paritätsbits ga rantiert.
Um nun das Kontrollwort zu ermitteln, werden jedem der Bits mi; in entsprechender Weise Gewichte zugeordnet, und es erhält z. B. das Paritätsbit p das Gewicht w,1 .F 1. Wie oben bereits erwähnt, werden im allgemeinen nur aufeinanderfolgende Gewichte angefügt, nämlich Ws (4) worin j = 1, 2, 3<B>...</B> n, <I>n + 1.
(5)</I> Der nächste Verfahrensschritt besteht darin, die Summe zu bilden
EMI0002.0032
in einem Akkumulator, dessen Kapazität M = 2k (ein ganzzahliges Vielfaches von 2) ist, und worin k die kleinste Zahl ist, welche der folgenden Unglei chung genügt: <I>n + (n + 1)</I> < 21,<I>= M.
(8)</I> Der Zusammenhang, der zwischen den Gewich ten und der Kapazität bestehen sollte, kann wie folgt beschrieben werden: M ist die Kapazität und wi ist das Gewicht für die i-binäre Stelle der Nachricht;
wenn M nicht entweder die Differenz wi w; oder .die Summe wi + wi für alle möglichen Werte von i und j teilt, und zwar durch ein ganzzahliges Viel faches, dann erreicht man die Fehlerauffindung ent weder für einen oder zwei beliebige Fehler in der Nachricht. Die Anwendung des Paritätsbits dehnt die Möglichkeiten der Fehlerauffindung auf. drei Bits aus.
Bei Bildung der Summe S in einem Akkumu- lator mit der Kapazität M erhält man als Resultat eine Division von S durch M, wobei der Rest das Kontrollwort bildet. Zur Erleichterung des Ver ständnisses soll nun ein praktisches Beispiel gegeben werden. Angenommen, das binärcodierte Datenwort, welches übertragen werden soll, sei: <I>L 0 0 L L L 0 L 0 L L</I> 0 L 0 0<I>L L L 0 L.</I> Eine Prüfung des Wortes ergibt, dass die Zahl der L -Bits, die darin enthalten ist, gerade ist.
Um eine ungerade Paritätskontrolle zu ermöglichen, muss ein L Bit als höchste Stelle verwendet werden, so dass die Zahl der binären Ziffern L ungerade ist. Das Wort mit dem Paritätsbit kann infolgedessen folgendermassen geschrieben werden:
EMI0002.0064
Parität <SEP> Datenbits
<tb> <I>L <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> L <SEP> L <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L</I> <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> <I>L <SEP> L <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L.</I> Wie bereits oben erwähnt, werden zur Ermitt lung des eigentlichen Kontrollworts, das -an die Nachricht vor ihrer Übertragung auf eine Empfangs station angehängt werden sollte, den verschiedenen Stellen in der Nachricht aufeinanderfolgende Ge wichte zugeordnet.
So kann .beispielsweise das Ge- wicht<B> L></B> der untersten, das heisst in diesem Falle der am weitesten rechts gelegenen Stelle zugeordnet werden, ein Gewicht 2 der nächsten Stelle und ein Gewicht 3 der untersten Stelle, usw.
Das zu über mittelnde Wort und die aufeinanderfolgenden Ge wichte sind dann folgende:
EMI0002.0071
Parität <SEP> Datenbits
<tb> 21 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> <I>0 <SEP> L <SEP> L <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> L</I> <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> <I>L <SEP> L <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L</I>
<tb> L <SEP> 20 <SEP> 19 <SEP> 18 <SEP> 17 <SEP> 16 <SEP> 15 <SEP> 14 <SEP> 13 <SEP> 12 <SEP> 11 <SEP> 10 <SEP> 9 <SEP> 8 <SEP> 7 <SEP> 6 <SEP> 5 <SEP> 4 <SEP> 3 <SEP> 2 <SEP> 1 Die nächste Stufe des Verfahrens bildet die Sum- mierung der Gewichte für die L -Zeichen in dem Datenwort in einem Akkumulator,
wobei die Summe durch den Wert der Kapazität des Akkumulators dividiert wird. Der bei der Division übriggebliebene Rest ist dann das gewünschte Kontrollwort. Die für den Akkumulator benötigte Kapazität hat den Wert 2k, worin k die letzte ganze Potenz darstellt, bei der 2k grösser als die Summe der beiden grössten Ge wichte der Nachricht ist. Bei dem obigen Beispiel muss also 2k grösser sein als 41 (siehe Gleichung 8). Dies bedeutet aber, dass k gleich 6 sein muss. Die Kapazität ist dann 64.
Werden nun die Gewichte (im obigen Beispiel: 1, 3, 4, 5, 8<B>...</B> 20, 21) der Bits einem Akkumulator mit der Kapazität 64 zuge führt, dann ist der Rest im Akkumulator der Dezi malwert 16 oder der binäre Wert 0 L 0 0 0 0. Dies ist das Kontrollwort, welches an die Nachricht angehängt und an die Empfangsstation übertragen werden kann.
Nachstehend wird die vollständige Nachricht, die übertragen werden soll, wieder gegeben:
EMI0003.0001
Kontrollwort <SEP> Paritätsbit <SEP> Datenbits
<tb> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> <I>L <SEP> L <SEP> L</I> <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> <I>L <SEP> L <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> L</I> <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> <I>L <SEP> L <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L.</I> Angenommen, es unterliefe während der Über tragung dieser Nachricht ein Fehler in der zwölften Stelle von rechts, das heisst, dass statt der Ziffer 0 die Ziffer L steht, dann ergibt sich beim Bilden des Kontrollworts auf der Empfangsseite das Resultat:
<I>0 L L L</I> 0 0 Wird dieses Kontrollwort, das in der Empfangs station gebildet wird, mit demjenigen verglichen, das auf der Senderseite entwickelt worden ist, dann zeigt die Tatsache, dass sie nicht miteinander übereinstim men, an, dass bei der Übertragung ein Fehler unter laufen ist.
Ist wirklich nur ein Fehler während der Übertragung in der Nachricht unterlaufen, dann kann eine Fehlerkorrektur erreicht werden, wenn IElfsmittel vorhanden sind, um den zahlenmässigen Unterschied zwischen den beiden Kontrollwörtern festzustellen, das heisst also, den Unterschied zwischen dem über tragenen Kontrollwort und dem im Empfänger er zeugten Kontrollwort. Diese Differenz zeigt an, an welcher Stelle der Nachricht sich der Fehler einge schlichen hat.
Beispielsweise unter :der oben getroffe nen Voraussetzung, dass die Differenz zwischen den beiden Worten in dezimalen Ausdrücken 28 - 16 = 1.2 ist, ist 12 die Ziffernstelle, von der oben angenom men war, dass sich in ihr der Fehler eingeschlichen habe.
Das vorstehende Beispiel betrifft ein Verfahren, bei dem das Paritätsbit an die Nachricht m gesetzt worden ist, so dass die Zahl der binären Signale L in der Kombination ungerade ist, und dann ein Kontrollwort entwickelt wird. Die nachstehenden Tabellen sollen die Fehler zeigen, die aufgefunden werden, wenn man dieses Verfahren anwendet. Sie zeigen auch die Ergebnisse, die man erreicht, wenn die Anordnung der übertragenen Daten geändert wird. In diesen Tabellen bedeutet das Wort Korrek tur:>, dass die Fehlerkorrektur im Falle eines einzel- nen Signalfehlers erreicht werden kann.
Das Wort wahrscheinlich bedeutet, dass obwohl in den ange gebenen Stellungen keine absolute Garantie für eine Fehlerauffindung gegeben ist, die Wahrscheinlichkeit unauffindbarer Kombinationen von eventuell auf tauchenden Fehlern gering ist. Die Zeichen (-) in den Tabellen bedeuten, dass für den Fall, dass die Fehler auf anderem Wege ermittelt worden sind, die zusätzliche Kontrolle durch die betreffende Methode (Paritätskontrolle oder Kontrollwort) unwichtig ist.
Der Ausdruck indifferent bedeutet, dass es un wesentlich ist, wie viele Fehler bei der in Frage stehenden Methode vorkommen, solange die Bedin gungen für die andere Methode erfüllt werden. So macht es beispielsweise in Tabelle I unten keinen Unterschied, wie viele Fehler im Kontrollwort c während einer Übertragung auftreten, solange die Anzahl der Fehler in der Nachricht m geradzahlig ist und nur ein einziger Fehler in dem Paritätsbit vorhanden ist.
Es ist durchaus denkbar, die Möglich keiten zur Vergrösserung der Fehlerauffindung in dem System über diejenige hinauszusteigern, die in der Tabelle I dargestellt sind, wenn man ein. zusätz liches Paritätsbit .anwendet, welches der bereits kon trollierten Nachricht zugeordnet ist.
Wind beispielsweise die Anordnung der Tabellen I und 1I mit nur einem einzigen Paritätsbit benutzt, dann besteht keine absolute Garantie dafür, dass zwei Fehler in der Information, wenn sie mit einem Fehler in dem Kontrollwort gekoppelt werden, auf gefunden werden. Es besteht auch keinerlei Gewähr dafür, dass wenn je ein Fehler in der Nachricht in dem Paritätsbit und in .dem Kontrollwort auf taucht, vermittelt wird.
Wenn aber eine Anordnung gemäss den Tabellen III und IV benutzt wird, also ein zweites Paritätsbit an die Nachricht m oder das Kontrollwort c ange hängt wird, um die Zahl der L -Bits ungerad- zahlig zu machen, wird die Auffindung von drei Fehlern garantiert.
EMI0004.0001
<I>Tabelle <SEP> 1</I>
<tb> Allgemeine <SEP> Fälle
<tb> (Parität <SEP> <I>p</I> <SEP> nur <SEP> für <SEP> Nachricht <SEP> <I>m,</I> <SEP> Kontrollwort <SEP> c <SEP> nur <SEP> für <SEP> Information <SEP> <I>m)</I>
<tb> Anzahl <SEP> der <SEP> Fehler <SEP> Auffindung <SEP> von <SEP> Fehlern
<tb> Stelle <SEP> der <SEP> Fehler <SEP> Fehler <SEP> entdeckt <SEP> durch
<tb> Nachricht <SEP> (nz) <SEP> Parität <SEP> (p) <SEP> Kontrollwert <SEP> (c) <SEP> Parität <SEP> (p) <SEP> Kontrollwort <SEP> (c)
<tb> 0 <SEP> Indifferent <SEP> beliebig <SEP> - <SEP> ja
<tb> 1 <SEP> Indifferent <SEP> 0 <SEP> - <SEP> ja
<tb> 2 <SEP> Indifferent <SEP> 0 <SEP> - <SEP> ja
<tb> ungerade <SEP> 0 <SEP> Indifferent <SEP> ja <SEP> gerade <SEP> 1 <SEP> Indifferent <SEP> ja <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> Indifferent <SEP> ja <SEP> <I>Tabelle <SEP> 11</I>
<tb> Spezielle <SEP> Fälle
<tb> (Parität <SEP> <I>p</I> <SEP> nur <SEP> für <SEP> Nachricht <SEP> <I>m,</I> <SEP> Kontrollwort <SEP> c <SEP> nur <SEP> Nachricht <SEP> <I>m)</I>
<tb> Anzahl <SEP> der <SEP> Fehler <SEP> Auffindung <SEP> von <SEP> Fehlern
<tb> Stelle <SEP> der <SEP> Fehler <SEP> Fehler <SEP> entdeckt <SEP> durch
<tb> Nachricht <SEP> (m) <SEP> Parität <SEP> (p) <SEP> Kontrollwert <SEP> (c) <SEP> Parität <SEP> (p) <SEP> Kontrollwort <SEP> (c)
<tb> (nur <SEP> 1 <SEP> Fehler)
<tb> 1 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> ja <SEP> (Korrektur)
<tb> 0 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> j <SEP> a <SEP> - <SEP> (Korrektur)
<tb> 0 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> - <SEP> ja <SEP> (Korrektur)
<tb> (nur <SEP> 2 <SEP> Fehler)
<tb> 2 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> nein <SEP> ja
<tb> 1 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> nein <SEP> ja
<tb> 1 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> ja <SEP> wahrscheinlich
<tb> 0 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> ja <SEP> ja
<tb> 0 <SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> - <SEP> ja
<tb> (nur <SEP> 3 <SEP> Fehler)
<tb> 3 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> wahrscheinlich
<tb> 2 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> ja
<tb> 2 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> nein <SEP> wahrscheinlich
<tb> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> nein <SEP> wahrscheinlich
<tb> 1 <SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> ja <SEP> wahrscheinlich
<tb> 0 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> ja <SEP> ja
<tb> 0 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> - <SEP> ja
EMI0005.0001
<I>Tabelle <SEP> 111</I>
<tb> Allgemeine <SEP> Fälle
<tb> (Parität <SEP> p <SEP> für <SEP> Nachricht <SEP> <I>m</I> <SEP> und <SEP> für <SEP> Kontrollwort <SEP> c, <SEP> Kontrollwort <SEP> c <SEP> nur <SEP> für <SEP> Nachricht <SEP> <I>m)</I>
<tb> Anzahl <SEP> der <SEP> Fehler <SEP> Auffindung <SEP> von <SEP> Fehlern
<tb> Stelle <SEP> der <SEP> Fehler <SEP> Fehler <SEP> entdeckt <SEP> durch
<tb> Nachricht <SEP> (m) <SEP> Parität <SEP> (p) <SEP> Kontrollwert <SEP> (c) <SEP> Parität <SEP> (p)
<SEP> Kontrollwort <SEP> (c)
<tb> 0 <SEP> Indifferent <SEP> beliebig <SEP> - <SEP> ja
<tb> 1 <SEP> Indifferent <SEP> 0 <SEP> - <SEP> ja
<tb> 2 <SEP> Indifferent <SEP> 0 <SEP> - <SEP> ja
<tb> gerade <SEP> Zahlen <SEP> 0 <SEP> ungerade <SEP> Fehler <SEP> ja
<tb> oder <SEP> keine <SEP> Fehler <SEP> ungerade <SEP> Fehler <SEP> 0 <SEP> gerade <SEP> oder <SEP> ja <SEP> keine <SEP> Fehler
<tb> gerade <SEP> Zahlen <SEP> gerade <SEP> oder
<tb> oder <SEP> keine <SEP> Fehler <SEP> Fehler <SEP> keine <SEP> Fehler <SEP> ja <SEP> ungerade <SEP> Fehler <SEP> Fehler <SEP> ungerade <SEP> Fehler <SEP> ja <SEP> 0 <SEP> Fehler <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> <I>Tabelle <SEP> IV</I>
<tb> Spezielle <SEP> Fälle
<tb> (Parität <SEP> p <SEP> für <SEP> Nachricht <SEP> <I>m</I> <SEP> und <SEP> für <SEP> Kontrollwort <SEP> c,
<SEP> Kontrollwort <SEP> c <SEP> nur <SEP> für <SEP> Nachricht <SEP> <I>m)</I>
<tb> Anzahl <SEP> der <SEP> Fehler <SEP> Auffindung <SEP> von <SEP> Fehlern
<tb> Stelle <SEP> der <SEP> Fehler <SEP> Fehler <SEP> entdeckt <SEP> durch
<tb> Nachricht <SEP> (m) <SEP> Parität <SEP> (p) <SEP> Kontrollwert <SEP> (c) <SEP> Parität <SEP> (p) <SEP> Kontrollwort <SEP> (c)
<tb> (nur <SEP> 1 <SEP> Fehler)
<tb> 1 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> ja <SEP> (Korrektur)
<tb> 0 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> - <SEP> (Korrektur)
<tb> 0 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> ja <SEP> ja <SEP> (Korrektur)
<tb> (nur <SEP> 2 <SEP> Fehler)
<tb> 2 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> nein <SEP> ja
<tb> 1 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> nein <SEP> ja
<tb> 1 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> nein <SEP> wahrscheinlich
<tb> 0 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> nein <SEP> ja
<tb> 0 <SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> nein <SEP> ja
<tb> (nur <SEP> 3 <SEP> Fehler)
<tb> 3 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> wahrscheinlich
<tb> 2 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> ja
<tb> 2 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> ja <SEP> wahrscheinlich
<tb> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> ja <SEP> wahrscheinlich
<tb> 1 <SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> ja <SEP> wahrscheinlich
<tb> 0 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> ja <SEP> ja
<tb> 0 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> ja <SEP> ja
EMI0006.0001
<I>Tabelle <SEP> V</I>
<tb> Allgemeine <SEP> Fälle
<tb> (Parität <SEP> <I>p</I> <SEP> nur <SEP> für <SEP> Nachricht <SEP> <I>m,</I> <SEP> Kontrollwort <SEP> c <SEP> für <SEP> Nachricht <SEP> <I>m</I> <SEP> zusammen <SEP> mit <SEP> Parität <SEP> p)
<tb> Anzahl <SEP> der <SEP> Fehler <SEP> Auffindung <SEP> von <SEP> Fehlern
<tb> Stelle <SEP> der <SEP> Fehler <SEP> Fehler <SEP> entdeckt <SEP> durch
<tb> Nachricht <SEP> (m) <SEP> Parität <SEP> (p) <SEP> Kontrollwert <SEP> (c) <SEP> Parität <SEP> (p)
<SEP> Kontrollwort <SEP> (c)
<tb> 0 <SEP> 0 <SEP> beliebig <SEP> - <SEP> ja
<tb> 2 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> - <SEP> ja
<tb> 1 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> - <SEP> ja
<tb> gerade <SEP> oder <SEP> 1 <SEP> Indifferent <SEP> ja
<tb> keine <SEP> Fehler
<tb> ungerade <SEP> Fehler <SEP> 0 <SEP> Indifferent <SEP> ja <SEP> <I>Tabelle <SEP> V1</I>
<tb> Spezielle <SEP> Fälle
<tb> (Parität <SEP> p <SEP> nur <SEP> für <SEP> Nachricht <SEP> <I>m,</I> <SEP> Kontrollwort <SEP> c <SEP> für <SEP> Nachricht <SEP> <I>m</I> <SEP> zusammen <SEP> ,mit <SEP> Parität <SEP> p)
<tb> Anzahl <SEP> der <SEP> Fehler <SEP> Auffindung <SEP> von <SEP> Fehlern
<tb> Stelle <SEP> der <SEP> Fehler <SEP> Fehler <SEP> entdeckt <SEP> durch
<tb> Nachricht <SEP> (in) <SEP> Parität <SEP> (p) <SEP> Kontrollwert <SEP> (c) <SEP> Parität <SEP> (p) <SEP> Kontrollwort <SEP> (c)
<tb> (nur <SEP> 1 <SEP> Fehler)
<tb> 1 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> ja <SEP> (Korrektur)
<tb> 0 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> ja <SEP> (Korrektur)
<tb> 0 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> - <SEP> ja <SEP> (Korrektur)
<tb> (nur <SEP> 2 <SEP> Fehler)
<tb> 2 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> - <SEP> ja
<tb> 1 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> - <SEP> ja
<tb> 1 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> ja <SEP> wahrscheinlich
<tb> 0 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> ja <SEP> wahrscheinlich
<tb> 0 <SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> - <SEP> ja
<tb> (nur <SEP> 3 <SEP> Fehler)
<tb> 3 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> wahrscheinlich
<tb> 2 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> wahrscheinlich
<tb> 2 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> nein <SEP> wahrscheinlich
<tb> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> nein <SEP> wahrscheinlich
<tb> 1 <SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> ja <SEP> wahrscheinlich
<tb> 0 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> ja <SEP> wahrscheinlich
<tb> 0 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> - <SEP> ja
EMI0007.0001
<I>Tabelle <SEP> V11</I>
<tb> Allgemeine <SEP> Fälle
<tb> (Parität <SEP> p <SEP> nur <SEP> für <SEP> Kontrollwort <SEP> c, <SEP> Kontrollwort <SEP> c <SEP> nur <SEP> für <SEP> Nachricht <SEP> m)
<tb> Anzahl <SEP> der <SEP> Fehler <SEP> Auffindung <SEP> von <SEP> Fehlern
<tb> Stelle <SEP> der <SEP> Fehler <SEP> Fehler <SEP> entdeckt <SEP> durch
<tb> Nachricht <SEP> (m) <SEP> Parität <SEP> (p) <SEP> Kontrollwert <SEP> (c) <SEP> Parität <SEP> (p) <SEP> Kontrollwort <SEP> (c)
<tb> 0 <SEP> Indifferent <SEP> beliebig <SEP> - <SEP> ja
<tb> 2 <SEP> Indifferent <SEP> 0 <SEP> - <SEP> ja
<tb> 1 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> ja
<tb> Indifferent <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> Indifferent <SEP> 0 <SEP> ungerade <SEP> ja <SEP> Indifferent <SEP> 1 <SEP> ganze <SEP> Zahl <SEP> oder <SEP> ja <SEP> nichts
<tb> <I>Tabelle <SEP> V111</I>
<tb> Spezielle <SEP> Fälle
<tb> (Parität <SEP> p <SEP> für <SEP> Kontrollwort <SEP> c, <SEP> Kontrollwort <SEP> c <SEP> nur <SEP> für <SEP> Nachricht <SEP> m)
<tb> Anzahl <SEP> der <SEP> Fehler <SEP> Auffindung <SEP> von <SEP> Fehlern
<tb> Stelle <SEP> der <SEP> Fehler <SEP> Fehler <SEP> entdeckt <SEP> durch
<tb> Nachricht <SEP> (m) <SEP> Parität <SEP> (p) <SEP> Kontrollwert <SEP> (c) <SEP> Parität <SEP> (p) <SEP> Kontrollwort <SEP> (c)
<tb> (nur <SEP> 1 <SEP> Fehler)
<tb> 1 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> - <SEP> ja <SEP> (Korrektur)
<tb> 0 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> - <SEP> (Korrektur)
<tb> 0 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> - <SEP> ja <SEP> (Korrektur)
<tb> (nur <SEP> 2 <SEP> Fehler)
<tb> 2 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> - <SEP> ja
<tb> 1 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> ja
<tb> 1 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> ja <SEP> wahrscheinlich
<tb> 0 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> nein <SEP> ja
<tb> 0 <SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> nein <SEP> ja
<tb> (nur <SEP> 3 <SEP> Fehler)
<tb> 3 <SEP> <B>0</B> <SEP> 0 <SEP> - <SEP> wahrscheinlich
<tb> 2 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> ja
<tb> 2 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> ja <SEP> wahrscheinlich
<tb> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> nein <SEP> wahrscheinlich
<tb> 1 <SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> nein <SEP> wahrscheinlich
<tb> 0 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> ja <SEP> ja
<tb> 0 <SEP> 0 <SEP> 3 <SEP> ja <SEP> ja Das als Beispiel in der Zeichnung wiedergege bene Gerät kann auf zweierlei Weise betrieben und kann deshalb sowohl auf der Sendeseite, als auch der Empfangsseite verwendet werden.
Im ersten Falle erzeugt das Gerät ein Kontrollwort c und ein Paritätsbit p aus dem Wort m, die dann beide an das letztere angehängt und an die Empfangsstation übertragen werden. Im zweiten Falle ermöglicht das Gerät einen Vergleich des empfangenen Kontroll- worts c und des Paritätsbits p mit dem entsprechen den Kontrollwort c' und dem Paritätsbit p', :die aus den empfangenen Signalen der Nachricht erzeugt worden sind.
Sind die Kontrollworte c und c' und die Paritätsbits p und p' identisch, dann ist di'e empfan gene Nachricht richtig, und es erfolgt eine Anzeige, :dass während der Übertragung kein Fehler aufge treten ist.
Die jeweilige Art des Betriebes wird durch die Stellung des mehrpoligen Schalters 10 bestimmt. Die Nachricht, für welche ein Kontrollwort erzeugt wer den soll, wird der Eingangsklemme 12 zugeführt. Eine Leitung 14 stellt die Verbindung von der Ein gangsklemme 12 zu dem Kontaktarm 10a des Steuer schalters 10 her. Eine weitere Leitung 16 verbindet den zu dem Kontaktarm 10a :gehörigen Kontakt mit einem Verbindungspunkt 18. Vom Verbindungs punkt 18 aus können die ankommenden Datensignale zwei Wegen folgen. Der erste verläuft über die Lei tung 26 zu einer ersten Eingangsklemme 28 eines Oder Kreises 30.
Der zweite Weg, den die an dem Verbindungs punkt 18 erscheinenden Eingangssignale nehmen können, führt über die Leitung 32 zu einer Eingangs- klemme eines Oder -Kreises 34. Die Ausgangs signale aus dem Oder Kreis werden über die Lei tung 36 auf eine erste Klemme eines Und -Gatters 38 gegeben.
Die Ausgangsklemme des Und -Gatters 38 ist über eine Leitung 40 mit der Eingangsklemme 42-52 der Und -Gatter 54 bis 64 verbunden. Ausserdem führt von der Ausgangsklemme 38 eine Leitung 20 zu dem Mittelpunkt 22 eines Flip Flops 24, der zur Erzeugung des Paritätsbits p dient.
Die Gatter 54 bis einschliesslich 64 sind. mit ihren Eingangsklemmen 66 bis 76 an die Ausgänge der Stufen eines binären Zählwerks 78 angeschlossen. Das Zählwerk 78 besteht aus k bistabilen Stufen und hat infolgedessen eine Kapazität von 2b-1, das heisst es kann vor jeder Wiederholung 2@-1 bestimmte Stellungen aufweisen.
Ein nichtdargestellter Taktimpulsgeber, der mit dem Rhythmus der Impulswiederholung für die in das Gerät gelangenden Impulse synchronisiert ist, steht in Verbindung mit der Taktimpulsklemme 80, und die von dorther kommenden Impulse werden auf eine erste Eingangsklemme 82 eines Und - Gatters 84 gegeben.
Erscheint ein Signal an der anderen Eingangsklemme 86 des Und -Gatters 84, dann treten diese Taktimpulse auf der Ausgangs leitung 88 des Gatters auf und werden auf die Ein- gangsklemme 90 des Zählwerkes 78 gegeben.
Da über die Leitung 92 eine Verbindung von der 0 - Seite des Vergleichs-Flip-Flops 94 mit den zweiten Eingangsklemmen der Und -Gatter 38 und 84 be steht, sind diese Gatter stromleitend, wenn der Flip- Flop 94 in der 0 -Stellung ist und können durch die Leitungen 40 bzw. 88 -Strom hindurchlassen.
Die Ausgangsklemmen der Und -Gatter 54 bis 64 sind mit :den Eingangsklemmen 96 bis 106 mit einem Akkumulator 108 verbunden. Ein Akkumu lator ist eine Vorrichtung, :die eine Zahl speichert und beim Empfang einer .anderen Zahl sie zu der bereits gespeicherten Zahl addiert und dann die so entstehende Summe speichert. Der Akkumulator 108 weist k + 1 binäre Zustände auf und kann infolge dessen ein Wort mit einer Länge von 2k speichern.
übersteigt die in dem Akkumulator enthaltene Summe den Wert 21, dann wird diese Summe durch diesen Wert dividiert. Der Rest bleibt als Kontroll- wort in dem Akkumulator enthalten. Jede<I>der k + 1</I> Stufen des Akkumulators 108 :besitzt eine Ausgangs leitung, in .diesem Falbe die Leitungen<B>110</B> bis 122.
Diese letztgenannten Leitungen sind in entsprechen der Weise mit einer ersten Eingangsklemme einer Reihe von Und -Stromkreisen 124 bis 136 verbun- den.. Die anderen Eingangsklemmen der letztgenann- ten Und -.Stromkreise sind über die Leitungen 138 bis 150 an einen Taktimpulsgeber (nicht dargestellt) verbunden.
Die Ausgangsklemmen der Und -Gatter 124 bis<B>136</B> sind mit :den Bezugsziffern 152 bis 164 bezeichnet und mit Hilfe einer Leitung<B>166</B> zusam- mengeschaltet, die ihrerseits über den Schaltarm 10e und die Leitung 168 mit einer zweiten Eingangs- klemme des Oder -Stromkreises 30 verbunden ist. Eine Leitung 170 führt von dem Ausgang des Oder Kreises 30 zu der örtlichen Ausgangsklemme 172.
Anhand der bisher beschriebenen Schaltanord nung soll nunmehr deren Wirkungsweisse beim Sen den erörtert werden.
<I>Wirkungsweise beim Senden</I> Beim Senden wird der Wahlschalter 10 so be tätigt, dass die Schaltarme 10a und 10e zum An liegen an ihre zugehörigen Kontakte kommen, wäh rend die Kontaktarme 10b,<B>10e</B> und 10d offen blei ben.
Bevor irgendeines der Signale empfangen wird, werden sämtliche bistabilen Stromkreise mit Aus nahme des; Paritäts-Flip-Flops 24, das heisst also der Vergleichs-Flip-Flop 94, das Zählwerk 78 und der Akkumulator 108 auf 0 zurückgestellt. Der Paritäts-Flip-Flop 24 wird anfangs in die L Stellung gebracht.
Der Rückstell-Stromkreis ist im Interesse einer Entlastung der Zeichnung nicht dar gestellt. Die Signale, welche die Nachricht m dar stellen, werden der Daten-Eingangsklemme 12 zuge- führt, von wo sie über die Leitung 14, den geschlos senen Schaltarm 10a und die Leitung 16 auf den Verbindungspunkt 18 ,gelangen. Gleichzeitig erzeugt ein Taktimpulsgeber, der mit der Klemme 80 ver bunden ist,
Taktimpulse im Synchronismus mit den Zeiten, zu denen die Daten auf die Eingangsklemme 12 gegeben werden. Mit anderen Worten, die Fre quenz des Taktimpulsgebers ist praktisch die gleiche, wie die Wiederholungszeit für die Bits der ankom menden Nachricht. Der erste Taktimpuls erscheint eine .Periode vor der ersten Signalziffer der Nach richt m.
Da sich nun der Vergleichs-Flip-Flop 94 in der Stellung Null befindet, wird ein Signal über die Leitung 92 auf die Eingangsklemme 86 des Gatters 84 gegeben. Infolgedessen geht :der erste Taktimpuls durch das Und -Gatter 84 hindurch und kann die erste ,Stufe des Zählwerkes 78 in ihre Stellung L schalten. Es leuchtet ohne weiteres ein, dass jedesmal, wenn ein Taktimpuls durch das Gatter 84 hindurchgeht, das Zählwerk um eins weiterge schaltet wird,
uni. auf diese Weise das Gewicht jeder nachfolgenden Stelle von m um eins zu erhöhen. Jedesmal, wenn ein digitales Signal L der Nach richt m in dem Verbindungspunkt 18 erscheint, wird es durch den Oder -Stromkreils 34, das Und - Gatter 38 und über die Leitung 20 transportiert, um :den Paritäts-Flip Flop 24 zum Kippen zu brin gen.
Da der Paritäts-Flip-Flop 24 anfangs auf L gestellt war, weiss man, wenn das Ende einer Nach- richt <I> L </I> ist, dass die Anzahl der binären L - Digital-,Signale gerade war, und :man muss ein L Signal anfügen, damit die Anzahl der L -Signale in der Kombination eine ungerade Zahl bildet.
Jedesmal, wenn ein Signal im Wort m an dem Verbindungspunkt 18 erscheint, geht es über die Leitung 32 durch den Oder -Kreis 34, durch das nunmehr stromleitende Und -Gatter 38 und über die Leitung 40, so ass es als ein Vorbereitungssignal der Leitungen 42 bis 52 erscheint, die mit den Und -Gattern 54 bis 64 verbunden sind.
Jedesmal, wenn ein Signal L auf .diese Gatter gegeben wird, wird der Stand des Zählwerks 78 auf den Akkumulator <B>108</B> übertragen und zu :dem dort bereits vorhandenen Inhalt hinzugezählt.
Die untenstehende Tabelle erläutert die Wir kungsweise des Gerätes, wenn es auf Senden ein- gestellt .ist. Bei dem :gewählten Beispiel besteht die Nachricht aus 23 Bits, wobei die Summe der beiden grössten Gewichte 23 + 22 - 45 beträgt.
In über- einstimmung mit den bisherigen Darlegungen muss k = 6 sein, um den Wert 21z grösser .als diese Summe zu machen.
Infolgedessen sind zur Ausführung des Verfahrens zum Feststellen von Fehlern ein Zähl werk mit 5 Stufen und ein Akkumulator mit 6 Stu fen erforderlich.
EMI0009.0090
<I>Tabelle <SEP> IX</I>
<tb> Zähler <SEP> für <SEP> die <SEP> Gewichte <SEP> Akkumulator <SEP> Paritäts Nachricht <SEP> (Kapazität <SEP> 21-1) <SEP> (Kapazität <SEP> 2k)
<SEP> Flip-Flop
<tb> unterste <SEP> Stelle <SEP> -@ <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> L <SEP> L
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<tb> höchste <SEP> Stelle <SEP> <I>-> <SEP> L <SEP> L <SEP> 0 <SEP> L <SEP> L <SEP> 0</I> <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> L <SEP> 0 In der linken Spalte erscheint eine typische bi näre kodierte Nachricht mit der niedrigsten Stelle oben und der höchsten Stelle unten.
Wie oben bereits erwähnt, wird das Zählwerk 78 weitergeschaltet, um ein L -Bit vor dem Emp fang des ersten Bits innerhalb :der Nachricht zu er halten. Ebenso wird der Paritäts-Flip-Flop 24 .an fangs in seine L -Stellung gebracht. Aus der Tabelle IX ersieht man, dass jedesmal, wenn ein Bit für eine L -Stellung in der Nachricht m erscheint, der Inhalt des Zählwerks 78 auf den Akkumulator 108 über tragen wird und zu dem vorher in diesem gespei cherten Betrag hinzugezählt wird.
Ferner wird der Paritäts-Flip-Flop 24 in seine andere Stellung ge kippt. Nachdem die höchste Stelle der Nachricht übermittelt worden ist, ist der in dem Akkumulator verbleibende Inhalt die gewünschte Kontrollziffer, und die Stellung des Paritäts-Flip-Flops 24 zeigt das Bit an, welches an die Nachricht m angehängt wer den muss, um die Anzahl der L">-Bits in der Kom bination ungerade werden zu lassen.
Gleichzeitig mit der Zählung des ,Paritätswertes und der Fortschaltung des Zählwerkes und des Akku mulators werden die Signale der Nachricht über die Leitung 26 und durch den Oder -Kreis 30 sowie die Leitung 170 transportiert, so dass sie an der Aus gangsklemme 172 erscheinen. Die Daten, die an der Klemme<B>172</B> auftreten, werden dann auf irgendeine bekannte Weise der ,digitalen L7bermittlung auf eine entfernte Empfangsstation übertragen.
Sobald das letzte Bit der Information aus .der örtlichen Ausgangsklemme 172 herausgekommen ist, wird ein Signal zur Kennzeichnung des Endes der Nachricht auf die Klemme 174 gegeben, so dass der Vergleichs-Flip-Flop 94 in seinen L -Zustand ge stellt wird. Befindet sich der Flip-Flop 94 in seiner L -Stellung, wird auf die Und -Kreise 38 und 84 mit Hilfe der Leitung 92 kein Signal mehr gegeben.
Infolgedessen werden weder weitere Taktimpulse noch weitere Informationssignale über die entspre chenden Gatter gegeben. An dieser Stelle wird die nichtdargestellte Vorrichtung zur Erzeugung der Taktimpulse in Betrieb genommen und die aus ihr herauskommenden Impulse werden nacheinander mit dem gleichen Bit-Takt wie die Signale in der Nach richt m über die Leitung 150 auf die Klemme 137 gegeben.
Die Taktimpulse an der Klemme, 137 be wirken, dass das Paritätssignal, welches aus dem Flip- Flop 24 abgezweigt wird und dann über die Leitung 166 durch den noch geschlossenen Schaltarm 10e und über den Oder">-Kreis 30 geht und am Ende der Nachricht m in Erscheinung tritt, die, von der Ausgangsklemme 172 ausgesendet wird.
In gleicher Weise werden die Impulse aus der Taktkette, die bei Anwendung in sukzessiver Weise auf die Klemmen 150, 148, 146 usw. gegeben werden, zur Folge haben, dass der Inhalt des Akkumulators serienmässig über die Leitung 166 abgegeben wird und über den Oder -Stromkreis 30 auf die Ausgangsklemme, wo sie ebenfalls auf die mit der entsprechenden Parität kontrollierte Nachricht gegeben werden und die Kon- trollziffer darstellen.
Hieraus ersieht man, dass das Gerät, soweit es bisher beschrieben worden ist, in der Lage ist, für eine Nachricht m, ein Paritätsbit p zu bestimmen, ein Kontrollwort hierfür zu finden und dann sowohl das Paritätsbit als auch das Kontrollwort an die Nachricht anzuhängen, bevor diese an die Emp fangsstation übertragen wird. Nachdem nun die Wir kungsweise der Schaltanordnung im einzelnen be schrieben worden ist, soll im folgenden der Strom kreis beschrieben werden, der die zusätzliche Appa ratur enthält, die erforderlich ist, wenn das Gerät zum Prüfen der empfangenen Nachricht verwendet werden soll.
Beim Betrieb als Empfänger wird der Steuer schalter 10 aus .seiner Stellung in diejenige Um kehrstellung gebracht, in der die Schaltarme 10a und 10e nicht mehr ihre zugehörigen Kontakte berühren, sondern mit den Schaltarmen 10b, 10c, 10d in Be rührung kommen.
Ist der Schaltkontakt 10d geschlossen, dann ist die Startklemme 176 über die Leitungen<B>178</B> und 180 mit der Eingangsklemme des Dekodierungs- Prüf-Flip-Flops 182 verbunden. Die L -Seite dieses Flip-Flops wird mit Hilfe der Leitung 184 auf eine erste Eingangsklemme eines Und -Gatters 186 ge geben, so dass das Gatter 1.86 beim Setzen des Flip- Flops 182 in seine L -Stellung ein Ausgangs signal erzeugt.
Die empfangenen Datensignale der Nachricht m, das Paritätssignal p und die Signale für den Kontroll- wert c werden nun auf die Daten-Eingangsklemme 188 gegeben. Weil .der Schalterkontakt 10c geschlos sen ist, wenn das Gerät auf Empfang eingestellt ist, so werden die Eingangs-Datensignale über den Ver bindungspunkt 190 und den Leiter 192 zu einer zweiten Eingangsklemme des Und -Kreises 186 geführt.
Der Ausgang aus dem Und -Gatter 186 ist in ;den Oder -Kreis 34 eingeschaltet, wie dies oben beschrieben worden ist.
Die Datensignale werden ferner vom Verbin dungspunkt<B>190</B> über die Leitung 194 zu einer ersten Eingangsklemme eines Und -Gatters 196 geführt. Der zweite Eingang für das Gatter<B>196</B> wird von der L -Seite des Vergleichs-Flip-Flops 94 mit Hilfe der Leitung 198 abgenommen. Die Lei tung 200 stellt die Verbindung von dem Ausgang aus dem Gatter 196 zu einer ersten Eingangsklemme eines Exklusiv-Oder -Kreises 202 her.
Ein Exklu- siv-Oder -Kreis ist ein Stromkreis, der einen Aus gang liefert, wenn Signale auf eine oder auf mehrere seiner Eingangsklemmen gegeben werden, aber kein Signal abgibt, wenn auf seine sämtlichen Ein gangsklemmen Signale gegeben werden.
Der Ausgang aus dem Exklusiv-Oder -Kreis 202 liefert einen Eingang für ein weiteres Und - Gatter 204. ,Die L -Seite des Vergleichs-Flip-Flops 94 ist ausserdem mit Hilfe einer Leitung 206 mit einer ersten Eingangsklemme eines Und -Gatters 208 verbunden. Der andere Eingang für das Gatter 208 ist mit Hilfe einer Leitung 210 mit der Takt impuls-Klemme 80 verbunden.
Ist also der Ver- gleichs-Flip-Flop in seinem L Zustand, dann ist das Gatter 208 stromdurchlässig, und die Takt impulse können durch das Gatter hindurch auf eine zweite Eingangsklemme des Und -Gatters 204 ge langen.
Isst das Gerät auf Empfang @geschaltet, dann ist der Schalterkontakt 10b geschlossen, so dass die Signale für den Kontrollwert, die aus dem Akku mulator über die Leitung 166 gegeiten werden, an dem Verbindungspunkt 212 in Erscheinung treten und über den Schalterkontakt 10b und die Leitung 214 auf eine zweite Eingangsklemme des Exklu- siv-Oder -Kreises 202 gegeben werden. <I>Wirkungsweise bei der Stellung auf Empfang</I> Im folgenden soll nun die Wirkung des Gerätes in der zweiten seiner möglichen Stellungen erklärt werden.
Um es zu ermöglichen, dass das Gerät auf diese zweite Art arbeitet, muss der Steuerschalter 10 umgeschaltet werden, so @dass die Kontakte 10a und 10e offen sind, während die Schalterkontakte 10b, 10c, 10d geschlossen sind. Bevor :
die ankommende Nachricht empfangen werden kann, müssen sämtliche Stromkreiselemente in dem Gerät ausser dem Pari- täts-Flip-Flop 24 auf ihre 0 -Stellung gebracht werden, wie dies auch in der zuerst beschriebenen Betriebsstellung der Fall war.
Das erste Zeichen des ankommenden Wortes, welches als Startsignal bezeichnet wird und unmittel bar vor der ersten Ziffer der Nachricht m steht, wird auf die Klemme 176 gegeben und weiter über die Leitungen 178, den Schalter lod und die Lei tung 180, um den Dekodierungs-Prüf-Flip-Flop 182 in seine L -Stellung zu bringen.
Der sich erge bende Ausgang auf der Leitung 184 wird auf eine erste Eingangsklemme des Und -Gatters 186 ge geben und dient dazu, dieses Gatter stromdurchlässig zu machen.
Da sich nun der Vergleichs-Flip-Flop 94 in seiner 0 -Stellung befindet, wird mit Hilfe der Leitung 92 ein Signal auf die ersten Klemmen der Und-Gatter 38 und 84 gegeben. Gleichzeitig läuft der erste Zeitimpuls von der Zeithnpuls-Klemme 80, durch das Gatter 84 und durch die Leitung 88, um den Zähler 78 von 0 0 0 0 0 0 auf 0 0 0 0 0 L fortzuschalten. Wie dies auch oben der Fall war, wird auf diese.
Art und Weise die unterste Stelle -der Nachricht m mit dem Gewicht 1 bewertet.
Die ankommende Nachricht wird auf die Daten- Eingangsklemme 188 gegeben, und von dort gehen die Signale, welche diese Daten darstellen, durch den jetzt geschlossenen Schalterteil 10c zu dem Verbdn- dungapunkt 190.
Da :sieh zu diesem Zeitpunkt der Vergleichs-Flip-Flop 94 in seiner 0-Stellung befin- det, kann die ankommende Nachricht nicht durch das Und-Gatter 196 hindurchgehen.
Wie oben be reits erwähnt, befindet sich der Dekodierungs-Kon- troll-Flip-Flop 182 in seiner Eins -Stellung, so dass das Gatter 186 die ankommenden Nachrichten- Signale aus der Leitung 192 .durch den Oder-Kreis 34 und durch das stromdurchlässige Gatter 38 hin- durchlassen kann,
so dass sie als Sondierungsimpulse für die Und-Gatter 54 bis 64 erscheinen können. Wie oben bereits in Verbindung mit der Schilderung des Sendeverfahrens ausgeführt wurde, verursacht ein Betätigungssignal L auf dem Leiber 40,
dass der Inhalt d eis Zählwerks 78 zu dem Inhalt des Akkumulators 180 .addiert wird. Ferner wird ein L -Signal, welches am Ausgang des Gatters 38 erscheint, über die Leitung 20 auch auf die Klemme 22 des Paritäts-Flip-Flops gegeben.
Jedesmal, wenn ein L -Bit in der Nachricht m erscheint, wird der Paritäts-Flip-Flop 24 zum Kippen gebracht, und ausserdem wird der Inhalt des Zählwerks. 78 zu dem Wert in dem Akkumulator addiert, um in dem Akku- mulator die Erzeugung eines Kontrollwertes c zu be wirken.
Dieses Verfahren wird so lange wiederholt, bis die höchste Stelle der Nachricht m übermittelt ist, dann erscheint an der Klemme 174 das Signal für das Ende der Nachricht und !bewirkt, dass der Dekodierungs,Prüf-Flip-Flop 182 in seinen 0 - Zustand zurückgestellt wird. Dies hat zur Folge, dass das Gatter 186 stromundurchlässig wird und dadurch verhindert,
dass irgendwelche nachfolgende Bits (nämlich diejenigen des Kontrollwortes c und des Paritätsbits p) einen Transport der Nachricht von dem Zählwerk 78 in den Akkumulator 108 herbei führen.
Dank des zur Erzeugung des Kontrollwertes angewendeten Verfahrens ist es äusserst einfach, die thesendarstellenden Signale von den Nachrichten- Signalen zu trennen, so @dass ein Vergleich vorgenom men werden kann.
Das gleiche Ende;der-Nach- richt -Sgnal wird auch auf die L -Seite des Ver- gleichs-Flip Flops 94 gegeben, so dass der Und- Stromkreis 196 in Betrieb kommt. Die Signale, welche den Paritätsbit p und den Kontrollwert c darstellen,
werden an die Nachricht maigehängt u .nd gelangen infolgedessen auf die Klemme 188, gehen durch :die Leitung 194 hindurch und erscheinen als zweiter Eingang an<I>dem</I> Gatter 196. Das Gatter 196, welches jetzt stromdurchlässig ist, lässt die zuletzt genannten Signale aus dem Gatter heraus und auf eine Leitung 200 gelangen, so dass sie als erster Eingang an dem Exklusiv-Oder -Kreis 202 er scheinen.
Man sieht also, dass :auf diese Weise der Entkodierungsprozess verdoppelt wird, und der arithmetische Akkumulator enthält jetzt das Prüf zeichen c', welches identisch dem übertragenen Prüf zeichen c ist,
wenn die Nachricht m einwandfrei empfangen worden ist. Ausserdem. enthält das Pari- täts-Flip-Flop 24 :das Paritätsdgit p', welches das gleiche sein muss wie das Paritätsdigit p, wenn die Übertragung korrekt vorgenommen worden ist.
Der Vergleich von c mit c' und p mit p' wird folgendermassen vorgenommen: Wie oben erwähnt, enthalten die nach dem Emp fang der Nachricht m ankommenden Signale den Kontrollwert c und das Paritätsbit p, die d en Akku mulator nicht betätigen können, weil das Gatter 186 sich in diesem Augenblick im stromundurchlässigen Zustand befindet.
Da nun jedes Bist ,des ankommen- den Kontrollwerts und das Paritätsbit an der Klemme 188 in das Prüfgerät gelangen, wird die Zeitgeber- kette eingeschaltet, so dass die entsprechenden Bit- Stellungen des Akkumulators bzw. -des Paritäts-Flip- Flops 24 durch deren Impulse abgetastet werden.
Die Daten in dem Akkumulator werden infolgedessen in der oben beschriebenen Weise über die Leitung 166 sukzessive herausgegeben und über den Schalter und. die Leitung 214 geleitet, so dass sie an dem Exklu- siv-Oder>>-Kreis 202 als ein Eingang erscheinen. An dieser -Stelle sei daran erinnert, d'ass ein Exklusiv Oder -Kreis nur dann ein Ausgangssignal abgibt, wenn die gleichen Signale nicht gleichzeitig auf seine Eingangsklemmen gegeben werden.
Enthalten also die entsprechenden Stellen des Akkumulators eine binäre Anzeige, die identisch dem ankommenden Kontrollwortbit und dem Paritätsbit ist, dann ergibt sich kein Ausgang an dem Kreis 202. Der Inhalt des Akkumulators wird Bit für Bit mit den ankommen den Daten verglichen, und wenn entweder c sich von c' unterscheidet, oder wenn p und p' in irgendeiner Bit-Stellung ungleich sind, dann ergibt sich ein Aus gang an dem Stromkreis 202, der einen Fehler anzeigt.
Diese Fehleranzeige kann in einem Flip-Flop <B>216</B> gespeichert werden, um ein stetiges Ausgangs- Fehlersignal zu erzeugen.