CH406365A - Auslöseeinrichtung für verklinkbare Schalter - Google Patents

Auslöseeinrichtung für verklinkbare Schalter

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Publication number
CH406365A
CH406365A CH311464A CH311464A CH406365A CH 406365 A CH406365 A CH 406365A CH 311464 A CH311464 A CH 311464A CH 311464 A CH311464 A CH 311464A CH 406365 A CH406365 A CH 406365A
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CH
Switzerland
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magnetic
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magnet
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Application number
CH311464A
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English (en)
Inventor
Krause Martin
Original Assignee
Dresden Elektroschaltgeraete
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/12Automatic release mechanisms with or without manual release
    • H01H71/24Electromagnetic mechanisms
    • H01H71/32Electromagnetic mechanisms having permanently magnetised part
    • H01H71/321Electromagnetic mechanisms having permanently magnetised part characterised by the magnetic circuit or active magnetic elements

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  • Electromagnetism (AREA)
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Description


      Auslöseeinrichtung    für     verklinkbare    Schalter    Die Erfindung betrifft eine     Auslöseeinrichtung     für     verklinkbare    Schalter, die auf Ströme sehr gerin  ger Stärke ansprechen soll, insbesondere für     Fehler-          spannungs-    bzw.

       Fehlerstromschutzschalter.    Der       Auslöseeinrichtung    liegt das Prinzip der magneti  schen Weiche mit     Hilfs-    und Hauptanker zu Grunde,  wobei durch eine Druckfeder zwischen     Hilfs-    und  Hauptanker der Moment des     Abfalls    des Hauptan  kers infolge Anzugs     des    Hilfsankers beeinflusst wer  den kann.  



  Bekannt sind     Auslöseeinrichtungen    bei denen die  Auslösung durch einen Schaltmagneten mittels ma  gnetischer Weiche erreicht wird, infolge Beeinflus  sung durch eine     elektrische    Grösse. Diese Einrich  tungen besitzen im allgemeinen einen magnetischen  Hauptkreis, welcher durch eine elektrische Grösse  magnetisch     beeinflusst    wird und dadurch die Kraftli  nien über einen     Nebenschlusskreis    lenkt.

   Durch die  Ablenkung der Kraftlinien in dieser magnetischen  Weiche fällt der ursprünglich angezogene Sperrma  gnet ab, sobald der magnetische Widerstand im  Hauptkreis so gross geworden ist, dass durch den     Ne-          benschlusskreis    der grösste Teil des magnetischen  Kraftflusses zum Fliessen kommt.  



  Eine andere bekannte     Auslöseeinrichtung,    bei  spielsweise für Selbstschalter, arbeitet mit einem  durch eine Feder belasteten Hauptanker, der von  einem Permanentmagneten festgehalten und mittels  eines steuerbaren Nebenankers durch magnetischen  Nebenschluss zum Abfallen gebracht wird. Die Fe  derspannung des Nebenankers wird durch Spann  schrauben, die im Gehäuse angeordnet     sind,        beein-          flusst.    Bei     Auslöseeinrichtungen    nach beschriebener  Ausführung sind die Kräfte, die zum Anzug des Ne  benankers benötigt     werden,    sehr klein und bewegen  sich in der Grössenordnung von 10<B>...</B> 50 p.

   Auslö-         seeinrichtungen    mit Neben- und Hauptanker bringen       folglich    eine Erhöhung der     Ansprechempfindlichkeit     gegenüber solchen mit nur einem Anker und kon  stantem     Nebenschlussluftspalt.        Einen    Mangel haben  die beschriebenen     Auslöseeinrichtungen,    die die ma  gnetische Weiche zur     Grundlage    haben gemeinsam,  insofern     nämlich,    dass die Steuerteile, in denen     die          Kraftliniendichte    erhöht wird, im     Polmaterial    des  Magneten als Fenster konstruktiv fest vorgesehen  sind.

   Die Spulen müssen also an diesen Stellen im       Durchsteckverfahren    gewickelt werden und sind  daher im Schadenfall nicht auswechselbar.  



  Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zu Grunde,  eine     Auslöseeinrichtung    für     verklinkbare    Schalter zu  schaffen, die auf extrem niedrige Ströme ansprechen  soll, und damit     eine        weitere        Steigerung    der     Ansprech-          empfindlichkeit    zu erzielen.  



       Erfindungsgemäss        wird    die Aufgabe, bei Vermei  dung oben     aufgeführter    Mängel, gelöst,     indem    ein  Nebenanker mit     einem    Hauptanker über ein     federn-          des        Glied        verbunden    ist. Die Kraft des     Nebenankers     wirkt dabei der Kraft des Hauptkreises, entgegen.  Eine     zwischen    Neben und Hauptanker angeordnete  Druckfeder     unterstützt    z. B. die     Abfallbewegung     des Hauptankers beim     Anziehen    des Nebenankers.

    Infolge der     erfindungsgemässen        Anordnung    von  Neben-     und    Hauptanker ist es möglich, extrem       niedrige    Ströme zur Betätigung der     Auslösevor-          richtung    zu verwenden. Einen weiteren Vorteil eines  Ausführungsbeispiels der Erfindung stellt der aus  wechselbare Steuerteil dar, in Gestalt eines in sich       geschlossenen    Magnetkreises mit Spule. Dieser Steu  erteil ist     zwedkmässig    in mindestens einem Schenkel  des Schaltmagneten angeordnet.

   So ist es     möglich,     Steuerteile mit verschiedenen     Durchflutungen    einzu  setzen, um verschiedene     Auslösebereiche    zu beherr-      scheu. Ausserdem ist es möglich, im Schadenfall den  Steuerteil     ohne        grossen    Aufwand auswechseln. An  hand eines     Ausführungsbeispieles    soll der     Erfin-          dungsgegenstand    näher erläutert werden.  



  Die     Auslöseeinrichtung    besteht aus einem polari  sierten     Auslösemagneten    mit dem Dauermagneten 1,  der die     Hauptdurchflutung    liefert, und zwei Magnet  schenkeln 19 und 20; dabei befindet sich der Dauer  magnet 1 zwischen den beiden Magnetschenkeln 19  und 20. Der Dauermagnet 1 ist so zwischen den Ma  gnetschenkeln 19 und 20 angeordnet, dass die     Form     ein  H  bildet. An den unteren Enden 2 und 3 der  Magnetschenkel 19 und 20 befindet sich der Haupt  anker 4, der durch den     Auslösemagneten    entgegen  der     Wirkung    der Feder 5 angezogen wird.

   Beim Ab  fallen wirkt der Hauptanker 4 über den     Auslösehebel     6 auf einen nicht dargestellten Mechanismus des  Schalters ein. Die oberen Enden 7 und 8 der Magnet  schenkel 19 und 20 bilden mit dem Steueranker 9  über die Luftspalte 14 und 15 einen     Nebenschluss-          kreis.    Das untere Ende 3 des Magnetschenkels 20  trägt den     Steuerteil    12 etwa in Form eines Rechtecks,  auf das die Erregerwicklung 13 aufgebracht ist. Die  ses     Steuerteil    12 ist eine bauliche Einheit und somit  austauschfähig. Fliesst nun durch die Erregerwick  lung 13 ein elektrischer Strom, so wird im Steuerteil  12 ein zusätzlicher Magnetfluss erzeugt, der eine Er  höhung des magnetischen Widerstandes im Haupt  kreis zur Folge hat.

   Dadurch wird ein Teil des vom  Dauermagneten 1 erzeugten Magnetflusses in den  Nebenkreis abgedreht. Bei entsprechender Grösse  des     Magnetflusses    in den Luftspalten 14 und 15 wird  der Steueranker entgegen der Wirkung der Feder 11  angezogen. Der magnetische Widerstand     sinkt    also  plötzlich im     Nebenschlusskreis.    Der Magnetfluss des  Dauermagneten 1 wird daher seinen Weg über den         Nebenschlusskreis    nehmen. Von den Federn 5 und  11 wird der Hauptanker nunmehr von den Magnet  polflächen der unteren Enden 2 und 3 der Magnet  schenkel 19 und 20 abgerissen. Die Wirkung der  Feder 5 wird durch die Feder 11 unterstützt. Der  Steueranker 9 drückt auf die Feder 11 und diese auf  den Arbeitsanker 4.

   Durch Verstellen des Federtel  lers 17 auf dem Führungsstift 16, welcher mit dem  Steueranker 9 fest verbunden ist, kann die     Ansprech-          empfindlichkeit    und die Kraft auf den Arbeitsanker  eingestellt werden.  



  Die Anschläge 10 des Steuerankers 9 können zur  weiteren Einstellung der     Ansprechempfindlichkeit     verstellbar angeordnet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Auslöseeinrichtung für verklinkbare Schalter, die einen Magnetkörper mit permanentem Magneten und eine Magnetspule besitzt, sowie einen federbelaste ten Haupt- und Nebenanker, wobei der Hauptanker durch den steuerbaren Nebenanker durch Erregung der Magnetspule zum Abfall gebracht werden kann, dadurch gekennzeichnet. dass der Nebenanker mit dem Hauptanker über ein federndes Glied verbunden ist, dergestalt, dass die Kraft des Nebenankers ent gegen derKraft des masn@etischenHauptkreises wirkt.
    UNTERANSPRUCH Auslöseeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein magnetischer Steuer teil als in sich geschlossener Magnetkreis mit Spule mindestens in einem Schenkel des Schaltmagneten auswechselbar angeordnet ist.
CH311464A 1963-04-08 1964-03-11 Auslöseeinrichtung für verklinkbare Schalter CH406365A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD8461563 1963-04-08

Publications (1)

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CH406365A true CH406365A (de) 1966-01-31

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ID=5477865

Family Applications (1)

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CH311464A CH406365A (de) 1963-04-08 1964-03-11 Auslöseeinrichtung für verklinkbare Schalter

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CH (1) CH406365A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1979000105A1 (fr) * 1977-08-22 1979-03-08 N Gath Disjoncteur de protection a declenchement par courant de fuite
WO1979000127A1 (fr) * 1977-09-02 1979-03-22 N Gath Interrupteur de protection a courant de defaut, reagissant aux courants de defaut continus des deux polarites

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1979000105A1 (fr) * 1977-08-22 1979-03-08 N Gath Disjoncteur de protection a declenchement par courant de fuite
WO1979000127A1 (fr) * 1977-09-02 1979-03-22 N Gath Interrupteur de protection a courant de defaut, reagissant aux courants de defaut continus des deux polarites

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