CH406385A - Schaltgerät, insbesondere Installationsselbstschalter - Google Patents

Schaltgerät, insbesondere Installationsselbstschalter

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CH406385A
CH406385A CH1185560A CH1185560A CH406385A CH 406385 A CH406385 A CH 406385A CH 1185560 A CH1185560 A CH 1185560A CH 1185560 A CH1185560 A CH 1185560A CH 406385 A CH406385 A CH 406385A
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CH
Switzerland
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switch
switching device
sub
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arc
Prior art date
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CH1185560A
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Fehrenbach Alfred
Alexander Dipl Ing Doerries
Grosse-Brauckmann Helmut In Dr
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Licentia Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H73/00Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
    • H01H73/02Details
    • H01H73/06Housings; Casings; Bases; Mountings
    • H01H73/10Cartridge housings, e.g. screw-in housing
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H73/00Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
    • H01H73/02Details
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  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description


  Schaltgerät, insbesondere     Installationsselbstschalter       Im Zuge ,der zunehmenden     Elektrifizierung    wer  den bei den     Installationsselbstschaltern    bei gleich  zeitigem Bestreben, die Schalterabmessungen zu  verkleinern, immer höhere Anforderungen an die  Schaltleistung gestellt. Um diesen Forderungen ge  recht werden zu können, spielt die Ausbildung des  Schalters, besonders die der     Lichtbogenkammer,eine     ausschlaggebende Rolle. Mit der Anordnung der       Lichtbogenkarnmer    im Schaltergehäuse steht auch  die Kontaktanordnung im engen Zusammenhang,  denn die Ausbreitungsmöglichkeit des Lichtbogens  ist sehr wesentlich für die Schaltleistung des betref  fenden Gerätes.  



  Bei den     bekannten    Schaltern sind nach dem der  zeitigen Stand der Technik schon wesentliche Ver  besserungen dadurch erzielt worden, dass der Licht  bogenkammer die ganze Höhe oder Tiefe des Schal  ters zur     Verfügung    gestellt wurde. Bei dieser Ausfüh  rung wird entweder ein     Einfach-Unterbrechungskon-          takt    an einem Ende der Kammer oder ein     Zweifach-          Unterbrechungskontakt,    d. h. eine zentral gelagerte  Kontaktbrücke verwendet, so dass in allen Fällen  eine raumnützende     Ausbreitungsmöglichkeit    des oder  der entstehenden     öffnungslichtbögen    gegeben ist.

    Darüber hinaus sind solche     Lichtbogenkammern    teil  weise noch auf     U-Form    erweitert worden.  



  Es sind auch schon     Schalter    bekannt geworden,  bei denen die     Lichtbogenkammer    unterteilt ist. Von  den bekannten Schaltern dieser Art seien einige we  nige erwähnt, auf die die vorliegende Erfindung auf  baut. So gibt es beispielsweise Schalter, bei denen  beiderseits einer     mittig    angeordneten magnetischen       Auslösespule    die ortsfesten Kontakte     vorgesehen    sind  und jedem Kontakt eine eigene     Lichtbogenkammer     zugeordnet ist, die die gesamte Höhe der     Auslösespu-          le    besitzt.

   Der Raum oberhalb der Lichtbogenkam-         mer    und der     Auslösespule    wird von dem Schaltme  chanismus eingenommen. Die Aufteilung der Licht  bogenkammer in zwei getrennte Räume ist zwar sehr  günstig, jedoch ist die Schaltleistung     eines    solchen  Schalters noch dadurch     begrenzt,        ,dass    die in den ein  zelnen Kammern entstehenden Lichtbögen keine ge  nügende Ausbreitungsmöglichkeit haben.  



  Bei anderen Schaltern ist die     Auslösespule    und  der     Mechanismusraum    so in der Schaltermitte ange  ordnet,     dass    zwei     Lichtbogenkammern,    die sich beid  seitig von     Mechanismusraum    und     Auslösespule    be  finden, über die ganze Schalterhöhe erstrecken. Auch  bei diesen Schaltern sind die     beiden        Lichtbogenräu-          me,    von denen jeder ein Kontaktpaar enthält, vonein  ander getrennt.

   Die Anordnung ist insofern günsti  ger als die bei .dem zuerst     erwähnten    Schalter, weil  dem Lichtbogen ein grösserer Raum zur Verfügung  steht, jedoch entsprechen auch solche Schalter noch  nicht den heute gestellten Forderungen.  



  Bei allen diesen bekannten Schaltern wird aber  für einen an einer Kontaktstelle entstehenden Licht  bogen günstigstenfalls nur ein Raum ausgenutzt, der  kaum     grösser    als die grösste Schalterabmessung ist.  



  Die     Erfindung        betrifft    ein Schaltgerät, insbeson  dere einen     Installationsselbstschalter,    mit einer     mitti-          gen    Anordnung von Schaltmechanismus und     Auslö-          sespule    und seitlich davon befindlichen, sich über die  ganze oder über einen grösseren Teil einer Schalter  seite erstreckenden     Lichbbogenkammern.        Erfin-          dungsgemäss    sind die     Lichtbogenkammern    in ihrer  Längsrichtung durch Zwischenwände in Teilräume,  unterteilt,

   von denen je zwei an einem Ende mitein  ander in Verbindung stehen und von denen die zen  tral gelegenen jeweils am anderen Ende die Einfach  unterbrechungsschalterkontakte enthalten, während      die anderen am anderen Ende Entlüftungslöcher auf  weisen. Bei einem Schalter, bei dem die Lichtbogen  kammern sich über die Schalterhöhe erstrecken, sind       zweckmässigerweise    die Zwischenwände entweder  parallel zu dem sich über die Schalterbreite     erstrek-          kenden        Mechanismusraum    oder senkrecht dazu an  geordnet. Bei Parallelanordnung werden beiderseits  des     Mechanismusraumes    mit Vorteil zwei etwa gleich  breite Teilräume gebildet, von denen die inneren die  Kontakte enthalten.

   Die     Kontaktöffnungsrichtung    ist  bei dieser Ausführung     zweckmässig    senkrecht zur  Schalterlängsachse. Bei senkrecht zum     Mechanis-          musraum    angeordneten Zwischenwänden werden auf  jeder Seite des     Mechanismusraumes    vorteilhaft drei  Teilräume gebildet, von denen die mittleren im Kon  taktbereich miteinander in Verbindung stehen. Die       ortsfesten    Kontakte arbeiten hierbei z. B. mit einer in  Schalterlängsachse verschiebbaren     Kontaktbrücke     zusammen.

   Die den     Mechanismusraum    von den       Lichtbogenkammern    trennenden Wände und die  Zwischenwände in den     Lichtbogenkammern    werden  zweckmässig vom Schaltergehäuse und/oder vom  Schalterdeckel gebildet. In den einzelnen Teilen der       Lichtbogenkammern    können auch noch Löschbleche  angeordnet sein. Bei     Sockelschaltgeräten    kann auch  im Sockelraum durch Einlegen einer Querplatte un  terhalb der     Entlüfungslöcher    noch zusätzlicher Licht  bogenraum geschaffen werden.

   Die     Auslösespule     kann bei dieser Raumaufteilung, je nach Bedarf, als       Blasspule    herangezogen werden oder aber auch so  untergebracht werden, dass sie keine     Blasung    auf den  Lichtbogen ausübt.  



  Anhand der Zeichnung seien Ausführungsbei  spiele der Erfindung näher     erläutert.     



  In den     Fig.    la bis     1c    ist in verschiedenen Schnitt  ansichten ein     Sockelschaltgerät    mit parallel zur     Me-          chanismusraumlänge    angeordneten     Lichtbogenkam-          merzwischenwänden    dargestellt, während     Fig.    1d die  elektrische Schaltung eines solchen Gerätes wieder  gibt.

   Die     Fig.    2a bis 2c zeigen dieselbe Raumauftei  lung bei einem     Schraubschalter.    In den     Fig.    3a bis 3c  ist ein     Schraubschalter    mit senkrecht zum     Mechanis-          musraum    verlaufenden     Lichtbogenkammerzwischen-          wänden    dargestellt.     Fig.3d    zeigt die elektrische  Schaltung des zuletzt genannten Schalters.

       Fig.4a     stellt einen Längsschnitt durch einen mit     Löschble-          chen        ausgerüsteten        Installationsschraubsockelschalter     dar, während     Fig.    4b einen     Schnitt    gemäss der Linie  <I>A -B</I> nach     Fig.4a    zeigt. In     Fig.4c    ist ein Schnitt  durch den Schalter gemäss     C-D    nach     Fig.   <I>4b</I> wie  dergegeben.

   Ein     Installationsschraubsockelschalter     mit besonders     ausgeführten        Lichtbogenlöschblechen     ist in     Fig.    5a und 5b gezeigt.     Fig.    5a     gibt    dabei einen  Längsschnitt durch den Schalter wieder, während       Fig.    5b eine Draufsicht der auf der einen Schalter  hälfte angeordneten     Lichtbogenräume    zeigt.  



       Fig.    la zeigt einen Schnitt gemäss der Linie     A-B     nach     Fig.        1c,    während     Fig.        1b    einen Schnitt nach der  Linie<B>C -D</B> der     Fig.    l a wiedergibt.     Fig.    l c ist die  Schnittdarstellung nach     E-F    von     Fig.    la.

   Bei diesem    Sockelschalter wird durch die am Sockel 1     angepress-          ten    Trennwände 2, 3 der     Mechanismusraum    4 gebil  det, der auch in nicht dargestellter Weise die     Auslö-          sespule    und ein thermisches     Auslöseglied    enthält. Der  Sockel bildet auch die     Lichtbogenkammerzwischen-          wände    5, 6, die die beiderseits des     Mechanismusrau-          mes    befindlichen     Lichtbogenkammern    in zwei gleich  grosse Teilräume 7, 8 bzw. 9, 10 aufteilt.

   Die Licht  bogenkammern erstrecken sich beiderseits des     Me-          chanismusraumes    über den grösseren Teil der Schal  terhöhe. Die Räume werden zusammen mit der Ab  deckkappe 11 gebildet, die mit dem Sockel und den       Mechanismusraumwänden    in nicht dargestellter  Weise     verfalzt    ist. Die inneren Teilräume 8 und 10  enthalten an ihrem unteren Ende die ortsfesten Kon  takte 12 und 13     und    die an einer gemeinsamen Achse  befindlichen beweglichen Kontakte 14 und 15, so  dass auf jeder Seite des     Mechanismusraumes    eine       Einfachunterbrechungsstelle        gebildet    wird.

   Die     äus-          seren    Teilräume besitzen Entlüftungslöcher 16 und  17 zum Schalterboden hin, durch die die bei einer       Kurzschlussabschaltung    auftretenden heissen Gase  entweichen können. Der Lichtbogen ist in den     Fig.    la  und     1b    durch die dick gestrichelte Linie dargestellt.  Er bewegt sich an beiden Kontakten nach Schalter  auslösung zunächst in den inneren Teilräumen und       wandert    schliesslich mit seiner Schleife in die     äusse-          ren    Teilräume, wodurch eine enorme     Längung    und  damit eine grosse Abkühlung und schliesslich seine  Löschung eintritt.

   Die elektrische Schaltung nach       Fig.        1d    lässt erkennen, dass die beweglichen Kon  taktteile 14 und 15 eine sogenannte Schwenkbrücke  darstellen, die die elektrische Verbindung von der       Anschlussklemme    18 über das thermische Auslöse  glied 19 und die     Auslösespule    20 zur     Anschlussklem-          me    21 herstellt.  



  Der Schalter nach     Fig.    2a bis 2e entspricht im  wesentlichen dem eben beschriebenen Sockelschalter.  Er unterscheidet sich nur insofern von dem Sockel  schalter, als er als     Schraubsicherung        ausgebildet    ist.  In     Fig.    2a ist wieder ein Schnitt gemäss der Linie       A-B    gemäss     Fig.    2c und in     Fig.   <I>2b</I> ein Schnitt nach  der Linie     C-D    von     Fig.   <I>2a</I> wiedergegeben. Die       Fig.2c    stellt einen Schnitt gemäss der Linie     E-F     nach der     Fig.    2a dar.

   Der     Mechanismusraum    22 bil  det auch bei diesem     Schraubschalter    das Zentrum  und erstreckt sich über die ganze Schalterbreite. In  dem     Schraubteil    des Sockels 23 ist unterhalb des     Me-          chanismusraumes    eine Kammer 24, in der z. B. die       Auslösespule    untergebracht werden kann. Beiderseits  des     Mechanismusraumes    sind die     Lichtbogenkam-          merteilräume    25 bis 28 vorgesehen, von denen die  Räume 25, 26 durch eine Zwischenwand 29 und die  Räume 27, 28 durch eine Zwischenwand 30 getrennt  sind.

   Die Schalterabdeckung 31 kann je nach den  Erfordernissen entweder als flache Kappe oder als  eine den ganzen oberen     Schalterteil    umfassende  Haube ausgebildet sein, d. h. die Trennung zwischen  Gehäuse und Kappe ist für die Wirkung der     Lichtbo-          genräume    bedeutungslos und richtet sich nur nach      fertigungstechnischen Gesichtspunkten. Die Zwi  schenwände 29, 30 reichen nicht bis an die     Abdek-          kungen    heran, so dass die Teilräume an ihren     oberen     Enden miteinander in Verbindung stehen. In den in  neren Teilräumen 26 und 28 sind die Kontakte 32 bis  35 untergebracht, die etwa den Kontakten des vorher  beschriebenen Sockelschalters entsprechen.

   Die     äus-          seren    Teilräume 25, 27 besitzen an ihrem unteren  Ende Entlüftungslöcher 36. Die elektrische Schaltung  ist die gleiche wie bei dem Sockelschalter. Die Licht  bogenlöschung erfolgt bei diesem Schalter in dersel  ben Weise wie beim Sockelschalter.  



  Bei dem     Schraubschalter    nach den     Fig.    3a bis 3c  stellt wieder die     Fig.    3a einen Schnitt gemäss<I>A -B</I>  der     Fig.    3c und die     Fig.    3b einen Schnitt     gemäss        C-D     nach     Fig.    3a dar, während     Fig.    3c einen Schnitt  entsprechend     E-F    von     Fig.3a    wiedergibt. Der  Schaltersockel 37 enthält den     Mechanismusraum    38,  der sich über die ganze Schalterbreite erstreckt.

   Zu  sammen mit der Gehäuseabdeckung 39 werden bei  derseits des     Mechanismusraumes        Lichtbogenkam-          mern    gebildet, die durch senkrecht zum     Mechanis-          musraum    verlaufende Trennwände 40 bis 43 dreige  teilt sind. Von den gebildeten Teilräumen stehen die       grösseren,    mittleren Teilräume 44, 45 über einen  Durchbruch 46 miteinander in Verbindung. Diese  mittleren Teilräume enthalten die ortsfesten Kontakte  47, 48 und eine in Schalterlängsrichtung verschieb  bare Kontaktbrücke 49. Die Trennwände 42, 43 rei  chen nicht bis an die Schalterabdeckung, so dass die  äusseren Teilräume 50 bis 53 mit den mittleren in  Verbindung stehen.

   Die äusseren     Teilräume    besitzen  an ihren unteren Enden Entlüftungslöcher 54. Der im  Schaltersockel vorhandene Raum 55 dient zur Auf  nahme der     Auslösespule    des Schalters. Aus der elek  trischen Schaltung nach     Fig.    3d ist zu entnehmen,  dass der Stromverlauf im Schalter vom Anschluss 56,  also von dem Schraubgewinde zu dem ortsfesten  Kontakt 47 über die Kontaktbrücke 49 zu dem ande  ren     ortsfesten    Kontakt 48 und von dort über ein ther  misches     Auslöseelement    57 und eine magnetische       Ausiösespule    58 zu dem anderen Anschluss 59, also  zu dem Stift des Schalters,

       erfolgt.    Die sich bei Schal  terauslösung entwickelnden Lichtbögen verlaufen  zunächst beiderseits des     Mechanismusraumes    in den  inneren Teilräumen 44 bzw. 45 und verzweigen sich  dann in die äusseren Teilräume 50, 52 bzw. 51, 53.  Die an sich günstige     Zweifachunterbrechung,    die also  für jeden Lichtbogen nur die halbe Spannung zur  Verfügung stellt, wird bei der     Erfindung    noch da  durch verbessert,     dass    die Ausbreitung der einzelnen  Lichtbögen in voneinander entfernt liegenden Räu  men     erfolgt    und dass     ausserdem    jedem Teillichtbogen  zwei weitere Räume zur Verfügung stehen.

   In     Fig.    3a  und 3b ist durch die dick gestrichelte Linie der sich  etwa ergebende     Lichtbogenverlauf    dargestellt.     Fig.    3b  zeigt dabei die Ausbreitung in den mittleren     Teilräu-          men,    während     Fig.    3a erkennen lässt, wie sich der  Lichtbogen auf die seitlichen Teilräume verteilt. Der  Bogen wird beim Eintreten in die beiden seitlichen    Teilräume so gelängt, dass er schnell abreisst.     Fig.    3a  zeigt schon den abgerissenen Zustand.  



  Der erfindungsgemässe Schalter ist besonders  vorteilhaft, weil bei ihm unabhängig von der Anzahl  der Unterbrechungsstellen, für jeden an einer Kon  taktstelle entstehenden Lichtbogen nicht nur die  grösste Länge     einer    Schalterabmessung, sondern  praktisch diese Länge ,doppelt ausgenützt wird. Übli  cherweise wird die als längste Schalterabmessung an  zusehende Höhe des Schalters verwendet. Bei Schal  tern, bei denen die Breiten- oder     Tiefenabmessungen     grösser als die Höhe sind, wird natürlich für die       Lichtbogenkammern    die grösste Abmessung ausge  nutzt.  



  Der Schalter nach     Fig.    4a - 4c, der in seinem  konstruktiven     Aufbau    dem nach     Fig.    2a bis 2c ent  spricht, besteht aus einem Gehäuse, das durch     meh          rere    parallel verlaufende Trennwände     in    der bei       Fig.    2a bis 2c beschriebenen     Weise    in fünf Räume  unterteilt ist. Der mittlere Raum 22, der durch  Trennwände 62, 63 gebildet ist,     nimmt    den nicht dar  gestelltcn Schaltmechanismus auf.

   Beidseitig vom       Mechanismus    sind die     Lichtbogenkammern    25, 26,  27 und 28, die durch Zwischenwände 29, 30 jeweils  in zwei Teilräume     unterteilt    sind, vorgesehen. Die  magnetische     Auslösespule    24 ist unterhalb des     Me-          chanismusraumes    in dem     Gewindekorb    unterge  bracht. Die dem     Mechanismusraum    benachbarten       Teilräume    enthalten die Schalterkontakte 32 bis 35,  von denen die     beweglichen    Kontakte 32, 33 leitend       miteinander    in Verbindung stehen und somit eine  Kontaktbrücke bilden.

   In den oberen     Hälften    der in  neren     Lichtbogenkammerteilräume    sind     Löschbleche     60 bzw. 61 angeordnet, die lediglich in Nuten des  Gehäuses gehalten werden. Die Nuten sind in Schal  terlängsrichtung in den     Trennwänden    61, 62 und den  Zwischenwänden 29, 30 eingelassen, so dass die  Löschbleche mit ihrer Ebene parallel zur Schalter  längsrichtung über den Kontakten     angeordnet    sind.  Sie sind     lediglich    in den Nuten eingehängt und benö  tigen daher keine besonderen Befestigungsmittel.

   Die  den beweglichen Kontakten 32, 33 benachbarten  Endbleche der so     gebildeten        Löschblechfächer    sind  durch einen Potentialdraht 64 leitend miteinander  verbunden. In den äusseren     Lichtbogenkammerteil-          räumen    25, 27 sind     Blasspulen    65, 66 angeordnet, die  mit den ortsfesten Kontakten in leitender Verbindung  stehen     (Fig.    4). Die ortsfesten     Kontakte    sind dabei so  unterteilt, dass die vorgesehenen Ablaufhörner (in       Fig.    4c ist Ablaufhorn 32     sichtbar)    von den eigentli  chen Kontakten elektrisch getrennt sind.

   Die     Blas-          spulen    bilden Strombrücken zwischen den     Ablaufhör-          nern    und den eigentlichen Kontakten und werden  somit nur eingeschaltet, wenn der Lichtbogen zwi  schen der Kontaktbrücke bzw. den Endblechen und  den     Ablaufhörnern    steht.  



  Die Ausbreitung der bei der Überstrom- oder       Kurzschlusstromabschaltung    auftretenden Lichtbögen  ist anhand der     Fig.    4c für den Bogen auf der einen  Seite     erläutert.    Der andere Bogen verhält sich analog.      Der Bogen nimmt zunächst die in     Fig.    4c gestrichelt  dargestellte Lage zwischen dem beweglichen Kontakt  34 und dem ortsfesten Kontakt 32 ein; er wandert  dann allmählich nach oben und schaltet, wenn er in       die    strichpunktierte Stellung gelangt, die     Blasspule    65  in den Stromkreis ein, die für eine beschleunigte  Ausbreitung des Lichtbogens sorgt.

   Er wird in den       Löschblechfächer        hineingetriebenundgelangtschliess-          lich    in die äussere     Lichtbogenteilkammer    27. Ent  sprechend gelangt der andere Bogen in die Kammer  25. Die     Lichtbogengase    werden bis zu ihrem Austritt  aus den Entlüftungslöchern 36     (Fig.    4a) in den     äusse-          ren    Teilkammern noch weiter abgekühlt, so dass es  möglich ist, mit relativ kurzer     Löschblechlänge    auszu  kommen.

   Der Raumbedarf der     Lichtbogenkammern     in Schalterlängsrichtung wird durch die Wirkung der  axial orientierten Löschbleche so wesentlich einge  schränkt, dass die Bauhöhe auf ein Mindestmass       verkleinert    werden kann. Der Vorteil der     erfindungs-          gemässen    Anordnung besteht vor allen Dingen darin,  dass die bei kleinen     Lichtbogenkammern        grosse    Ge  fahr wiederholter Rückzündungen der Lichtbögen im  Bereich der Kontakte und     ihrer    Ablaufhörner prak  tisch     entfällt,    wenn die Bögen in die     Löschblechfächer     eingelaufen sind.

   Die     kühlenden    Fächer schirmen die  Umgebung gegen die ionisierende Wirkung der  Lichtbögen ab. Da die Lichtbögen innerhalb des     Fä-          chers    auch ohne wesentliche Spannungsspitzen abren  nen, die bekanntlich das Auftreten von Rückzündun  gen stark begünstigen, können die Kontakte sehr nahe  an die     Löschblechfächer        herangelegt    werden, d. h. es  werden mit der     erfindungsgemässen    Anordnung  räumlich stabil brennende Lichtbögen kleiner Bogen  höhe, d. h. kleiner Ausdehnung in Schalterlängsrich  tung, die sich jedoch durch     grosse    Spannungsgradien  ten auszeichnen, erreicht.

   Besonders günstig ist auch,  dass nach Einlaufen der Lichtbögen in die     Lösch-          blechfäeher    der sonst über die Kontaktbrücke flies  sende Strom von dem     Pot ntialdraht    übernommen  wird, so dass     Abbrandansatz    an den Hörnern der  Kontaktbrücke, der die mechanische     Beweglichkeit     gefährdet, weitgehend vermieden wird. Ausserdem  wird die Gefahr der Rückzündung     zwischen    den orts  festen und den beweglichen Kontakten weiter durch  die     Blasspulen    herabgesetzt, durch die das     Fussfassen     der Bögen auf den Löschblechen beschleunigt wird.

         Vorteilhaft    macht sich auch die Tatsache, dass die       Blasspulen    erst durch den Lichtbogen in den Strom  kreis geschaltet werden, bemerkbar, denn dadurch  brauchen die Spulen lediglich auf     Kurzschlussfestig-          keit,    nicht jedoch auf Dauerbelastbarkeit durch den  Betriebsstrom     ausgelegt    zu sein und benötigen daher  einen verhältnismässig geringen Raum. Günstig ist  auch die Herstellung des Schalters, der für die     Lösch-          bleche    keine besonderen Befestigungsmittel benötigt.  Die Nuten werden beim Pressen des Gehäuses mit  eingepresst, so dass die Bleche später nur eingelegt zu  werden brauchen.

   Ebenso werden die Trennwände  mit eingepresst.  



  Zusammenfassend kann gesagt werden, dass    durch alle     Massnahmen    ein Schalter mit beträchtli  chen Schaltleistungen geschaffen wird, der eine     äus-          serst    niedrige Bauhöhe benötigt.  



  Die Raumaufteilung nach     Fig.5a    und 5b ent  spricht der der Schalter nach     Fig.    3a bis 3c und 4a  bis 4c. Der Schalter unterscheidet sich nur in der An  ordnung und Ausbildung seiner Löschbleche.     Aus-          serdem    fallen hierbei ;besondere     Blasspulen    fort.  



  Die oberen Enden der Zwischenwände 29, 30 be  sitzen Einschnitte, in die Löschbleche 67 bzw. 68  eingehängt sind. Die Löschbleche besitzen ungleich  schenklige     U-Form    und sind so in die Lichtbogen  kammern eingesetzt, dass ihre langen Schenkel in die  Aussenräume 27 und 25 hineinragen, während die  kurzen Schenkel in die die Unterbrechungskontakte  enthaltenden     inneren    Teilräume 26 und 28 eingrei  fen. Durch die     ungleichschenklige    Ausbildung der  Bleche ist eine sehr gedrungene Bauform des Schal  ters möglich, denn der Abstand zwischen den Kon  takten und den Löschblechen ist auch bei     grosser    Re  duzierung der Bauhöhe noch so gross, dass eine ge  nügende Ausweitung des Lichtbogens vor seinem  Eintritt in das Blechpaket möglich ist.

   Zur Vermei  dung von Rückzündungen sind an den     Einmün-          dungsstellen    der Bleche in die äusseren Teilräume Ab  winkelungen an den Blechen vorgesehen, durch die  der gegenseitige Blechabstand an diesen Stellen ver  ringert ist. Durch die     Abwinkelungen    wird erreicht,  dass der bei Kontaktöffnung entstehende Lichtbogen  in die an der     Stirnfront    des Blechpaketes     weitgehalte-          nen    Blechabstände schnell eindringt und in der Zone  geringerer Blechabstände im Inneren des Blechpake  tes     festgehalten    wird.

   Da die kurzen Teillichtbögen  an den Engstellen auf die den Kontakten gegenüber  liegende Stirnfront des Blechpaketes keine ionisie  rende     Wirkung    auszuüben vermögen, wird ein Rück  zünden des Bogens an der Stirnfront des Paketes in  wirksamer Weise vermieden. Ausserdem wird durch  das Stehenbleiben des Lichtbogens eine gute Kühlung  der Abgase erreicht.  



  Die Ausbildung der     Löschbleche    ist im einzelnen  aus     Fig.    5b ersichtlich, in der die eine     Hälfte    des  Schalters dargestellt ist. Die Löschbleche sind zur  besseren Raumausnutzung unterschiedlich ausgebil  det und sind daher auch mit verschiedenen Bezugs  zeichen versehen. Von dem Paket sind die Bleche  67a gleichartig ausgeführt. Sie besitzen     Abwinkelun-          gen    69a, die nach derselben Seite     hingzrichtet    sind.

    Der Steg des einen     Endbleches    67d ist infolge des  kreisförmigen Querschnitts des Schalters kürzer als  die Stege der Bleche     67a        gehalten,    er besitzt jedoch  eine     Abwinkelung        69d,    die in derselben Ebene wie  die     Abwinkelung    69a liegt. Das andere Endblech 67c  ist     spiegelbildlich    zu dem Endblech 67d, d. h. seine       Abwinklung    69c weist in entgegengesetzte Richtung       als    die     Abwinkelungen    der bisher genannten Bleche.

    Zwischen dem Blech 67c und dem ersten Blech 67a  ist ein Blech<I>67b</I> ohne     Abwinkelung    vorgesehen, des  sen Steg der Länge der Stege der Bleche 67a ent  spricht. Die einzelnen Bleche sind in gleichem Ab-      stand a     voneinander        angeordnet,    der an der Stelle der       Abwinkelungen,    die in     ihrer    Länge etwa der Blech  breite entsprechen, auf das Mass b verkürzt ist.  



  Selbstverständlich sind auch andere Ausfüh  rungsformen der Erfindung     möglich.    So können bei  spielsweise an Stelle der urigleichschenkligen     U-Ble-          che    auch     L-förmige    Bleche benutzt werden. Dadurch  kann eine noch weitergehende Verkleinerung der       Schalterbauhöhe    erreicht werden.

   Die Bleche müssen  allerdings so bemessen sein, dass sie die Länge der  Verbindungsöffnung voll ausfüllen und sich an den  Schalterwänden     abstützen,    damit an den Lagerstellen  auf den Zwischenwänden keine Verschiebungen  stattfinden können.     Zweckmässigerweise    sind die Ble  che sowohl in U- als auch in     L-Form    auch an ihren       Enden    in den äusseren Teilräumen zur Lagesiche  rung in Gehäusenuten eingesetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltgerät, insbesondere Installationsselbst- schalter, mit einer mittigen Anordnung von Schalt mechanismus und Auslösespule und seitlich davon befindlichen, sich über die ganze oder den grösseren Teil einer Schalterseite erstreckenden Lichtbogen kammern, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtbo- genkammern in ihrer Längsrichtung durch Zwischen wände (5, 6 bzw. 29, 30 bzw. 40-43) in Teilräume (7-10 bzw. 25-28 bzw.
    44, 45, 50-53) unterteilt sind, von denen je zwei an einem Ende miteinander in Verbindung stehen und von denen die zentral gele genen (8, 10 bzw. 26, 28 bzw. 44, 45) jeweils am an deren Ende die Einfachunterbrechungsschalterkontak- te (12, 14 bzw. 32-35 bzw. 47-49) enthalten, wäh rend die anderen am anderen Ende Entlüftungslöcher (16, 17 bzw. 30 bzw. 54) aufweisen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schaltgerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Lichtbogenkammer durch pa rallel zu den Mechanismusraum (4 bzw. 22) ein- schliessenden Wänden (2, 3) verlaufende Zwischen wände (5, 6 bzw. 29, 30) unterteilt ist und die Teil räume etwa gleich breit sind und die Schalterkontakte (12-14) eine Kontaktöffnungsrichtung haben, die senkrecht zur Schalterlängsachse ist.
    2. Schaltgerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Lichtbogenkammer durch senkrecht zu den Mechanismusraum (38) einschlies- senden Wänden verlaufende Zwischenwände (40 43) unterteilt ist und auf jeder Seite des Mecha- nismusraumes drei Teilräume (44, 50, 52 und 43, 51, 53) gebildet werden, von denen die mittleren (43, 44) in dem Kontaktbereich miteinander in Verbindung stehen und die ortsfesten Kontakte (47, 48) mit einer in Schalterlängsachse verschiebbaren, in dem Ver bindungsraum angeordneten Kontaktbrücke (49) zu sammenwirken. 3.
    Schaltgerät nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die den Mechanismusraum von den Lichtbogenkammern trennenden Wände (2, 3) und die Zwischenwände (5, 6 bzw. 29, 30 bzw. 40, 43) in den Lichtbogenkam- mern vom Schaltergehäuse und vom Schalterdeckel gebildet werden. 4.
    Schaltgerät nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 Ibis. 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beidseitig des Mechanismusraumes (22) befindlichen Teilräume (25-28) Löschbleche (60 od. 67a-67d) enthalten, die parallel zur Schalterlängsachse ange ordnet sind und lediglich von Gehäusenuten gehalten werden. 5. Schaltgerät nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Endbleche (67a u. 67d) jedes Löschblechfächers lei tend miteinander verbunden sind. 6.
    Schaltgerät nach Patentanspruch und Unteran- sprüchen 1 und 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Löschbleche (60 od. 67a-67d) an den Einmün- dungsstellen in die äusseren Teilräume Abwinke@un- gen (69a-69d) besitzen, durch die der Blechabstand an diesen Stellen verringert ist. 7.
    Schaltgerät nach Patentanspruch und Unterau sprächen 1 und 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Löschbleche (60 od. 67a-67d) an ihren in die Kontakträume ragenden Seiten bis zur L-Form ver kürzt sind. B.
    Schaltgerät nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Löschbleche (60 od. 67a-67d) urigleichschenklige U-Form besitzen und mit dem Stegteil in Einschnitte der Zwischenwände (29, 30) so eingehängt sind, dass die langen Schenkel in die mit Entlüftungslöchern versehenen äusseren Teilräume ragen, während die kurzen Schenkel in die die Unterbrechungskontakte enthaltenden Teilräume eingreifen. 9.
    Schaltgerät nach Patentanspruch und Unteran- sprächen 1 und 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in den äusseren Teilräumen Blasspulen (65, 66) an geordnet sind, die dauernd im Betriebsstromkreis lie gen. 10. Schaltgerät nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in den äusseren Teilräumen Blasspulen (65, 66) angeordnet sind, die Strombrücken zu den geteilt ausgebildeten ortsfesten Kontakten (32, 32') darstel len und erst durch den Lichtbogen eingeschaltet wer den. 11.
    Schaltgerät nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Sockelraum durch Einlegen einer Querplatte zusätzliche Lichtbogenräurne geschaffen werden.
CH1185560A 1960-09-22 1960-10-21 Schaltgerät, insbesondere Installationsselbstschalter CH406385A (de)

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