CH406575A - Verfahren zur Herstellung von Mauerwerk aus Bauteilen und Zwischenlagen aus einem Verbindungsmittel und Hilfsvorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Mauerwerk aus Bauteilen und Zwischenlagen aus einem Verbindungsmittel und Hilfsvorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens

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CH406575A CH1029563A CH1029563A CH406575A CH 406575 A CH406575 A CH 406575A CH 1029563 A CH1029563 A CH 1029563A CH 1029563 A CH1029563 A CH 1029563A CH 406575 A CH406575 A CH 406575A
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Description


      Verfahren    zur Herstellung von Mauerwerk aus     Bauteilen    und     Zwischenlagen    aus     einem     Verbindungsmittel und     Hilfsvorrichtung    zur     Durchführung    dieses Verfahrens    Die Herstellung von Mauerwerk, insbesondere  aus Mauerziegeln, aber auch aus Hohlblocksteinen  und anderen Formsteinen, erfolgt heute noch grössten  teils nach der Methode der Einzelverlegung, bei wel  cher der Maurer vor dem Verlegen jedes einzel  nen Steines den hierfür erforderlichen Mörtel auf  trägt. Der Maurer handhabt hierbei den Stein mit  einer Hand, während die andere die Maurerkelle  führt.  



  Ein erster     Schritt    zur     Rationalisierung    beim  Erstellen von solchen Backsteinmauerwerken wurde  mit der Entwicklung grösserer Bausteinformate voll  zogen, wobei zwar weniger Steine für ein bestimmtes  Mauerwerk erforderlich wurden, dafür aber die Steine       unhandlicher    und schwerer wurden.

   Der Übergang  von den kleinen     Einhandsteinen    zu den grösseren so  genannten     Zweihandsteinen    verlangt daher eigent  lich auch eine Anpassung der Arbeitsmethode und  der Werkzeuge, was indessen nur in bescheidenem  Masse, meist aber überhaupt nicht erfolgt ist, so dass  die Idee der Rationalisierung der     Mauerwerkher-          stellung    durch Verwendung grösserer Bausteine in  folge der Beibehaltung der herkömmlichen Arbeits  methoden entweder gar keine oder jedenfalls nicht  im erwarteten Masse Früchte trug.  



  Einzig in wenigen Ländern konnte sich wenig  stens der Gedanke der Reihenverlegung durchset  zen, gemäss welcher der Maurer zunächst einen langen  Mörtelstreifen als Lagerfuge     aufbringt,    in den er  anschliessend einen Baustein einer horizontalen Reihe  nach dem anderen einsetzt, wobei er den herausge  drückten Mörtel mit der Kelle abstreift und für die  Stossfuge an den nächsten Baustein anstreicht.  



  Die Rationalisierung geht somit auch bei diesen  verbesserten Methoden nicht über die ununterbro-         chene    Verlegung einer horizontalen     Reihe    von Bau  steinen hinaus.  



  Demgegenüber ist erfindungsgemäss ein Verfah  ren zur Herstellung von Mauerwerk aus Bauteilen,  insbesondere aus bausteinförmigen Bauteilen, und  Zwischenlagen aus einem Verbindungsmittel, insbe  sondere aus Mörtel, dadurch gekennzeichnet, dass  Bauteile vorerst lose in ihrer endgültigen Lage, die  sie im fertigen Mauerwerk einnehmen, verlegt wer  den, und dass erst anschliessend in einem Arbeits  gang in Fugen zwischen den einzelnen Bauteilen  zwecks Verfestigung des so erstellten Mauerwerks  Verbindungsmittel eingebracht wird.  



  Mit anderen Worten werden bei diesem Verfah  ren vorerst ohne Mörtel oder andere Verbindungs  mittel die Bauteile, seien es nun Mauerziegel, Hohl  blocksteine oder andere bausteinförmige Bauteile,  in ihre endgültige Lage geschichtet, und erst nachher,  z. B. nachdem     einige    Reihen Bauteile endgültig und       ausgerichtet    geschichtet worden sind, wird z. B.     mit          Hilfe        eines        Mauerfuggerätes    oder eines anderen     Press-          oder    Spritzgerätes das     Verbindungsmittel,        meistMörtel,     in die Fugen eingebracht, entweder einseitig oder  beidseitig.

    



       Zweckmässigerweise    werden dabei zwischen den  Steinen, jedenfalls in den horizontalen Lagerfugen  zwischen den Reihen, irgendwelche     Distanzelemente     vorgesehen, die als separate Elemente ausgestattet  oder aber an den verwendeten Bauteilen selbst gebil  det sein können.  



  Die ebenfalls Gegenstand der Erfindung bil  dende     Hilfsvorrichtung    zur     Durchführung        des    er  findungsgemässen Verfahrens ist dementsprechend da  durch gekennzeichnet, dass sie aus Elementen be  steht, durch welche beim losen Verlegen der Bau-      teile zwischen diesen Fugen gebildet werden, in  welche Verbindungsmittel eingebracht werden kann.  



  Es ist weiter bekannt, beim Erstellen von Mauer  werken mit bestimmten Bausteinen, insbesondere  mit Hohlblocksteinen, zwecks Gewährleistung einer  guten Isolation durch das Mauerwerk, die Fugen,  insbesondere die Lagerfugen, nicht durchgehend mit  Mörtel zu füllen, sondern lediglich zwei Mörtelwülste  auf die Steinoberseite aufzutragen, so dass dazwischen  in der     Fugenmittelpartie    ein luftgefülltes Isolations  polster verbleibt.  



  Es wäre in jeder Hinsicht zweckmässig, mög  lichst homogene und gleich starke Mörtelschichten  in den Lager- und Stossfugen zu erhalten, wobei mög  lichst auch die Mörtelschicht nicht durchgehend sein  sollte, um ein Isolationskissen freizuhalten. Auch  dies kann mit dem erfindungsgemässen Verfahren  ohne weiteres erreicht werden, indem beispielsweise  jeder Bauteil auf mindestens einer Fläche     zwei    mit  Abstand voneinander und von den im fertigen  Mauerwerk aussen- und innenliegenden     Rändern    des  Bauteiles verlaufende, durchgehende Längsrippen  aufweist oder verwendete Distanzstreifen     Durchbre-          chungen    aufweisen, um im geschichteten Mauerwerk  Hohlräume zu bilden,

   zu denen das Verbindungs  mittel keinen Zugang hat und die demzufolge im fer  tigen Mauerwerk Isolationsräume bilden.  



  Die Vorteile der Erfindung gegenüber der bis  her bekannten Methode des     Einzelverlegens    sind  in die Augen springend: Neben einer bedeutenden  Zeiteinsparung fällt auch der geringere körperliche  Aufwand beim Erstellen des Mauerwerks ins Ge  wicht. Ausserdem sind keine so grossen Fachkennt  nisse mehr nötig und das neue Verfahren lässt sich  auch mit     Hilfsarbeitern    leicht durchführen. Es     lässt     sich auch leicht ein Mauerwerk in     Arbeitsteilung    er  stellen.  



  Es ist aber auch bei Verwendung von Mörtel  als Bindemittel eine qualitative Verbesserung des  fertigen Mauerwerks zu erwarten infolge homogenerer       Mörtelzwischenlagen    dank schnellerer und kontinu  ierlicher Einbringung des Mörtels sowie durch die  gleichmässige     Fugenstärke.    Endlich lässt sich auch  durch die bessere und gleichmässigere Dosierung  Mörtel einsparen.  



  Aber auch gegenüber der ebenfalls bekanntge  wordenen Reihenverlegung der Steine bietet     das    neue  Verfahren zum Teil die gleichen Vorteile wie gegen  über der Einzelverlegung.  



  Die arbeitsteilige Erstellung von Mauerwerk lässt  sich bei diesem neuen Verfahren ohne besondere  Instruktion und Koordination, anstatt in Dreiergrup  pen wie bei der Reihenverlegung, auch durch Einzel  personen oder Zweiergruppen rationell ausführen und  gestattet damit einen wesentlich elastischeren Per  sonaleinsatz.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren und die eben  falls Gegenstand der     Erfindung    bildende Hilfsvor  richtung zur Durchführung desselben soll in der fol  genden Beschreibung anhand von Ausführungsbei-    spielen mit Bezug auf die beiliegende Zeichnung  näher erläutert werden.

   In der Zeichnung zeigen:       Fig.    1 in perspektivischer Ansicht ein nach dem  erfindungsgemässen Verfahren unter Zuhilfenahme  einer Hilfsvorrichtung in Form von Distanzstreifen  hergestellter     Mauerwerkteil,          Fig.    2 bis 11 verschiedene Ausführungsformen von  Distanzstreifen, insbesondere zur Wahrung der Lager  fugen,       Fig.    12 bis 14 drei verschiedene Ausführungs  formen von Distanzelementen zur Wahrung und Ab  dichtung der Stossfugen in Draufsicht, und       Fig.    15 einen Baustein, der direkt mit Distanz  elementen hergestellt ist.  



  Das     Baustein-Mauerwerk    mit     Mörtelzwischenla-          gen,    zu dem die in     Fig.    1 dargestellten drei horizon  talen     Mauersteinreihen   <I>l a,</I> 1 a bzw.<B><I>l b,</I></B> 1 b bzw. l c,  Je, gehören, wird in der Weise hergestellt, dass zuerst  die horizontalen Steine la lose     verlegt    werden, wobei  in die Stossfugen 2 zwischen seitlich benachbarten  Steinen je ein Distanz- oder Dichtungselement 3 ein  gelegt wird, das den seitlichen Abstand der Steine  einer Reihe bzw. das Abdichten der Stossfugen 2  gewährleistet, wie dies im folgenden noch näher be  schrieben wird.  



  Auf die Oberseite der Steine la dieser horizonta  len Reihe wird anschliessend ein weiteres Distanz  element 4 eingelegt, dessen Dicke der gewünschten  Breite der Lagerfuge 5 entspricht, und dessen Aus  dehnung in Querrichtung zum erstellenden Mauer  werk kleiner ist als die Dicke des     Mauerwerks.     Vorzugsweise besteht dieses Distanzelement 4 zur  Bildung der Lagerfugen, wie bei der Erläuterung von  Beispielen für solche anhand der     Fig.    2 bis 11  näher ausgeführt wird, aus einem Streifen, der ein  endlos     herstellbares    Profil besitzt und in Rollen auf  den Bauplatz kommt oder aber auf eine bestimmte  Länge abgeschnitten geliefert wurde.

   Mit Vorteil  wird dabei ein Material zur Herstellung dieser Strei  fen verwendet, das zwar grosse Druckbelastungen aus  hält, jedoch ohne weiteres auf der Baustelle auf er  forderliche Längenmasse     abschneidbar    ist. Auf die  sen Distanzstreifen 4 wird nun, wiederum lose und  unter Einlage weiterer Distanzelemente 3 in die  Stossfugen, eine weitere horizontale Reihe aus den  Steinen     1b    verlegt, auf die unter Zwischenlage  eines weiteren Distanzstreifens 4 eine weitere Stein  reihe aus den Steinen     1c    folgt und so weiter. Die der  art lose verlegten bzw. geschichteten Steine befinden  sich in der endgültigen Lage, die sie im Mauerwerk  einnehmen sollen.  



  Nachdem nun in dieser Weise einige Steinreihen  lose verlegt worden sind, wird erst, z. B. mittels  eines     Mauerfuggerätes    6 oder eines anderen     Mörtel-          press-    oder Mörtelspritzgerätes Mörtel in die frei  gebliebenen bzw. durch die Distanzelemente freige  haltenen Zwischenräume zwischen den Steinen     (Stoss-          und    Lagerfugen) eingebracht. Je nach der Ausge  staltung der vorbereiteten Fugenöffnung wird der  Mörtel nur von der einen oder aber von beiden           Mauerwerkseiten    her in die Fugen eingebracht.

   Unter  Umständen kann es     vorteilhaft    oder erforderlich sein,  in Abständen Injektionsöffnungen zur Einführung  des Mörtels zwischen die Steine vorzusehen.  



  In den     Fig.    2 bis 11 sind zehn verschiedene  Varianten von Distanzelementen 4 für die Lager  fugen dargestellt. Es handelt sich bei a11 diesen Va  rianten um streifenförmige Gebilde, deren Profil eine  billige Herstellung nach     einem    kontinuierlichen Ver  fahren gestattet. Ein billiger Gestehungspreis für die  Distanzelemente ist von Bedeutung, da es sich hier  bei um Verbrauchsgut handelt, das nur einmal ver  wendet werden kann.  



  Die Streifen nach den     Fig.    2, 10 und 11 sind  bandförmig, wobei die Dicke dieses Bandes der ge  wünschten Fugendimension entspricht und die totale  Breite dieser Streifen geringer ist als die entsprechende  Ausdehnung der Fuge. Bei Verwendung solcher  Streifen muss der Mörtel sowohl von der Mauer  aussen- als auch von der Mauerinnenseite eingebracht  werden und er füllt dann den     Fugenhohlraum    vom  Mauerrand bis zum Distanzstreifen aus.  



  Diese Distanzstreifen sind, wie übrigens auch  weitere der dargestellten Varianten, mit Aussparun  gen, z. B. Kehlen oder Auskerbungen 7 zur Auf  nahme und Halterung von     Armierungseisen,    ver  sehen, wie dies für ein     Armierungseisen    8 in der       Fig.    1 in Zusammenwirkung mit dem Distanzstrei  fen der     Fig.    3 beispielsweise gezeigt ist.  



  Die Streifen nach den     Fig.    5, 6, 7, 8 und 9 besit  zen     Durchbrechungen    9 bzw. dünnere Mittelpartien  10, welche im lose geschichteten Mauerwerk Hohl  räume begrenzen, zu denen der Mörtel keinen Zu  gang hat und die demzufolge im fertigen Mauerwerk  Isolationsräume bilden. Besonders die leiterförmigen  Distanzstreifen der     Fig.    3 und 9 sind hierfür bei  aller Einfachheit sehr günstig.  



  Bei der Herstellung solcher Mauerwerke mit  Isolationsräumen im Mörtelbett werden mit Vorteil  auch die Distanzelemente 3 für die Stoss  fugen so ausgebildet, dass ihre Länge der abzudich  tenden Stossfuge entspricht und dass sie weiter     mit    den  Distanzelementen 4 für die Lagerfugen derart zu  sammenwirken, dass kein Mörtel in die Isolations  räume eindringen kann. Beispiele solcher Distanz  elemente für die Stossfugen sind in den     Fig.    12 bis  14 dargestellt, wobei das in     Fig.    12 dargestellte  Element in der     Fig.    1 in praktischer Anwendung ge  zeigt ist.  



  Statt in Form     getrennter    Distanzstreifen könnten  die Distanzelemente     direkt    an den verwendeten Stei  nen, z. B. in Form von     Distanzrippen    gebildet sein,  wobei die Steine dann so verlegt werden, dass durch  diese Rippen Fugen zwischen den Steinen entstehen,  in welche später der Mörtel eingebracht wird.  



  Die     Fig.    15 zeigt in perspektivischer Ansicht eine  beispielsweise Ausführung eines solchen Bausteines,  der an zwei zueinander rechtwinklig verlaufenden  Flächen 11 bzw. 12, die im fertigen Mauerwerk     mit     benachbarten Steinen eine Lager- bzw. eine Stossfuge    begrenzen,     mit    Distanzrippen 13 bzw. 14 versehen  ist. Diese Distanzrippen verlaufen parallel zu den  Aussen- und Innenflächen des Mauerwerks und die  Höhe dieser Distanzrippen ist gleich der Dicke der  gewünschten Fuge.

   Werden solche Steine so geschich  tet, dass immer eine Fläche ohne Rippen eines Steines  auf bzw. an eine Fläche mit Rippen zu liegen kommt,  so werden durch die Rippen zwischen den Steinen  Zwischenräume     gebildet,    wie dies bei den getrennten  Distanzstreifen der Fall ist, in die nachher Mörtel  eingebracht wird.  



       Natürlich    könnten auch Steine hergestellt werden,  die an allen vier fugenseitigen Flächen Distanz  rippen aufweisen, deren Höhe der halben gewünsch  ten Fugenstärke entspricht, wobei dann beim Ver  legen der Steine die     gegeneinanderliegenden    Rippen  die Fugen bilden. Bei solchen Steinen müsste nicht  darauf geachtet werden, in welcher Lage sie relativ  zu den anderen Steinen     verlegt    werden.  



  Wenn endlich, wie beim Beispiel der     Fig.    15  gezeigt, jeder Baustein auf den mit Rippen versehenen  Flächen     zwei    mit Abstand voneinander und von  den im fertigen Mauerwerk aussen- und innenliegen  den Rändern des Steines verlaufende, durchgehende  Längsrippen aufweist, so wird im fertigen Mauerwerk  zwischen diesen Rippen ein luftgefülltes Isolations  kissen verbleiben, da der Mörtel nur den Raum vom       Bausteinrand    bis zu den Rippen 13 bzw. 14 füllt.  



  Wenn in der bisherigen Beschreibung von Mauer  werken aus Back-, Hohlblock- oder ähnlichen Stei  nen mit     Mörtelzwischenlagen    die Rede war, so ist  dies nicht     limitativ    zu verstehen, da das Verfahren  ebenso gut mit anderen in gleicher Weise lose     ver-          legbaren    Bauteilen durchführbar ist, wobei die Fugen  zwischen den Bauteilen statt mit Mörtel auch     mit     einem beliebigen anderen spritz- oder     einpressbaren     Verbindungsmittel mit     mörtelähnlichen    Eigenschaften       nachträglich    gefüllt werden     können.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von Mauerwerk aus Bauteilen, insbesondere aus bausteinförmigen Bau teilen, und Zwischenlagen aus einem Verbindungs mittel, insbesondere aus Mörtel, dadurch gekenn zeichnet, dass Bauteile vorerst lose in ihrer endgültigen Lage, die sie im fertigen Mauerwerk einnehmen, ver legt werden, und dass erst anschliessend in einem Arbeitsgang in Fugen zwischen den einzelnen Bau teilen zwecks Verfestigung des so erstellten Mauer werks Verbindungsmittel eingebracht wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass jeweils nach dem Verlegen einer horizontalen Reihe von Bauteilen ein Distanzelement auf die Oberseite der Bauteile gelegt wird, auf das hierauf eine neue Reihe von Bauteilen verlegt wird, auf die unter Zwischenlage eines weiteren Distanz elementes eine weitere gleiche Bauteilreihe folgt, und dass, nachdem mehrere Reihen in dieser Weise aufgeschichtet worden sind, in die durch die Distanz elemente zwischen den Reihen gebildeten Lagerfugen sowie in die Stossfugen zwischen seitlich benachbar ten Bauteilen Verbindungsmittel eingespritzt oder eingepresst wird,
    durch welches die einzelnen Bau teile miteinander zu einem starren Gebilde ver bunden werden. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Legen der horizontalen Bauteilreihen zwischen die seitlich benachbarten Bau teile jeder Reihe ein Distanz- oder Dichtungselement eingelegt wird, durch welches jeweils eine Stossfuge gebildet wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass Bauteile, an denen Distanzrippen gebildet sind, in übereinanderliegenden Reihen so verlegt werden, dass durch die Rippen Fugen zwi schen den geschichteten Bauteilen entstehen, in wel che später das Verbindungsmittel eingebracht wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, zur Her stellung eines Formsteinmauerwerks, dadurch ge kennzeichnet, dass als Bauteile Formsteine und als Verbindungsmittel Mörtel verwendet wird, der mittels eines Mauerfuggerätes in die Fugen eingepresst wird.
    PATENTANSPRUCH II Hilfsvorrichtung zur Durchführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass sie aus Elementen besteht, durch welche beim losen Verlegen der Bauteile zwischen diesen Fugen gebildet werden, in welche Verbindungsmit tel eingebracht werden kann. UNTERANSPRÜCHE 5. Hilfsvorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Elemente aus Distanz- rippen bestehen, die an den Bauteilen selbst gebil det sind.
    6. Hilfsvorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Höhe der Distanz rippen gleich der Dicke der gewünschten Verbin- dungsmittelfuge ist, und diese Distanzrippen parallel zu den Aussen- und Innenflächen des Mauerwerks verlaufend an einer Fläche der Bauteile gebildet sind, zwischen welcher und einer rippenfreien Fläche eines anderen Bauteiles eine Verbindungsmittelfuge her gestellt werden soll.
    7. Hilfsvorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass jeder Bauteil an allen seinen Flächen, welche im fertigen Mauerwerk eine Verbindungsmittelfuge begrenzen, mit Distanzrippen versehen ist, wobei die Rippen benachbarter Steine zusammenwirken, um eine solche Fuge zu bilden. B.
    Hilfsvorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Bauteil auf min destens einer Fläche zwei mit Abstand voneinander und von den im fertigen Mauerwerk aussen- und innenliegenden Rändern des Bauteiles verlaufende, durchgehende Längsrippen aufweist, durch welche im geschichteten Mauerwerk ein luftgefülltes Isolations kissen gebildet ist, in dem das Verbindungsmittel nur den Raum vom Bauteilrand bis zu den Rippen füllt. 9. Hilfsvorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente aus Strei fen bestehen, deren Dicke der gewünschten Breite der Verbindungsmittelfuge entspricht und deren Brei tenausdehnung kleiner ist als die Dicke des Mauer werkteiles.
CH1029563A 1963-08-20 1963-08-20 Verfahren zur Herstellung von Mauerwerk aus Bauteilen und Zwischenlagen aus einem Verbindungsmittel und Hilfsvorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens CH406575A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3337494A1 (de) * 1983-10-14 1985-05-02 Hermann 2841 Wagenfeld Finkenstädt Verfahren und mittel zur errichtung eines mauerwerkes
DE102012111873A1 (de) * 2012-12-06 2014-06-12 Metten Stein + Design Gmbh & Co. Kg Mauerstein, Mauersystem und Verfahren zum Errichten eines Mauersystems

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EP2929100B1 (de) * 2012-12-06 2017-02-01 METTEN Stein + Design GmbH & Co. KG Mauerstein für ein mauersystem

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