CH406609A - Freileitungs-Betonmast - Google Patents

Freileitungs-Betonmast

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Publication number
CH406609A
CH406609A CH1354563A CH1354563A CH406609A CH 406609 A CH406609 A CH 406609A CH 1354563 A CH1354563 A CH 1354563A CH 1354563 A CH1354563 A CH 1354563A CH 406609 A CH406609 A CH 406609A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
mast
cross member
overhead
adjustable
support surface
Prior art date
Application number
CH1354563A
Other languages
English (en)
Inventor
Koerner Martin
Original Assignee
G A Pfleiderer Holz Und Betoni
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by G A Pfleiderer Holz Und Betoni filed Critical G A Pfleiderer Holz Und Betoni
Publication of CH406609A publication Critical patent/CH406609A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/02Structures made of specified materials
    • E04H12/12Structures made of specified materials of concrete or other stone-like material, with or without internal or external reinforcements, e.g. with metal coverings, with permanent form elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Insulators (AREA)

Description


      Freileitungs-Betonmast       Die Erfindung bezieht sich auf einen     Freilei-          tungs-Betonmast    mit einem Querträger für die die  elektrischen Leiter aufnehmenden Isolatoren.  



  Es ist bekannt, dass es bei Seilbrüchen zu hohen  Beanspruchungen der Masten kommt und dass dann  häufig Mastbrüche auftreten. Es ist deshalb ge  bräuchlich, für die Befestigung der Seile an den Iso  latoren Rutschklemmen zu verwenden. Diese haben  eine Haltekraft von etwa 100 kg, nach deren Errei  chen das Seil durchrutschen kann. Die am     Seil    wirk  same Kraft kann sich damit nicht mehr     nachteilig     auswirken.  



  Um die bei Seilbrüchen auf den Mast wirkenden  Verdrehungskräfte unschädlich zu machen, ist auch  schon vorgeschlagen, worden, die Querträger drehbar  am Mast anzubringen. Dieser Vorschlag hat aber  nicht zu einem befriedigenden Ergebnis geführt, weil  der den Träger haltende     Scherstift,    der bei einer ge  wissen Beanspruchung brechen soll, häufig zu früh  oder zu spät den Träger freigibt. Ausserdem     ist    nach  teilig, dass der     Querträger,    wenn er freigegeben wird,  einen zu grossen Winkelausschlag machen kann.  



  Demgegenüber     liegt    der Erfindung die     Erkenntnis          zugrunde,    dass das     gefährliche,    bei Seilbrüchen auf  tretende, den Mast auf Verdrehung beanspruchende       Schwingungssystem    schon durch eine geringfügige  Bewegung des     Querträgers    abgefangen werden kann.  Es geht deshalb der Erfindungsvorschlag dahin, dass  zwischen dem Mast und dem drehbaren Querträger  eine Kupplung eingeschaltet ist, welche die Drehbe  wegung kurz vor Erreichung der Gefahrenlast ermög  licht. Mit besonderem Vorteil wird eine Reibungs  kupplung verwendet, deren Reibungsdruck     ver-    und  einstellbar ist.  



  Der Erfindungsvorschlag wird vorzugsweise der  art     verwirklicht,    dass durch die Reibungskupplung    der Druck zwischen der     Tragfläche    des Mastes und  der     Auflagerfläche    des     Querträgers        ver-    und einstell  bar ist. Zu diesem Zweck kann der Querträger     einen     im Mast fest verankerten Stab     übergreifen    und eine  auf diesen Stab     aufschraubbare    Mutter vorgesehen  sein, welche die     Auflagerfläche    des Querträgers  gegen die Tragfläche des Mastes presst.

   Dabei kann  als     Verankerungsstab    eine Hülse dienen, in welcher  ein sie überragender, die Isolatoren aufnehmender  Tragbolzen sich befindet.  



  Die     Erfindung    bringt den     Vorteil,    dass die Nach  teile von Masten mit drehbaren Querträgern zuver  lässig beseitigt sind. Darüber hinaus ist der Vorteil  erreicht, dass die im Gefolge von Seilbrüchen auftre  tenden     Schwingungen,    die als     Verdrehungskräfte    auf  den Mast wirken, rasch zusammenbrechen, wenn die       erfindungsgemäss    vorgesehene     Reibungskupplung     sich löst und eine     geringe    Drehbewegung des Quer  trägers     ermöglicht.     



  Weitere     Vorteile    und Merkmale ergeben sich aus  der nachfolgenden Beschreibung der Zeichnung, wel  che ein Ausführungsbeispiel in schematischer Dar  stellung     veranschaulicht.    Es zeigt:       Fig.    1 einen Teilschnitt durch einen Mast und  einem Querträger,       Fig.2    einen Längsschnitt durch die     Lagerkupp-          lungseinrichtung    in     vergrösserter    Darstellung.  



  Der Querträger a ruht mit     seiner        Aufnehmerflä-          che   <I>b</I> auf der Trägerfläche c des Mastes<I>d</I> auf.  



  Eine Kupplung     ist    vorgesehen, welche es ermög  licht, den     Reibungsdruck    zwischen den Flächen b  und c auf das richtige Mass     einzustellen.     



       Im.    Mast d ist fest     verankert    die Hülse e, welche  den Querträger a durchsetzt und nach oben überragt.  Sie nimmt an ihrem oberen Ende mittels eines Aus  sengewindes die Mutter     f    auf. Durch     Anziehen    dieser      Mutter kann der Reibungsdruck     zwischen    der! Flä  chen b und c     eingestellt    werden, und zwar     derart,     dass vor dem     Erreichen    der Gefahrenlast der Quer  träger a sich     verdrehen    kann.

   Wie schon erwähnt,       genügt    dabei ein     verhältnismässig    geringer Drehweg,  um das     Schwingungssystem    zusammenbrechen zu  lassen, welches für die auf den Mast ausgeübten Ver  drehungskräfte     massgeblich    ist.  



  In den     Querträger    a kann, wie die Zeichnung  zeigt, eine Lager- und     Führungsbüchse    g eingelassen  sein.  



  In der Hülse a befindet sich der     Tragbolzen    h,  welcher die Hülse e nach oben überragt und zur Auf  nahme des Isolators i dient. Zwischen diesen und die  Mutter     f    kann, wie die Zeichnung erkennen lässt,  eine     Zwischenscheibe    k     eingelassen        sein,    die zweck  voll mit der Mutter verbunden, z. B. verschweisst ist.  



  Der     Tragbolzen   <I>h</I> sitzt     in    der Mutter<I>1,</I> welche  sich innerhalb der Hülse e befindet. Der Tragbolzen  h kann also in seiner Höhe verstellt werden.  



  Die Mutter 1 ist, wie     insbesondere        Fig.    1 zeigt, mit       Vorteil    als nach innen vorragendes     Innengewinde    m  der Hülse e ausgebildet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Freileitungs-Betonmast mit einem Querträger für die die elektrischen Leiter aufnehmenden Isolato- ren, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Mast und dem drehbaren Querträger eine dessen Drehbe- wegung erst vor Erreichung der Gefahrenlast ermög lichende Kupplung eingeschaltet ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Freileitungs-Betonmast nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Reibungskupplung, deren Reibungsdruck ver- und einstellbar ist. 2. Freileitungs-Betonmast nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Reibungskupplung der Druck zwischen der Tragfläche des Mastes und der Auflagerfläche des Querträgers ver- und einstellbar ist.
    3. Freileitungs-Betonmast nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass der Querträger einen im Mast fest veranker ten Stab übergreift und eine auf diesen Stab auf schraubbare Mutter .die Auflagerfläche des Querträ gers gegen die Tragfläche des Mastes presst. 4. Freileitungs-Betonmast nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass als Stab eine Hülse dient, in welcher ein sie überragender, die Isolatoren aufnehmender Tragbolzen sich befindet.
    5. Freileitungs-Betonmast nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass der Tragbolzen in eine Innenmutter der Hülse einschraubbar ist.
CH1354563A 1962-11-28 1963-11-04 Freileitungs-Betonmast CH406609A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1962P0030662 DE1259432B (de) 1962-11-28 1962-11-28 Freileitungs-Betonmast

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Publication Number Publication Date
CH406609A true CH406609A (de) 1966-01-31

Family

ID=7371988

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1354563A CH406609A (de) 1962-11-28 1963-11-04 Freileitungs-Betonmast

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AT (2) AT261706B (de)
CH (1) CH406609A (de)
DE (1) DE1259432B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1133528B (de) * 1954-09-28 1962-07-19 Beton Schleuderwerke Ag Zapfenlager fuer Schwenktraversen von Freileitungsmasten

Also Published As

Publication number Publication date
AT261706B (de) 1968-05-10
AT247587B (de) 1966-06-10
DE1259432B (de) 1968-01-25

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