CH406705A - Verfahren und Webstuhl zur Herstellung gewebter Reissverschlüsse - Google Patents

Verfahren und Webstuhl zur Herstellung gewebter Reissverschlüsse

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CH406705A
CH406705A CH496763A CH496763A CH406705A CH 406705 A CH406705 A CH 406705A CH 496763 A CH496763 A CH 496763A CH 496763 A CH496763 A CH 496763A CH 406705 A CH406705 A CH 406705A
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CH496763A
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Gerlach Adolf
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Novi Patentverwertungs Gmbh
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    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D5/00Producing elements of slide fasteners; Combined making and attaching of elements of slide fasteners
    • B29D5/04Producing elements of slide fasteners; Combined making and attaching of elements of slide fasteners the interlocking members being formed by continuous meander of filamentary material
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B19/00Slide fasteners
    • A44B19/42Making by processes not fully provided for in one other class, e.g. B21D53/50, B21F45/18, B22D17/16, B29D5/00
    • A44B19/52Securing the interlocking members to stringer tapes while making the latter
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Description


  
 



  Verfahren und Webstuhl zur Herstellung gewebter Reissverschlüsse
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und einen Webstuhl zur Herstellung gewebter Reissverschlüsse, bei denen ein Kunststoffaden als Schussfaden gleichzeitig mit dem Tragband verwebt wird, wobei die die Verschlussglieder bildenden, durch Herumführen um einen Dorn hergestellten Bögen frei über die eine Bandkante vorstehen und mit Kuppelflächen versehen sind.



   Es ist bekannt, beim Weben von Reissverschlüssen, bei denen ein Kunststoffaden als Schussfaden möglichst nur über eine   Teilbreite    in entsprechende Kettfadenfächer des zu webenden Tragbandes eingeschossen wird und dabei den Verlauf eines U-förmig gebogenen Mäanders oder einer abgeflachten Schraubenfeder oder dergleichen annimmt, den Kunststoffaden vor dem Einschiessen mit Deformationen zu versehen, die einmal die Umkehrstellen im Bandgewebe und anderseits an den freien, über die Bandkante vorstehenden Bögen bestimmten, wobei diese Deformationen gleichzeitig Kuppelflächen bilden können.



   Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, beim gleichzeitigen Weben zweier Reissverschlusshälften mit gegenseitigem Kuppeleingriff der an den Bandkanten frei vorspringenden Bögen der aus einem Kunststoffaden bestehenden Verschlussgliederreihe so vorzugehen, dass die beim Weben um einen festgehaltenen, durch die Schäfte umsteuerbaren Dorn oder Draht herumgeführten, die Gliederreihe bildenden Kunststoffschussfäden durch den Rietanschlag des Webstuhles an den sich berührenden Bogenschenkelteilen deformiert und dadurch Kuppelflächen erzeugt werden. Der Kunststoffaden kann dabei rundes, ovales, abgeflachtes oder auch anderes Profil besitzen, wobei die Bildung der Kuppelflächen durch Wärmezufuhr oder durch chemische Erweichungsmittel begünstigt werden kann.

   Es stützen sich dabei die beiden in Eingriff befindlichen Reissverschlussglieder selbst gegen den Rietanschlag ab, so dass dadurch jeweils die letzten Schenkel des letzten Verschlussgliedes mit den als Kuppelflächen dienenden Deformationen versehen werden können.



   Bei dem zuerst genannten bekannten Verfahren müssen die Kunststoffschussfäden vorher mit Deformationen versehen werden, die besonders hergestellt werden müssen. Bei dem zweiten Verfahren müssen zur Erzielung der Kuppelflächen stets zwei in Eingriff befindliche Verschlussketten gleichzeitig gewebt werden. Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Möglichkeit zu schaffen, um die die Kuppelflächen bildenden Deformationen auch an einzeln zu webende Reissverschlusshälften in einfacher Weise anbringen zu können, ohne den Kunststoffschussfaden vor dem Weben mit besonderen Querschnittsverformungen versehen zu müssen.



   Zur Lösung dieser Aufgabe wird nach dem Verfahren der Erfindung so vorgegangen, dass zur Herstellung der Kuppelflächen Deformationselemente zwischen die frei über die Bandkante vorstehenden Verschlussgliederbögen eingeführt werden und zwischen den Deformationselementen und den Gliederbögen in Längsrichtung des Verschlusses eine Druckspannung erzeugt wird. Dadurch ist es möglich, einzelne Reissverschlusshälften zu weben und die Kuppelflächen unmittelbar im Anschluss an den Webevorgang, beim Webvorgang selbst oder später anzubringen.



   Zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens wird ein Webstuhl, z. B. ein Bandwebstuhl verwendet, bei dem Deformationselemente zum Anbringen von Kuppelflächen an den freien Verschlussgliederbögen vorgesehen sind, deren Abmessungen in der Längsrichtung der zu webenden Reissverschlusshälfte grösser sind als die freien Abstände zwischen  je zwei benachbarten freien Verschlussgliederbögen und die mit einem Antrieb verbunden sind, der die Deformationselemente mindestens zwischen die letzten durch Weben hergestellten Verschlussgliederbögen drückt, die gegen eine Verlagerung in der Ebene und senkrecht zur Ebene der Verschlusshälfte geführt sind.



   Bei einem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Verfahrens können die Kuppelflächen während des Webvorganges erzeugt werden, jedoch ist es auch möglich, die Kuppelflächen nachträglich im Anschluss an den Webvorgang oder zu einem späteren Zeitpunkt durch die Benutzung der Deformationselemente anzubringen, wobei im letzteren Fall die zur Formgebung der Kuppelflächen erforderliche Druckspannung dadurch erzeugt wird, dass der Durchmesser der Deformationselemente in Längsrichtung des Verschlusses grösser ist als der gegenseitige Abstand der freien Gliederbögen, so dass die Gliederbögen beim Eindrücken der Deformationselemente zwischen die Gliederbögen einen seitlichen in Längsrichtung des Verschlusses verlaufenden Druck erhalten, während im ersteren Fall die Deformationselemente nur ein Widerlager für die letzten bzw.

   den letzten Verschlussgliederbogen bilden, der durch den Webvorgang hergestellt ist und dann die Druckspannung in Längsrichtung des Verschlusses durch andere Mittel hergestellt wird.



   Anhand der Zeichnung werden Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen Verfahrens sowie der zur Anwendung kommenden Vorrichtungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 in Seitenansicht das Fachbildungsschema zum Weben einer Reissverschlusshälfte mit einer Gliederreihe aus einem Kunststoffaden mit daneben dargestellter schematischer Teilaufsicht auf die Reissverschlusshälfte,
Fig. 2 eine sehr stark vergrösserte Teilaufsicht auf eine Reissverschlusshälfte mit Rietanschlag und Abstützung der freien Verschlussgliederbögen,
Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie III-III der Fig. 2,
Fig. 4 eine Stirnansicht, gesehen von der Linie IV-IV der Fig. 3,
Fig. 5 einen der Fig. 3 entsprechenden Querschnitt mit abgeänderter Abstützung der freien Verschlussgliederbögen,
Fig. 6 einen Schnitt nach Linie VI-VI der Fig. 5,
Fig.

   7 einen Querschnitt durch eine gewebte Reissverschlusshälfte mit einem Zahnkamm zur nachträglichen Herstellung der Kuppelflächen,
Fig. 8 einen Schnitt nach Linie VIII-VIII der Fig. 7,
Fig. 9 eine Seitenansicht, gesehen von der Linie IX-IX der Fig. 7,
Fig. 10 einen vergrösserten teilweisen Querschnitt der Ausführung nach Fig. 7 mit etwas abgeändertem Zahnkamm,
Fig. 11 einen vergrösserten Schnitt nach Linie IX-IX der Fig. 7, jedoch mit spiegelbildlicher Anordnung zweier Zahnkämme,
Fig. 12 einen Längsschnitt durch eine scheibenförmige verzahnte Vorrichtung zur Herstellung von Kuppelflächen an den freien Bögen der gewebten Verschlussgliederreihe,
Fig. 13 einen stark vergrösserten Teilschnitt nach Linie XIII-XIII der Fig. 12,
Fig. 14 eine schematische Aufsicht auf eine gewebte Reissverschlusshälfte mit einer endlosen Kette von Deformationselementen,
Fig.

   15 einen vergrösserten Querschnitt nach Linie XV-XV der Fig. 14,
Fig. 16 eine Teilaufsicht auf ein endlos umlaufendes Band mit auf ihm befestigten Deformationselementen,
Fig. 17 einen Querschnitt nach Linie XVII-XVII der Fig. 16,
Fig. 18 eine schematische Aufsicht auf einen Träger, in dessen Umfang einzelne lamellenartige Deformationsglieder, zu einer endlosen Reihe zusammengesetzt geführt, umlaufen,
Fig. 19 einen vergrösserten Querschnitt durch die Ausführung nach Fig. 18 unter Eingriff der Deformationsglieder in die freien Gliederbögen einer gewebten Verschlusshälfte,
Fig. 20 eine Teilaufsicht auf die Ausführung nach Fig. 18 und 19.



   Es wird ein mit mindestens zwei Schützen arbeitender Bandwebstuhl verwendet, von denen das eine Schütz die Spule mit einem Textilschussfaden und das andere Schütz die Spule mit einem Kunststoffschussfaden, z. B. einem thermoplastischen Kunststoffaden, aufnimmt, der an der einen Kante des zu webenden Tragbandes 1 als Verschlussgliederreihe 2 eingewebt wird und an der Bandkante freie Bögen dadurch bildet, dass der Kunststoffschussfaden um einen durch den Fachbildungsmechanismus umsteuerbaren festgehaltenen Dorn oder Draht herumgeführt wird, wie an sich bekannt ist. Nach dem Schema Fig. 1 bilden die Kettfäden 3 und 4 das Webfach für das zu webende Tragband 1 und ein Seitenteil der Kettfäden 3 mit den Kettfäden 5 das Webfach zum Abbinden des Kunststoffschussfadens. Nach jedem Schuss werden die Schussfäden in bekannter Weise durch das Riet 6 zur Bildung eines festen Gewebes angeschlagen.

   Beim Weben können die Kunststoffschussfäden die Form einer abgeflachten Schraubenfeder, die Form eines U-förmig gebogenen Mäanders oder dergleichen einnehmen.



   Um nun die an der einen Bandkante über den festgehaltenen, umsteuerbaren Draht gebildeten freien Verschlussgliederbögen des Kunststoffschussfadens mit Kuppelflächen versehen zu können, wird vor dem Rietanschlag mindestens zwischen den letzten freien Verschlussgliederbogen 2a und dem vorletzten Verschlussgliederbogen 2b entsprechend Fig. 2 bis 4 von  einer Bandseite her ein Anschlag 7 als Widerlager für den letzten Gliederbogen beim Anschlag des Riets   6    zum Eingriff gebracht.



   Vorteilhaft werden jedoch mehrere Anschläge 7 in die Lücken zwischen einer Anzahl freier Gliederbögen 2a, 2b, 2c usw. eingeschoben, und zwar beispielsweise in Form von Zähnen 7, die durch einen Rücken 8 zu einem kammartigen Gebilde zusammengefasst sind, wobei diese Zähne runden, ovalen oder auch anderen Querschnitts zwischen dem festgehaltenen Umlenkdorn bzw. Umlenkdraht 9 und der Tragbandkante in die Lücken zwischen den Gliederbögen 2a, 2b usw. einfassen. Das Webstuhlriet 6 ist vorteilhaft weiterhin im Bereich der freien Gliederbögen 2a usw. mit gegenüber den anderen Rietstäben vorspringenden Rietstäben 6a versehen, so dass der letzte Verschlussgliederbogen 2a durch diese Rietstäbe 6a, die vor den Rietstäben 6 zum Anschlag kommen, fest und schlagartig gegen den letzten Anschlagzahn 7 des Zahnkammes 7, 8 gepresst wird.

   Man kann aber auch ein übliches Riet benutzen, und dann beispielsweise vor dem Rietanschlag die freien   Verschtussgliederbögen    durch einen zusätzlichen Schläger gegen den letzten Widerlagerzahn anschlagen, wobei dieser Schläger z. B. schwingend gelagert werden kann. Weiter sind alle sonstigen Hilfsmittel verwendbar, die den letzten Gliederbogen schlagartig gegen das Widerlager zur Anlage bringen. Dadurch wird der letzte freie Gliederbogen 2a mit einer als Kuppelfläche dienenden Einprägung 10 und zusätzlich auch der vorletzte Gliederbogen 2b mit einer gleichen Einprägung 10 versehen. Die Herstellung dieser Einprägungen 10, 11 kann durch Wärmezufuhr oder auch durch chemische Erweichungsmittel begünstigt werden.

   Der Kamm 7, 8 wird dann aus dem Bereich der freien Gliederbögen 2a usw. herausgezogen und das gewebte Verschlussband durch einen Abziehbalken oder dergleichen unter Gleiten der Gliederbögen auf dem festgehaltenen Dorn weitergezogen, so dass der nächste Verschlussgliederbogen durch Einschiessen des Kunststoffadens hergestellt werden kann, wobei der Kamm 7, 8 dann wieder in die Lücken der Gliederbögen zur Herstellung der nächsten als Kuppelflächen dienenden Deformationen 10, 11 geschoben wird. Diese Vorgänge wiederholen sich beim Weben ständig. Um das Widerlager aus den Zähnen 7 zu vergrössern, können die freien Zahnenden auch in Bohrungen eines auf der dem Kamm 8 gegenüberliegenden Seite angeordneten Leiste eingreifen.



   Es ist bei der Ausführung nach den Fig. 2 bis 4 auch möglich, statt eines Kammes 8 mit Zähnen 7, die über beide Schenkel der freien Verschlussgliederbögen 2a durch die Lücken greifen, zwei solche Kämme zu benutzen, die von beiden Seiten der Bandebene her in die Gliederlücken greifen, so dass dann die Höhe der Kammzähne 7 entsprechend verringert werden kann.



   Geht man in der letzten Weise vor, so kann man die Zähne 7a nach dem Beispiel Fig. 5 und 6 auch ähnlich wie Kammradzähne oder Zahnstangenzähne, d. h. mit einer bestimmten Breite, ausbilden, so dass dann die Flanken der Zähne 7a in den   G]ie-    derlücken im Bereich des festgehaltenen Dornes 9 als auch beidseitig dieses Dornes gegen die Seiten der Schenkel der freien Verschlussgliederbögen 2a usw. zur Anlage kommen. Es werden dann durch den Rietanschlag in den Schenkeln der Gliederbögen Deformationen 12, 13 erzeugt, die in Querrichtung der Schenkeln Auskehlungen über die Breite der Zähne 7a bilden und Kuppelflächen darstellen, die in Fig. 5 gestrichelt schraffiert angedeutet sind.



  Es wird dadurch bei gegenseitigem Eingriff zweier nach der Erfindung hergestellter Reissverschlusshälften ein besonders gut ineinanderpassender Kuppeleingriff erreicht.



   Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung wird von einem gewebten Band ausgegangen, in dem über eine Teilbreite des Tragbandes 1 ein Kunststoffaden in Form eines U-förmig gebogenen Mäanders 2, einer abgeflachten Schraubenfeder oder dergleichen eingewebt ist, und zwar derart, dass dieser ohne jegliche Querdeformation versehene Kunststoffaden an der einen Bandkante freie Bögen 2a bildet.



   Es soll nun erreicht werden, dass diese freien Bögen 2a im Anschluss an den Webvorgang zur Herstellung von Reissverschlussgliedern mit Kuppelflächen versehen werden. Nach Fig. 7 bis 10 geht man dabei so vor, dass ein Kamm 14 mit einer Anzahl Zähne 15 zur Anwendung kommt, der eine Bewegung senkrecht zur Ebene der Verschlusshälfte ausführt. In dem Beispiel ist der Kamm 14 mit den Zähnen 15 zwischen seitlichen Führungen 16 und 17, die parallel zur Verschlussgliederreihe 2, 2a liegen, abwärts und aufwärts beweglich, wobei die Führung 16 und eine entsprechende Abstufung   1 6a    eines Tisches oder dergleichen gegen die frei liegenden Teile der Verschlussglieder im Bereich des Tragbandes 1 anliegen, während die Führung 17 gegen den Scheitel der freien Gliederbögen 2a anliegt.

   Die Zähne und der Kamm sind nun so angeordnet, dass die abwärts- und aufwärtsgerichtete Bewegung der Zähne an der Stelle zwischen den Gliederlücken erfolgt, die durch die Bandkante und den inneren Bogen der freien Gliederbögen 2a begrenzt ist. Die Zähne 15 haben dabei eine Abmessung oder einen Durchmesser in Längsrichtung der Verschlussgliederreihe, die bzw. der grösser ist als der Abstand zweier aufeinanderfolgender Verschlussglieder. Erfolgt nun eine Abwärtsbewegung des Zahnkammes, so werden die Zähne 15 durch ihre Abmessung in den Schenkelseiten der freien Verschlussgliederbögen 2a Deformationen hervorrufen, d. h. diese Schenkel auskehlen, so dass dann die Auskehlungen Kuppelflächen für zwei ineinander zum Eingriff zu bringende Reissverschlusshälften bilden. Der Querschnitt der Zähne 15 kann kreisförmig, oval oder auch  trapezförmig sein, wie beispielsweise in Fig. 8 angedeutet ist.

   Die Zahl der Zähne 15 wird so gross gewählt, dass sie beim zwangmässigen Einführen in die Lücken zwischen den benachbarten freien Gliederbögen 2a zusammen mit den Verschlussgliedern eine gegenseitige Abstützung bilden, wobei zu beachten ist, dass die Zähne 15 bei sehr feinen Verschlüssen ebenfalls sehr fein auszubilden sind. Eine Abwärts- und Aufwärtsbewegung des Zahnkammes 15 erfolgt nach jedem beliebigen Vortransport um das Mass eines oder mehrerer Verschlussgliederabständen. Entsprechend dem dargestellten Ausführungsbeispiel kann der Vortransport gleichzeitig auch durch den Zahnkamm 14, 15 erfolgen, und zwar dadurch, dass der Kamm 14 auf zwei Exzentern 18 gelagert wird, so dass bei Antrieb der beiden Exzenterwellen die Zähne 15 zwischen die benachbarten Gliederlücken greifen und durch die Exzenterbewegung gleichzeitig auch der Vortransport der Reissverschlusshälfte 1, 2 erfolgt.



   Durch die beiden Führungen 16 und 17 für die Reissverschlussgliederreihe im Bereich der Kammlänge wird eine Querverschiebung der Gliederreihe vermieden, und wenn durch diese beiden Führungen 16 und 17 die Gliederreihe etwas unter Vorspannung gesetzt wird, wird sich auch der Scheitel der freien Gliederbögen 2a beim Eingriff der Zähne etwas deformieren. Diese Deformation kann dadurch vergrössert werden, dass anstelle der festen Führung 17 der Kamm 14 parallel zur Zahnreihe 15 mit einer Druckleiste 19 versehen wird, die beim Abwärtsbewegen des Kammes 14 mit Druck gegen den Scheitel der freien Gliederbögen 2a zur Anlage kommt, so dass hierdurch gemeinsam mit den Zähnen 15 eine grössere Abflachung der Scheitel erreicht wird.



   Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann auch so vorgegangen werden, dass zur Ebene der Reissverschlusshälfte zwei sich spiegelbildlich gegenüberliegende Zahnkämme 14, 15 gegeneinander bewegbar gelagert werden, wobei auch in diesem Fall der Antrieb der beiden Zahnkämme durch Exzenter erfolgen kann. Die Zähne 15 sind in diesem Fall entsprechend zu verkürzen, so dass die Zahnenden bei der Gegeneinanderbewegung durch die Gliederlücken hindurch sich einander nähern bzw. gegeneinanderstossen oder etwa gegeneinanderstossen.



  Es werden dann die Schenkel der freien Gliederbögen 2a getrennt von beiden Seiten her mit Deformationen in Form von Auskehlungen gewünschten Profils versehen. Wenn im Fall der Ausführung nach Fig.   11    die Zahnkämme gleichzeitig zum Vortransport der Reissverschlusshälfte benutzt werden sollen, muss naturgemäss der Exzentertrieb gegenläufig erfolgen.



   Nach einer weiteren Ausführung der Erfindung ist es auch möglich, unter kontinuierlichem Vortransport der Reissverschlusshälfte 1, 2 die als Kuppelflächen dienenden Deformationen der freien Gliederbögen mittels eingreifender Zähne zu erreichen. In einem solchen Fall werden Zähne   1 5a    mit Abmessungen oder Profilen der beschriebenen Art auf dem Umfang einer oder zweier Kreisscheiben 20, 21, Walzen oder Trommeln befestigt, wobei der Durchmesser dieser Scheiben oder dergleichen jedoch so gross gewählt werden muss, dass immer eine grössere Anzahl Zähne   1 5a    in aufeinanderfolgenden Lücken zwischen den einzelnen Verschlussgliedern zum Eingriff gelangt. Diese Scheiben 20 und 21 werden gegenläufig angetrieben, so dass kontinuierlich Deformationen als Kuppelflächen unter kontinuierlichem Vortransport der Reissverschlusshälfte erzeugt werden.



  Der Umfang der Scheiben 20 und 21 ist abgestuft ausgebildet bzw. besitzt jede Scheibe einen umlaufenden Flansch auf beiden Seiten, so dass diese Flansche 22, 23 einmal gegen die frei liegenden Gliederteile im Bereich des Tragbandes 1 und zum anderen gegen den Scheitel der freien Verschlussgliederbögen 2a als Führung gegen eine Querverschiebung zur Anlage kommen. Man kann aber die Flansche 22 zusätzlich dazu benutzen, den Scheitel der freien Gliederbögen 2a im Zusammenwirken mit den Zähnen   1 5a    zu deformieren, so dass dadurch die Kupplung zweier in Eingriff gebrachter Verschlusshälften verbessert wird.



   Bei den Ausführungen nach Fig. 7 bis 11 oder bei ähnlichen Ausführungen ist es möglich, die Abmessungen der Zähne 15 in Richtung des Vortransportes nacheinander zu verstärken bzw. zu vergrössern, so dass damit die an den Schenkelseiten der freien Gliederbögen 2a herzustellenden, als Kup  pelflächen    dienenden Deformationen allmählich erzeugt werden. Es ist dabei möglich, die Herstellung der Deformationen durch eine Beheizung des Zahnkammes 14, 15 bzw. der Zahnkämme zu begünstigen oder im Bereich der Zahnkämme Warmluft oder dergleichen zuzuführen, um dadurch eine geringe Plastifizierung der einzelnen Verschlussglieder zur erleichterten Herstellung der Deformation zu erreichen.



   Die Anbringung von Kuppelflächen an den freien Verschlussgliederbögen gewebter Reissverschlüsse unter kontinuierlichem Vortransport der Reissverschlusshälfte ist auch bei Ausführungen nach den Fig. 14 bis 20 möglich. Diese Ausführungen werden nun nachstehend erläutert.



   Nach dem Beispiel Fig. 14 und 15 wird so vorgegangen, dass die gewebte Reissverschlusshälfte 1, 2 über einen Bogen der Verschlussgliederreihe in eine gerade ausgerichtete Strecke geführt wird. In der Verschlussebene wird nun um zwei Umlenkungen 24 und 25 eine endlose Deformationsgliederreihe herumgelegt, und zwar besteht diese aus einer endlosen Schraubenfeder 26 aus Metall oder einem sich nicht deformierenden Material, wobei die Ganghöhe dieser Schraubenfeder dem Abstand zweier Verschlussgliederbögen entspricht und die Materialdicke der Windungsdrähte etwas grösser ist als der freie Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden freien Verschlussgliederbögen. Diese Schraubenfeder 26 ist zwischen den beiden Umlenkungen 24 und 25  auf den geraden Trums geführt, so dass sie, bezogen auf die Zeichnungsebene, nicht nach rechts ausweichen kann.

   Der Bogen der Verschlusshälfte fällt nun teilweise mit dem Umlenkbogen der Schraubenfeder 26 an der Umlenkung 25 spiegelbildlich auf gleicher Höhe zusammen, so dass dadurch einerseits die Verschlussgliederbögen in ihrem Abstand und anderseits die Schraubenfederwindungen in ihrem Abstand auseinandergespreizt werden, so dass dann beim Lauf der Verschlusshälfte und der Schraubenfeder mit gleicher Geschwindigkeit die einzelnen Windungen der Schraubenfedern zwischen die gespreizten freien Verschlussgliederbögen greifen und dann auf der geraden Führungsstrecke eine feste gegenseitige Anlage zwischen den freien Verschlussgliederbögen und den Schraubenfederwindungen erfolgt.

   Da nun die Abmessungen der Schraubenfederwindungen in Längsrichtung grösser sind als die Abstände zwischen den aufeinanderfolgenden freien Verschlussgliederbögen, werden sich die Schraubenfederwindungen in die Seiten der freien Verschlussgliederbögen einprägen und dadurch Kuppelflächen an diesen freien Gliederbögen erzeugen. Die Schraubenfeder 26 kann dabei ein abgeflachtes Profil entsprechend dem Profil der Verschlussglieder besitzen. Der Antrieb für die Reissverschlusshälfte 1, 2 und für die endlose Schraubenfeder 26 kann in beliebiger Weise erfolgen. Unter Umständen genügt es auch, lediglich die Verschlusshälfte 1, 2 in Pfeilrichtung zu ziehen, so dass dann die Schraubenfeder durch den Eingriff in die Gliederbögen automatisch mitgenommen wird.



   Auch im vorliegenden Fall wird die Verschlussgliederreihe 2, 2a im Einlaufbogen und auf der geraden Strecke geführt, wobei eine Tischfläche 27 abgestuft ist und eine gegenüberliegende feste Führung 28 ebenfalls eine Abstufung besitzt, so dass die Schultern dieser Führungen 27 und 28 gegen die frei liegenden Gliederteile im Tragbandbereich anliegen. Es kann damit ein seitliches Ausweichen der Verschlussgliederreihe beim Eingriff der Schraubenfederwindungen 26 nicht erfolgen.



   Nach einer abgeänderten Ausführung gemäss Fig. 16 und 17 kann die Schraubenfeder 26 durch einzelne Bogenglieder 29 ersetzt werden, die an einem endlosen umlaufenden Band 30 auf der Aussenseite befestigt sind. Diese Bögen 29 besitzen in Längsrichtung wieder Abmessungen oder Profilierungen, die grösser sind als die Abstände zweier aufeinanderfolgenden Verschlussgliederbögen 2, 2a und ausserdem sind die Bögen 29 so ausgebildet, dass beim Eingriff auf der bogenförmigen Einlaufseite die Scheitel der Verschlussgliederbögen gegen das endlose feste Band 30 zur Anlage kommen.



  Ein Ausweichen des endlosen Bandes 30 weg von der Verschlussgliederreihe kann durch entsprechende Führungen unterbunden werden. In diesem Fall können die deformierenden Bögen 29 mit dem nicht nachgebenden endlosen Band 30 so zusammenwirken, dass bei Eingriff zwischen die Verschlussgliederlücken nicht nur die Schenkel der freien Gliederbögen sondern auch der Scheitel dieser Bögen deformiert werden, so dass damit der Kuppeleingriff zweier Reissverschlusshälften verbessert wird.



   Weiter kann man nach einer Ausführung gemäss Fig. 18 bis 20 so vorgehen, dass ein voller Träger 31 mit geraden Seiten und kurvenförmigen Enden anstelle der endlosen Schraubenfeder bzw. des endlosen Bandes 30 mit den aufgesetzten Deformationsbögen 29 benutzt wird. Dieser Träger ist auf den umlaufenden Stirnseiten mit umlaufenden Führungen 32 versehen, und in diese Führungen sind einzelne lamellenförmige Deformationsglieder 33 aneinanderliegend eingesetzt, die aus den Führungen 32 des Trägers 31 herausragen und an ihren freien Enden mit deformierenden profilierten Köpfen 34 versehen sind.

   Diese Köpfe 34 sind so ausgebildet, dass sie in Längsrichtung grössere Abmessungen besitzen als die Abstände zwischen den freien Verschlussgliederbögen 2a betragen, so dass beim bogenförmigen Zusammenlaufen der Verschlussgliederreihe 2, 2a mit den Deformationsköpfen 34 in den Seiten der Schenkel der freien Verschlussgliederbögen Kuppelflächen angeprägt werden. Die Stirnfläche des Trägers 31 bildet dabei die Anlagefläche für den Scheitel der freien Verschlussgliederbögen, die damit im Zusammenwirken mit den Deformationsköpfen 34 abgeflacht werden können. Damit eine stramme Anlage der Scheitel der Verschlussgliederbögen an die Stirnfläche des Trägers 31 erfolgt, liegen anderseits die freien Teile der Verschlussglieder 2 gegen entsprechende Führungen 35 und 36.



   Bei allen Ausführungen nach Fig. 14 bis 20 ist es auch möglich, an der   bogenförmigen    Einlaufseite, wie in Fig. 14 angedeutet ist, einen Keil 37 fest anzuordnen, der mit den erwähnten Führungen für die Verschlussglieder und den Deformationsgliedern in ähnlicher Weise arbeitet wie ein üblicher Reissverschlussschieber. Auch im Falle der Fig. 14 bis 20 kann das Prägen der Kuppelflächen durch die Deformationselemente durch Anwendung einer beliebigen Beheizung begünstigt werden, die dazu dient, die Kuppelglieder zu erwärmen bzw. geringfügig zu plastifizieren.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung gewebter Reissverschlüsse, bei denen ein Kunststoffaden als Schussfaden gleichzeitig mit dem Tragband verwebt wird, wobei die die Verschlussglieder bildenden, durch Herumführen des Kunststoffschussfadens um einen Dorn hergestellten Bögen frei über die eine Bandkante vorstehen und Kuppelflächen aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung der Kuppelflächen Deformationselemente (7, 15, 15a) zwischen die frei über die Bandkante vorstehenden Verschlussgliederbögen (2) eingeführt werden und zwischen den Deformationselementen und den Gliederbögen in Längsrichtung des Verschlusses eine Druckspannung erzeugt wird.
    II. Webstuhl zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass Deformationselemente zum Anbringen von Kuppelflächen an den freien Verschlussgliederbögen vorgesehen sind, deren Abmessungen in der Längsrichtung der zu webenden Reissverschlusshälfte grösser sind als die freien Abstände zwischen je zwei benachbarten freien Verschlussgliederbögen und die mit einem Antrieb verbunden sind, der die Deformationselemente mindestens zwischen die letzten, durch Weben hergestellten Verschlussgliederbögen drückt, die gegen eine Verlagerung in der Ebene und senkrecht zur Ebene der Verschlusshälfte geführt sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass beim Weben einzelner Reissverschlusshälften (1, 2) mindestens zwischen die beiden letzten beim Weben hergestellten freien Gliederbögen (2a, 2b) des Kunststoffschussfadens von mindestens einer Seite der Verschlusshälftenebene her vor dem Anschlag eines Webstuhlriets Widerlager als Deformationselemente für den letzten Gliederbogen eingeführt werden.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass beim Weben einzelner Reissverschlusshälften (1, 2) mindestens zwischen die beiden letzten durch Weben hergestellten Verschlussgliederbögen (2a, 2b) des Kunststoffschussfadens von mindestens einer Seite der Verschlusshälftenebene her vor dem Anschlag eines Schlägers gegen den Bereich des letzten freien Gliederbogens Widerlager als Deformationselemente für den letzten Gliederbogen eingeführt werden.
    3. Webstuhl nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der deformierenden Druckspannung ein Webstuhlriet vorgesehen ist.
    4. Webstuhl nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rietstäbe (6a), die im Bereich der freien Verschlussgliederbögen zum Anschlag kommen, gegenüber den übrigen Rietstäben (6) in Anschlagrichtung vorspringen.
    5. Webstuhl nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der deformierenden Druckspannung ein Schläger vorgesehen ist, der nach Weben jedes freien Verschlussgliederbogens gegen diesen Bogen zum Anschlag gebracht wird.
    6. Webstuhl nach Patentanspruch II oder Unteranspruch 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Deformationselemente aus den Zähnen (7) eines Kammes (8) bestehen, die durch einen Antrieb senkrecht zur Ebene der Verschlusshälfte von einer Seite her zwischen die letzten freien Verschlussgliederbögen greifen, und bis zum Anschlag der die Druckspannung erzeugenden Anordnung festgehalten werden.
    7. Webstuhl nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (7) des Kammes (8) mit einem Profil entsprechend den gewünschten Kuppelflächen so lang ausgebildet sind, dass beide Schenkel der freien Verschlussgliederbögen beim Eingriff der Zähne in die Gliederbogenlücken übergriffen werden.
    8. Webstuhl nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass den Zähnen (7) des Kammes (8) auf der gegen überliegenden Seite der Verschlusshälftenebene Bohrungen einer Leiste gegenüberliegen, in die die freien Enden der Zähne zum Eingriff gelangen.
    9. Webstuhl nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ebene der Reissverschlussh älfte spiegelbildlich zwei Kämme (8) mit Zähnen (7) vorgesehen sind, deren Zähne durch einen Antrieb von beiden Seiten her zwischen die Schenkel der letzten freien Verschlussgliederbögen greifen, wobei die Zahnlänge beider Kämme jeweils mindestens gleich dem Durchmesser der Schenkel der freien Verschlussgliederbögen ist.
    10. Webstuhl nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 6 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (7a) der beiden Kämme (8a) ähnlich den Zähnen einer Zahnstange so zwischen die letzten Verschlussgliederbögen greifen, dass die Zahnflanken die Verschlussgliederschenkel im Bereich des festgehaltenen Umlenkdornes (9) und beidseitig desselben abstützen.
    11. Webstuhl nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung der Verschlussglieder gegen Querverschiebung aus zwei sich spiegelbildlich zur Verschlusshälftenebene gegenüberliegenden, längsverlaufenden Leisten (16, 16a), gegen die die im Tragbandbereich frei liegenden Teile der Verschlussglieder (2) anliegen, und aus einer parallelen Führung (17) besteht, gegen die der Scheitel der an der Bandkante freiliegenden Gliederbögen (2a, 2b) anliegt.
    12. Webstuhl nach Patentanspruch II und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu den Zähnen (15) des Kammes (14) eine mit dem Kamm verbundene Leiste (19) vorgesehen ist, die bei der Antriebsbewegung der Zähne zwischen die freien Verschlussgliederbögen ein Widerlager für diese Bögen bildet.
    13. Webstuhl nach Patentanspruch II und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Zahnkamm (14,15) auf mindestens zwei gleichen Exzentern (18) gelagert ist, die mit einem Antrieb verbunden sind.
    14. Webstuhl nach Patentanspruch II und Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden spiegelbildlichen Zahnkämme (14, 15) gegenläufig angetrieben und auf Exzentern gelagert sind.
    15. Webstuhl nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Deformationselemente in Form von Zahnkämmen je aus einer Walzenscheibe (20, 21) mit auf dem Umfang angeordneten, zwischen die Gliederlücken greifenden Zähne (15a) bestehen, wobei der Durchmesser der Walzenscheibe so gross gewählt ist, dass mehrere Zähne in aufeinanderfolgende Gliederlücken eingreifen.
    16. Webstuhl nach Patentanspruch II und Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzenscheibe (20, 21) mit zwei Umfangsflanschen versehen ist, gegen deren zugekehrten Flächen der Scheitel der freien Gliederbögen und die im Tragbandbereich frei liegenden Gliederteile zur Anlage kommt.
    17. Webstuhl nach Patentanspruch II und Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (15) der Zahnkämme in Transportrichtung der Verschlusshälfte in ihrer Abmessung stärker werdend ausgebildet sind.
    18. Webstuhl nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Deformationselemente aus nichtdeformierbaren Gliedern einer endlosen, umlaufenden Kette bestehen, deren Glieder mit der gewebten Reissverschlusshälfte ähnlich wie durch einen Reissverschlussschieber bogenförmig ineinandergreifend zusammenlaufen, wobei die Glieder der Kette zwischen die Lücken der freien Reissverschlussgliederreihe greifen und so bemessen sind, dass sie in die Seiten der Schenkel der freien Verschlussgliederbögen Kuppelflächen prägen.
    19. Webstuhl nach Patentanspruch II und Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die endlose Deformationsgliederkette, die dem Webstuhl auch nachgeschaltet sein kann, aus einer endlosen metallischen Schraubenfeder (26) besteht.
    20. Webstuhl nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Deformationsgliederkette aus einzelnen Lamellengliedern (33) besteht, die aneinandergereiht in eine endlose Führung eines Trägers (31) umlaufend eingreifen und aus dem Träger mit pro filierten Köpfen (34) herausragen, welche mit den freien Verschlussgliederbögen (2a) bogenförmig, ähnlich wie durch einen Reissverschlussschieber zusammenlaufen und durch ihre Profilierung bei Eingriff zwischen die freien Verschlussgliederbögen in den Schenkelseiten dieser Bögen Kuppelflächen prägen.
    21. Webstuhl nach Patentanspruch II und Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Deformationsgliederkette aus einzelnen Bögen (29) nicht deformierbaren Materials besteht, die ihrem Scheitel abgekehrt fest mit einem endlosen, umlaufenden Band (30) verbunden sind.
CH496763A 1962-04-26 1963-04-19 Verfahren und Webstuhl zur Herstellung gewebter Reissverschlüsse CH406705A (de)

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