CH406769A - Planetengetriebe - Google Patents

Planetengetriebe

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CH406769A
CH406769A CH638261A CH638261A CH406769A CH 406769 A CH406769 A CH 406769A CH 638261 A CH638261 A CH 638261A CH 638261 A CH638261 A CH 638261A CH 406769 A CH406769 A CH 406769A
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CH
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gear
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planetary
internal
teeth
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CH638261A
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Inventor
Sagara Hideo
Original Assignee
Mitsubishi Shipbuilding & Eng
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16H1/28Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion
    • F16H1/2809Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion with means for equalising the distribution of load on the planet gears
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
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Description


  Planetengetriebe    Diese Erfindung betrifft e in Planetengetriebe. Die  Mehrzahl heutiger Planetengetriebe besteht normaler  weise aus zusammenwirkenden Zahnrädern, ein  schliesslich daran ausgebildeter Doppelschraubenver  zahnung. Es ist allgemein bekannt, dass die Verwen  dung von Pfeilzähnen in einem Planetengetriebe von  Vorteil ist, indem dabei die Anzahl gleichzeitig inein  andergreifender und eine gleichmässige Verbindung  bewirkender Zähne zunimmt und zwei einander ge  genüberliegende Verzahnungen der Pfeilverzahnung  dahin tendieren, gleichmässig belastet zu werden und  dadurch Berührungsunebenheiten zwischen den Zäh  nen selbst in dem Fall kompensieren, dass eine Zahn  breite extrem breit oder ein Getriebekasten defor  miert sein sollte.  



  Anderseits muss das Pfeilverzahnungsrad mit Be  zug auf seinen Steigungswinkel, Zahnprofil, Zahn  stärke usw. mit grösster fachmännischer Geschick  lichkeit sehr genau maschinell bearbeitet werden. Be  sonders wenn es erwünscht ist, ein Winkelzahnge  triebe von einheitlicher Konstruktion herzustellen,  sind maschinelle Bearbeitungen, einschliesslich  Schneiden von Zähnen, Scheiben, Honen und der  gleichen, erforderlich, wobei diese Arbeitsgänge im  Vergleich zur Herstellung eines Stirnrades oder eines  einflachen schrägverzahnten Rades grössere technische  Geschicklichkeit und zeitraubenden Arbeitsaufwand  erfordern. Das Endprodukt ist daher teuer.

   Ferner  sollte ein doppelt     schrägverzahntes,    sogenanntes  Pfeilrad immer an seinem Umfang zwischen den  Verzahnungen mit einer     umfänglichen    Nut von ziem  lich grosser Breite versehen sein, wobei diese Nut  als offener Raum dient, in welchem der Arbeitsteil  eines Schneidwerkzeuges oder eines Schleifrades aus  weichen kann. Dies hat jedoch eine Vergrösserung der  axialen Dimension des fertigen Zahnrades und eine  Tendenz zum Verbiegen der Zahnwelle und zum    Verdrehen des Getriebegehäuses zur Folge. Ausser  dem können dadurch auch die Zahnräder unregel  mässig ineinander eingreifen.  



  Mit der vorliegenden Erfindung sollen die oben  genannten Nachteile behoben werden.  



  Die Erfindung betrifft ein Planetengetriebe mit  einem Sonnenrad, einem Innenverzahnungsgetriebe  teil, der koaxial zum Sonnenrad liegt, einer Planeten  rädergruppe, die sowohl mit dem Sonnenrad als mit  denn Innenverzahnungsgetriebeteil in Eingriff steht,  und einem Planetenradträger für das drehbare Ab  stützen der Planetenrädergruppe.  



  Bei dem erfindungsgemässen Planetengetriebe  weist der Innenverzahnungsgetriebeteil und/oder das  Sonnenrad eine Mehrzahl paarweise gegeneinander  liegender Radteile auf, von denen jedes Paar durch  einflach schrägverzahnte Zahnkupplungen mit in ent  gegengesetzten Richtungen verlaufenden Verzahnun  gen miteinander gekuppelt ist. Diese Kupplungen  weisen keine Anschläge auf, und daher können die  gekuppelten, gegeneinanderliegenden Radteile eine  relative Drehbewegung und somit eine relative  Schraubenbewegung zur Kupplung ausführen, sind  jedoch an der Ausführung einer relativen Axialbe  wegung verhindert.  



  Alle Zahnräder können entweder vom Stirnrad  typ oder vom einfachen Schrägverzahnungstyp sein.  Im letztgenannten Fall kann entweder das Sonnen  rad oder der Innenverzahnungsgetriebeteil, vorzugs  weise ein Paar axial angrenzende     Radteile        umfassen,     welche     ,ihrerseits        idurch    ,ein Paar     einfach    schrägver  zahnte     .Kupplungen    mit in     @entgegengesetzten    Rich  tungen laufenden Verzahnungen miteinander     ver-          bu    Aden sind.  



  Um     idie    Anzahl     :gleichzeitig        eingreifender    Zähne  zu erhöhen, können die anliegenden Radteile     einen     vorbestimmten Bruchteil ihrer     Zahnteilung,    bieispiels-      weise eine halbe Zahnteilung,     voneinander    versetzt  sein.  



  Eine Mehrzahl Verbindungsstangen kann vor  zugsweise vorgesehen sein, um entweder die Radteile  des Innenverzahnungsgetriebeteiles oder des Sonnen  rades für eine begrenzte Drehbewegung und zur Ver  hinderung einer relativen Axialbewegung zu verbin  den, wodurch sich eine beim Betrieb auftretende  Belastung gleichmässig auf die Radteile verteilen lässt.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispiels  weise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes  dargestellt. Es zeigen:  Fig.l einen teilweisen Axialschnitt durch ein  erfindungsgemässes Planetengetriebe,  Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1,  Fig. 3 im grösseren Massstab eine Verbindungs  stange,  Fig.4 eine Schnittansicht eines Halteelementes  zum Festhalten von Kugeln zwischen einem Paar  benachbarter Radteile des Innenverzah     nungsgetriebe-          teiles,     Fig.5 eine Seitenansicht eines Teiles des in  Fig. 4 dargestellten Halteelementes,  Fig. 6 in grösserem Massstab ebne Schnittansicht  eines zwischen einem Paar benachbarter Radteile  des Innenverzahnungsgetriebeteiles angeordneten, spi  raligen Federteils und  Fig. 7 die Seitenansicht eines Teiles der in Fig. 6  dargestellten Feder.  



  Die Fig. 1 und 2 zeigen ein Planetengetriebe. Ein  Sonnenradgetriebeteil 1, ein Planetenradgetriebeteil  2 und ein Innenverzahnungsgetriebeteil 3 sind inner  halb eines Gehäuses angeordnet, das aus einer Mehr  zahl Deckelteile 4, 5, 6, 7 und 8 besteht. Innerhalb  ,des Gehäuses ist das Sonnenradgetriebeteil 1 zum  Drehen um seine     eigene    ortsfeste     Achse    zentral  angeordnet, während das Planetenradgetriebeteil 2  sowohl mit dem Sonnenradgetriebeteil 1 als auch  mit dem konzentrisch zum letzteren angeordneten  Innenverzahnungsgetriebeteil 3 in Eingriff steht und  sich um das Sonnenrad 1 dreht und längs dem In  nenumfang des Innenzahnkranzes 3 bewegt, wobei  sich der Getriebeteil 2 um seine drehende Achse  dreht. Der Innenzahnkranz 3 verbleibt normaler  weise ortsfest.  



  Wie aus Fg. 1 ersichtlich, ist eine schnellaufende  Antriebswelle 9 fest an einem Hauptmotor, zum  Beispiel einer nicht dargestellten Brennkraftmaschine,  angeschlossen und andernends mit dem Getriebeteil  1 durch eine Flanschkupplung 101 verbunden, welche  ihrerseits durch eine Zahnradkupplung 102 und einem  Paar Halteringglieder 103 mit einem Endteil einer  rohrförmigen Übertragungswelle 104 verkoppelt ist.  Die Transmissionswelle 104 ist mit ihrem anderen  Endteil in ähnlicher Weise mit der Welle 107 der  Sonnenräder 1 durch eine Zahnradkupplung 105 und  ein Paar Halteringteile 106 verbunden. Die Wellen 9,  104 und 107 sind somit wirksam miteinander ver  bunden und verhindert, sich voneinander zu lösen.

    Die Welle 107 des Getriebeteiles 1 ist durch ein Paar    Zahnradkupplungen 108, 109 und ein Paar Halte  ringteile 110, 111 mit einem Paar axial anliegenden  Sonnenradteilen 112 und 113 verbunden.  



  Vorzugsweise besteht das Paar Sonnenradteile  112 und 113 aus einem Paar Stirnräder von gleichem  Durchmesser und gleicher Zähnezahl, welche um die  Hälfte ihrer Zahnteilung versetzt voneinander ange  ordnet sind.  



  Das Sonnenradteil 1 ist frei beweglich im Innern  des Getriebeteiles 2 abgestützt, welcher nun be  schrieben werden soll.  



  Gemäss Fig. 1 besitzt der Planetengetriebeteil 2  einen Planetenradträger 203, welcher an den Deckel  teilen 5 und 6 gegenaxiale Bewegung und durch ein  Paar Lager 201, 202, die in mittlere Öffnungen der  genannten Deckelteile eingepasst sind, drehbar abge  stützt ist. Der Träger 203 trägt eine Mehrzahl     bei-          denendsdaran    gelagerte, parallele Achszapfen 205,  und es ist ferner an seinem Aussenende eine aus einem  Stück mit ihm bestehende Transmissions- oder Ab  triebswelle 204 gebildet. Das dargestellte Getriebe  besitzt, wie in Fig. 2 gezeigt, drei Achszapfen 205.  Jeder der Achszapfen 205 trägt ein Paar Planeten  räderteile 206, 207, deren gegeneinanderliegende  Endflächen einander berühren.

   Die     Planetenräder,-          teile    sind so angeordnet, dass sie in die zugeordneten  Sonnenradteile 112 bzw. 113 eingreifen, welche aus  Stirnrädern bestehen, die, wie oben beschrieben, um  die Hälfte ihrer Zahnteilung voneinander versetzt  sind.  



  Der Innenzahnkranz 3 ist frei beweglich vom  Deckelteil 4 im Innern desselben abgestützt. Wie aus  Fig. 1 ersichtlich, trägt der Deckelteil 4 an seiner  inneren Oberfläche einen hohlen, zylinderförmigen  Teil 303 mittels einer Zahnkupplung 301 und einem  Paar Halteringteile 302, wodurch dieser zylindrische  Teil am Ausführen einer axialen Bewegung gehindert  wird. Der hohle zylindrische Teil 303 trägt ein Paar  Innenverzahnungsradteile 306 und 307 über ein  Paar im Abstand angeordnete, schrägverzahnte Zahn  kupplungen 304, 305, welche an der inneren Ober  fläche benachbart deren Mitte vorgesehen sind und  deren Umfänge jeweils in entgegengesetzten Rich  tungen verzahnt sind.  



  Die Endteile des hohlen, zylindrischen Gebildes  303 erstrecken sich über die entsprechenden Enden  der Planetenräder 2 hinaus. An den Endteilen des  Zylindergebildes 303 sind axialdruckaufnehmende,       ringförmige    Scheiben 312,     3e13    mittels     Zahnkupp-          lungen    308, 309 und     Halteringteile    310, 311 ange  bracht, wodurch .die     Planetenradteile    an der Aus  führung .axialer Bewegung gehindert werden.

   Die       inneren        Umfangsflächen    der ringförmigen Scheiben  312 und 313     sind    in     Berührung    .mit .den seitlichen       Endflächen    der entsprechenden     Planetenradteile    ge  bracht und vorzugsweise benachbart den Lagen an  geordnet, in welchen die zugeordneten     I.nnenverzah-          .nungsradteile    den entsprechenden Zahnkreis aufwei  sen.

   Wie     allgemein    bekannt, befindet sich     ein        Ver-          zahnungsradteil        jeweils    in .abrollender Berührung     mit         :dem zugeordneten Verzahnungsradteil an passenden  Teilkreisen. Die beschriebene Anordnung ermöglicht  es daher, die Gleitgeschwindigkeit der     Seitenend-          fläche    des Planetenradteiles relativ zum Innenumfang  der axialdruckaufnehmenden Scheibe beträchtlich zu  verringern, was eine grosse Verringerung an Rei  bungsverlust zur Folge hat.  



  Wie Fig. 1 zeigt und aus der in grösserem Mass  stab dargestellten Fig. 3 ersichtlich ist, erstreckt sich  eine Verbindungsstange 312' lose jeweils durch meh  rere Paare ausgerichtete axiale Bohrungen, welche  passenderweise am Paar Innenverzahnungsradteilen  306 bzw. 307 ausgebildet sind und mit einem Paar  halbkugelförmigen Scheiben 314 und einem Paar  Muttern 313' zusammenarbeiten, um eine selbst  zentrierende, lose Verbindung der beiden Innenver  zahnungsradteile herzustellen. Ein Splint 3L6 (Fig. 3)  dient dazu, zu verhindern, dass sich die Mutter 313'  während des Betriebes der Vorrichtung lockert.  



  Gemäss den Fig.4 und 5 wird eine Vielzahl  Kugeln 317 durch eine Haltevorrichtung 318 zwi  schen den gegenüberliegenden Flächen der Innen  verzahnungsradteile 306 und 307 festgehalten.  



  Auf diese Weise wird es einem der Innenver  zahnungsradteile ermöglicht, eine winklige Verschie  bung mit Bezug auf das andere Innenverzahnungs  radteil rauszuführen.  



  Ein schraubenförmiger Federteil 320 gemäss den  Fig. 6 und 7 kann aber auch an die Stelle der in den  Fig. 4, 5 gezeigten Kugeln 319 treten.  



  Beim Betrieb setzt sein nicht dargestellter An  triebsmotor die Sonnenradteile 112, 113 mittels der  Wellen 9, 104 und 107 in Drehung u m die ge  meinsame ortsfeste Achse, wodurch wiederum die  Planetenräder 206 um die Sonnenräder und entlang  dem Innenumfang der Innenverzahnungsradteile 306,  307 unter gleichzeitigem Drehen um ihre eigenen  Drehachsen kreisen. Die Drehbewegung der Welle  9 wird daher der mit letzterer ein Ganzes bildenden  Abtriebswelle 204 übertragen, welche ihrerseits mit  einer Geschwindigkeit rotiert, die sich durch die  Zähnezahl der Verzahnungseinheiten 1, 2 und 3 be  stimmt.  



  Die schrägverzahnten Zahnkupplungen 304, 305  ,sind an     ihrem        Umfang    mit Zähnen von solcher  Schrägrichtung ausgebildet, dass bei der in einer  Richtung erfolgenden Drehbewegung der Sonnen  räder 112, 113 die durch die Kupplungen 304, 305  bewirkten Axialdrücke ein Aneinanderstossen der  beiden Innenverzahnungsradteile 306, 307 bewirken.  



  Beim Betrieb in der genannten einen Richtung  kann die erste Rädergruppe der Zahnradteile 112,  206 und 306 Belastungen unterworfen werden, deren  Grössen unterschiedlich sein können; das gleiche trifft  für die zweite Rädergruppe der Zahnradteile 113,  207     und    307 zu,     und    zwar infolge von Teilkreis  fehlern, von ungenauen Zahnprofilen der betreffenden  Verzahnungsradteile und aus anderen Gründen. In  einem solchen Fall unterscheidet sich der Axialdruck,  welcher eine axiale Komponente der oben genannten    Belastung darstellt und durch die schrägverzahnte  Zahnkupplung 304 bewirkt wird, von dem durch die  Zahnkupplung 305 hervorgerufenen Axialdruck. Dies  verursacht eine Axialbewegung der Innenverzah  nungsradteile 305 und 307.  



  Essei nun angenommen, die erste Getriebegruppe  sei einer grösseren Belastung oder grösserer Drehkraft  unterworfen als die zweite Getriebegruppe. Das In  nenverzahnungsradteil 306 in der ersten Getriebe  gruppe ruft einen Axialdruck hervor, der grösser ist  und in umgekehrter Richtung verläuft wie der Druck  des Verzahnungsradteiles 307 in der zweiten Ge  triebegruppe, um dadurch einen Druck gegen den  letzteren Radteil auszuüben. Es wind darauf ver  wiesen, dass beide Innenverzahnungsradteile durch  die Verbindungsstangen 312 für eine relative Ver  drehung innerhalb gewisser Grenzen miteinander  verbunden sind.

   Somit ist ersichtlich, dass das der  grösseren Drehkraft unterworfene Innenverzahnungs  radteil 306 etwas in der Richtung der Drehkraft wer  dreht wird, während sich das der geringeren Dreh  kraft unterworfene Innenverzahnungsradteil 307 in  entgegengesetzter Richtung dreht. Diese Drehbewe  gung dauert an bis die von beiden Innenverzah    nungsradteilen aufgenommenen Belastungen einander  gleich sind, woraufhin die axialen Drücke im Gleich  gewicht sind. Auf diese Weise wird die Belastung der  ersten Getriebegruppe während des Betriebes stets  gleich der Last der zweiten Getriebegruppe gehalten.  



  Wird die dargestellte Vorrichtung in der umge  kehrten oder zweiten Richtung gedreht, dann werden  den Innenvenzahnungsradteilen 306 und 307 jeweils  Drehkräfte zur Schaffung von Axialdrücken erteilt,  welche die Tendenz besitzen, die Verzahnungsradteile  auseinander zu bewegen. Wenn die Drehkräfte ein  ander gleich ist, dann kompensieren sich die Axial  drücke durch die Verbindungsstangen, welche die  Innenverzahnungsradteile miteinander verbinden.  Wenn die Drehkräfte dagegen voneinander verschie  den sind, dann werden die beiden Innenverzahnungs  radteile durch die Verbindungsstangen axial ver  schoben, wodurch sich ein Lastenausgleich wie inn  früheren Fall ergibt.  



  Es ist somit ersichtlich, dass sich die axialen  Lagen der Innenverzahnungsradteile 306, 307 auto  matisch innerhalb von Grenzen befinden, die durch  den Lastenausgleich, wie oben beschrieben, bestimmt  werden. Die axialen Lagen der mit den Innenver  zahnungsradteilen in Eingriff stehenden Planetenrä  der 206 und 207 sind jedoch ziemlich unbestimmt.  Die Planetenräder 206, 207 können daher in beiden  Richtungen jeweils längs ihrer gemeinsamen Welle  205 bewegt wenden.  



  Die beiden     axialdruckaufnehmenden,        rin@gförmi-          g:en    Scheiben 312,<B>313</B> dienen, wie     bereits    beschrie  ben,     :zum    Verhindern einer solchen     Axialbewegung     der     Planetenräder.    Da die     druckfesten    Scheiben 312,  313     indirekt        mit        Iden        Innenverzahnungsradteilen     durch :

  die     Zahnkupplungen    308, 309 bzw.     idurch        Iden          abstützenden        Zylinderteil    303     verbunden        sind,    so      kann nie Vorrichtung leicht zusammengefügt bzw.  zerlegt werden, und gleichzeitig können die     Innen-          verzahnungsradteile    eine     begrenzte    Lockerheit und  Biegsamkeit aufweisen.  



  Wie bereits erwähnt, ist jeder Verzahnungsrad  teil in der ersten Getriebegruppe vom zugeordneten  Verzahnungsradteil der zweiten Getriebegruppe um  die Hälfte der entsprechenden Zahnteilung versetzt  angeordnet. Diese Anordnung ermöglicht es, die       Anzahl    von     gleichzeitig    eingreifenden Zähnen zu  verdoppeln im Vergleich mit den ausgerichteten  Zähnen an einem Paar von üblicherweise zusammen  wirkenden Zahnradteilen, wodurch ein gleichmässiger  und ruhiger Betrieb sichergestellt wind.  



  Wenn ein Paar Verzahnungsradteile, wie bei  spielsweise Innenverzahnungsradteile oder Sonnen  radteile, welche durch zwei einfach schrägverzahnte  Zahnkupplungen mit in entgegengesetzten Richtungen  verlaufenden Zähnen miteinander verbunden wer  den sollen, an der zugeordneten Welle in ausgerichte  tem oder in versetztem Zustand angeordnet sind,  dann können solche Zahnradteile mit Bezug auf die       genannten        Zahnkupplungen    axial versetzt wenden,  um dadurch in entgegengesetzten Richtungen relativ  verdreht zu werden, wobei sich kleine Zahnteilungs  fehler kompensieren lassen.

   Beim Vorhandensein von  grösseren Zahnteilungsfehlern lässt sich eine solche  Kompensation leicht durchführen, indem eine solche  Zähnezahl für den Verzahnungsradteil und eine ent  sprechende Zähnezahl für die zugeordnete Zahnkupp  lung gewählt wird, dass beide keinen gemeinsamen  Teiler haben. Das Eingreifen der Zahnkupplung in  das Verzahnungsradteil kann somit allmählich ge  ändert werden, um die relative Lage der Zahnradteile  präzise einzustellen. Die Zähnezahlen der beiden  Zahnkupplungen können aber auch keinen gemein  samen Teiler aufweisen, um eine solche Einstellung  zu bewirken.  



  Wie aus     vorangehender    Beschreibung     ersichtlich,     sieht die Erfindung ein Planetengetriebe vom Stirn  radtyp vor, das sich zur Übertragung einer relativ  grossen Leistung eignet     und    welches jede Verdrehung  des Lagerrahmens zum Abstützen der Planetenräder  und somit der Wellen der letztgenannten Teile wirk  sam kompensieren kann, was durch,die Tatsache ver  ursacht wird, dass Leistung der den einen Endteil des  Lagerrahmens bildenden Abtriebswelle entnommen  wind, und ferner ,auch durch maschinelles Bearbeiten  hervorgerufene Teilkreisfehler der jeweiligen Ver  zahnungsradteile und irgendwelches Nichtfluchten  beim Ineinandergreifen kompensieren kann, welches  durch ein ungenaues Zahnprofil und durch falsches  Zusammenfügen verursacht wird.  



  Obgleich die Erfindung für Anwendung des  Stirnradtyps beschrieben wurde, kann auch der ein  fach schrägverzahnte Typ Verzahnungsradteile mit  Vorteil zur Kraftübertragung verwendet werden. In  diesem Fall kann entweder eine Sonnenradeinheit  oder eine Innenverzahnungseinheit ein Paar axialan  liegende, einfach schrägverzahnte Zahnradteile auf-    weisen, welche durch ein Paar einfach schrägver  zahnte Zahnkupplungen mit in entgegengesetzten  Richtungen verlaufender Verzahnung miteinander  verbunden sind. Die Richtung der Verzahnung der  Zahnkupplung wird auf Grund der Erwägung be  stimmt, welche mit Bezug auf die einfachen Zahn  kupplungen 304, 305 bereits beschrieben wunden.

    Eine Mehrzahl Verbindungsstangen oder Bolzen 312  kann auch vorgesehen sein, um zu verhindern, dass       sich        ein    Paar verbundener     Zahnradteile    auseinander  bewegt.  



  Da bei dem beschriebenen Getriebe Stirnräder  oder Verzahnungsradteile vom einfach schrägver  zahnten Typ zur Kraftübertragung Verwendung fin  den, so kann die maschinelle Bearbeitung zur Her  stellung derselben, einschliesslich Zahnschneiden,  Schaben, Härten, Schleifen usw. leicht und genau  durchgeführt wenden.  



  Obgleich die Zahnradteile des Innenzahnkranzes  und auch des Sonnenrades zum Eingreifen in die  einfach schrägverzahnten Zahnkupplungen notwen  digerweise in entgegengesetzten Richtungen verzahnt  sind, so sind solche Zähne doch angeordnet, um  gleichzeitiges Eingreifen zu ermöglichen, und können  daher kleinere Zahnbreiten als Zähne für Kraftüber  tragungszwecke besitzen, wodurch sich eine Erleich  terung ihrer Herstellung ergibt. Die in Paaren ange  ordneten, einfach schrägverzahnten Zahnkupplungen  können im Ganzen als ein einziges Konstruktionsge  bilde einer doppelt schrägverzahnten     Zahnkupplung     betrachtet werden.

   Es ist ferner     zu        ersehen,    dass  zwischen den     paarweisen        Kupplungen    ein     genügend     breiter Raum freigelassen bleibt, in welchem der  Arbeitsteil eines Schneidwerkzeuges oder eines       Schleifrades    während des Bearbeitungsvorganges ent  weichen kann.  



  Obgleich die Erfindung mit Bezug auf wenige  Ausführungsbeispiele beschrieben wurde, so können  selbstverständlich mehrere Abänderungen gemacht  werden, ohne dadurch, den Erfindungsbereich zu  überschreiten. Eine vorzugsweise geradzahlige An  zahl von mehr als zwei axial anliegenden Verzah  nungsradteilen kann zum Beispiel erwünschtenfalls  in jedem Sonnenrad-, Planetenrad- und jedem     In-          nenvenzahnungsgetriebeteil    vorgesehen sein.

   Wenn  vier Verzahnungsradteile in jedem Getriebeteil     be-          nutzt    werden, so kann ein     Zahnradteil        vorzugsweise     von Aden benachbarten     Zahnradteilen    um ein     Viertel     ihrer     Zahnteilung    versetzt sein.     Die    Anordnung der       einfach        schrägverzahnten    Zahnkupplungen     und        Ver-          bindungsstangen    kann den     Sonnenradteilen        :

  an    de  ren inneren     Oberflächen        zugeordnet        sein.    Der     Son-          nenradgetriebeteil    kann eine Konstruktionseinheit       'bilden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Planetengetriebe mit einem Sonnenrad, einem Innenverzahnungsgetriebeteil, oder koaxial zum Son- nenrad liegt, einer Planetenrädergruppe, die sowohl m i,
    it dem Sonntenrad als mit dem Innenverzahnungs- getriebeteil in Eingriff steht, und einem Planetenrad träger für das drehbare Abstützen der Planetenräder gruppe, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenver zahnungsgetriebeteil (3) und/oder (das Sonnenrad (1) eine Mehrzahl paarweise gegeneinanderliegender Radteile (306, 307 bzw. 112, 113) ,aufweist, von de nen jedes Paar durch einfach schrägverzahnte Zahn kupplungen (308, 309 bzw.
    108, 109) mit in ent gegengesetzten Richtungen verlaufenden Verzahnun gen miteinander gekuppelt ist, und dassdiese Kupp lungen keine Anschläge aufweisen und daher die ge- kuppelten, gegeneinanderliegenden Radteile eine re lative Drehbewegung und somit ein relative Schrau benbewegung zur Kupplung ausführen können, je doch an der Ausführung einer relativen Axialbewe gung verhindert sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Planetengetriebe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Planetenräder In eine Mehrzahl von Radteilen (206, 207) unterteilt sind, deren Anzahl gleich der Anzahl der Radteile (306, 307 bzw. 112, 113) der damit in Eingriff stehenden Verzahnungen ist. 2.
    Planetengetriebe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Verhinderung einer relativen Axialbewegung der gegeneinanderliegenden Radteile (306, 307) durch die Kupplung (308, 309), die aneinanderliegenden Radteile durch eine Ver bindungsstange (312') lose miteinander verbunden sind. 3. Planetengetriebe nach Patentanspruch, da- ,durch gekennzeichnet, dass das Sonnenrad (1), der Innenverzahnungsgetriebeteil (3) und die Planeten räder (2) eine Mehrzahl von gegeneinanderliegenden Radteilen (112, 113 bzw. 306, 307 bzw. 206, 207) aufweisen, die zueinander versetztliegen. 4.
    Planetengetriehe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zähnezahlen der ge geneinanderliegenden, durch die Zahnkupplungen (308, 309 bzw. 108, 109) gekuppelten Radteile (306, 307 bzw. 112, 113) und der Zahnkupplungen so gewählt sind, @dass sie keinen gemeinsamen Teiler haben. 5.
    Planetengetriebe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zähnezahlen der ein fach schräg verzahnten Zahnkupplungen (308, 309 (bzw. 108, 109) so gewählt sind, dass sie keinen ge- meinsamen Teiler haben.
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JP3115460 1960-07-15

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