CH406800A - Wirbelabscheider - Google Patents
WirbelabscheiderInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04C—APPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
- B04C9/00—Combinations with other devices, e.g. fans, expansion chambers, diffusors, water locks
-
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- B04C—APPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
- B04C3/00—Apparatus in which the axial direction of the vortex flow following a screw-thread type line remains unchanged ; Devices in which one of the two discharge ducts returns centrally through the vortex chamber, a reverse-flow vortex being prevented by bulkheads in the central discharge duct
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Description
Wirbelabscheider Die Erfindung bezieht sich auf einen Wirbelab- scl:eider für Staub- oder Flüssigkeitsteilchen in einer im wesentlichen zylindrisch gestalteten Wirbelkammer, an deren einer Stirnseite das Rohgas einströmt. In die Wirbelkammer wird dabei seitlich ein der Drall- erzeugung dienender Hilfsgasstrom eingeführt. Die Abführung der abgeschiedenen Teilchen erfolgt in einer den Rohgaseinlass umschliessenden Ringzone, während das Reingas aus der Wirbelkammer an der entgegengesetzten Stirnseite austritt.
Durch die Einführung des Hilfsgases wird in der Wirbelkammer eine Strömung erzeugt, die einen Ab scheidevorgang hervorruft. In dieser Strömung wer den - gegenüber den herkömmlichen Wirbelab- scheidern und Zyklonen oder dgl., deren Wirkung ausnahmslos auf der Ausnutzung der Fliehkraft be ruht - zusätzliche Trennkräfte wirksam.
Die Erfindung besteht in der Anwendung beson derer Massnahmen zur Stabilisierung der genannten Strömung und damit zur Verbesserung des Abscheide vorganges im Wirbelabscheider. Die Erfindung be steht darin, dass im Bereich der trichterförmig er weiterten Einlassöffnung für das Rohgas ein Strö mungskörper konzentrisch angebracht ist, dass ferner Einlässe für den Hilfsgasstrom dem Rohgasstrom schräg entgegengerichtet tangential in der Wirbel kammerwandung angeordnet sind und dass am ge meinsamen Austritt von gereinigtem Trägergas und Hilfsgas eine Verengung vorgesehen ist.
Auf diese Weise gelingt es, Relativ- bzw. Corioliskräfte, die ein mehrfaches der Fliehkräfte ausmachen, zu er zeugen und damit den Wirkungsgrad des Wirbelab- scheiders über das bisher erreichte Mass hinaus we sentlich zu erhöhen.
Anhand der Zeichnung soll die Erfindung bei spielsweise näher erläutert werden. Die Figuren zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung in stark verein fachter schematischer Darstellung. Gleiche oder ein ander entsprechende Teile sind in sämtlichen Figuren mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Die Figur 1 zeigt eine vertikale Wirbelkammer 1, in die axial von unten das Rohgas über das Ein strömungsrohr 2 einströmt. Das Ende des Einström- rohres 2 ist mit einer trichterförmigen Erweiterung 3 versehen. Innerhalb oder oberhalb dieser Erweiterung ist ein Strömungskörper 4 angeordnet. Die Länge dieses Strömungskörpers ist auf Grund der herr schenden Geschwindigkeiten zu bemessen. Die strö mungsprofilierte Gestaltung der Erweiterung 3 kann in verschiedener Weise, z. B. kegelförmig, vorgenom men werden.
In einem gewissen Abstand über der Mündung des Einströmrohres 2 ist im Mantel der Wirbelkam mer 1 als Hilfsgaseinlass zunächst eine Zweitluftdüse 5 mit schräg- tangential abwärts entgegen dem Roh gasstrom geneigter Achse vorgesehen. Ausser der Düse 5 sind noch weitere Düsen 6 und 7 vorgesehen, von denen. die letztere mit der Spitze des Strömungs- körpers 4 etwa auf gleicher Höhe liegt. Die genannten Düsen sind längs einer oder mehrerer koaxialer Schraubenlinien 15; 16 (Wendel) an der Wirbel kammerwandung 1 angeordnet.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ragen die Mündungen 17 der Einlassdüsen nicht in den Innenraum hinein, sondern schliessen glatt mit der Wandung ab, so dass die Ausbildung der Strömung, die im folgenden als Dreh strömung bezeichnet wird, nicht gestört wird.
Am Austritt des Wirbelabscheiders ist oberhalb der Düse 5 eine Verengung in Form einer Blende, eines wulstartigen, profilmässig ausgebildeten Ringes 8 oder dgl., vorgesehen. Auf diese Weise gelingt es, den Fehlstrahl der Düse 5 nach unten abzuweisen und durch Aufstockung des Druckes zwischen Düse 5 und Einströmrohr2eine Stabilisierung derStrömung in der Wirbelkammer zu erzielen. In oder hinter der Blende 8 kann zusätzlich ein Strömungskörper 9 vorgesehen sein, der bei dem dargestellten Ausfüh rungsbeispiel ein stromlinienförmiges, z. B. tropfen- förmiges Profil aufweist.
Dieser Strömungskörper kann anströmseitig eine konvexe, konkave oder ebene Ausnehmung 10 aufweisen, um den Austritt einer zentrisch verlaufenden staubführenden Strömung (Wendel) aus dem Abscheider zu verhindern.
Dem durch das Rohgaseinströmrohr 2 zugeführten Rohgasstrom wird durch den über die Zweitluft düsen 5, 6 und 7 in die Wirbelkammer eingeführten Zweitlufthauptstrahl eine umlaufende Bewegung auf gezwungen. Es wird dadurch in der Wirbelkammer eine aussen umlaufende Potentialströmung angeregt, die sich über der als rauher Grund ausgebildeten trichterförmigen Erweiterung 3 des Rohgaseinström- rohres 2 in eine zu der Potentialströmung koaxiale, gleichsinnig und innerhalb dieser Strömung umlaufen de Rotationsströmung umsetzt.
In der aus Potential- und Rotationsströmung bestehenden Strömung, im folgenden Drehströmung genannt, werden die spe zifisch schwereren Teilchen des Rohgases mit Hilfe von Relativ- bzw. Corioliskraften, die den vier- bis fünffachen Betrag der üblicherweise ausgenutzten Zen trifugalkräfte ausmachen, abgeschieden und über den Ringspalt 11 in den Raum 12 befördert, aus dem sie über die Leitung 13 aus dem Wirbelabscheider ent fernt werden. Das von den spezifisch schwereren Teil chen gereinigte Gas kann dann als Reingas 14 den Wirbelabscheider verlassen.
Die Figur 2 zeigt einen Schnitt durch den Wir- belabscheider 1 und die tangentiale Anordnung meh rerer zusätzlicher Hilfsgaseinlässe 5, 6 und 7.
Bei dem in Figur 3 dargestellten Ausführungs beispiel befinden sich Düsengruppen 18, 19 und 20 jeweils in einer gemeinsamen Ebene, die senkrecht oder nahezu senkrecht zur Wirbelkammerachse ver läuft: Ein Teil der Hilfsgaseinlässe kann aber auch zusätzlich längs einer Schraubenlinie (nicht gezeigt) angeordnet sein.
Die Düsen 5, 6 und 7 bzw. die Düsengruppen 18, 19 und 20 können dabei runde oder rechteckige Quer schnittsformen aufweisen. Es können auch geeignete Mittel, z. B. Rauhigkeiten innerhalb der Düse, vor gesehen werden, um eine Turbulenz im Zweitluft strahl zu erzeugen.
Es kann auch zumindest ein Teil der Einlässe hinsichtlich der öffnungsweite bzw. des öffnungs- winkels für den austretenden Hilfsgasstrahl verstellbar gemacht werden. Auch der Düsenvordruck kann ver ändert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Wirbelabscheider für Staub- oder Flüssigkeitsteil chen, bei dem seitlich in einer im wesentlichen zy lindrisch gestalteten Wirbelkammer, an deren einer Stirnseite das Rohgas einströmt, ein zur Drallerzeu- gung dienender Hilfsgasstrom eingeführt wird und die Abführung der abgeschiedenen Teilchen in einer den Rohgaseinlass umschliessenden Ringzone erfolgt, während das Reingas aus der Wirbelkammer an der entgegengesetzten Stirnseite austritt, dadurch gekenn zeichnet, dass im Bereich der trichterförmig erweiter ten Einlassöffnung für das Rohgas ein Strömungs körper koaxial angebracht ist,dass ferner Einlässe für den Hilfsgasstrom dem Rohgasstrom schräg ent- gegenrichtet und tangential in der Wirbelkammer wandung angeordnet sind und dass am gemeinsamen Austritt von gereinigtem Trägergas und Hilfsgas eine Verengung vorgesehen ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Wirbelabscheider nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Strömungskörper hinter der öffnung des Rohgaseinströmrohres nach Art einer Pelton-Nadel ausgebildet ist und dass seine dem Roh- gaseinströmrohr abgewandte Spitze etwa in Höhe eines Hilfsgaseinlasses angeordnet ist.2. Wirbelabscheider nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfs- gaseinlässe längs einer oder mehrerer koaxialer Schraubenlinien an der Wirbelkammerwandung an geordnet sind. 3. Wirbelabscheider nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsgaseinlässe in mindestens einer gemeinsamen, etwa senkrecht zur Wirbelkammerachse liegenden Ebene angeordnet sind.4. Wirbelabscheider nach Patentanspruch und Un teranspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass öffnungsweite und Neigungswinkel der Hilfsgasein- lässe verstellbar sind, ihre Mündungen nicht in den Innenraum der Wirbelkammer hineinragen und dass die Hilfsgaseinlässe einen runden oder schlitzförmigen Querschnitt aufweisen. 5. Wirbelabscheider nach Patentanspruch und Un teranspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsgaseinlässe in ihrem Inneren mit Mitteln zur Turbulenzerzeugung, z. B. Rauhigkeiten, versehen sind.6. Wirbelabscheider nach Patentanspruch und Un teranspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verengung am Reingasaustritt der Wirbelkammer in Form einer Blende strömungsprofiliert ausgebildet ist. 7. Wirbelabscheider nach Patentanspruch und Un teranspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Verengung am Reingasaustritt zentrisch ein zu- sätzlicher Strömungskörper vorgesehen ist, der an seiner Anströmseite eine Ausnehmung aufweist.
Applications Claiming Priority (3)
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Also Published As
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