CH406856A - Flüssigkeitspumpe mit Elektromotorenantrieb - Google Patents

Flüssigkeitspumpe mit Elektromotorenantrieb

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CH406856A
CH406856A CH129061A CH129061A CH406856A CH 406856 A CH406856 A CH 406856A CH 129061 A CH129061 A CH 129061A CH 129061 A CH129061 A CH 129061A CH 406856 A CH406856 A CH 406856A
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CH
Switzerland
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pump
shaft
rotor
bearing
membrane
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CH129061A
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Inventor
Aabye Jorgen
Ove Christensen Einar
Original Assignee
Hollesens Fabrikker A S H
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    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
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    • F04D29/046Bearings
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D13/00Pumping installations or systems
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    • F04D13/0606Canned motor pumps
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Flüssigkeitspumpe     nait        Elektromotorenantrieb       Die     Erfindung    betrifft eine Flüssigkeitspumpe mit       Elektromotorenantrieb,    insbesondere für     Zentralhei-          zungs-    und     Warmwasserversorgungsanlagen,    mit einer  für die Rotoren des Motors und der Pumpe gemein  samen, beidseitig gelagerten     Nassläuferwelle    sowie mit  einem zwischen dem Rotor und dem     Stator    des  Elektromotors angeordneten Spaltrohr.  



  In bekannten Pumpen der erwähnten Art ist die  Läuferwelle entweder eine übliche massive Welle, die  in     Gleitlagern    im Pumpengehäuse gelagert ist, oder  eine Rohrwelle, die auf einer stationären Trägerwelle  gelagert ist. Bei diesen beiden Lagerkonstruktionen  ist es in Praxis schwierig, das Spiel in den zylindri  schen Gleitlagern so klein wie an sich wünschenswert  zu halten, weil dann Unreinheiten in der Pumpen  flüssigkeit, wie Rost,     Zunderreste    und abgelagerter  Kalle sich in den Lagern festsetzen können und da  durch den Rotor blockieren, so dass die Lager  flächen beschädigt werden.

   Bei     Zirkulationspumpen     in Hausinstallationen sind solche Betriebsstörungen       besonders    nachteilig, weil bei solchen Installationen  normalerweise kein sachkundiges Bedienungspersonal  zur Beaufsichtigung der Anlage vorhanden ist.  



  Die     Erfindung    bezweckt, den aufgezeigten Schwie  rigkeiten und Nachteilen bei den bekannten Pumpen  abzuhelfen, und dies wird erfindungsgemäss dadurch  erreicht, dass die Lagerung der Läuferwelle an beiden  Wellenenden aus einem Spitzenlager als einzigem  wellenunterstützendem Organ besteht, und dass der  stationäre Teil des einen Spitzenlagers in einer nach  giebigen Membran montiert ist, während der stationäre  Teil des anderen Spitzenlagers relativ zum Pumpen  gehäuse axial fixiert ist.  



  Hierdurch wird in besonders einfacher und billiger    Weise eine Lagerung     geschaffen,    bei der die Neigung  der Welle sich auf Grund von Unreinheiten in der  Pumpenflüssigkeit festzusetzen wesentlich herabgesetzt  wird, wodurch die Betriebssicherheit der Pumpe er  höht wird. Der relativ grosse spezifische Lagerdruck       wirkt    effektiv dem Eindringen von     Fremkörpern,    wie  Rost oder Kalk, zwischen die Lagerflächen entgegen,  und falls ein solcher Fremdkörper trotzdem in das  Lager eindringen sollte, wird der Lagerdruck oft im  stande sein, ihn zu Pulver zu zerdrücken, das weniger  dazu geneigt ist, die Welle zu blockieren.

   Gleich  gültig, ob der     Fremkörper    zerdrückt wird oder nicht,  werden die Lagerflächen sich vorübergehend von  einander entfernen dank der Federwirkung der Mem  bran, wonach der Fremdkörper bzw. das Pulver in  folge der von der Lagerspitze wachsenden Umfangs  geschwindigkeit der rotierenden Lagerkomponente  aus dem Lager herausgeführt wird, ohne dass der  Betrieb der Pumpe hierdurch gestört wird.  



  Die von der     Vorspannung    der Membran hervor  gerufene axiale Vorbelastung auf die Läuferwelle  sichert, dass die Auflage in den Lagern beibehalten  wird, auch bei Längenänderungen der Welle. Die  Verwendung einer elastischen Membran zur Herstel  lung der Vorbelastung auf die Welle hat den weiteren  Vorteil, dass die Membran leicht mit einer ent  sprechenden, relativ niedrigen     Federsteifigkeit    bzw.  Federkonstante ausgeführt werden     kann,    so dass die  Federkraft bei Längenänderungen nur wenig variiert,  ob diese Längenänderungen von Lagerverschleiss oder  von einer vorübergehenden gegenseitigen Verschie  bung der Lagerflächen wie oben erwähnt herrühren.  



  Im Vergleich mit einer Schraubenfeder hat die  Membran den weiteren Vorteil, dass die Welle am      Umfang der Membran zentriert wird, und dass der  Lagerteil an der Membran befestigt sein kann, wäh  rend man bei Verwendung einer Schraubenfeder zur  Belastung des einen Lagerteils diesen Lagerteil     ver-          szliiebbar    anordnen muss in einer zentrierenden Füh  rung, und für diese Führung entstehen dann Probleme  entsprechend den oben genannten Problemen bei  Wellen, die in zylindrischen Gleitlagern geführt sind,  und zwar dass der Lagerteil sich in der Führung  festsetzen kann.

   Selbst bei völliger Blockierung oder  Bremsen der Welle durch einen eindringenden Fremd  körper behält die Membran ihre Federkraft und  sichert dadurch die gegenseitige Auflage der Lager  flächen unter Druck, während die Federkraft einer  Schraubenfeder bei einer Lagerung wie eben ange  deutet verschwinden oder wesentlich abnehmen wird,  wenn die zentrierende Führung blockiert wird.  



  In dem vorliegenden Zusammenhang umfasst der  Ausdruck     "Spitzenlager"    jedes Lager, dessen zusam  menwirkende Lagerflächen     ganz    oder im wesentlichen       kegelig    sind. Somit kann eine der Lagerflächen eine  schwach gekrümmte Erzeugende haben.  



  Die Membran kann vorteilhaft so hergestellt sein,  dass sie in unbelastetem Zustand gewölbt ist und  nach der Montage in entgegengesetzter Richtung  etwas über ihre ebene Stellung hinaus deformiert ist.  Durch geeignete Wahl der Deformationen der Mem  bran lässt sich erreichen, dass die Stellung der Mem  bran - die nach dem allmählichen Verschleiss der  Lager variiert - in der ganzen Lebensdauer der  Pumpe fast eben ist, welches zu einem Mindestmass  von Durchmesseränderung für die Membran führt  und deshalb engere Toleranzen zwischen der Mem  bran und dem Pumpengehäuse ermöglicht. Somit wird  ein gutes Zentrieren mit Beibehalten der axialen  Beweglichkeit des Lagers erreicht.

   Wenn die Membran  ausserdem an dem Ende der Pumpe liegt, wo der  Pumpenrotor angeordnet ist, wird die Wirkung des  Spiels zwischen der Membran und dem Gehäuse auf  das Zentrieren des     Motorenrotors    weiterhin herab  gesetzt.  



  Der stationäre Teil des Spitzenlagers kann an dem  jenigen Ende der Welle, an dem der     Motorenrotor     liegt, am Ende eines im Spaltrohr befestigten Zapfens  montiert sein, der flüssigkeitsdicht durch das     Stator-          gehäuse    geführt ist und der ausserdem an einer innen  im Spaltrohr dicht am     Motorenrotor    befestigten,  durchbohrten Stützwand befestigt ist, wobei der Zap  fen eine axiale Bohrung hat, die durch mindestens  eine Querbohrung mit der Kammer zwischen der     End-          wand    des Spaltrohrs und der Stützwand in Verbin  dung steht.

   Hierdurch wird erstens eine besonders  steife Unterstützung des Zapfens, worin die Welle  gelagert ist, erreicht und zweitens wird das Schmieren  des Lagers dadurch gesichert, dass die Flüssigkeit in  der genannten Kammer Zutritt zum äusseren Ende  des Lagers hat, was besonders beim Start des Motors  von Bedeutung ist.  



  Eine Indikation der Pumpenrotation kann auf ein  fache Weise dadurch erreicht werden, dass die axiale    Bohrung im Zapfen an ihrem     äusseren    Ende durch  ein axial verschiebbares Entlüftungsorgan geschlossen  ist,     wobei    das Entlüftungsorgan aus einem nach innen  öffnenden Ventilkörper besteht, welche eine Verlänge  rung hat, die in geschlossener Stellung des Organs  <   ungefähr bis zum Wellenende reicht, und sowohl diese       Verlängerung    als auch das Wellenende schräg abge  schnitten sind.

   Bei einer kleinen Verschiebung des  Entlüftungsorgans nach innen, die nur unwesentliches       Ausdrängen    von Flüssigkeit mit sich führt, kommt  dessen Ende in Kontakt mit dem Wellenende, und  wenn die Welle rotiert, wird dies durch die Bewegung  restgestellt werden     können,    die hierdurch dem Ent  lüftungsorgan zugeteilt wird.  



  Die Erfindung wird in folgendem beispielsweise  unter Hinweis auf die schematische Zeichnung näher  erklärt, auf welcher:       Fig.    1 einen     Seitenriss,    teilweise im Schnitt, einer  bevorzugten Ausführungsform der Pumpe gemäss der  Erfindung zeigt;       Fig.    2 eine entsprechende Ansicht einer geänderten  Ausführungsform, und       Fig.    3 einen Schnitt durch eine geänderte Aus  führungsform des einen Wellenlagers der in     Fig.    1  gezeigten Pumpe.  



  Die in     Fig.    1 gezeigte Pumpe umfasst ein Gehäuse  1, das in üblicher Weise einen Eintritts- und einen  Austrittsflansch hat, womit die Pumpe mit ent  sprechenden Flanschen am Rohrsystem der Anlage  angeschlossen wird. Die Eintrittsöffnung der Pumpe  ist mit 2 bezeichnet und deren Austrittsöffnung mit  3. Die Pumpe hat ein rotierendes Schaufelrad 4, das  an einer Welle 5 befestigt ist, die ebenfalls einen  Rotor 6 für den Pumpenmotor trägt, der nur ganz  schematisch gezeigt ist, da dessen elektrische Aus  bildung die Erfindung nichts angeht.  



  Das     Statorpaket    7 des Elektromotors ist innen im       Statorgehäuse    8 montiert, das schematisch mit einem  Klemmenkasten 9 gezeigt ist, und das abnehmbar  am Pumpengehäuse 1 befestigt ist, indem es mit einem  zylindrischen Ansatz über einen Kragen am Gehäuse  1 passt. Die Befestigung ist weiterhin mittels Gewinde  stiften 10 gesichert. Der innen zylindrisch abgedrehte       Stator    7 passt dicht über     einen    Mantel 11, der den       Stator    7 vom Rotor 6 trennt. Der Mantel 11 ist dicht  in einem Zwischenring 12 befestigt, der im Pumpen  gehäuse 1 festgeschraubt ist.

   Im Bereich zwischen  dem     Stator    7 und dem Rotor 6 ist der Mantel von  ganz geringer Materialstärke aus Rücksicht auf mög  lichst geringe elektrische und magnetische Verluste  im Zwischenraum.  



  Jedes Ende der Welle 5 ist im stationären Teil  der Pumpe mittels einer feingeschliffenen Spitze 13  bzw. 14 gelagert, die vorzugsweise von Einsätzen von  Hartmetall, die im Wellenende eingelassen sind, ge  bildet ist. Die Spitze 13 wirkt mit einer Lagerbuchse  15 verzugsweise ebenfalls aus Hartmetall, zusammen,  die einen innen konischen Lagersitz hat und in der  Mitte einer gewölbten, kreuzförmigen, nachgiebigen,  im Boden des Pumpengehäuses 1 angeordneten Mein-           bran    16 befestigt ist. Die Spitze 14 wirk ebenfalls mit       einem    innen konischen Lagersitz in einem Einsatz 17  zusammen, der am Ende eines zylindrischen, durch  bohrten Zapfens 18 befestigt ist, der flüssigkeitsdicht,  z. B. durch     Lötung,    mit dem Stirnteil 11a des Mantels  11 verbunden ist.

   Zur weiteren Sicherung des Zen  trierens des Zapfens 18 gegenüber dem Mantel 11  ist er an einem Zwischenboden 19 befestigt, der in  den Mantel 11 dicht passt und unmittelbar oberhalb  des Rotors 6 liegt. Der Zapfen 18 wird ausserdem  von einer zylindrischen Bohrung 20 in der Endwand  3a des     Statorgehäuses    8 geführt.  



  Die Länge der Welle 5 ist so bemessen, dass die  Membran 16 einen passenden     Axialdruck    auf die  Welle     ausübt.    Für     Zirkulationspumpen    der in Zen  tralheizung- und     Warmwasserinstallationen    allgemein  angewendeten Grössenordnung hat sich ein Axial  druck von ca. 2-10 kg beim Montieren der Pumpen  welle als zufriedenstellend gezeigt. Die Membran 16  ist so hergestellt, dass sie in spannungsfreiem Zu  stand in entgegengesetzter Richtung wie die in     Fig.    1  gezeigte gewölbt ist, und bei der Montage wird die  Membran somit an ihrer ebenen Stellung zur gezeigten  Montagestellung vorbeigedrückt, wo deren Wölbung  im übrigen der Anschaulichkeit halber übertrieben  gezeigt ist.

   In Praxis wird die Wölbung nur ca. 1 mm  betragen. Da der normale Verschleiss der Lager wäh  rend der Lebensdauer der Pumpe selten ca. 2 mm  übersteigt, wird die Membran 16 selbst nach langer  Zeit stets noch ungefähr eben sein, so dass deren       Aussendruchmesser    nur unwesentlich geändert wird.  Das bedeutet, dass die Membran mit verhältnismässig  kleinem Durchmesserspiel im Gehäuse 1 montiert  werden kann, und da die Membran ausserdem ent  gegengesetzt dem Ende der Welle 5 liegt, wo der       Motorenrotor    6 angeordnet ist, wird ihre Zentrierung  im Verhältnis zum     Stator    7 nur unwesentlich von  Bewegung und Spiel der Membran beeinflusst.  



  Der Zapfen 18 hat eine zentrale Durchbohrung 21,  die oben mit einer an sich bekannten Entlüftungs  schraube 22 geschlossen ist. Querbohrungen 23 im  Zapfen 18 stellen Verbindung zwischen dessen Boh  rung 21 und dem Zwischenraum zwischen dem Stirn  teil     lla    des Mantels 11 und dem Zwischenboden 19  her, und dieser Raum steht ausserdem durch nicht  gezeigte Durchlöcherungen im Boden 19 in Verbin  dung mit dem flüssigkeitsgefüllten Raum innen im  Mantel 11, wo der Rotor 6 liegt. Auf diese Weise  ist die Zufuhr von Schmierflüssigkeit zum äussersten  Ende der Spitze 14 stets gesichert.

   Um zu     verhindern,     dass Flüssigkeit beim Entlüften der Pumpe mittels  der Schraube 22 ins     Statorgehäuse    8 dringt, ist zwi  schen dem Zapfen 18 und der Bohrung 20 ein Dich  tungsring 24 angeordnet.  



  Im Zwischenstück 12 ist ein Füllkörper 25     einge-          presst,    der z. B. aus     Niederdruckpolyethylen    bestehen  kann, und der den grössten Teil des Raumes zwischen  dem     Motorenrotor    6 und der eigentlichen Pumpen  kammer ausfüllt. Durch Ausbildung von Labyrinth  kammern 26 im Füllkörper wird eine Labyrinthdich-         tung    zwischen dem Füllkörper und der Welle 5 zu  standegebracht. Der Füllkörper dient zur Herabset  zung der Flüssigkeitsmenge um den Rotor 6 und der  Zirkulation dieser Flüssigkeit, wodurch die Gefahr  für Eindringen von     Fremkörpern    von der Pumpen  flüssigkeit zum Wellenlager 14, 17 und zur Spalte  zwischen Rotor 6 und Mantel 11 herabgesetzt wird.

    Es hat sich gezeigt, dass eine Pumpe mit einer Spitzen  lagerung wie die hier beschriebene als     Zirkulations-          pumpe    besonders betriebssicher ist, selbst in Anlagen  zur Lieferung von warmem Gebrauchswasser, wo auf  Grund der ständigen Zufuhr von frischem Leitungs  wasser bedeutende Ausscheidungen von Kalk vor  kommen können. Im Gegensatz zu Pumpen mit  gewöhnlichen zylindrischen Gleitlagern ist die Gefahr  des     Blockierens    des Rotors infolge von Ablagerungen  in den Lagern wesentlich herabgesetzt. Ein Blockieren  des Rotors könnte jedoch auch dadurch entstehen,  dass sich Kalk oder andere Fremdkörper in der engen  Spalte zwischen dem Rotor 6 und dem Mantel<B>11</B>  festsetzen. Es ist deshalb zweckmässig, z.

   B. die Mem  bran 16 mit einer Öffnung zu versehen, durch welche  ein Werkzeug zum Drehen der     Rotorwelle    5 einge  führt werden kann. Ein solches Werkzeug kann z. B.  als eine Welle ausgebildet sein, die flüssigkeitsdicht  durch eine Stopfbuchse im Boden des Pumpen  gehäuses 1 geht, und die an ihrem inneren Ende ein  Zahnrad trägt, das mit einer Verzahnung an der       Rotorwelle    oder am Pumpenrad 4 in Eingriff gebracht  wird. Die Welle kann in solcher Weise federbelastet  sein, dass normalerweise kein Eingriff zwischen den  Verzahnungen besteht, dass die Welle aber gegen  den Federdruck axial verschoben werden kann und  dadurch der Zahneingriff hergestellt wird.  



  Bei der in     Fig.    2 gezeigten Ausführungsform ist  das Pumpengehäuse mit 31 bezeichnet, und dessen  Eintritts- und Austrittsöffnung mit 32 bzw. 33. Das  Schaufelrad 34 der Pumpe ist an der Welle 35 be  festigt, die den Rotor 36 des Pumpenmotors trägt.  



  Das     Statorpaket    37 des Motors ist im     Stator-          gehäuse    38 montiert, welches mittels Schrauben 39 an  einem ringförmigen Flansch 40 befestigt ist, der mit  nicht gezeigten Bolzen am Pumpengehäuse 31 ab  nehmbar befestigt ist. Der Mantel 41, der den     Stator     37 vom Rotor 36 trennt, ist bei dieser Ausführungs  form ein zylindrisches Rohr, das an seinem Ende  nächst dem Pumpengehäuse im Endflansch 40 fest  gewalzt ist, wobei zu weiterer Sicherung gegen  Leckage von der Flüssigkeit vom Innern der Pumpe  zum     Statorgehäuse    ein O-Ring 42 als Dichtung zwi  schen der Bohrung im Flansch 40 und im     Mantel    41  angeordnet ist.  



  Der Mantel 41 ist an seinem äusseren Ende  flüssigkeitsdicht, z. B. durch     Lötung,    mit einem End  stück 43 verbunden, das eine inwendige Schulter 44  hat. Eine kreisrunde Membran 45 stützt mit ihrer  äusseren Kante gegen die Schulter 44, und die Mem  bran hat eine zentrale Bohrung, worin eine am Ende  geschlossene Randbuchse 46, mit ihrem Rand gegen  die Unterseite der Membran 45 stützend, montiert ist.      Eine feingeschliffene Spitze 47 aus Hartmetall ist in  der Bohrung der Buchse 46 befestigt.  



  Ein Spitzenhalter 48 ist flüssigkeitsdicht im Boden  des Pumpengehäuses 31 befestigt, und eine feinge  schliffene Spitze 49 ist in einer Bohrung des Spitzen  halters 48 axial gegenüber der Spitze 47 montiert.  Die Spitzen 47 und 49 dienen zur Lagerung der Rotor  welle 35, die in jedem Ende eine zylindrische Aus  drehung hat, worin ein Einsatz 50 aus Hartmetall  versenkt ist. Jeder der beiden Einsätze 50 hat einen  innen konisch geschliffenen Lagersitz, der den koni  schen     Lagersitzen    der Spitzen 47 und 49 entspricht.  



  Die in     Fig.    2 gezeigte Ausführungsform unter  scheidet sich somit von der in     Fig.    I gezeigten da  durch, dass sich die innen konischen Lagersitze in  der Welle befinden, während die Spitzen im Pumpen  gehäuse bzw. in der am Ende des Mantels angeord  neten Membran befestigt sind. Das Pumpenrad 34  ist ebenso wie das Pumpenrad 4 mit seiner Saug  seite dem festen Lager zugekehrt, so dass der vom  Pumpenrad erzeugte Druckunterschied in den beiden  Kammern des Pumpengehäuses dieses Rad und damit  die Welle in Richtung gegen das feste Lager     be-          einflusst.    Diese Ausführungsform kann ebenso wie  die oben beschriebene mit Organen zum Drehen der  Pumpenwelle von aussen versehen werden, z.

   B. eine  verzahnte Welle wie zuvor beschrieben, und diese  Welle kann dann flüssigkeitsdicht durch das Endstück  43 und durch eine Öffnung in der Membran 45 ge  führt sein.  



       Fig.    3 zeigt eine Abänderung der in     Fig.    1 gezeig  ten Lagerung der Welle am oberen Ende der Pumpe.  In die Pumpenwelle 55, die im Schnitt gezeigt ist, ist  eine Spitze 56 versenkt, die am Vorderende eine       Schrägfläche    57 hat. Der innen konische Lagersitz 58  ist in einem zylindrischen Zapfen 59 entsprechend  dem Zapfen 18 in     Fig.    1 montiert.

   Der Zapfen 59  ist im Stirnteil 60 des Mantels entsprechend dem Stirn  teil     lla    in     Fig.    1 und in der Zwischenwand 61 befe  stigt, die der Zwischenwand 19 in     Fig.    1 entspricht,  und der Zapfen ist ausserdem in einer Bohrung 62  in der Endwand 63 im     Statorgehäuse    geführt.  



  Anstelle der     Entflüftungsschraube    22 in     Fig.    1 ist  in     Fig.    3 ein Ventilkörper 64     mi    einem zylindrischen  Teil vorhanden, der mit einem Spielraum in der zy  lindrischen Bohrung des Zapfens 59 liegt, und der  eine konische Ventilfläche 65 hat, die mit einem  Ventilsitz am Übergang zwischen der genannten zy  lindrischen Bohrung im Zapfen 59 und einer Ver  längerung dieser Bohrung von kleinerem Durch  messer zusammenwirkt. Der auf die Ventilfläche 65  folgende Teil des Ventils 64 ist mit Gewinde versehen  und wirkt mit einer Mutter 66 zusammen, die ver  senkt in die Bohrung 62<B>gezeigt</B> ist. Das entgegenge  setzte Ende des Ventils 64 ist bei 67 schräg abge  schnitten gezeigt.  



  Normalerweise ist die Mutter 66 gespannt, so dass  die Ventilfläche 65 gegen ihren Sitz gehalten wird.  Das Entlüften der Pumpe geschieht dadurch, dass die    Mutter 66 gelöst wird, wodurch das Ventil eventuelle  Luft freigibt. Wenn die Mutter 66 weiter gelöst wird,  sinkt das Ventil 64 herunter, und zum Schluss kommt  dessen schräg abgeschnittene Endfläche 67 in Kon  takt mit der schrägen Endfläche 57 der Spitze. Hier  durch ist es möglich ohne Auseinandernehmen der  Pumpe zu konstatieren, ob deren Welle rotiert, da das  Ventil 64 in solchem Fall auf und ab bewegt wird,  weil dessen Drehung von einem eingepressten Zapfen  68, der in eine Führungsrille 69 im Zapfen 59 ein  greift, gehindert wird.

   Leckage von Flüssigkeit zum  Inneren des     Statorgehäuses    wird während dieses Vor  gangs und während des     Entlüftens    mittels eines  Dichtungsrings 70 zwischen dem Zapfen 59 und der  Bohrung 62 im     Statorgehäuse        verhindert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Flüssigkeitspumpe mit Elektromotorenantrieb, ins besondere für Zentralheizungs- und Warmwasser versorgungsanlagen, mit einer für die Rotoren des Motors und der Pumpe gemeinsamen, beidseitig ge lagerten Nassläuferwelle sowie mit einem zwischen dem Rotor und dem Stator des Elektromotors ange ordneten Spaltrohr, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerung der Läuferwelle an beiden Wellenenden aus einem Spitzenlager als einzigem wellenunterstützen dem Organ besteht, und dass der stationäre Teil des einen Spitzenlagers in einer nachgiebigen Membran montiert ist, während der stationäre Teil des anderen Spitzenlagers relativ zum Pumpengehäuse axial fixiert ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Pumpe nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Membran in unbelastetem Zustand gewölbt ist und nach der Montage in entgegengesetzter Richtung etwas über ihre ebene Stellung hinaus defor miert ist. 2. Pumpe nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Membran an dem Ende der Pumpe liegt, wo der Pumpenrotor angeordnet ist. 3. Pumpe nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Pumpenrotor mit seiner Druckseite nächst der Membran montiert ist. 4.
    Pumpe nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der stationäre Teil des Spitzenlagers an demjenigen Ende der Welle, an dem der Motoren rotor liegt, am Ende eines im Spaltrohr befestigten Zapfens montiert ist, der flüssigkeitsdicht durch das Statorgehäuse geführt ist, und der ausserdem an einer innen im Spaltrohr dicht am Motorenrotor befestigten, durchbohrten Stützwand befestigt ist, wobei der Zapfen eine axiale Bohrung hat, die durch mindestens eine Querbohrung mit der Kammer zwischen der Endwand des Spaltrohrs und der Stützwand in Ver bindung steht. 5.
    Pumpe nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die axiale Bohrung im Zapfen an ihrem äusseren Ende durch ein axial verschiebbares Ent lüftungsorgan geschlossen ist, wobei das Entlüftungs organ aus einem nach innen öffnenden Ventilkörper besteht, welcher eine Verlängerung hat, die in ge schlossener Stellung des Organs ungefähr bis zum Wellenende reicht, und sowohl diese Verlängerung als auch das Wellenende schräg abgeschnitten sind.
CH129061A 1960-10-01 1961-02-03 Flüssigkeitspumpe mit Elektromotorenantrieb CH406856A (de)

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