CH406934A - Tischfussballspiel - Google Patents
TischfussballspielInfo
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- A63F7/06—Games simulating outdoor ball games, e.g. hockey
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Description
Tischfussballspiel Die Erfindung betrifft ein Tischfussballspiel mit einem durch Wind gegen das gegnerische Tor an- treibbaren leichten Spielball und auf dem Spielfeld verteilten, ortsfest angebrachten Spielerfiguren, denen ein von Hand zu bedienender Blasbalg zuge ordnet ist, dessen Luftkanal zum Sockel der zugehö rigen Figur führt und dort durch jeweils in Richtung des gegnerischen Tores gehende öffnungen ausmün det.
Derartige Tischfussballspiele kennt man im Prin zip bereits. Die Erfindung bezweckt die weitere Ver vollkommnung eines solchen Spieles mit dem Ziel, die Handhabung des Spielballes nach Erzielung eines Tores zu verbessern und dabei zu vermeiden, dass der Spielball, um ihn wieder ins Spiel zu bringen, mit der Hand erfasst werden muss. Dies ist von grossem Vorteil, wenn das Spielfeld nach oben durch eine Scheibe abgeschlossen ist, um es vor Beschädigung und Verstauben zu schützen.
Um den der Erfindung entsprechenden Zweck zu erreichen, sind Mittel vorgesehen, die den Spielball, nachdem dieser bei einem erfolgten Tor unter das Spielfeld gelangt ist, pneumatisch wieder auf das Spielfeld zurückblasen können. Diese Mittel sollen insbesondere nach Torerzielung in Funktion treten. Sie umfassen zweckmässiger Weise einen besonderen Blasebalg und können vorzugsweise so angeordnet sein, dass sie den Ball in den Mittelbereich des Spiel feldes befördern, beispielsweise mittels eines seitlich desselben hochführenden Blaskanals.
Es kann auch vorgesehen werden, dass die Mittel zum Zurückblasen des Balles gesperrt und von einem Münzeinwurf abhängig gemacht werden, wodurch das Spiel zum Spielautomaten wird.
Nachstehend ist die Erfindung mit ihren Einzel heiten anhand der Zeichnung in drei verschiedenen Ausführungsbeispielen noch näher erläutert und be schrieben. Dabei ist das Tischfussballspiel als Münz automat ausgebildet und zwar nach Fig. 1 bis 7 bei Ausnutzung der Einwurfmünze für den Automat als Fallgewicht und nach Fig. 8 und 9 bei Ausnutzung der genannten Münze als Kupplungsorgan für einen Betätigungshebel. Die Freigabe des Automaten er folgt dabei, bis eine bestimmte Anzahl von Toren er zielt ist.
Bei dem Beispiel nach Fig. 10 bis 14 wird der Automat auf eine bestimmte Spielzeit freigege ben.
Im einzelnen zeigen: Fig. 1 einen der Erfindung entsprechenden Tisch- fussballspiel-Automat in einer Draufsicht auf sein Spielfeld, Fig. 2 in einer Seitenansicht und Fig. 3 in einem senkrechten Schnitt nach der in Fig. 1 eingezeichneten Schnittlinie III-III.
Fig. 4 veranschaulicht in grösserem Masstab eine Einrichtung, die das Zurückbringen des Balles in das Spielfeld bewirkt, und zwar in einem Schnitt nach der Schnittlinie IV-IV in Fig. 5.
Fig.5 ist ein senkrechter Schnitt nach der Schnittlinie V-V in Fig. 6.
Fig. 6 ist ein Horizontalschnitt nach der in Fig. 4 eingezeichneten Schnittlinie VI-VI und Fig. 7 ein weiterer senkrechter Schnitt nach der in Fig. 6 eingezeichneten Linie VII-VII.
Fig. 8 entspricht Fig. 6 jedoch für eine Ausfüh rung, bei .der die eingeworfene Münze des Automaten als Kupplungsglied für seine mechanische Auslösung dient.
Fig. 9 ist als Teilansicht die Seitenansicht hierzu. Fig. 10 gibt die Einrichtung eines Automaten in Teilansicht wieder, die dazu dient, ihn nach Münz einwurf für eine bestimmte Spielzeit freizugeben. Diese Einrichtung ist im Schnitt nach der Schnittlinie X-X in Fig. 11 veranschaulicht.
Fig. 11 zeigt diese Einrichtung in Ansicht, Fig. 12 in einem senkrechten Schnitt nach der in Fig. 11 eingezeichneten Schnittlinie XII-XII.
Fig. 13 ist eine Teilansicht nach der Schnittlinie XII-XII in Fig. 11 und Fig. 14 eine solche nach der ebenfalls in Fig. 11 eingezeichneten Schnittlinie XIV-XIV.
Der in der Zeichnung wiedergegebene Tischfuss ballspiel-Automat besteht aus einem kastenförmigen Gehäuse 1, das in seinem Innern die Vorrichtung zum Zurückbringen des Spielballes auf das Spielfeld aufnimmt. Sein Deckel 2 ist zweckmässigerweise mit Hilfe von Scharnieren aufklappbar und durch ein Schloss verschliessbar (nicht dargestellt). Er trägt auf seiner Oberseite das Spielfeld 3 und auf diesem ver teilt die einzelnen: Spieler-Figuren 4, die zur Hälfte jeweils gegen das gegnerische Tor gerichtet spielen.
Diese Figuren 4 stehen je auf einem fest auf dem Spielfeld 3 angeordneten hohlen Sockel 5, der jeweils mit in Richtung auf das gegnerische Tor 6 weisenden Löchern versehen ist, die als Düsen für das Ausströ men der den Ball antreibenden Luft dienen. Die hierzu benötigte Drudkluft wird durch Betätigung der an beiden Längsseiten des Spielfeldes auf dem Dek- kel 2 angeordneten Blasbälge 7 erzeugt und durch je einen Kanal 8 zu der jeweils zugehörigen Spielerfigur 4 geleitet.
Das Spielfeld selbst ist von einem dem Spielfeld zu abgeschrägten Rahmen 9 umgeben, .der auf seiner Oberkante eine Abschlussplatte 10 aus Glas oder sonstigem durchsichtigen Material trägt und zugleich den Eindruck eines Stadions hervorruft. Auf jeder Seite des Spielfeldes kann noch eine Zähl einrichtung 11 zum Festhalten der von jeder Seite erzielten Tore vorgesehen sein.
In jedem Tor 6 ist hinter der Torlinie ein Durch bruch 12 vorgesehen, durch welchen der Spielball nach Erzielung eines Tores durchfällt. An diesen Durchbruch 12 schliesst sich nach unten eine Hülse 13 an, die in entsprechender Höhe .einen muldenför migen Boden 14 besitzt, der dazu dient, den Ball auf zufangen und ihn durch eine Leitung 15 zu der sein Zurückbringen auf das Spielfeld bewirkenden Ein richtung zu bringen.
Zu dieser Einrichtung gehört ein beispielsweise an einer Seitenwand des Gehäuses 1 angeordneter zusätzlicher Blasbalg 16, der durch eine Schlauchlei tung 17 mit einer Blasdüse 18 verbunden ist. Ein über dieser Düse 18 angeordnetes Führungsrohr 19 leitet dann den dazu von unten angeblasenen Ball auf die Oberfläche des Spielfeldes zurück. Dieses Füh rungsrohr 19 reicht jedoch zweckmässigerweise nur bis an die Unterseite des Deckels 2 und erhält hier seine Fortsetzung durch ein über dem Durchbruch 20 im Deckel 2 sitzendes zweites Rohr 21, das an sei nem oberen Ende mit einer nach der Spielfeldmitte gerichteten Ausstossöffnung 22 versehen ist.
Dies bringt den Vorteil mit sich, dass der Deckel 2 des Gehäuses 1 zwecks Leerens der Geldkassette oder Vornahme von Reparaturen unbehindert aufgeklappt werden kann.
Um die Spielbereitschaft des Tischfussballspieles erst nach Einwurf einer Münze herzustellen und diese auch nur für eine bestimmte Anzahl von Torschüs sen, z. B. fünf, aufrechtzuerhalten, ist eine zweckmäs- sigerweise an ihrer Peripherie gerändelte Scheibe 23 vorgesehen, die auf einer am Boden 25 des Gehäuses 1 verankerten Achse 24 drehbar gelagert ist. Dabei ist deren Anordnung so getroffen, dass sie mit einem Teil segmentartig durch einen im Chassis 26 vorgese henen Schlitz 27 nach aussen ragt, damit sie von einem der Spieler um ihre Achse gedreht werden kann.
Auf ihrer Oberseite ist die Scheibe 23 in der Nähe ihres Randes mit den Zahlen von 0 bis 5 verse hen, die dem Spieler die Anzahl der gespielten Bälle anzeigen (Fig. 6). Fernerhin ist die Drehscheibe 23 radial zu den Zahlenaufschriften, jedoch näher an der Drehachse 24 liegend, mit Bohrungen 28 versehen, welche jeweils zur Aufnahme des nach einem erziel ten Torschuss von einem der Tore 6 über eine der Schlauchleitungen 15 durch das T-Stück 29 ankom menden Balles dienen.
Der untere Abschluss der Bohrungen 28 wird von einer ebenfalls auf der Achse 24 festsitzenden Scheibe 30 gebildet, welche nur eine einzige Bohrung 31 besitzt, unter der dann die Düse 18 angeordnet ist, an welche sich unten die Schlauch leitung 17 anschliesst, die zu dem an der Aussenseite des Chassis 26 vorgesehenen Blasbalg 16 führt. Wird dieser Blasbalg 16 gedrückt, so entsteht in der Lei tung 17 ein Luftstoss, der das Hochblasen des über der Düse 18 ruhenden leichten Balles 32 durch das Führungsrohr 19 und damit seinen Transport auf das Spielfeld bewirkt.
Eine am Chassis 26 befe stigte und an ihrem freien Ende leicht aufgebogene und mit einem Loch 34 ausgerüstete Blattfeder 35 für den Eingriff von auf der Drehscheibe 23 angeordne ten Nocken 33 verhindert einerseits ein regelwidriges Zurückdrehen der Scheibe 23 und gewährleistet an dererseits die genaue zentrische Einstellung der Boh rungen 28 unter dem Führungsrohr 19 und dem T-Stück 29.
Damit die Möglichkeit der Ballrückgabe auf das Spielfeld nach 5-maligem Torschuss unterbunden wird, ist ein drehbar gelagerter Verschlusshebel 36 vorgesehen., der mit seinem einen Ende 37 durch einen Schlitz 38 im Führungsrohr 19 in dieses ein dringen kann und damit dem Ball den Durchgang verwehrt (Fig.6). Ausgelöst wird diese Sperrung durch einen Anschlag 48, der mit einem weiteren, am Verschlusshebel 36 angeordneten Anschlag 40 zu sammenarbeitet, nach der fünften Ballrückgabe in die strichpunktiert eingezeichnete Stellung 48' gelangt und den Verschlusshebel 36 schwenkt, bis dieser die Stellung 36' erreicht hat.
Das zweite Ende 42 des Verschlusshebels 36 ist mit einem keilförmigen An satz 43 ausgerüstet, der bei verschlossenem Füh rungsrohr 19 in den Münzkanal 44 ragt. Wird eine Münze 45 in den Einwurfschlitz 46 geworfen, so ge langt sie durch den in bekannter Weise mit Münzprä- fer ausgerüsteten Kanal 47 in den Münzkanal 44, fällt auf den keilförmigen Ansatz 43 des Verschluss- hebels 36 und bewegt hierbei durch ihr Fallgewicht diesen in die punktiert eingezeichnete Stellung 43' (Fig. 7), was das öffnen des Ausblasrohres 19 be wirkt.
Die Handhabung und Wirkungsweise des vorlie genden Tischfussballspielautomaten ist folgende: Zunächst wird eine Münze in den Einwurfschlitz 46 eingeworfen. Diese gleitet durch den Kanal 47 (Fig. 7) und fällt dann im MünzJkanal 44 nach unten auf den keilförmigen Ansatz 43 des Verschlusshebels 36. Durch ihr Fallgewicht schiebt die Münze 45 dabei diesen keilförmigen Ansatz 43 zur Seite in die Stellung 43'. Sie kann dann in einen aufgestellten Sammelbehälter fallen.
Durch diese Verschiebung des keilförmigen Ansatzes 43 wird der Verschlusshe- bel 36 aus der strichpunktiert eingezeichneten Stel lung 36' in die mit vollen Linien gezeichnete Stellung 36 gebracht (Fig. 6) und gibt dadurch den Durchgang durch das Rohr 19 für den Ball zu seinem Hochbla sen auf das Spielfeld frei. Hierauf wird die Scheibe 23 aus der 0 -Stellung so, weit in der Richtung des Pfeiles 39 gedreht, bis .die Zahl<B> l </B> auf der Dreh scheibe 23 nach aussen tritt und gegen den Spieler weist, wobei gleichzeitig der Nocken 33 in das Loch 34 der Blattfeder 35 einrastet.
Nun betätigt der Spie ler den Blasbalg 16, wodurch ein Luftstrom erzeugt wird, der durch die Schlauchleitung 17 nach .der Düse 18 gelangt und dort den auf ihr ruhenden Ball 32 durch die Bohrung 28' durch das Führungsrohr 19 und 21 hochbläst und schliesslich durch die Ausstoss- öffnung 22 auf das Spielfeld auswirft.
Nun kann das Tischfussballspiel beginnen, indem beide Spieler wahlweise die jeweils auf der eigenen Seite am Rande des Spielfeldes angeordneten Blas- bälge 7 bedienen, um durch die dabei erzeugten und durch Düsen im Sockel 5 der Spieler-Figuren 4 aus, tretenden Luftstösse den Ball in das gegnerische Tor 6 zu treiben. Ist dies einem Spieler gelungen, so fällt der Ball durch das hinter der Torlinie angeordnete Loch 12 und wird durch eine der Schlauchleitungen 15 und das T-Stück 29 in die Bohrung 28" der Dreh scheibe 23 geleitet.
Um den Ball wieder auf das Spielfeld bringen zu können, muss nun der Spieler die Scheibe 23 in der Richtung des Pfeiles 39 so weit drehen, bis auf deren Oberseite die Zahl 2 gegen den Spieler weisend ganz herausgetreten ist. Zugleich rastet der nächste Nocken 33 in das Loch 34 der Blattfeder 35. Infolge dieser Drehbewegung der Scheibe 23 hat sich auch die den Ball enthaltende Bohrung 28" um so viel weiter geschwenkt, dass sie sich dann zentral unter dem Rohr 19 befindet, während sie sich auch gleich zeitig mit der Bohrung 31 .der feststehenden Scheibe 30 deckt, unter der sich auch die Düse 18 befindet, auf die sich dabei der Ball auflegt. Ein erneuter Druck auf den Blasbalg 16 befördert dann den Ball wieder auf das Spielfeld 3 zurück.
Der beschriebene Vorgang kann bei dem darge- stellten Ausführungsbeispiel fünfmal wiederholt wer den, wonach sich dann die Bohrung 28"' unter dem Rohr 19 befindet, während unter dem T-Stück 29 dann keine Bohrung mehr auf der Scheibe 23 vor handen ist.
Ist das fünfte Tor gefallen, so wird der Ball zwar in gleicher Weise nach dem T-Stück 29 zurückgeleitet, er liegt dann aber, da an dieser Stelle (keine Bohrung in der Drehscheibe 23 angeordnet ist, auf deren Oberfläche auf und wird bei einem Weiter drehen derselben von dem Unterteil des T-Stückes 29 so lange zurückgehalten, bis dann wieder die Boh rung 28' unter das T-Stück 29 gelangt.
Gleichzeitig bringt aber der auf der Scheibe 23 angeordnete Anschlag 48, der sich dann etwa in der Stellung 48' befindet, den Verschlusshebel 36 in die Stellung 36' und verschliesst damit den Durchgang durch das Rohr 19. Wird die Scheibe 23 alsdann wiederum weitergedreht, etwa bis die Zahl<B> 1 </B> erscheint, so kommt der Ball wohl wieder über die Düse 18 zu lie gen, er kann aber trotz Betätigung des Blasbalges 16 das Führungsrohr 19 nicht passieren, da der Hebel 36 solange in seiner Verschlusstellung verbleibt, bis er durch einen erneuten Münzeinwurf in die Offen stellung bewegt wird, wie dies oben schon beschrie ben worden ist.
Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 8 und 9 unterscheidet sich vom oben beschriebenen im we sentlichen dadurch, dass hier zur Auslösung des Ver- schlusshebels 36 für das Ausblasrohr 19 anstelle des Fallgewichts der eingeworfenen Münze diese selbst als Kupplungsorgan zwischen einem Betätigungsknopf und dem Auslösehebel ausgenützt wird.
Zu diesem Zwecke ist der Münzkanal 44 mit einem Bodenstück 49 ausgerüstet, auf dem die Münze 45 nach ihrem Einwurf aufliegt. Nun muss der an der Aussenseite des Automaten angeordnete Bedienungs knopf 50 einwärts gedrückt werden. Dadurch wird die Münze 45 mittels des am Bedienungsknopf 50 angeordneten und unter dem Einfluss einer Feder 51 stehenden Gestänges 52 nach links (Fig. 9) gedrückt und bewegt hierbei den zweiarmigen Hebel 53 in die Stellung 53', was zur Folge hat, dass sein freier Hebelarm 54 den Verschlusshebel 36 in die Stellung 36" bringt (Fig. 8)
und hierbei mit seinem gebogenen Ende 37 aus seiner Verschliesstellung im Rohr 19 herausbewegt wird. Nach Loslassen des Bedienungs knopfes 50 wird dann dieser durch die Kraft der Feder 51 wieder in seine Ausgangsstellung zurückge bracht, und die Münze 45 kann nach unten in die dort aufgestellte Kasse 55 fallen. Durch Betätigung des Blasbalges 16 kann nun der Ball 32 auf das Spielfeld gebracht werden.
Bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen wird die für den Einwurf einer Münze gewährte Spieldauer von einer bestimmten Anzahl erzielter Tore bzw. von den hierauf folgenden Möglichkeiten einer entsprechend oft erreichbaren Ballrückgabe auf das Spielfeld abhängig gemacht.
Bei dem nachfolgend beschriebenen und auf der Zeichnung in den Fig. 10 bis 14 dargestellten dritten Ausführungsbeispiel wird die Spieldauer jedoch, wie oben schon erwähnt, von einer bestimmten Spielzeit von beispielsweise 5 Minuten abhängig gemacht, wobei nach Ablauf die ser Zeit die Möglichkeit der Ballrückgabe auf das Spielfeld gesperrt wird.
Wie aus diesen Figuren ersichtlich ist, münden in diesem Falle die beiden den Ball nach jedem Tor- schuss zurückleitenden Schlauchleitungen 15 nahe seines unteren Endes unmittelbar in das Rückblas rohr 19, so dass der Ball 32 nach jedem Torschuss direkt zu der Düse 18 geleitet wird und über ihr zu liegen kommt, um durch Betätigung des Blasbalges 16 über die Schlauchleitung 17 durch das Rohr 19 jeweils sofort wieder auf das Spielfeld zurückgebracht werden zu können, was solange wiederholt werden kann,
bis die vorbestimmte Spielzeit abgelaufen ist und dann der freie Durchgang durch das Rohr 19 für den Ball gesperrt wird. Diese Sperreinrichtung be steht aus einem U-förmig gebogenen Stahldraht 56, der einerseits in einem am Führungsrohr 19 angeord neten Lager 57 und andererseits in einem am Münz kanal 44 vorgesehenen Lager 58 drehbar gelagert ist.
Der eine Schenkel .dieses Stahldrahtes 56 ist zu einem in der Schliesstellung durch einen Schlitz 38 des Rohres 19 ragenden Sperrhaken 59 ausgebildet, während der andere Schenkel 60 in einem Langloch 61 einer Zahnstange 62 gelagert ist, so dass bei einer Verschiebung der Zahnstange 62 nach links (Fig. 12) der Sperrhaken 59 den Durchgang für den Ball im Rohr 19 freigibt, während bei einer darauf folgenden Verschiebung der Zahnstange 62 nach rechts der Durchgang für den Ball wieder gesperrt wird.
Diese Zahnstange 62 ist im Gehäuse 63 eines Uhrwerkes längsverschiebbar gelagert und kann durch einen Druckknopf 50 über ein Gestänge 52 und der nach ihrem Einwurf auf dem Boden 49 des Münzkanals 44 ruhenden und als Kupplungsorgan dienenden Münze 45 von aussen her betätigt werden. Eine im Gehäuse 63 angeordnete und auf der Ober fläche der Zahnstange 62 schleifende Sperrklinke 64 rastet dann nach Beendigung .dieser Bewegung in die Kerbe 65 der Zahnstange 62 ein und hält sie in dieser Stellung so lange fest, bis das Uhrwerk nach Ablauf der eingestellten Laufzeit die Sperrklinke 64 anhebt, was das Zurückbringen der Zahnstange 62 durch die Zugfeder 66 in ihre Ausgangsstellung zur Folge hat.
Das Zahnrad 67, das in die Zähne der Zahnstange 62 eingreift, steht mit dem Federwerk der Uhr in Ver bindung und bewirkt das jeweilige Aufziehen dessel ben bei jeder Betätigung des Druckknopfes 50.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Tischfussballspiel mit einem durch Wind gegen das gegnerische Tor antreibbaren leichten Spielball und auf dem Spielfeld verteilten, ortsfest angebrach ten Spielerfiguren, denen ein von Hand zu bedienen der Blasbalg zugeordnet ist, dessen Luftkanal zum Sockel der zugehörigen Figur führt und dort durch jeweils in Richtung des gegnerischen Tores gehende Öffnungen ausmündet, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (16 bis 22) vorgesehen sind, die den Spielball (32), nachdem dieser bei einem erfolgten Tor unter das Spielfeld (3) gelangt ist, pneumatisch wieder auf das Spielfeld (3)zurückblasen können. UNTERANSPRÜCHE 1. Tischfussballspiel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass für das Zurückblasen des Balles auf .das Spielfeld (3) ein besonderer Blasebalg (16) vorgesehen ist. 2. Tischfussballspiel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, .dass für das Zurückblasen des Balles auf .das Spielfeld (3) ein seitlich des Spielfeldes hochführender Blaskanal (19 bis 21) vorgesehen ist. 3.Tischfussballspiel nach Patentanspruch, bei dem hinter jedem Tor des Spielfeldes ein den in das Tor gebrachten Ball aufnehmender Durchlass (12) vorgesehen ist, woran sich je eine den fallenden Ball weiterfördernde Leitung (17) anschliesst, welche Lei tungen gemeinsam zu einem den Ball aufnehmenden Mittel führen, dadurch gekennzeichnet, dass diesem Mittel die den Ball wieder auf das Spielfeld zurück blasende Vorrichtung entweder unmittelbar an jener Stelle zugeordnet ist, an der es den Ball aufnimmt, oder dieses Mittel zusammen mit dem Ball zur Aus- blasstelle hin weiterschaltbar ist.4. Tischfussballspiel nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, .dadurch gekennzeichnet, dass es mit einem Münzautomaten ausgestattet und von die sem derart in Abhängigkeit gebracht ist, dass der Spielball (32) erst nach erfolgtem Einwurf einer Münze aufs Spielfeld (3) herausgeblasen werden kann, wobei diese Ausblasmöglichkeit für eine be stimmte Spielzeitdauer aufrecht erhalten bleibt. 5.Tischfussballspiel nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass es mit einem Münzautomaten ausgestattet und von die sem derart in Abhängigkeit gebracht ist, dass der Spielball (32) erst nach erfolgtem Einwurf einer Münze aufs Spielfeld (3) herausgeblasen werden kann, wobei diese Möglichkeit zum Zurückblasen des Spielballes (32) aufs Spielfeld (3) nur bis zur Erzie lung einer bestimmten Anzahl von Toren, z. B. fünf Toren, bestehen bleibt.6. Tischfussballspiel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zum Zurückführen des Spielballes (32) aufs Spielfeld (3) dienende Blasweg (19) mittels einer Klappe oder eines in diesem Weg stehend gehaltenen Sperrgliedes (59) unwirksam gemacht ist, wobei diese Klappe bzw. dieses Sperrglied (59) durch eine elek trisch oder mechanisch arbeitende Verzögerungsvor richtung, abhängig von einem Münzeinwurf zeitlich begrenzt, in einer sie unwirksam machenden Arbeits stellung gehalten wird. 7.Tischfussballspiel nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das den von einem der Tore herkommenden Spielball (32) haltend aufnehmende Mittel (28") zur A.usblas- stelle weiterschaltbar vorgesehen ist, wobei mehrere solche Ballaufnahrnemittel (28) auf einem gemeinsa men, schrittweise fortschaltbaren Träger (23) an gebracht sind und zwar so, dass diese Mittel (28) dann beim Weiterschalten ihres Trägers (23) nachein ander an die Ausblasstelle des Balles führbar sind. B.Tischfussballspiel nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger der vorhandenen Ballaufnahmebehälter in Form einer um ihren Mittelpunkt drehbaren Scheibe (23) ausgeführt ist, in der die genannten Mittel als Lochungen (28) ausgeführt sind, die mit Ausnahme an der Ausblasstelle nach unten hin durch eine fest stehendbleibende Platte (30) verdeckt sind. 9. Tischfussballspiel nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die als Lochungen ausgebildeten Mittel (28) auf ihrem Träger (23) auf einem Kreisbogen liegend in einem solchen Abstand voneinander gehalten vorgesehen sind, wie er dem Weiterschaltweg des Trägers bzw.dem Abstand der Ausblasstelle von der Aufnahme stelle des Spielballes in dem Träger entspricht. 10. Tischfussballspiel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der als Scheibe (23) ausgebildete Träger mit einem Teil seines Umfanges zu seiner von Hand vor zunehmenden Weiterschaltung in einem Schlitz (27) aus dem Gehäuse (1) des Spieles herausragt. 11. Tischfussballspiel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (23) mit einem Mittel, z.B. in Form eines Anschlages (48), versehen ist, das so angeord net ist, dass dadurch beim Weiterbewegen dieses Trä gers (23) eine Sperrung des zum Hochblasen des Spielballes (32) dienenden Weges erfolgt, nachdem eine bestimmte Anzahl von Bällen auf das Spielfeld hochgefördert worden sind, wobei diese, z. B. in Form einer Schwenikklappe ausgeführte Sperrung des Blasweges erst wieder durch eine in den Automaten eingeworfene Münze ihre Auslösung erfährt. 12.Tischfussballspiel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (23) mit einer sie schrittweise wei- terschaltbar machenden Rastung versehen ist, wobei durch diese Rastung zugleich sowohl eine Zentrie rung der Lochungen (28) gegenüber der Ballausblas- leitung (19) als auch eine Sperrung gegen: Zurückdre hen der genannten Scheibe (23) geschaffen ist. 13.Tischfussballspiel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Entsperrung des Ausblasweges (19) für den Spielball mechanisch oder elektrisch vorgenommen. wird, indem dabei entweder das Fallgewicht der in den Automaten eingeworfenen Münze (45) nutzbar gemacht ist oder indem die Münze (45) als mechani sches Kupplungsglied (Fig. 6 und 7) für einen Bedie nungshebel dient. 14.Tischfussballspiel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine als Rand rings um das Spielfeld (3) laufende schräge Erhöhung (9) angebracht ist, die den Spiel ball jeweils selbsttätig ins Spielfeld zurückrollen lässt. 15. Tischfussballspiel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Spielfeld (3) gegenüber seinem es tragenden Untersatz hochklappbar vorgesehen ist, wobei die Ausblasleitung (19) für den Spielball eine mitklapp- bare Kupplungsstelle eingebaut enthält.16. Tischfussballspiel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden Spieler am Rand des Spielfeldes, ins- bes. in Reihe mit den Blasbälgen (7) liegend, eine Torzählvorrichtung (11) vorgesehen ist. 17. Tischfussballspiel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Spielfeld (3) einschliesslich seines ringsum gehenden, schräg ansteigenden Randes (9) mit einer durchsichtigen Abdeckung ausgestattet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP22898A DE1137662B (de) | 1959-06-04 | 1959-06-04 | Pneumatisch betaetigtes Tisch-Fussballspiel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH406934A true CH406934A (de) | 1966-01-31 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH625860A CH406934A (de) | 1959-06-04 | 1960-06-01 | Tischfussballspiel |
Country Status (4)
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1959
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- 1960-06-03 LU LU38765D patent/LU38765A1/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1270534A (fr) | 1961-09-01 |
| LU38765A1 (de) | 1960-08-03 |
| DE1137662B (de) | 1962-10-04 |
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