Behälter, insbesondere Transportbehälter
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Behälter und insbesondere einen Transportbehälter, der gekennzeichnet ist durch einen starren liegenden Behältermantel von durchgehend gleicher Querschnittsform und mit einem Aussenboden, wobei der Behältermantel an jedem seiner beiden Stirnenden mit einem starren Endrahmen verbunden ist und einen den Aussenboden überbrückenden Innenboden besitzt, wobei Mittel vorgesehen sind, die eine Befestigung zwischen Innenboden und Aussenboden herstellen.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Behälters ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines als Transportbehälter geeigneten Behälters,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Bestandteile des Transportbehälters nach Fig. 1 in auseinandergezogener Darstellung, wobei einige dieser Bestandteile nur teilweise und abgebrochen veranschaulicht sind,
Fig. 3 einen Aufriss des Türen aufweisenden Endrahmens des Transportbehälters nach Fig. 1 und 2,
Fig. 4 einen Vertikalschnitt durch den Endrahmen nach Fig. 3 gemäss der Schnittlinie IV-IV,
Fig. 5 einen weiteren Vertikalschnitt durch den Endrahmen nach Fig. 3 gemäss der Schnittlinie V-V,
Fig. 6 einen für die obere Horizontaltraverse und die beiden Vertikalpfosten des Endrahmens nach Fig. 3 geltenden Querschnitt gemäss den Schnittlinien VI-VI,
Fig.
7 einen teilweise abgebrochenen und in vertikaler Richtung verkürzten Aufriss des die Türen aufweisenden Endrahmens des Transportbehälters nach Fig. 1 und 2, wobei die Türen in geschlossenem und verriegeltem Zustand dargestellt sind,
Fig. 8 einen Querschnitt durch den Transportbe hälter mit Blickrichtung auf den weiteren mit einer Stirnendwand versehenen Endrahmen,
Fig. 9 einen abgebrochenen Länlgsschnitt nach der Linie IX-IX in Fig. 10, der die Streben zwischen Innen- und Aussenboden des Transportbehälters nach Fig. 1 und 2 veranschaulicht,
Fig. 10 eine abgebrochene und vergrössert wiedergegebene Ansicht eines Teiles des in Fig. 8 gezeigten Querschnittes,
Fig. 11 einen abgebrochenen Aufriss des mit einer festen Stirnendwand versehenen Endrahmen des Transportbehälters nach Fig. 1 und 2,
Fig.
12 eine von oben gesehene Ansicht auf die dem Innenboden zugewendete Oberfläche des Aussenbodens an einer in der Fig. 10 ersichtlichen Stelle,
Fig. 13 einen abgebrochenen Querschnitt durch den Transportbehälter nach der Linie XIII-XIII in Fig. 11, wobei die Art und Weise veranschaulicht ist, in welcher die links oben befindliche Partie des Behältermantels mit dem Endrahmen zusammengebaut ist,
Fig. 14 einen abgebrochenen Querschnitt durch den Transportbehälter nach der Linie XIV-XW in Fig. 11, wobei die Art und Weise veranschaulicht ist, in welcher die rechts unten befindliche Partie des Behältermantels mit dem Endrahmen zusammengebaut ist,
Fig.
15 die Teilansicht eines in der Längsrichtung des Transportbehälters ausgeführten Vertikalschnittes im Bereich des einen Stirnendes, wobei die den Innen- und Aussenboden enthaltende Partie gezeigt ist, und
Fig. 16 einen Querschnitt durch den Innen- und Aussenboden an der Stelle XVI-XVI der Fig. 15.
Im Ausführungsbeispiel ist ein liegender und langgestreckter Transportbehälter angenommen, der an seinem einen Stirnende eine feste Abschlusswand und an seinem anderen Stirnende zwei Türen 5 und 6 aufweist, durch welche das zu transportierende Gut eingebracht oder wieder herausgenommen werden kann.
Wie aus der auseinandergezogenen, Darstellung nach Fig. 2 hervorgeht, ist der Transportbehälter zur Hauptsache aus den folgenden Stücken zusammengebaut. Die Türen 5 und 6 sind so ausgebildet, dass sie in den zugeordneten Endrahmen 9 eingehängt werden können. Dieser Endrahmen 9 bildet den einen Stimabschluss eines Behältermantels 4, der sich seinerseits aus zwei Einzelteilen 10 und 11 zusammensetzt, die gleichachsig angeordnet sind. Diese Einzel- teile 10 und 11 sind mittels eines hinreichend breiten Verbindungsstreifens 14 aneinander befestigt, wobei der Verbindungsstreifen 14 die aneinandergrenzenden Enden der Einzelteile 10 und 11 überlappt und an den überlappten Enden vorzugsweise mittels Leim befestigt ist.
An dem von den Türen 5 und 6 abgewendeten Ende des solchermassen gebildeten langgestreckten Behältermantels 4 ist ein weiterer Endrahmen 7 vorgesehen, der mit einer starren Stirnendwand 8 ausgerüstet ist. Um die Endrahmen 9 und 7 am Behältermantel 4 zu befestigen, kann der letztere an seinen beiden Stirnenden noch mit je einem Verbindungsstreifen 12 bzw. 15 versehen werden, wobei diese Verbindungsstreifen 12 und 15 auch als Endverstärkung für den Behältermantel 4 wirken und ebenfalls angeleimt sein können.
Schliesslich kann um die beiden Einzelteile 10 und 11 noch ein breites und sich praktisch über die ganze Länge des Behältermantels 4 erstreckendes Band 16 gewickelt sein, um eine hinreichende Steifheit des aus den Einzelteilen 10 und 11 zusammengesetzten Behältermantels 4 zu gewährleisten. Gemäss der in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsform weist der Transportbehälter ferner noch zwei am Aussenboden 33 des Behältermantels 4 befestigte Kufen oder Standschienen 17 und 18 auf, die sich in der Längsrichtung des Behälters erstrecken und bezüglich seinem Querschnittsprofil symmetrisch angeordnet sind.
Die Bauart des die Türen 5 und 6 tragenden Endrahmens 9 ist aus den Fig. 3 bis 6 ersichtlich.
Dieser weist die oberen Eckstücke 21 und 22 auf, die je mit einer Ausnehmung versehen sind. Diese Ausnehmungen sind derart bemessen, dass in ihnen die Zangenglieder einer Kranhebezange eingreifen können. Ferner hat der Endrahmen 9 die beiden unteren Eckstücke 23 und 24, die ihrerseits mit geeigneten Ausnehmungen versehen sind, um den Transportbehälter etwa auf einem Motorlastwagen oder einem Güterwagen mittels Kupplungselementen zu befestigen. Bei einem aus Metall hergestellten Endrahmen 9 sind die Eckstücke 21 bis 24 am besten durch Verschweissen mit den Horizontaltraversen 28 und 29 und den Vertikalpfosten 26 und 27 verbunden.
Ein Querschnitt durch die obere Horizontaltraverse 28 sowie durch die beiden Vertikalpfosten 26 und 27 ist in Fig. 6 gezeigt. Im übrigen können gemäss Fig. 3 noch versteifende Ecklaschen 31 und 32 angebracht sein. Gemäss Fig. 5 ist die untere Horizontaltraverse 29 verhältnismässig hoch ausgebildet, und zwar ist diese Höhe so gross, dass sie die ganze Wölbung des Aussenbodens 33 des Behältermantels zu überdecken vermag. Es ist dann möglich, am Steg 37 der Horizontaltraverse 29 quer abstehende Flansche 35 und 36 anzuschweissen, die gemäss der Wölbung des Aussenbodens 33 des Behältermantels gekrümmt sind und zwischen sich eine Aussparung begrenzen, in welche das betreffende Stirnende des Aussenbodens 33 eingeführt werden kann.
Diese Aussparung zur Aufnahme des Stirnendes des Aussenbodens 33 ist in den Vertikalpfosten 26 und 27 sowie in der oberen Horizontaltraverse 28 fortgesetzt, wie dies der in Fig. 6 gezeigte Querschnitt andeutet. Diese Glieder des Endrahmens 9 bestehen aus einem den Einzelteil 10 aussen umfassenden Steg 41, der in einen in den Einzelteil 10 hineinragenden Steg 42 übergeht. Der Abstand zwischen den Stegen 41 und 42 ist dabei ungefähr gleich der Wanddicke des Einzelteiles 10.
Die Stege 41 und 42 werden durch den weiteren Teil 43 iiberbrückt, der an den Stegen 41 und 42 angeschweisst ist und mittels seiner Stegteile 47, 48, 49 ein Kastenprofil bildet, das sowohl auf Druck als auch auf Knickung hoch beansprucht werden kann.
Der Teil 43 weist noch einen in der Verlängerung des Steges 41 nach aussen vorstehenden und leicht abge krümmten Flansch 45 auf, der somit im Bereich der oberen Horizontaltraverse 28 und den beiden Verti Ikalpfosten 26 und 27 über die Türen 5 und 6 vorsteht und damit als Schutzschild und als Tropfnase gegenüber Witterungseinflüssen wirkt. An den' beiden Vertikalpfosten 26 und 27 ist jedoch der vorstehende Flansch 45 stellenweise ausgenommen, um in diesen Ausnehmungen die Scharniere 46 der Türen 5 und 6 unterzubringen.
Im übrigen werden die einander zugewendeten Oberflächen der gekrümmten Flansche 35 und 36 sowie der Stege 41 und 42 mit einem geeigneten Klebemittel wie zum Beispiel mit Leim bestrichen, um das in die ringsum laufende Ausrpeh- mung eingefügte Stirnende des Einzelteiles 10 am Endrahmen 9 zu befestigen.
Die im ! Endrahmen 9 angelenkten Türen 5 und 6 werden im geschlossenen Zustand durch Anwendung eines an sich bekannten Schliessgestänges gehalten, wie dies aus Fig. 1 und 7 ersichtlich ist. Das Schliessgestänge weist zwei oben und unten kurbelartig abgekröpfte und drehbare Stangen 51 und 52 auf, die zwecks leichter Bedienung mit quer abstehenden Handhebeln 51a bzw. 52a versehen sind. Werden die Handhebel 51 a und 52a entsprechend geschwenkt, so treten die abgekröpften Enden der Schliesstangen 51 und 52 in nicht näher veranschaulichte L-förmige Ausnehmungen ein, die in den beiden Horizontaltraversen 28 und 29 angebracht sind.
Einzelheiten betreffend die Ausbildung des Behälterbodens sind in den Fig. 8, 9, 10, 12 und 16 gezeigt. Zunächst zeigt die Fig. 8 einen Querschnitt durch den Behälter, wie er in der Nähe sowohl des mit den Türen 5 und 6 versehenen Endrahmens 9 als auch in der Nähe des mit der Rückwand 8 versehenen Endrahmens 7 vorhanden ist. Danach ist bei dem über die ganze Länge gleichbleibendem Quer schnittsprofi! des Behältermantels 4 der Oberteil und die beiden Seitenwände je flachwandig und eben ausgebildet, während der Aussenboden 33 nach aussen und unten gewölbt ist. Dieser gewölbte Aussenboden 33 wird durch einen innerhalb des Behältermantels 4 verlaufenden Innenboden 55 überbrückt, der sich ungefähr zwischen den Vereinigungsstellen der beiden Seitenwände und dem gewölbten Aussenboden 33 erstreckt.
Damit nun der Aussenboden 33 und der Innenboden 55 zusammen einen nen verstrebten Bauteil hoher mechanischer Festigkeit bilden, sind im Zwischenraum zwischen Aussenboden 33 und Innenboden 55 Befestigungsmittel eingefügt, welche eine starre Verbindung zwischen Aussenboden 33 und Innenboden 55 bewirken. Diese Befestigungsmittel enthalten Verbindungsstreben 56, die sich quer zur Längsrichtung des Behälters erstrecken und bezüglich dieser Längsrichtung des Behälters in regelmässigen Abständen voneinander angeordnet sind. Der verbleibende Zwischenraum zwischen den Verbindungsrippen 56, dem Aussenboden 33 und dem Innenboden 55 wird durch Schaumkörper 57 auf Harzbasis ausgefüllt.
Im übrigen sind die einander berührenden Oberflächen der Rippen und des Innen- bzw. Aus senbodens miteinander verleimt oder mittels eines anderen Klebemittels aneinander befestigt. Ferner ist es vorteilhaft, wenn der den Schaumkörper 57 bildende Schaumstoff mit den angrenzenden Oberflächen der Rippen 56, des Innenbodens 55 und des Aussenbodens 33 eine innige Bindung eingeht und zu diesem Zweck auch eine gewisse Klebewirkung aufweist.
Da die zur Herstellung der Rippen 56, des Innenbodens 55 und des Aussenbodens 33 in Frage kommenden Werkstoffe gegenüber eindringenden Bakterien, Pilzen oder anderen zersetzenden Stoffen nicht hinreichend widerstandsfähig sein können, bezweckt die Einbringung der die Hohlräume ausfüllenden Schaumkörper die Schaffung einer insbesondere für Feuchtigkeit undurchlässigen Schranke, wel che durch Sprünge oder Risse im Aussenboden 33, längs etwa eingeschlagenen Nägeln, oder durch an dere transport- oder behandlungsbedingte Verletzt gen, durch den Aussenboden 33 eindringen kann.
Der Transportbehälter hat ferner Kufen oder
Standschienen 17 und 18, die nicht nur zur Längs versteifung des Behältermantels 4 dienen, sondern auch Füsse zum Abstellen auf ebenen Flächen dar stellen und ferner als Angriffselemente für Haken oder Hebezafnlgen von Kränen oder anderen Hebe werkzeugen verwendet werden können. In der Fig. 10 ist gezeigt, in welcher Weise eine solche Standschiene 18 am Behälter befestigt ist. Da der ganze Behältermantel aussen noch von einer besonderen Schutzschicht 16 umgeben ist, werden die Standschienen 17 und 18 auf diese Schutzschicht 16 aufgesetzt und mittels einer Mehrzahl die Schutzschicht 16 und den Aussenboden 33 durchsetzenden Schraubenbolzen 61 befestigt. Auf der Innenseite des Aussenbodens 33 sind zwischen ihm und den Schraubenköpfen noch Unterlagscheiben 63 eingefügt, um die Auflagefläche zu vergrössern.
Die Schutzschicht 16 besteht dabei vorzugsweise aus einem Glasfasergewebe, das mit einem aushärtbaren Klebemittel, etwa auf der Basis der Epoxy- oder Polyesterkunstharze, durchtränkt ist, so dass sich ein hinreichender Schutz gegenüber Witterungseinflüssen ergibt.
Wie erwähnt, sind diese Standschienen 17 und 18 nicht unbedingt erforderlich; sie tragen aber doch wesentlich zu einer Erhöhung der Verstrebung des ganzen Bodenteiles des Behälters insbesondere dann bei, wenn ihre Stirnenden mit den Eckstücken 23, 24 (Fig. 3) bzw. 78, 79 (Fig. 11) der beiden Endrahmen 9 und 7 verschweisst sind, wodurch ferner die Verwindungsfestigkeit des ganzen Behälters verbessert wird. Der die Standfläche 65 aufweisende Stegteil (Fig. 10) ist aus dem lotrechten Stegteil 66 abgewinkelt, und dieser selbst ist an seinem oberen Ende in der Form einer nach unten offenen Rinne abgekröpft, welche mittels. des kürzeren, wieder nach unten führenden Stegteiles 73 in eine weniger weit hinabragende horizontale Auflagefläche 71 übergeht.
An die Auflagefläche 71 schliesst der nach oben ragende Stegteil 72 an, der an einer der Wölbung des Aussenbodens 33 angepassten Stützplatte 62 angeschweisst ist. Zwischen der gewölbten Stützplatte 62, dem Stegteil 66 und dem mit der Auflagefläche 65 versehenen Stegteil sind in regelmässigen Abständen Querstreben 67 eingefügt und mit den vorerwähnten Teilen ver schweisst, so dass jede der Standschienen. 17 und 18 bereits ein sehr starres Gebilde darstellt. Die Standschienen 17 und 18 sind dabei derart mit den Endrahmen 9 und 7 verschweisst, dass ihre Standflächen 65 mit den Standflächen an den zugeordneten Eckstücken 23, 24 (Fig. 3) bzw. 78, 79 (Fig. 11) bündig verlaufen und damit eine ausgedehnte Gesamtstandfläche entsteht.
Die Stegteile 71 bis 73 der Standschienen 17 bzw. 18 (Fig. 10) dienen als Widerlager, um Haken 74 oder andere Mittel zum Anheben des Behälters angreifen zu lassen.
Aus den Fig. 11 und 13 bis 16 ist die Bauart des mit der Stirnwand 8 versehenen Endrahmens 7, die Befestigung zwischen Endrahmen 7 und dem Behältermantel, sowie Einzelheiten der Befestigung der Stirnwand 8 am Endrahmen 7 ersichtlich. Da der beschriebene Behälter nur auf einer seiner beiden Stirnseiten mit Türen versehen ist, ist die andere Stirnseite mit einer starren, einen dauernden Abschluss bilden den Stirnendwand 8 versehen, deren Querschnitt aus Fig. 15 hervorgeht. Der Endrahmen 7 weist in analoger Weise wie der Endrahmen 9 obere Eckstücke 76 und 77 sowie untere Eckstücke 78 und 79 auf, die mittels der Vertikalpfosten 82 und 83 sowie mittels der Horizontaltraversen 81 und 84 in der aus der Fig. 11 ersichtlichen Weise zu einem starren Gebilde zusammengefügt sind.
Die Eckstücke 76 bis 79 und die Horizontaltraversen bzw. die Vertikalpfosten sind hierbei am besten durch Verschweissung in der veranschaulichten Weise miteinander verbunden. Die beiden Vertikalpfosten 82 und 83 sowie die obere Horizontaltraverse 81 haben denselben Querschnitt, der in Fig. 13 gezeigt ist. Danach wird ähnlich wie in Fig. 6 zwischen einem kastenförmig abgewinkelten Profilteil 87 und einem damit verschweissten äusse ren Steg 86 eine Aussparung freigelassen, in welche das Stirnende des Behältermantels 10, 11 eingefügt werden kann. Die Kastenprofile 87 der Vertikalpfosten 82 und 83 bilden Anschläge für die Stirnende wand 8, die ihrerseits aus zwei Sperrholzplatten 91 und 92 besteht, die aneinander mittels Distanzstücken 93 befestigt sind.
Anstelle von Sperrholz können für die Platten 91 und 92 auch andere nichtmetallische geschichtete Baustoffe verwendet werden.
Die äussere Platte 91 der Stirnendwand 8 ist am Flansch 89 des Profils 86, 87 angeleimt, und die ganze äussere Oberfläche des Behälters ist schliesslich mit einer Schutzschicht 94 überzogen, die am besten aus einem mit einem Klebemittel durchtränkten Glasfasergewebe besteht, so dass alle aneinander grenzenden Teile des Endrahmens 7, der Stirnendwand 8 und des Stirnendes des Behältermantels 4 miteinander verklebt bzw. verleimt sind. Die Verbindung des Aussen- und Innenbodens des Behältermantels mit der Stirnendwand 8 ist aus Fig. 14 und 15 ersichtlich. Die innere Platte 92 der Stirnendwand 8 endet in einer Klebefuge, die in der oberen Oberfläche des Innenbodens 55 angebracht ist. Die äussere Platte 91 der Stirnendwand 8 ist hingegen weiter nach abwärts gezogen und endet in der im Aussenboden 33 angebrachten Klebefuge.
Diese Klebefugen sind indessen nicht näher veranschaulicht. Der Aussenboden 33 ruht dabei auf einem im Endrahmen 7 angeschweissten, gekrümmten Flansch 95 und ist an demselben mittels eines Klebemittels angeklebt.
Die Platte 91 wird dabei aussen zu einem erheblichen Teil vom Steg 96 der unteren Horizontaltraverse 84 des Endrahmens 7 überfangen und steht an diesem Steg 96 an. Alle Aussenfiächen des Endrahmens 7 und wenigstens die angrenzenden Teile der Platte 91 der Stirnendwand 8 sind in der bereits oben erläuterten Weise mit einer Schutzschicht 94, 5 oder 16 überzogen, die aus einem mit Klebstoff getränkte Gewebe, vorzugsweise aus einem Glasfasergewebe, besteht.
Die Einzelteile 10 und 11, aus welchen der Behältermantel 4 zusammengesetzt ist, bestehen vorzugsweise aus einem viellagigen Wickel eines dünnen Bandmaterials, wie zum Beispiel aus Papier, der durch Aufwickeln einer fortlaufenden Bahn des Bandmaterials auf einem Dorn aufgewickelt wird, bis sich die gewünschte Dicke der Behälterwand ergibt.
Für Transportbehälter üblicher Abmessungen beträgt diese Dicke etwa 19 bis 25 Millimeter, wenn als Bandmaterial Papier verwendet wird. Beim Aufwikkeln der Papierbahn auf dem Dorn wird dabei fortlaufend auf die jeweils oberste Lage eine dünne Schicht Klebstoff aufgetragen, so dass die aufeinan derfolgenden Lagen miteinander verklebt werden.
Hierzu geeignete Klebstoffe umfassen Verbindungen von Kunstharzen, wie sie beispielsweise die unter den Namen Epoxy-, Isocyanat-, Polyamid-Epoxy-, Melamin-, Polyester-Elastomer-, Resorcinol- oder Harnstoff-Kunstharzen bekannt sind. Ein Klebstoff aus dieser Gruppe, der wegen seiner relativ geringen Kosten und infolge seiner einfachen und wenig kritischen Anwendbarkeit bevorzugt wird, ist eine dünnflüssige Harnstofformaidehyd-Verbindung. Nachdem die fertigen und mit Klebestoff versehenen Papierwickel mit der gewünschten, Wanddicke und Querschnittsform hergestellt worden sind, werden sie bei einem Druck von ungefähr 1,5 Kilogramm pro Quadratzentimeter und bei einer Temperatur von zwischen 93 und 121 Grad Celsius ausgehärtet.
Zur Verbindung zwischen dem aus verklebten Papierbahnen hergestellten Behältermantel 4 und den metallischen Endrahmen 7 und 9 werden am besten harzhaltige Klebemittel benützt, die ein Kunstharz enthalten, wie zum Beispiel Epoxy-, Isocyanid-, Phenol-Epoxy- oder Polyamid-Epoxy-Kunstharz.
Reine Epoxy-Kunstharze in flüssiger oder in Pastenform, die im Handel erhältlich sind, haben sich besonders geeignet erwiesen, um die erforderlichen Papier-Metall-Verbindungen herzustellen, da solche Klebemittel bei Zimmertemperatur aushärten.
Um die Einzelteile 10 und 11 mittels eines Verbindungsstreifens 14 und/oder 16 (Fig. 2) gleichachsig aneinander zu befestigen oder um auch eine Schutzschicht auf dem Behälter gegebenenfalls stellenweise anzubringen, hat sich mit flüssigem Polyester-Kunstharz durchtränktes Glasfasergewebe als geeignet erwiesen. Dabei kann der Verbindungsstreifen 14 oder die betreffende Schutzschicht 16 bzw. 94 (Fig. 13) auch aus einer Vielzahl von aufeinander gewickelten Lagen bestehen, die aneinander geklebt sind.
Die sog. ungesättigten Polyester besitzen. ausgezeichnete Klebekraft auf Schichtpapieroberflächen, wie sie zur Herstellung der Einzelteile 10 und 11 verwendet werden, und eine typische Anwendung derselben besteht in der Auftragung eines Gemisches, welches das ungesättigte Reaktionsprodukt (ungesättigte Polyester) eines zweiwertigen Alkohols und einer zweibasischen Säure (wobei eines der beiden oder beide ungesättigt sind), ein polymerisierbares Monomer wie etwa Styrol und einen Katalysator wie z. B. Peroxyd enthält. Das solchermassen getränkte Verbindungsstück 14 bzw. die Schutzschicht 16 wird auf die starren Einzelteile 10, 11 bzw. auf den Behältermantel 4 aufgebracht, dann einem Druck von etwa 1,5 Kg/cm2 und einer thermischen Behandlung bei einer Temperatur von etwa 1350 C unterworfen, um die nichtreaktivierte Kunstharzverbindung an Ort und Stelle aushärten zu lassen.
An der - Stelle von Glasfasergeweben können auch mit dem Kunstharz durchtränkte Glasfasern in regelloser Anordnung benützt werden, wobei die Orientierung der Glasfasern entsprechend den jeweils an der betreffenden Stelle herrschenden mechanischen Beanspruchungen angepasst werden kann.
Unter Papier im Sinne der obigen Ausführungen wird wie im üblichen Sprachgebrauch eine Bahn von Zellulosefasern verstanden, die mit Füllstoff versetzt ist, wie dies z. B. bei schwerem braunem Packpapier von guter Reissfestigkeit der Fall ist, wobei der Füllstoff mit den Zellulosefasern verleimt ist. Um die Reissfestigkeit und die Beständigkeit gegenüber Feuchtigkeit zu erhöhen, kann das Papier oder auch andere nicht gewobene Schichtstoffe mit Kunstharzen verleimt sein. Der Behältermantel 4 kann aber auch aus dünnen, tafelförmigen Werkstoffen, aus Geweben oder aus Filmen aufgebaut werden, die mittels geeigneter und vorzugsweise aushärtbarer Klebemittel zu starren Gebilden der gewünschten Wandstärke und des benötigten Querschnitts vereinigt werden.
Der beschriebene Behälter ist insbesondere als Transportbehälter für den Transport durch Strassen-, Bahn-, Steg und Luftverkehrsmittel geeignet. In der oben beschriebenen Weise lassen sich Behälter bis zu einer Länge von etwa 12 Metern und mit einer Tragfähigkeit von bis zu 30 Tonnen bauen. Die Behälter können selbstverständlich auch für stationäre Verwendungszwecke dienen.