CH407002A - Einrichtung zum Warenabzug bei Webstühlen - Google Patents
Einrichtung zum Warenabzug bei WebstühlenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D49/00—Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
- D03D49/04—Control of the tension in warp or cloth
- D03D49/20—Take-up motions; Cloth beams
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- Textile Engineering (AREA)
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Description
Einrichtung zum Warenabzug bei Webstühlen Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrich tung zum Warenabzug von Webstühlen, die das Ab nehmen der fertigen Ware während des Laufes der Maschine ermöglicht und dabei verlässlich und ein fach ist.
Beim Weben auf dem Webstuhl erzielt man die zum Weben nötige Spannung der Kettfäden sowie des Gewebes dadurch, dass das Gewebe um die Oberflä che einer Rauhwalze geschlungen ist,
die je nach der Fadendichte von dem Warenregulator gedreht wird. Die Vollkommenheit der Zugübertragung von der Rauhwalze auf das Gewebe wird ausser durch die rauhe Oberfläche auch durch einen maximalen Umschlingungswinkel erzielt. Zu diesem Zwecke werden üblicherweise in das Wickelsystem Führungs- <RTI
ID="0001.0031"> walzen eingeordnet. Während: ,des Webvorganges, während dessen das Gewebe auf den Warenbaum aufgwickelt wird, wird der Zug durch die Wickelem- richtung hervorgerufen.
Beim Abnehmen des fertigen Gewebes während des Laufes der Maschine ist jedoch die Abzugsfunktion der Wickeleinrichtung aufgehoben und die nötige Spannung wird also ausschliesslich von der Rauhwalze und ihren Füh- rungsrollen hervorgerufen. Das Ende des abgerisse nen Gewebes ist in diesem Falle vollkommen frei.
Am meisten sind diejenigen Einrichtungen ver breitet, bei denen der nötige Zug auf der Rauhwalze durch Anpressen der Führungsrolle direkt auf die Oberfläche der Rauhwalze hervorgerufen wird.
Der nötige Zug entsteht durch das Zusammenpressen des Gewebes zwischen den beiden zylindrischen Körpern. Die Oberfläche der Anpresswalze ist gewöhnlich mit einer weichen Schicht versehen. Die Anpresskraft der Anpresswalze auf die Rauhwalze wird am meisten dadurch erzielt, dass ihre Zapfen in kulissenförmigen Körpern gelagert sind,
deren Funktionsfläche eine gewisse Neigung im Hinblick auf die Oberfläche der Rauhwalze aufweist. die Zapfen der Anpresswalze drehen sich in diesen Anpresskulissen und die Walze drückt durch ihre verhältnismässig beträchtliche eigene Masse das Gewebe auf die Rauhwalze. Es zeigt sich jedoch, dass derart ausgeführte Mechanis men unvollkommen sind, denn.
beim Abnehmen der Ware während dies Laufes des Webstuhls arbeiten diese unverlässlich und sind dabei auch vom Stand- punkt der Fertigung kompliziert.
Die zum Hervorrufen des primären Zuges auf der Rauhwalze bestimmten Mechanismen sind gewöhn lich mit einer Einrichtung zum einfachen Einlegen und Herausnehmen der Anpresswalze kombiniert, da diese Operationen beim Einlegen in den Webstuhl und dessen Einstellung unverlässlich sind.
Es sind Einrichtungen bekannt, die eine exzentrische Füh rung der Anpresskulisse benutzen. und bei denen,
durch das Drehen des Exzenters oder seiner Muffe die Anpresswalze entweder zur Rauhwalze oder von ihr bewegt wird. Auch diese Einrichtungen sind vom Standpunkt der Fertigung beträchtlich kompliziert und wenig verlässlich,
wobei die Anpresswalzen von beträchtlichem Gewicht sind..
Die Einrichtung gemäss der vorliegenden Erfin- dung setzt sich zum Ziel, die erwähnten Nachteile zu beseitigen. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zwei Blattfedern in Form von flachsen Federn aufweist,
die mit einem Ende fest auf dem Körper des Webstuhls auf beiden Seiten der An- presswalze angebracht sind, wobei jede Blattfeder als Ganzes aus dem federnden Teil, der bogenförmigen Ausbauchung und dem bogenförmigen Führungsteil besteht, wobei die erwähnten Teile kontinuierlich ineinander übergehen.
Ein, Ausführungsbeispiel der Erfindung ist sche matisch in der Zeichnung dargestellt.
Fig. 1 stellt einen Schräganblick auf die Einrich tung auf einer Seite des Webstuhls dar, während.
Fig. 2 einen Seitenriss darstellt.
Auf dem Körper 1 des Webstuhls ist auf jeder Seite der Anpresswalze 2 eine Blattfeder 3 befestigt. Diese Blattfeder 3, die mit Vorteil, aus einem einzigen Stück Flachfeder angefertigt ist, besteht aus drei Ab schnitten, die im Grunde drei Funktionen ausüben.
Der gerade, federnde Teil 4 ist mit seinem oberen Ende fest mit dem Körper 1 des Webstuhls verbun den, und geht unten in eine lagerförmige Ausbau chung 5 über, die weiter in den Führungsteil 6 über geht, der eine Bogenform aufweist, die im Falle, dass die Feder unbelastet ist, koaxial mit der bekannten Rauhwalze 7 verläuft.
Zur besseren Auswechslung der Anpresswalze 2 kann der Führungsteil 6 mit einem kurzen, geraden Abschnitt 8 beendet sein, der in ein Endstück 9 übergeht, das in Richtung von der Rauhwalze 7 weggebogen ist.
Um die nötige An- presskraft der Anpresswalze 2 auf die Rauhwalze 7 zu erzielen und um eine einfache Einführung der Zapfen 10 der Anpresswalze 2 in die lagerförnuge Ausbauchung 5 der Blattfeder zu gewährleisten, wo es notwendig ist, dass im Abschnitt des Führungsteils 6 - ausser dem geraden Abschnitt 8 - die Anpress- walze durch die Blattfeder 3 in jeder beliebigen Lage gehalten wird,
muss die Blattfeder genügend dimen sioniert sein, wobei die Bedingung gelten muss, dass der Krümmungsradius des Führungsteils 6 bei unbe lasteter Blattfeder 3 kleiner ist als die Summe der Halbmesser der Rauhwalze 7, der Anpresswalze 2 und ihres Zapfens 10 ist.
Bei dieser Bedingung ist natürlich die Entfernung zwischen der Mitte der Krümmung der lagerförmigen Ausbauchung 5 und der Oberfläche der Rauhwalze 7 kleiner als der Halbmesser der Anpresswalze 2.
Um eine Stabilität der Anpresswalze 2 zu errei chen, umspannt die lagerförmige Ausbauchung 5 der Blattfeder 3 den Zapfen 10 der Anpresswalze 2 im äussersten Masse.
Es wurde erwiesen, dass diese Be dingung am besten erfüllt wind, wenn, man die Winkel a und ss des Bogens der lagerförmigen Ausbauchung 5, die den Zapfen 10 auf jeder Seite mit Bezug auf die Linie der Anpresskraft der Anpresswalze 2 um schlingt, einen grösseren Wert als 60 aufweisen.
Vorteil beruht in der Einfachheit dieser Vorrichtung, Beim Einlegen der Anpresswalze 2 wird die Blattfeder 3 durch Anpressen der Hand auf das End stück 9 in Richtung von der Rauhwalze ausge schwenkt und in die derart entstandene Spalte wird die Anpresswalze 2 eingeführt, bis ihre Zapfen 10 in die lagerförmigen Ausbauchungen 5 beider Blattfe dern einschnappen. Das geschieht bei gleichzeitigen Spannung des Gewebes 11,
das vom nacht dargestell ten Brustbaum auf die Rauhwalze 7 geführt wird, diese teilweise umschlingt, wobei dann auch teilweise die Anpresswalze umschlungen wird und das Gewebe dann weiter auf den nicht dargestellten, bekannten Warenbaum geführt wird.
Die beschriebene Einrichtung ermöglicht das Ab schneiden des Gewebes zwischen der Anpresswalze und dem Warenbaum, ohne den Lauf der Maschine zu gefährden. Gegenüber den gegenwärtigen schwe ren Anpresswalzen kann mit Vorteil eine leichte An presswalze benutzt werden, denn das eigentliche An pressen auf die Rauhwalze wird durch die federnden Teile 4 der Blattfedern hervorgerufen.
Ein weiterer Vorteil beruht in der Einfachheit dieser Vorrichtung, sowohl vom Standpunkt der Fertigung ass auch vom Standpunkt der Bedienung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Abziehen von Ware auf Web stühlen, gekennzeichnet durch zwei Blattfedern (3) in Form von flachen Federn, die mit einem Ende fest auf dem Körper (1) des Webstuhls auf beiden Seiten der Anpresswalze (2) angebracht sind, wobei jede Blattfeder (3) als ein Ganzes aus einem federnden Teil (4), einer lagerförmigen Ausbauchung (5) und! einem bogenförmigen Führungsteil (6) besteht,die kontinuierlich ineinander übergehen. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ger kennzeichnet, dass der Führungsteil (6) bei unbela- steter Blattfeder (3) eine Bogenform aufweist, die an nähernd koaxial mit der Rauhwalze (7) verläuft, wobei der Krümmungshalbmesser des Führungsteils (6) kleiner ist als die Summe der Halbmesser der Rauhwalze (7)der Anpresswalze (2) und ihres Zap fens (10). 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Entfer- nung zwischen der Mitte der lagerförmigen Ausbau chung (5) und der Oberfläche der Rauhwalze (7) bei unibelasteter Blattfeder (3) kleiner ist als der Halb messer der Antriebswalze (2). 3.Einrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprächen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfenumschlingungswinkel (a und ss) der lager förmigen Ausbauchung (5) bezüglich jeder Seite der Linie der Anpresskraft der Anpresswalze (2) grösser als 60 sind. 4.Einrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende des bogenförmigen Führungsteils (6) aus einem geraden Teil (8) und einem Endstück (9), das in Richtung von der Rauhwalze (7) weggebogen ist, besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS257162 | 1962-04-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH407002A true CH407002A (de) | 1966-01-31 |
Family
ID=5363201
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH514663A CH407002A (de) | 1962-04-27 | 1963-04-24 | Einrichtung zum Warenabzug bei Webstühlen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH407002A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN115948845A (zh) * | 2023-02-08 | 2023-04-11 | 德清诚泰织带有限公司 | 一种织带机的织带导向施压收卷机构 |
-
1963
- 1963-04-24 CH CH514663A patent/CH407002A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN115948845A (zh) * | 2023-02-08 | 2023-04-11 | 德清诚泰织带有限公司 | 一种织带机的织带导向施压收卷机构 |
| CN115948845B (zh) * | 2023-02-08 | 2023-12-08 | 深圳市华利佳达实业有限公司 | 一种织带机的织带导向施压收卷机构 |
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