CH407019A - Einrichtung zum Ablängen von diskontinuierlich bewegtem Gut - Google Patents

Einrichtung zum Ablängen von diskontinuierlich bewegtem Gut

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CH407019A
CH407019A CH191264A CH191264A CH407019A CH 407019 A CH407019 A CH 407019A CH 191264 A CH191264 A CH 191264A CH 191264 A CH191264 A CH 191264A CH 407019 A CH407019 A CH 407019A
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CH191264A
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Georg Heinrich
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Heinrich Georg Fa
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D43/00Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
    • B21D43/28Associations of cutting devices therewith
    • B21D43/285Devices for handling elongated articles, e.g. bars, tubes or profiles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description


  Einrichtung     zum        Ablängen    von     diskontinuierlich    bewegten Gut    Die Erfindung bezieht sich auf eine     Einrichtung     zum     Ablängen    von diskontinuierlich bewegtem Gut,  z. B. Metalldraht, bei dem dieses durch kontinuierlich  angetriebene     Vorschubwalzen,    die zwecks     Unterbre-          chung    des Vorschubs von der Oberfläche des Gutes.

         abhebbar    sind, durch     einen    Richtapparat und danach  durch den Arbeitsbereich einer Schere hindurch be  fördert wird, die durch einen von der Gutspitze     be-          aufschlagten    sowie gegenüber der Schere verstellba  ren Anschlag steuerbar ist.  



  Es ist bekannt,     einen    Richtapparat und     eine     Schere so     zusammenzubauen,    dass die vom     Richtap-          parat        herkommenden        gerichteten    Drähte oder Bänder  unmittelbar der Schere     zugeführt    und in dieser auf  bestimmte einstellbare Längen     abgeschnitten        werden.     Als Schere findet dabei     vorteilhaft    eine solche     An-          wendung,    bei welcher     jeweils    immer nur ein Schnitt  hub durch ein Schaltwerk ausgelöst wird.

    



  Bei solchen Einrichtungen ist es bekannt, ver  stellbare Anschläge     vorzustehen,    die bei     Beaufschla-          gung    durch das     albzuschneidende    Gut über ein bei  spielsweise mechanisches Schaltwerk     jeweils    einen  Schnitthub der Schere auslösen.  



  Da das bewegte Gut vielfach eine sehr hohe     kine-          tische    Energie hat, bäumt es sich     beim        Schnittvor-          gang        zwischen    Schere und     Richtapparat    auf und     wird     dadurch unter Umständen verbogen.  



  Zur     Kompensierung    der     Massenträgheit    des be  wegten Gutes ist es an sich bekannt,     Vorauslöser     vorzusehen, die aber sowohl den Vorschub des Gutes       abschalten    als auch     den        Schnittvorgang    auslösen oder  zumindest einleiten. Dabei können jedoch auch bei  schnellster Messerbetätigung Schnittlängen mit     gros-          ser    Genauigkeit nicht     erzielt    werden.  



  Es ist Aufgabe der     Erfindung,        eine        Einrichtung     der :eingangs genannten Gattung zu schaffen, die es    ermöglicht, dass die     anschlaggesteuerte    Schere bei  Absenken der Gutgeschwindigkeit am     Ende    des     Vor-          schubweges    auf etwa Null das Gut praktisch im     Still-          stand    und daher mit sehr grosser Längengenauigkeit  schneiden kann.

   Vor Erreichen der     Werkstück-Soll-          länge    wird der Vorschub der Walzen vorzeitig unter  brochen und das Gut auf Grund     seiner        kinetischen     Energie mit     abnehmender        Geschwindigkeit    bis zum  Endanschlag     weitenbefördert,    der dann den Schnitt  vorgang auslöst.  



  Dies     wind        erfindungsgemäss    durch die     Zuordnung     eines     Vorauslösers        erreicht,    .der vor dem Anschlag  mit einstellbarer Lage     in    der Bahn des Gutes ange  ordnet ist und bei     Beaufschlagung    das Anheben der       Walzen    auslöst.  



       Dadurch    wird nicht nur     eine    genaue     Ablängung     des     gerichteten:    Gutes     erzielt,    sondern auch ein Ver  biegen oder     Verformen.        desselben,    während des       Schnittvorgangs        vermieden.    Die     erfindungsgemässe          Einrichtung    eignet sich daher auch besonders zum  Richten und     Ablängen        empfindlicher    Werkstücke.  



  Die     Erfindung        wind    nunmehr anhand der sie bei  spielsweise wiedergebenden Zeichnung     ausführlicher          beschrieben,    und zwar zeigt       Fig.    1 schematisch     eine        erfindungsgemässe    Ein  richtung zum Richten und     Ablängen    von     Bändern     oder Drähten,

         Fig.2        teilweise    im Schnitt     ein.    Ausführungsbei  spiel einer     erfinungsgemässen        Auslöseeinrichtung    mit       Vorauslöser    und     Endanschlag,    während       Fig.    3     in        vergrössertem    Masstab den     Vorauslöser     des     in:        Fig.    2 dargestellten     Auslösegerätes        im    Schnitt       wiedergibt.     



  Nach     Fig.    1 der Zeichnung ist den     Richtwalzen    1  eines Richtapparates eine     Vorschubeinrichtung    2  vorgeschaltet, welche mittels     Vorschubwalzen    3 und      4 das Gut 5, beispielsweise einen Draht oder einen  Stab, zwischen den     Richtwalzen    1     hindurchbewegt.     Die     Vorschubwalzen    4 der     Vorschubeinrichtung    2  sind in ortsfesten     Lagern    drehbar     angeordnet    und  werden von einem (nicht     dargestellten)    Motor ange  trieben.

   Die     Vorschubwalzen    3 sind     drehbar    in einem       Führungsbauteil    6 gehalten, welcher in einer Führung  7 relativ zu den     Vorschubwalzen    4     senkrecht    ver  schiebbar geführt ist. Der Führungsbauteil 6 steht  dabei durch Federn 8 so unter     Druck,        dass.    die Vor  schubwalzen 3     gegen:    die     Vorschubwalzen    4 bewegt  werden.

   Die     Vorschubwalzen    3 können entgegen der  Kraft der     Federn    8 durch ein Schaltwerk 9, 10 so an  gehoben werden, dass die     Walzen    3 und 4 ausser  Wirkverbindung kommen, wodurch die     Vorschubein.     richturig 2     unwirksam    gemacht     wird.    Das Schaltwerk  9, 10 greift an einem     Anschlagteil    6a des beweglichen       Führungsteils    6 an.  



  Nachdem das Gut 5 die     Richtwalzen    1 des     Richt-          apparates    durchlaufen hat, wird es einer Schere 11  zugeführt, deren     Messerschlitten    12 relativ zu     einem          ortsfesten    Messerhalter 13 Schnitthübe     ausführen     kann. Die     Schnitthübe    dies     Messerschlittens    12 wer  den durch eine Kurbel 14 erzeugt, welche     mit    dem  Messerschlitten 12 durch ein an diesem drehbar gela  gertes     Malteserkreuz    15 jeweils für     einen    Schnitthub  in Verbindung gebracht werden kann.

   Zu diesem  Zweck wird das     Malteserkreuz    durch ein     Schaltwerk     16 aus der     in        Fig.    1 gezeigten Lage soweit     gedreht,     bis ein     Arm    desselben in den Drehkreis der Kurbel  14 kommt, so dass die Kurbel 14 mit ihrem exzentri  schen     Teil    in die Druckpfanne am Arm des Malteser  kreuzes     eingreifen    kann und unter Drehung des Mal  teserkreuzes 15 den Messerschlitten nach unten  gegen das feststehende Messer bewegt.

   Nach Durch  führung des Schnitthubes kommt das     Malteserkreuz     wieder in die in der Zeichnung     dargestellte    Lage,  während der Messerschlitten durch (nicht darge  stellte)     Federn    o. dgl. wieder nach oben geführt wird.  Jeder Schnitthub des     Messerschlittens    12     muss    also       mittels    des Schaltwerks 16 durch Drehung des Malte  serkreuzes 15 ausgelöst werden. Hinter der Schere 11  ist     ein        Auslösegerät    17 mit einem     Vorauslöser    18 und  einem     Anschlag    19 angeordnet.

   Gemäss     Fig.    1 wird  das     Auslösegerät    17 durch eine elektrische     Kontakt-          Schaltvorrichtung        gebildet.    Es kann aber auch als       Druckmittel-Schaltvorrichtung    oder als fotoelektri  sches bzw. Lichtschranken Steuergerät ausgebildet       werden.     



  Beim     Ausführungsbeispiel    gemäss     Fig.    1 ist der       Vorauslöser    18 des     Auslösegerätes    17 oberhalb     eines     Tisches 20 in der     Art        eines    Tasters angeordnet, wel  cher     eine    elektrische Kontakteinrichtung 21, 22, 23  betätigt,     wenn    das Gut 5 sich unter den     Vorauslöser     18 bewegt.

   Die Kontakteinrichtung 21, 22, 23 des       Vorauslösers    18 ist über Kabel 24 mit einem magne  tischen oder     magneto-hydraulischen    Schaltglied 25  des Schaltwerks 9, 10 für die     Vorschubeinrichtung    2       des        Richtapparates    so verbunden, dass beim     Schlies-          sen    der     Kontakteinrichtung    21 bis 23,     also    beim Auf-         treffen    des     Vorauslösers    18 auf das Gut 5, die Vor  schubwalzen 3 über das Schaltwerk 9, 10 von den       Vorschubwalzen    4 abgehoben werden.

   Dadurch wird  die     zwangsläufige        Vorschubbewegung    des Gutes 5  unterbrochen, und dieses bewegt sich mit eigenem  Schwung gegen den     Anschlag    19 des     Auslösegerätes     17. Der Anschlag 19 betätigt sodann eine Kontakt  einrichtung 26, 27, 28, welche über Kabel 29 mit       einem        magnetischen    oder     magneto@hydraulischen     Schaltglied 30     in    Verbindung steht, das das Schaltwerk  16 für die Auslösung des Schnitthubes der Schere 11  betätigt.

   Wenn die Kontakteinrichtung 26 bis 28  durch     Anstossen    des Gutes 5 am Anschlag 19 ge  schlossen     wird,    dann wird über das Schaltglied 30  und das Schaltwerk 16 ein Schnitthub der Schere 11  selbsttätig ausgelöst. Der Abstand zwischen Voraus  löser 18 und Anschlag 19     ist        vorteilhaft        stufenlos    in  nerhalb eines bestimmten Bereichs     einstellbar,    wäh  rend der Abstand des gesamten     Auslösegerätes    für  das     Ablängen        dies    Gutes 5 relativ zur Schere 11       ebenfalls    stufenlos     verändert    werden kann.  



       Vorauslöser    18 und Anschlag 19 sind so einge  richtet, dass sie die     Vorschubeinrichtung    2 des     Richt-          apparates    und das Schaltwerk 16 für die Auslösung  des Schnitthubes erst     dann    wieder in ihre Ausgangs  stellung     zurückbringen,    wenn das abgeschnittene Gut  5 vom Tisch 20     entfernt    worden ist.  



  Damit das Gut 5 nach dem     Ablängen    vom Tisch  20 entfernt wird, ist dieser als     Auswerfereinrichtung          ausgebildet.    Die     Auswerfereinrichtung    hat dabei die  Form eines Kipptisches, welcher nach dem     Ablängen     des Werkstücks über     ein:    magnetisches oder     magneto-          hydraulisches.        Schaltglied    31 betätigt wird.

   Zu die  sem Zweck ist dem Schaltwerk 16 für die Auslösung  des     Schnitthubes    .der     Schere    11 ein Auslöser 32, bei  spielsweise eine elektrische Kontakteinrichtung 33,  34, 35     zugeordnet,    welche über Kabel 36 mit dem  Schaltglied 31 verbunden ist.

       Wenn    also ein Schnitt  hub .durch das     Schaltwerk    16 ausgelöst worden ist,       wird    auch der Auslöser 32 betätigt, so dass über das       Schaltglied    31 der Kipptisch 20 in die     Kippstellung     bewegt wird und das     abgelängte    Gut 5     abwirft.    Nach  dem das Gut 5 abgeworfen ist, wird durch den Vor  auslöser 18 des     Auslösegerätes    17 die     Vorschubein-          richtung    2 der Richtmaschine selbsttätig     wieder        in     Arbeitsstellung gebracht,

   bis     wiederum    ein Werk  stück mit dem     Vorauslöser    18 in Wirkverbindung  kommt und     dadurch    ein neuer Arbeitszyklus einge  leitet     wird.    Die elektrischen Schaltkreise werden von  einer Stromquelle gespeist, die     in        Fig.    1 beispiels  weise durch Batterien angedeutet ist.     Selbstverständ     lieh können diese Batterien auch durch Netzanschlüsse  ersetzt werden. Die     Auslösegeräte    können mit den  einzelnen Schaltgliedern auch     Druckmittelschalt-    bzw.       -steuersysteme    bilden.  



  In den     Fig.    2 und 3     ist    das gemäss     Fig.    1 verwen  dete     Auslösegerät    17 dargestellt. Dabei wird der Vor  auslösex 18 durch     eine        Tastrolle    37     gebildet,    die       drehbar    und     senkrecht    verschiebbar in einem Ge  häuse 38     gelagert    ist.

   Die     Tastrolle    37 wirkt mit      einem federbelasteten Kontaktstift 39 zusammen,  welcher beim     Anheben    der     Tastrolle    37 so betätigt  wird, dass er das     Schaltglied    25     (Fig.    1) betätigt und  die     Vorschubeinrichtung    2 des     Richtapparates    ab  schaltet. Das den     Vorauslöser    18 aufnehmende Ge  häuse 38 ist über einen Arm 40     in.    einer Führung 41  längsverschiebbar gehalten, so dass der Abstand zwi  schen     Vorauslöser    18 und Anschlag 19 verändert  werden kann.

   In der     Führung    41 wird der Arm 40  durch     Klemmbacken    42 in der     jeweiligen        Stellung     gehalten. Gemäss     Fig.    2 wird der Anschlag 19 durch  einen     einfachen        Anschlagkontakt    gebildet, welcher  an der Stirnseite der     Führung    41 gehalten und     mit     dem     Schaltglied:

      30     für        die    Auslösung des     Schnitthu-          bes    der     Schere    11     elektrisch    verbunden     ist.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Ablängen von diskontinuierlich bewegtem Gut, z. B. Metalldraht, bei dem dieses durch kontinuierlich angetriebene Vorschubwalzen, die zwecks Unterbrechung des Vorschubs von der Gutoberfläche abhebbar sind, durch einen Richtap- parat und danach durch den Arbeitsbereich einer Schere hindurch befördert wird,
    die durch einen von der Gutspitze beaufschlagten sowie gegenüber der Schere verstellbaren Anschlag steuerbar ist, gekenn zeichnet durch die Zuordnung eines Vorauslösers (18), der vor dem Anschlag (19) mit einstellbarer Lage in der Bahn des Gutes (5) angeordnet ist und bei Beaufschlagung das Abheben der Walzen (3, 4) auslöst.
CH191264A 1964-02-18 1964-02-18 Einrichtung zum Ablängen von diskontinuierlich bewegtem Gut CH407019A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN109127800A (zh) * 2018-10-31 2019-01-04 惠州市诚业家具有限公司 切断卸料装置及其控制方法及滚压成型机

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CN109127800B (zh) * 2018-10-31 2024-04-05 惠州市诚业家具有限公司 切断卸料装置及其控制方法及滚压成型机

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