CH407244A - Empfangseinrichtung für tonfrequente Tastwahl-Codezeichen mit getrenntem Wahlbegleitzeichen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents
Empfangseinrichtung für tonfrequente Tastwahl-Codezeichen mit getrenntem Wahlbegleitzeichen in Fernmelde-, insbesondere FernsprechanlagenInfo
- Publication number
- CH407244A CH407244A CH861663A CH861663A CH407244A CH 407244 A CH407244 A CH 407244A CH 861663 A CH861663 A CH 861663A CH 861663 A CH861663 A CH 861663A CH 407244 A CH407244 A CH 407244A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- dialing
- code
- character
- characters
- receiving device
- Prior art date
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q1/00—Details of selecting apparatus or arrangements
- H04Q1/18—Electrical details
- H04Q1/30—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
- H04Q1/44—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current
- H04Q1/444—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies
- H04Q1/45—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies using multi-frequency signalling
- H04Q1/453—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies using multi-frequency signalling in which m-out-of-n signalling frequencies are transmitted
- H04Q1/4535—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies using multi-frequency signalling in which m-out-of-n signalling frequencies are transmitted with an additional signal transmitted for voice protection
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B3/00—Line transmission systems
- H04B3/02—Details
- H04B3/42—Circuits for by-passing of ringing signals
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q1/00—Details of selecting apparatus or arrangements
- H04Q1/18—Electrical details
- H04Q1/30—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
- H04Q1/44—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current
- H04Q1/444—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies
- H04Q1/45—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies using multi-frequency signalling
- H04Q1/453—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies using multi-frequency signalling in which m-out-of-n signalling frequencies are transmitted
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q1/00—Details of selecting apparatus or arrangements
- H04Q1/18—Electrical details
- H04Q1/30—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
- H04Q1/44—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current
- H04Q1/444—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies
- H04Q1/46—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies comprising means for distinguishing between a signalling current of predetermined frequency and a complex current containing that frequency, e.g. speech current
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q3/00—Selecting arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Telephone Function (AREA)
Description
Empfangseinrichtung für tonfrequente Tastwahl-Codezeichen mit getrenntem Wahlbegleitzeichen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen Die Erfindung betrifft eine Empfangseinrichtung für tonfrequente Tastwahl-Kodezeichen mit getrenn tem Wahlbegleitzeichen, wie sie bekanntlich in der Wahlaufnahmeeinrichtung von Fernmelde-, insbe sondere Fernsprechanlagen vorgesehen ist.
Es wird schon lange angestrebt, die Signalge schwindigkeit bei der Wahl in Fernmeldeanlagen zu erhöhen. Die Impulswahl, bei der die Ziffern durch eine entsprechende Anzahl von Stromunterbrechun gen der Anschlussleitung gebildet werden, ist dafür nicht geeignet. Es wird daher immer mehr der Weg beschritten, die Ziffern durch ein Kodezeichen zu bilden, das in einem Impuls über die Leitung über tragen werden kann. An die Stelle des Nummern schalters tritt eine Tastatur mit mehreren Tasten. Jeder Taste sind entsprechend dem gewählten Kode Kontakte zur Einschaltung verschiedener Stromkreise zugeordnet. Es sind schon eine Vielzahl von Signal verfahren für diese sogenannte Testwahl bekannt geworden.
Alle diese Verfahren lassen sich in zwei grosse Gruppen, die Gleichstrom- und die Tonfre- quenzverfahren, einteilen. Da bei den Gleichstromver fahren stets über die Anschlussleitung mehrere Strom bereiche zu unterscheiden sind, ist ihre Anwendung nur beschränkt möglich. Diese Verfahren sind ausser dem auf induzierteStörspannungen störanfälliger als die Tonfrequenzverfahren. Bei den Tonfrequenzverfahren liegt das Problem bei dem Schutz gegen Falschwahl durch Sprachbeeinflussung.
Um diese Schwierigkeit zu vermeiden, sehen viele Tonfrequenzverfahren ein getrenntes Wahlbegleitzeichen neben dem Kodezei- chen vor. Als Wahlbegleitzeichen wurde schon der Speisestrom der Station selbst verwendet, der für die Dauer der Signalgabe stark reduziert und/oder um gepolt oder zu Beginn der Signalgabe nur kurzzeitig unterbrochen wird. Diese Gleichstrombegleitzeichen werden in der Wahlaufnahmeeinrichtung ausgewertet und zur Anschaltung der Kodeempfänger verwen det.
Diese Empfänger nehmen dann das tonfrequent übertragene Kodezeichen auf, ohne dass eine Beein flussung über das Mikrophon der Station erfolgen kann, da dieses während der Signalgabe abgeschaltet wird. Damit ist sichergestellt, dass in der Wahlauf- nahmeeinrichtung nur während der Signalgabe von der Teilnehmerstelle die Kodeempfänger empfangs bereit geschaltet sind.
Eine fälschliche Anschaltung der Kodeempfänger ist nicht möglich, da das Wahl- begleitzeichen, solange es ein Gleichstromzeichen ist, durch. die Sprache nicht imitiert werden kann. Wird ein tonfrequentes Begleitzeichen gewählt, dann wird eine Frequenz ausserhalb des Sprachbereiches bevor zugt.
Mit der Einführung des Wahlbegleitzeichens' ist also ein tonfrequentes Signalverfahren geschaffen, das die übertragung der Wahlinformation von der Teilnehmerstelle zurWahlaufnahmeeinrichtung sicher stellt, ohne durch die Sprechspannungen von der Teilnehmerstelle gestört zu werden. In vielen Fern sprechsystemen müssen jedoch auch während des Verbindungsaufbaues Hörtonzeichen oder Ansagen zu der rufenden Teilnehmerstelle übertragen werden.
Diese Zeichen oder Ansagen gelangen von der ab gehenden Sprechleitung über die Wahlaufnahmeein- richtungen, an der auch die Kodeempfänger ange schaltet sind. Sind die Kodeempfänger angeschaltet, dann besteht die Möglichkeit, dass durch Spannungen über die abgehende Leitung der Wahlaufnahmeein- richtungen ein zur Auswertung anstehendes Kode zeichen verfälscht wird.
Man kann nun versuchen, diese Störungsmöglichkeit dadurch zu beseitigen, dass die Kodeempfänger über eine Gabelschaltung in der Wahlaufnahmeeinrichtung angeschaltet werden, so dass nur die von der Teilnehmerstelle kommenden Spannungen auf die Kodeempfänger gelangen, die Kodeempfänger von der abgehenden Leitung jedoch entkoppelt sind. Da die Wahlaufnahmeeinrichtungen zentralisiert sind und an die verschiedensten Leitun gen angeschaltet werden, kann nur eine mittlere Nachbildgüte der Gabelschaltung erreicht werden.
Die Störungsmöglichkeit ist damit nich vollständig zu beheben, und die Sprechverbindung über die Wahlaufnahmeeinrichtung ist ausserdem mehr oder weniger bedämpft.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Empfangsein richtung für tonfrequente Tastwahl-Kodezeichen mit getrenntem Wahlbegleitzeichen zu schaffen, die durch Hörtonzeichen und Ansagen, die von der abgehenden Leitung über die Wahlaufnahmeeinrichtung über tragen werden, nicht gestört werden kann.
Die er findungsgemässe Empfangseinrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Sprechadern über die Wahl aufnahmeeinrichtung wechselstrommässig weiterge führt sind und in der Wahlaufnahmeeinrichtung nur der Empfänger für das Wahlbegleitzeichen empfangs bereit geschaltet ist,
dass nach jedem Ansprechen des Empfängers für das Wahlbegleitzeichen die Kodeemp- fänger nur kurzzeitig empfangsbereit geschaltet und in dieser Zeitspanne die weiterführende Leitung und der Wähltonsender in der Wahlaufnahmeeinrichtung un wirksam geschaltet werden und dass nach der Aus wertung oder Speicherung eines von der Teilnehmer stelle in dieser Zeitspanne ausgesandten Kodezeichens die Überwachung auf das Ende des Zeichens über den Empfänger für das Wahlbegleitzeichen übernommen wird.
Auf diese Weise wird erreicht, dass bei der Aus wertung der Kodezeichen wirklich nur die von der Teilnehmerstelle eintreffenden Spannungen auf die Kodeempfänger gelangen.
Nach dem Aufnehmen des Zeichens werden bei einem Ausführungsbeispiel die Kodeempfänger sofort wieder unwirksam geschaltet und die Sprechver bindung über die Wahlaufnahmeeinrichtung wieder hergestellt. Diese Unterbrechung der Sprechleitung ist ohne weiteres tragbar, da diese Zeit nur so be messen sein muss, dass die Kodeempfänger sicher an sprechen können.
Da diese Zeit in der Grössenordung von 10 bis 20 ms liegt, wird die Sprechverständigung durch diese Unterbrechung nicht verschlechtert. Die Überwachung auf das Ende des Tastendruckes wird über den Empfänger für das Wahlbegleitzeichen durchgeführt. Damit ist sichergestellt, dass ein Kode zeichen nur einmal registriert wird und die Unterbrechung der Sprechleitung unabhängig von der Dauer des ausgesandten Kodezeichens wird.
Bei der Auswertung der Kodezeichen können in bekannter Weise Kodekontrolleinrichtungen vorgesehen werden, so dass fehlerhaft übertragene Zeichen erkannt oder gar korrigiert werden. Wird als Wahlbegleitzeichen eine Frequenz im Sprachband verwendet, dann wird nach einer weiteren Ausgestaltung der Empfangs einrichtung keine Auswertung bzw. Fehlersignali- sierung vorgenommen, wenn der Empfänger für das Wahlbegleitzeichen in der Unterbrechungszeit wieder abfällt.
In diesem Falle ist das Ansprechen des Emp fängers für das Wahlbegleitzeichen durch zum Teil nehmer übertragene Spannungen ausgelöst worden. Die Unterbrechungszeit ist daher auch grösser zu wählen als die maximale Abfallzeit des Empfängers für das Begleitzeichen. Hier empfiehlt es sich, einen Tonfrequenzempfänger einzusetzen, der beim Ab schalten der Eingangsspannungen sehr schnell abfällt.
Die Einspeicherung eines Kodezeichens erfolgt daher erst nach der Unterbrechungszeit, wenn über die Kodekontrolleinrichtung ein echtes Zeichen und über den Empfänger das Wahlbegleitzeichen angeboten werden. Trifft in diesem Falle ein fehlerhaftes Kode zeichen ein, dann wird über die Kodekontrolleinrich- tung die Aussendung eines besonderen Aufmerksam keitszeichens zu dem bei abgehobenem Handapparat dauernd angeschalteten Hörkreis der Teilnehmer stelle veranlasst.
Werden aus der Wahlaufnahme einrichtung auch Kodezeichen auf die weiterführende Leitung eingespeist, dann wird erfindungsgemäss die Sprechleitung hinter den Empfängern abgeschaltet und die Kodezeichen direkt auf die weiterführende Leitung abgegeben. Die Erfindung wird anhand der beiliegenden Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 im Prinzip die Übertragungsstrecke, Fig. 2 die Sendeseite und Fig. 3 die erfindungsgemässe Empfangseinrichtung.
In Fig. 1 ist die Teilnehmerstelle TSt gezeigt, die über die Anschlussleitung mit dem Amt und nach der Belegung mit einem Speisesatz SS verbunden ist. über einen Suchwähler<I>SW</I> ist bei der Belegung eine Wahlaufnahmeeinrichtung RG mit den Empfängern für das Wahlbegleitzeichen (BE) und die Kodezeichen (CE) angeschaltet worden.
über die Wahlaufnahme- einrichtung wird der Verbindungsaufbau gesteuert. Der Speisesatz SS wird erst aktiv, wenn sich die Wahlaufnahmeeinrichtung RG nach dem Verbin dungsaufbau abschaltet. Um die während des Ver bindungsaufbaues über die der Wahlaufnahmeein- richtung nachfolgenden Verbindungsabschnitte ein treffenden Hörtonzeichen oder Ansagen zum Teil nehmer weiterleiten zu können, muss über die Wahl aufnahmeeinrichtung eine Sprechverbindung durch geschaltet sein.
Dies führt aber zu den vorher erwähnten Störungsmöglichkeiten bei der Übertragung der tonfrequenten Kodezeichen von der Teilnehmer stelle.
Fig. 2 zeigt schematisch die Sendestelle. Die Stationsschaltung St wird bei Aussenden eines Kode zeichens mit einem allen Tasten gemeinsamen Kon takt Tg abgeschaltet und dafür der Generator G1 für das Wahlbegleitzeichen angeschaltet. Bei dem gewählten Ausführungsbeispiel ist dies ein Tonfre- quenzgenerator mit einer ausserhalb des Sprachbandes liegenden Frequenz. über den Tasten individuell zugeordnete Kontakte T1 ... TO wird das Kode- zeichen gebildet.
Der Einfachheit halber wird ange nommen, dass darüber ein Tonfrequenzgenerator G2 auf 10 verschiedene Frequenzen eingestellt wird. Alle diese Frequenzen sind im Sprachband angeordnet. Die Erfindung ist nicht auf dieses Ausführungsbeispiel beschränkt. Die Wahlbegleitzeichen können verschie dener Natur sein, z. B. Gleichstromzeichen oder auch Tonfrequenzkombinationen im Sprachband, und der Signalkode kann beliebig aufgebaut sein. Bei allen tonfrequenten Signalverfahren, die ein getrenntes Wahlbegleitzeichen verwenden, ist die erfindungs gemässe Empfangseinrichtung einsetzbar.
Fig. 3 zeigt die Empfangseinrichtung. Die Sprech adern<I>a, b</I> führen über den Verbindungssatz<I>SS</I> zur Teilnehmerstelle. über einen Hochpassübertrager wird primärseitig die Speisespannung angelegt. Die Ausgangsseite des Übertragers führt über die Sprech adern a1, b1 auf die weiterführenden Verbindungs abschnitte. über getrennte Wicklungen des Über tragers sind der Wählzeichengenerator <I>WG</I> und die Empfänger<I>BE,</I> CE angeschaltet.
Der Wählzeichen- generator <I>WG</I> wird über den Kontakt wz gesteuert. In der Empfangseinrichtung ist der Empfänger<I>BE</I> für das Wahlbegleitzeichen dauernd mit der Sprech leitung verbunden. Trifft die Wahlinformation ein, dann spricht der Empfänger BE auf das Wahlbegleit- zeichen an und schaltet die Kodeempfänger CE an.
Damit diese Empfänger nicht auf Spannungen an sprechen, die über die Sprechadern a1, b1 eintreffen, wird über ein Taktmittel T die abgehende Leitung al, b1 kurzzeitig über den Kontakt t1 abgeschaltet. Diese Zeit muss so gross sein, dass die Kodeempfänger CE sicher ansprechen. Ist diese Zeit beendet, dann wird der Eingang der Kodeempfänger CE über den Kontakt t4 wieder gesperrt und über den Kontakt t3 die Einspeicherung in den Speicher Sp eingeleitet.
D:r Kontakt t2 übernahm die Abschaltung des Wähl- tongenerators <I>WG.</I> Um eine richtige Speicherung zu erhalten, muss der Speicher Sp über die Kodekontroll- einrichtung CK ein echtes Kodezeichen angeboten be kommen, und ausserdem muss der Empfänger BE noch anstehen. Erst wenn Koinzidenz dieser drei Be dingungen vorliegt, dann wird die Einspeicherung vollzogen.
Fällt das echte Kodezeichen über die Kodekontrolleinrichtung CK weg, dann liegt ein fehlerhaft übertragenes Kodezeichen vor. In diesem Falle kann zu dem Teilnehmer ein besonderes Auf merksamkeitszeichen übertragen werden.
Die Ein speisung erfolgt ähnlich wie die Hörtöne aus dem Generator<I>WG.</I> Solange ein Wahlbegleitzeichen ver wendet wird, das durch Sprache nicht imitiert werden kann, ist keine weitere Vorkehrung in der Empfangs einrichtung mehr zu treffen, um eine störungsfreie Übertragung der Kodezeichen zu erhalten. Kann das Wahlbegleitzeichen durch Sprache imitiert werden, dann ist zu überwachen, dass in der Zeit der Unter brechung der abgehenden Leitung a1, b1 der Emp fänger<I>BE</I> nicht abfällt.
Trifft dies zu, dann würde der Wahlbegleitzeichenempfänger fälschlicherweise von Spannungen der abgehenden Leitung a1, b1 zum Ansprechen gebracht. Eine Störungsmeldung erübrigt sich dann. Die Kombinationen von Wahlbegleitzei- chen und den Kodezeichen müssen in diesem Falle jedoch sprachsicher sein.
Werden von der Wahlaufnahmeeinrichtung eigene Kodezeichen weiter übertragen, so ist die Einspeisung dieser Zeichen direkt auf die Leitung a1, b1 vorzu nehmen. Dabei ist die Verbindung zu den Empfän gern<I>BE</I> und CE zu unterbrechen, wie durch den Kontakt s angedeutet ist, der die Trennung der Lei tung und die Anschaltung der Kodesender TS vor nimmt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Empfangseinrichtung für tonfrequente Tastwahl- Kodezeichen mit getrenntem Wahlbegleitzeichen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprechadern (a, b) über die Wahlaufnahmeeinrichtung (EG) wechselstrommässig weitergeführt sind und in der Wahlaufnahmeeinrich- tung nur der Empfänger<I>(BE)</I> für das Wahlbegleitzei- chen empfangsbereit geschaltet ist, dass nach jedem Ansprechen des Empfängers (BE)für das Wahl- begleitzeichen die Kodeempfänger (CE) nur kurzzeitig (T) empfangsbereit geschaltet und in dieser Zeit spanne die weiterführende Leitung (a1, b1) und der Wähltonsender (WG) in der Wahlaufnahmeeinrich- tung unwirksam geschaltet werden und dass nach der Auswertung oder Speicherung eines von der Teilnehmerstelle (TSt) in dieser Zeitspanne<I>(T)</I> ausge sandten Kodezeichens die Überwachung auf das Ende des Zeichens über den Empfänger<I>(BE)</I> für das Wahlbegleitzeichen übernommen wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Empfangseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Wahlbegleitzeichen Schleifenunterbrechung oder Stromreduzierung auf der Anschlussleitung gewählt wird und dass dieses Zeichen über ein Schaltmittel im Speiseglied der Wahlaufnahmeeinrichtung aufgenommen wird.2. Empfangseinrichtung nach Patentanspruch, durch gekennzeichnet, dass für die Auswertung eines tonfrequenten Wahlbegleitzeichens ein entsprechend abgestimmter Tonfrequenzempfänger <I>(BE)</I> vorgese hen ist. 3. Empfangseinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich- net, dass die Kodeempfänger (CE) eine Kodekontroll- einrichtung (CK) steuern.4. Empfangseinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeich net, dass beim Abfall des Empfängers<I>(BE)</I> für das Wahlbegleitzeichen während der Zeitspanne (T) keine Auswertung der von den Kodeempfängern (CE) ange botenen Ausgangsinformation durchgeführt wird. 5.Empfangseinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeich net, dass die Zeitspanne (T) grösser als die maximale Ansprechzeit der Kodeempfänger (CE) und grösser als die maximale Abfallzeit des Empfängers<I>(BE)</I> für das Wahlbegleitzeichen gewählt wird. 6.Empfangseinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeich net, dass nach Ablauf der Zeitspanne (T) die Ein speicherung des Kodezeichens im Speicher (Sp) der Wahlaufnahmeeinrichtung nur erfolgt, wenn über die Kodekontrolleinrichtung (CK) ein echtes Zeichen und über den Empfänger<I>(BE)</I> das Wahlbegleitzeichen angezeigt werden. 7.Empfangseinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeich- net, dass bei fehlerhaft ermitteltem Kodezeichen ein besonderes Aufmerksamkeitszeichen zu dem bei ab gehobenem Handapparat dauernd angeschalteten Hör kreis der Teilnehmerstelle übertragen wird. B.Empfangseinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeich net, dass beim Weitersenden von tonfrequenten Kode zeichen aus der Wahlaufnahmeeinrichtung die Sprech leitung hinter den Empfängern<I>(BE,</I> CE) abgeschaltet und die Kodezeichen direkt auf die weiterführende Leitung (a1, b1) gegeben werden.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST19490A DE1164517B (de) | 1962-07-17 | 1962-07-17 | Empfangseinrichtung fuer tonfrequente Tastwahl-Codezeichen mit getrenntem Wahlbegleitzeichen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
| DEST20480A DE1214276B (de) | 1963-04-06 | 1963-04-06 | Schaltungsanordnung zum Auswerten von Kombinationssignalen |
| DEST21410A DE1203319B (de) | 1963-04-06 | 1963-12-04 | Schaltungsanordnung fuer die Wahlaufnahme-einrichtungen einer Fernsprechvermittlungsanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH407244A true CH407244A (de) | 1966-02-15 |
Family
ID=27212462
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH861663A CH407244A (de) | 1962-07-17 | 1963-07-10 | Empfangseinrichtung für tonfrequente Tastwahl-Codezeichen mit getrenntem Wahlbegleitzeichen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH407244A (de) |
| DE (1) | DE1164517B (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL7113750A (de) * | 1971-10-07 | 1973-04-10 |
-
1962
- 1962-07-17 DE DEST19490A patent/DE1164517B/de active Pending
-
1963
- 1963-07-10 CH CH861663A patent/CH407244A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1164517B (de) | 1964-03-05 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1141343B (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechteilnehmerstationen mit einer Tastwahlvorrichtung | |
| DE1136747B (de) | Signalverfahren und Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Tastwahl | |
| CH407244A (de) | Empfangseinrichtung für tonfrequente Tastwahl-Codezeichen mit getrenntem Wahlbegleitzeichen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen | |
| DE1219536B (de) | Reihenanlage mit tonfrequenter Tastwahl | |
| AT237051B (de) | Empfangseinrichtung für tonfrequente Tastwahl-Codezeichen mit getrenntem Wahlbegleitzeichen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen | |
| DE2001669A1 (de) | Datenuebertragungseinrichtung | |
| DE2606794C2 (de) | Schaltungsanordnung für Teilnehmerstationen mit Tastatur in Fernmelde- insbesondere Fernsprechanlagen | |
| DE2624031A1 (de) | Einrichtung zum fuehlen und feststellen von ankommenden signalen | |
| DE4408324C2 (de) | Kompakt-Fernsprechendgerät | |
| DE2520925A1 (de) | Schaltungsanordnung zum mithoeren von gespraechen ohne mitsprechmoeglichkeit | |
| DE1487899C3 (de) | Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, in denen während des Verbindungsauf baus Zeichenempfänger oder Register in den Verbindungsweg eingeschleift werden | |
| AT236466B (de) | Schaltungsanordnung für eine relaislose, tastengesteuerte Wechselsprechanlage der Verkehrsart "Jeder mit Jedem" | |
| DE1090271B (de) | Selbsttaetige Einrichtung zur telefonischen UEbermittlung von Messwerten verschiedenartiger Messgroessen an Fernsprechteilnehmer | |
| DE690139C (de) | Schaltungsanordnung zur tonfrequenten Signalgabe ueber Verbindungsleitungen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb | |
| DE761165C (de) | Schaltungsanordnung fuer Tonfrequenzsignalgabe ueber Teilnehmerleitungen | |
| DE3002392C2 (de) | Schaltungsanordnung zur Einspeisung eines Sonderwähltones für auf den Fernsprechauftragsdienst umgeschaltete Fernsprechanschlüsse | |
| DE1108748B (de) | Schaltungsanordnung fuer mit einem Transistor ausgeruestete Teilnehmerstationen | |
| DE1165099B (de) | Empfangseinrichtung fuer tonfrequente Tastwahl-Codezeichen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen | |
| DE1277368C2 (de) | Schaltungsanordnung fuer empfangsanlagen mit nach einem tonfrequenzcode uebermittelten signalen | |
| AT227792B (de) | Telephon-Teilnehmerschaltung | |
| AT234777B (de) | Schaltungsanordnung zur Unterscheidung der Art der Wählinformationen in einem Vermittlungs-, vorzugsweise Fernsprechvermittlungsamt | |
| DE1292214B (de) | Einrichtung zur Fernbetaetigung elektrischer Geraete, insbesondere von Diktiergeraeten, ueber Telefonapparate | |
| DE1042657B (de) | Verfahren und Einrichtung zur Vermeidung falscher Zeichengabe bei unbeabsichtigten, kurzzeitigen Verbindungsunterbrechungen in Mehrkanal-Traegerfrequenz-Fernsprechsystemen | |
| AT221595B (de) | Schaltungsanordnung für eine Empfangseinrichtung in doppelgerichteten Wechselstrom-Übertragern | |
| DE1026364B (de) | Nachrichtenuebertragungssystem, bei dem im vorzugsweise mehrfach ausgenutzten UEbertragungsweg wenigstens eine UEberwachungsfrequenz uebertragen wird |