CH407302A - Aus einzelnen Blechsegmenten geschichteter Läufer einer elektrischen Grossmaschine - Google Patents

Aus einzelnen Blechsegmenten geschichteter Läufer einer elektrischen Grossmaschine

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Publication number
CH407302A
CH407302A CH1361062A CH1361062A CH407302A CH 407302 A CH407302 A CH 407302A CH 1361062 A CH1361062 A CH 1361062A CH 1361062 A CH1361062 A CH 1361062A CH 407302 A CH407302 A CH 407302A
Authority
CH
Switzerland
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sheet metal
holes
metal segments
bolts
joints
Prior art date
Application number
CH1361062A
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English (en)
Inventor
Horst Dipl Ing Bendziula
Original Assignee
Licentia Gmbh
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Publication of CH407302A publication Critical patent/CH407302A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K1/00Details of the magnetic circuit
    • H02K1/06Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
    • H02K1/22Rotating parts of the magnetic circuit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

Description


  Aus einzelnen Blechsegmenten geschichteter Läufer  einer elektrischen Grossmaschine    Grosse elektrische Maschinen werden, sofern ihre  Läufer aus einzelnen Blechen hergestellt sind, aus       Fertigungsründen    zumeist aus einzelnen     Blechsegmen-          ,en    aufgebaut.

   Hierbei bilden jeweils eine Anzahl von  Blechsegmenten, die in Umfangsrichtung stumpf     an-          einanderstossen,    gemeinsam ein ringförmiges Läufer  blech und mehrere dieser Läuferbleche dann das     ge-,          ,amte        Läuferblechpaket.    Aus mechanischen und  magnetischen bzw. elektrischen Gründen werden dabei  die Stossstellen nicht zueinander fluchtend angeordnet;  d.     h.,    dass die einzelnen Blechsegmente von Blechlage  zu Blechlage mit ihren Stossstellen in Umfangsrich  tung zueinander versetzt sind. Zum Zusammenhalten       sind    in den Blechsegmenten Löcher bzw.

   Lochgruppen       angeordnet,    durch welche Bolzen als tragendes und  haltendes Bauelement geführt werden.  



  Die Fertigung und der Zusammenbau geschieht  dann auf folgende Weise: Nach dem Stanzen der  einzelnen Segmente werden diese geschichtet und die  dann in     achsparaller    Richtung fluchtenden Löcher  bzw. Lochgruppen beispielsweise so weit aufgerieben,       dass    die durch sie     hindurchzuführenden    Bolzen ge  nügend Platz, wenn auch mit enger Toleranz, haben.  Nach dem Einführen der Bolzen wird dann das  Blechpaket durch geeignete Massnahmen mit der  Läuferwelle verbunden und so alles zusammenge  halten.  



  Bei einer anderen bekannten Anordnung werden  die Löcher bzw. Lochgruppen von vornherein so gross  ausgeführt, dass auch nach erfolgtem Zusammenbau  und trotz der dabei entstehenden Fertigungsungenauig  keiten noch die Bolzen hindurchgeführt werden kön  nen. Auch in diesem Falle wird danach der Läufer  einer Schleuderprobe     unterworfen,    bei welcher sich    die einzelnen Blechsegmente mit einem Teil ihrer  Lochwandungen einseitig und mehr oder weniger eng  an die Bolzen anlegen, während auf der anderen Seite  des Bolzens ein relativ grosser Zwischenraum zwischen  diesem und der Lochwandung entsteht. -Die bereits  vor der Schleuderprobe eingetriebenen Keile werden  dann zum Ausgleich der so entstandenen Zwischen  räume nachgetrieben.  



  Allen diesen Ausführungen haften folgende Nach  teile an: Das Aufreiben sämtlicher Löcher verlangt  einen erheblichen Arbeitsaufwand und demgemäss  eine Verteuerung der elektrischen Maschine, wobei  noch nicht einmal ein sattes Anliegen sämtlicher Blech  segmente bzw. deren Lochwandungen an den Bolzen  gewährleistet ist. Ähnliches gilt auch für die Fertigung  nach dem Prinzip des     Nachkeilens.     



  Allen bekannten Ausführungen haftet jedoch noch  ein weiterer Nachteil an, der anhand der Zeichnung  weiter unten beschrieben wird und zusammen mit  den soeben genannten Nachteilen als Aufgabe der  Erfindung beseitigt werden soll.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein aus Blechseg  menten geschichteter Läufer einer elektrischen Gross  maschine, bei welchem die Blechsegmente mittels  Bolzen, welche durch in jenen angeordnete Löcher  geführt sind, untereinander fest verbunden sind.     Er-          findungsgemäss    sind nur die den Stossstellen der  Blechsegmente benachbarten Löcher mit enger Tole  ranz zu den in ihnen angeordneten Bolzen ausgebildet,  und in den übrigen Löchern sind die Bolzen durch  vergrösserte Ausbildung der jeweiligen Lochdurch  messer nicht anliegend.  



  Die Erfindung wird anhand der Zeichnung bei  spielsweise beschrieben, bei welcher die     Fig.    1 ein      aufgeschnittenes Paket von Blechsegmenten in be  kannter Ausführung darstellt.     Fig.    2 dasselbe, nach  der Erfindung ausgebildet und     Fig.    3 eine Draufsicht  zu     Fig.    2.     Fig.    4 zeigt wie     Fig.    3 eine Draufsicht,  wobei jedoch die Löcher durch Lochgruppen ersetzt  sind.  



  Bei der bekannten Ausbildung eines aus Blech  segmenten 1 bis 12 geschichteten Blechpaketes nach  der     Fig.    1 sind die Stossstellen mit 13 bezeichnet und  von Blechlage zu Blechlage versetzt angeordnet. Die  einzelnen Bohrungen, durch welche     Bolzen    14 und 18  hindurchgeführt werden, sind (zur besseren Erläute  rung in vergrösserter Form gezeichnet) aus Fertigungs  gründen in ihrem Durchmesser nie so genau aus  führbar, dass sie von allen Seiten eng an den jeweili  gen Bolzen 14 bis 18 anliegen.  



  Ausserdem werden insbesondere durch mecha  nische Beanspruchungen die Blechsegmente 1 bis 12  in Umfangsrichtung, d. h. in der     Fig.    1 nach links  oder rechts, geschoben, so dass die in ihnen ange  ordneten und jeweils einem der Bolzen 14 bis 18  zugeordneten Löcher zueinander auch nicht exakt       fluchte:.    Es ergibt sich dann also ein entweder nur  einseitiges Anliegen eines der Blechsegmente 1 bis 12  an den     Bolzen    14 bis 18, z. B. Blechsegment 1 von  rechts am Bolzen 14.

   Aus der     Fig.    1 ist auch ersicht  lich, dass zu einem definierten Anlegen eines Loches  an einen Bolzen jeweils     zweckmässigerweise    nur das  Loch vorzusehen ist, welches den Stossstellen 13 am  nächsten liegt; im anderen Falle treten, ebenfalls aus  Fertigungsgründen, insbesondere     Verwölbungen    als  unerwünschte Nebenerscheinungen auf.  



  Man wird also nur die den Stossstellen 13 am  nächsten liegenden Löcher mit zum Bolzen enger  Toleranz ausführen, während die übrigen Löcher mit  einem wesentlich grösseren Durchmesser auszubilden  sind und dadurch nicht an den entsprechenden Bolzen  zur Anlage gelangen. Eine derartige Ausbildung ist  in der     Fig.    2 dargestellt, bei weicher z. B. der Bolzen  14 nur das Blechsegment 1, der Bolzen 15 nur die  Blechsegmente 2, 3 und 11 trägt, wodurch also die  Blechsegmente ausschliesslich über die den Stossstellen  benachbarten Löcher gehalten werden. Die übrigen an  den     Bolzen    14 und 15 angeordneten Blechsegmente 3,  5, 7, 9, 11 liegen dagegen nicht an ihnen an.  



  Hierdurch wird also vermieden, dass an den Bol  zen 14 bis 18     undefinierte    Kräfte angreifen und dass  ausserdem, z. B. bei zu engem Lochabstand, ein     Ver-          wölben    der zwischen zwei Bolzen angeordneten Teile  eines Blechsegmentes und damit eine zusätzliche un  nötige Beanspruchung verursacht wird.  



  Eine Draufsicht auf die     Fig.    2,     ungeschnitten,     zeigt die     Fig.    3, bei welcher jedoch die     Bolzen    14  bis 18 weggelassen wurden. Nur die unmittelbar der  Stossstelle 13 benachbarten Löcher 19, 20 der Blech  segmente 1, 2 haben einen Durchmesser mit enger  Toleranz zu den entsprechenden Bolzen, während die       darunterliegenden    Löcher der weiteren Bleche an den  Bolzen wegen ihres vergrösserten Durchmessers nicht  anliegen.

   Die Löcher 21 bis 23 sind zumindest hin-    sichtlich des sichtbaren, oberen Blechsegmentes 2 mit  einem grösseren Durchmesser ausgebildet und erst  der Durchmesser eines oder mehrerer Löcher in dar  unterliegenden Blechsegmenten ist, sofern es sich je  weils um ein einer Stossstelle benachbartes Loch  handelt, mit eng toleriertem Durchmesser ausgebildet.  



  Bei der Fertigung ist es ausserdem zweckmässig,  die Bleche vor dem Schichten hinsichtlich ihrer Löcher  geringeren Durchmessers mit einem solchen auszubil  den, der kleiner ist als der des entsprechenden Bolzens.  Nach dem Schichten der einzelnen Blechsegmente wird  man dann diese Löcher aufreiben und somit ein Hin  durchführen der jeweiligen Bolzen ermöglichen. Da  jedoch, im Gegensatz zu dem Aufreiben in bekannten  Ausführungen, in der nach der Erfindung vorge  schlagenen Weise jeweils nur eine geringere Anzahl  von Löchern pro Blechsegment aufgerieben werden  muss, also z. B. in der     Fig.    2 hinsichtlich des den  Bolzen 14 umgebenden und achsparallel fluchten  sollenden Loches nur das     Loch    des Blechpaketes 1,  wird erheblicher Arbeitsaufwand eingespart.  



  Bildet man die Löcher nicht, wie in     Fig.    3 ange  geben, lediglich in Umfangsrichtung hintereinander  liegend sondern auch in radialer Richtung hinter  einander liegend aus (s.     Fig.    4), so dass also insoweit  Lochgruppen 22 bis 24 entstehen, deren einzelne  Löcher 25 bis 29 jeweils zueinander radial fluchtend  sind, so sind statt der den Stossstellen benachbarten  Löcher 19, 20     (Fig.    3) nunmehr die den Stossstellen  benachbarten Lochgruppen 22, 23     (Fig.    4) in Weiter  bildung des Gegenstandes der Erfindung mit kleine  rem Durchmesser auszubilden.

   Diese Anordnung wird  besonders vorteilhaft bei     Wasserkraftgeneratoren    mit  senkrechter Welle angewandt wo grosse Kräfte zu  beherrschen sind und daher eine     grösse    Zahl von  Bolzen und Löchern erforderlich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aus einzelnen Blechsegmenten geschichteter Läufer einer elektrischen Grossmaschine, bei welchem die Blechsegmente mittels Bolzen untereinander fest ver bunden sind, die durch in den Blechen angeordnete Löcher geführt sind, untereinander fest verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass nur die den Stoss- stellen der Blechsegmente benachbarten Löcher mit enger Toleranz zu den in ihnen angeordneten Bolzen ausgebildet sind und die Bolzen in den übrigen Löchern durch vergrösserte Ausbildung der jeweiligen Lochdurchmesser nicht anliegend sind. UNTERANSPRUCH Läufer nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass nur die den Stossstellen benachbarten Löcher, die z.
    B. in Lochgruppen angeordnet sind, vor dem Schichten enger als die entsprechenden Bolzen ausbildet sind und erst nach dem Schichten gemeinsam so weit aufgerieben werden, dass die ent sprechenden Bolzen mit enger Toleranz an den Lochwänden anliegen.
CH1361062A 1961-12-13 1962-11-20 Aus einzelnen Blechsegmenten geschichteter Läufer einer elektrischen Grossmaschine CH407302A (de)

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DEL40705A DE1140637B (de) 1961-12-13 1961-12-13 Aus einzelnen Blechsegmenten geschichteter Laeufer elektrischer Grossmaschinen

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CH407302A true CH407302A (de) 1966-02-15

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ID=7269166

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CH1361062A CH407302A (de) 1961-12-13 1962-11-20 Aus einzelnen Blechsegmenten geschichteter Läufer einer elektrischen Grossmaschine

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DE (1) DE1140637B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4720649A (en) * 1985-08-12 1988-01-19 Societe Europeenne De Propulsion Large diameter radial magnetic bearing

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4720649A (en) * 1985-08-12 1988-01-19 Societe Europeenne De Propulsion Large diameter radial magnetic bearing

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Publication number Publication date
DE1140637B (de) 1962-12-06

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