CH407372A - Verfahren zur Herstellung neuer wasserlöslicher Küpenfarbstoffe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer wasserlöslicher Küpenfarbstoffe

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CH407372A
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B6/00Anthracene dyes not provided for above

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Description


  Verfahren zur     Herstellung    neuer     wasserlöslicher        Küpenfarbstoffe       Es sind     zahlreiche        Küpenfarbstoffe,    z. B. aus  den amerikanischen Patentschriften     Nrn.    2 559 596,  2742466,<B>2691022, 2666767, 2662902,</B>  2 645 646, 2 642 444, 2 642 442, 2<B>531</B>465 und  2 531464 oder den englischen     Patentschriften        Nrn.     623 997 und 623 998 bekannt, die eine an ein       Kohlenstoffatom    des     ehromophoren    Systems direkt  gebundene     Halogenalkylgruppe,    vor allem eine Chlor  methylgruppe, aufweisen.  



  Es wurde nun gefunden, dass diese klassischen       Küpenfarbstoffe,    die eine an ein     Kohlenstoffatom     eines     heterocyclischen    oder     insbesondere    aromati  schen Kernes des     Farbstoffmoleküls    direkt gebun  dene, d. h.

   nicht durch ein     Heteroatom    unterbrochene       Halogenalkylgruppe,    vorzugsweise eine     niedrigmole-          kulare        Halogenalkylgruppe    mit höchstens 4 Kohlen  stoffatomen, wie eine Bromäthyl- oder insbesondere  eine     Chlormethylgruppe    aufweisen, in einfacher  Weise in mindestens vorübergehend     wasserlösliche     Derivate übergeführt werden können, wenn man sie  mit     Schwefelsäureanhydrid        enthaltender    Schwefel  säure, d. h. mit     Oleum,    bei Raumtemperatur oder bei  höchstens nur schwach erhöhter Temperatur, z. B.

    bei 10 bis höchstens 45 , behandelt.  
EMI0001.0027     
    über eine Doppelbindung miteinander verbunden  sind. Als     Anthrachinoneinheiten    sind hierbei nicht  nur die reinen     9"10-Dioxoanthracenringe,    sondern    Das     erfindungsgemässe    Verfahren ist somit da  durch gekennzeichnet, dass man     Küpenfarbstoffe,    die  eine an ein     Kohlenstoffatom    eines     heterocyclischen     oder aromatischen     Ringes    des     Farbstoffmoleküls    di  rekt gebundene     Halogenalkylgruppe    aufweisen,

   mit       Schwefelsäureanhydrid    enthaltender Schwefelsäure bei  Raumtemperatur bis höchstens nur schwach erhöhter  Temperatur behandelt.  



  Mit Vorteil     verwendet    man beim     vorliegenden     Verfahren     als    Ausgangsstoffe durch     Chlormethylie-          rung    hergestellte     Chlormethylderivate    von     Küpenfarb-          stoffen,    die mindestens 5     aneinander    kondensierte  Ringe oder mindestens 2     Anthrachinoneinheiten    auf  weisen.

   Als solche     Küpenfarbstoffe    sind insbesondere  diejenigen der     Anthrimidcarbazol-,        Anthanthron-,          Indanthron-;        Acedianthron-,        Naphthalintetracarbon-          säure-,        Perylentetracarhonsäureanilid    ,     Dibenzan-          thron-,        Isodibenzanthron-,        Flavanthron-,        Pyranthron-          und        Dibenzpyrenchinonreihe,

      sowie     Bisanthrachino-          nylderivate    zu     erwähnen,    deren     zwei        Anthrachinon-          einheiten    direkt oder z.

   B. über eine     Imidazol-,          Thiazol-,        Oxazol-,        Oxdiazol-,        Triazin-    oder eine       -CO-R-CO-Brücke    (worin R eine direkte Bindung,       eine        Alkylen-    oder     eine        Arylengruppe    ist)     oder        wie     in den Verbindungen    auch     Thiophanthronreste    und dergleichen, sowie die       9,10-Dioxoanthracenringe    zu verstehen, welche einen  einzigen     ankondensierten,

          carbocyclischen    oder hete-           rocyclischen    Ring aufweisen und welche     Anthra-          chinonküpenfarbstoffe    ergeben. Gegebenenfalls kön  nen die     erwähnten        Küpenfarbstoffe    auch     hydrophile     Gruppen, wie z. B.     Schwefelsäuregruppen,    aufweisen.  



  Die erfindungsgemässe Umsetzung     chloralkylier-          ter        Küpenfarbstoffe    mit     Oleum    wird zweckmässig  bei Raumtemperatur vorgenommen. Dabei kann 1  bis 30     %        iges        Oleum    verwendet werden.

   Die Um  setzung geschieht vorteilhaft so, dass die Ausgangs  stoffe bei Raumtemperatur in     Oleum    gelöst werden,  nach fertiger     Sulfatierung    wird die Lösung auf Eis  gegossen, die entstandenen     Schwefelsäurehalbester     neutralisiert, d. h. in     Salze    überführt (vorzugsweise  mit     Alkalimetallhydroxyden)    und isoliert.  



  Gegenüber den klassischen     Küpenfarbstoffen    wei  sen die erfindungsgemässen mindestens eine     hydro-          phile    Gruppe aufweisenden     Küpenfarbstoffe    den Vor  teil eines besseren Egalisier- und     Durchfärbever-          mögens    auf; in der Apparatefärberei geben sie auch  bei auftretender Schaumbildung keine     Fehlfärbungen     durch Ausscheidung von     reoxydiertem    Farbstoff, und  die in der Färbung von     Wickelkörpern,    z. B.

   Kreuz  spulen oder     Tricots    auf der     Haspelkufe,    mit  klassischen     Küpenfarbstoffen    nötige.     Pigmentierung     fällt bei den     erfindungsgemässen        Farbstoffen    weg;

    sie können ferner in den rasch verlaufenden       Foulardierverfahren    in Form von Lösungen verwen  det werden und brauchen keine fein     disperse    Han  delsform und auch keine spezielle     Teigform,    so dass  die damit verbundenen Nachteile     (Instabilität    des       Teiges,    -Staub     und    Notwendigkeit eines oder     mehrerer     Arbeitsgänge zur Herstellung von fein     dispersen     Pulvern) verschwinden.

   Schliesslich lassen sie sich  in der Regel sehr leicht, oft schon bei Raumtempera  tur und     gegebenenfalls    mit ,milden     Reduktionsmitteln,     
EMI0002.0045     
    und gibt in Wasser graublaue Lösungen.  <I>Färbeverfahren A</I>  2,5 Teile     Farbstoff    werden in 500 Teilen Wasser  von 60  C gelöst.

   Der gelöste     Farbstoff    wird     ver-          küpt    in einem Färbebad enthaltend 20 Teile 30 %     iger     Natronlauge und 12 Teile     Natriumhydrosulfit    in         verküpen.    Sie weisen eine sehr gute Löslichkeit in  der     Küpe    auf, und speziell auf regenerierter     Cellulose     werden kräftige und sehr egale Färbungen erhalten,  die die gleiche Nuance wie die entsprechenden     Baum-          wollfärbungen    aufweisen.  



  Die mit den erfindungsgemässen mindestens 5  aneinander kondensierte Ringe oder mindestens 2       Anthrachinoneinheiten    aufweisenden Farbstoffen er  haltenen     Färbungen    sind auch     trockenreinigungsecht     und     migrationsecht.    Die gefärbten Gewebe können  daher mit Kunstharzen, beispielsweise mit     Poly-          vinylchlorid,    beschichtet werden, ohne dass der Farb  stoff in den Kunststoff     hineinmigriert,    was besonders  bei der Herstellung von Kunstledern wichtig ist.  



  In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die  Teile, sofern nichts anderes angegeben wird, Ge  wichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente, und die  Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben. Zwi  schen einem Gewichts- und einem     Volumteil    besteht  das gleiche Verhältnis wie zwischen Gramm und  Milliliter.  



  <I>Beispiel 1</I>  5 Teile     Bischlormethyl-dibenzanthron    werden in  80     Teilen    10 %     igem        Oleum    gelöst und 1 Stunde bei  20 bis 30  verrührt. Dann wird vorsichtig auf etwa  1000 Teile Eis gegossen und das ausgefallene Pro  dukt durch Filtration isoliert. Der gewonnene Filter  kuchen wird in 1500 Teilen Wasser bei 40 bis 50   suspendiert und mit     Natriumhydroxydlösung    genau  neutralisiert. Nach Zugabe von 150 Teilen Natrium  chlorid wird     abfiltriert    und das isolierte Produkt  unter Vakuum bei 90 bis 100  getrocknet.  



  Der so erhaltene neue     Küpenfarbstoff    entspricht  vermutlich der Formel    3500 Teilen Wasser. Man geht mit 100 Teilen gut  eingenetzter Baumwolle bei 60 C in dieses Färbebad  ein und     färbt    10 Minuten bei dieser Temperatur  unter Zugabe von 60 Teilen     Natriumchlorid.    Die  Temperatur wird nun auf 70  C erhöht und weitere      60 Teile     Natriumchlorid    zugegeben. Nach 15 Minu  ten wird die Färbetemperatur auf 80  C gesteigert  und noch 15 Minuten bei dieser Temperatur weiter  gefärbt.

   Dann wird die Baumwolle aus dem Bade       herausgenommen,    oxydiert,     neutralisiert,        .gründlich     kochend geseift, in warmem und kaltem Wasser  gespült und getrocknet. Man     erhält    eine blaugraue  Färbung von guten     Echtheiten.     



  <I>Beispiel 2</I>  Verwendet man im Beispiel 1 5 Teile     Bis-          chlormethylisodibenzanthron    und 80 Teile 20 %     iges          Oleum    bei einer Reaktionsdauer von 4 Stunden, er  hält man den Farbstoff der vermutlichen Formel  
EMI0003.0011     
    <I>Beispiel 4</I>  3,7 Teile der Verbindung der Formel  
EMI0003.0012     
    werden in 80     Teilen    10 %     igem        Oleum    gelöst und  während 22 Stunden bei Raumtemperatur verrührt.  Die Aufarbeitung erfolgt wie in Beispiel 1 angegeben.

      aus alkalischer     Hydrosulfitküpe    gibt er auf Baum  wolle und     regenerierte        Cellul'oseblauviolette    Fär  bungen von ausgezeichneten     Echtheiten.     



  <I>Beispiel 3</I>  5 Teile     Bischlormethylacedianthron    werden in  80 Teilen 20 %     igem        Oleum    gelöst und 24 Stunden  bei     Raumtemperatur    verrührt. Die Aufarbeitung er  folgt wie in Beispiel 1 beschrieben.  



  Der neue     Küpenfarbstoff    der vermutlichen For  mel  
EMI0003.0025     
    ist mit brauner Farbe     in    Wasser vollständig     löslich.     Gemäss dem in Beispiel 1 angegebenen Färbe  verfahren A     erhält    man mit diesem Farbstoff braune       Färbungen    von guten     Echtheiten.       Der neue     Küpenfarbstoff    der vermutlichen For  mel    
EMI0004.0001     
    ist mit brauner     Farbe    in Wasser vollständig löslich.  Gemäss dem im Beispiel 1 angegebenen Färbe  verfahren A erhält man mit diesem Farbstoff braune  Färbungen von guten     Echtheiten.     



  Die zuerst genannte Verbindung     kann    wie folgt  erhalten werden:    <I>Beispiel 5</I>  3,3 Teile der Verbindung der Formel  
EMI0004.0005     
    werden in 80 Teilen 10 %     igem        Oleum    gelöst und  während 24 Stunden bei Raumtemperatur     verrührt.     
EMI0004.0009     
    gibt aus     alkalischer        Hydrosulfitküpe    auf Baumwolle  und regenerierte     Cellulose        grünstichig    blaue     Fär-          bungen    von ausgezeichneten     Echtheiten.       10 Teile der Verbindung der Formel<I>Beispiel 6</I>  
EMI0004.0017     
    17,

  4 Teile     Diaminoacedianthron    werden in 250  Teilen     trockenem    Nitrobenzol zusammen mit 19  Teilen     p-Chlormethylbenzoylchlorid    während 7 Stun  den auf 110 bis<B>115'</B> erhitzt. Nach dem Abkühlen  wird     abfiltriert,    mit Benzol gewaschen und getrocknet.    Die     Aufarbeitung    erfolgt wie in Beispiel 1 angegeben.  Der neue     Küpenfarbstoff    der vermutlichen Formel    Die zuerst genannte Verbindung kann durch       Acylierung    des entsprechenden Amins mit     p-Chlor-          methylbenzoylchlorid    in Nitrobenzol bei 120  er  halten werden.

        werden in 200 Teilen     Oleum    von 20 %     S03-Gehalt     eingetragen und     während    einer Stunde bei Raum  temperatur verrührt. Dann wird auf 50      erhitzt    und  während 5 Stunden bei dieser Temperatur gerührt.  
EMI0005.0005     
    Gemäss Färbeverfahren A erhält man mit diesem  Farbstoff blaugrüne     Färbungen    von guten     Echtheiten.     



  Die zuerst genannte Verbindung kann durch    <I>Beispiel 7</I>    7,6 Teile der Verbindung der Formel  
EMI0005.0008     
    werden in 130 Teilen 96 %     iger    Schwefelsäure ein  getragen und     während    13 Stunden bei Raumtempe  ratur verrührt. Die rotbraune Lösung wird dann  auf 0  abgekühlt, und     innert    15     1Vlinuten    werden  147 Teile     Oleum    von 66 %     S03-Gehalt        zugetropft,     wobei die Temperatur auf etwa 20  ansteigt. Dann  
EMI0005.0016     
    Die Aufarbeitung erfolgt wie in Beispiel 1 beschrie  ben.  



  Der so erhaltene wasserlösliche     Küpenfarbstoff     entspricht vermutlich der Formel         Acylierung    des entsprechenden     Amins    mit     p-Chlor-          methylbenzolchlorid    in Nitrobenzol bei 120  er  halten werden.    wird auf 60  erhitzt, eine Stunde bei dieser Tempera  tur gehalten und weitere 7 Stunden bei 100 bis  105      gerührt.    Nach dem Abkühlen     wird    vorsichtig  auf Eis gegossen und analog Beispiel 1 aufgearbeitet.

    Der so erhaltene neue     Küpenfarbstoff    entspricht  vermutlich der Formel      Die zuerst genannte Verbindung kann erhalten  werden durch     Acylierung    von     4,4'-Diamino-1,1'-          dianthrimid    mit     p-Chlormethylbenzoylchlorid    in Ni  trobenzol bei 160 bis 170 .  



  <I>Färbeverfahren B</I>  1,5 Teile Farbstoff werden in 500 Teilen Wasser  von 60  C suspendiert. Der suspendierte Farbstoff  wird     verküpt    in einem Färbebad enthaltend 20 Teile  30 %     iger    Natronlauge und 12 Teile     Natriumhydro-          sulfit    in 3500 Teilen Wasser.

   Man geht mit 100  Teilen gut eingenetzter Baumwolle bei 60  C in    <I>Beispiel 8</I>    7,4 Teile der Verbindung der Formel  
EMI0006.0009     
         dargestellt    gemäss amerikanischem     .PatentNr.    2 742 466  Beispiel 12, durch     Chlormethylierung    von     2,4-Di-          (1'    -     anthrachinonylamino-    6 - (2"-     diphenylamino)-s-          triazin        mit        Bischlormethylaether    in 98 %     iger    Schwe  felsäure bei 5 bis 10 ,

   werden in 190 Teilen     Oleum     
EMI0006.0022     
         Färbeverfahren   <I>C</I>  2,0 Teile Farbstoff werden in 500 Teilen Wasser  von 60  C gelöst. Der gelöste Farbstoff wird ver-    dieses Färbebad ein und     färbt    10 Minuten bei dieser  Temperatur unter Zugabe von 60 Teilen Natrium  chlorid. Die Temperatur wird nun auf 70  C erhöht  und weitere 60 Teile     Natriumchlorid    zugegeben.  Nach 15     Minuten    wird die Färbetemperatur auf  80  C gesteigert und noch 15 Minuten bei dieser  Temperatur weitergefärbt. Dann     wird    die Baum  wolle aus dem Bad herausgenommen, oxydiert, neu  tralisiert, gründlich kochend geseift, in warmem und  kaltem Wasser gespült und getrocknet.

   Man erhält  eine     braunolive    Färbung.    von 10 %     S03-Gehalt    eingetragen und     während     23 Stunden bei Raumtemperatur verrührt. Die Auf  arbeitung     erfolgt    wie in Beispiel 1 beschrieben.  



  Der neue wasserlösliche     Küpenfarbstoff    entspricht  vermutlich der Formel         küpt    in einem Färbebad enthaltend 20 Teile 30 %     iger     Natronlauge und 12 Teile     Natriumhydrosulfit    in  3500 Teilen Wasser. Man geht mit 100 Teilen gut      eingenetzter Baumwolle bei 50  C in dieses Färbebad  ein und färbt 45 Minuten bei 50  C. Nach 10  Minuten     Färbedauer    werden 60 Teile     Natriumchlorid     zugegeben und nach 20 Minuten Färbedauer weitere  60 Teile     Natriumchlorid    zugesetzt.

   Dann wird die  Baumwolle aus dem Bad herausgenommen, oxydiert,  neutralisiert,     gründlich    kochend geseift, in warmem    und kaltem Wasser gespült und     getrocknet.    Man er  hält eine gelbe Färbung.  



  Nach den in den Beispielen 1 bis 8 angegebenen  Methoden können auch die nachfolgend angegebenen       Chlormethylverbindungen    verwendet werden, wobei  Farbstoffe entstehen, die in den in Klammern bei  gefügten Nuancen färben.  
EMI0007.0007     
  
    Monochlormethyldibenzanthron <SEP> (blau)
<tb>  Monochlormethyltrichlordibenzanthron <SEP> (blau)
<tb>  Monochlormethylisodibenzanthron <SEP> (violett)
<tb>  Monochlormethylbromisodibenzanthron <SEP> (violett)
<tb>  Mono-, <SEP> Di- <SEP> und <SEP> Trichlormethylpyranthron <SEP> (gelborange)
<tb>  Monochlormethyldibenzpyrenchinon <SEP> (gelb)
<tb>  Chlormethyl-2,8-diphenylanthrachinon  1':2'-(N)-5':6'-(N)-dithiazo1 <SEP> (gelb)
<tb>  Dichlormethylanthrachinondiacridon <SEP> (violett)

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von sulfatogruppen- haltigen Küpenfarbstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass man Küpenfarbstoffe, die eine an ein Kohlen stoffatom eines heterocyclischen oder aromatischen Ringes des Farbstoffmoleküls direkt gebundene Ha logenalkylgruppe aufweisen, mit Schwefelsäureanhy- drid enthaltender Schwefelsäure bei Raumtemperatur bis höchstens nur schwach erhöhter Temperatur behandelt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man 1- bis 3 % iges Oleum verwendet. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Behandlung bei Raum temperatur während 1 bis 30 Stunden vornimmt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Chlormethylgruppen ent haltende Küpenfarbstoffe verwendet, die mindestens 5 aneinander kondensierte Ringe oder mindestens 2 Anthrachinoneinheiten aufweisen. 4.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Küpenfarbstoffe Bis anthrachinonylderivate verwendet. 5. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Küpenfarbstoffe Ace- dianthronverbindungen verwendet. 6. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Küpenfarbstoffe Di- anthrimidcarbazolverbindungen verwendet. 7.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Dibenzanthron- oder Iso- dibenzanthronderivate verwendet. B. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Küpenfarbstoffe verwen det, die die Chlormethylgruppe direkt an ein Kohlen stoffatom des Arylrestes einer im Küpenfarbstoff vorhandenen Aroylaminogruppe gebunden aufweisen.
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