CH407475A - Kachel für Öfen zur Raumbeheizung - Google Patents

Kachel für Öfen zur Raumbeheizung

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CH407475A
CH407475A CH918662A CH918662A CH407475A CH 407475 A CH407475 A CH 407475A CH 918662 A CH918662 A CH 918662A CH 918662 A CH918662 A CH 918662A CH 407475 A CH407475 A CH 407475A
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CH
Switzerland
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tile
stoves
back sheet
space heating
tile body
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Application number
CH918662A
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Storm Richard
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Storm Richard
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B1/00Stoves or ranges
    • F24B1/02Closed stoves
    • F24B1/04Closed stoves built-up from glazed tiles 

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Kachel    für   Öfen zur    Raumbeheizung      Vorliegende      Erfindung   bezieht sich auf eine Kachel für Öfen    zur      Raumb.eheizung      und   hat die    Auf-      gabe,   die Strahlungsfläche und .die    Wä      me;Speiche-      rungsfähigkeit      @derselben   zu vergrössern und    idadurch   eine möglichst    lange      Wärmeiabgabe   zu erreichen.

   Gleichzeitig    @soll   .die    .Herstellung      ider      :Kachel      verein-      facht   werden. 



  Das    Verwendungsgebiet      keramischer      Ofenkacheln   hat sich    ..ganz      -ausserordentlich   erweitert. Sie    werden   heute ausser zum Bau der :altbekannten    Kachelöfen   zur Erstellung von Mantelumbauten für alle möglichen Heizanlagen    verwendet.      Insbesondere      solche      Mantelumbauten   erfordern    seine      Umgestaltung   der herkömmlichen Kachel unter    Berücksichtigung,      dass      .die   Kachel neuer Körperform .auch für    .die      a.Itbekann-      ten   Kachelöfen verwendbar sein sollte. 



  Die geschätzte, gleichmässige Wärmestrahlung eines Kachelofens alter    Bauart   ist    hauptsächlich   auf .das für .die    Kacheln      verwendete      Material      zurückzu-      führen,   nicht :

  aber ,auf    .die      Körperformen   der    Kacheln,   ,die .bisher sehr    unzweckmässig   .sind.    Eine      Ofenkachel   mit bisheriger Körperform besteht aus einem Rückenblatt von etwa 12 mm Stärke, auf    ,dessen      Innenseite   ein vom Rande    zurückgesetzter,      ,umlaufender   Körperring aufgesetzt    äst.   Diese Körperform besitzt nach    heutigen   Erkenntnissen sehr    mangelhafte      wärmetech-      nische   Eigenschaften.

   Auch    die   Herstellung der geformten Kachel ist nach heutigen Gesichtspunkten zu    teuer.      ,Sie      .besteht      bisher      darin,      .dass      ein   aus der    Strangpresse      genommenes   Tonblatt in    einem      weiteren      Pressvorgang   unter Verwendung von    entsprechenden   Gipsformen als    Kachelkörper      ausgebildet      wiild.      Bei      diesem      Pressvorgang   ist es    ,nicht      zu      vemnei,den,

     dass überflüssige Tonmasse nach allen Seiten der Form    entweicht   .und    idass   .ganz    .unterschiedliche      Struktur-      verdichtungen   auftreten, welche beim Trocknen des    Formlings,ein   Verziehen der    Körperformen   zur    Folge      haben,   :deren    Ausmasse   so gross sind,    .dass   der auf solche Arterzeugte Formling in    verschedenen      nach-      folgenden      Arbeitsgängen      wie   z. B.

   Beschneiden .des    Aus,schubrandes      und   Abrichtender Kachel    noch      be-      ,arbeätet   werden    muss.   Die    Branddauer      solcher      Form-      linge   ist wegen deren    Strukturungleichheit   schwer zu    ermitteln;      es   haben    isich      Schwundverhältnisse      und      ;andere   Deformationen .gezeigt, welche    nicht      mehr      korrigiert      werden      können.      Beim   Verlegen solcher Kacheln müssen .diese :

  an .den    Rändern   griffest behauen und    reit      Lehm      und      Chamottestücken      versetzt   wenden. 



  Durch .die    Erfindung      sind      .alle   diese    Nachteile   vermieden. Sie besteht    darin,   dass in dem    platten-      förmigen      Kachelkörper   mit    vorzugsweise      quadrati-      scher      Grundfläche      innenseitig      eine      Anzahl   Löcher angeordnet ist, wodurch ein    Stegsystem   gebildet ist,    welches      sich   vom Rückenblatt .des Kachelkörpers    .abh      ebt.   



  Die Kachel nach der Erfindung kann    fvollauto-      matisch      und      ohne      jegliche      Nacharbeit   mit    .dem      ran   .sich bekannten    Material      und   ;

  ausgestattet    mit      be-      liebigen      plastischen   Dekors    hergestellt      wenden.   ES    empfiehlt   sich, .den    in      einem   bestimmten    Arbeits-      rhythmus   von einer    Strangpresse      in   eine Vorrichtung    ausgepressten      Formling      mittels   einer    Drahtschneider      vorrichtung   von .der Masse    zu      trennen,      wodurch   der    Kachelrücken      entsteht.   



  In der    Zeichnung   ist    ein      Ausführungsbeispiel   nach der    Erfindung.dargestellt.   Es zeigen:    Fig.   1    eine      Ansicht   der    Innenseite      ider   Kachel,    Fig.   2    einen      Schnitt      I-1   der    Fmg.   1,    Fig.   3 eine    Seitenansicht,      Fig.4   eine Seitenansicht einer    Eck-Kachel   im    Teilschnitt.   



  Wie aus    Fig.1   ersichtlich, hat die Kachel 1 eine    quadratische      Grundfläche   und    eine   verhältnismässig 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    geringe   Dicke. Auf der    Innenseite   ist    sie   mit einer grossen    Anzahl   von    runden      bzw.      halbrunden   Löchern 3 versehen, die    sich      gleichmässig   auf    idie      ganze   Fläche    verteilen   ,und    zwischen   denen ein    sogenanntes   Stegsystem 4    gebildet   ist.

      Dieses      Stegsystem      vergrössert   die    als   Wärmestrahler wirkende Gesamtfläche    ganz   erheblich und gibt der Kachel ausserdem eine    bisher   nacht gekannte Stabilität. Auch    bezüglich   des Herstellungsverfahrens    bringt      Idas   System Vorteile    reit   sich,    und   zwar ist    @dadurch   eine absolut homogene Dichte der Masse    gewährleistet.   Das hat zur Folge, dass sich der    Formling   während des Trockners und Brennens nicht mehr    deformieren      kann   und nur in voraus kalkulierbarem Masse schwindet. 



  Die Tiefe der    Löcher   3 ist so bemessen,    dass   das Rückenblatt 2 noch eine genügende Stärke erhält. In den    Löchern   3 ,staut sich    tdie      erhitzte   Luft und gibt ihre Wärme    kontinuierlich   an das Stegsystem 4 ab, was eine schnellere    Erwärmung      des   Raumes zur Folge hat. 



  Den vier    Schmalseiten   .der Kachel    Gind      trapez-      förmige   Rillen 5    angeformt   (siehe    Fig.3),   die beim Verlegen der Kachel :mit    Chamotte   gefüllt werden und dadurch dem Verband    idie      notwendige   Sicherheit    und   Stabilität geben. Auf oder in    idie      Aussen-      fläche      ;des   Rückenblattes 2 ,des    Formlings   können mit einer in :die    Automatik      ides      Pressvorganges   eingeschalteten Profilwalze beliebige plastische Dekors eingewalzt werden.

   Die für    Iden   Aufbau eines Ofens    oder      eines   Ofenmantels notwendigen    Eck-Kacheln   weisen einen    Geh-      rungsschnitt      eauf      (siehe      Fig.   4).    Die   Schrägflächen sind    ebenfalls   mit Rillen 5 versehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kachel für Ofen zur Raumbeheizung, dadurch gekennzeichnet, @dass indem plattenförmigen Kachelkörper .(1), innenseitig eine Anzahl Löcher (3) angeordnet ist, wodurch ein Stegsystem (4) gebildet ist, welches sich vom Rückenblatt (2) ödes Kachelkörpers (1) ,abhebt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kachel nach Patentanspruch, dadurch gekencx- zeichnet, dass @die Hochkantseiten des Kachelkörpers (1) ,mit Verbundrillen ausgestattet sind. 2.
    Kachel nach Patentanspruch und Unteran- spruch 1, in oder Ausbildung als Eck-Kachel, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine .Hochkantseite des Kachelkörpers. (1) nach der Lochseite hin in einem Winkel von 45 abgeschrägt ist und gleich Iden übrigen Hochkantseiten mit Verbunddrillen (5) ausgestattet ist. 3.
    Kachel nach Patentanspruch, ,dadurch gekenn- zeichnet, dass in die Aussenseite des Rückenblattes (2) plastische Dekors eingewalzt sind.
CH918662A 1962-07-30 1962-07-30 Kachel für Öfen zur Raumbeheizung CH407475A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1997037172A3 (de) * 1996-04-01 1997-11-27 Ambio Innovations Und Vertrieb Baustein aus feuerfestem material für eine heizvorrichtung

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WO1997037172A3 (de) * 1996-04-01 1997-11-27 Ambio Innovations Und Vertrieb Baustein aus feuerfestem material für eine heizvorrichtung

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