CH407475A - Kachel für Öfen zur Raumbeheizung - Google Patents
Kachel für Öfen zur RaumbeheizungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F24B—DOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
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Description
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Kachel für Öfen zur Raumbeheizung Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kachel für Öfen zur Raumb.eheizung und hat die Auf- gabe, die Strahlungsfläche und .die Wä me;Speiche- rungsfähigkeit @derselben zu vergrössern und idadurch eine möglichst lange Wärmeiabgabe zu erreichen.
Gleichzeitig @soll .die .Herstellung ider :Kachel verein- facht werden.
Das Verwendungsgebiet keramischer Ofenkacheln hat sich ..ganz -ausserordentlich erweitert. Sie werden heute ausser zum Bau der :altbekannten Kachelöfen zur Erstellung von Mantelumbauten für alle möglichen Heizanlagen verwendet. Insbesondere solche Mantelumbauten erfordern seine Umgestaltung der herkömmlichen Kachel unter Berücksichtigung, dass .die Kachel neuer Körperform .auch für .die a.Itbekann- ten Kachelöfen verwendbar sein sollte.
Die geschätzte, gleichmässige Wärmestrahlung eines Kachelofens alter Bauart ist hauptsächlich auf .das für .die Kacheln verwendete Material zurückzu- führen, nicht :
aber ,auf .die Körperformen der Kacheln, ,die .bisher sehr unzweckmässig .sind. Eine Ofenkachel mit bisheriger Körperform besteht aus einem Rückenblatt von etwa 12 mm Stärke, auf ,dessen Innenseite ein vom Rande zurückgesetzter, ,umlaufender Körperring aufgesetzt äst. Diese Körperform besitzt nach heutigen Erkenntnissen sehr mangelhafte wärmetech- nische Eigenschaften.
Auch die Herstellung der geformten Kachel ist nach heutigen Gesichtspunkten zu teuer. ,Sie .besteht bisher darin, .dass ein aus der Strangpresse genommenes Tonblatt in einem weiteren Pressvorgang unter Verwendung von entsprechenden Gipsformen als Kachelkörper ausgebildet wiild. Bei diesem Pressvorgang ist es ,nicht zu vemnei,den,
dass überflüssige Tonmasse nach allen Seiten der Form entweicht .und idass .ganz .unterschiedliche Struktur- verdichtungen auftreten, welche beim Trocknen des Formlings,ein Verziehen der Körperformen zur Folge haben, :deren Ausmasse so gross sind, .dass der auf solche Arterzeugte Formling in verschedenen nach- folgenden Arbeitsgängen wie z. B.
Beschneiden .des Aus,schubrandes und Abrichtender Kachel noch be- ,arbeätet werden muss. Die Branddauer solcher Form- linge ist wegen deren Strukturungleichheit schwer zu ermitteln; es haben isich Schwundverhältnisse und ;andere Deformationen .gezeigt, welche nicht mehr korrigiert werden können. Beim Verlegen solcher Kacheln müssen .diese :
an .den Rändern griffest behauen und reit Lehm und Chamottestücken versetzt wenden.
Durch .die Erfindung sind .alle diese Nachteile vermieden. Sie besteht darin, dass in dem platten- förmigen Kachelkörper mit vorzugsweise quadrati- scher Grundfläche innenseitig eine Anzahl Löcher angeordnet ist, wodurch ein Stegsystem gebildet ist, welches sich vom Rückenblatt .des Kachelkörpers .abh ebt.
Die Kachel nach der Erfindung kann fvollauto- matisch und ohne jegliche Nacharbeit mit .dem ran .sich bekannten Material und ;
ausgestattet mit be- liebigen plastischen Dekors hergestellt wenden. ES empfiehlt sich, .den in einem bestimmten Arbeits- rhythmus von einer Strangpresse in eine Vorrichtung ausgepressten Formling mittels einer Drahtschneider vorrichtung von .der Masse zu trennen, wodurch der Kachelrücken entsteht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung.dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Ansicht der Innenseite ider Kachel, Fig. 2 einen Schnitt I-1 der Fmg. 1, Fig. 3 eine Seitenansicht, Fig.4 eine Seitenansicht einer Eck-Kachel im Teilschnitt.
Wie aus Fig.1 ersichtlich, hat die Kachel 1 eine quadratische Grundfläche und eine verhältnismässig
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geringe Dicke. Auf der Innenseite ist sie mit einer grossen Anzahl von runden bzw. halbrunden Löchern 3 versehen, die sich gleichmässig auf idie ganze Fläche verteilen ,und zwischen denen ein sogenanntes Stegsystem 4 gebildet ist.
Dieses Stegsystem vergrössert die als Wärmestrahler wirkende Gesamtfläche ganz erheblich und gibt der Kachel ausserdem eine bisher nacht gekannte Stabilität. Auch bezüglich des Herstellungsverfahrens bringt Idas System Vorteile reit sich, und zwar ist @dadurch eine absolut homogene Dichte der Masse gewährleistet. Das hat zur Folge, dass sich der Formling während des Trockners und Brennens nicht mehr deformieren kann und nur in voraus kalkulierbarem Masse schwindet.
Die Tiefe der Löcher 3 ist so bemessen, dass das Rückenblatt 2 noch eine genügende Stärke erhält. In den Löchern 3 ,staut sich tdie erhitzte Luft und gibt ihre Wärme kontinuierlich an das Stegsystem 4 ab, was eine schnellere Erwärmung des Raumes zur Folge hat.
Den vier Schmalseiten .der Kachel Gind trapez- förmige Rillen 5 angeformt (siehe Fig.3), die beim Verlegen der Kachel :mit Chamotte gefüllt werden und dadurch dem Verband idie notwendige Sicherheit und Stabilität geben. Auf oder in idie Aussen- fläche ;des Rückenblattes 2 ,des Formlings können mit einer in :die Automatik ides Pressvorganges eingeschalteten Profilwalze beliebige plastische Dekors eingewalzt werden.
Die für Iden Aufbau eines Ofens oder eines Ofenmantels notwendigen Eck-Kacheln weisen einen Geh- rungsschnitt eauf (siehe Fig. 4). Die Schrägflächen sind ebenfalls mit Rillen 5 versehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kachel für Ofen zur Raumbeheizung, dadurch gekennzeichnet, @dass indem plattenförmigen Kachelkörper .(1), innenseitig eine Anzahl Löcher (3) angeordnet ist, wodurch ein Stegsystem (4) gebildet ist, welches sich vom Rückenblatt (2) ödes Kachelkörpers (1) ,abhebt. UNTERANSPRÜCHE 1.Kachel nach Patentanspruch, dadurch gekencx- zeichnet, dass @die Hochkantseiten des Kachelkörpers (1) ,mit Verbundrillen ausgestattet sind. 2.Kachel nach Patentanspruch und Unteran- spruch 1, in oder Ausbildung als Eck-Kachel, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine .Hochkantseite des Kachelkörpers. (1) nach der Lochseite hin in einem Winkel von 45 abgeschrägt ist und gleich Iden übrigen Hochkantseiten mit Verbunddrillen (5) ausgestattet ist. 3.Kachel nach Patentanspruch, ,dadurch gekenn- zeichnet, dass in die Aussenseite des Rückenblattes (2) plastische Dekors eingewalzt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH918662A CH407475A (de) | 1962-07-30 | 1962-07-30 | Kachel für Öfen zur Raumbeheizung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH918662A CH407475A (de) | 1962-07-30 | 1962-07-30 | Kachel für Öfen zur Raumbeheizung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH407475A true CH407475A (de) | 1966-02-15 |
Family
ID=4349268
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH918662A CH407475A (de) | 1962-07-30 | 1962-07-30 | Kachel für Öfen zur Raumbeheizung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH407475A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1997037172A3 (de) * | 1996-04-01 | 1997-11-27 | Ambio Innovations Und Vertrieb | Baustein aus feuerfestem material für eine heizvorrichtung |
-
1962
- 1962-07-30 CH CH918662A patent/CH407475A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1997037172A3 (de) * | 1996-04-01 | 1997-11-27 | Ambio Innovations Und Vertrieb | Baustein aus feuerfestem material für eine heizvorrichtung |
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