CH407482A - Verfahren zur Herstellung von Sichtbeton mit Struktureffekt und Mittel zur Ausführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Sichtbeton mit Struktureffekt und Mittel zur Ausführung des Verfahrens

Info

Publication number
CH407482A
CH407482A CH1404763A CH1404763A CH407482A CH 407482 A CH407482 A CH 407482A CH 1404763 A CH1404763 A CH 1404763A CH 1404763 A CH1404763 A CH 1404763A CH 407482 A CH407482 A CH 407482A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
textured
die
plastic
concrete
formwork
Prior art date
Application number
CH1404763A
Other languages
English (en)
Inventor
Pregowski Zdzislaw
Original Assignee
Pregowski Zdzislaw
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pregowski Zdzislaw filed Critical Pregowski Zdzislaw
Priority to CH1404763A priority Critical patent/CH407482A/de
Publication of CH407482A publication Critical patent/CH407482A/de

Links

Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G9/00—Forming or shuttering elements for general use
    • E04G9/10—Forming or shuttering elements for general use with additional peculiarities such as surface shaping, insulating or heating, permeability to water or air

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description


      Verfahren    zur     Herstellung    von Sichtbeton     mit        Struktureffekt     und Mittel     zur        Ausführung        des    Verfahrens    Es war bisher üblich, Sichtbeton dadurch her  zustellen, dass man den Mörtel zwischen glatten, ge  gebenenfalls gehobelten     Schalungselementen    aus Holz  oder Metall vergoss. Der so hergestellte Beton weist  eine eintönige, leblose Oberfläche auf.  



  Zwar war es     möglich,    zur Erzeugung eines Struk  tureffektes den so hergestellten Beton nachträglich       steinmetzmässig    zu bearbeiten, doch fiel dies in den  meisten Fällen infolge der hohen Kosten ausser Be  tracht.  



  Es wurde nun gefunden, dass man Struktureffekt  aufweisenden Sichtbeton in einfachster Weise da  durch herstellen kann, dass man den Mörtel in eine  Schalung vergiesst, welche auf ihrer Innenseite eine  Strukturmatrize aufweist.  



  Diese Strukturmatrize kann im Innern einer     äus-          seren    druckaufnehmenden Schalung angeordnet sein,  ohne Bestandteil der letzteren zu bilden, oder aber  sie kann so ausgebildet sein, dass sie zugleich die  druckaufnehmende Schalung bildet.  



  Als Strukturmatrizen kommen beispielsweise in  Betracht  - profilierte, insbesondere gewellte oder krepp  artige Bleche aus Eisen, Aluminium oder     Leicht-          metall-Legierungen    ;  - profilierte Holzbretter ;  - profilierte Platten aus Kunststoff oder Kaut  schuk.  



  Die     Zierstellung    profilierter Holzbretter ist nach  den bekannten spanabhebenden Methoden leicht  möglich. Die Herstellung von profilierten Platten  aus Kunststoff oder Kautschuk kann ebenfalls span  abhebend erfolgen. Zweckmässig ist es jedoch, von  einer Vorlage zuerst einen Gipsabguss zu     erstellen       und die Platten mittels dieses Abgusses nach den be  kannten Methoden der Kunststoff- oder Kautschuk  verarbeitung zu fertigen.     Statt    von einem     Gipsabguss     kann man dabei auch direkt von einer Betonvorlage  ausgehen.  



  Besondere Vorteile bietet eine ebenfalls Gegen  stand der Erfindung bildende Strukturmatrize, welche  dadurch     gekennzeichnet    ist, dass sie aus parallelen,  in einer Ebene     nebeneinanderliegenden    Eisenstäben  besteht, welche an ihren Stirnseiten mit einem Steg,  beispielsweise durch Schweissen, fest verbunden sind.  



  Diese     Strukturmatrize    zeichnet sich durch beson  dere Robustheit aus und ist aus im Baugewerbe üb  lichen     Materialien    leicht zu fertigen.  



  Durch     Verwendung    von profiliertem     Armierungs-          eisen    verschiedenen Durchmessers und verschiedener       Profilierung    lassen sich überraschende Effekte er  zielen, die so ausgeprägt sein können, dass     die    der  art ausgeführten Bauten den Charakter von Beton  bauten     völlig    verlieren.  



  Um bei der erwähnten, aus Eisenstäben beste  henden Strukturmatrize ein Durchdringen des Mör  tels auf die     beim    Giessen dem Beton abgewandte  Seite zu verhindern, sind die     Zwischenräume        zwi-          schen    den Stäben auf der Aussenseite zweckmässig  mit Kunststoff ausgefüllt.     Zweckmässigerweise    ist die  Matrize dabei auf der beim Giessen dem Beton ab  gewandten Seite mit einer     kunststoffdurchtränkten          Glasfasermatte        beschichtet.     



  Zwecks Korrosionsschutz und zur Erleichterung  des     Ablösens    dieser Strukturmatrize vom erhärteten  Beton ist es vorteilhaft, wenn die Stäbe     rundum    mit  Kunststoff überzogen sind.  



  Das Entfernen der Strukturmatrize von der Be  tonoberfläche nach dessen Erhärten kann weiterhin      durch ölen der Matrizen vor ihrer     Verwendung    er  leichtert werden.  



  In den Zeichnungen sind verschiedene beispiels  weise     Ausführungsformen    geeigneter Strukturmatri  zen gezeigt, und zwar stellen dar       Fig.    1 eine aus     Armierungseisen,          Fig.    2 eine aus gewelltem Blech,       Fig.    3 eine aus     profiliertem        Holz,    und       Fig.    4 eine aus     profiliertem        Kunststoff    oder  Kautschuk bestehende Strukturmatrize in perspek  tivischer Ansicht,

         Fig.        5a-5c    eine beispielsweise     Ausführungsform     der     erfindungsgemässen,    aus Eisenstäben bestehenden       Strukturmatrize,    und zwar in     Fig.    5a in einer An  sicht von vorn, in     Fig.    5b im Schnitt nach 1-I und  in     Fig.    5c im Schnitt nach     II-II.     



  Die in     Fig.    1 dargestellte     Strukturmatrize    besteht  aus     Armierungseisen    verschiedener Durchmesser,  z.     B.    6 bis 16 mm, und verschiedener     Profilierung.     



  Die in     Fig.    2 dargestellte Strukturmatrize kann  aus Eisen-, Aluminium- oder einem anderen Leicht  metallblech bestehen.  



  Die in     Fig.    3 dargestellte Strukturmatrize aus  Holz kann in einfacher Weise durch Behobeln der  Bretter mit einem Profilhobel hergestellt werden.  



  Die in     Fig.    4 dargestellte Strukturmatrize aus  Kunststoff oder Kautschuk weist die Struktur von       Armierungseisen    auf. Sie kann über eine     Gipspatrize     aus der in     Fig.    1 dargestellten     Matrize    oder aber  unter Zugrundelegung des mittels der in     Fig.    1 dar  gestellten Matrize gefertigten Betons nach den be  kannten Methoden der Kunststoff- und Kautschuk  verarbeitung hergestellt werden.  



  Bei der in     Fig.    50.-5c dargestellten Ausführungs  form der erfindungsgemässen     Strukturmatrize    sind  Eisenstäbe 1 in einer Ebene dicht nebeneinander an  geordnet. An ihren Stirnflächen sind sie mit einem  Rahmen 2 fest verbunden, z.     B.    durch     Schweissung.     Auf der dem Beton abgewandten Seite ist die     Matrize     mit einer kunststoffgetränkten     Glasfasermatte    3 be  schichtet.

   Bei der     Durchtiänkung    wird     zweckmäs-          sigerweise    so viel Kunststoff aufgebracht, dass die  Zwischenräume zwischen den Stäben 1 auf der dem  Beton abgewandten Seite mit     Kunststoff        ausgefüllt     werden.  



  Zwecks leichterer Handhabung ist die     Struktur-          matrize    an ihrem oberen Ende     zweckmässig    mit Auf  hängeösen 4 versehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1. Verfahren zur Herstellung von Sichtbeton mit Struktureffekt, dadurch gekennzeichnet, dass man den Mörtel in eine Schalung vergiesst, welche auf ihrer Innenseite eine Strukturmatrize aufweist. UNTERANSPRüGHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Strukturmatrize profi liertes Blech verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als StrukturriiatrIze profi liertes Holz verwendet. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man als Strukturmatrize profi lierten Kunststoff oder Kautschuk verwendet. 4. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Strukturmatrize paral lele, in einer Ebene nebeneinander liegende Eisen stäbe verwendet. 5. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Strukturmatrize im Innern einer äusseren druckaufnehmenden Schalung anordnet, wobei sie keinen Bestandteil der letzteren bildet. 6. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Strukturmatrize zu gleich als druckaufnehmende Schalung verwendet.
    PATENTANSPRUCH 1I. Strukturmatrize zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass sie aus parallelen, in einer Ebene ne beneinander liegenden Eisenstäben besteht, welche an ihren Stirnseiten mit einem Steg fest verbunden sind. UNTERANSPRüGHB 7. Strukturmatrize nach Patentanspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass auf der beim Giessen dem Beton abgewandten Seite die Zwischenräume zwischen den Stäben mit Kunststoff ausgefüllt sind. B.
    Strukturmatrize nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie auf der beim Giessen dem Beton abgewandten Seite mit einer kunststoffdurchtränkten Glasfaserrnatte be schichtet ist. 9. Strukturmatrize nach Patentanspruch<B>11</B> und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe rundum mit Kunststoff überzogen sind.
CH1404763A 1963-11-15 1963-11-15 Verfahren zur Herstellung von Sichtbeton mit Struktureffekt und Mittel zur Ausführung des Verfahrens CH407482A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1404763A CH407482A (de) 1963-11-15 1963-11-15 Verfahren zur Herstellung von Sichtbeton mit Struktureffekt und Mittel zur Ausführung des Verfahrens

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1404763A CH407482A (de) 1963-11-15 1963-11-15 Verfahren zur Herstellung von Sichtbeton mit Struktureffekt und Mittel zur Ausführung des Verfahrens

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH407482A true CH407482A (de) 1966-02-15

Family

ID=4397498

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1404763A CH407482A (de) 1963-11-15 1963-11-15 Verfahren zur Herstellung von Sichtbeton mit Struktureffekt und Mittel zur Ausführung des Verfahrens

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH407482A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3400349A1 (de) * 1984-01-07 1985-07-18 Prinzing Georg Gmbh Co Kg Verfahren und vorrichtung zum herstellen von formteilen aus beton
DE102023112231A1 (de) 2023-05-10 2024-11-14 Reckli Gmbh Matrize zur Strukturierung von Bauwerksflächen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3400349A1 (de) * 1984-01-07 1985-07-18 Prinzing Georg Gmbh Co Kg Verfahren und vorrichtung zum herstellen von formteilen aus beton
DE102023112231A1 (de) 2023-05-10 2024-11-14 Reckli Gmbh Matrize zur Strukturierung von Bauwerksflächen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2633900A1 (de) Verfahren und schalform zum herstellen von betonfertigteilen
DE1584509A1 (de) Verfahren zum Herstellen von Bauplatten aus Leichtbeton
DE2364571A1 (de) Wandelement fuer die vorzugsweise verwendung als tragendes aussenwandteil
CH648889A5 (de) Stahlbetonplatten-aggregat und verfahren zu seiner herstellung.
DE2737046A1 (de) Leichtes baupaneel und verfahren zum herstellen desselben
DE2549247C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Platten
DE102006050754A1 (de) Verfahren zur Formgestaltung von Betonsteinen und/oder Betonplatten
DE2227068A1 (de) Verfahren zur errichtung von betonbauten und element zur ausuebung desselben
DE632734C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Raumfugen, insbesondere in Betonstrassendecken
DE557331C (de) Verfahren zur Herstellung von Verbundtraegern aus Eisenbeton
DE7019839U (de) Hilfsvorrichtung zur herstellung von formen fuer den sandguss von metallgegenstaenden, insbesondere solcher grosser oberflaeche und geringer dicke.
DE841496C (de) Schalldaemmender Bauteil
DE871506C (de) Nach Art eines Holzfachwerks aufgebaute Fachwerkwand aus Fertigteilen
EP2860002A1 (de) Verfahren zum Herstellen eines Beton-Bauelementes
AT215342B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von vorfabrizierten Treppen
DE2158919A1 (de) Verfahren zur oberflaechenbehandlung von poroesen leichtbaustoffen
DE853962C (de) Schalung zur Bildung von oben offenen Kanaelen
DE113340C (de)
DE2219592A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von struktur- oder reliefflaechen an einem baukoerper
DE640382C (de) Verfahren zum Herstellen von Hohlkoerpern
AT52728B (de) Vorrichtung zum Formen und Gießen von Häusern und dgl. aus einem Stück.
DE2944504C2 (de) Stahlbetonplatten-Aggregat
DE881921C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Verschluessen aus bewehrtem Beton, insbesondere Schutzraumverschluessen
AT167129B (de) Schalung, insbesondere aus Metall, für die Herstellung von Stahlbetonplatten
DE2236855A1 (de) Verfahren zur herstellung von bauelementen