CH407497A - Wand- oder Dachverglasung an Gebäuden - Google Patents
Wand- oder Dachverglasung an GebäudenInfo
- Publication number
- CH407497A CH407497A CH7017759A CH7017759A CH407497A CH 407497 A CH407497 A CH 407497A CH 7017759 A CH7017759 A CH 7017759A CH 7017759 A CH7017759 A CH 7017759A CH 407497 A CH407497 A CH 407497A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- wall
- roof
- glazing
- buildings
- cavity
- Prior art date
Links
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 14
- 239000003570 air Substances 0.000 description 11
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 3
- 239000010425 asbestos Substances 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 229910052895 riebeckite Inorganic materials 0.000 description 2
- 229920002522 Wood fibre Polymers 0.000 description 1
- 239000012080 ambient air Substances 0.000 description 1
- 239000004568 cement Substances 0.000 description 1
- 238000005253 cladding Methods 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 230000006866 deterioration Effects 0.000 description 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- -1 pressboard Substances 0.000 description 1
- 239000000779 smoke Substances 0.000 description 1
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 description 1
- 238000013022 venting Methods 0.000 description 1
- 239000002025 wood fiber Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F13/00—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
- E04F13/007—Outer coverings for walls with ventilating means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Building Environments (AREA)
- Load-Bearing And Curtain Walls (AREA)
Description
Wand- der Dachverglasung an Gebäuden Die Erfindung betrifft eine Wand- oder Dach verglasunan Gebäuden.
Es ist,-eine Wand- oder Dachverglasung von Ge bäuden mit zwei an gemeinsamen Glastragmitteln in Abstand voneinander angeordneten Scheiben aus Sili kat- oder Kunststoffglas bekannt, bei denen der durch die Scheiben begrenzte Hohlraum von benach barten Gebäudeteilen umschlossen ist, wobei der Hohlraum zwischen den Scheiben und den umschlies- senden Gebäudeteilen Luftkanäle aufweist, welche den Hohlraum mit der Umgebungsluft verbinden.
Die Entlüftung des Hohlraumes kann dabei durch Entlüftungsvorrichtungen oder aber durch Ausnutzung der Kaminwirkung erfolgen.
Dieses Wirkungsprinzip wird nun durch die vor liegende Erfindung sehr vorteilhaft bei Wand- und Dachverglasung an Gebäuden benutzt, indem wenig stens eine Verglasungsschicht in einem Abstand vor einer mindestens teilweise lichtundurchlässigen Wand- oder Dachfläche angeordnet ist, wobei der von der Verglasungsschicht und der genannten Fläche ab gegrenzte Hohlraum mit der Aussenluft in Verbin dung steht.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben und näher erläutert. Dabei zeigen in der Zeichnung Fig. 1 eine Verglasung mit gegen den Gebäude innenraum teilweise undurchsichtigem Abschluss ; Fig. 2 eine im Prinzip gleiche Verglasung mit vollständig undurchsichtigem Innenabschluss ; Fig. 3 eine Verglasungsanordnung vor einer Ge bäudeaussenwand.
In Fig. 1 ist eine normale Verglasungskonstruk tion dargestellt, bei der die Glasscheiben 1 und 2 mittels Distanzleisten oder dergleichen an den Trag- sprossen 3 vorgebaut sind. In die dem Gebäude innenraum zugekehrte Scheibe 2 sind nun in be stimmten Zonen, z. B. im Bereich der Decke 4, un durchsichtige Wandplatten 5 eingefügt.
Zwischen der Glasscheibe 1 und der Glasscheibe 2 mit der oder den Platten 5 wird ein Luftstrom in der durch Pfeile angedeuteten Richtung hindurchge führt. In dem aus Mauerwerk bestehenden Gebäude sockel 6 sind zu diesem Zwecke Lüftungskanäle 7 und 7a vorgesehen, die den Zwischenraum 8 mit der Aussenluft oder aber auch mit der Luft in den ab gegrenzten Räumen verbinden.
Zur Reguherbarkeit der Luftzuführung sind am Eintritt in den Luftkanälen Verstelleinrichtungen 9 vorgesehen, die z. B. die Form von Jalousien, Klap pen oder dergleichen haben können. Weitere Ver- stelleinrichtungen 10 sind auch am Austritt vorge sehen.
Die in der Zeichnung dargestellte Klappe 9 schliesst in der gezeigten Stellung die Aussenluft ab, wohingegen die Luft des abgegrenzten Raumes durch den Zwischenraum nach oben hindurchströmen kann und von der am Austritt angeordneten Klappe 10 in der gezeichneten Lage nach dem Innenraum abge leitet wird.
Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 ist der Abschluss des Zwischenraumes gegen den Gebäude- innenraum durchgehend aus undurchsichtigen Wand platten 5 gebildet.
Die hier erzielte Freiheit in der Ausbildung bzw. Zusammensetzung der den Zwischenraum gegen den Gebäudeinnenraum begrenzenden Wand ist vor allem deshalb von Bedeutung, weil man die undurchsich tigen, farbigen, matten oder sonstwie getönten Plat ten aus einem den jeweiligen Begebenheiten am be sten entsprechenden Material, beispielsweise aus As- best, Asbestzement, Presspan, Holzfaserstoff oder auch aus Kunststoff, herstellen kann.
Ausserdem hat man es in der Pfand, ohne Inkaufnahme von Ver- schlechterungen der Isoliereigenschaften bzw. der sonstigen thermischen Verhältnisse bestimmte Zonen der inneren Begrenzungswand undurchsichtig zu ma chen. Auf diese Weise können nunmehr durchlau fende Bänder an aus den Glaswänden erstellten Bau werken eingefügt werden, ohne dass eine Ausmaue- rung oder die Einfügung von sonstigen Blenden not wendig wird. Dies kann natürlich auch bei entspre chender Aufteilung bei mehrgeschossigen Bauten er folgen.
Ebenso kann eine vertikale Gliederung der artiger Bänder zur Überdeckung von Stützkonstruk tionen, Gerüsten oder dergleichen vorgenommen werden, indem die undurchsichtigen Tafeln in die Glashaltevorrichtungen eingesetzt werden. Selbstver ständlich kann die erfindungsgemäss angeordnete Verglasungsschicht beliebig farbig getönt oder mat tiert sein.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel in Fig. 3 ist mit 11 eine normale massive, aus Mauerwerk be stehende Aussenwand eines Gebäudes und mit 12 die im Abstand davon an Tragsprossen 13 angeord nete Verglasung bezeichnet. Die Hohlräume 14 zwi schen der Wand 11 und den Glasscheiben 12 sind im Bereiche der Fensteröffnung a durch Abschluss- leisten 14a abgeschlossen. Die Hohlräume 14 sind mittels eines durch das Mauerwerk 11 und durch die Fensterscheiben<I>15a</I> und 15b hindurchgeführten Kanals 14b miteinander verbunden.
Es ist auch mög lich, bei anderen Unterbrechungen der vorstehenden Glasverkleidung die Verbindungskanäle durch das Mauerwerk oder sonstige Bauwerksteile zu führen. Auf diese Weise ist ein durchgehender Entlüftungs schacht geschaffen, der eine intensive Entlüftung und Kühlung der Hohlräume 14 gewährleistet.
liier er möglicht das beschriebene Wirkungsprinzip in den meisten Fällen überhaupt erst die Anwendung einer Glasscheibenverkleidung von Gebäudeaussenwänden oder Dächern, so dass es möglich ist, das Äussere von Gebäuden mit Glas zu verkleiden und hier die vorteilhaften Eigenschaften des Glases zu nutzen, die vor allem in der besseren Schmutzabweisung,
in der leichteren Reinigung - die erfahrungsgemäss auch schon bei Regenfall eintritt - und in dem Schutz des Mauerwerkes oder sonstiger vorgesehener Bauteile zur Verwitterung und aggressiven Rauch gasen besteht.
Die nach aussen zu durch die Glasscheiben be grenzten, mit der Aussenluft in Verbindung stehen den Hohlräume können also je nach Ausführungsart gegenüber dem Gebäudeinnenraum abwechselnd von Glasscheiben und von undurchsichtigen Wandplatten oder von solchen Wandplatten allein begrenzt sein, oder die Verglasungsschicht ist in einem gewissen Abstand vor der undurchsichtigen Gebäudewand oder Dachfläche vorgesehen und der hierdurch und durch das Mauerwerk bzw. Dach begrenzte Hohl raum steht mit der Aussenluft in Verbindung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Wand- oder Dachverglasung an Gebäuden, da durch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Vergla sungsschicht in einem Abstand vor einer mindestens teilweise lichtundurchlässigen Wand- oder Dachflä che angeordnet ist, wobei der von der Verglasungs schicht und der erwähnten Fläche abgegrenzte Hohl raum mit der Aussenluft in Verbindung steht. UNTERANSPRÜCHE 1.Wand- oder Dachverglasung nach Patent- anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der abge grenzte Hohlraum vom Fusse bis zur oberen Be- grenzung der Verglasung durchgehend ist. 2. Wand- oder Dachverglasung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Verglasungsschichten vorhanden sind, die mit der Wand- oder Dachfläche je einen in sich abgeschlos senen Hohlraum begrenzen, wobei benachbarte Hohl räume durch einen Verbindungskanal kommuni zieren. 3.Wand- oder Dachverglasung nach Patent- anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand- oder Dachfläche aus getönten Teilen besteht. 4. Wand- oder Dachverglasung nach Patent- anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand- oder Dachfläche aus undurchsichtigen Platten be steht. 5. Wand- oder Dachverglasung nach Unter anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Zwischendecke des Gebäudes die Wandfläche undurchsichtige Wandungsteile als innere Brüstun gen aufweist, die die Zwischendecken nach aussen verdecken.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE0015562 | 1958-03-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH407497A true CH407497A (de) | 1966-02-15 |
Family
ID=7069067
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH7017759A CH407497A (de) | 1958-03-19 | 1959-02-26 | Wand- oder Dachverglasung an Gebäuden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH407497A (de) |
-
1959
- 1959-02-26 CH CH7017759A patent/CH407497A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2239438A1 (de) | Fenster-fassadenelement | |
| WO2010097179A1 (de) | Brandschutzverglasung | |
| EP1194673A1 (de) | Feuerhemmendes flächenelement mit mindestens zwei lichtdurchlässigen brandschutz-glasplatten | |
| DE2518252A1 (de) | Fassade fuer gebaeude | |
| DE2134778B2 (de) | Anlage zum be- und entlueften von raeumen | |
| AT403936B (de) | Wandelement | |
| DE202009010243U1 (de) | Nach außen öffnendes Fenster | |
| CH407497A (de) | Wand- oder Dachverglasung an Gebäuden | |
| DE19845557C2 (de) | Lüftungsdämmsystem | |
| AT224322B (de) | Wand- oder Dachverglasung | |
| DE1709196C3 (de) | Verblendung für wetterbeanspruchte Wände | |
| DE69609322T2 (de) | Konstruktionselement und führungskanal für ein rauchgasrohr | |
| DE2331332A1 (de) | Fassadenelement fuer gebaeude mit klimatisierten raeumen | |
| DE3329803A1 (de) | Aussenwandsystem fuer gebaeude | |
| DE3147632C2 (de) | Anordnung zur Absorption von Umweltenergie an einer Gebäudeaußenwand | |
| DE2519658A1 (de) | Zweischalige fassadenkonstruktion | |
| DE69814585T2 (de) | Feuerbeständige Trennwand mit Verglasungselementen | |
| DE2915392C2 (de) | Gebäude mit durchlüftbaren Kanälen in Wänden und Decken | |
| DE3408161A1 (de) | Schutzverglasung fuer bleiversprosste glasscheiben | |
| AT384259B (de) | Waermedaemmende bauwerksaussenwandverkleidung | |
| DE19708199C2 (de) | Gebäudeaußenwand | |
| AT413714B (de) | Gebäudefassade | |
| DE69614200T2 (de) | Neue feuersichere ummantelung, welche während einer vorgegebenen zeit feuerwehrend ist | |
| DE19833559A1 (de) | Zwei- oder mehrwandige Konstruktion für Wände, Decken oder Dächer | |
| AT227922B (de) | Zellenglas-Bauelement |