CH407497A - Wand- oder Dachverglasung an Gebäuden - Google Patents

Wand- oder Dachverglasung an Gebäuden

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CH407497A
CH407497A CH7017759A CH7017759A CH407497A CH 407497 A CH407497 A CH 407497A CH 7017759 A CH7017759 A CH 7017759A CH 7017759 A CH7017759 A CH 7017759A CH 407497 A CH407497 A CH 407497A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
wall
roof
glazing
buildings
cavity
Prior art date
Application number
CH7017759A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Dipl Ing Hettich
Original Assignee
Eberspaecher J
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Publication date
Application filed by Eberspaecher J filed Critical Eberspaecher J
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/007Outer coverings for walls with ventilating means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Load-Bearing And Curtain Walls (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description


  Wand-  der     Dachverglasung    an Gebäuden    Die Erfindung betrifft eine Wand- oder Dach  verglasunan Gebäuden.  



  Es ist,-eine Wand- oder Dachverglasung von Ge  bäuden mit zwei an gemeinsamen     Glastragmitteln    in  Abstand voneinander angeordneten Scheiben aus Sili  kat- oder Kunststoffglas bekannt, bei denen der  durch die Scheiben begrenzte Hohlraum von benach  barten Gebäudeteilen umschlossen ist, wobei der  Hohlraum zwischen den     Scheiben    und den     umschlies-          senden    Gebäudeteilen Luftkanäle aufweist, welche  den Hohlraum mit der Umgebungsluft verbinden.  



  Die Entlüftung des Hohlraumes kann dabei  durch Entlüftungsvorrichtungen oder aber durch  Ausnutzung der Kaminwirkung erfolgen.  



  Dieses Wirkungsprinzip wird nun durch die vor  liegende Erfindung sehr vorteilhaft bei Wand- und  Dachverglasung an Gebäuden benutzt, indem wenig  stens eine Verglasungsschicht in einem Abstand vor  einer mindestens teilweise     lichtundurchlässigen        Wand-          oder    Dachfläche angeordnet ist, wobei der von der  Verglasungsschicht und der genannten     Fläche    ab  gegrenzte Hohlraum mit der Aussenluft in Verbin  dung steht.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der  Erfindung beschrieben und näher erläutert. Dabei  zeigen in der Zeichnung       Fig.    1 eine Verglasung mit gegen den Gebäude  innenraum teilweise undurchsichtigem     Abschluss    ;       Fig.    2 eine im Prinzip gleiche Verglasung mit  vollständig undurchsichtigem     Innenabschluss    ;       Fig.    3 eine Verglasungsanordnung vor einer Ge  bäudeaussenwand.  



  In     Fig.    1 ist eine normale Verglasungskonstruk  tion dargestellt, bei der die Glasscheiben 1 und 2  mittels Distanzleisten oder dergleichen an den Trag-    sprossen 3 vorgebaut sind. In die dem Gebäude  innenraum zugekehrte Scheibe 2 sind nun in be  stimmten Zonen, z. B. im Bereich der Decke 4, un  durchsichtige Wandplatten 5 eingefügt.  



  Zwischen der Glasscheibe 1 und der Glasscheibe  2 mit der oder den Platten 5 wird ein Luftstrom in  der durch Pfeile angedeuteten Richtung hindurchge  führt. In dem aus Mauerwerk bestehenden Gebäude  sockel 6 sind zu diesem Zwecke     Lüftungskanäle    7  und 7a vorgesehen, die den Zwischenraum 8 mit der  Aussenluft oder aber auch mit der Luft in den ab  gegrenzten Räumen verbinden.  



  Zur     Reguherbarkeit    der Luftzuführung sind am  Eintritt in den Luftkanälen     Verstelleinrichtungen    9  vorgesehen, die z. B. die Form von Jalousien, Klap  pen oder dergleichen haben können. Weitere     Ver-          stelleinrichtungen    10 sind auch am     Austritt    vorge  sehen.

   Die in der Zeichnung dargestellte     Klappe    9       schliesst    in der gezeigten Stellung     die    Aussenluft ab,  wohingegen die Luft des abgegrenzten Raumes durch  den Zwischenraum nach oben     hindurchströmen    kann  und von der am Austritt angeordneten     Klappe    10 in  der gezeichneten Lage nach dem Innenraum abge  leitet wird.  



  Beim Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    2 ist der  Abschluss des Zwischenraumes gegen den     Gebäude-          innenraum    durchgehend aus undurchsichtigen Wand  platten 5 gebildet.  



  Die hier erzielte Freiheit in der Ausbildung bzw.  Zusammensetzung der den Zwischenraum gegen den       Gebäudeinnenraum    begrenzenden Wand ist vor allem  deshalb von Bedeutung, weil man die undurchsich  tigen, farbigen, matten oder     sonstwie    getönten Plat  ten aus einem den     jeweiligen    Begebenheiten am be  sten entsprechenden Material, beispielsweise aus As-      best, Asbestzement,     Presspan,        Holzfaserstoff    oder  auch aus Kunststoff, herstellen kann.

       Ausserdem    hat  man es in der     Pfand,    ohne Inkaufnahme von     Ver-          schlechterungen    der Isoliereigenschaften     bzw.    der  sonstigen thermischen Verhältnisse bestimmte Zonen  der inneren Begrenzungswand undurchsichtig zu ma  chen. Auf diese Weise können nunmehr durchlau  fende Bänder an aus den Glaswänden erstellten Bau  werken eingefügt werden, ohne dass eine     Ausmaue-          rung    oder die Einfügung von sonstigen Blenden not  wendig wird. Dies kann natürlich auch bei entspre  chender Aufteilung bei mehrgeschossigen Bauten er  folgen.

   Ebenso kann eine vertikale     Gliederung    der  artiger Bänder zur Überdeckung von Stützkonstruk  tionen, Gerüsten oder dergleichen vorgenommen  werden, indem die undurchsichtigen Tafeln in die       Glashaltevorrichtungen    eingesetzt werden. Selbstver  ständlich kann die     erfindungsgemäss    angeordnete       Verglasungsschicht    beliebig farbig getönt oder mat  tiert sein.  



  Beim dargestellten Ausführungsbeispiel in     Fig.    3  ist mit 11 eine normale massive, aus Mauerwerk be  stehende Aussenwand eines Gebäudes und mit 12  die im Abstand davon an Tragsprossen 13 angeord  nete     Verglasung    bezeichnet. Die Hohlräume 14 zwi  schen der Wand 11 und den Glasscheiben 12 sind  im Bereiche der Fensteröffnung a durch     Abschluss-          leisten    14a abgeschlossen. Die Hohlräume 14 sind  mittels eines durch das Mauerwerk 11 und durch  die Fensterscheiben<I>15a</I> und 15b hindurchgeführten  Kanals 14b miteinander verbunden.

   Es ist auch mög  lich, bei anderen Unterbrechungen der vorstehenden  Glasverkleidung die Verbindungskanäle durch das       Mauerwerk    oder sonstige     Bauwerksteile    zu führen.  Auf diese Weise ist ein durchgehender Entlüftungs  schacht geschaffen, der eine intensive Entlüftung und  Kühlung der Hohlräume 14 gewährleistet.

       liier    er  möglicht das beschriebene Wirkungsprinzip in den  meisten Fällen überhaupt erst die Anwendung einer       Glasscheibenverkleidung    von Gebäudeaussenwänden  oder     Dächern,    so dass es möglich ist, das     Äussere     von Gebäuden mit Glas zu verkleiden und hier die       vorteilhaften    Eigenschaften des Glases zu nutzen,  die vor allem in der besseren Schmutzabweisung,

   in  der leichteren Reinigung - die     erfahrungsgemäss     auch schon bei Regenfall     eintritt    - und in dem  Schutz des     Mauerwerkes    oder sonstiger vorgesehener  Bauteile zur     Verwitterung    und aggressiven Rauch  gasen besteht.

      Die nach aussen zu durch die Glasscheiben be  grenzten, mit der Aussenluft in Verbindung stehen  den Hohlräume können also je nach     Ausführungsart     gegenüber dem Gebäudeinnenraum abwechselnd von  Glasscheiben und von undurchsichtigen Wandplatten  oder von solchen Wandplatten allein begrenzt sein,  oder die     Verglasungsschicht    ist in einem gewissen  Abstand vor der undurchsichtigen Gebäudewand  oder Dachfläche vorgesehen und der hierdurch und  durch das Mauerwerk bzw. Dach     begrenzte    Hohl  raum steht mit der Aussenluft in Verbindung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Wand- oder Dachverglasung an Gebäuden, da durch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Vergla sungsschicht in einem Abstand vor einer mindestens teilweise lichtundurchlässigen Wand- oder Dachflä che angeordnet ist, wobei der von der Verglasungs schicht und der erwähnten Fläche abgegrenzte Hohl raum mit der Aussenluft in Verbindung steht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Wand- oder Dachverglasung nach Patent- anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der abge grenzte Hohlraum vom Fusse bis zur oberen Be- grenzung der Verglasung durchgehend ist. 2. Wand- oder Dachverglasung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Verglasungsschichten vorhanden sind, die mit der Wand- oder Dachfläche je einen in sich abgeschlos senen Hohlraum begrenzen, wobei benachbarte Hohl räume durch einen Verbindungskanal kommuni zieren. 3.
    Wand- oder Dachverglasung nach Patent- anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand- oder Dachfläche aus getönten Teilen besteht. 4. Wand- oder Dachverglasung nach Patent- anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand- oder Dachfläche aus undurchsichtigen Platten be steht. 5. Wand- oder Dachverglasung nach Unter anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Zwischendecke des Gebäudes die Wandfläche undurchsichtige Wandungsteile als innere Brüstun gen aufweist, die die Zwischendecken nach aussen verdecken.
CH7017759A 1958-03-19 1959-02-26 Wand- oder Dachverglasung an Gebäuden CH407497A (de)

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DEE0015562 1958-03-19

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CH407497A true CH407497A (de) 1966-02-15

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ID=7069067

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CH7017759A CH407497A (de) 1958-03-19 1959-02-26 Wand- oder Dachverglasung an Gebäuden

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