CH407510A - Deckleiste und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Deckleiste und Verfahren zu deren Herstellung

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CH407510A
CH407510A CH1277663A CH1277663A CH407510A CH 407510 A CH407510 A CH 407510A CH 1277663 A CH1277663 A CH 1277663A CH 1277663 A CH1277663 A CH 1277663A CH 407510 A CH407510 A CH 407510A
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Description


      Deckleiste    und     Verfahren    zu deren     Herstellung       Am Übergang vom Bodenbelag zur Seitenwand,  aber auch in vielen anderen Anwendungen werden  in neuerer Zeit anstelle der vorher üblichen Deck  leisten, insbesondere Sockelleisten und     Eckabdek-          kungen    aus Holzriemen, solche aus Kunststoff ver  wendet, die in Form von Winkelprofilen endlos her  gestellt auf grössere Fabrikationslängen abgeschnit  ten und aufgerollt auf die Baustelle gebracht wer  den.

   Dort werden die erforderlichen     Längen    vom  Vorrat abgeschnitten, der breitere Schenkel oder  beide Schenkel des Profils mit     Kunstharzleim    be  strichen und die Deckleiste     reit    dem schmäleren  Schenkel horizontal auf den Bodenbelag und mit  dem breiteren Schenkel     vertikal    am Sockel verlegt.  Unebenheiten und Ecken werden in der Weise ge  meistert, dass das Leistenmaterial durch äussere       Wärmeeinwirkung    weich bzw.     dehnbar    gemacht  wird oder dass durch     keilförmige        Einschnitte    in  den schmäleren Schenkel eine Verkürzung desselben  erreicht wird.  



  Die     vorliegende        Erfindung    bezweckt die Schaf  fung einer solchen Deckleiste, die unter Beibehal  tung sämtlicher Vorteile der oben beschriebenen       Kunststoff-Deckleisten    gegenüber den     Holzleisten     noch weitere Vorteile aufweist, indem sie gegenüber  jenen eine einfachere Herstellung, einen     raum-          sparenderen    Transport und Lagerhaltung und ein  einwandfreieres und vereinfachtes Verlegen selbst  durch wenig geübte Hilfskräfte gewährleistet.  



  Hierzu ist     erfindungsgemäss    eine Deckleiste aus  Kunststoff dadurch     gekennzeichnet,    dass sie an  wenigstens einer Biegestelle eine parallel zu ihren  Aussenkanten verlaufende     Falznut    aufweist.  



  Diese Falznut, welche durch eine Rille gebildet sein  kann, deren Tiefe der Reissfestigkeit des Leisten-         materials    angepasst ist, wobei jedoch eine Material  dicke von     ca.1/1o    mm verbleiben sollte, gestattet, die  Leiste als flaches Band herzustellen, und als solches  zu einer     flachen    Spirale gewickelt raumsparend zu la  gern und zu transportieren.

   An der Verwendungsstelle  lässt sich dann das Band ohne Schwierigkeiten längs       derFalznut    in die     gewünschte        Winkelform    biegen oder  knicken und so verlegen wie die bisher     bekannten,     welche bereits in dieser     abgewinkelten        Profilform     hergestellt sind.

   Gegenüber den bisher bekannten  starren     Profilen    lässt sich die erfindungsgemässe  Deckleiste dank ihrer     Biegsamkeit    längs der Falz  nut auch wesentlich einfacher verlegen und passt  sich auch eher an Unebenheiten des Auflagers an,  ohne dass hierzu eine Verformung unter     Wärme-          einwirkung    erforderlich ist.  



       Gegenstand    der     Erfindung    ist weiter auch ein  Verfahren zur Herstellung einer solchen Deckleiste,  welches Verfahren sich dadurch auszeichnet,     dass     ein flaches Band hergestellt wird, dessen Breite der  Summe der Breiten der Schenkel entspricht und in  das in Herstellungsrichtung an der Stelle des Auf  einandertreffens beider Schenkel oder je     zweier     Schenkel eine Falznut gebildet wird.  



  Die Falznut kann hierbei bei der     Bandherstellung          ausgespart,    eingerillt oder     eingeschnitten    werden.  Die erfindungsgemässe Deckleiste sowie das       Verfahren    zu ihrer Herstellung wird im folgenden  anhand eines     Ausführungsbeispieles    mit Bezug auf  die     beiliegende        Zeichnung    näher erläutert.

   Es zeigen:       Fig.    1 eine     herkömmliche    Deckleiste aus Kunst  stoff im     Querschnitt,          Fig.2    einen Schnitt durch eine Rolle, welche  beim Aufrollen der Leiste nach     Fig.    1 entsteht,           Fig.    3 eine erfindungsgemässe Leiste im Quer  schnitt,       Fig.4    einen Schnitt durch eine Rolle, welche  beim Aufrollen der Leiste nach     Fig.    3 entsteht,       Fig.5    eine schaubildliche Ansicht der Leiste  nach     Fig.    3 in Gebrauchsstellung,       Fig.6    eine Variante einer solchen Leiste im  Querschnitt,

   und       Fig.    7 diese Variante in Gebrauchslage,       Fig.    8 eine weitere Variante einer solchen Leiste  im Querschnitt, und       Fig.    9 die Leiste nach     Fig.    8 in Gebrauchslage.       Fig.    1 zeigt im Schnitt eine herkömmliche Deck  leiste, welche     winklig    profiliert mit einem breiteren  Schenkel 1 und einem schmäleren Schenkel 2 her  gestellt wird und in dieser Form auf Fabrikations  länge von ca. 50 m abgeschnitten zu Rollen auf  gerollt in den Handel kommt.

   Wie ohne weiteres       verständlich,    entsteht beim spiraligen Aufrollen sol  cher Leisten mit den     Flächen.    der Schenkel 1, 2 an  einander nicht eine flache Spirale, sondern ein Ge  bilde, wie es in     Fig.2    gezeigt ist, indem die ein  zelnen Lagen entsprechend der in     Fig.    1 gestrichel  ten Darstellung zwangsläufig zueinander gestaffelt  zu liegen kommen. Die so gewonnenen Rollen sind  daher nicht nur unstabil und sperrig, was sich beim       Transport    und der Lagerhaltung unangenehm aus  wirkt, sondern sie verformen sich auch leicht. Fer  ner ist die zu einer Rolle wickelbare Länge nach  oben, wie bereits erwähnt, etwa bei den genannten  50 m begrenzt.  



  Diesen Nachteil weist nun die in den     Fig.    2-5  dargestellte Deckleiste nicht auf, indem sie statt  winklig profiliert als flaches Band 3 hergestellt ist,  das an der Stelle der späteren Abwicklung eine  parallel zu ihren Aussenkanten verlaufende Falznut  4 aufweist.  



       Dieses        Band    3     wird,        z.        B.        im        Strang        pressver-          fahren,    endlos     mit    einer Breite hergestellt, die der  Summe der Breite der späteren Schenkel 5, 6 des  längs der     Falznut    4 gewinkelten Bandes entspricht.  Die Tiefe der Falznut 4 wird der Beschaffenheit des  Bandmaterials angepasst, um die gewünschte Bie  gung um 900 des einen Schenkels zum anderen zu  ermöglichen. Die Materialdicke der Leiste an der  Biegestelle kann etwa 1/1o mm betragen.

   Diese Falz  nut 4 kann gleichzeitig mit der Bandherstellung aus  dem Bandmaterial ausgespart werden, es ist aber  auch möglich, diese     Falznut    4 beim Austritt des  Bandes aus der Presse oder in einem späteren Ar  beitsgang in das Bandmaterial     einzurillen    oder aus  zuschneiden. Dieses     letztere    Verfahren gestattet     aus-          serdem,    am Lager befindliche     herkömmliche        profi-          lierte    Deckleisten nach deren     Flachwalzung    unter  Wärmeeinwirkung nachträglich mit einer Falznut 4  zu versehen.  



  Die so erzeugte Deckleiste gemäss     Fig.    3 kann,  unmittelbar an der Fabrikationsstelle zwecks Lager  haltung und Transport in Fabrikationslängen ab  geschnitten mit den Flächen des Bandes aneinander-         liegend    wie :dies in     Fig.4    gezeigt ist, zu einer  flachen Spirale aufgewickelt werden, die eine     äus-          serst    kompakte und platzsparende Lagerhaltung,  aber auch einen solchen Transport dieser Deck  leisten von der Fabrikationsstätte an die Verwen  dungsstelle ermöglicht.  



  Dort kann die erforderliche Länge von der Rolle  abgerollt, abgeschnitten und mit Leim versehen  werden, worauf dann die Leiste um ihre Falznut  abgewinkelt wie die herkömmlichen bereits abge  winkelt hergestellten Deckleisten verlegt wird.  



  Das Vorhandensein der     Falznut    zwischen den  beiden Schenkeln 5, 6 gibt beim Verlegen als zu  sätzlichen Vorteil noch einen Anhaltspunkt zum  Ausschneiden der Ausschnittgehrungen aus dem  schmäleren Schenkel 6, das beim Verlegen um  Ecken und Kanten erforderlich ist, indem die Tiefe  des     erforderlichen    Schnittes ja stets durch die Falz  nut bestimmt ist.  



  Es ist aber auch möglich, das Band an der Pro  duktionsstelle auf der Seite der Falznut bereits mit  einer Leimschicht zu versehen und so die Deck  leiste in Form einer     Klebbandrolle    an die Gebrauchs  stelle zu bringen.  



  Durch Vermehrung der Zahl der Falznuten kann  die beschriebene Deckleiste auch zum Abdecken  von über     Putz    verlegten Leitungen verwendet wer  den, wie dies in den     Fig.    6-9 veranschaulicht ist.  



  Zum Beispiel sind bei der Deckleiste 7 nach  den     Fig.    6 und 7 zwei     Mörmige    Falznuten 8 und 9  vorgesehen, die es ermöglichen, mit der Deckleiste  durch doppelte     Abwinklung    derselben längs Kanten  verlegte Leitungen L abzudecken.  



  Werden vier Falznuten 10, 11, 12, 13 vor  gesehen, wie dies bei der Deckleiste 14 der     Fig.    8  und 9 der Fall ist, so kann durch entsprechende       Abwinklung    an der Gebrauchsstelle ein     Leitungs-          Icanal    für Leitungen L gebildet werden, wie dies       Fig.    9 zeigt.  



  Bei den Varianten der     Fig.    6-9 sind ausserdem  die Aussenkanten des Bandes abgeschrägt, was einen  glatten     übergang    der Leiste zum Untergrund ergibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 Deckleiste aus Kunststoff, welche dazu bestimmt ist, um eine Parallele zu ihrer Längenausdehnung abgewinkelt verlegt zu werden, dadurch gekenn zeichnet, dass sie an wenigstens einer Biegestelle eine parallel zu ihren Aussenkanten verlaufende Falznut aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Deckleiste nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Falznut durch eine Rille solcher Tiefe gebildet ist, dass die verbleibende Materialdicke der Leiste 1/1,) mm beträgt. 2. Deckleiste nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie als flaches Band hergestellt ist, dessen Breite gleich der Summe der Breiten der Schenkel im späteren abgewinkelten Zustand beid seits der Falznut ist. 3.
    Deckleiste nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie für den Transport zur Ver wendungsstelle sowie zur Lagerhaltung auf Fabrika tionslänge abgeschnitten mit den Breitseiten des flachen Bandes aneinanderliegend zu einer flachen Spirale aufgewickelt ist. 4. Deckleiste nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie auf einer Seite mit einer Leimschicht versehen ist. 5. Deckleiste nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie mehrere parallele Falznuten aufweist und dadurch zu verschiedenen Profilformen abwinkelbar ist.
    PATENTANSPRUCH 1I Verfahren zur Herstellung der Deckleiste nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein flaches Band hergestellt wird, dessen Breite der Summe der Breiten der Schenkel entspricht und in das in Herstellungsrichtung an der Stelle des Auf- einandertreffens der beiden Schenkel oder je zweier Schenkel eine Falznut gebildet wird. UNTERANSPRüCHE 6. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Falznut oder die Falz nuten bei der Bandherstellung ausgespart wird, bzw. werden. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung der Falznut oder der Falznuten ein endlos hergestelltes flaches Band gerillt wird. B. Verfahren nach Patentanspruch Il, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung der Falznut oder der Falznuten in ein endlos hergestelltes Band eine entsprechende Zahl Nuten eingeschnitten wird. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die.Leiste an der Fabrikations stelle zwecks Lagerhaltung und Transport in Fabri kationslängen abgeschnitten mit den Flächen des Bandes aneinanderliegend zu einer flachen Spirale aufgerollt wird. 10. Verfahren nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste an der Fabrikations stelle auf einer Seite mit einer Leimschicht versehen wird.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0227342A3 (de) * 1985-12-05 1988-05-11 Caseward Limited Kranzleiste
US6354057B1 (en) * 1999-03-04 2002-03-12 Michael K. Ploplis Seamless floor-to-wall baseboard and methods
DE102008027263A1 (de) * 2008-06-06 2009-12-10 Rehau Ag + Co Knickbare Trittleiste

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