CH407512A - Selbstschliessender, schwerer Abschlussdeckel aus stahlarmiertem Beton für im wesentlichen vertikale Luftschächte oder Notausstiege von Schutzräumen - Google Patents

Selbstschliessender, schwerer Abschlussdeckel aus stahlarmiertem Beton für im wesentlichen vertikale Luftschächte oder Notausstiege von Schutzräumen

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CH407512A
CH407512A CH1353361A CH1353361A CH407512A CH 407512 A CH407512 A CH 407512A CH 1353361 A CH1353361 A CH 1353361A CH 1353361 A CH1353361 A CH 1353361A CH 407512 A CH407512 A CH 407512A
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Description


      Selbstschliessender,    schwerer     Abschlussdeckel    aus     stahlarmiertem    Beton       für        im        wesentlichen        vertikale        Luftschächte    oder     Notausstiege    von     Schutzräumen       Die Erfindung     betrifft    einen     selbstschliessenden,     schweren Abschlussdeckel aus     stahlarmiertem    Beton  für im wesentlichen     vertikaleLuftschächte        oderNot-          ausstiege    von,

   insbesondere unterirdischen, Schutz  räumen, welcher eine kolbenartige Führungsstange  aufweist, die mittels eines dieser zugeordneten Zy  linders durch ein Druckmittel     anhebbar    ist, und wel  cher ferner mit einer Feststelleinrichtung für seine  Arretierung in einer oder verschiedenen Offen  stellungen versehen ist.  



  Bei derartigen, durch Hubzylinder betätigten     Ab-          schlussdeckeln    besteht eine     Schwierigkeit    darin, die  im Normalfall zu Belüftungszwecken offenen Deckel  in einem plötzlich eintretenden Katastrophenfall  rechtzeitig genug zu schliessen.

   Diese Schwierigkeit  beruht einerseits darauf, dass Abschlussdeckel, die  hinsichtlich Festigkeit und Strahlungsschutz den An  forderungen. genügen, ein beträchtliches Gewicht bis  zu etwa 25 t haben können und andererseits     darin,     dass ihre Schliesszeit im Augenblick der Gefahr  nicht mehr als etwa eine halbe bis maximal eine  Sekunde betragen     darf,    wenn das Eindringen ge  sundheitsschädlicher, gegebenenfalls sogar     tödlicher     Mengen moderner Kampfstoffe, wie z. B.     Gamma-          Strahlen,    oder Druckwellen wirksam verhindert wer  den. soll.

   Während es das hohe Gewicht solcher  Deckel auf der einen Seite ausschliesst, sie im  Augenblick eintretender Gefahr aus der     Offenstel-          lung    frei in die Schliesstellung fallenzulassen, da  dies zu     beträchtlichen    Zerstörungen führen     würde,     hat es sich auf der anderen Seite als ebenso uner  füllbar erwiesen, sie auf andere bekannte Weise,  etwa durch Ablassen des Druckmediums aus dem         Hubzylinder,    so kurzzeitig zu     schliessen,    wie es aus  Sicherheitsgründen erforderlich wäre.  



  Zur     Lösung    dieser Aufgabe     kennzeichnet    sich  die Erfindung durch die Kombination, dass der     Hub-          zylinder    Mittel für das Ablassen des das Anheben  des Deckels bewirkenden Druckmittels nach dessen  Arretierung in der     Offenstellung    aufweist; dass die  an der     Deckel-Führungsstange    angreifende Feststell  einrichtung zum Zwecke der selbsttätigen Freigabe  des Deckels im Katastrophenfall     mit    einer auf plötz  liche Veränderungen der Aussenatmosphäre an  sprechenden     Auslösevorrichtung        gekuppelt    ist;

   dass  dem Deckel oberhalb seiner Schliesstellung eine  Vor-Dichtung zugeordnet ist, und dass ferner ein       vorn    Deckel betätigtes Entlastungsventil vorgesehen  ist, welches nach dem Abbremsen des Deckels im  Bereich der Vor-Dichtung durch die während der  Fallbewegung komprimierte Luft, deren Entweichen  aus dem die Führungsstange aufnehmenden Zylin  der oder Zylinderteil und dadurch das Einrücken  des Deckels in die Schliesstellung ermöglicht.  



  Bei dem Abschlussdeckel gemäss der Erfindung  wird die erforderliche kurze Schliesszeit von weniger  als 1 Sekunde in erster Linie durch den Verzicht  auf mechanische oder hydraulische     Mittel    für das  Einfahren des Deckels und den stattdessen weit  gehend ausgenutzten freien Fall ermöglicht.

   Die  Fallbewegung wird zwar bei entsprechender Aus  bildung des Deckels im Hinblick auf das hohe Ge  wicht desselben noch vor Erreichen der     eigentlichen     Schliesstellung durch die     während    der Fallbewegung  im Hubzylinder komprimierte Luft abgebremst, dies  jedoch erst in dem Augenblick, in dem der     Deckel         die das Eindringen von Druckwellen oder     Kampf-          stoffen    in den Schutzraum verhindernde     Vor-Dich-          tung    erreicht hat.

   Die für das Einrücken des     Dek-          kels    in die endgültige     Schliesstellung    benötigte Zeit  kann daher in     sicherheitlicher    Hinsicht weitgehend  ausser Betracht bleiben. Zum anderen wird die  kurze     Schliesszeit    auch dadurch ermöglicht, dass  die Freigabe des Deckels aus der      ffenstellung    im  Augenblick     auftretender    Gefahr durch die auf plötz  liche Veränderungen der Aussenatmosphäre an  sprechende     Auslösevorrichtung    selbsttätig bewirkt  wird.

   Für solche     Auslösevorriehtungen    kommen an  sich bekannte Instrumente in Betracht, die auf  Druckimpulse, Temperatursprünge oder einen plötz  lichen Anstieg der     Strahlungsinter_sität    (wie sie ins  besondere von Gamma-, Licht- sowie     Wärme-Strah-          len    oder sonstigen Strahlungen herrühren) im we  sentlichen verzögerungsfrei ansprechen und geeignet  sind, ihre Funktion auf geeignete Weise auf die  Feststelleinrichtung zu übertragen. Zu diesem Zweck  sind insbesondere Druckmesser, Wärmesicherungen,  Geigerzähler und Fotozellen geeignet.  



  In der Zeichnung ist die Erfindung an zwei Aus  führungsbeispielen     erläutert.    Es zeigen       Fig.    1 den eingebauten selbstschliessenden     Ab-          schlussdeckel    in teilweise geschnittener Längsansicht;       Fig.2    eine andere Ausführungsform des ein  gebauten     Abschlussdeckels,    ebenfalls in teilweise ge  schnittener Längsansicht ;

         Fig.    3 den Deckel im Längsschnitt<B>;</B>       Fig.    4 einen Querschnitt durch die     Verriegelungs-          vorrichtung    sowie das Schema ihrer Steuerung in  der     Verriegelungsstellung,    und       Fig.    4a das Schema der Steuerung gemäss     Fig.    4  in der     Entriegelungsstellung    des Deckels.  



  In der Zeichnung sind der z. B. mittels Beton  ausgekleidete Luftschacht bzw. Notausstieg mit 1,  der Deckel mit 2, die diesem zugeordnete Führungs  stange     mit    3 und der die Führungsstange aufnehmen  de und im Schacht durch einen Querholm 4 fest  gelegte Hub- und Bremszylinder mit 5 bezeichnet.  



  Wie insbesondere aus     Fig.    3 hervorgeht, besteht  der im Querschnitt kreisrund ausgebildete Deckel 2  aus massivem Beton, der in einen geschlossenen  Bodenteil aus Stahl eingebettet ist. Dieser Bodenteil  besteht aus einem im Querschnitt etwa Z     förmig     ausgebildeten Ring 2a aus     Stahlguss,    mit welchem  eine in diesen eingelegte Bodenplatte 2b aus Stahl  blech verschweisst ist.

   Der den Deckel     umschlies-          sende    Rahmen 7 besteht aus einem Profilring 7a  aus     Stahlguss,    dessen Profilsteg eine dem Steg des  Z-Profils des     Deckel-Bodenteils    entsprechende     Koni-          zität    aufweist und     aussenseitig    durch radial an  geordnete     Versteifungsrippen    7b, die zugleich die  Verankerung des Rahmens im Beton verbessern,  abgestützt ist.

   Der untere, einwärts gerichtete Flansch  des Profilringes 7a ist     mit    mindestens einer Dicht  leiste 7c versehen, auf die sich der Deckel 2 in der       Schliesstellung    mit dem     einwärts    gerichteten Flansch  des     Deckel-Bodenteils        2a    stirnseitig auflegt.    Der Dichtungsring 7c besteht aus einer kombi  nierten     Gummi-Asbest-Dichtung    und bewirkt da  durch sowohl einen Schutz gegen Strahlen als auch  einen Schutz gegen das Eindringen von Gasen und  Druckwellen.  



       NIit    dem oberen Rand des     Zargenrahmens    7a  ist ein auf diesen aufgesetzter Stahlring 7d ver  schweisst, der den Deckel 2 koaxial umschliesst und  dessen oberer     axialer    Randbereich die     Vor-Dich-          tung    des Deckels bei Beendigung seiner freien Fall  bewegung bildet.  



  Bei den in     Fig.    1 und 2 veranschaulichten Aus  führungsformen besteht die in     Fig.4    genauer dar  gestellte mechanische     Verriegelungsvorriehtung    6 aus  einem am oberen Ende des Zylinders 5 angeord  neten und dadurch     axial    feststehenden Gehäuse 6a,  welches die     kolbenartig    ausgebildete Führungsstange  3 des Deckels koaxial umschliesst und das     innen-          seitig    mit einer radialen     Ausnehmung   <I>6b</I> versehen  ist,

   in welcher ein aus einer grösseren Anzahl von  Stahlkugeln bestehender Kugelkranz     S    radial     ver-          schieblich        gelagert    ist. Die Kugeln stützen sich rück  seitig gegen einen in axialer Richtung     verschieblich     innerhalb des Gehäuses 6a geführten Keilring 9 ab,  durch dessen Schrägflächen sie bei einer Verschie  bung des Keilringes 9 im     Schliessinne    radial nach       einwärts    gedrückt werden und hierbei in den je  weiligen      ffenstellungen    des Deckels in die Ring  nuten 3a der     kolbenartigen    Führungsstange 3 ein  greifen und diesen dadurch arretieren.  



  Um eine unbeabsichtigte     Entriegelung    zu ver  hindern, ist die     Verriegelungsstellung    des Keilringes  9 durch eine     Schraubendruckfeder    10 gesichert.  



  Die Betätigung des Keilringes 9 erfolgt hydrau  lisch, zu welchem Zweck das Gehäuse 6a als Ring  zylinder und der Keilring 9 als Ringkolben aus  gebildet ist, wobei die den Keilring 9 im     Entriege-          lungssinne        beaufschlagende    Zylinderseite über eine  Verbindungsleitung 11 an einen in der Zeichnung  nicht dargestellten Druckspeicher und die ihr gegen  überliegende Zylinderseite über eine Verbindungs  leitung 12 an den in der Zeichnung ebenfalls nicht  dargestellten     Sammelbehälter    der Druckflüssigkeit  angeschlossen ist.

   In die Verbindungsleitung 11 ist  der Steuerzylinder 13 eines     Absperrschiebers    13a  eingeschaltet, der mit einem in der Zeichnung nicht  dargestellten elektromagnetischen Schalter gekuppelt  ist, der seinen Schaltimpuls von einer auf plötz  liche Veränderungen der Aussenatmosphäre an  sprechenden     Auslösevorrichtung,    z. B. einem Gei  gerzähler, einem Druckmesser oder einer Wärme  sicherung, ableitet. An die zum     SanLn3elbehälter     führende Verbindungsleitung 12 ist eine Zweig  leitung 14 angeschlossen, die den Steuerzylinder 13  quer durchsetzt und bei 15 in die zum Druck  speicher führende Verbindungsleitung 11 mündet.  



  In der in     Fig.4    schematisch veranschaulichten       Verriegelungsstellung    sperrt der Schieber 13a den       Zufluss    der     Druckflüssigkeit    zu der     Verriegelungs-          vorrichtung    ab, so dass der Keilring 9 unter der      Wirkung der     Schraubendruckfeder    10 in der     Ver-          riegelungsstellung    gehalten wird.

   Um durch     Un-          dichtigkeiten    innerhalb des Steuerschiebers in die  Verbindungsleitung zur     Verriegelungsvorrichtung     gelangendes Drucköl nicht in die     Verriegelungsvor-          richtung    gelangen zu lassen, wo es unter Umständen  eine allmähliche Verschiebung des Keilringes 9 in  die     Entriegelungsstellung    verursachen könnte, wird  bei dieser Stellung des Steuerschiebers die Zweig  leitung 14 innerhalb des Steuerzylinders freigegeben,  so dass die Druckflüssigkeit über die Verbindungs  leitung 12 in den     Sammelbehälter        abfliessen    kann.  



  Wird der     Schieber    13a im Katastrophenfall über  das elektromagnetische Schaltorgan durch die Aus  lösevorrichtung in die in     Fig.    4a veranschaulichte Stel  lung verschoben, gibt dieser die Verbindungsleitung  11     zwischen    dem Druckspeicher und der     Ver-          riegelungsvorrichtung    frei, so dass das Druckmedium  den Keilring 9 gegen die Wirkung der Schrauben  druckfeder 10 in die     Entriegelungsstellung    bewegt.

    In dieser Stellung ist die Zweigleitung 14 innerhalb  des Steuerzylinders 13 abgesperrt, während das  durch     Undichtigkeitsverluste    etwa in den die Druck  feder 10 aufnehmenden     Zylinderraum    gelangende  Drucköl im Zuge der Verschiebung des Keilringes  9 über die Verbindungsleitung 12 in den     Sammel-          behälter    zurückgedrückt wird.  



  Sobald die Stahlkugeln des Kugelkranzes 8 wäh  rend der Verschiebung des Keilringes 9 in die     Ent-          riegelungsstellung    in den Bereich der Schrägfläche  gelangen, werden sie dieser Schrägfläche folgend  unter dem Gewicht des Deckels radial nach aussen  geschoben, bis sie die     Ringnut    3a freigeben und  der Deckel unter der Wirkung seiner Schwerkraft  nach abwärts gleitet.  



  Wie in     Fig.    1 und 2 veranschaulicht, wird die  in dem     Zylinder    5 befindliche atmosphärische Luft  durch den freien Fall des Deckels bzw. durch die  hierbei in den Zylinder 5 eindringende kolbenartige  Führungsstange des Deckels komprimiert und durch  das     komprimierte    Luftpolster der freie Fall in dem  Augenblick abgebremst, in welchem der     koaxiale     Randabschnitt des Deckels 2 die Vor-Dichtung im  Bereich des oberen Randes des Stahlringes 7d be  wirkt.  



  Um der in dem     Zylinder    5 eingeschlossenen  komprimierten Luft nach Eintritt der Vor-Dichtung  ein Entweichen und damit das Absinken des     Dek-          kels    in die endgültige Schliesstellung zu ermöglichen,  weist die kolbenartige Führungsstange 3 eine axiale  Bohrung 3c auf, die unterhalb des Deckels unter  Zwischenschaltung eines üblichen, in der Zeichnung  nicht dargestellten Überdruckventils bei 3d nach  aussen mündet.

   Die Schliesskraft bzw. der     öff-          nungsdruck    des Überdruckventils ist so eingestellt,  dass ein Entweichen der im Zylinder 5 eingeschlos  senen     komprimierten    Luft während des freien Falls  des Deckels nicht oder nur insoweit stattfindet, als  hierdurch nicht das zuverlässige Abbremsen der  Fallbewegung nach Eintritt der Vor-Dichtung be-    hindert wird.

   In dieser Stellung des Deckels wird  der dem Überdruckventil zugeordnete Rollenhebel  3e durch die Schrägfläche des Anschlages     3f        ver-          schwenkt    und     hiedurch    die     Schliesskraft    bzw. der       öffnungsdruck    des Ventils um ein solches     Mass     reduziert, dass die komprimierte Luft entweichen  und der Deckel unter seinem Eigengewicht gefahr  los in die Schliesstellung nachrücken kann, in wel  cher er sich mit der unteren Stirnfläche auf die  Dichtleiste 7c auflegt.  



  Die selbsttätige Verriegelung des Deckels in der       Schliesstellung    bewirkt die gleiche, zuvor beschrie  bene Feststelleinrichtung, die auch die Arretierung  des Deckels in der     Offenstellung    bewirkt.  



  Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.    1 ist in  nerhalb des Zylinders 5 ein fliegender Kolben 16  geführt, der unter der Wirkung eines über die Lei  tung 17 in den Zylinder einströmenden hydrauli  schen     Druckmediums    verschoben werden kann  und hierdurch den Deckel in die     Offenstellung    an  hebt. Nach Verriegelung des Deckels in der Offen  stellung wird der fliegende Kolben 16 wieder in die  Ausgangsstellung abgesenkt, um den freien     Fall    des  Deckels nach der     Entriegelung    nicht zu behindern.

    Soweit das Gewicht des Kolbens nicht ausreicht,  um ihn nach Anschluss der Verbindungsleitung 17  an den     Sammelbehälter    in die Ausgangsstellung zu  rückkehren zu lassen, kann die Rückbewegung durch  Druckluft unterstützt werden, die über die am  oberen Ende des     Zylinders    5 einmündende Ver  bindungsleitung 18 auf die der Druckflüssigkeit       gegenüberliegende    Kolbenfläche aufgegeben wird.  Sobald sich der Kolben 16 in der Ausgangsstellung  befindet, wird der Zylinder 5 beispielsweise durch  öffnen eines     Mehrwegehahnes    19 von der Druck  luft entlastet und die Leitung 18     daraufhin    ab  gesperrt.  



  Die Ausführungsform gemäss     Fig.2    unterschei  det sich von derjenigen gemäss     Fig.    1 lediglich durch  die abweichende Gestaltung der Hubvorrichtung,  indem dem Bremszylinder 5 ein gesonderter, im       Durchmesser    kleiner bemessener Hubzylinder 20  axial vorgeschaltet ist, was den Vorteil mit sich  bringt, dass die für das Anheben des Deckels be  nötigte     Druckflüssigkeitsmenge    wesentlich kleiner  sein     kann.    In dem dem Bremszylinder 5     axial    vor  gelagerten Hubzylinder 20 ist der Hubkolben 21  geführt,

   dessen Kolbenstange 21a über eine     stirn-          seitige    Bohrung nach Art eines     Plungerkolbens    in  den     Zylinder    5     eingreift.    Soll der Deckel in die       Offenstellung    angehoben werden, wird der Zylinder  20 über die Leitung 22 mit Druckflüssigkeit     beauf-          schlagt    und der Hubkolben 21 verschoben,

   wobei  er den Deckel 2 infolge der Anlage seiner kolben  artigen Führungsstange an der vorderen Stirnfläche  der     Kolbenstange    21a     mitnimmt.    Die Bohrung 23  am oberen Ende des     Hubzylinders    20 dient ledig  lich zur Entlüftung des Zylinders, doch kann über  diese Bohrung - falls erforderlich - auch vor  übergehend     Druckflüssigkeit    oder Druckluft auf-      gegeben werden, um die Rückführung des Hub  kolbens in die Ausgangsstellung zu unterstützen und  zu beschleunigen.  



  Um die Gefahr auszuschliessen, dass der Ab  schlussdeckel nach Erreichen seiner Schliesstellung  durch äussere Einflüsse, beispielsweise durch den  einem Explosionsdruck nachfolgenden Sog, willkür  lich angehoben wird, ist der Führungsstange 3 auch  eine in der Schliesstellung mit der     Verriegelungs-          vorrichtung    zusammenwirkende Ringnut     3a    zugeord  net und ferner eine derartige (in der Zeichnung  nicht dargestellte) Kupplung zwischen dem Deckel  und der     Auslösevorrichtung    bzw.

   dem dieser zu  geordneten Schaltgerät vorgesehen, dass der Deckel  im Augenblick des     Erreichens    der Schliesstellung  mittelbar die Umsteuerung des Absperrschiebers  13n bewirkt, dadurch die vor dem Keilring 9 be  findliche     Druckflüssigkeit    unter der Wirkung der       Schraubendruckfeder    10 über den Zylinder 13, die  Zweigleitung     14.    und die Verbindungsleitung 12 in  den Sammelbehälter abgeleitet wird und der Keil  ring 9 den Kugelkranz 8 in die oberste     Ringnut    3a  der Führungsstange einpresst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Selbstschliessender, schwerer Abschlussdeckel aus stahlarmiertem Beton für im wesentlichen ver tikale Luftschächte oder Notausstiege von Schutz räumen, welcher eine kolbenartige Führungsstange aufweist, die mittels eines dieser zugeordneten Zy linders durch ein Druckmittel anhebbar ist, und welcher ferner mit einer Feststelleinrichtung für seine Arretierung in einer oder verschiedenen Offen- stellungen versehen ist, gekennzeichnet durch die Kombination, dass der Hubzylinder Mittel für das Ablassen des das Anheben des Deckels bewirken den Druckmittels nach dessen Arretierung in der Offenstellung aufweist ;
    dass die an der Deckel Führungsstan2e angreifende Feststelleinrichtung zum Zwecke der selbsttätigen Freigabe des Deckels im Katastrophenfall mit einer auf plötzliche Ver änderungen der Aussenatmosphäre ansprechenden Auslösevorrichtung gekuppelt ist ; dass dem Deckel oberhalb seiner Schliesstellung eine Vor-Dichtung zugeordnet ist, und dass ferner ein vom Deckel betätigtes Entlastungsventil vorgesehen ist, welches nach dem Abbremsen des Deckels im Bereich der Vor-Dichtung durch die während der Fallbewegung komprimierte Luft deren Entweichen aus dem die Führungsstange aufnehmenden Zylinder oder Zylin derteil und dadurch das Einrücken des Deckels in die Schliesstellung ermöglicht.
    UNTERANSPRÜCI3E 1. Abschlussdeckel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Führungsstange (3) eine zum unteren Ende hin offene, axiale Bohrung (3c) für den Austritt der im Zylinder (5) bei der Fall- bewegung komprimierten Luft aufweist, die am oberen Ende im Bereich unterhalb des Deckels nach aussen ( mündet und dort reit einem einstell baren, im Bereich der Vor-Dichtung über einen Betätigungshebel (3e) mit einette festen Anschlag (3f)
    zusammenwirkenden Entlastungsventil in Form eines Überdruckventils oder einer Blende mit ver änderbarem Durchtrittsquerschnitt versehen ist. 2. Abschlussdeckel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der die Führungsstange (3) aufnehmende Zylinder (5) zugleich den Hub und Bremszylinder bildet und mit einem von der Führungsstange getrennten, nur behrl Anheben des Deckels gegen deren untere Stirnfläche wirkenden Hubkolben (16) versehen ist, wobei der Zylinder (5) an seiner der Führungsstange mit Bezug auf den Hubkolben (16) gegenüberliegenden Seite mit Anschlussmitteln (17)
    für die Zu- und Ableitung eines das Anheben des Deckels bewirkenden hydrau lischen Druckmittels und an dein entgegengesetzten Ende mit Anschlussmitteln (18, 19) für den Druck ausgleich und das Absperren des Zylinders versehen ist. 3. Abschlussdeckel nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Anschlussmittel (18, 19) für den vorübergehenden Einlass eines pneu matischen Druckmittels zum Zwecke der Rück führung des Hubkolbens in die Ausgangsstellung eingerichtet sind.
    4. Abschlussdeckel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an den die Führungs stange (3) aufnehmenden, als Bremszylinder dienen den Zylinder (5) ein im Durchmesser kleiner be messener Hubzylinder (20) angeschlossen ist, inner halb welchem ein mit seiner Kolbenstange (21u) in den Zylinder (5) eingreifender Hubkolben (21) ge führt ist, wobei der Hubzylinder (20) an seinem dem Bremszylinder (5) abgekehrten Stirnende mit Anschlussmitteln für ein hydraulisches Druckmittel und in seinem diesem gegenüberliegenden. End bereich mit Anschlussmitteln (23) für den Druck ausgleich versehen ist.
    5. Abschlussdeckel nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Anschlussmittel (23) für den vorübergehenden Einlass eines pneumati schen oder hydraulischen Druckmittels zum Zwecke der Rückführung des Hubkolbens (21) in die Aus gangsstellung eingerichtet sind.
    6. Abschlussdeckel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Feststelleinrichtung für die Arretierung des Deckels in der Offenstyllung als mechanische Verriegelungsvorrichtung (6) aus gebildet ist, die aus einem die Führungsstange (3) umschliessenden und einem mit an dieser vorgese henen Ringnuten (3a) zusammenwirkenden Kugel kranz (8) besteht, der in einer Ausnehrr!ung (6b) eines feststehend angeordneten Gehäuses (6n) radial verschieblich gelagert und rückseitig gegen einen innerhalb des Gehäuses axial verschieblich geführ ten Keilring (9) abgestützt ist. 7.
    Abschlussdeckel nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass er durch die Feststell einrichtung auch in der Schliesstellung arretierbar ist. B. Abschlussdeckel nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsstellung des Keilringes (9) durch eine auf diesen einwirkende Feder (10) gesichert ist. 9.
    Abschlussdeckel nachUnteransprüchen 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsvor- richtung (6) hydraulisch entriegelbar ist und das die Entriegelung bewirkende Steuerorgan aus einem in die Druckmittelzuleitung (11) eingeschalteten Ab sperrschieber (13, 13a) und mindestens einer dessen Verstellung bewirkenden, auf plötzliche Veränderun gen der Aussenatmosphäre ansprechenden Auslöse vorrichtung besteht.
    1ss. Abschlussdeckel nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass die Auslösevorrichtung aus einem mit dem Absperrschieber (13a) gekup- pelten elektromagnetischen Schaltgerät besteht, wel ches seinen Schaltimpuls von einem Geigerzähler, einem Druckmesser, einer Wärmesicherung oder einer auf Lichtblitze ansprechenden Fotozelle ab leitet. 11.
    Abschlussdeckel nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (6a) der Verriegelungsvorrichtung (6) als Ringzylinder und der in diesem axial verschieblich geführte Keilring (9) als Ringkolben ausgebildet ist, wobei die die Entriegelung herbeiführende Seite des Ringzylinders unter Zwischenschaltung des den Absperrschieber (13a) aufnehmenden Steuerzylinders (13) an den Druckspeicher und die ihr in bezug auf den Ring kolben (9) gegenüberliegende Seite des Ringzylinders an den Sammelbehälter der Druckflüssigkeit an geschlossen ist. 12.
    Abschlussdeckel nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass die in den Sammel- behälter mündende Druckmittelableitung (12) und die an den Druckspeicher angeschlossene Druck mittelzuleitung (11) durch eine Zweigleitung (14) verbunden sind und der Steuerzylinder (13) derart in die Druckmittelzuleitung (11) sowie in die Zweig leitung (14) eingeschaltet ist, dass der Absperr schieber (13a) in seinen beiden Endstellungen ent weder die Mündungsöffnungen der Zweigleitung (14) oder die hierzu versetzt angeordneten Mündungs öffnungen der Druckmittelzuleitung (11) abdeckt.
CH1353361A 1960-12-07 1961-11-21 Selbstschliessender, schwerer Abschlussdeckel aus stahlarmiertem Beton für im wesentlichen vertikale Luftschächte oder Notausstiege von Schutzräumen CH407512A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4625658A (en) * 1984-06-15 1986-12-02 Hodges Robert M Safety storage apparatus
US5179901A (en) * 1991-08-29 1993-01-19 Adcock Gerald L Subterranean storage vault
CN115949206A (zh) * 2023-02-08 2023-04-11 重庆威斯特电梯有限公司 拼装式钢结构井道

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