CH407512A - Selbstschliessender, schwerer Abschlussdeckel aus stahlarmiertem Beton für im wesentlichen vertikale Luftschächte oder Notausstiege von Schutzräumen - Google Patents
Selbstschliessender, schwerer Abschlussdeckel aus stahlarmiertem Beton für im wesentlichen vertikale Luftschächte oder Notausstiege von SchutzräumenInfo
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Description
Selbstschliessender, schwerer Abschlussdeckel aus stahlarmiertem Beton für im wesentlichen vertikale Luftschächte oder Notausstiege von Schutzräumen Die Erfindung betrifft einen selbstschliessenden, schweren Abschlussdeckel aus stahlarmiertem Beton für im wesentlichen vertikaleLuftschächte oderNot- ausstiege von,
insbesondere unterirdischen, Schutz räumen, welcher eine kolbenartige Führungsstange aufweist, die mittels eines dieser zugeordneten Zy linders durch ein Druckmittel anhebbar ist, und wel cher ferner mit einer Feststelleinrichtung für seine Arretierung in einer oder verschiedenen Offen stellungen versehen ist.
Bei derartigen, durch Hubzylinder betätigten Ab- schlussdeckeln besteht eine Schwierigkeit darin, die im Normalfall zu Belüftungszwecken offenen Deckel in einem plötzlich eintretenden Katastrophenfall rechtzeitig genug zu schliessen.
Diese Schwierigkeit beruht einerseits darauf, dass Abschlussdeckel, die hinsichtlich Festigkeit und Strahlungsschutz den An forderungen. genügen, ein beträchtliches Gewicht bis zu etwa 25 t haben können und andererseits darin, dass ihre Schliesszeit im Augenblick der Gefahr nicht mehr als etwa eine halbe bis maximal eine Sekunde betragen darf, wenn das Eindringen ge sundheitsschädlicher, gegebenenfalls sogar tödlicher Mengen moderner Kampfstoffe, wie z. B. Gamma- Strahlen, oder Druckwellen wirksam verhindert wer den. soll.
Während es das hohe Gewicht solcher Deckel auf der einen Seite ausschliesst, sie im Augenblick eintretender Gefahr aus der Offenstel- lung frei in die Schliesstellung fallenzulassen, da dies zu beträchtlichen Zerstörungen führen würde, hat es sich auf der anderen Seite als ebenso uner füllbar erwiesen, sie auf andere bekannte Weise, etwa durch Ablassen des Druckmediums aus dem Hubzylinder, so kurzzeitig zu schliessen, wie es aus Sicherheitsgründen erforderlich wäre.
Zur Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich die Erfindung durch die Kombination, dass der Hub- zylinder Mittel für das Ablassen des das Anheben des Deckels bewirkenden Druckmittels nach dessen Arretierung in der Offenstellung aufweist; dass die an der Deckel-Führungsstange angreifende Feststell einrichtung zum Zwecke der selbsttätigen Freigabe des Deckels im Katastrophenfall mit einer auf plötz liche Veränderungen der Aussenatmosphäre an sprechenden Auslösevorrichtung gekuppelt ist;
dass dem Deckel oberhalb seiner Schliesstellung eine Vor-Dichtung zugeordnet ist, und dass ferner ein vorn Deckel betätigtes Entlastungsventil vorgesehen ist, welches nach dem Abbremsen des Deckels im Bereich der Vor-Dichtung durch die während der Fallbewegung komprimierte Luft, deren Entweichen aus dem die Führungsstange aufnehmenden Zylin der oder Zylinderteil und dadurch das Einrücken des Deckels in die Schliesstellung ermöglicht.
Bei dem Abschlussdeckel gemäss der Erfindung wird die erforderliche kurze Schliesszeit von weniger als 1 Sekunde in erster Linie durch den Verzicht auf mechanische oder hydraulische Mittel für das Einfahren des Deckels und den stattdessen weit gehend ausgenutzten freien Fall ermöglicht.
Die Fallbewegung wird zwar bei entsprechender Aus bildung des Deckels im Hinblick auf das hohe Ge wicht desselben noch vor Erreichen der eigentlichen Schliesstellung durch die während der Fallbewegung im Hubzylinder komprimierte Luft abgebremst, dies jedoch erst in dem Augenblick, in dem der Deckel die das Eindringen von Druckwellen oder Kampf- stoffen in den Schutzraum verhindernde Vor-Dich- tung erreicht hat.
Die für das Einrücken des Dek- kels in die endgültige Schliesstellung benötigte Zeit kann daher in sicherheitlicher Hinsicht weitgehend ausser Betracht bleiben. Zum anderen wird die kurze Schliesszeit auch dadurch ermöglicht, dass die Freigabe des Deckels aus der ffenstellung im Augenblick auftretender Gefahr durch die auf plötz liche Veränderungen der Aussenatmosphäre an sprechende Auslösevorrichtung selbsttätig bewirkt wird.
Für solche Auslösevorriehtungen kommen an sich bekannte Instrumente in Betracht, die auf Druckimpulse, Temperatursprünge oder einen plötz lichen Anstieg der Strahlungsinter_sität (wie sie ins besondere von Gamma-, Licht- sowie Wärme-Strah- len oder sonstigen Strahlungen herrühren) im we sentlichen verzögerungsfrei ansprechen und geeignet sind, ihre Funktion auf geeignete Weise auf die Feststelleinrichtung zu übertragen. Zu diesem Zweck sind insbesondere Druckmesser, Wärmesicherungen, Geigerzähler und Fotozellen geeignet.
In der Zeichnung ist die Erfindung an zwei Aus führungsbeispielen erläutert. Es zeigen Fig. 1 den eingebauten selbstschliessenden Ab- schlussdeckel in teilweise geschnittener Längsansicht; Fig.2 eine andere Ausführungsform des ein gebauten Abschlussdeckels, ebenfalls in teilweise ge schnittener Längsansicht ;
Fig. 3 den Deckel im Längsschnitt<B>;</B> Fig. 4 einen Querschnitt durch die Verriegelungs- vorrichtung sowie das Schema ihrer Steuerung in der Verriegelungsstellung, und Fig. 4a das Schema der Steuerung gemäss Fig. 4 in der Entriegelungsstellung des Deckels.
In der Zeichnung sind der z. B. mittels Beton ausgekleidete Luftschacht bzw. Notausstieg mit 1, der Deckel mit 2, die diesem zugeordnete Führungs stange mit 3 und der die Führungsstange aufnehmen de und im Schacht durch einen Querholm 4 fest gelegte Hub- und Bremszylinder mit 5 bezeichnet.
Wie insbesondere aus Fig. 3 hervorgeht, besteht der im Querschnitt kreisrund ausgebildete Deckel 2 aus massivem Beton, der in einen geschlossenen Bodenteil aus Stahl eingebettet ist. Dieser Bodenteil besteht aus einem im Querschnitt etwa Z förmig ausgebildeten Ring 2a aus Stahlguss, mit welchem eine in diesen eingelegte Bodenplatte 2b aus Stahl blech verschweisst ist.
Der den Deckel umschlies- sende Rahmen 7 besteht aus einem Profilring 7a aus Stahlguss, dessen Profilsteg eine dem Steg des Z-Profils des Deckel-Bodenteils entsprechende Koni- zität aufweist und aussenseitig durch radial an geordnete Versteifungsrippen 7b, die zugleich die Verankerung des Rahmens im Beton verbessern, abgestützt ist.
Der untere, einwärts gerichtete Flansch des Profilringes 7a ist mit mindestens einer Dicht leiste 7c versehen, auf die sich der Deckel 2 in der Schliesstellung mit dem einwärts gerichteten Flansch des Deckel-Bodenteils 2a stirnseitig auflegt. Der Dichtungsring 7c besteht aus einer kombi nierten Gummi-Asbest-Dichtung und bewirkt da durch sowohl einen Schutz gegen Strahlen als auch einen Schutz gegen das Eindringen von Gasen und Druckwellen.
NIit dem oberen Rand des Zargenrahmens 7a ist ein auf diesen aufgesetzter Stahlring 7d ver schweisst, der den Deckel 2 koaxial umschliesst und dessen oberer axialer Randbereich die Vor-Dich- tung des Deckels bei Beendigung seiner freien Fall bewegung bildet.
Bei den in Fig. 1 und 2 veranschaulichten Aus führungsformen besteht die in Fig.4 genauer dar gestellte mechanische Verriegelungsvorriehtung 6 aus einem am oberen Ende des Zylinders 5 angeord neten und dadurch axial feststehenden Gehäuse 6a, welches die kolbenartig ausgebildete Führungsstange 3 des Deckels koaxial umschliesst und das innen- seitig mit einer radialen Ausnehmung <I>6b</I> versehen ist,
in welcher ein aus einer grösseren Anzahl von Stahlkugeln bestehender Kugelkranz S radial ver- schieblich gelagert ist. Die Kugeln stützen sich rück seitig gegen einen in axialer Richtung verschieblich innerhalb des Gehäuses 6a geführten Keilring 9 ab, durch dessen Schrägflächen sie bei einer Verschie bung des Keilringes 9 im Schliessinne radial nach einwärts gedrückt werden und hierbei in den je weiligen ffenstellungen des Deckels in die Ring nuten 3a der kolbenartigen Führungsstange 3 ein greifen und diesen dadurch arretieren.
Um eine unbeabsichtigte Entriegelung zu ver hindern, ist die Verriegelungsstellung des Keilringes 9 durch eine Schraubendruckfeder 10 gesichert.
Die Betätigung des Keilringes 9 erfolgt hydrau lisch, zu welchem Zweck das Gehäuse 6a als Ring zylinder und der Keilring 9 als Ringkolben aus gebildet ist, wobei die den Keilring 9 im Entriege- lungssinne beaufschlagende Zylinderseite über eine Verbindungsleitung 11 an einen in der Zeichnung nicht dargestellten Druckspeicher und die ihr gegen überliegende Zylinderseite über eine Verbindungs leitung 12 an den in der Zeichnung ebenfalls nicht dargestellten Sammelbehälter der Druckflüssigkeit angeschlossen ist.
In die Verbindungsleitung 11 ist der Steuerzylinder 13 eines Absperrschiebers 13a eingeschaltet, der mit einem in der Zeichnung nicht dargestellten elektromagnetischen Schalter gekuppelt ist, der seinen Schaltimpuls von einer auf plötz liche Veränderungen der Aussenatmosphäre an sprechenden Auslösevorrichtung, z. B. einem Gei gerzähler, einem Druckmesser oder einer Wärme sicherung, ableitet. An die zum SanLn3elbehälter führende Verbindungsleitung 12 ist eine Zweig leitung 14 angeschlossen, die den Steuerzylinder 13 quer durchsetzt und bei 15 in die zum Druck speicher führende Verbindungsleitung 11 mündet.
In der in Fig.4 schematisch veranschaulichten Verriegelungsstellung sperrt der Schieber 13a den Zufluss der Druckflüssigkeit zu der Verriegelungs- vorrichtung ab, so dass der Keilring 9 unter der Wirkung der Schraubendruckfeder 10 in der Ver- riegelungsstellung gehalten wird.
Um durch Un- dichtigkeiten innerhalb des Steuerschiebers in die Verbindungsleitung zur Verriegelungsvorrichtung gelangendes Drucköl nicht in die Verriegelungsvor- richtung gelangen zu lassen, wo es unter Umständen eine allmähliche Verschiebung des Keilringes 9 in die Entriegelungsstellung verursachen könnte, wird bei dieser Stellung des Steuerschiebers die Zweig leitung 14 innerhalb des Steuerzylinders freigegeben, so dass die Druckflüssigkeit über die Verbindungs leitung 12 in den Sammelbehälter abfliessen kann.
Wird der Schieber 13a im Katastrophenfall über das elektromagnetische Schaltorgan durch die Aus lösevorrichtung in die in Fig. 4a veranschaulichte Stel lung verschoben, gibt dieser die Verbindungsleitung 11 zwischen dem Druckspeicher und der Ver- riegelungsvorrichtung frei, so dass das Druckmedium den Keilring 9 gegen die Wirkung der Schrauben druckfeder 10 in die Entriegelungsstellung bewegt.
In dieser Stellung ist die Zweigleitung 14 innerhalb des Steuerzylinders 13 abgesperrt, während das durch Undichtigkeitsverluste etwa in den die Druck feder 10 aufnehmenden Zylinderraum gelangende Drucköl im Zuge der Verschiebung des Keilringes 9 über die Verbindungsleitung 12 in den Sammel- behälter zurückgedrückt wird.
Sobald die Stahlkugeln des Kugelkranzes 8 wäh rend der Verschiebung des Keilringes 9 in die Ent- riegelungsstellung in den Bereich der Schrägfläche gelangen, werden sie dieser Schrägfläche folgend unter dem Gewicht des Deckels radial nach aussen geschoben, bis sie die Ringnut 3a freigeben und der Deckel unter der Wirkung seiner Schwerkraft nach abwärts gleitet.
Wie in Fig. 1 und 2 veranschaulicht, wird die in dem Zylinder 5 befindliche atmosphärische Luft durch den freien Fall des Deckels bzw. durch die hierbei in den Zylinder 5 eindringende kolbenartige Führungsstange des Deckels komprimiert und durch das komprimierte Luftpolster der freie Fall in dem Augenblick abgebremst, in welchem der koaxiale Randabschnitt des Deckels 2 die Vor-Dichtung im Bereich des oberen Randes des Stahlringes 7d be wirkt.
Um der in dem Zylinder 5 eingeschlossenen komprimierten Luft nach Eintritt der Vor-Dichtung ein Entweichen und damit das Absinken des Dek- kels in die endgültige Schliesstellung zu ermöglichen, weist die kolbenartige Führungsstange 3 eine axiale Bohrung 3c auf, die unterhalb des Deckels unter Zwischenschaltung eines üblichen, in der Zeichnung nicht dargestellten Überdruckventils bei 3d nach aussen mündet.
Die Schliesskraft bzw. der öff- nungsdruck des Überdruckventils ist so eingestellt, dass ein Entweichen der im Zylinder 5 eingeschlos senen komprimierten Luft während des freien Falls des Deckels nicht oder nur insoweit stattfindet, als hierdurch nicht das zuverlässige Abbremsen der Fallbewegung nach Eintritt der Vor-Dichtung be- hindert wird.
In dieser Stellung des Deckels wird der dem Überdruckventil zugeordnete Rollenhebel 3e durch die Schrägfläche des Anschlages 3f ver- schwenkt und hiedurch die Schliesskraft bzw. der öffnungsdruck des Ventils um ein solches Mass reduziert, dass die komprimierte Luft entweichen und der Deckel unter seinem Eigengewicht gefahr los in die Schliesstellung nachrücken kann, in wel cher er sich mit der unteren Stirnfläche auf die Dichtleiste 7c auflegt.
Die selbsttätige Verriegelung des Deckels in der Schliesstellung bewirkt die gleiche, zuvor beschrie bene Feststelleinrichtung, die auch die Arretierung des Deckels in der Offenstellung bewirkt.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 1 ist in nerhalb des Zylinders 5 ein fliegender Kolben 16 geführt, der unter der Wirkung eines über die Lei tung 17 in den Zylinder einströmenden hydrauli schen Druckmediums verschoben werden kann und hierdurch den Deckel in die Offenstellung an hebt. Nach Verriegelung des Deckels in der Offen stellung wird der fliegende Kolben 16 wieder in die Ausgangsstellung abgesenkt, um den freien Fall des Deckels nach der Entriegelung nicht zu behindern.
Soweit das Gewicht des Kolbens nicht ausreicht, um ihn nach Anschluss der Verbindungsleitung 17 an den Sammelbehälter in die Ausgangsstellung zu rückkehren zu lassen, kann die Rückbewegung durch Druckluft unterstützt werden, die über die am oberen Ende des Zylinders 5 einmündende Ver bindungsleitung 18 auf die der Druckflüssigkeit gegenüberliegende Kolbenfläche aufgegeben wird. Sobald sich der Kolben 16 in der Ausgangsstellung befindet, wird der Zylinder 5 beispielsweise durch öffnen eines Mehrwegehahnes 19 von der Druck luft entlastet und die Leitung 18 daraufhin ab gesperrt.
Die Ausführungsform gemäss Fig.2 unterschei det sich von derjenigen gemäss Fig. 1 lediglich durch die abweichende Gestaltung der Hubvorrichtung, indem dem Bremszylinder 5 ein gesonderter, im Durchmesser kleiner bemessener Hubzylinder 20 axial vorgeschaltet ist, was den Vorteil mit sich bringt, dass die für das Anheben des Deckels be nötigte Druckflüssigkeitsmenge wesentlich kleiner sein kann. In dem dem Bremszylinder 5 axial vor gelagerten Hubzylinder 20 ist der Hubkolben 21 geführt,
dessen Kolbenstange 21a über eine stirn- seitige Bohrung nach Art eines Plungerkolbens in den Zylinder 5 eingreift. Soll der Deckel in die Offenstellung angehoben werden, wird der Zylinder 20 über die Leitung 22 mit Druckflüssigkeit beauf- schlagt und der Hubkolben 21 verschoben,
wobei er den Deckel 2 infolge der Anlage seiner kolben artigen Führungsstange an der vorderen Stirnfläche der Kolbenstange 21a mitnimmt. Die Bohrung 23 am oberen Ende des Hubzylinders 20 dient ledig lich zur Entlüftung des Zylinders, doch kann über diese Bohrung - falls erforderlich - auch vor übergehend Druckflüssigkeit oder Druckluft auf- gegeben werden, um die Rückführung des Hub kolbens in die Ausgangsstellung zu unterstützen und zu beschleunigen.
Um die Gefahr auszuschliessen, dass der Ab schlussdeckel nach Erreichen seiner Schliesstellung durch äussere Einflüsse, beispielsweise durch den einem Explosionsdruck nachfolgenden Sog, willkür lich angehoben wird, ist der Führungsstange 3 auch eine in der Schliesstellung mit der Verriegelungs- vorrichtung zusammenwirkende Ringnut 3a zugeord net und ferner eine derartige (in der Zeichnung nicht dargestellte) Kupplung zwischen dem Deckel und der Auslösevorrichtung bzw.
dem dieser zu geordneten Schaltgerät vorgesehen, dass der Deckel im Augenblick des Erreichens der Schliesstellung mittelbar die Umsteuerung des Absperrschiebers 13n bewirkt, dadurch die vor dem Keilring 9 be findliche Druckflüssigkeit unter der Wirkung der Schraubendruckfeder 10 über den Zylinder 13, die Zweigleitung 14. und die Verbindungsleitung 12 in den Sammelbehälter abgeleitet wird und der Keil ring 9 den Kugelkranz 8 in die oberste Ringnut 3a der Führungsstange einpresst.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Selbstschliessender, schwerer Abschlussdeckel aus stahlarmiertem Beton für im wesentlichen ver tikale Luftschächte oder Notausstiege von Schutz räumen, welcher eine kolbenartige Führungsstange aufweist, die mittels eines dieser zugeordneten Zy linders durch ein Druckmittel anhebbar ist, und welcher ferner mit einer Feststelleinrichtung für seine Arretierung in einer oder verschiedenen Offen- stellungen versehen ist, gekennzeichnet durch die Kombination, dass der Hubzylinder Mittel für das Ablassen des das Anheben des Deckels bewirken den Druckmittels nach dessen Arretierung in der Offenstellung aufweist ;dass die an der Deckel Führungsstan2e angreifende Feststelleinrichtung zum Zwecke der selbsttätigen Freigabe des Deckels im Katastrophenfall mit einer auf plötzliche Ver änderungen der Aussenatmosphäre ansprechenden Auslösevorrichtung gekuppelt ist ; dass dem Deckel oberhalb seiner Schliesstellung eine Vor-Dichtung zugeordnet ist, und dass ferner ein vom Deckel betätigtes Entlastungsventil vorgesehen ist, welches nach dem Abbremsen des Deckels im Bereich der Vor-Dichtung durch die während der Fallbewegung komprimierte Luft deren Entweichen aus dem die Führungsstange aufnehmenden Zylinder oder Zylin derteil und dadurch das Einrücken des Deckels in die Schliesstellung ermöglicht.UNTERANSPRÜCI3E 1. Abschlussdeckel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Führungsstange (3) eine zum unteren Ende hin offene, axiale Bohrung (3c) für den Austritt der im Zylinder (5) bei der Fall- bewegung komprimierten Luft aufweist, die am oberen Ende im Bereich unterhalb des Deckels nach aussen ( mündet und dort reit einem einstell baren, im Bereich der Vor-Dichtung über einen Betätigungshebel (3e) mit einette festen Anschlag (3f)zusammenwirkenden Entlastungsventil in Form eines Überdruckventils oder einer Blende mit ver änderbarem Durchtrittsquerschnitt versehen ist. 2. Abschlussdeckel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der die Führungsstange (3) aufnehmende Zylinder (5) zugleich den Hub und Bremszylinder bildet und mit einem von der Führungsstange getrennten, nur behrl Anheben des Deckels gegen deren untere Stirnfläche wirkenden Hubkolben (16) versehen ist, wobei der Zylinder (5) an seiner der Führungsstange mit Bezug auf den Hubkolben (16) gegenüberliegenden Seite mit Anschlussmitteln (17)für die Zu- und Ableitung eines das Anheben des Deckels bewirkenden hydrau lischen Druckmittels und an dein entgegengesetzten Ende mit Anschlussmitteln (18, 19) für den Druck ausgleich und das Absperren des Zylinders versehen ist. 3. Abschlussdeckel nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Anschlussmittel (18, 19) für den vorübergehenden Einlass eines pneu matischen Druckmittels zum Zwecke der Rück führung des Hubkolbens in die Ausgangsstellung eingerichtet sind.4. Abschlussdeckel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an den die Führungs stange (3) aufnehmenden, als Bremszylinder dienen den Zylinder (5) ein im Durchmesser kleiner be messener Hubzylinder (20) angeschlossen ist, inner halb welchem ein mit seiner Kolbenstange (21u) in den Zylinder (5) eingreifender Hubkolben (21) ge führt ist, wobei der Hubzylinder (20) an seinem dem Bremszylinder (5) abgekehrten Stirnende mit Anschlussmitteln für ein hydraulisches Druckmittel und in seinem diesem gegenüberliegenden. End bereich mit Anschlussmitteln (23) für den Druck ausgleich versehen ist.5. Abschlussdeckel nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Anschlussmittel (23) für den vorübergehenden Einlass eines pneumati schen oder hydraulischen Druckmittels zum Zwecke der Rückführung des Hubkolbens (21) in die Aus gangsstellung eingerichtet sind.6. Abschlussdeckel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Feststelleinrichtung für die Arretierung des Deckels in der Offenstyllung als mechanische Verriegelungsvorrichtung (6) aus gebildet ist, die aus einem die Führungsstange (3) umschliessenden und einem mit an dieser vorgese henen Ringnuten (3a) zusammenwirkenden Kugel kranz (8) besteht, der in einer Ausnehrr!ung (6b) eines feststehend angeordneten Gehäuses (6n) radial verschieblich gelagert und rückseitig gegen einen innerhalb des Gehäuses axial verschieblich geführ ten Keilring (9) abgestützt ist. 7.Abschlussdeckel nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass er durch die Feststell einrichtung auch in der Schliesstellung arretierbar ist. B. Abschlussdeckel nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsstellung des Keilringes (9) durch eine auf diesen einwirkende Feder (10) gesichert ist. 9.Abschlussdeckel nachUnteransprüchen 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsvor- richtung (6) hydraulisch entriegelbar ist und das die Entriegelung bewirkende Steuerorgan aus einem in die Druckmittelzuleitung (11) eingeschalteten Ab sperrschieber (13, 13a) und mindestens einer dessen Verstellung bewirkenden, auf plötzliche Veränderun gen der Aussenatmosphäre ansprechenden Auslöse vorrichtung besteht.1ss. Abschlussdeckel nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass die Auslösevorrichtung aus einem mit dem Absperrschieber (13a) gekup- pelten elektromagnetischen Schaltgerät besteht, wel ches seinen Schaltimpuls von einem Geigerzähler, einem Druckmesser, einer Wärmesicherung oder einer auf Lichtblitze ansprechenden Fotozelle ab leitet. 11.Abschlussdeckel nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (6a) der Verriegelungsvorrichtung (6) als Ringzylinder und der in diesem axial verschieblich geführte Keilring (9) als Ringkolben ausgebildet ist, wobei die die Entriegelung herbeiführende Seite des Ringzylinders unter Zwischenschaltung des den Absperrschieber (13a) aufnehmenden Steuerzylinders (13) an den Druckspeicher und die ihr in bezug auf den Ring kolben (9) gegenüberliegende Seite des Ringzylinders an den Sammelbehälter der Druckflüssigkeit an geschlossen ist. 12.Abschlussdeckel nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass die in den Sammel- behälter mündende Druckmittelableitung (12) und die an den Druckspeicher angeschlossene Druck mittelzuleitung (11) durch eine Zweigleitung (14) verbunden sind und der Steuerzylinder (13) derart in die Druckmittelzuleitung (11) sowie in die Zweig leitung (14) eingeschaltet ist, dass der Absperr schieber (13a) in seinen beiden Endstellungen ent weder die Mündungsöffnungen der Zweigleitung (14) oder die hierzu versetzt angeordneten Mündungs öffnungen der Druckmittelzuleitung (11) abdeckt.
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|---|---|
| DK111030B (da) | 1968-05-06 |
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