Gitter-Spektrophotometer
Die Erfindung betrifft ein Gitter Spektrophotometer mit einer Strahlungsquelle, optischen Gliedern zur Bildung eines von dieser Strahlungsquelle aus- gehenden Strahlenb ndels, das auf einen Eingangsspalt fällt, einem optischen Filter im Strahlengang dieses Strahlenbündels, einem Kollimator, durch welchen das durch den Eingangsspalt retende Strahlen biindel parallel gemchtet und auf ein Gitter geleitet wird, einem Abtastgetriebe, mittels dessen das Gitter durch einen Bereich von Einfallswinkeln verdrehbar ist, und einem Ausgangsspalt mit einem dahinter angeordneten Detektor, auf welchem jeweils eine einzelne ausgewählte Wellenlänge der Strahlung fällt.
Es ist bekannt, zum Erfassen eines gro¯en Wel lenlängenbereiches ! die Gitter auszuwechseln,'um die Gitterkonstante jeweils an den WellenlÏngenbereich anzupassen, in dem gemessen wird. Ein Gitter arbeitet am besten in einem Wellenlängenbereich, in wel- chem die Wellenlänge der beobachteten Strahlung in der Grössenordnung der Gitterkonstante liegt. In diesem Bereich erhÏlt man die beste Ausbeute an gebeugter Energie, während man ungünstigere Ver- hÏltnisse erhÏlt, wenn die Wellenlänge der Strahlung stark von der Gitterkonstante abweicht. Aus diesem Grunde kann man mit einem Beugungsgitter nur in einem begrenzten Wellenlängenbereich unter optimalen Bedingungen arbeiten.
Das gilt i in stärkerem Mal3e f r Echelette-Gitter, das sind Reflexionsgitter, bei denen sägezahnfönmige Gitterfurchen vorgesehen sind,'um unter einem bestimmten Winkel (Glanz- winkel), unter dem die gebeugte Strahlung vornehm- lich beobachtet wenden soll, eine optimale Intensität zu erhalten. Ein solches Gitter ist imm! allgemeinen brauchbar zwischen 0, 5 und 1, 5 f in der ersten Ordnung, wenn f die Frequenz der Strahlung ist, die unter dem Glanzwinkel beobachtet wird.
Es treten dann Schwierigkeiten auf, wenn man ein Spektrum ber einen grossen Wellenlägenbereich abtasten will. Bei bekannten Spektrophotometarn arbeitet man aus diesem Grunde mit mehreren Gittern von unterschiedlicher Gitterkonstante und/oder unterschiedlichen Glanzwinkeln. Jedoch hat sich bei bekannten Geräten der Austausch eines Gitters durch ein anderes als schwierig erwiesen. Beispielsweise muss bei manuellem Ausbau eines Gitters und Einbau eines anderen ein baachtlicher Zeitverlust auftreten. Weiterhin ergeben sich Ausrichtschwierig- keiten beim Einbau des neuen Gitters, und es besteht immer das Risiko, dass das Gitter beschädigt wird.
Es sind Geräte vorgeschlagen worden, welche meh- rere Gitter enthalten, von idenen Idurch eine Umschaltvorrichtung wahlweise eines in den Strahlen gangeinsohaltbar iist.
Der Erfiudung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gitter Spektrophotometsr zu schaffen, welches auto- matisch ohne die Notwendigkeit besonderer Mani pulationen seitens des Benutzers einen grossen Welbn- längenbereich. zu überstreichen gestattet.
Die Erfin dung ist gekannzeichnet durch die Kombination der nachstehenden Merkmale : a) Es. sind mehrere durch Gitter-Umschaltmittel wahlweise in Arbeitsstellung zu bringende Gitter unterschiedlicher Gitterkonstante vorgesehen. b) Es sind mehrere Filter mit unterschiedlichen, auf indic verschiedenen Gitter abgestimmten Durchlassbereichen vorgesehen, die durch Filter-Umschaltmittel wahlweise in den Strahlengang einscbaltbar sind. c)'Gitter-Umschaltmittel und Filter-Umschaltmit- tel sind derart gemeinsam steuerbar, dass zu jedem Gitter, automatisch das richtige Filter. eingeschaltet ist.
Auf disse Baise wird bei der kontinuierlichen Abtastung des Spektrums zu jedem Wellenlängenbe- reich und Gitter automatisch das richtige Filter eingeschaltet. Durch die Erfindung wird es m¯glich, ohne Prismen-Vormochromator nur mit Filter-Vor- zerlegung durch mehrere Filter und mit mehreren nacheinander einschaltbaren Gittern über einen gro- ssen Wellenlängenbereich hinweg zu arbeiten, ohne die kontinuierliche Abtastung des Spektrums zwi schenzeitlich zu unterbrechen.
Die Steuerung der Filter und Gitter kann dabei beispielsweise von der Registriertrommel her erfolgen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden beschrieben :
Fig. 1 ist eine Oberansicht eines Zweistnahl-In frarotspektrophotometers, bei welcher Teile des Gehäuses weggebrochen dargestellt sind, um den optischen Aufbau zu zeigen.
Fig. 2 ist eine Unteransicht des Gerätes von Fig. 1.
Fig. 3 zeigt die Gitterwähleinheit im Schnitt lÏngs der Linie 3-3 von Fig. 1.
Fig. 4 ist eine Vorderansicht der Einheit van Fig. 3.
Fig. 5 ist ein Schnitt längs der Linie 5-5 von Fig. 4.
Fig. 6 ist eine Seitenansicht der Filterradeinheit.
Fig. 7 ist eine Vorderansicht des Filterrades im Schnitt 7-7 von Fig. 6.
Fig. 8 ist ein Querschnitt lÏngs Linie 8-8 von Fig. 6 und zeigt die PolfiÏchen des Stators der Filter radeinheit.
Fig. 9 ist ein Querschnitt 9-9 von Fig. 2 und d zeigt das Getriebe, welches die Wellenlängenabta- stung, das Spaltprogramm und die Bereichsumschal ;- tung steuert.
Fig. 10 ist eine schematische Darstellung des Getriebes von Fig. 9, und
Fig. 11 ist ein Schnitt 11-11 von Fig. 6.
Das Spektrophotometer ist mit einem Monochromator versehen, welcher einen Eingangsspalt aufweist, auf den ein Strahlenb ndel fÏllt, einen Kollimator, durch welche die von dem Eingangsspalt ausgehende Strahlung parallelgerichtet wird, eine Mehrzahl von optischen Gittern, welche so gehaltert sind, da¯ sie wahlweise in das paralleLgerichtete Bündel eingabracht werden können und einen Aus- gangsspalt, auf welchen von dem Gitter her aus- gewÏhlte WellenlÏngen geleitet werden.
Bei dem in Fig. l dargestellten Zweistrahlspek- trophotometer wird von der durch die Lichtquelle 14 ausgesandten Strahlung ein Messstrahlenbündel 10 und ein Vergleichsstrahlenbündel 12 von infraroter Strahlung gebildet.
Diese Bündel werden von der Lichtquellenoptik erzeugt, welche von dem Planspiegel 16 und den torischen Sammelspiegeln 18 und 20 gebildet wind. Mess-und Vergloichsstnahlen- bündel verlassen das die Lichtquellenoptik enthal- tende Gehäuse 22, laufen durch den freiliegenden Probenraum 24 und treten durch Offnungen 26 und 28 wieder in das Instrument,. und zwar in dais Gehäuse 30 ein, wo durch, Åaie Spiegel 18 und 20 gleich nach Eintritt in das Gehäuse 30 erste Bilder der Lichtquelle 14 erzeugt werden. In diesen Bild punkten wird in jedes der Bündel ein-nicht dar gestelltsr-optischer Abschwächer eingsschoben.
Nach Eintritt in das Gehäuse 30 wird das Bündel
10 mittels Planspiegeln 32, 34 auf einen Sammel spiegel 36 umgelenkt. Zwischen dem Planspiegel 34 und dem Sammelspiegel 36 sitzt ein Bündelunter- brecher oder ¸Zerhacker¯, welcher von einer halb kneisförmigen Spiegsischeibe 38 gebildet wird, welche drehbar gelagert ist und von einem Motor 40 über den Riemen 42 angetrieben wird. Im Vengleichs- strahlenbündel 12 ist ein Planspiegel 44 angeon3net, welcher das Bündel unter einem solchen Winkel auf den Zerhacker 38 reflektiert, dass es nach der Reflexion auf dem gleichen Wege läuft wie das Bündel, welches den Spiegel 34 verlässt.
Wenn der Zerhacker rotiert, wenden Messstrahlenbündel 10 und Ver gleichsstrahlsnbündel 12 abwechselnd auf, den Spiegel 36 geleitet.
Der Spiegel 36 lenkt das Bündel auf den Planspiegel 46, den Planspiegel 48 und auf den Eingangs- spalt 50 des Monochromators. Der Spiegel 36 fo kussiert das Bündel erneut, so dal3 es ein zweites Bild der Lichtquelle 14 auf dem Monochromatoreingangsspalt 50 erzeugt. Auf dem Wege zwischen den Spiegel 46 und 48 tritt das Bündel durch ein Filter 49. Die Art und Weise, wie, das Filter in dem Strahlengang angeordnet ist, wird w iter u. nten noch ausf hrlicher beschmetben.
Von dem Eingangsspalt 50 gelangt das Strahlen- b ndel zu einem Kollimatorreflektor 52, welcher die Strahlung parallelrichtet und sie auf die Oberfläche eines Beugungsgitters 54 lenkt, welches Rücken an R cken mit einem Gitter 56 in einer drehbaren Halterung 58 vorgesehen ist. Die gebeugte Strahlung, welche die Oberflächeldes Gitters 54 verlässt, wird van dem Spiegel 52 erfasst, welcher ein Bild auf dem Monochromatorausgangsspalt 60 erzeugt.
Die vom Monochromatorausgangsspalt 60 ausgehende Strahlung wird von einem Ellipsoidspiegel 62 auf einem Thermoelement wieder fokussiert. Wenn man annimmt, dass bei einer vorgegebenen Wellenlänge einige Strahlung aus dem Me¯strahlenb ndel durch die Probe absorbiert wird, so wind der Ausgangsme¯wert des Thermoelements mit der Zerhackerfrequenz fluktuieren. Dieses ¸Fehlersignal¯ wird benutzt, um den optischen AbschwÏcher in das Vergleichsstnahlenbündel 12 hineinzubewegen, um einen Nullabgleioh zu erzielen. Der Stellweg des Abschwächers betätigt die Feder 66 einer Registricr- vorrichtung, welche an der Seite einer zylinidrischen Schreibstreifentrommel 68 vorgesehen ist.
Die Gitterhalterung
Die Konstruktion der zweifachen Gitterhalterung 58 ist in Fig. 3-5 im einzelnen dargestellt. In einem Loch in der GerÏtegrundplatte 74 ist eine zylin- drische Lagerhülse 70 mit einem Befestigungsflansch 72 mittels Befestigungsschrauben angebracht. Die Bohrung der Hülse 70 enthält zwei Kugellager 78 und 80. In diesen Lagern ist ein zylindrisches Glied 82 drehbar gelagert, welches an seanem oberen Ende einen Bund 84 aufweist, durch welchen es in seiner Lage gehalten wild. Das untere Ende des Gliedes 82 ist mit einem Abtaststeuerarm 86 durch einen Kragen 88 und eine Schraube 90 verbunden. Der Bund 84 des Gliedes 82 trÏgt ein Winkelstück 92, welches mittels Schrauben 94 (Fig. 5) befestigt ist.
An jedem Ende des Winkelstückes 9 zist veine magnetisch leitenide Scheibe 96, 98 vorgesehen. Eine Bewegung des Steuerarmes 86 wird direkt auf das Winkelstück 92 übertragen, welchos die Scheiben 96, 98 trägt.
In dem zylindrischen Glial 82 ist eine Welle 100 angeordnet, welche in dem Glied 82 in Gleitlagern 102, 104 drehbar Ast. An dem oberen Ende der Welle 100 ist ein kreisr. mider Tisch 106 befestigt.
Auf dem Tisch 106 fsind Gitterklammern 108, 110 zur Aufnahme von Gittern 54, 56 Rücken gege n Rücken angebracht. An der Unterseite des Tisches 106 befindet. sich ein Magnetwinkel 112, welcher zwei entgogengesetzt orientierte Permanentmagnete 114, 116 trÏgt, die nach den Scheiben 96, 98 ausgerichte sind.
Am unteren Ende der Welffie 100 befmdet sich eine Bereichswechselscheibe 118, welche mit der Welle 100 mittels einer Schraube 120 befestigt ist.
Um den Rand der Scheibe 118 ist ein Gummi-O- Ring g 122 gelegt.
Der Bereichswechselmechanismus
Seitlich von der Scheibe 118 ist ein Sektorrad 124 (Fig. 5) angeordnet, welches einen gerändelten Rand 126 besitzt, der sich über, einen Bogen von etwas weniger als 180 erstreckt. Das Sektorrad ist so angeordnet, dass bei einer Verdrehung der gerän- delte Rand 126 in Kontakt mlitedem O-Ring 122 gelangt und dite Beraichswechselscheibe 118 antreibt.
Das Sektorrad 124 wird von. einer Riemenscheibe 128 (Fig. 10) angetrieben, welches auf der gleichem Welle sitzt. Die Riemenscheibe 128 trÏgt einen Treib- riemen 130, der um, eine Umlenkrolle 132 herum zu einer Antriebsriemenscheibe 134 geführt ist, welche auf der Welle 136 eines Bereichswechselmotors 138 sitzt.
Der Spaltprogramm-Wechselmechanismus
Die richtige Einstellung der Spalte wird mittels eines schwenkbar gelagerten Spaltsteuerarmes 140 (Fig. 10} bewirkt, welcher ein Anlageglissd 142 trÏgt, das nach Massgabe der Winkellage amer doppelt profilierten Spaltprogramm-Kurvenscheibe 144 verlagert wird. Die Kurvenscheibe 144 weist ein Programmprofil 146 für ein Gitter und ein anderes Programmprofi 148 für das andere Gitter auf.
Die Einrichtung zur Umschaltung von dem Spaltprogramm des Kurvenscheibeprofils 146 und dem des Kurvenscheibenprofils 148 ist aus iden Fig. 9 und 10 ersichtlich, welche im ainzelnen das Getriebe und, die innerhalb des Winkelst ckes 150 von Fig. 2 vorgesehenen Kurvenscheiben darstellt. Das WMusel- stück 150 trÏgt das Ende der Welle 152, welche auch in einem Kragen 154 sitzt, der mittels Schrau- ben 156 an der GerÏtegrundplatte 74 befestigt ist.
Mit der Welle 152 sind Spurräder 158, 16Q est verbunden, während Zahnräder 162 und 164 drehbar gelagert sind. An dem Zahnrad 164 ist die Spaltprogramm Kurvenscheibe 144 befestigt. Diese Kom- bination von Zahnrad und Kurvenscheibe ist auf Kugellagern 166, 168 gelagert. Ebenfalls auf einem Kugellager 170 ist eine Kombination einer Riemenscheibe 172 und einer Spaltübersteuerkurve 174 am m Ende der Welle 152 gelagert.
Das Zahnrad 162 trÏgt eine au¯ermittige Welle 176, welche gegenüber dem Zahnrad 1. 62 drehbar ist und nanan verbundene Planetenräder 178, 180 an jedem Ende tragt. Das Zahnrad 178 steht im Eingriff mit dem Zahnrad 1'64, und Zahnrad 180 steht in Eingriff mit Zahnrad 160. Das Zahnrad 162 wiind wiederum von ! dem Motor 138 ber das Zahnrad 182, auf der Welle 136 angetrieben.
Der Antriebsmechanismus f r die WellenlÏgenabtastung
Der Antriebsmechanismus f r die WellenlÏgenabtastung wird entweder von einem Schnellabtastmotor 184 (Fig. 2) ader von einem Langsamabtastmotor 186 mittels einer Treibriemenscheibe 188 und , eines Riemens 190 in Bewegung gesetzt. Der Riemen 190 treibt eine Riemenscheibe 192 (Fig. 10), welche auf einer Registriertrommelwelle 194 sitzt.
Die Re gistriertrommelwelle 194 betatigt, die SpaJtpragramm- scheibe 144 mittels eines etriebes 196, 198, 158, 160, 180, 178 und 164@
Die Abtastbewegung das Gitters wird erzeugt durch idiss Welle 194 und die e Riemenscheibe 200 mittels eines Metallbandas 202, welches einen Sinusmechanismus steuert, wie er in Fig. 2 dargestellt ist. Das B ! and 202 schlingt sich um die Riemenscheibe 192 und ist mittels Schrawben 206 an einem gef hrten Wagon 204 befestigt. Von dem Wagen 204 lÏuft ein Riemen 205 um Riemenscheiben 2. 10 und 208.
Ein zweiter Riomen 207 umschlingt die Riemenscheibe 192. Die Riemen 205 und 207 sind durch eine Feder 212 gespannt.
Die Wellenlänge der von sdlem Gitter ausgehenden Strahlung, die durch den Ausgangsspalt des Monochromators tritt, ist proportional dem Sinus des mittlerenWinkelszwischendem.Einfalls-unddem Beugungswinkel. (Dieser kann als Winkellage des Gitters angesehen werden.) Der Gitterantriob besteht aus einem mechanischen Generator f r trigonometnsche Funktionen, welcher von der Registriertrommelwelle 194 ber das Band 202 und die Riemen 205, 207 angetrieben wind. Wenn das Gitter verdreht wird, wickelt sich das Band 202 von der Riemen- scheibe 200 proportional zu dem Sinus des Gitter winkels ab.
Infolgadeasen steht die Trommelstellung in einem linearen Verhältnis zu der am Ausgangsspalt erscheinden WellenlÏnge.
Die vorerwÏhnte Beziehung wird mittels eines
Wagens 204 erreicht, welcher auf parallelen Führun gen 214 gleitet und eins Sinusleiste 215 trÏgt, die so angeondnet ist, da¯ sie senkrecht zu ihrer Bewe- gungsrichtung bleibt. Der Abtaststauerarm 86 trägt eine Rolle 216, welche stÏndig in Kontakt mit der Sinusl@iste 215 bleibt. Dieser Kontakt wird mittels eines Klemmhebels 218 aufrechterbalten, welcher bei
220 schwenkbar gelagert ist und eine Klemmrolle
222 trÏgt, die an der der Rolle 216 entgegenge- setzten Seite der Sinusleiste 215 anliegt. Mittels semer Klemmfader 224 werden die Rollen 216 und 22. 2 ständig zusammengadrückt.
Man erkennt, da¯ der Abstand zwischen der Welle 100 und der Rolle 2I6 längs des Abtast steuerarme s 86 die Hypothenuse eines rechtwinkligen Dreiecks ist und der von der Sinusleiste 215 durch laufene Weg im wesentlichen einer Kathode des Dreiecks entspricht. Somit ist der von der Sinusleiste 215 durchlaufene Weg stets proportional dem Sinus des Winkels, welcher seinen Scheitel auf der Welle 100 hat.
Der Filterwechsler
In dem Gerät ist ein Filterwechsler 226 (Fig. 1) vorgesehen, welcher jedes von mehreren geeigneten Fdltern richtig in den Strahlengang bringt, um uner wünschte Strahlung der höheren Oridoungen heraus- zufiltern@ Der Aufbau dieses Filterwechslers ist in Fig. 6 bis 8 und 11 im einzelnen dargestellt.
Auf der Grundplate 74 ist durch geeignete Schnauben 230 ein U-förmiges Wielstück 228 befestigt@ Ein Arm des Winkelstückes 228 trÏgt vier Elektroma- gnete 230, 232, 234, 236, welche in gleichen n Abständen von einer zentralen Rotorwelle 238 ange- ordnet sind, die zwischen den senkrechten Armen des Winkelstückes 228 gelagert ist. Auf der Welle 238 ist eiae Stahlscheibe 240 fest angebracht, welche radial magoetisiert ist. Durch einen geeignej- ten Klebstoff sind Weicheisenstreifen 242, 244 mit der Scheibe 240 verklebt, um die magnetischen Nord-und Sudpole Ider Scheibe 240 zu lokalisieren.
Mit der Scheibe 240 ist ein Filterträger 246 verbun- den, in welchen vier Filter eingesetzt werden können, obwohl in dem dargestellten Ausführungsbeispiel nur drei 49, 248, 250 benutzt wenden.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sinfd die Elektromagnete 230, 234 in Reihe aber mit entgegengesetzter Polarität erregt worden, so dass sie einen Nond-und einen Südpol bilden, von denen jeder den entgegengesetzten S d- und Nordpol der Scheibe 240 anzieht. Nach Abschaltung der Elek tromagnete 230, 234 und Erregung der Elektroma- gnete 232, 236 dreht sich die Scheibe 240 um 90 und bringt ein anderes Filter in Wirkstellung. Wenn die Polarisation n der Elektromagnete 232 und 236 anschliessend umgekehrt wird, so dreht sich die Scheibe 240 dann um 180 .
Wirkungsweise
Das beschriebene Gerät arbeitet wie folgt : Wenn die Welle 100 (Fig. 3) in einer Richtung in ihre Endstellung verdreht ist, berührt der Magnet 114 (Fig. 5) die Scheibe 96 und haftet daran. In diesier Stellung ist eines der Gitter 54, 56 in dem von dem Reflektor 52 ausgehenden, parallelgerichteten n Strahlenb ndel angeordnet. Zur gleichen Zeit ist die Kurvenschetibe 144 (Fig. 10) so angeordnet, da¯ an einem ihrer Profile 146, 148 das Abtastglied 142 anliegt, durch welches die Spalte 50, 60 in ihrer richtigen Offnungsstellung gehalten werden, um ber ! den gesamten abzutastenden Spektralbereich im we sentlichen konstante Energie aufrechtzuerhalten.
Wenn entweder der Schnell-oder der Langsam abtastmotor 184, 186 lÏuft, dreht sich die Rie menscheibe 192 ber den Riem. en 190 mit und verdreht die Welle 194 und die daran befestigte Schreibtrommel 68 (Fig. 1), die Riemenscheibe 200 und das Zahnrad 196.
Wenn die Riemenscheibe 200 weiterläuft, zieh) das Band 202 den Wagen 204 (Fig. 2) lÏngs der F hrunge 214 und verlagert so die Sinusleiste 215, beispielsweise nach 215. Der Steuerarm 86 bewegt ssach somit naah 86', weil er durch den KIemmhebel 218 an der Sinusleiste 215 in Anla. ge gehalten wird.
Während dieser normalen Abtastperiode ist das Sek torrad 214 ausser Eingriff mit dem O-Ring 122 auf der Scheibe 118.
Wie man aus Fig. 3 entnehmen kann, wird die Bewegung des Steuerarmes 86 direkt ber eine Dre hung dos zylindrischen Gliedes 82, das Winkelstück 92, Magnet 114 und Tisch 106 auf die Gitter über tragen. Dler Filterwechsler 226 wird von Schaltern ader einer Kurvenscheibe im unteren Teil der Regi striertfommel betätigt.
Währenid der Zeit, während welcher ein Gitter so abgetastet wird, läuft das Spaltprogramm entsprechend ab. Wie aus Fig. 10 ersichtlich ist, wird , die Drehung des Zahnrades 196 ber Zahnräder 198, 158, 180 und 178 auf die (auf der Welle 152 drehbare) Kurvenscheibe übertnagen. Das tuber- setzungsverhältnis ist so gewählt, da¯ nur ein Profil (d. h. etwas weniger. als der halbe Umfang) der Kurvenscbeibe 144 an dem Abtastglied 142 anliegt und über dieses idie Stellung des Spaltsteuerarmes 140 und den zugehörigen Spaltmechanismus steuert.
Wenn man die Gitter wechseln will, um einen anderen Frequenzbereich zu untersuchen, wind der Bereichswechselmotor 138 angeschaltet. Der An triebsriemen 130 dreht das Sektorrad 124. Der gerändelte Rand 126 kommt in Eingriff mit dem O-Ring 122 und zdreht die Welle 100 um etwas weniger als 180 , wobei er den Magneten 114 (Fig. 3-5) von der Scheibe 96 abreisst und den Magneten 116 an der Scheibe 98 zu Anlage bringt.
Das bewirkt, da¯ die Gitter 54 und 56 ihre Stellungen vertauschen und ein neues Gitter, in das von dem Reflektor 52 ausgehende parallel gerichtete B ndel gebracht wird.
Zu der gleichen Zeit, wo der Motor 138 die Gi. tter laustauscht, treibt er ein Zahnrad 182, welches das Zahnrad 162 und die Welle 152 verdreht. Das Zahnrad 162 trÏgt die Welle 176. Die Trägheit des Systems bewirkt, dass das Zahnrad 160 feststehend bbibt. Infolgedessen wird bewirkt, dass sich das Zahnrad 178 dreht, welches das Zahnrad 164 antreibt und damit die Kurvenscheibe 144 verdreht, bis das vorher nicht abgebastete Profil dem Abtastglied 142 dargeboten wird. So wechselt die Ein- schaltung des Bereichswechselmotors 138 nicht nur die Gitter, sondern ändert auch das Sparprogramm, um dieses an das neugewählte Gitter anzupassen.
In Fig. 9 und 10 ist eine zusätzliche Kurven- scheibe 174 dargestellt, deren Funktion noch nicht beschrieben worden ist. Das as ist eine ¸Spalt bersteuerungs -Kurvenscheibe und wird von einem Stellknopf an der Frontseite des GerÏtes betätigt, welcher die Riemensaheibe 172 mittels des Riemens 252 verdreht. Mit. dieser Kurvenscheibe können die Spaltbreiten ber die von der Kurvonscheibe 144 eingestellten Werte hinaus vergrössert wenden, wenn dies gewünscht wind.
Man wird erkennen, dass das beschriebene Gitter Spektrophotometer viele Vorteile und Verbesserun- gen gegenüber bekanntem Spektrophotometem aus- weist. Die vorstehende Beschreibung dient (nur der Illustration und nicht der Begrenzung der Erfindung.
Beispielsweise kann die Sinusleiste durch einen amide- ren trigonometrischen Funktionsgenenator ensetzt wenden, etwa einen Kosekans-Antrieb, um eine lineare Frequenzaufzeichnung zu erhalten.