CH407624A - Feuerzeug - Google Patents

Feuerzeug

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CH407624A
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CH301364A
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Phynika Entwicklungsgesellscha
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/16Lighters with gaseous fuel, e.g. the gas being stored in liquid phase
    • F23Q2/162Lighters with gaseous fuel, e.g. the gas being stored in liquid phase with non-adjustable gas flame

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Feuerzeug Die vorliegende    Erfindung   betrifft ein Feuerzeug und    insbesondere   ein    Gasfeuerzeug,      versehen   mit    in   einem Halter    angeordnetem   Behälter mit    Brenner.   und    Abschliessen   für niedrig siedende    Flüssigkeit   und einem unter    Wirkung   einer Flachfeder    zwischen   einer Offen und einer    Schliesslage      verschwenkbar   gelagerten Kipphebel    mit      Griff,   sowie mit    einem      Zündrad   mit zur Schwenkachse des Kipphebels koaxialer Drehachse. 



  Bei solchen Gasfeuerzeugen soll das    Verschluss-      hütchen      in   seiner    Schliesslage   unter der Spannung einer Feder mit einem derartigen Druck am    Ab-      schliessen   anliegen, dass der Brennstoffbehälter mit Sicherheit abgeschlossen wird.    Zugleich   soll bei    der-      artigen   Feuerzeugen die    Zündvorrichtung   so    ange-      ordnet   sein, dass    beim      Aufklappen   des Verschlusshütchens der frei    wendende   Gasstrom    gezündet   wird. 



  Bei den    bisher   bekannt gewordenen Feuerzeugen verlangen die Massnahmen hierzu einen erheblichen Aufwand an Platz und Material, weshalb diese Feuerzeuge relativ teuer sind. 



  Es ist deshalb schon vorgeschlagen    worden,   das Verschlusshütchen    getrennt   vom    Zündmechanismus   anzuordnen, was aber zur Betätigung des Feuerzeuges zwei Arbeitsgänge    erfordert,   was    sicher   als unzumutbar    angesehen   werden muss. 



  Die    vorliegende   Erfindung    bezweckt   nun, die Nachteile der    bekannten   Ausführungsformen zu vermeiden und    ein   Feuerzeug zu schaffen, das    eine   einfache und sichere Zündung, bei vergleichsweise geringem    Aufwand   an Platz und    Material,   gestattet.

   Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der    Kipphebel      unabhängig   vom    Zündrad      frei      ver-      drehbar   gelagert ist und dass die Flachfeder mit ihrem einen Ende am freien Ende des Kipphebels befestigt ist,    während,   sich ihr anderes,    gabelförmig      ausgebildetes   Ende    beidseitig   des Zündrades an    Steu-      ernocken,   an den    Kipphebel   und das    Zündrad   tragenden    Seitenteilen   abstützt. 



  Um den    Kipphebel   sicher in seiner    Schliess-   bzw.    Offenlage   zu halten,    kann   das    gabelförmige   Ende der Blattfeder zu    Steuerflächen      verformt      sein,   welche    beim      Verschwenken   des    Kipphebels   über    die   Steuernocken gleiten und beim    überschreiten      des   höchsten Punktes der Steuernocken am Kipphebel ein in dessen    Schliess-   bzw.    Öffnungsrschtung      wirksames   Kippmoment erzeugen. 



  Hierbei können die Seitenteile mit den Steuernocken zusammen mit der    Feuersteinhülse   einen    ein-      zigen.,   vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden, lösbar am Halter befestigten Teil bilden. 



  Eine beispielsweise    Ausführungsform   des    Erfin-      dungsgegenstandes      wird.      anhand   der Zeichnung    nach-      folgend   näher erläutert. Es zeigen:

      Fig.l   eine Seitenansicht des Feuerzeuges    im   Schnitt, mit geöffnetem Verschlusshütchen,    Fig.   2 das Feuerzeug gemäss    Fig.   1, in Explosivdarstellung,    Fig.   3 den oberen Teil des Feuerzeuges gemäss    Fig.   1 von der    Schmalseite   her gesehen im    Schnitt,      Fig.   4 ein    Detail   des Feuerzeuges gemäss    Fig.   1 zur Veranschaulichung, von dessen    Schliesslage,   in grösserem Masstab, und    Fig.   5 das Detail gemäss    Fig.   4 zur Veranschaulichung von dessen    Offenlage.   



     Gemäss   den    Fig.   1, 2 und 3 ist das    Feuerzeugge-      häuse   1 durch    einen   den noch näher zu beschreibenden Zünde und    Schliessmechanismus   tragenden Aufsatzteil 5 verschlossen, welche    Teile   von einer    Schraube   7    zusammengehalten      werden.   Im Gehäuse 1 ist ein Brennstoffbehälter 2 eingesetzt, welcher    obenseitig      in      einen,      Brenner   3 mit    Abschliessen   4 aus- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 mündet.

   Dieser Behälter 2 ist zwischen dem    Teil   5 und einer am Boden des Gehäuses 1 angeordneten Feder 11 eingesetzt, wobei der Brenner mit    Ab-      schliesser   durch die Öffnung 13 geführt ist. 



  Der Schliessmechanismus umfasst im wesentlichen ein Verschlusshütchen 16 mit    einem   Betätigungsansatz in Form einer Rippe 17, frei    ver-      schwenkbar   unterstützt durch eine Achse 18, welche in den hochstehenden Wänden 19 von dem vorzugsweise aus einem Kunststoff bestehenden Teil 20 gelagert ist. Durch    eine   Erhöhung der hochstehenden Wände 19 werden die Steuernocken 21    gebildet.   Mit dem Hütchen 16 ist    mittels   eines Spannteiles 23 das eine Ende 25 einer Flachfeder 24 verbunden. Das freie, gabelförmig ausgebildete Ende 26 der Flachfeder 24    hingegen      stützt   sich auf beiden Seiten des Zündrads 27 auf den    Steuernocken   21 ab. 



  In der Schliesslage weist die Flachfeder eine entsprechende    Vorspannung   auf, wobei die zu Steuerflächen verformten Enden    21a   der Flachfeder 21 sich    am   Steuernocken 21 abstützen und auf den    Kipphe-      bel   16 ein in dessen    Schliessinn      wirksames      Kippmo-      ment   erzeugen, welches Moment ausreicht, den    Abschliesser   4 einwandfrei in seiner geschlossenen Stellung zu halten.

   Zur besseren Veranschaulichung dieser Massnahmen zeigen die    Fig.   4 und 5 den    Kipp-      hebel   16 in vergrössertem Masstab einerseits in seiner    Schliesslage      (Fig.   4) und andererseits in    Offenlage      (Fig.   5). In    Offenlage   des Kipphebels    (Fig.   5) unterstützt der    Stcu,ernocken   21 die Feder 24 näher dem Hütchen, wodurch der Kipphebel im Öffnungssinn    beaufschlagt   wird.

   Wie ohne weiteres den    Fig.   4 und 5 entnommen werden kann,    gleiten   die Steuerflächen der Feder 24 beim    Verschwenken   des Kipphebels 16 von der    einten   in die andere Endlage über die Steuernocken 21, wobei beim Überschreiten des höchsten    Punktes   der    Steuernocken   am Kipphebel 16 ein    in      dessen   Schliess- bzw. Öffnungssinn wirksames    Kipp-      moment      erzeugt   wird. Hierdurch    wird   der hochgeschwenkte Kipphebel sicher in seiner    Offenlage   gehalten.

   Andererseits aber schnappt der Kipphebel,    wenn   dieser durch    Fingerdruck   an seinem freien Ende aus der    Offenstellung   in    Schliessrichtung      ver-      schwenkt   wird, nach Überschreitung des höchsten Punktes der Steuernocken durch die Steuerflächen an der Feder in seine Schliesslage, wobei, wie bereits erwähnt, ein im Schliessinn wirksames Kippmoment erzeugt wird. Durch    die      Drehbarkeit   des Kipphebels 16 relativ zur Achse 18 bleibt hierbei das Zündrad in Ruhelage.

   Um ferner Abnützungen zwischen    Feder   und Gleitflächen    möglichst   zu vermeiden, besteht    zweckmässigerweise   der Lagerbock oder zumindest seine zu    Steuernocken   verformten Seitenteile aus Kunststoff. 



  Der    Zündmechanismus   umfasst ein Zündrad 27, das fest mit einer Achse 18 verbunden ist, welche Achse drehbar in dem Lagerbock 20 gelagert ist, dessen Seitenteile 19 sich beidseitig des Zündrads 27    erstrecken.   Hierbei kann das Zündrad auf der Achse    aufgepresst   oder beispielsweise mittels flächigem An- Satz drehstarr mit dieser verbunden sein.

      Ferner      sind   an beiden Seiten der Achse 18 noch zwei    Treib-      rädchen   28 drehstarr angeordnet, welche sich aussen beidseitig am    Verschlusshütchen      anschliessen.   Diese Treibrädchen 28 gestatten ein leichtes    Drehen   des    Zündrads   27, indem auf die beiden    Rädchen   beispielsweise der Daumen    aufgelegt   wird und mit diesem eine Drehbewegung nach in der    Fig.   1 aussen und abwärts durchgeführt wird.

      Hierfür   sind die Mantelflächen der Treibrädchen 28    zweckmässiger-      weise      randriert   und ihre Durchmesser    etwas   grösser gehalten als derjenige des das Zündrad    umfassenden,      zylinderförmigen   und koaxial zum Zündrad verlaufenden Teiles des Verschlusshütchens 16. Am    Zünd-      rad   27 steht in bekannter Weise der    Zündstein   30 an, welcher in einer    Hülse   22 am Aufsatzteil 5 geführt    ist   und durch die Kraft einer    Feder   32 gegen das    Zünd-      rad   27 gedrückt wird. 



  Zur    Erzeugung      einer      Flamme   wird das beschriebene Gasfeuerzeug in der Regel mit einer Hand    um-      fasst   und der Daumen auf die beiden Treibrädchen und den Betätigungsansatz 17 des Kipphebels    gelegt,   worauf mit dem Daumen die erwähnte    Zündbewe-      gung      durchgeführt   wird. Hierbei wird der Kipphebel hochgeschwenkt, was eine Freigabe    des      Brenners      durch   das    Verschlusshütchen   bewirkt,    sowie   gleichzeitig das Zündrad gedreht, wodurch in bekannter Weise die Zündung erfolgt. 



  Wie ohne weiteres ersichtlich ist, gewährleistet somit das    beschriebene   Feuerzeug    eine   leichte und sichere    Handhabung,   wobei die konstruktiv sehr einfachen Bauelemente eine rationelle    Herstellung   gestatten. 



  Es sei noch erwähnt, dass, sich die    beschriebene      Zündeinrichtung   selbstverständlich auch für Benzinfeuerzeuge, deren Brenner mit einem Docht versehen ist, eignen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Feuerzeug, versehen mit in einem Halter angeordnetem Behälter mit Brenner und Abschliesser für niedrig siedende Flüssigkeit und einem unter Wirkung einer Flachfeder zwischen einer Offen- und einer Schliesslage verschwenhbar gelagerten Kipphe- bel mit Griff, sowie mit einem Zündrad mit zur Schwenkachse des Kipphebels koaxialer Drehachse, dadurch gekennzeichnet,
    dass der Kipphebel unabhängig vom Zündrad frei verdrehbar gelagert ist und dass die Flachfeder mit ihrem einen Ende am freien Ende des Kipphebels befestigt ist, während: sich ihr anderes, gabelförmig ausgebildetes Ende beidseitig des Zündrades an Steuernocken, an den Kipphebel und das Zündrad tragenden Seitenmeilen abstützt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Feuerzeug nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass das gabelförmige Ende der Blattfeder zu Steuerflächen verformt ist, welche Steuerflächen beim Verschwenken des Kipphebels über die Steuernocken gleiten und beim Überschreiten des höchsten Punktes der Steuernocken am Kipphebel <Desc/Clms Page number 3> ein in dessen Schliess- bzw. Öffnungsrichtung wirksames Kippmoment erzeugen. 2.
    Feuerzeug nach Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass sich das gabelförmige Ende der Flachfeder in Schliesslage des Kipphebels derart an den Steuernocken abstützt, dass auf den Kipphebel eine vorbestimmte Schliesskraft einwirkt.
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