CH407633A - Verfahren und Einrichtung zur Feststellung der Lebensbedingungen von Pflanzen für deren Wachstum - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Feststellung der Lebensbedingungen von Pflanzen für deren Wachstum

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CH407633A
CH407633A CH996062A CH996062A CH407633A CH 407633 A CH407633 A CH 407633A CH 996062 A CH996062 A CH 996062A CH 996062 A CH996062 A CH 996062A CH 407633 A CH407633 A CH 407633A
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CH
Switzerland
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plant
line
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pot
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CH996062A
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Ruthner Othmar
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Ruthner Othmar
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G13/00Protection of plants
    • A01G13/20Protective coverings for plants
    • A01G13/26Cloches
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Toxicology (AREA)
  • Cultivation Of Plants (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description


  



  Verfahren und Einrichtung zur Feststellung der Lebensbedingungen von Pflanzen für deren Wachstum
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Feststellung der   Lebensbedingungenl von    Pflanzen für deren Wachstum, wobei die Pflanze in einen Raum eingebracht wird, dessen klimatische Bedingungen   geän-    dert und gemessen werden können. Einen weiteren Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens.



   Es sind bereits Versuchsstationen bekannt geworden, bei welchen die Pflanze in einem abgeschlossenen Raum untergebracht ist, in dem die Luftbeschaffenheit beliebig geändert und bestimmte Faktoren, wie Luftfeuchtigkeit und Kohlensäuregehalt, gemessen werden können. Da jedoch die Luftbeschaffenheit in Bodennähe eine andere ist als im Bereiche des oberirdischen Teiles der Pflanze, haben die vorgenommenen Messungen lediglich Durchschnittswerte der beiden Zonen ergeben, so dass kein genaues Bild über die für das Wachstum der Pflanze günstigsten Bedingungen erhalten werden konnte.



   Um diesen Nachteil zu beseitigen, ist erfindungsgemäss der den oberirdischen Teil der Pflanze   einschliessende    Teil des Raumes vom übrigen Teil desselben getrennt und die Anderung und Messung seiner klimatischen Bedingungen erfolgt unabhängig vom übrigen Teil des Raumes.



   Die zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens dienende Einrichtung weist einen in min  destens    zwei voneinander getrennte Zonen unterteilten Raum auf, wobei eine Zone den oberirdischen Teil der Pflanze aufnimmt und mit der benachbarten Zone durch eine   abdichtbare    Offnung verbunden ist, durch welche die Pflanze hindurchtreten kann.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Einrichtung zur Durchführung des ebenfalls   erfindungsgemässen Verfahrens darge-    stellt. Es zeigen :
Fig.   1    einen axialen Längsschnitt der Einrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht derselben und
Fig. 3 und 4 Einzelheiten derselben.



   Die in der Zeichnung dargestellte Einrichtung besteht aus einm im wesentlichen abgeschlossenen, mehrteiligen Behälter, welcher in drei Zonen unterteilt ist, von denen die Zone I den im Boden versenkten Teil der Pflanze, die Zone II den oberirdischen Teil derselben und die Zone III, welche als Zwi  schenzone    zur Trennung der beiden erstgenannten Zonen voneinander dient, ein kurzes Stück des oberhalb der Bodenzone befindlichen Teiles der Pflanze einschliesst.



   Die Zone I besteht aus einem Topf 1 aus Kunststoff, Stahl oder anderem geeigneten Material, welcher einen Doppelmantel aufweist, durch den ein Kühl-oder Heizmittel strömen kann. Zu diesem Zweck weist der Doppelmantel Anschlüsse 2,3 zur Zufuhr und Abfuhr des   Kühl-oder    Heizmittels auf.



  In diesen Topf 1 ist ein kegelstumpfförmiges, oben offenes Diaphragma 4 eingesetzt, das von einer grobmaschigen   Hiille    aus Zellstoff, Papier oder dergleichen gebildet sein kann. Die Pflanze 5 befindet sich in einem mit Erdmasse 6 ausgefüllten, aus Torf oder anderem verwitterungsfähigem Material bestehenden Topf 7. Das Diaphragma 4 ruht unter Zwischenschaltung einer Dichtung 8 am bodenseitigen Rand 9 eines Gehäuses 10 auf, das ein kurzes Stück des oberhalb der Erdmasse befindlichen Teiles der Pflanze 5 umgibt und die Zwischenzone III seitlich begrenzt. Das Gehäuse 10 besitzt Anschlüsse 11,12 zum Einführen und Ableiten von Gasen und anderen Stoffen zur   inderung    der klimatischen Bedingungen in der Zone III sowie zur Entnahme von Luftproben zu   Messzwecken.   



   Die Zone III ist nach oben durch eine Plexiglasscheibe 13 abgeschlossen, welche mit ihren äusseren Rändern dicht im Gehäuse 10 sitzt und im Zentrum eine   Offnung    14 zum Durchtritt der Pflanze 5 aufweist. Um eine Verbindung zwischen den beiden in den Zonen II und III vorhandenen Atmosphären zu verhindern, ist die Offnung 14 durch einen Dichtungsring 15 abgeschlossen, welcher, wie Fig. 5 zeigt, geschlitzt ist, so dass er im Bereiche dieses Schlitzes aufgeweitet und auf den Pflanzenstiel aufgebracht werden kann. Die Scheibe 13 ist zweiteilig ausgebildet und wird im geteilten Zustand mit ihren inneren Rändern in die Umfangsnut 16 des Ringes 15   einge-    setzt, wonach die diagonal verlaufenden Teilfugen verklebt oder   verkittet    werden.

   Zweckmässig können die beiden Scheibenteile entlang der Diagonalfugen auch mittels Feder und Nut ineinandergreifen.



   Der oberhalb der Scheibe 13 befindliche oberirdische Teil 17 der Pflanze 5 ist von einem durchsichtigen, z. B. aus Plexiglas bestehenden Deckel 18   um-    geben, welcher unter Zwischenschaltung einer Dichtung 19 am oberen Rand 20 des Gehäuses 10 aufsitzt und die Zone II begrenzt. Auch der Deckel 18 ist mit Anschlüssen 21,22 versehen, welche die gleiche Aufgabe zu erfüllen haben, wie die Anschlüsse 11, 12.



   Die Anschlüsse 11,12 sowie die Anschlüsse 21, 22 sind untereinander jeweils durch eine Leitung 23 verbunden, durch die in der Zone II sowie in der Zone III ein Luftkreislauf gebildet wird. An die Leitung 23 ist eine Leitung 24 angeschlossen, welche über eine Kontrollstelle 25, in welcher sich die zur Messung bestimmter Grossen dienenden Geräte befinden, führt und in die Leitung 23 zurückmündet.



  An den Mündungsstellen der Leitung 24 in die Leitung 23 sind Klappen 26 vorgesehen, durch welche wahlweise die Leitung 23 oder 24 abgesperrt werden kann, um die Luft durch die Kontrollstelle 25 oder an dieser vorbei zu führen. Die beiden verschiedenen Strömungen mit den zugehörigen Stellungen der Klappen sind in Fig. 2 mit vollen und gestrichelten Linien eingezeichnet.



   Die erfindungsgemässe Einrichtung ist auf einem Gestell 27 gelagert und mit diversen Vorrichtungen zur Bestrahlung der Pflanze, Befeuchtung der Erdmasse, Änderung des   CO2-Gehaltes    in   den verschie-    denen Zonen versehen. In der Zeichnung ist lediglich eine Wasserzufuhrleitung 28 zur Berieselung der Erdmasse dargestellt.



   Der aus Torf bestehende Topf 7 kann mit einer Nährlösung getränkt sein, die sukzessive freigegeben wird.



   Zur Untersuchung der Bedingungen in der Zone I ist der Topf 1 ohne Boden ausgeführt und kann an seinem unteren Ende an eine   Absaugstelle    angeschlossen sein, welche der Zone I die zu untersuchenden Stoffe entnimmt.



   Zur Messung des Kohlensäureverbrauchs in den Zonen I und II werden zweckmässig     Uras  -Geräte    verwendet.



   Die in der erfindungsgemässen Einrichtung untersuchte Pflanze kann mitsamt dem Topf 7, nachdem der Deckel 18 und die Scheibe 13 mit dem Dichtungsring 15 abgenommen wurden, aus dem Topf 1 herausgehoben und beispielsweise in den Boden einer Pflanzenschule ausgesetzt werden. In diesem Boden   verwittert    mit der Zeit Topf 7.



   Selbstverständlich können im Rahmen der Erfindung verschiedene Änderungen vorgenomnen werden. So ist es beispielsweise möglich, die Pflanze nicht in einer Erdmasse, sondern in einer Wasserkulturanlage zu untersuchen. Weiterhin können mehrere Pflanzen in einer Einrichtung untergebracht sein. In diesem Falle   müsste    die Platte 13 mehrere Offnungen 14   aufweisen. Zweckmässig wären    die   Offnungen    entlang der diagonal verlaufenden   Teilfuge      anzuord-    nen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Feststellung der Lebensbedingungen von Pflanzen für deren Wachstum, wobei die Pflanze in einen Raum eingebracht wird, dessen klimatische Bedingungen geändert und gemessen werden können, dadurch gekennzeichnet, dass der den oberirdischen Teil der Pflanze einschliessende Teil des Raumes vom übrigen Teil desselben getrennt ist und die Anderung und Messung seiner klimatischen Bedingungen unabhängig vom übrigen Teil des Raumes erfolgt.
    PATENTANSPRUCH II Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein in mindestens zwei voneinander getrennten Zonen unterteilter Raum vorgesehen ist, wobei eine Zone den oberirdischen Teil der Pflanze aufnimmt und mit der benachbarten Zone durch eine abdichtbare Offnung verbunden ist, durch welche die Pflanze hindurchtreten kann.
    UNTERANSPRUCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum in drei voneinander getrennte Zonen unterteilt ist, von denen eine den oberirdischen Teil, die zweite den Wurzelteil und die dritte den knapp oberhalb des letzteren befindlichen Teil der Pflanze einschliesst.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die den oberirdischen Teil der Pflanze aufnehmende Zone (II) an eine die Luft im Kreislauf führende Leitung (23) angeschlossen ist, von welcher eine, über eine mit Messgeräten ausgerüstete Kontrollstelle (25) führende Leitung (24) abzweigt, die hinter der Kontrollstelle in die erstgenannte Leitung (23) zurückmündet.
    3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den Einmündungsstellen der über die Kontrollstelle (25) führenden Leitung (24) in die den Kreislauf der Luft bewirkende Leitung (23) Klappen (26) vorgesehen sind, welche wahlweise die eine oder die andere Leitung absperren und die Luft über die Kontrollstelle (25) oder an dieser vorbei führen.
    4. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den Wurzelteil der Pflanze aufnehmende Zone (I) aus einem doppelmanteligen Topf (1) besteht, durch dessen Wand ein Heiz-oder Kühlmittel geleitet werden kann.
    5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Pflanze in einem mit Erd- masse gefüllten, aus verwitterungsfahigem Material bestehenden Topf (7) eingesetzt ist, welcher unter Zwischenschaltung einer grobmaschigen Hülle (4) im doppelmanteligen Topf (1) eingebracht ist.
CH996062A 1961-09-14 1962-08-21 Verfahren und Einrichtung zur Feststellung der Lebensbedingungen von Pflanzen für deren Wachstum CH407633A (de)

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CH996062A CH407633A (de) 1961-09-14 1962-08-21 Verfahren und Einrichtung zur Feststellung der Lebensbedingungen von Pflanzen für deren Wachstum

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AT244101B (de) 1965-12-10

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