CH407693A - Vorrichtung zum Regeln der Wickelspannung beim Abwickeln einer Bahn - Google Patents

Vorrichtung zum Regeln der Wickelspannung beim Abwickeln einer Bahn

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CH407693A
CH407693A CH802363A CH802363A CH407693A CH 407693 A CH407693 A CH 407693A CH 802363 A CH802363 A CH 802363A CH 802363 A CH802363 A CH 802363A CH 407693 A CH407693 A CH 407693A
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Benninger Ag Maschf
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  • Controlling Rewinding, Feeding, Winding, Or Abnormalities Of Webs (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)
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  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description


  
 



  Vorrichtung zum Regeln der Wickelspannung beim Abwickeln einer Bahn
Bekanntlich ist es beim Abwickeln von auf Walzen aufgewickelten Textilien, z.B. Gewebebahnen oder -ketten oft von Bedeutung, dass die Spannung, mit welcher das Textilgut abgewickelt wird, stets möglichst gleich ist.



   Diese Konstanthaltung der Wickelspannung beim Abwickeln von auf eine horizontale Walze aufgewikkelten Bahnen mittels einer Bremse lässt sich dadurch erzielen, dass die Bremswirkung der Bremse mindestens teilweise durch das Gewicht des auf der Walze befindlichen Wickels beeinflusst wird, da ja die Wickelspannung sich bei konstantem Abzugsdrehmoment in Abhängigkeit vom Durchmesser des Wickels ändert, der wiederum einen Parameter für das jeweilige Gewicht des Wickels bildet.



   Erfindungsgemäss ist eine Vorrichtung der obengenannten Art dadurch   gekennzeichnet,    dass die Verstellung der Bremse direkt und automatisch durch das Gewicht des Wickels erfolgt, in dem Sinne, dass sich die Bremswirkung mit abnehmendem Wickelgewicht kontinuierlich vermindert.



   In der Zeichnung sind die zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Teile einer   erfindungsge    mässen Vorrichtung an einem Ausführungsbeispiel einer solchen dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 schematisch einen Umwickler für Ketten oder Gewebebahnen,
Fig. 2 einen senkrechten Axialschnitt durch die Vorrichtung zum Regeln der Wickelspannung an der Walze, von welcher eine Kette oder Bahn abgewikkelt wird, und
Fig. 3 ein Diagramm der beim Abwickeln erhaltenen Gewebespannungen.



   In Fig. 1 bezeichnet 1 eine Walze, die an einem Gestell 2 drehbar gelagert ist und auf welche eine Gewebebahn oder eine Kette 3 aufgewickelt ist. Diese Kette oder Bahn 3 wird durch ein angetriebenes Klemmwalzenpaar 4 von der Walze 1 abgezogen und anschliessend auf eine andere Walze 5, die in einem Gestell 6 gelagert ist, wieder aufgewickelt. Die Walze 5 ist, in nicht dargestellter Weise, unabhängig von den Abzugswalzen 4 über eine Rutschkupplung angetrieben. Bekanntlich kann eine   gleichmässige    Docke auf der Walze 5 nur erzielt werden, wenn die Wickelspannung während des Auf- bzw. Abwickelvorganges möglichst konstant bleibt. Wie dies beim   Aufwickeln    lerzielt wird, bildet nicht Gegenstand dieses Patentes.

   Beim Abrollen des Wickels von der Walze 1 wird die Wickelspannung P eingestellt durch das Drehmoment der Abzugswalzen 4 und die Bremsung der Walze 1. Auf eine Formel gebracht beträgt diese Wickelspannung P = k X n, wobei k eine Konstante und n die Drehzahl der Walze 1 ist. Da nun n (Drehzahl) mit abnehmendem Wickel auf der Walze 1, d. h. mit abnehmendem Durchmesser desselben immer grösser   wird - die    Drehzahl der Abzugswalzen 4 ist konstant - wächst gemäss dieser Formel auch die Wickelspannung P von einem Minimum zu Beginn des Abrollvorganges auf einen maximalen Wert am Ende des Wickelvorganges. Diese unerwünschte Zunahme der Wickelkraft kann durch stete Verringerung der Bremsung der Walze 1 in Abhängigkeit von der Drehzahl kompensiert werden.



   Die in Figur 2 dargestellte Vorrichtung zum Regeln der Wickelspannung beim Abwickeln des Wickels macht sich die Tatsache zunutze, dass im Verlaufe des Abwickelvorganges das Gewicht des Wickels stetig abnimmt. Diese Vorrichtung benützt diese Erscheinung, um die Bremsung der Walze 1 und damit die Wickelspannung zu ändern. Hierzu ist gemäss Figur 2 das eine Ende der Walze 1 - es könnten allerdings auch beidseits der Walze 1 solche   Vorrichtungen wie die in Fig. 2 dargestellte vorgesehen sein - in bekannter Weise lösbar mit dem einen Ende einer Welle 7 drehverbunden, das aus einem Gehäuse 8 vorsteht. Das Gehäuse 8 ist am Gestell 2 für die Walze 1 stationär befestigt. Zwei Säulen 9, von denen nur eine in Fig. 2 sichtbar ist, erstrecken sich von der Decke des Gehäuses 8 senkrecht beidseits einer dünneren Stelle 12 der Welle 7 zum Boden des Gehäuses 8.

   Diese Säulen 9 durchsetzen entsprechende vertikale Bohrungen in einer Lagerhülse 10, in welcher über zwei Kugellager 11 die Welle 7 drehbar gelagert ist. Die Lagerhülse 10 und mit ihr die Welle 7 und die damit verbundene Walze 1 sind somit im Gehäuse 8 so gelagert, dass sie vertikal verschiebbar sind. Beidseits der dünneren Stelle 12 der Welle 7 und der Hülse 10 trägt die Welle 7 zwei Scheiben 13.

   Mit diesen Scheiben 13 ruht der Wikkel, über die Walze 1 und die Welle 7, mit seinem ganzen Gewicht auf Klötzen 14, die am Boden des Gehäuses 8 befestigt sind und je einen Bremsbelag 15   trage.    Die Bremswirkung, die somit von den Bremsbelägen 15 auf die mit der Walze 1 und mit der Welle 7 drehenden Scheiben 13 ausgeübt wird, ist also direkt und automatisch abhängig vom Gewicht des abrollenden Wickels und nimmt entsprechend mit abnehmendem Wickelgewicht kontinuierlich ab.



   In einer Bohrung 16 des Deckels des Gehäuses 8 ist eine Gewindehülse 17 eingesetzt, in die eine Gewindespindel 18 eingeschraubt ist. Auf dem inneren Ende dieser Spindel 18 sitzt eine Hülse 19 mit einem Flansch 20, gegen den sich das eine Ende einer Wendelfeder 21 abstützt, die mit ihrem anderen Ende die Lagerhülse 10 beaufschlagt. Durch Verdrehen der Spindel 18 mittels einer Kurbel 22, die mit einem Rastknopf 23 versehen ist, kann durch Änderung des Federdruckes auf die Lagerhülse 10 eine bestimmte konstante Bremswirkung voreingestellt werden, der sich die variable Bremswirkung durch das Gewicht des Wickels überlagert.



   Die günstigsten Werte für diese Voreinstellung der Bremswirkung lassen sich für die verschiedenen Anwendungen empirisch ermitteln und tabellisieren.



   Der annähernd konstante Verlauf der eingestellten Wickelspannung, der trotz   zunehmender    Drehzahl der Walze 1 im Verlaufe des Abrollvorganges dank der dargestellten Vorrichtung ermöglicht wird, ist in Figur 3 in einem Diagramm dargestellt, das die Resultate von verschiedenen Versuchsreihen verwertet. Auf der Abszisse sind die beim Abrollen sich ergebenden verschiedenen Wickeldurchmesser bzw. die diesen entsprechende steigende Drehzahl der Wickelwalze 1 aufgetragen. Auf der Ordinate sind die Abweichungen der gemessenen Wickelspannung nach der Seite + und - vom eingestellten Wert (0) dargestellt.

   Die Kurve A gibt die Abweichungen von einer eingestellten Wickelspannung von 600 gr/m2 an, die Kurven B und C die entsprechenden Abweichungen für eingestellte Wickelspannungen von 400 bzw. 200   gr/m2.    Wie ohne weiteres ersichtlich, beträgt die maximale Abweichung im schlechtesten Fall noch weniger als 2   0/0.      

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Regeln der Wickelspannung beim Abwickeln einer auf eine horizontale Walze aufgewickelten Bahn mittels einer auf die Walze wirkenden Bremse, deren Wirkung mindestens teilweise durch das Gewicht des auf der Walze befindlichen Wickels beeinflusst ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellung der Bremse direkt und automatisch durch das Gewicht des Wickels erfolgt, in dem Sinne, dass sich die Bremswirkung mit abnehmendem Wik kelgewicht kontinuierlich vermindert.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens das eine Ende der Wickelwalze (1) senkrecht beweglich geführt auf Bremsbelägen (15) gelagert ist, so das die Bremskraft direkt vom Wickelgewicht geregelt ist.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zur variablen Bremswirkung durch das Wickelgewicht leine konstante Bremsung einstellbar ist.
    3. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Feder die konstante Bremsung erzeugt, indem ihre Federkraft das Ende der Wickelwalze gegen die genannten Bremsbeläge drückt.
    4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass diese Federkraft einstellbar ist.
CH802363A 1963-06-28 1963-06-28 Vorrichtung zum Regeln der Wickelspannung beim Abwickeln einer Bahn CH407693A (de)

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AT538564A AT260162B (de) 1963-06-28 1964-06-23 Bremseinrichtung für Wickelwalzen
GB2635964A GB1063861A (en) 1963-06-28 1964-06-25 Improvements in or relating to regulating the tension in a web
DE1964M0048694 DE1970835U (de) 1963-06-28 1964-06-25 Bremseinrichtung fuer wickelwalze.

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GB2183599A (en) * 1985-07-26 1987-06-10 Grace W R Ltd Mandrel for applying wrapping material

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GB1063861A (en) 1967-03-30
DE1970835U (de) 1967-10-19
AT260162B (de) 1968-02-12

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