CH407694A - Aufwickeleinrichtung für Drahtgitter - Google Patents
Aufwickeleinrichtung für DrahtgitterInfo
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- CH407694A CH407694A CH664562A CH664562A CH407694A CH 407694 A CH407694 A CH 407694A CH 664562 A CH664562 A CH 664562A CH 664562 A CH664562 A CH 664562A CH 407694 A CH407694 A CH 407694A
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- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F33/00—Tools or devices specially designed for handling or processing wire fabrics or the like
- B21F33/002—Coiling or packing wire network
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C47/00—Winding-up, coiling or winding-off metal wire, metal band or other flexible metal material characterised by features relevant to metal processing only
- B21C47/32—Tongs or gripping means specially adapted for reeling operations
- B21C47/323—Slits or pinces on the cylindrical wall of a reel or bobbin, adapted to grip the end of the material being wound
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H75/00—Storing webs, tapes, or filamentary material, e.g. on reels
- B65H75/02—Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks
- B65H75/18—Constructional details
- B65H75/28—Arrangements for positively securing ends of material
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Description
Aufwickeleinrichtung für Drahtgitter Die Erfindung betrifft eine Aufwickeleinrichtung für Drahtgitter. Diese Einrichtung hat einen Wickelkörper, der an einem Ende drehbar gelagert ist. Dieser Wickelkörper ist mit Elementen versehen, welche zum Festhalten des Anfangs des auszuwickelnden Drahtgitters dienen. Diese Elemente, welche in ihrer Ruhelage über den Mantel des Wickelkörpers vorste hen, sind zum Ab streifen des aufgewickelten Drahtgitters in den Wickeikörper hinein versenkbar. Bei bekannten Einrichtungen dieser Art müssen die genannten Elemente mittels einer von Hand zu bedienenden Vorrichtung in den Wickelkörper hinein versenkt werden, bevor das aufgewickelte Drahtgitter vom Wickelkörper abgestreift werden kann. Bei der erfindungsgemässen Einrichtung sind die genannten Elemente als Klinken ausgeführt, welche durch eine zum freien Ende des Wickelkörpers hin gerichtete Kraft gegen die Kraft einer Rückholfeder in den Wickelkörper hinein versenkbar sind. Diese Klinken verschwinden beim Ab streifen des aufgewickelten Drahtgitters selbsttätig im Innern des Wickelkörpers, indem die Längsdrähte des aufgewilk- kelten Gitters beim Ab streifen desselben die zum freien Ende des Wickelkörpers hin gerichtete Kraft auf die Klinken ausüben. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 einen Aufriss einer Einrichtung zum Aufwickeln punktgeschweisster Bewehrungsmatten, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 mit dem aufgewickelten Anfang einer Bewehrungsmatte. Die dargestellte Einrichtung hat als Wickelkörper eine Trommel 1, welche an ihrem in Fig. 1 rechten Ende in einem Maschinengehäuse 2, welches die Antriebsvorrichtung für die Trommel enthält, drehbar gelagert ist. In die Trommel 1 sind mehrere Nuten 3 gefräst. Jede dieser Nuten 3 hat im Längsschnitt die Form eines Kreis abschnitts (vgl. Fig. 1) und ist im Querschnitt L-förmig (vgl. Fig. 2). Die Nuten 3 fluchten parallel zur Achse der Trommel 1. In jeder Nute 3 ist eine Klinke 4 um eine Achse 5 drehbar gelagert. Die Achsen 5 sind rechtwinklig zur geometrischen Achse der Trommel 1 angeordnet. In den Nuten 3 angeordnete Rückholfedern 6 sind bestrebt, jede Klinke 4 in ihrer in Fig. 1 ausgezogen gezeichneten Ruhelage an einem Anschlag 7 zu halten. In dieser Ruhelage bildet die Längsrichtung der Klinken 4 einen rechten Winkel mit der geometrischen Achse der Trommel 1, und das in der gezeichneten Stellung der Trommel 1 untere Ende jeder Klinke 4 überragt den Mantel der Trommel 1 radial um eine Strecke, welche den Durchmesser der Querdrähte 8 der aufzuwickelnden Bewehrungsmatte um einen Betrag überschreitet, welcher höchstens gleich dem Durchmesser der Längs drähte 9 der Bewehrungsmatte ist. Dabei ist die in der gezeichneten Stellung der Trommel 1 untere Endfläche 10 jeder Klinke 4 ein Teil einer Zylindermantelfläche, welche in Ruhelage der Klinke koaxial zur Mantelfläche der Trommel 1 verläuft. In Ruhelage der Klinken 4 bildet deren über den Mantel der Trommel 1 vorstehendes Ende mit dem Umfang der Trommel an einer Seite einen spitzen Winkel, in welchen der erste Querdraht 8' des Anfangs der aufzuwickelnden Bewehrungsmatte eingehängt wird. Die Klinken 4 sind aus ihrer Ruhelage gegen die Kraft der Rückholfedern 6 in die in Fig. 1 strichpunktiert dargestellte Lage 4' schwenkbar, in welcher die Klinken vollständig in der Trommel 1 versenkt sind. Die Vorgänge beim Aufwickeln der Bewehrungsmatte 8, 9 auf die Trommel 1 und beim Abstreifen der aufgewickelten Bewehrungsmatte von der Trommel sind bei dieser Einrichtung folgende: Beim Aufwickeln der Bewehrungsmatte befinden sich alle Klinken 4 in ihrer Ruhelage, da keine gegen die Kraft der Rückholfedern 6 gerichtete Kraft wirksam ist. In der Ruhelage der Klinken 4 wird zunächst der erste Querdraht 8' der aufzuwickelnden Bewehrungsmatte an den Stellen eingehakt, an welchen jede Klinke einen spitzen Winkel mit dem Umfang der Trommel 1 einschliesst. Dann wird die Trommel in der Pfeilrichtung (Fig. 2) angetrieben und dadurch die Bewehrungsmatte 8, 9 auf die Trommel aufgewickelt. Wenn nach dem Aufwickeln die aufgewickelte Bewehrungsmatte von der Trommel 1 abgestreift wird, lösen sich die Klinken 4 von selbst vom Querdraht 8', weil beim Abstreifen jeder der Längsdrähte 9 der Bewehrungsmatte eine auf das freie (in Fig. 1 linke) Ende der Trommel 1 gerichtete Bewegung ausführt, und dabei - sobald er mit einer der Klinken 4 in Berührung kommt - diese in die in Fig. 1 strichpunktiert gezeichnete Lage 4' mitnimmt. Ausserdem nimmt auch der Querdraht 8' die Klinken 4 durch Reibung mit und schwenkt sie in die Lage 4'. Die Klinken 4 weichen also beim Ab streifen der aufgewickelten Bewehrungsmatte selbsttätig aus, wobei sie sich in die Trommel 1 hinein bewegen und von der Bewehrungsmatte lösen. Es ist also nicht notwendig, die Klinken 4 vor dem Ab streifen der aufgewickelten Bewehrungsmatte durch eine besondere Vorrichtung in die Aufwickeltrommel 1 hinein zu versenken. Dadurch wird auch eine Automatisierung der Aufwickeleinrichtung erleichtert, bzw. ein Arbeitsgang eingespart. Die Trommel 1 kann an Stelle der Nuten 3 (abweichend vom dargestellten Ausführungsbeispiel) eine Längsnut aufweisen, in welcher die Klinken angeordnet sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Aufwickeleinrichtung für Drahtgitter mit einem an einem Ende drehbar gelagerten Wickelkörper, der mit zum Festhalten des Anfangs des aufzuwickelnden Drahtgitters dienenden Elementen versehen ist, die in Ruhelage über den Mantel des Wickelkörpers vorstehen und zum Ab streifen des aufgewickelten Drahtgitters in den Wickelkörper hinein versenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Elemente als Klinken ausgeführt sind, welche durch eine zum freien Ende des Wickelkörpers hin gerichtete Kraft gegen die Kraft einer Rückholfeder in den Wickelkörper hinein versenkbar sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Klinke um eine zur geometrischen Achse des Wickelkörpers senkrechte Achse schwenkbar ist.2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsrichtung der Klinken in deren Ruhelage einen rechten Winkel mit der geome trischen Achse des Wickelkörpers bildet.3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende der Klinken eine Zylindermantelfläche hat, die in Ruhelage der Klinken koaxial zum Wickelkörper ist.4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Klinke in einer Nut des Wikkelkörpers angeordnet ist.5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut im Längsschnitt die Form eines Kreisabschnittes hat.6. Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Teil der Nut die Rückholfeder angeordnet ist.7. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge lkennzeichnet, dass die Klinken parallel zur geometrischen Achse des Wickelkörpers miteinander fluchten.8. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinken in einer Längsnut des Wickelkörpers angeordnet sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH664562A CH407694A (de) | 1962-06-01 | 1962-06-01 | Aufwickeleinrichtung für Drahtgitter |
| GB1852063A GB958771A (en) | 1962-06-01 | 1963-05-10 | Reeling or coiling device for wire netting and the like |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH664562A CH407694A (de) | 1962-06-01 | 1962-06-01 | Aufwickeleinrichtung für Drahtgitter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH407694A true CH407694A (de) | 1966-02-15 |
Family
ID=4312801
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH664562A CH407694A (de) | 1962-06-01 | 1962-06-01 | Aufwickeleinrichtung für Drahtgitter |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH407694A (de) |
| GB (1) | GB958771A (de) |
-
1962
- 1962-06-01 CH CH664562A patent/CH407694A/de unknown
-
1963
- 1963-05-10 GB GB1852063A patent/GB958771A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB958771A (en) | 1964-05-27 |
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