Senkwerkzeug Die bekannten mehrschneidigen Senkwerkzeuge, sogenannte Krausköpfe, haben den Nachteil, dass sie nicht schälend, sondern schabend wirken und da durch beim Arbeiten rattern und häufig eine geriffelte Schnittfläche erzeugen. Zudem fehlt bei diesen Werk zeugen die Möglichkeit eines störungslosen Abflusses des Schälspans, und sie können nicht von Hand nach geschliffen werden.
Es wurde bereits vorgeschlagen, diese Mängel dadurch zu beheben, dass man einem Senkwerkzeug mit einer einzigen Schneide am kegeligen Teil des Arbeitskopfes der kegeligen Mantelfläche einen Hin terschliff gibt, so dass jede durch den Kegel gelegte Querschnittsfläche eine spiralförmige Peripherie be sitzt. Dieses Senkwerkzeug hatte zwar einen schälen den Schnitt, es wies jedoch den Nachteil einer sehr geringen Schnittleistung auf. Dieser Nachteil soll durch die Erfindung behoben werden.
Die Erfindung betrifft somit ein Senkwerkzeug mit kegeligem Arbeitskopf, bei welchem die kegelige Mantelfläche von der Schneidkante weg einen Hinter schliff aufweist, so dass die durch den Kegel gelegten Querschnittsflächen eine spiralförmige Peripherie aufweisen, wobei an der Schneidkante der grösste Radius und an der anderen Kante der Spanauslass- öffnung der kleinste Radius vorgesehen ist, das da durch gekennzeichnet ist, dass an der kegeligen Man telfläche mindestens zwei Schneidkanten vorgesehen sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäs- sen Senkwerkzeuges, Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie II-II in Fig. 1, Fig. 3 eine Draufsicht auf das Werkzeug nach Fig. 1 und Fig.4 eine Seitenansicht des Werkzeuges nach Fig. 1, teilweise im Schnitt.
Der in der Zeichnung dargestellte Versenker weist einen Kegelkopf 1 mit einem Winkel a = 90 auf. Er besitzt drei Zähne, d. h. drei Schneidkanten 2 mit Spanauslassöffnungen 3 und Begrenzungskanten 4. Er könnte aber auch nur zwei oder mehr als drei Zähne aufweisen. Ebenso könnte der Winkel α klei ner oder grösser als 90 sein. Die drei Kegelflächen zwischen den Zähnen sind hinterschliffen. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, bildet die Peripherie der durch den Kegel gelegten Schnittfläche eine Spirale k,, die von der gestrichelt angedeuteten Kreislinie k2 ab weicht. Die Spirale weist jeweils an der Schneid kante 2 den grössten Radius r, und an der Begren zungskante 4 den kleinsten Radius r2 auf.
Es ist zweckmässig, den Hinterschliff derart auszubilden, dass die Differenz zwischen dem grössten Radius r, und dem kleinsten Radius r2 annähernd 1 0/0 des Durchmessers der Querschnittsfläche geteilt durch die Anzahl von Schneidkanten 2 beträgt. Hat also ein Versenker einen grössten Durchmesser von 15 mm und drei Zähne, so beträgt der Hinterschliff: 1 % von 15 mm = 0,15 mm : 3 = 0,05 mm.
Das Werkzeug weist, wie in Fig. 1 dargestellt, einen an die Kegelfläche anschliessenden, konischen Teil 5 mit einem Kegelwinkel von 10 auf, so dass auch dieser Teil, wie in Fig. 3 dargestellt, einen ent sprechenden Hinterschliff aufweist. Dieser verhin dert, dass beim Senken von tiefen Löchern an der Kante ein Grat entsteht.
Wie aus Fig.3 ersichtlich, sind die Schneide kanten 2 derart ausgebildet, dass, wie bei einem Bohrer, zwischen der Kegelmantelfläche und der Oberfläche der Spanauslassrinne ein Winkel ss von weniger als 90 vorhanden ist, damit ein schälender und nicht ein schabender Schnitt entsteht. Die Span- auslassrinne ist konisch ausgebildet, wobei der Kegel winkel je vorzugsweise etwa 20 beträgt (vgl. Fig. 4). Auf diese Weise wird eine einwandfreie Späneabfuhr erzielt. Werkzeuge der beschriebenen Art lassen sich leicht von Hand nachschleifen.
Countersinking tool The well-known multi-edged countersinking tools, so-called frizz heads, have the disadvantage that they do not have a peeling, but scraping effect and because they rattle when working and often produce a fluted cut surface. In addition, these tools do not offer the possibility of a trouble-free drainage of the peeling chips, and they cannot be re-sanded by hand.
It has already been proposed to remedy these shortcomings by giving a countersinking tool with a single cutting edge on the conical part of the working head of the conical surface area, so that each cross-sectional area laid through the cone has a spiral-shaped periphery. Although this countersink had a peeling cut, it had the disadvantage of a very poor cutting performance. This disadvantage is intended to be remedied by the invention.
The invention thus relates to a countersinking tool with a conical working head, in which the conical outer surface has a backing cut away from the cutting edge, so that the cross-sectional areas laid through the cone have a spiral-shaped periphery, with the largest radius on the cutting edge and the Chip outlet opening the smallest radius is provided, which is characterized in that at least two cutting edges are provided on the conical jacket surface.
An exemplary embodiment of the subject matter of the invention is shown in the drawing. 1 shows a side view of a countersinking tool according to the invention, FIG. 2 shows a cross section along line II-II in FIG. 1, FIG. 3 shows a plan view of the tool according to FIG. 1 and FIG. 4 shows a side view of the tool according to FIG Fig. 1, partly in section.
The countersink shown in the drawing has a conical head 1 with an angle a = 90. He has three teeth, i. H. three cutting edges 2 with chip outlet openings 3 and delimiting edges 4. However, it could also have only two or more than three teeth. Likewise, the angle? be less than or greater than 90. The three conical surfaces between the teeth are relief-ground. As can be seen from FIG. 2, the periphery of the cut surface laid through the cone forms a spiral k ,, which deviates from the circular line k2 indicated by dashed lines. The spiral has the largest radius r at the cutting edge 2 and the smallest radius r2 at the limiting edge 4.
It is expedient to form the relief grinding in such a way that the difference between the largest radius r and the smallest radius r2 is approximately 1% of the diameter of the cross-sectional area divided by the number of cutting edges 2. So if a countersink has a largest diameter of 15 mm and three teeth, the relief is: 1% of 15 mm = 0.15 mm: 3 = 0.05 mm.
As shown in FIG. 1, the tool has a conical part 5 adjoining the conical surface with a cone angle of 10, so that this part too, as shown in FIG. 3, has a corresponding relief. This prevents a burr from being created on the edge when deep holes are countersunk.
As can be seen from FIG. 3, the cutting edges 2 are designed in such a way that, as with a drill, there is an angle ss of less than 90 between the conical surface and the surface of the chip outlet channel so that a peeling and not a scraping cut is created. The chip outlet channel is conical, the cone angle preferably being approximately 20 each (cf. FIG. 4). In this way, perfect chip removal is achieved. Tools of the type described can easily be regrinded by hand.