CH407708A - Verfahren zur Herstellung von Stammblättern für Segmentkreissägen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Stammblättern für SegmentkreissägenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D61/00—Tools for sawing machines or sawing devices; Clamping devices for these tools
- B23D61/02—Circular saw blades
- B23D61/023—Circular saw blades with inserted segments having more than one tooth
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Description
Verfahren zur Herstellung von Stammblättern für Segmentkreissägen Segmentkreissägeblätter sind Kreissägeblätter, die aus dem Stammblatt und dem auf der Randpartie desselben aufgesetzten Segmentkranz bestehen.
Die Stammblätter werden herkömmlicherweise aus Stahlblech hergestellt und die Segmente am soge nannten Steg des Blattes befestigt. Die Qualität der Stammblätter hinsichtlich deren Härte ist massge bend für die Leistung und die Lebensdauer der ferti gen Kreissäge. Es ist deshalb erwünscht, dass die Stammblätter eine möglichst grosse Härte aufweisen. Bei den bisherigen Herstellungsverfahren war jedoch der Härte der Stammblätter eine gewisse Grenze ge setzt, und zwar aus dem Grunde, weil die Stammblät ter längs ihres Umfanges einen Steg aufweisen müs sen zwecks Befestigung .der Segmente.
Dieser Steg kann erst nach dem Härten des Stammblattrohlings angedreht werden. Würde der Steg vor dem Härten angebracht, so würde er sich beim Härten verziehen und seine Oberfläche würde oxydieren. Ein Andre hen oder Anfräsen des Steges am Stammblatt lässt sich jedoch nur wirtschaftlich durchführen, wenn die Härte des Blattes nicht zu gross ist. Aus diesem Grunde (konnten die Stammblätter bis jetzt nicht auf die wünschbare hohe Härte gebracht werden.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstel lung von Stammblättern für Segmentkreissägen, wel che eine bedeutend grössere Härte aufweisen können als die bisherigen Stammblätter.
Dieses Verfahren besteht darin, dass die Formge bung des zur Aufnahme des Segmentkranzes be stimmten Steges des Stammblattes nach dem Härten des Blattes durch Schleifen erfolgt. Zweckmässiger- weise wird vor dem Härten am Stammblatt auf einer Seite desselben durch Drehen ein Einstich vorge nommen, so .dass eine Ringnute gebildet wird, deren innerer Durchmesser dem Innendurchmesser des zu bildenden Steges entspricht und .deren Tiefe der Dicke des zur Bildung des Steges längs des Blattum fanges zu entfernenden Materials entspricht,
worauf das zwischen dem äusseren Durchmesser der Nute und dem Rand des Stammblattes befindliche Material durch Schleifen entfernt wird.
Eine bevorzugte Ausführungsform des erfin dungsgemässen Verfahrens wird unter Bezugnahme auf die Zeichnung im nachfolgenden beschrieben.
Fig. 1 und 2 der Zeichnung zeigen je ein Teil stück eines Segmentkreissägeblattes von an sich be kannter Ausführung im Querschnitt.
Anhand der Fig. 3, 4 und 5 wird das neue Ver fahren zur Herstellung eines Stammblattes nach Fig. 2 beispielsweise beschrieben.
In Fig. 1 bedeuten 1 das Stammblatt und 2 der längs seines Umfanges verlaufende, mittlere Steg, auf dem der Segmentkranz 3 befestigt ist, welcher auf der Innenseite eine Nute aufweist, in, welche der Steg 3 eingreift.
In der Ausführung nach Fig. 2 ist am Stammblatt 1 ein Steg 4 einseitig angebracht, an dem die einzel nen Segmente 5 des Segmentkranzes befestigt sind.
Zur Herstellung des Stammblattes nach Fig.2 wird im Stammblattrohling 6 (Fig. 3) aus Stahlblech im weichen Zustand die zentrale Bohrung vom ge, wünschten Durchmesser ausgedreht und sodann das Blatt auf .den genauen äussern Durchmesser über dreht.
Alsdann wird auf der einen Seite des Blattes durch kreisringförmigen Einstich eine Ringnute 7 eingedreht, deren innerer Durchmesser genau dem gewünschten inneren Stegdurchmesser, d. h. dem Durchmesser der Absetzung 8 (Fig. 2) des fertigen Stammblattes entspricht, und deren Tiefe genau der Dicke der gewünschten Materialabnahme zur Bildung des Steges 4, d. h. der Tiefe der Absetzung 8 ent spricht.
Nun wird das mit der Ringnute versehene Blatt gehärtet. Der Einstich 7 bewirkt keine Deformation des Blattes beim Härten. Sollte dennoch in einzelnen Fällen eine Deformation oder Verziehung des Blattes auftreten, so wird diese beim sogenannten Quetten (Pressen) des Blattes während der Abkühlung dessel ben wieder aufgehoben.
Nach dem Härten wird das Stammblatt im Zu stand, wie es, Fig. 4 zeigt, planseitig auf beiden Seiten geschliffen. Sodann wird längs des Umfanges des Blattes auf derjenigen Seite desselben, auf welcher die Ringnute 7 eingedreht wurde, das Materialstück 9 (Fig. 5) durch Abschleifen entfernt, wodurch der Steg 4 entsteht. Diese Schleifoperation wird durch den schon vorhandenen Einstich 7 sehr erleichtert, bzw.
erst ermöglicht, da ohne diesen Einstich an der Ab setzung 8 kein scharfkantiger überzog zwischen dem Stammblattkörper 1 und der Stegfläche 10, sowie keine grosse Genauigkeit des Durchmessers der Ab setzung 8 und der bearbeiteten Fläche 10 des Steges erreicht werden könnte. Auch würde ohne den Ein stich 7 im Blattkörper die zur Bearbeitung verwen- dete Schleifscheibe viel zu rasch abgenützt und müss- te häufig abgezogen werden.
Mit dem beschriebenen Verfahren dagegen muss von der Schleifscheibe nur das Materialstück 9 im Planschliff abgetragen wer den.
Während bei der eingangs erwähnten herkömmli- chen Art der Herstellung der Stammblätter durch Drehen oder Fräsen des Steges nach dem Härten nur Stammblätter bis zu einer Härte von etwa 44 Rc be arbeitet werden konnten, ist es mit dem neuen Ver fahren möglich, Stammblätter bis zu einer Härte von 56 Re durch Schleifen herzustellen.
Mit dem beschriebenen Verfahren können in analoger Weise auch Stammblätter der Ausführung nach Fig. 1 hergestellt werden, in welchem Falle ein Einstich 7 auf beiden Seiten des Blattes eingedreht würde.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Stammblättern für Segmentkreissägen, dadurch gekennzeichnet, dass die Formgebung des zur Aufnahme des Segmentkranzes bestimmten Steges des Stammblattes nach dem Här ten des Blattes durch Schleifen erfolgt. UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass vor dem Härten des Stammblattes auf wenigstens einer Blattseite durch Einstechdrehen eine Ringnute angebracht wird, deren innerer Durchmes ser dem Innendurchmesser des am Stammblattum- fang zu bildenden Steges entspricht,und deren Tiefe der Dicke des zur Bildung des Steges am Stammblatt umfang zu entfernenden Materials entspricht, worauf der zwischen dem äussern Durchmesser der Ringnute und dem Rand des Stammblattes befindliche Materi alring durch eine Schleifoperation entfernt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH472264A CH407708A (de) | 1964-04-13 | 1964-04-13 | Verfahren zur Herstellung von Stammblättern für Segmentkreissägen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH472264A CH407708A (de) | 1964-04-13 | 1964-04-13 | Verfahren zur Herstellung von Stammblättern für Segmentkreissägen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH407708A true CH407708A (de) | 1966-02-15 |
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ID=4281360
Family Applications (1)
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| CH472264A CH407708A (de) | 1964-04-13 | 1964-04-13 | Verfahren zur Herstellung von Stammblättern für Segmentkreissägen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH407708A (de) |
-
1964
- 1964-04-13 CH CH472264A patent/CH407708A/de unknown
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