CH407709A - Verfahren und Vorrichtung zum Polieren von Zahnrädern und Ritzeln für Uhren - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Polieren von Zahnrädern und Ritzeln für Uhren

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CH407709A
CH407709A CH410562A CH410562A CH407709A CH 407709 A CH407709 A CH 407709A CH 410562 A CH410562 A CH 410562A CH 410562 A CH410562 A CH 410562A CH 407709 A CH407709 A CH 407709A
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Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Polieren von Zahnrädern und Ritzeln für Uhren    Die Erfindung     betrifft    eine     vorteilhafte,    weitere  Ausgestaltung eines Verfahrens und einer Vorrich  tung zum Polieren von Zahnrädern und Ritzeln für  Uhren, nach Patent Nr. 373 624.  



  Bei dem durch das Hauptpatent geschützten  Verfahren wird das zu polierende Werkstück um  seine Achse frei drehbar gelagert und so längs einer  quer zur Drehachse des Werkstückes verlaufenden  Bahn geführt, auf der es zunächst     durch    auf seinem       ganzen    Umfang erfolgendes Kämmen mit einem sei  ner Verzahnung entsprechenden     Gegenprofil    kon  trolliert, sodann unter Verwendung des gleichen  Gegenprofiles im Wälzverfahren poliert und schliess  lich durch eine quer Bahnrichtung wirkende Kraft  aus der Bahn geworfen wird.  



  Die zum Ausüben des Verfahrens nach dem  Hauptpatent dienende     Vorrichtung    weist einen in  einem Gehäuse     mittels    einer Welle drehbar gelager  ten, mit einem Werkstückhalter versehenen Polier  stück auf, der unter Verwendung an sich bekannter  Bauelemente so antreibbar ist, dass das auf das  mulden- bzw.

   sattelförmig ausgebildete Ende des       Werkstückhalters    um seine Achse frei drehbar aufge  legte Werkstück eine     vorbestimmte,    quer zur Werk  stückachse verlaufende Bahn durchläuft und auf die  ser nacheinander mit einem rotierend     angetriebenen     Kontrollrad, einer quer zur Bahn bewegten Fläche  eines Polierkörpers und einem Auswerfer in Eingriff  kommt, wobei der Umfang des Kontrollrades und die  Fläche des Polierkörpers     :ein    der Verzahnung des  Werkstückes entsprechendes Gegenprofil aufweisen.  



  Bei dem durch das Hauptpatent geschützten     Ver-          fahr--n    handelt es sich um ein vollautomatisches  Flügelpolieren im Wälzverfahren, bei welchem in    erster Linie die Kopf- und Flankenpartien des Zahn  rades bearbeitet werden.

   In Fachkreisen der Uhren  industrie besteht     jedoch    vielfach der Wunsch, den bis  her üblichen     ,Poliereffekt,    der im tiefen     Auspolieren     des Zahnfusses besteht, weiterhin     beizubehalten.    Um  diesen Wunsch ohne Verzicht auf die durch das  Hauptpatent erzielbaren technischen Fortschritte,  von denen die vollautomatische     Stückkontrolle    und  die selbsttätige Steuerung der Polierscheibe am wich  tigsten     erscheinen,        verwirklichen    zu können, mussten  einige schwierige Kombinationen geschaffen werden,

    durch welche     gleichzeitig    noch     .eine    wesentliche Ver  besserung der Automatisierung erzielt wird.  



  Bedingt durch die immer weiter fortschreitende  technische Entwicklung, musste die Stückkontrolle  sowie die selbständige Kontaktregelung zwischen dem  Werkstück und dem Polierkörper     verfeinert    werden.  



  Diese Aufgabe wurde erfindungsgemäss dadurch  gelöst, dass die beim     Kämmen    des Werkstückes mit  dem Gegenprofil auftretenden Geräusche     mittels          ,einer        elektronischen    Schaltung in elektrische Steuer  impulse umgewandelt werden, durch welche die Ein  griffsverhältnisse     beim    Poliervorgang elektromecha  nisch     beeinflusst    werden.  



  Die bei Maschinen auftretenden Geräusche zur  Überwachung des normalen Betriebsablaufes heran  zuziehen, ist seit langem bekannt. So beschreibt bei  spielsweise die deutsche Patentschrift Nr. 410 966       eine        Vorrichtung    zum Anzeigen von Geräuschen an  beweglichen     Maschinenteilen    mittels eines Mikro  phons. Diese Vorrichtung arbeitet jedoch nicht ;selek  tiv, so dass für die Beurteilung der spezifischen Ge  räusche unmassgebliche und daher störende Neben  geräusche nicht ausgeblendet werden können; dieser      Nachteil wirkt sich     umso    stärker aus, als bei der  bekannten Vorrichtung keine Möglichkeit einer wirk  samen Verstärkung der vom     Mikrophon    gelieferten  Stromschwankungen besteht.  



  Diese Nachteile wurden im Zuge der Entwicklung  der     Elektronik        inzwischen        beseitigt:        in        .einem        Artikel      A New Concept in Monitor Control , erschienen  in der USA-Zeitschrift  Journal of the Audio Engi  neering Society , Jahrgang 1962, Nr.4, Seite 298  bis<B>301,</B> ist beschrieben, wie     mittels    einer elektroni  schen Schaltung die bei bestimmten Arbeitsopera  tionen auftretenden :spezifischen Geräusche selektiv  verstärkt und zur Überwachung des Arbeitsablaufes  herangezogen werden können.

   Nach diesem Vor  schlag werden jedoch die verstärkten Geräusche nicht  in elektrische Steuerimpulse umgewandelt, durch  welche     -ine    elektromechanische     Beeinflussung    des       Arbeitsvorganges    erfolgt, wie dies gemäss der Er  findung der     Fall    ist.  



  Die bisherigen, in der Einleitung des Hauptpaten  tes bereits beschriebenen einspurigen Holzscheiben  sind für ein vollautomatisches Polieren nicht geeignet.  Der Verschleiss der Scheibe     mit    der     unzulänglichen     Weiche, die eine strengere     Wartung    bedingt, und die  ,Polier- und Schmiermittelzufuhr sind Faktoren, die  eindeutig gegen die Automation stehen. Es musste also  eine vollkommen neue Polierscheibe entwickelt wer  den, wie. sie später beschrieben wird.  



  Um die im Hauptpatent beschriebene Vorrich  tung einerseits mit der breiten Wälzscheibe und an  derseits mit der dünnen, einspurigen     Weichenscheibe     betreiben zu können, wurde eine mechanische Kom  bination entwickelt, die es erlaubt, beide Verfahren  :auf derselben Maschine anwenden zu können. Die  einmalige Betätigung eines Schaltknopfes genügt, um  die Maschine auf das eine oder andere     Verfahren    um  zustellen.  



  Im einzelnen ist eine     Vorrichtung    zur Durch  führung des erfindungsgemässen Verfahrens gekenn  zeichnet durch einen im Gehäuse schwenkbar gela  gerten, mittels ,einer Exzentermuffe gesteuerten He  bzlarm, der mit einer an seinem freien Ende sitzen  den Rolle den im Polierbock radial verschieblich ge  lagerten, mit einer quer aus der Schwenkebene dies  letzteren herausragenden Rolle versehenen Führungs  bolzen mit dem Werkstückhalter :so weit und so lange  anhebt, dass das Werksstück im Bereich des Polier  körpers mit dem letzteren in Eingriff kommt.  



  In der Zeichnung ist eine Vorrichtung zur Durch  führung des     erfindungsgemässen    Verfahrens anhand  eines Ausführungsbeispieles schematisch dargestellt,  und zwar zeigen:  Fig. 1 eine Teilansicht der Stirnseite der Vorrich  tung mit dem     teilweise    geschnittenen Polierbock,  Fig. 2 einen Längsschnitt durch das Gehäuse, der  die Lagerung und den Antrieb des Polierbockes er  kennen lässt,  Fig. 3 einen Querschnitt durch den Polierbock,  Fig.4 das Blockschaltbild der elektronischen  Steuerung der Stückkontrolle und selbständigen Kon-    taktregelung zwischen Werkstück und Polierkörper  und  Fig. 5 bis 9 verschiedene Ansichten bzw. Schnitte  der neuen einspurigen Weichenscheibe sowie einer  Nachdreh- .und Einstelleinrichtung für dieselbe.  



  Aus den Fig. 1 und 2 ist ersichtlich, dass der  Polierbock 4 mit der Welle 8 drehsteif verbunden und  im Gehäuse 2 schwenkbar gelagert ist. Der Antrieb  der Welle 8 und damit des Polierbockes 4 erfolgt über  die mit einem (nicht     gezeigten)    Elektromotor     ge-          kuppelte    Welle 22, mit der eine Nockenscheibe 23  drehsteif verbunden ,ist;

   die Nockenscheibe 23 arbei  tet mit einer am freien Ende eines Hebels 116 flie  gend gelagerten Rolle 24 zusammen, wobei der  Formschluss zwischen Nockenscheibe 23 und Rolle  24 durch eine     Zugfeder    117 gewährleistet ist, die  einerseits an einem     mit    dem Hebel 116 fest ver  bundenen kleinen Hebel 118 und anderseits an einer  (nicht     gezeigten)    Stelle des Gehäuses 2 angreift. Der  Hebel 116 ist mit der Welle 8 des Polierbockes 4  drehsteif verbunden, so dass also bei einer Umdre  hung der Welle 22 der Polierbock 4 eine volle  Schwingbewegung durchführt.

   Im oberen Teil des       ,Polierbockes    4 ist ein an seinem freien Ende den  auswechselbaren Werkstückhalter 3 tragender Füh  rungsbolzen 9 radial verschieblich gelagert, wobei  seine Auswärtsbewegung durch die äussere Rändel  mutter 10 begrenzt ist, während die innere Rändel  mutter 11 dazu dient, die der Einwärtsbewegung des  Führungsbolzens 9 entgegenwirkende Vorspannung  der Schraubenfeder 12 zu verändern. Zwischen den  Rändelmuttern 10, 11 ist ein mit dem Führungsbol  zen 9 durch Klemmwirkung feist verbundener, quer  von ihm abstehender Steuerarm 13 angeordnet, des  sen Funktion später erläutert wird.

   Die Rändelmutter  10 liegt mit ihrer äusseren     Stirnfläche    am unteren  Ende eines Anschlagbolzens 119 an, der in einer  zum Führungsbolzen 9 parallel verlaufenden Boh  rung des Polierbockes 4 axial verschiebbar gelagert  ist und unter der Wirkung der Feder 120 steht; die  Bewegung des Anschlagbolzens 119 nach unten wird  begrenzt durch einen am unteren Ende eines Lang  loches 121 aufliegenden Leitzapfens 122, der mit dem  Anschlagbolzen<B>119</B> fest verbunden ist und quer von  ihm absteht.

   Die     Vorspannung    der Feder 12 wird so  eingestellt, dass dadurch das Gewicht des Führungs  bolzens 9 und aller an ihm befestigten Teile minde  stens aufgehoben wird, so dass zwischen der     Rändel-          mutter    10 und dem Anschlagbolzen 119 ein relativ  geringer     Kraftschluss    entsteht.

   Die Feder 120 weist  eine grössere     Vorspannung    auf als die Feder 12, wo  durch erreicht wird, dass zwischen der     Rändelmuttcr     10 und dem Anschlagbolzen 119 eine Index-Stellung  entsteht, durch welche die exakte gegenseitige Ein  stellung zwischen Werkstück 14 und Kontrollrad 5  festgelegt ist, und aus welcher der Führungsbolzen  9 nur durch eine zusätzliche Kraft nach oben ver  schoben werden kann.

   Der      fliehende    Anschlag  des       Anschlagbolzens    119 an der     Rändelmutter    10 er  möglicht den richtigen Eingriff zwischen Werkstück      14 und Polierscheibe 6 während des     Poliervorganges.     Durch Drehen der Rändelmutter 10 kann der Füh  rungsbolzen 9 mit dem Werkstück 14 beliebig ver  schoben und dadurch die Index-Stellung genau ein  gestellt werden.  



  Im Polierbock 4 ist in einer Ausdrehung 123  der Anschlagkopf 124 mit     seiner        abgesetzten    Welle  125 drehbar gelagert. Am :oberen Ende des An  schlagkopfes 124 ist eine aus dessen Drehebene quer  herausragende Nase 126 befestigt. Das untere Ende  des Anschlagkopfes 124 liegt mit der Anschlagfläche  127 am inneren Ende einer in den Polierbock 4 ein  gelassenen Rändelschraube 128 an. Die Funktion des  Anschlagkopfes 124 wird später erläutert.  



  Auf der Welle 22 (Fig. 2),sitzt axial verschiebbar,  jedoch durch Keilnut 129 und Mitnehmerzapfen 130  mit der Welle 22 drehsteif verbunden, eine Exzenter  muffe 131 mit zwei Exzentern 132, 133 und ein eine  Nase 134 aufweisender Glockenexzenter 135. Die  Exzentermuffe 131 stützt sich unter der Wirkung  der Druckfeder 136 gegen ein axial gerichtetes Druck  stück 137 in einem Gabelhebel 138 ab, der     mittels     eins Zapfens 139 im Gehäuse 2 schwenkbar gela  gert ist. In der Nähe .seines freien Endes     weist    der  Gabelhebel 138 einen hakenartigen Mitnehmer 140  auf, der mit dem längeren Arm 141 eines Winkel  hebels 142 zusammenarbeitet. Der kürzere Arm  143 des mittels eines Zapfens 144 im Gehäuse 2  schwenkbar gelagerten Winkelhebels 142 arbeitet mit  der Nase 134 des Glockenexzenters 135 zusammen.

    In der Nähe des freien Endes des längeren     Armes     141 ist ein Steuerzapfen 145 vorgesehen, der in eine  Ringnut des im Gehäuse 2 axial verschiebbar gela  gerter Anschlagbolzens 146 eingreift.     Durch    Drehen  eins im Gehäuse 2 drehbar gelagerten, an seinem  inneren Ende     mit    einem Nocken 147 und an seinem  äussren Ende mit einem Schaltknopf 148 (vgl. auch  Fig. 1) versehenen Bolzens 149 kann der Gabelhebel  138 gegen das Gehäuseinnere verschwenkt werden,  wobei er durch den Mitnehmer 140 den Winkelhebel  142 im Uhrzeigergegensinn verschwenkt und der  Winkelhebel 142 mittels des Steuerzapfens 145 den  Anschlagbolzen 146 gegen das     Gehäuseinnere    ver  schiebt.

   Im Endbereich des Gabelhebels 138 ist eine  Kerbe<B>150</B> vorgesehen, in welche der Nocken 147  des Bolzens 149 einrasten kann. Im Gehäuse 2 ist  ferner mittels einer Achse 151 ein     Hebelarm    152  schwenkbar gelagert, der an seinem freien Ende eine  quer gelagerte Rolle 153 trägt; diese arbeitet auf  später zu beschreibende Weise mit einer Rolle 154  zusammen, die drehbar auf einem in Richtung zum  Gehäuse 2 aus dem     Führungsbolzen    9     herausragen-          d2n    Lagerzapfen 155 sitzt. In einer Kröpfung des  Hebelarmes 152 ist eine Achse 156 befestigt, auf der       ;:in    Schieberolle 157 radial und axial beweglich ge  lagert ist.

   In die Ringnut dieser Schieberolle 157  greift ein Zapfen 158 eines mittels :einer Achse 159  im Hebelarm 152 schwenkbar gelagerten, unter der  Wirkung der Zugfeder 115 stehenden Steuerarmes  160 ein. Das andere Ende des Steuerarmes 160    arbeitet mit dem     Anker    161 eines Elektromagneten  162 zusammen, der auf später zu erläuternde Weise       gesteuert    wird.  



  Der in den Fig. 5 bis 7 dargestellte Polierkörper  6 ist als einspurige Polierscheibe ausgebildet und be  steht aus einer neugeformten Masse aus Holzfaser,  Binde-, Polier- und     Schmiermittel.    Die Polierscheibe  6 weist einen von ihrem Kernloch bis zu     ihrem    Man  tel reichenden radialen Spalt 163 auf.

   Dadurch ist es  möglich, auf     die    zwischen zwei Flanschen 164, 165  befestigte Polierscheibe 6     mindestens    an einem ihrer  Spaltenden einen Druck derart einwirken zu     lassen,     dass .sich der     druckaufnehmende        Scheibenteil    in der  ganzen Radiuslänge gegenüber dem anderen Spalt  ende verschränkt; dadurch erteilt die     Polierbahn    166  auf dem Scheibenmantel dem Werkstück 14 zwangs  weise bei jedem Umgang der Scheibe jeweils einen  um einen Zahn     vorwärtsbewegenden    Drehsinn.

   Min  d: stens einer der beiden Flanschen - beim darge  stellten Ausführungsbeispiel der Flansch 164 - hat  eine bis zu seinem Kernloch     reichende        Einkerbung     167, in welcher der verschränkte Scheibenteil 6' in der  ganzen Radiuslänge entsprechenden Spielraum findet.  Zur Erzielung der Verschränkung sind zwei     Stift-          schrauben    168, 169 vorgesehen, von denen die Stift  schraube 168 als Regulierschraube und die Stift  schraube 169 als     Gegenhalter    dient.

   Die     Verschrän-          kung    der Polierscheibe 6 hat gegenüber der Zuspit  zung bei den herkömmlichen einspurigen Holzschei  ben den grossen     Vorteil,    dass die weichenähnliche  Funktion der     erfindungsgemässen        Polierscheibe    6  mechanisch     richtbar    ist, und dass die Abnutzung der  Polierscheibe 6 keine     Veränderung    der     eingestellten     Weichenspur zur Folge hat, denn     zufolge    der Ela  stizität ist die Verschränkung vom Mantel bis zum  Kernloch parallel.  



  Anstelle der neugeformten Polierscheibe kann  eine solche aus diamantenbesetztem     Metall,    Hartme  tall oder Kunststoff treten. Bei Metallscheiben mit  geringerer Elastizität könnte die Verschränkung da  durch erleichtert werden, dass beide Spaltenden ent  gegengesetzt verschränkt werden, wodurch sich der       Krümmungswinkel    um die     Hälfte    reduziert. Ferner  könnte eine Polierscheibe aus Metall aus     zwei    glei  chen oder ungleich dicken Lamellen bestehen.

   Nebst  dem könnte eine, solche     Lamellenscheibe    lauf den  inneren gegenseitig anliegenden Flächen eine schiefe  Ebene aufweisen, so dass mindestens die innere Po  lierspur eine leichte     Taumelbewegung    ausführt, und  zwar     mit    dem     Vorteil,    dass in diesem Fall auf der       Lamellenscheibe        kein    formschlüssiges Gegenprofil  nötig ist, denn durch die     Taumelbewegung    der  Scheibe wird das Werkstück auf der ganzen Ober  fläche Zahn um Zahn bestrichen und poliert. Das  gleiche Verfahren kann auch bei harten Kunststoff  scheiben angewendet werden.  



  Die einspurige Polierscheibe     muss    erfahrungsge  mäss auf der arbeitenden Mantelfläche :eine Breite  haben, die der Teilung des zu bearbeitenden Rades  entspricht. Durch Abnutzung kann sich jedoch die      Mantelbreite verändern und bisher war es üblich,  dass in     ;solchem    Fall die Holzscheibe am Mantel mit  Hilfe eines Stichels von Hand entsprechend verjüngt  wurde. Bei dieser etwas     komplizierten        Operation     wurde aber     meistens    auch die ebenfalls mühsam vor  Hand geschnittene Weichenkerbe verletzt. Daher     ist     gemäss der vorliegenden Erfindung eine Nachdreh  einrichtung 170 (Fig.5 und 6) vorgesehen, welche  die frühere Handarbeit ersetzt.

   Diese Nachdrehein  richtung 170 kann gemäss Fig.5 vorzugsweise auf  der Mittellinie des Polierbockes 4 und einer Nuten  bahn 171     derart    befestigt sein, dass mit Leichtigkeit  das Nachdrehen der Polierscheibe 6 möglich ist. Da  die neue Scheibe zufolge ihres Poliermittelgehaltes  und der hohen Drehzahl beim Nachdrehen     starken     Widerstand entgegensetzt, ist es zweckmässig, dass  die Schneiden 172 (Fig. 6) der Nachdreheinrichtung  170 aus Diamanten bestehen. Wie aus Fig.6 der  Zeichnung hervorgeht, können die beiden Diamanten  schneiden 172 auf die     notwendige        Teilungsbreite     des Zahnrades bzw.

   Nachdrehbreite bequem einge  stellt werden, wobei die Art der Verstellung derart  gewählt ist, dass die Diamantenschneiden 172 mit  Hilfe einer einzigen Verstellschraube 173 nicht nur  synchron gesteuert werden, sondern dass auch jede  Schneide fortwährend den gleichen Abstand zur Mit  tellinie der Polierscheibe 6 hat. Diese Anordnung ist  beim Auswechseln der Polierscheiben bzw. beim  Umrichten auf andere Werkstücke von grossem Vor  teil. Um das Einrichten einer neuen Polierscheibe  zu erleichtern, ist ferner eine dritte Schneide vorge  sehen, die mindestens     derart    geformt ist, dass sich  die hinterlassene Drehspur auf der Mittellinie der  Polierscheibe dermassen eignet, dass dadurch ein ein  zelner Zahn des zu polierenden Rades eine Gerad  führung erhält.

   Diese dritte Schneide wird nur betä  tigt beim     Einrichten        einer    neuen     Polierscheibe.    Fer  ner kann an die Stelle dieser dritten Schneide ein zu  bearbeitendes Rad 14' (Fig. 7) treten, das in einer  Einstelleinrichtung 174     derart        zwischen    zwei verstell  baren und einer Schneidzange ähnlichen Hebeln 175  eingeklemmt wird, dass ein einzelner Zahn des Rades  14' als Schneidform dienen kann. Aus Fig.7, in  welcher die     Einstellrichtung    lediglich schematisch  dargestellt ist, geht hervor, dass beim Einfahren der  Einrichtung auf die Polierscheibe 6 die letztere das  genaue Gegenprofil des Zahnflügels in der Abdreh  folge annehmen muss.

   Es ist zweckmässig und von  Vorteil, wenn diese Einrichtung derweise auf dem  Polierbock 4 bzw. der bereits     erwähnten    Nachdreh  einrichtung 170 leicht abnehmbar wird, dass der ar  beitende Zahn, der die sogenannte Polierspur 166  herstellt, in jedem Fall genau in der Mittellinie der  Polierscheibe 6 bzw. der Mittellinie der Nachdreh  einrichtung 170 steht. Auf     diese    Weise wird erreicht,  dass beim Umrichten auf neue Werkstücke der Werk  stückhalter 3 des Polierbockes 4 nicht jedesmal von  neuem auf die Polierspur 166 der     seitlich    unbewegli  chen Polierscheibe 6     zentriert    werden muss.  



  Aus der in Fig.6 gezeigten Darstellung einer    Ausführungsform der Polierscheibe 6 geht hervor,  dass die Polierspur auf Grund der früher beschriebe  nen Verschränkung der gespaltenen Scheibe nach  links verläuft und dadurch dem Werkstück bei jedem  Umgang der Polierscheibe .eine     Drehung    um     die     eigne Achse     erteilt.    Im Laufe der Zeit nützt sich  die Polierscheibe so weit ab, dass der in Fig. 8 dar  gestellte Zustand eintritt, bei dem drei Zahnköpfe in  Berührung mit der Polierscheibe 6 kommen. In sol  chem Falle, vorteilhaft jedoch früher, wird die Nach  dreheinrichtung 170 eingesetzt, die ihrerseits den in  Fig. 9 dargestellten Zustand wieder herstellt.  



  Um ein tiefes Auspolieren des Zahnfusses zu er  reichen, wird     vorausgesetzt,    dass die Polierform auf  dem Scheibenmantel aus der mittleren Polierspur  besteht, die ihrerseits den Zahnradkopf bearbeitet,  sowie aus einer linken und rechten Lippe, von denen  der Zahnfuss und die Zahnflanken     bearbeitet    werden  (vgl.     Fig.    9).  



  Aus     Fig.    6 ist ersichtlich, dass an der verschränk  ten Scheibenstelle (Weiche) .sowohl die Polierspur  als auch die linke Lippe durch das Nachdrehen weg  geschnitten sind, weil     beide    in der Schnittbahn der  linken Diamantenschneide 172 liegen.     Unverändert     jedoch ist dabei die rechte Lippe     geblieben,    die ge  nügt, um dem Werkstück den früher beschriebenen  Drehsinn zu     erteilen.    Die Möglichkeit, die Polier  scheibe in beliebigen Intervallen während des Arbeits  ablaufes nachdrehen zu können, ohne dabei die so  genannte Weiche     zu    beeinträchtigen, ist für die  Automation des     Poliervorganges    von grosser Bedeu  tung.  



  Bei der alten manuellen Poliermethode waren  das Gehör und die Kraft des Armes die regulieren  den Elemente. Auf Grund der Geräuschstärke beim  Polieren stellt der Arbeiter fest, ob er ein schlechtes  Stück bearbeitet oder ob die Polierscheibe abgenutzt  ist. Das Ohr war sein bester Signalgeber, denn weder  die Hand noch das Auge konnte bei der .schnellen  Arbeitsabwicklung allfällig eintretende Fehlerquellen  feststellen,     besonders    dann, wenn es sich um Triebe  von kaum     i/_.    mm Durchmesser handelt. Das Polier  geräusch und :seine mechanisch-elektronische Aus  wertung bilden bei der vorliegenden Erfindung ein  Hauptmerkmal.

   In     Fig.4    ist ein elektronisches  Schema     dargestellt,    das mit den mechanischen Ele  menten wie folgt     zusammenarbeitet:     Das Mikrophon 176 ist in der aus     Fig.    1 ersichtli  chen Weise in einem Hohlraum 177 des Polier  bockes 4 untergebracht und einerseits über den  Steuerarm 13 mit dem     Führungsbolzen    9 und dem       Werkstückhalter    3 in direkter Linie verbunden.

   Die  andere Leitung des Mikrophons 176     (Fig.4)    führt  über ,einen Verstärker 178, einen Kontakt 179, einen  Gleichrichter 180, einen Pulsformer 181, einen  monostabilen     Multivibrator    182 und einen Leistungs  verstärker 183 zum Elektromagnet 162, der gemäss       Fig.2    über seinen Anker 161 mit dem Steuerarm  160 zusammenarbeitet. Der Kontakt 179     (Fig.4)     wird durch einen auf, der Welle 22 sitzenden Nocken      so gesteuert, dass er dann geschlossen ist,     wenn    sich  das Werkstück 14 (Fig. 1) unter dem Kontrollrad 5  hindurchbewegt.

   Vom Kontakt 179 (Fig. 4) führt eine  Leitung zu einem zweiten, ebenfalls durch einen  Nocken auf der Welle 22 gesteuerten Kontakt 184,  der dann geschlossen ist, wenn sich das Werkstück 14  (Fig. 1) unter der Polierscheibe 6 hindurchbewegt und  dabei poliert wird. Vom Kontakt 184 führt eine  Leitung zu einem Und-Tor 185. Zu diesem Und-Tor  führt eine zweite Leitung von einem in der Nähe :der  Polierscheibenwelle montierten Aufnehmer 186 über  einen Verstärker 187 .und einen Pulsformer 188.

    Durch den Aufnehmer 186 sollen in Verbindung     mit     dem Und-Tor 185 diejenigen Geräuscherhöhungen  ausgeblendet werden, die periodisch und schlagartig  auftreten, wenn die Weiche der     Polierscheibe    6 das  Werkstück 14 passiert; diese von den sogenannten  Weichenschlägen stammenden Geräuscherhöhungen  können wegen der Kürze der Intervalle vom mensch  lichen Ohr nicht wahrgenommen werden, haben     je-          jedoch    nach genauen Messungen eine Schwingungs  höhe, die mindestens 100 % höher liegt als die des  normalen Poliergeräusches.

   Vom Und-Tor 185 führt  eine Leitung über einen Verstärker 189 und     einen     Gleichrichter 190 zu einem     Differenzverstärker    191,  welcher seine Referenzspannung von einer Span  nungsquelle 192     :erhält.    Der Differenzverstärker 191  steuert über den Elektromotor 193 die Vorschubbe  wegung bzw. den Eingriff der Polierscheibe 6. An  dem     Anzeigeinstrument    194 kann abgelesen werden,  ob das Polieren des Werkstückes 14 durch die Po  lierscheibe 6 geräuscharm, .d. h. mit der richtigen Ein  griffstiefe erfolgt.  



  Nachstehend wird die Wirkungsweise der Vor  richtung zusammen mit der Wirkungsweise der me  chanisch-elektronischen Auswertung des Poliergeräu  sches erläutert:  Aus der in Fig.1 dargestellten Ausgangslage  wird zu Beginn des Arbeitszyklus das auf dem Werk  stückhalter 3 befindliche Werkstück 14 durch die  Schwenkbewegung des Polierbockes 4 längs der Bahn  A-A bewegt, wobei es zunächst unter .das mit hoher  Drehzahl angetriebene Kontrollrad 5 gelangt, dessen  ,der Verzahnung des Werkstückes 14     entsprechendes     Gegenprofil sich auf dem Werkstück 14 mehrmals  über dessen Umfang abwälzt. Während dieses     Ab-          wälzvorganges,    der sich innerhalb sehr kurzer Zeit  abspielt, ist der Kontakt 179 (Fig.4) geschlossen.

    Wenn beim Abwälzen das Mikrophon 176 infolge  Fehlerhaftigkeit des Werkstückes 14 ein abnormal  starkes Geräusch registriert, so wird der durch dieses  Geräusch im Mikrophon erzeugte, über die elek  tronischen Bauteile 178, 179, 180, 181 und 182  weitergeleitete und im Leistungsverstärker 183 ver  stärkte Impuls den     Elektromagnet    162 betätigen. Da  bei wird der Anker 161 (Fig. 2) des Elektromagneten  162 nach rechts bewegt; dadurch wird der Steuerarm  <B>160</B> entgegen der Wirkung der Feder 115 im Uhr  zeigersinn verschwenkt und die Schieberolle 157 auf  der Achse 156 nach links geschoben, so dass sie    ausser mit dem Exzenter 132 kommt.

   Infolgedessen       kann    im Verlauf der weiteren     Schwenkbewegung    des  Polierbockes 4 der Führungsbolzen 9 durch die am  freien Ende des Hebelarmes 152 sitzende Rolle 153  nicht     hochgehoben    wenden, so dass das     Werkstück     14 (Fig. 1) auf der Bahn A-A unter der Polierscheibe  6 hindurchbewegt wird, ohne mit der letzteren in       Eingriff    zu kommen.

   Kurz nachdem das Werkstück  14 unter die     Polierscheibe    6 gelangt ist, wird ,durch  die Nase 134 (Fig. 2) des Glockenexzenters 135 der  Winkelhebel 142 im Uhrzeigergegensinn verschwenkt,  wobei er durch den am längeren Arm 141 befestig  ten Steuerzapfen 145 den Anschlagbolzen 146 gegen  das Innere des     Gehäuses    2 verschiebt und dadurch  aus der Bahn der Nase 126 bringt (vgl.     auch        Fig.    1).  Infolgedessen kann der Polierbock 4     (Fig.    1) jetzt  ungehindert durchschwingen.

   Sobald das Werkstück  14 in den Bereich des als Bürste     ausgebildeten    Aus  werfers 7 kommt, wird es ausgeworfen; somit ist das  fehlerhafte Werkstück 14 überhaupt keinem Polier  prozess unterworfen, sondern vielmehr     unbearbeitet     wieder     ausgeworfen    worden.     Wenn    dagegen das  Werkstück 14 gut ist,     @so    wird beim Abwälzen des  Kontrollrades 5 vom Mikrophon 176     lediglich    ein  im normalen Rahmen liegendes Geräusch registriert,  dessen Impuls so schwach ist, dass dadurch der  Elektromagnet 162 nicht     betätigt    wird. Daher ver  bleibt die     Schieberrolle    157 im Wirkungsbereich des  Exzenters 132.

   Wenn nun im     Verlaufe    der Schwenk  bewegung des Polierbockes 4 das Werkstück 14 auf  seiner Bahn     A-A    den Punkt     B    erreicht hat, stösst  die Nase 126     (Fig.    2 und 3) gegen den Anschlagbol  zen 146, wodurch die Schwenkbewegung des Polier  bockes 4 unterbrochen wird;

   gleichzeitig     wird    durch  den Exzenter 132     (Fig.    2) und die mit     ihr    zusammen  arbeitende Schieberolle 157 der Hebelarm 152 im       Uhrzeigersinn        verschwenkt,        wobei    durch die am     freien     Ende des Hebelarmes 152 sitzende Rolle 153 und  die mit ihr zusammenarbeitende Rolle 154 der Füh  rungsbolzen 9 im     Polierbock    4 entgegen der     Wirkung     der Feder 120     (Fig.l)    hochgehoben wird.

   Dadurch  kommt das Werkstück 14 mit der Polierscheibe 6  in     Eingriff.    Solange sich das Werkstück 14 mit der  Polierscheibe 6 in     Eingriff        befindet,    also während der  ganzen Dauer des Poliervorganges, ist der     Kontakt     184     (Fig.    4) geschlossen, der Kontakt 179     dagegen          offen.        Während    des     Poliervorganges    wird also das  Poliergeräusch durch das Mikrophon 176 in einen       Impuls        urgewandelt,    wobei gleichzeitig durch das  Mikrophon 186 die Wochengeräusche der Polier  scheibe 6 ausgeblendet werden.

   Das reine Polierge  räusch, dessen Relativwert auf dem     Anzeigeinstru-          ment    194 abgelesen werden kann, steuert über den       Differenzverstärker    191 und den Elektromotor 193  den Eingriff zwischen Werkstück 14 und Polier  scheibe 6 vollkommen     automatisch    und     individuell     für das jeweils in Bearbeitung     befindliche    Werkstück.

    Bei Beendigung des Poliervorganges, dessen Dauer  durch die     Drehgeschwindigkeit    der Welle 22     be-          stimmt    wird, hat sich der Exzenter 132     (Fig.    2) in-      zwischen so weit gedreht, dass .sich der Hebelarm  <B>152</B> mit der Rolle 153 wieder absenkt, wodurch der  Führungsbolzen 9 in seine Ausgangslage zurückkehrt  und das Werkstück 14 ausser Eingriff mit der Polier  scheibe kommt und wieder auf die Höhe der Bahn  A-A zurückkehrt (Fig. 1).

   Nun wird durch die Nase  134 (Fig. 2) des Glockenexzenters 135 der Winkel  hebel 142 im Uhrzeigergegensinn verschwenkt und  durch den am längeren Arm 141     befindlichen    Steuer  zapfen 145 der Anschlagbolzen 146 gegen das Innere  des Gehäuses 2 verschoben, so dass er die Bahn der  Nase 16 freigibt (siehe auch Fig. 1) und der Polier  bock 4 seine bisher unterbrochene Schwenkbewe  gung nunmehr fortsetzen kann.     Während    der weite  ren Schwenkbewegung des     ,Polierbockes    4 gelangt     das     Werkstück 14 auf der Bahn<B>A -A</B>     schliesslich    in den  Bereich des Auswerfers 7 und wird von     letzterem     ausgeworfen.  



  Vor Inbetriebnahme einer neuen     Polierscheibe    6  muss die Maschine so eingestellt werden, dass     die,     Stelle B (Fig. 1), an der die Schwenkbewegung des  Polierbockes abgestoppt wird, genau unterhalb der  Polierspur der Polierscheibe 6 liegt.     Mittels    der  Rändelschraube 128 und der Anschlagfläche 127  des Anschlagkopfes 124 kann     eine    entsprechende  Feineinstellung vorgenommen werden.  



  Die bisherigen Erklärungen bezogen sich auf das  Polieren mit der neugeformten dünnen Polierscheibe  6. Die beschriebene Vorrichtung ist aber auch ver  wendbar     für    das Wälzverfahren mit breiten Polier  scheiben, wie es     im    Hauptpatent beschrieben ist. Die  funktionelle Umstellung     zum        Wälzverfahren        setzt     voraus, dass das Arbeitsstück auf seiner Bahn<B><I>A -A</I></B>  (Fig. 1) nicht erst bei B, sondern schon bei Cl in  Richtung der     punktiert,angedeuteten    breiteren     Wälz-          scheibe    hochgehoben und erst bei     C2    wieder auf  die Bahn<B>A -A</B> abgesenkt wird.

   Alle nötigen Um  stellungen auf das     Wälzverfahren    werden durch eine  Vierteldrehung des Schaltknopfes 148 (Fig. 1 und 2)  erreicht, wobei die elektronische Steuerung für beide  Verfahren .unverändert bleibt. Der Schaltknopf 148  (Fig. 2) verschwenkt bei seiner Drehung um 90  im       Uhrzeigersinn    durch den Nocken 147 den Gabelhe  bel 138 im Uhrzeigergegensinn, wobei durch das  Druckstück 137 die Exzentermuffe 131 entgegen der  Wirkung der Druckfeder 136 auf der Welle 22 so  weit nach links verschoben wird, dass mit der Schiebe  rolle 157 nunmehr der Exzenter 133 zusammenarbei  tet (dem gemäss Fig. 1 die Steuerpunkte Cl und C2  zugeordnet sind);

   gleichzeitig wird durch den Mit  nehmer 140 der Winkelhebel 142 im Uhrzeigergegen  sinn verschwenkt und dadurch der Anschlagbolzen  146 aus der Bahn der Nase 126 gebracht, so dass  also die Schwenkbewegung des Polierbockes 4 an  keiner Stelle mehr abgestoppt wird.  



  Es ist selbstverständlich, dass sowohl das erfin  dungsgemässe Verfahren als auch die Vorrichtung  verschiedene, im Ermessen der Durchschnittsfach  mannes liegende Abwandlungen erfahren kann, ohne  dass dadurch der eigentliche Erfindungsgedanke ver-    lassen wird. So könnte beispielsweise der im Zu  sammenhang mit Fig. 6 beschriebene Nachdrehvor  gang der Polierscheibe 6 bzw. die hierzu verwendete  Nachdreheinrichtung 170 in die in Fig. 4 dargestellte  elektronisch-mechanisehe Steuerung einbezogen wer  den, wodurch die Automation noch weiter vervoll  kommnet werden könnte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Polieren von Zahnrädern und Ritzeln für Uhren, nach dem Patentanspruch I des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die beim Kämmen des Werkstückes mit dem Gegenprofil auftretenden Geräusche mittels einer elektronischen Schaltung in elektrische Steuerimpulse umgewandelt werden, durch welche die Eingriffsverhältnisse beim Poliervorgang elektromechanisch beeinflusst werden. Il.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch 1I des Hauptpatentes, zur Durchführung des Verfahrens nach dem vorstehenden Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch einen im Gehäuse (2) schwenkbar gelagerten, mittels einer Exzentermuffe (l31) ge steuerten Hebelarm (152), der mit einer an seinem freien Ende sitzenden Rolle (153) den im Polierbock (4) radial verschieblich gelagerten, mit einer quer aus der Schwenkebene des letzteren herausragenden Rolle (154) versehenen Führungsbolzen (9) mit dem Werkstückhalter (3) so weit und so lange anhebt, dass das Werkstück (14) im Bereich des Polierkörpers (6)
    mit dem letzteren in Eingriff kommt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach ,Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die beim Kämmen des Werk stückes mit dem Gegenprofil auftretenden Geräusche mittels der elektronischen Schaltung in elektrische Steuerimpulse umgewandelt werden, die beim über schreiten einer vorbestimmten Stärke verhindern, dass das Werkstück dem Poliervorgang unterworfen wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass nicht unmittelbar vom Poliervor gang herrührende Geräusche durch ein Und-Tor in der elektronischen Schaltung ausgeblendet werden. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das zum Polieren verwendete Gegenprofil während :eines Verfahrensschrittes des Polierverfahrens nachgedreht wird. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, @dass der Polierkörper (6) als ein spurige, zwischen zwei Flanschen (164, 165) befe stigte Polierscheibe ausgebildet ist, die einen von ihrem Kernloch bis zu ihrem Mantel reichenden radialen Spalt (163) und mindestens eine die gegen seitige Verschränkung der dem Spalt (l63) anliegen den Scheibenteile (6') bewirkende Druckschraube (168) aufweist. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 4, gekenn zeichnet durch Mittel zum genauen Einstellen der gegenseitigen Lage zwischen Werkstück (14) und ,Polierscheibe (6) für den Poliervorgang. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel aus einem im Gehäuse (2) gelagerten, mittels eines an der Exzentermuffe (131) angeordneten Glockenexzenters (135) und eines mit letzterem zusammenwirkenden Winkelhebels (l42) quer zur Schwenkebene des Polierbockes (4) verschiebbaren Anschlagbolzen (146) und einer mit ihm im Sinne eines Anschlages zusammenarbeitenden, an einem im Polierbock (4) drehbar gelagerten An schlagkopf (124) sitzenden Nase (126) bestehen,
    wo bei letztere mittels einer im Polierbock (4) sitzenden, an einer diametral gegenüberliegenden Anschlag fläche (127) des Anschlagkopfes (124) angreifenden Schraube (128) im Sinne einer Verschwenkung des Polierbockes (4) gegenüber der ,Polierscheibe (6) verstellbar ist. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, gekenn zeichnet durch einen Gabelhebel (138), der bei seinem durch Drehen eines Schaltknopfes (148) be wirkten Verschwenken den Anschlagbolzen (146) aus der Bahn der Nase (126) herausbewegt und gleichzeitig die Exzentermuffe (131) axial so ver schiebt, dass ein auf eine mehrspurige Polierscheibe abgestimmter Exzenter (133) den Hebelarm (152) steuert.
    Entgegengehaltene Schrift- und Bildwerke Schweizerische <I>Patentschrift Nr. 233 626</I> <I>Deutsche Patentschrift Nr. 410 966</I> USA-Patentschrift Nr. 2 990 657 <I> Journal of</I> the Audio <I>Engineering</I> Society , <I>Nr. 4 (1962), Seiten 298-301</I>
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