CH407739A - Kinematographisches Aufnahme- oder Wiedergabegerät mit selbsttätiger Filmeinfädelvorrichtung - Google Patents

Kinematographisches Aufnahme- oder Wiedergabegerät mit selbsttätiger Filmeinfädelvorrichtung

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CH407739A
CH407739A CH1460963A CH1460963A CH407739A CH 407739 A CH407739 A CH 407739A CH 1460963 A CH1460963 A CH 1460963A CH 1460963 A CH1460963 A CH 1460963A CH 407739 A CH407739 A CH 407739A
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CH1460963A
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Reinsch Herbert
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Bauer Eugen Gmbh
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/56Threading; Loop forming

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description


      Kinematographisches        Aufnahme-    oder Wiedergabegerät  mit selbsttätiger     Fihneinfädelvorrichtung       Die     Erfindung    betrifft ein     kinematographisches     Aufnahme- oder     Wiedergabegerät    mit selbsttätiger       Filmeinfädelvorrichtung,    bei welchem     zwischen    dem  Antriebsorgan für den Film und dem Kern der Auf  wickelspule ein     Filmführungskanal    vorgesehen     ist,     von dem mindestens ein Teil schwenkbar gelagert       und    so ausgebildet ist, dass :

  er sich federnd gegen den       Spulenkern    abstützt, bei sich drehender, leerer Auf  wickelspule mittels eines     Vorsprungs    in den     Einfüh-          rungsschlitz    im     Spulenkern        eingreift    und die Spule     in,     der Stellung festhält, in welcher der Schlitz der Aus  lassöffnung     dies        Filmführungskarnals    gegenübersteht,       und.    der ausserdem so ausgebildet ist,

       dass    der     in    den       Einführungsschlitz    eingreifende     Vorsprung    nach dem  Einführen des Films aus dem Schlitz ausgehoben  wird und sich auf der     jeweils    äussersten Filmwicklung  abstützt.  



  Bei bekannten derartigen     Filmeinfädelvorrich.-          tungen    erstreckt sich der mit dem Kern     der        Aufwik-          kelspule    zusammenarbeitende Vorsprung an dem be  weglichen Teil des     Filmfühmungskanals    nicht über die  gesamte Filmbreite, um ein     Verkratzen    des     bildtra-          gender    Teils des Films zu vermeiden.     Der    Vorsprung  ist vielmehr nur so breit, dass er     beim    federnden Ab  stützen:

   auf der jeweils     äussersten    Filmwicklung     die        in     der Nähe des     Filmrandes        befindlichen        Perforations,     löcher überbrückt     und.        damit    verhindert, dass er sich  darin festhakt.  



  Es sind auch     Filmeinfädelvorrichtungen        bekannt,     bei denen der bewegliche     Teil    des     Fümführungska-          nals    zwei Vorsprünge hat, die gemeinsam in den  Schlitz im     Spulenkern    eingreifen und sich nach ihrem  Ausheben aus dem Schlitz gemeinsam auf der     jeweils          äussersten    Filmwicklung     abstützen..    Dabei     überbrückt     jeder der beiden Vorsprünge jeweils eine     der        beiden            Perforationsreihen    des Films,

       während    dessen bild  tragender Teil unberührt bleibt.  



  Diese     bekannten        Vorrichtungen    setzen voraus,       dass        der    Kern der Filmspule einen geraden, schmalen       Schlitz        aufweist,    der sich über die gesamte     Kernlänge     erstreckt.

   Wenn jedoch     Filmspulen    in die     Kamera          eingesetzt        werden,    deren     Kein        eine    breite, bis etwa in  die Mitte des     Spulenkerns        sich:

      erstreckende     Durchr-          brechung    und daran     anschliessend        einen        schmalen,     wellenförmigen     Schlitz        aufweist,    so ist     ein    selbsttäti  ges     Fümeinfädeln        mit    den     bekannten    Vorrichtungen  nicht möglich, da der     wellenförmige        Schlitz,        in:

          dien     der     Filmanfang    eingeführt werden muss, das Eingrei  fen des     verhältnismässig    breiten     Vorsprungs    an dem       beweglichen    Teil des     Filmführungskanals    nicht er  laubt.

       Würde        der        Vorsprung    so     schmal        ausgebildet          werden,        idass    er     in,    einen     Bogen,    des     wellenförmigen          Schlitzes    einfallen, kann, so hätte dies zur Folge, dass  er nach dem Einführen des Films in den Spulen  schlitz und nach     seinem    Ausheben aus, demselben in  die Perforationslöcher des     Films    eingreifen und diesen  zerstören würde.  



  Diese     Nachteile        werden    nach der     Erfindung    da  durch vermieden, dass der     mit        dem    Kern der     Aufwik          kelspule        zusammenarbeitende    Teil des     Filmführungs-          kanals    zwei     Vorsprünge        unterschiedlicher    Breite und  Länge aufweist,

   wobei der längere     Vorsprung        breiter     als     eine        Perforationsreihe    des     Films    und der     kürzere     Vorsprung schmäler ist als ein Bogen eines     wellen-          förmig        ausgebildeten        Einführungsschlitzes    im     Kern     einer     Aufwickelspule.     



  Dadurch ist es möglich, dass der schmälere     Vor-          sprung    in     den        wellenförmigen    Schlitz im     Kern        der          Aufwickelspule    einfallen und diese     in    der     Stellung     festhalten kann, die für das     selbsttätige    Einführendes           Films        in    den     Schlitz    erforderlich ist.

   Nach Abheben  des beweglichen Teils des     Filmführungskanals    durch  den Film stützt sich der breitere Vorsprung gegen die       jeweils    äusserste Filmwicklung ab, wobei die Perfora  tionslöcher infolge der Breite dieses     Vorsprungs          überbrückt    werden, während der schmälere Vor  sprung den     Film    nicht     berührt.     



  Diese Vorrichtung erlaubt es ohne     weiteres    auch,       Aufwickelspulen    mit geradem, schmalen, über die  gesamte Kernlänge     verlaufenden        Schlitz    zu verwen  den.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    des Erfindungsgegen  standes ist in den     Zeichnungen    dargestellt. Es zeigen:       Fig.1    die Seitenansicht einer     Filmeinfädelvor-          richtung    in einer schematisch dargestellten     Filmauf-          nahmekamera,          Fig.2    ein Ausführungsbeispiel des     beweglichen     Teils eines     Filmführungskanals    in Verbindung mit  einer     Filmspule    in perspektivischer Darstellung, teil  weise im Schnitt,

         Fig.    3 die Ansicht einer     Filmspule    mit wellenför  migem     Einführungsschlitz,          Fig.4    ein     Ausführungsbeispiel    des beweglichen       Teils    eines     Filmführn,ngskanals    in Verbindung mit  einer Filmspule     während    des     Fihnaufspulens    in     per-          spektivischer    Darstellung, teilweise im Schnitt.  



  In dem Gehäuse 1 einer     Filmaufnahmekamera     sind eine     Bildfensterfilmführung    2 sowie eine     An-          pressvorrichtung    3 angebracht. Diese gehören nicht  zur     Erfindung,    sind an sich bekannt und deshalb       nicht    näher     beschrieben.    Mit 4 ist die Filmvorrats  spule und mit 5 die     Aufwiekelspule    bezeichnet. Die  beiden Spulen 4     und!    5 sind in bekannter Weise in  dem     Kameragehäuse    1 gelagert.  



  An der     Austrittseite    der     Bildfensterfilmführung    2  sind in dem Kameragehäuse 1 Leitbleche 6 und 7 fest       angeordnet,    welche die Seitenwände eines     Fümfüh-          rungskan.als    bilden.

   Ein     schwenkbar    gelagertes     Leit-          blech    8 steht unter dem     Einfluss    einer Feder 9 und  wird von     dieser    stets gegen einen Anschlag 10     ge-          drückt.    Hierdurch entsteht in Verbindung mit dem  festen Leitblech 6 eine     Fortsetzung    des durch die  festen Leitbleche 6 und 7 gebildeten     Filmführungs-          kanals.     



  Ein aus     Seitenwänden    11 und 12 gebildeter be  weglicher     Teil    13 des     Filmführungskanals    ist um     eine     im Kameragehäuse 1 fest     angeordnete    Achse 14  drehbar     gelagert    und steht unter dem     Einfluss        einer          Feder    15.

   Diese ist als eine sogenannte     übertot-          punktfeder,    ausgebildet,     d.    h. sie     ist    bis zum Erreichen  ihres     sogenannten        Totpunktes    bestrebt, den bewegli  chen Teil 13 des     Filmführungskanals        im    Uhrzeiger  sinn um seine Achse 14 zu schwenken,

   während sie  nach     Überschreiten        ihres    Totpunktes in     entgegenge-          setztem    Sinn auf den beweglichen Teil 13     einwirkt.     Das     erleichtert    das     Einsetzen    einer     Aufwickelspule    5  in das Kameragehäuse 1, da der     bewegliche    Teil 13  des     Filmführungskanals    von der Feder 15 in     einer     aus der Zeichnung nicht     ersichtlichen        Endstellung     gehalten werden kann,

   in welcher sich der bewegliche    Teil 13 ausserhalb des Bereichs der     Spulenflanschen     der     Aufwickelspule    5 befindet.  



  Die Seitenwand 11 des     beweglichen    Teils 13 des       Filmführungskanals    weist an ihrem der     Aufwickel-          spule    5 zugewandten Ende     Vorsprünge    16, 17 auf,  welche am deutlichsten aus den     Fig.    2 und 4 ersicht  lich sind.     Zweckmässigerweise    trägt die Seitenwand  11 des beweglichen Teils 13 des     Filmführungskanals     ein Lager für eine Stützrolle 18.  



  Der Kern der     Aufwickelspule    5 hat eine Durch  brechung 19 und einen sich daran anschliessenden  wellenförmigen Schlitz 20.  



  Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:  Der von der     Filmvorratsspule    4 kommende Film  21 wird in die     Büdfensterfilmführung    2 eingeführt  und so lange     in        Fümtransportrichtung    vorgeschoben,  bis er von dem     Filmtransportorgan    der Kamera     er-          fasst    wird. Der bewegliche Teil 13 des     Filmführungs-          kanals    stützt sich     ,mit    dem Vorsprung 16 federnd auf  dem Umfang des Kerns der     Aufwickelspule    5 ab.  



  Nach     Ingangsetzen    des Laufwerks der Kamera  wird der in die     Bildfensterfilmführung    2 eingeführte  Film selbsttätig     weitertransportiert,    so dass er die       Bildfensterfilmführung    2 verlässt und in den aus den  beiden Leitblechen 6 und 7 gebildeten     Filmführungs-          kanal    eintritt. Gleichzeitig hat die     Aufwickelspule    5  begonnen, sich im Uhrzeigersinn zu drehen.

   Dabei  gelangt die     Durchbrechung    19 in den Bereich des       Vorsprungs    16, der sodann soweit in die     Durchbre-          chung    19 einfällt, bis sich der     Vorsprung    17 auf dem  Umfang des     Spulenkerns    abstützt. Der     Vorsprung    17  ist so schmal, dass er in einen Bogen des wellenför  mig     ausgebildeten        Einführungsschlitzes    20 einfallen  kann, sobald dieser den     Vorsprung    17 erreicht hat.

    Damit wird die     Aufwickelspule    5 trotz des weiterlau  fenden     Transportmechanismus    der Kamera gegen die  Kraft einer aus der Zeichnung nicht ersichtlichen       Mitnahmekupplung    festgehalten, welche, wie be  kannt, als Rutschkupplung ausgebildet     ist.    Der  Schlitz 20 in dem     Kern    der     Aufwickelspule    5 steht  dabei     dem    aus den. beiden Seitenwänden 11 und 12  des beweglichen Teils 13 des     Filmführungskanals     gebildeten Austrittsschlitz genau gegenüber.  



  Der Film 21 ist inzwischen weitertransportiert  worden. Der Filmanfang ist dabei durch die Wölbung  des Leitbleches 6 so     gelenkt    worden, dass er in den  aus dem festen Leitblech 6 und dem beweglichen  Leitblech 8 gebildeten Kanal     undunmittelbaranschlies-          send    in den aus den beiden Seitenwänden 11 und  12 gebildeten, beweglichen Teil des     Filmführungska-          nals    eingetreten ist.

   Durch die beiden Seitenwände 11  und 12 des beweglichen Teils 13 des     Filmführungs-          kanals    wird der Film 21 nach dem Verlassen des  Kanals durch den Schlitz 20     in    das Innere des     Spu-          lenkerns    der     Aufwickelspule    5 geleitet.  



  Da der Film 21 ständig     weitertransportiert    wird,  entsteht innerhalb des beweglichen Teiles 13 des       Fümführungskanals    ein Stau, welcher zur Folge hat,  dass der Film 21 in Richtung der Seitenwand 12 aus  zuweichen versucht. Dabei drückt er gegen die Sei-           tenwand    12 und     verschwenkt        dadurch,das    bewegliche  Teil 13 gegen die Kraft der Feder 15 entgegen dem  Uhrzeigersinn.

   Durch dieses     Verschwenken    des Tei  les 13 wird der Vorsprung 17 aus dem Schlitz 20  ausgehoben; die     Aufwickelspule    5     wird        frei.    Sie be  ginnt nun, sich     im    Uhrzeigersinn zu drehen, wodurch  der Film 21 auf den     Kein    der     Aufwickelspule    5 auf  gespult wird. Dabei stützt sich der bewegliche Teil 13  des     Filmführungskanals    mit seinem Vorsprung 16 auf  der jeweils äussersten Windung des Films 21 ab.

   Da  der Vorsprung 16 breiter ist als die unter ihm vor  beiziehende Perforationsreihe 22 des Film 21,  überbrückt er die Perforationsreihe 22, so dass er  sich nicht     in    ihr festhaken kann. Der Vorsprung 17,  welcher kürzer ist als der Vorsprung 16, kommt  dabei mit dem Film 21 nicht in     Berührung.     



  Mit zunehmender Dicke des     Filmwickels    stützt  sich der bewegliche Teil 13 des     Filmführungskanals     mehr und mehr auf der     in    der Seitenwand 11 gelager  ten Stützrolle 18 ab. Die Länge des Vorsprungs 16  einerseits und die Lagerung der Stützrolle 18     in    der  Seitenwand 11 andererseits sind     zweckmässigerweise     so aufeinander abgestimmt, dass die Stützrolle 18  spätestens dann die vollständige Abstützung des be  weglichen Teiles 13     übernommen    hat,     wenn    der so  genannte Filmvorspann auf den Kern der     Aufwickel-          spule    5 aufgespult ist.

   Der Vorsprung 16 ist dabei so  weit von der jeweils äussersten Windung des     Films     21 abgehoben, dass er nicht mehr auf der     Oberfläche     des Films gleitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kinematographisches Aufnahme- oder Wiederga begerät mit selbsttätiger Fihneinfädelvorrichtung, bei welchem zwischen dem Antriebsorgan für den Film und dem Kern der Aufwickelspule ein Filmführungs- kanal vorgesehen ist, von dem mindestens ein. Teil schwenkbar gelagert und so ausgebildet ist, .dass er sich federnd gegen den Spulenkern abstützt, bei sich drehender,
    leerer Aufwickelspule mittels eines Vor sprungs in den Einführungsschlitz im Spulenkern eingreift und die Spule in der Stellung festhält, in welcher der Schlitz der Auslassöffnung des Fümfüh- rungskanals gegenübersteht, und der ausserdem so ausgebildet ist,
    dass der in den Einführungsschlitz der Spule eingreifende Vorsprung nach dem Einführen des Films aus dem Schlitz ausgehoben wird und sich auf der jeweils äussersten Windung des Films .ab stützt, .dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Kern der Aufwickelspule (5) zusammenarbeitende Teil (13) des Filmführungskanals zwei Vorsprünge (16, 17) unterschiedlicher Breite und Länge aufweist, wobei der längere Vorsprung (16) breiter als eine Perforationsreihe (22),des Films (21) und der kürzere Vorsprung (17)
    schmäler ist als ein Bogen eines wel lenförmig ausgebildeten Einführungsschlitzes (20) im Kern einer Aufwickelspule (5).
CH1460963A 1962-12-08 1963-11-29 Kinematographisches Aufnahme- oder Wiedergabegerät mit selbsttätiger Filmeinfädelvorrichtung CH407739A (de)

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