CH407768A - Drehkranzlenkachse mit Leistungsdurchtrieb an einem zweiachsigen Anhänger - Google Patents

Drehkranzlenkachse mit Leistungsdurchtrieb an einem zweiachsigen Anhänger

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CH407768A
CH407768A CH129564A CH129564A CH407768A CH 407768 A CH407768 A CH 407768A CH 129564 A CH129564 A CH 129564A CH 129564 A CH129564 A CH 129564A CH 407768 A CH407768 A CH 407768A
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CH
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shaft
bearing
slewing ring
turntable
intermediate shaft
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CH129564A
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Silber Wilhelm
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Fahr Ag Maschf
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D59/00Trailers with driven ground wheels or the like
    • B62D59/02Trailers with driven ground wheels or the like driven from external propulsion unit

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)
  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)

Description


      Drehkranzlenkachse    mit     Leistungsdurchtrieb    an     einem        zweiachsigen        Anhänger       Die Erfindung betrifft eine     Drehkranzlenkachse     mit     Leistungsdurchtrieb    an einem zweiachsigen An  hänger, bei dem eine an den Schlepper     ankuppelbare,     unter der Zuggabel liegende Antriebswelle über meh  rere mit Kardangelenken versehene Zwischenwellen  mit einem Getriebe verbunden ist.  



  Es ist bereits eine Kraftübertragung an einem  zweiachsigen Anhängefahrzeug mit einer .unter dem  Drehkranz     geführten    Welle, an die die An- und Ab  triebwellen über Kreuzgelenke angeschlossen sind,  bekannt. Dabei ist die     Abtriebswelle    als     zweiteilige          Teleskopwelle    ausgebildet,

   wobei die Zwischenwelle       deichselseitig    mit einem Festlager eines mit dem  einen     Drehkranzring    verbundenen Teiles und auf der  anderen Seite mit einem     Loslager    eines mit dem an  deren     Drehkranzring    verbundenen Teils geführt ist  und dabei beide Lager um zur     Drehkranzachse    par  allele Achsen drehbar sind. Dabei ist die Antriebs  welle in an sich bekannter Weise als zweiteilige     Tele-          skopwelle    ausgebildet.  



  Diese Ausführung hat jedoch .den Nachteil, dass  das eine Lager .als Festlager an     dein        Drehkranzober-          ring    befestigt ist. Dadurch wird die vordere Gelenk  welle beim Einschwenken des zweiachsigen Fahrzeu  ges um 90  so weit nach der einen     Zuggabelseite    hin       verschwenkt,    dass die     Antriebsgelenkwelle    an dem  Bremsgestänge anstösst.

   Ein weiterer Nachteil be  steht darin, dass die hinter der unter dem Drehkranz  verlaufenden Zwischenwelle angekuppelte Antriebs  welle als zweiteilige     Teleskopwelle    ausgebildet wer  den muss, weil bei einer Schwenkbewegung die zu  den Antriebsaggregaten führende hintere Getriebe  welle ebenfalls eine Schwenkbewegung aus der Längs  achse des Fahrzeuges macht. Zu diesem Zweck  muss an den Antriebsorganen der     Dungstreuaggre-          gate    ein weiteres Gelenk eingebaut werden. Dieses    weitere Gelenk und auch die hintere     teleskopartige     Antriebswelle verteuern den Antrieb     erheblich.     



  In einer weiteren bekanntgewordenen Ausfüh  rungsform ist die hintere Zwischenwelle     ortsfest     oberhalb des     Drehkranzes    am     Fahrgestell    des     Stall-          dungstreuers    gelagert. Die vordere Zwischenwelle ist       in    an sich bekannter Weise als     Teleskopwelle    ausge  bildet und durch den Drehkranz hindurchgeführt.  Dabei     sind    die hintere Zwischenwelle und die vom  Schlepper     herkommende    Gelenkwelle durch drei Ge  lenke mit der durch den Drehkranz     hindurchführen-          den    Zwischenwelle verbunden.

   Bei dieser Ausfüh  rung sind ebenfalls drei die Konstruktion verteuernde  Gelenke vorhanden, wobei zu     berücksichtigen    ist,  dass diese Gelenke zu Störungen im Antrieb führen  können.  



  Die Erfindung hat sich deshalb die Aufgabe ge  stellt, einen Antrieb vom Schlepper bis     zu        dem,    auf  dem zweiachsigen, als     Stalldungstreuer        verwendbaren          Anhänger    angeordneten Getriebe     zu        schaffen,    bei  dem     eine        geringstmögliche    Anzahl von Gelenken  Verwendung findet.  



  Gemäss der     Erfindung    wird dies dadurch erreicht,  dass ein     Drehkranzschemel    an seiner vorderen Seite  mit einer hohlkugelförmigen Schale versehen ist, in  der ein mit kugeliger Aussenform versehenes Wellen  lager zur Führung einer durch den     Drehkraneober-          und        -unterring    hindurchgehenden Zwischenwelle an  geordnet ist.

   Auf dem     hinteren    Teil des Drehkranz  oberringes, vorzugsweise in der Längsachse des An  hängers, ist dabei ein Lager zur Aufnahme der Ge  triebeweile fest angebracht.     Vorteilhafterweise    ist bei  einem bevorzugten     Ausführungsbeispiel    der Erfin  dung ein vorderes einschiebbares     Teleskopteil    der  zweiteiligen Zwischenwelle vorgesehen, die gegen  axiale     Verschiebung    in     dem    kugeligen     Wellenlager              gesichert    ist.

   Ferner bietet     die        Erfindung    die Mög  lichkeit, dass das mit kugeliger Aussenform verse  hene Wellenlager der     Zwischenwelle    als Lager für  radiale Verdrehung und als Schiebelager für axiale  Verschiebung dient und die Zwischenwelle für den       Leistungsdurchtrieb    durch den     Drehkranzober-    und  Unterring aus einem Stück besteht.  



  In der Zeichnung sind beispielsweise Ausfüh  rungsformen der Erfindung dargestellt, und zwar zei  gen:       Fig.    1 einen Schnitt durch den zweiachsigen     Stall-          dungstreuer    in der     Längsmittelachse,          Fig..2    eine Draufsicht dieser Ausführung in der       Geradeausfahrt,          Fig.    3 eine Draufsicht bei Einschwenken um 90 ,       Fig.4    einen     Schnitt    durch die     Längsmittelachse     mit einer aus einem Stück bestehenden,

   durch den       Drehkranzober-    und     -Unterring    hindurchführenden  Zwischenwelle,       Fig.    5 eine Draufsicht auf diese Ausführung in  der     Geradeausfahrt    und       Fig.    6 eine Draufsicht bei einer Schwenkung um  90 .  



  Entsprechend der beispielsweisen Darstellung hat  die Wagenplattform 1 einen     darunter    befindlichen       Querträger    2. An diesem Querträger 2 ist der Dreh  kranzoberring 3 fest angeordnet. Mit dem Dreh  kranzoberring 3 steht der     Drehkranzunterring    4 über  ein Kugellager in Verbindung. Der     Drehkranzunter-          ring    4 ist auf einem Drehschemel 5 fest angebracht.  Auf der vorderen Seite des     Drehschemels    5 ist     eine     hohlkugelförmige Schale 6     eingepresst.    In dieser  hohlkugelförmigen Schale 6 befindet sich ein mit  kugeliger Aussenform versehenes Wellenlager 7.

   Auf  dem     Drehkranzoberring    ist     ein    Lager 8 fest .ange  bracht. Die durch den     Drehkranzober-    und -Unterring  führende Zwischenwelle besteht aus dem Zwischen  wellenvorderteil 9 und dem     Zwischenwellenhinterteil     10. Der Antrieb zu den     Dungstreuaggregaten,    wird  von der im Lager 8     gelagerten    Getriebewelle 11 ver  mittelt. Das     Zwischenwellenvorderteil    9 ist durch die  Bohrung des Wellenlagers 7     hindurchgeführt    und vor  und hinter dem.

   Lager gegen axiale Verschiebung,       beispielsweise    durch     Seegerringe    oder ähnliche  Maschinenelemente gesichert. An dem     Zwischenwel-          lenhinterteil    10 befindet sich ein Kardangelenk 15,  das mit der Getriebewelle 11 in Verbindung steht.  Vor     dem    Wellenlager 7     ist    ein Kardangelenk 14 auf  das     Zwischenwellenvorderteil    9 geschoben.     Das-Kar-          dangelenk    14 steht mit der Gelenkwelle 13, die zur       Zapfwelle    des Schleppers führt, in     Verbindung.     



  Wird bei diesem Ausführungsbeispiel eine Dreh  bewegung durch Zuggabeln 16 auf den     Lenkschemel     5 vermittelt, so schiebt sich das     Zwischenwellenvor-          derteil    an das     Zwischenwellenhinterteil.    Die bei die  ser Schwenkbewegung des Drehschemels     erfolgende          Abknickungen    .der Kardangelenke 14 und 15 bleiben  im Rahmen der möglichen     Abknickungswinkel.     dabei bewegt sich das Kardangelenk 14 nur gering  fügig aus der Drehachse des Drehschemels. Eine Stö-         rung    an dem Bremsgestänge ist dadurch nicht mög  lich.  



  In dem in den     Fig.    4, 5 und 6 dargestellten zwei  ten Ausführungsbeispiel ist die Zwischenwelle 12 aus  einem Stück hergestellt. In diesem Falle ist die Zwi  schenwelle 12 in dem mit kugeliger Aussenform     ver-          sehenen    Wellenlager 7 nicht gegen axiales Verschie  ben gesichert. Bei     einer    Drehbewegung des Lenk  schemels,     vermittelt    durch die Zuggabel 16     (Fig.6),     schiebt sich deshalb ,die Zwischenwelle 12 durch das  Lager 7 in der Zugrichtung nach     vorn    hindurch. Das  Lager 7 gestattet demzufolge der Zwischenwelle 12  nicht nur radiale Drehbewegungen, sondern auch  axiale Verschiebebewegungen.  



  In beiden Ausführungen sind Mittel vorgesehen,  damit die vordere, von der     Zapfwelle    des Schleppers  herkommende     Gelenkwelle    nur so auf das Zwischen  wellenvorderteil 9 oder die Zwischenwelle 12 aufge  steckt werden kann, dass die beiden in den Zeich  nungen dargestellten Gelenke immer miteinander  fluchten.  



  Diese beiden     erfindungsgemässen    Ausführungen  haben gegenüber den bisher bekannten Ausführun  gen den Vorteil, dass ausser der     normalen    Gelenk  welle vom Schlepper zum     Dungstreuantrieb    nur     ein     zusätzliches Kreuzgelenk 15 erforderlich     ist.    Die  Ausführung wird deshalb einfacher und billiger. Ge  genüber den Ausführungen nach dem Stand der  Technik besitzt die     erfindungsgemässe    Anordnung       kleinere    Dauerwinkel in der senkrechten Ebene.  Trotzdem sind annähernd gleiche Beugewinkel beim       Drehkranzeinschlag    bis zu 90  erzielbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Drehkranzlenkachse mit Leistungsdurchtrieb an einem zweiachsigen Anhänger, wobei eine an den Schlepper ankuppelbare, unter der Zuggabel liegende Antriebswelle über mehrere mit Kardangelenken versehene Zwischenwellen mit einem Getriebe ver bunden ist und dabei die Getriebewelle ortsfest ober halb des Drehkranzes am Fahrgestell des Anhängers gelagert ist, dadurch gdkennzeichnet, dass ein Dreh kranzschemel (5) an seiner vorderen Seite mit einer hohlkugelförmigen Schale (6) versehen ist, in der ein mit kugeliger Aussenform versehenes Wellenlager (7)
    zur Führung einer durch den Drehkranzober- und Unterring (3, 4) hindurchgehenden Zwischenwelle (9, 10) angeordnet ist, und auf dem hinteren Teil des Drehkranzoberringes (3) ein Lager (8) zur Aufnahme der Getriebewelle (11) fest angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Drehkranzlenkachse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein vorderer einschiebba rer Teil (9) der zweiteiligen Zwischenwelle gegen axiale Verschiebung in dem Wellenlager (7) gesichert ist.
    2. Drehkranzlenkachse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das mit kugeliger Aus- senform versehene Wellenlager (7) der Zwischen welle (12) als Lager für radiale Verdrehung und als Schiebelager für axiale Verschiebung dient und die Zwischenwelle (12) für den Leistungsdurchtrieb durch den Drehkranzoberring aus einem Stück be steht.
CH129564A 1963-03-18 1964-02-04 Drehkranzlenkachse mit Leistungsdurchtrieb an einem zweiachsigen Anhänger CH407768A (de)

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