CH407790A - Stanzvorrichtung an Verschliessmaschinen - Google Patents
Stanzvorrichtung an VerschliessmaschinenInfo
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Description
Stanzvorrichtung an Verschliessmaschinen Verschliessmaschinen, mit denen Flaschen, insbesondere Milchflaschen, mit einer Kappe aus Aluminium verschlossen werden, sind meist mit einer Stanzvorrichtung ausgestattet, mit deren Hilfe die Kappen aus einem Aluminiumband ausgestanzt, gezogen und geprägt werden. Es ist bekannt, diese Stanzvorrichtung dicht vor die umlaufenden Verschliessköpfe anzuordnen, die beim Durchgang hinter der Stanzvorrichtung eine Kappe aufnehmen. Der Antrieb der Stanzvorrichtung erfolgt von der lotrechten Hauptwelle aus durch eine Verbindungswelle, die waagerecht über den Verschliessköpfen angeordnet ist. Es gibt nun Verschliessmaschinen, mit denen Flaschen mit verschiedenen Mündungsdurchmessern verschlossen werden sollen. Diese Maschinen werden zweckmässig mit zwei Stanzvorrichtungen ausgestattet, da ein Umbau nur mit erheblichen Schwierigkeiten durchzuführen ist. Die Erfindung betrifft eine Stanzvorrichtung an Verschliessmaschinen für die Herstellung von Alu miniumkappen in zwei verschiedenen Grössen, insbesondere für Milchflaschen, und ist gekennzeichnet durch zwei nebeneinander in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnete Stanzwerkzeuge, in welches Gehäuse eine gemeinsame horizontale Antriebswelle mit einer exzentrisch angeordneten Kupplung hineinragt, welche wahlweise mit dem einen oder dem anderen Stössel der beiden Stanzwerkzeuge kuppelbar ist. In weiterer Ausbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, an dem Gehäuse einerseits übereinander zwei Bandvorschübe und andererseits einen Bandabzug anzuordnen. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Stanzvorrichtung nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 die linke Stanzvorrichtung und die obere Vorschubvorrichtung in Arbeitsstellung, Fig. 2 die rechte Stanzvorrichtung und die untere Vorschubvorrichtung in Arbeitsstellung. Die Stanzvorrichtung ist in einem Gehäuse 1 angeordnet, auf welches ein Oberteil 2 aufgesetzt ist. In dieses Oberteil ragt die Antriebwelle 3 hinein, die am Ende einen Exzenter 4 besitzt, auf den eine Kupplung 5 lose aufgesetzt ist. Mit dieser Kupplung 5 sind die Stössel 6 der Stanzvorrichtungen wahlweise verbindbar. Die Stössel 6 sind mehrteilig ausgeführt und können mit Hilfe eines Stangenschlosses 7 in der Länge eingestellt werden. Über ein Gelenk 8 ist das die Matrize tragende untere Ende 9 des Stössels 6 mit diesem verbunden. An der linken Wand sind zwei aus einer Abzugsrolle 10, einer an einem Winkelhebel 11 schwenkbaren Auszugsrolle 12 und leiner Führungsrolle 13 bestehende Bandvorschübe angeordnet. Zwischen den beiden Bandvorschüben befindet sich noch eine weitere Lenkrolle 14. Durch einen nicht sichtbaren Exzenter, auf dem die Rolle 15 abläuft, wird der Winkelhebel 11 bewegt. Die Auszugsrolle 12 dient dazu, das kontinuierlich durch die Abzugsrolle 10 abgezogene Band durch Verlängerung des Weges unter dem Stanzwerkzeug einzuhalten. An der rechten Wand ist ein aus zwei Rollen 16, 17 bestehender Bandabzug angeordnet. Soll die linke Stanzvorrichtung benutzt werden, dann wird das von einer Vorratsrolle ablauènde Band zwischen der Abzugsrolle 10 und der Führungsrolle 13 des oberen Bandvorschubes hindurchgezogen, dann um die Auszugsrolle 12 gelegt und über die Lenkrolle 14, die Führungsrolle 13 und die Auszugsrolle 12 des unteren Bandvorschubes gelegt. Angetrieben werden die Abzugsrolle 10 und der Winkelhebel 11, über den die Rolle 15 betätigenden Exzenter des oberen Bandvorschubes, während die Rollen 13 und 12 des unteren Bandvorschubes mitlaufen; dabei wird die untere Abzugsrolle 10 ausser Eingriff gebracht und der Winkelhebel 11 in vorderster Stellung arretiert. Bei Benutzung der rechten Stanzvorrichtung wird in ähnlicher Weise der untere Bandvorschub eingeschaltet, wobei die obere Abzugsrolle 10 ausser Eingriff gebracht wird. Das Band wird von der Auszugsrolle 12 des unteren Bandvorschubes aus unter den Matrizen der Stanzvorrichtung durch das Gehäuse durch die Bandabzugsrollen 16, 17 gezogen. Die Geschwindigkeit dieser Rollen 16, 17 ist dem grösseren Bandvorschub angepasst, so dass bei dem geringeren Bandvorschub ein Gleiten eintritt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Stanzvorrichtung an Verschliessmaschinen für die Herstellung von Aluminiumkappen in zwei verschiedenen Grössen, insbesondere für Milchflaschen, gekennzeichnet durch zwei nebeneinander in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnete Stanzwerkzeuge, in welches Gehäuse eine gemeinsame horizontale Antriebswelle mit einer exzentrisch angeordneten Krupp lung hineinragt, welche wahlweise mit dem einen oder anderen Stössel der beiden Stanzwerkzeuge kuppelbar ist.UNTERANSPRUCH Stanzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gehäuse einerseits übereinander zwei Bandvorschubvorrichtungen und andererseits eine Bandabzugsvorrichtung angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH44676A DE1220757B (de) | 1962-01-20 | 1962-01-20 | Stanzvorrichtung an Verschliessmaschinen |
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|---|---|
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ID=7155570
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH14763A CH407790A (de) | 1962-01-20 | 1963-01-08 | Stanzvorrichtung an Verschliessmaschinen |
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1962
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Also Published As
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