CH407793A - Schlauchboot - Google Patents

Schlauchboot

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Publication number
CH407793A
CH407793A CH970361A CH970361A CH407793A CH 407793 A CH407793 A CH 407793A CH 970361 A CH970361 A CH 970361A CH 970361 A CH970361 A CH 970361A CH 407793 A CH407793 A CH 407793A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
boards
inflatable boat
boat according
floor
fastening
Prior art date
Application number
CH970361A
Other languages
English (en)
Inventor
Hanel Klaus
Original Assignee
Otto Hanel Kg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Otto Hanel Kg filed Critical Otto Hanel Kg
Publication of CH407793A publication Critical patent/CH407793A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B7/00Collapsible, foldable, inflatable or like vessels
    • B63B7/06Collapsible, foldable, inflatable or like vessels having parts of non-rigid material
    • B63B7/08Inflatable
    • B63B7/082Inflatable having parts of rigid material

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)
  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

Description


  Schlauchboot    Die Erfindung bezieht sich auf ein Schlauchboot  mit seitlichen Tragschläuchen, einem Heckspiegel zur  Motorbefestigung, einer Heckflosse und einer Befe  stigungseinrichtung für eine     Besegelung.     



  <B>C</B>  Zweck der Erfindung ist es, das Schlauchboot mit  seinen     Versteifungs-    und Befestigungsteilen so     auszu-          bilden,dass    ein rascher Aufbau gewährleistet ist. Das  Zusammenlegen zum Packmass soll leicht vonstatten  gehen. Das Boot soll eine grosse. Haltbarkeit auf  weisen,<B>d.</B> h. auch bei stärkerer Beanspruchung und  verschiedenen Temperaturen soll sich die Bootshaut  nicht längen. Das Boot     kann:dem    jeweiligen Verwen  dungszweck leicht und schnell angepasst werden,  z. B. zur     Verw2ndung    als Ruder-, Motor- oder Segel  boot. Es ist auch möglich, dem Boot -eine grosse Sta  bilität und gute Kurvenlage bei     rauhem    Wasser zu  verleihen.  



  Es sind Schlauchboote mit seitlichen Tragschläu  chen und Heckflossen bekannt. Bei einer dieser be  kannten Ausführungen werden Bodenplatten in ;das  Boot eingelegt und verspannt. Der Nachteil dieser  Ausführung ist, dass die Bootshaut nur durch Haft  reibung an den Bodenbrettern anliegt und Längen  änderungen noch möglich sind.  



  Bei einer anderen bekannten, Ausführung wird  ein, Rost auf den Bootsboden gelegt. Nachteil dieser  Ausführung ist, dass die Boote immer noch nicht<B>ge-</B>  nügend stabil sind und ihnen die Nachteile der  Schlauchboote, anhaften,     id.    h. bei höherem Wellen  gang das Boot     sichbiegtund    daher     Kippgefahr    vor  handen ist.  



  Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu  vermeiden und dem Schlauchboot die Vorteile eines  starren Bootes zuzuordnen,     ohnedass        dabeidie    Vor  teile des Schlauchbootes, die im, schnellen Auf- und    Abbau und Zusammenlegen auf geringem Raum vor  handen sind,     verlorengehen.     



  Die Lösung der Aufgabe     nach,der    Erfindung be  steht darin, dass die faltbaren Teile zum Teil aufge  klebte     Versteifungs-    und Befestigungsplatten aufwei  sen, die zusammen mit eingelegten, lösbaren     Verstei-          fungs-    und Befestigungsplatten und deren Veranke  rung das Schlauchboot bilden.  



  Nach dieser Ausführung wird davon abgegangen,  in das Schlauchboot nur herausnehmbare, feste Teile  einzulegen. Bei dieser bekannten Anordnung sind die  aufblasbaren und     zusammenfaltbaren    Teile, die in  der Regel aus Kunststoff oder Gummi bestehen,  immer nur durch     Kraftschluss        mitden    festen Teilen,  z. B. Holzplatten, verbunden.  



       Nachder    neuen Ausführung werden auf die falt  baren Teile feste Teile aufgeklebt. Es sind dadurch  nur noch wählbar geringe Teile ohne Halt verbunden,       die    durch Haftreibung an den eingelegten, lösbaren  Teilen anliegen. Diese lösbar eingelegten Teile müs  sen noch vorhanden sein, um ein leichtes<U>Zusammen</U>  legen auf geringem Raum zu gestatten.  



  Am besten ist es, den. Bootsboden     bzw.    die im  Wasser liegenden Teile des Bootes besonders stabil  zu gestalten.  



  Eine zweckmässige Ausführung besteht     da#nn     dass die Versteifung des Bodens durch einzelne  Bodenbretter erfolgt, die mit Abstand voneinander  ,durch     Klebung    fest mit     ider    Bodenhaut verbunden  sind, wobei sich zwischen diesen     Bodenbrettern#        all-          dere    den Abstand ausfüllende Zwischenbretter befin  den und lösbar mit den, Bodenbrettern, und Zwischen  brettern verbundene Leisten eine statisch tragende  Einheit bilden.  



  Die     Bodenhautflächen,    die fest mit den,     Boden-          brettem,    verklebt sind, können. sich nicht mehr län-      gen. Es sind jetzt nur noch Längenänderungen in  dem Abstand     zwischenden    aufgeklebten.     Bodenbret-          tem    möglich. Die dort eingelegten Zwischenbretter,  die sich an den aufgeklebten     Bodenbrettern,abstützen     und gegebenenfalls eine gewisse     Vorspannung    erzeu  gen können, verhindern aber weitgehend Längenän  derungen.  



  Leisten, die aufgelegt werden und die Bodenbret  ter mit den     Zwischenbrettem    verbinden, ergeben eine  statisch tragende Einheit. Es     wirddarüber        hinausein     rascher Aufbau gewährleistet. Der freie zur Verfü  gung stehende Platz ist ebenfalls grösser geworden,  da sperrige Befestigungsmittel nicht mehr erforder  lich sind, welche unter Spannung, die Bodenbretter  auf die Bodenhaut bei den bekannten, Ausführungen  aufbringen mussten.  



  Eine bevorzugte Ausführung besteht darin, dass  ein vorderes und hinteres Bodenbrett, eingeklebt ist  und dazwischen zwei gelenkig miteinander     verbun-          idene,    unter auf den Bodenbrettern. befestigte Halte  stücke greifende     Zwischenbretterungeordnet    sind.  



  Die Grösse der aufgeklebten Bodenbretter wird  man so wählen, dass ein Zusammenlegen des Bootes  auf ein tragbares     Packmass    möglich ist. Die Zwi  schenbretter, die z. B. durch ein, Gummiband verbun  den sind, sind dadurch unverlierbar und gestatten  ebenfalls einen rascheren Aufbau.  



  Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sehen  vor, dass z. B. in     gleichmässio",en    Abständen Bolzen  angeordnet sind und nach dem Einbringen     der    Zwi  schenbretter Leisten aufgelegt werden, wobei die  Bolzen Bohrungen in., den Leisten     durchragen.    Durch  Muttern werden dann die Leisten auf ihre Unterlage,  <B>d.</B> h. auf die Bodenbretter und Zwischenbretter ange  presst, wodurch eine statisch belastbar-- Einheit er  reicht wird. Wenn man die Leisten seitlich anbringt,  steht in der Mitte ein freier nutzbarer Raum zur Ver  fügung, der nicht, wie bei bekannten Ausführungen,  durch Befestigungsvorrichtungen unterbrochen ist.

    Indem ferner das hintere Bodenbrett in die Heck  flosse ragend mit dieser verklebt ist und einen     Ab-          stützwinkel    für das Heckbrett trägt, wird verhindert,  dass vom Innenraum des Bootes Wasser in die Heck  flosse gelangt und dort zum Faulen des Holzes     An-          lass    geben könnte. Bodenbrett und Heckflosse sind  jetzt zu -einer Einheit zusammengepresst. Da dieses  Bodenbrett auch die Abstützung für das Heckbrett  trägt, ist eine besonders gute und sichere Kraft  übertragung von einem auf dem     Heckbrett    befestig  ten Aussenbordmotor auf das Boot gewährleistet.  



  Der Aufbau des Bootes ist dadurch vereinfacht,  dass es nicht mehr erforderlich ist, dass     Hcckbrett     unter Spannung einzubringen. Dieses wird einfach  lose eingesetzt. Die den hinteren Abschluss bildende  Bootshaut kann von der Heckflosse nach oben<B>ge-</B>  führt und am Heckbrett befestigt sein. Das Heckbrett  überträgt dann seine Belastung seitlich auf die Trag  fläche und unten auf das Bodenbrett. Die     übertra-          gung    auf die     Tragsähläuche    erfolgt zweckmässig  .durch Wülste, die auf den Tragschläuchen aufgeklebt    sind und beidseitig am Heckbrett anliegen.

   Zum Be  festigen des Segelmastes können auf den Leisten an  gebrachte     Befestigungseinrichtungen    üblicher Art  verwendet     wer-den.    Weil die Leisten mit den     Boden-          und    Zwischenbrettern verbunden sind, ist -,dadurch  eine gute Kraftübertragung vom Winddruck auf den  Bootsboden gewährleistet.  



  Dieselben Massnahmen, die man zur Verbindung  des vorderen und hinteren Bodenbrettes anwendet,  kann man auch für andere Stellen des Bootes anwen  den, z. B. beider Bugversteifung. Eine günstige, kon  struktive Ausführung ist, dass die Drehachse der ge  lenkig miteinander verbundenen, den Abstand     zwi-          sehen    den Bodenbrettern ausfüllenden Zwischenbret  ter senkrecht zur Fahrtrichtung liegt. Hierdurch wird  ein flacher Bootsboden und also ein geringer     Fahrt-          widerstanderzielt.     



  Man kann aber auch die Drehachse der gelenkig  miteinander verbundenen, den Abstand zwischen den  Bodenbrettern ausfüllenden Zwischenbretter parallel  zur Fahrtrichtung anordnen und hierzu parallel ver  laufende, unter den Tragschläuchen mit der Boots  haut verklebte Bodenbretter an den     Zwischenbrettem     abstützen. Die dann quer zur Fahrtrichtung parallel  zueinander verlaufenden Leisten sind dabei ähnlich  wie Spanten nach unten durchgebogen und bilden da  durch einen oder mehrere Kiele. Das Boot erhält so  eine grosse Stabilität und ist besonders für die Ver  wendung einer     Besegelung    mit hohem Masse geeig  net.  



  Durch schräge Kanten an den Bodenbrettern las  sen sich<B>die</B> Zwischenbretter sowohl in     Längs-    als  auch in Querrichtung abstützen, so     das:s    die Leisten  die Erreichung einer guten Stabilität gewährleisten  und die Lagersicherung durch die entsprechend aus  gebildete Form der Boden- und Zwischenbretter  folgt.  



  Um ein noch geringeres     Packmass    zu erhalten, ist  es zweckmässig, dass lange Bodenbretter gelenkig  miteinander verbunden sind, wobei nach dem Zu  sammenbau Riegel die Gelenke festlegen. Diese kön  nen z. B. von der Bootshaut gebildet werden, indem  die Bretter in solchem Abstand voneinander     vorhan-          den    sind, dass die Ausbildung einer Drehachse mög  lich ist. In diesem Abstand kann eine Quer- oder       Längsleiste    eingreifen, um die Stabilität durch<B>Ab-</B>  stützung der Bodenhaut auch an dieser Stelle zu er  höhen.  



  Für eine     Besegelung        istes    zweckmässig, dass ein       eingekle,btes    Bodenbrett die Befestigungsvorrichtung  für den Segelmast aufweist und gleichzeitig ein die  Bootshaut     durchragender    Schwertkasten vorhanden  ist, da --in     Schwertdem.    Boot gute Fahreigenschaften  sichert. Bisher konnte, man wegen Abdichtungspro  blemen derartige Schwertkästen.     bzw.    Schwerter nicht  verwenden.  



  Um die Leisten zu befestigen, kann man seitliche  Haken vorsehen, welche in auf den     Bodenbrettem     angeordnete     ösen    eingreifen, oder die Bodenbretter      mit fluchtenden     Gununiprofilen.    ausstatten, welche  ein Einschieben der Leisten erlauben.  



  Die     Fahrteigenschüften    werden dadurch verbes  sert, dass das Gewicht der Tragschläuche nicht von  den Bodenbrettern abgefangen wird. Man kann sie  seitlich herunterhängen lassen, so dass Kufen     bzw.     Kiele gebildet werden.  



  Es ist auch möglich, dass die Tragschläuche     Ver-          steifungs-        bzw.    Befestigungsbretter besitzen oder mit  diesen einen Teil bilden, der Befestigungsvorrichtun  gen     trägL    Auch Bein ;die Tragschläuche begrenzendes  Befestigungsbrett kann konkav     bzw.    geradlinig verlau  fend ausgebildet sein. Zwei im Winkel zueinander  angeordnete Befestigungsbretter können, den an sich  runden     Querschn-itt    der Tragschläuche     tropfenförmig     gestalten. Auch kann der Heckspiegel für die Motor  befestigung an den längslaufenden Befestigungsbret  tern befestigt sein.

   Derartige Befestigungsbretter sind  von aussen sichtbar und ändern die Form der  Tragschläuche, verbessern die Fahreigenschaften  sowie die     übertragung    der Motorkraft auf das ganze  Boot. Dadurch ist eine grössere Haltbarkeit und Sta  bilität des Bootes gewährleistet     unddie        Kippneigung     verringert, da die Fläche     vergröss-ert    wird, um die das  Boot kippen würde.  



  Auch im Inneren des Tragschlauches können  Bretter angeordnet sein, die den Tragschlauch in den  erwarteten Belastungsrichtungen versteifen und wei  terhin das Anbringen, von Befestigungsösen, Haken       usw.    gestatten. Solche Bretter können die     Quer-          schnittsforrn    der Tragschläuche verändern.  



  Die     aussenlie.genden,    Befestigungsbretter können  ferner durch im Tragschlauch angeordnete Streben       bzw.    Versteifungsbretter abgestützt sein-, wodurch  dem Boot statische Eigenschaften zugeordnet werden,  wie sie sonst nur bei einem starren Boot vorhanden  sind. Derartige     Versteifungs-    und Befestigungsbretter  sind zweckmässig in Stücken angeordnet     bzw.    durch  Scharniere z. B. aus Gummiband verbunden, die ein  Zusammenlegen bis auf das Packmass gestatten. An  diesen Brettern können     ausserdern    Bodenteile, Wie  Schwerter, Heckspiegel, Sitze, Haken,     ösen,    befestigt  sein.  



  Ausführungsbeispiele, der Erfindung sind in der  Zeichnung dargestellt.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt in der Vorderansicht schematisch  längs des Schnittes     I-I    der     Fig.   <B>3</B> das Schlauchboot  mit Boden- und Zwischenbrettern in zusammenge  bautem Zustand,       Fig.    2 zeigt schematisch, eine Phase des Zusam  menbaus von Boden- und     Zwischenbrettem,          Fig.   <B>3</B> zeigt schematisch die Draufsicht der     Fig.   <B>1,</B>       Fig.    4 zeigt schematisch die Seitenansicht     der          Fig.   <B>3</B> im Schnitt mit herausgenommenem Heckbrett,       Fig.   <B>5</B>     zeigtentsprecheild,

  der        Fig.   <B>3</B> in Draufsicht  auf Boden-     und    Zwischenbretter deren     Teilungsfugen     in Fahrtrichtung liegend,       Fig.   <B>6</B> entspricht einer Seitenansicht der     Fig.   <B>5</B> im  Schnitt ohne Heckbrett,         Fig.   <B>7</B> zeigt schematisch eine Möglichkeit der<B>E</B>       Verbindungder    Leisten mit den,     Bodenbrettern,          Fig.   <B>8</B> zeigt schematisch, wie die Leiste in     Osen     eingehängt wird, und die     öse    in der Seitenansicht,

         Fig.   <B>9</B> zeigt schematisch die Bildung von seitli  chen Kielen durch Herunterhängen, der Tragschläu  che,       Fig.   <B>10</B> zeigt eine     Querschnittsform    der Trag  schläuche mit Befestigungsbrettern,       Fig.   <B>11</B> zeigt ;

  entsprechend der     Fig.        10,eine    andere       Querschnittsform,          Fig.    12     zeigtentsprechend    der     Fig.   <B>10</B> eine, andere       Que,rschnittsform,          Fig.   <B>13</B> zeigt     entsprechendder        Fig.   <B>10</B> eine andere       Querschnittsform,          Fig.    14 zeigt die Anwendung von Versteifungs  brettern in den Tragschläuchen,

         Fig.   <B>15</B> zeigt die Anwendung einer     Querschnitts-          form    der     Fig.   <B>13</B> mit einer Möglichkeit     der        Anbrin-          gung    eines Schwertkastens     bzw.    der     Anbringung    von  Schwertern aussen am Tragschlauch,       Fig.   <B>16</B> zeigt die Anwendung einer     Querschnitts-          form        nachder        Fig.   <B>11.</B>  



  In der     Fig.   <B>1</B> sind Tragschläuche<B>1</B> gezeichnet,  welche hinten Heckflossen 2 besitzen. Die Bodenhaut,  <B>3</B> ist in den schraffierten Bereichen 4,<B>5</B> fest mit den  Bodenbrettern<B>6, 7</B> verklebt. Die Zwischenbretter<B>8,</B>  <B>9</B> sind gelenkig miteinander durch ein Gummiband  <B>10</B> verbunden. Haltestücke<B>11,</B> 12, die fest mit den  Bodenbrettern<B>6, 7</B> verbunden sind, gestatten einen  raschen Aufbau, wenn durch Bewegen in Pfeilrich  tung<B>13</B> die Zwischenbretter<B>8,</B>     9,den    Zwischenraum       zwischenden    Bodenbrettern<B>6, 7</B>     fugenfreiausfüllen.     Die Leisten 14,<B>15</B> werden anschliessend raufgebracht.

    In den Boden- und Zwischenbrettern befestigte Bol  zen<B>16, 17</B>     durchragen    die Leisten 14,<B>15.</B> Oben     auf-          gArachte        Muttem   <B>18</B> pressen dann die Leisten 14,  <B>15</B> auf ihre Unterlage,<B>d.</B> h. auf die Bodenbretter<B>6, 7</B>  und Zwischenbretter<B>8, 9.</B> Es wird dadurch eine sta  tisch belastbare Einheit erreicht.  



  Auf dem hinteren Bodenbrett<B>7</B> ist ein     Abstütz-          winkel   <B>19</B> fest aufgebracht. Das Heckbrett 20 wird  an diesem     Abstützwinkel   <B>19</B> bei einer Belastung in.  Pfeilrichtung 21, welche gleichzeitig die Fahrtrich  tung angibt, abgestützt. An den, Tragschläuchen sind  nicht gezeichnete, aber an sich bekannte Wülste an  den Stellen 22,<B>23</B> vorhanden, so dass das Heckbrett  seine Beanspruchung durch einen Aussenbordmotor  auf die Tragschläuche und die, Bodenbretter sicher  überträgt. Die Bodenhaut<B>3</B> ist als Abdeckung<B>25</B>  über den Heckflossen 2 geführt und mit dem hinteren  Bodenbrett<B>7,</B> welches die Heckflossen mit bildet, fest  verklebt. Die hintere Querwand 24, die jetzt von der  lose hängenden Bootshaut gebildet wird, wird z. B.

    durch     Einhängeösen    an der Stelle<B>26</B>     mit        dem    Heck  brett 20 verbunden.  



  In den     Fig.   <B>5</B> und<B>6</B> bezeichnen die gleichen Zah  len die gleichen Teile. Unterschiedlich, ist nur     c        lie     Dreh-     bzw.    Gelenkachse der Zwischenbretter<B>8, 9.</B>  Während bei den     Fig.   <B>1</B> bis 4 die Drehachse<B>27</B> quer           bzw.    senkrecht zur Fahrtrichtung 21 liegt, ist hier  diese Drehachse<B>27</B> parallel zur Fahrt-     bzw.   <B>Pfeil-</B>  richtung 21 angeordnet. Die Leisten<B>28, 29</B> sind       spantenähnlich    ausgebildet, wie     ausder        Fig.   <B>6 zu</B> er  kennen ist.

   Durch diese Ausführung bildet sich ein  Kiel<B>30.</B>  



  Aus der     Fig.   <B>5</B> ist noch erkenntlich, dass schräge  Kanten<B>31, 32</B> eine     Lagensicherung    der Zwischen  bretter<B>8, 9</B> ergeben. Die Bodenbretter<B>6, 7</B> der     Fig.   <B>5</B>  und<B>6</B> können aus einem Stück bestehen, oder sie  können eine Drehachse aufweisen, die der Drehachse  <B>27</B> der Zwischenbretter ähnlich ist. Die Heckpartie  mit -dem Heckbrett 20 ist wie bei den     Fig.   <B>1</B> bis 4  ,ausgebildet.  



  In den     Fig.   <B>7</B> bis<B>9</B> bezeichnen die gleichen Zah  len die gleichen, Teile. Die Leisten 14 sind hier mit  Haken<B>33</B> versehen, welche in die Bohrungen 34 der  Winkel<B>35</B> eingreifen und beim     Geradestellen,    wie in  den     Fig.   <B>7, 8</B> dargestellt, die Bodenbretter<B>6</B> mitein  ander verspannen. Die Zeichnung ist hier     unmass-          stäblich.     



  In der     Fig.   <B>9</B> ist gezeigt,     dassdie    Bodenbretter<B>6</B>  einen solchen Abstand<B>36</B> von den Tragschläuchen<B>1</B>  aufweisen, dass sich diese um den Abstand<B>37</B> absen  ken und dadurch seitliche Kufen     bzw.    Kiele bilden"  welche die     Kurvensicherheit    des Schlauchbootes er  höhen.  



  In den     Fig.   <B>10</B> bis<B>16</B> werden die Tragschläuche  von     Teilstüdken   <B>38</B> gebildet, die an Befestigungsbret  tern<B>39</B> verklebt sind. Die Befestigungsbretter, die als  Pressholz eine Profilierung haben können oder als       Sperrholzplatten    gerade ausgebildet sind, ordnen dem  Boot die verschiedensten Fahreigenschaften zu.

   In  der     Fig.   <B>15</B> wird das Kippen eines mit solchen Befe  stigungsbrettern, versehenen Schlauchbootes um die       Kippkante    40 erschwert, da der Abstand 41, welcher  die     Kippfläche    darstellt,     grösser    ist als der Abstand  <B>52</B> des normalen runden     Profiles.    Zusätzlich kann ein  Schwertkasten 42 mit einem nicht gezeichneten  Schwert vorhanden sein,     der    auf dem fest mit der  Bootshaut<B>3</B> verklebten Bodenbrett<B>6</B> aufgebracht ist.  Die     Durchtrittsöffnung    43 für das Schwert im  Schwertkasten ist damit ebenfalls abgedichtet.

   Im  Tragschlauch können Versteifungsbretter 44 ange  ordnet werden oder     Versteifungsstr--ben    45. Sie die  nen der     Profilgebung,    von Teilstücken<B>38</B> des  Tragschlauches<B>1,</B> um ebenfalls dem Boot eine bes  sere Führung zu gewährleisten. In der     Fig.    14 ist     un#-          massstäblich    die Ausbildung eines derartigen Kieles  durch Verwendung von Versteifungsbrettern 44 ge  zeigt, die durch Versteifungsstreben 45 noch die  Bodenbretter<B>6</B> abstützen. Letztere sind ebenfalls  wieder mit der Bodenhaut<B>3</B> verklebt.

   Selbstverständ  lich ist der Abstand     zwischenden    Tragschläuchen<B>1</B>  sehr viel     grösser    als in der     Figg.    14 angegeben. Die  Versteifungsstreben können auch zur Befestigung  von     ösen    46 für die     Besegelung    oder Haken 47 für  das Einhängen von Sitzen verwendet werden.  



  In der     Fig.   <B>16</B> ist z. B. gezeigt,     #dass    ein Heckspie  gel 48 mit     Abstätzungen    49, z. B. durch Einhängen    an den Befestigungsbrettern<B>39,</B> befestigt ist. Die Be  festigung des Motors ist schematisch durch die Tra  versen<B>50</B> angedeutet. Die Motorkraft wird jetzt von  ,den eine statische Einheit bildenden     Bef--stigungs-,          Verstelfungs-    und Bodenbrettern auf das ganze Boot  übertragen. Zusätzliche Halterungen<B>51,</B> z. B. für die  Befestigung von Ruderdollen, können ebenfalls vor  handen sein.  



  Als Anwendung der Erfindung sind alle Möglich  keiten zu bezeichnen, bei denen man teilweise Bretter       bzw.    starre und belastbare Teile an solchen Stellen  mit der Bootshaut fest verklebt, die dem Boot eine  grössere Belastbarkeit und Stabilität zuordnen, ohne       #dass    die     Faltbarkeit    dadurch beeinträchtigt wird.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Schlauchboot mit seitlichen Tragschläuchen, einem Heckspiegel zur Motorb#efestigung, einer Heckflosse und einer Befestigungseinrichtung für eine Besegelung, dadurch gekennzeichnet, dass, die faltbaren Teile zum Teil aufgeklebte Versteifungs- und Befestigungsplatten aufweisen,die zusammen mit eingelegten, lösbaren Versteifungs- und Befestigungs platten und deren Verankerung das Schlauchtboot bilden.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Schlauchboot nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifung des Bodens -durch einzelne Bodenbretter erfolgt, die mit Abstand von-einander durch Klebung fest mit der Bodenhaut verbunden sind, wobei sich zwischen diesen Boden brettern :andere den Abstand ausfüllende Zwischen bretter befinden und lösbar mit den Bodenbrettem und Zwischenbrettern( verbundene Leisten eine sta tisch tragende Einheit bilden. 2.
    Schlauchboot nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, #dass ein vorderes und hinteres Bodenbretteingeklebt ist und dazwischen zwei gelen kig miteinander verbundene, unter auf den Boden brettern, befestigte Haltestücke greifende Zwischen bretter angeordnet sind.
    <B>3.</B> Schlauchboot nach Patentansprach, dadurch gekennzeichnet, dass zwei in der Nähe der Tragschläu- ehe angeordnete, parallel verlaufende Leisten die Bodenbretter und Zwischenbretter durch Bolzen ver binden, welche in den Bodenbrettem und Zwischen brettern befestigt sind, die Leisten durchragen und oben durch Muttern die Leisten an-pressen. 4. Schlauchboot nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das hintere Bodenbrett in die Heckflosse ragend mit dieser verklebt ist und einen Abstützwinkel für das Heckbrett trägt.
    <B>5.</B> Schlauchboot nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die um die Heckflosse herum gezogene und mit dem hinteren Bodenbrett verklebte Bootshaut am lose eingesetzten, und sich, an den Tragwülsten abstützenden Heckbrett hochgeführt wird und durch eine lösbare Verbindung, z. B. Ein- hängeösen, am Heckbrett befestigt ist. <B>6.</B> Schlauchboot nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Leisten Vorrichtungen zum Befestigen des Segelmastes besitzen.
    <B>7.</B> Schlauchboot nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass vom im Bug ein Bodenbrett eingeklebt ist, dessen Abstand zum nächsten einge klebten Bodenbrett ebenfalls durch eindrückbare Zwi schenbretter und alles verbindene Leisten überbrückt ist. <B>8.</B> Schlauchboot nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse der gelenkig mit einander verbundenen, den Abstand zwischen den Bodenbrettern ausfüllenden Zwischenbretter senk recht zur Fahrtrichtung liegt. <B>9.</B> Schlauchboot nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drebachse der gelenkig mit einander verbundenen, den Abstand zwischen. den, Bodenbrettern ausfüllenden Zwischenbretter parallel zur Fahrtrichtung liegt.
    <B>10.</B> Schlauchboot nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu den Tragschläuchen verlaufende, unter diesen mit der Bootshaut verklebte Bodenbretter von den den Zwischenraum ausfüllen den Zwischenbrettern abgestützt werden, wobei die quer zur Fahrtrichtung parallel zueinander verlaufen den Leisten ähnlich wie Spanten nach unten durchge bogen sind und dadurch einen oder mehrere Kiele bil den, <B>11.</B> Schlauchboot nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenbretter abweichend von ihren parallelen Kanten schräge Kanten besitzen, andenen sich die Zwischenbretter abstützen. 12. Schlauchboot nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass lange Bodenbretter gelenkig miteinander verbunden sind, wobei nach dem Zu sammenbau Riegel die Gelenke festlegen.
    <B>13.</B> Schlauchboot nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein eingeklebtes Bodenbrett die Befestigungsvorrichtung für den Segelmast aufweist und gleichzeitig ein die Bootshaut durchragender Schwertkasten vorhanden ist. 14. Schlauchboot nach Patentanspruch" dadurch gekennzeichnet, dass die die Bodenbretter festlegen den Leisten seitliche Haken aufweisen, welche in auf ,den Bodenbretternangeordnete Osen eingreifen. <B>15.</B> Schlauchboot nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenbretter fluchtende Gurnmiproffle besitzen, welche ein Einschieben der Leisten gestatten.
    <B>16.</B> Schlauchboot nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenbretter einen Abstand zu den seitlichen Tragschläuchen belassen, so dass diese herunterhängend seitliche Kiele bilden. <B>17.</B> Schlauchboot nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragschläuche Versteifungs- bzw. Befestigungsbretter besitzen. <B>18.</B> Schlauchboot nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>17,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsbretter einen Teil der Tragschläuche bil den und Befestigungsvorrichtungen tragen.
    <B>19.</B> Schlauchboot nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>18,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das eine Begrenzungsfläche der Tragschläuche bildende Befestigungsbrett konkav bzw. geradlinig verlaufend ausgebildet ist. 20. Schlauchboot nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>18,</B> dadurch gekennzeichnet, dass zwei im Winkel zueinander angeordnete Befestigungsbret- terden an sich runden Querschnitt der Tragschläuche tropfenförnug ausbilden,. 21. Schlauchboot nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>18,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Heckspiegel für die Motorbefestigung an den längs laufenden Befestigungsbrettern# befestigt ist. 22.
    Schlauchboot nach Patentanspruch und Un- teransprach <B>17,</B> dadurch gekennzeichnet, dass im Tragschlauch Versteifungsbretter angeordnet sind. <B>23.</B> Schlauchboot nach Patentanspruch und Un teransprüchen<B>17</B> und 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungsbretter nur in einem Teil der Tragschläuche angeordnet sind und dadurch Kiele bzw. Schwerter gebildet werden,. 24. Schlauchboot nach Patentanspruch und Un teransprüchen<B>17</B> bis<B>23,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die aussenliegenden Befestigungsbretter durch im Tragschlauch angeordnete Streben bzw. Verstei- fungsbretterabgestützt sind.
    <B>25.</B> Schlauchboot nach Patentanspruch und Un teransprüchen<B>17</B> bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungs- und Befestigungsbretter in Stücken angeordnet bzw. durch Schamilere. verbun den sind, die ein Zusammenlegen bis auf das Fack- mass gestatten. <B>26.</B> Schlauchboot nach Patentanspruch und Un teransprüchen<B>17</B> bis<B>25,</B> dadurch gekennzeichnet, dass lösbar am Befestigungs- bzw. Veristeifungsbrett Bootsteile, wie Schwerter, Heckspiegel, Sitze, Hakeen, Bösen befestigt sind.
    <B>27.</B> Schlauchboot nach Patentanspruch und Un- teransprächen <B>17</B> bis<B>25,</B> dadurch gekennzeichnet, #dass die Befestigungs- bzw. Verstecifungsbretter die Tragschläuche zu einem kippsicheren Profil ergän zen.
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