<B>Schleif- und</B> Poliertrommel Die Erfindung bezieht sich auf eine drehbare Schleif- und Poliertrommel mit an einer zylindrischen Nabe auswechselbar in Stapeln montierten Schleif oder Polierblättern.
Die Erfindung hat den Zweck, Schleif- und Poliertrommeln dieser Art zu verbessern. Insbeson dere bezweckt die Erfindung die Lösung des Pro blems der Verankerung der auswechselbaren Schleif oder Polierblätterstapel, wobei diese gegenüber der Wirkung der bei der Drehung der Trommel auftre tenden Zentrifugalkraft gesichert werden sollen. Dabei geht es in erster Linie darum, eine Nabe mit Verankerungsvorrichtungen zu schaffen, welche die Schleif- oder Polierblätterstapel auf der ganzen Länge der Trommel und in radial genau fixierter Stellung derart sichern, dass die äusseren Enden der Blätter eine genaue Zylinderfläche bilden, die kon zentrisch zur Drehachse der Trommel liegt.
Weiter hat die Erfindung den Zweck der Schaf fung von Verankerungsvorrichtungen für solche Naben, die höchst einfach, leicht und preiswert sind und die ferner eine grosse Festigkeit aufweisen, so dass die genaue Verankerung der Blätterstapel erhal ten bleibt.
Die erfindungsgemässe drehbare Schleif- und. Poliertrommel mit an einer zylindrischen Nabe aus wechselbar in Stapeln montierten Schleif- oder Polierblättern, wobei die Nabe mit längs ihres Um fanges mit Zwischenräumen angeordneten Veranke- rungslagern versehen ist, die sich parallel zur Achse der Trommel erstrecken und in die jeweils in axialer Richtung ein Halteglied eingeschoben ist, an welchem die inneren Enden der Blätter eines Stapels befestigt sind, wobei das Halteglied so ausgebildet ist,
dass es sich nicht in radialer Richtung aus seinem Veranke- rungslager verschieben kann, ist dadurch gekenn- zeichnet, dass jedes Halteglied mit einem einzigen zur Befestigung des Stapels dienenden Steg versehen ist, der sich von der Nabe aus in einer Ebene durch die Achse der Nabe erstreckt.
Im folgenden werden von der Erfindung anhand der Zeichnung einige Ausführungsbeispiele erläutert: Fig. 1 zeigt eine seitliche Ansicht einer bevorzug ten Form einer Schleif- und Poliertrommel, wobei der grössere Teil der Schleifsegmente entfernt ist - die Lage dieser Segmente ist durch gestrichelte Linien angedeutet - und wobei das eine Ende der Trommel im Schnitt dargestellt ist.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht auf das eine Ende der Trommel mit einem kleinen Teil der Segmente in vollständiger Darstellung.
Fig. 3 zeigt in grösserem Masstab eine Teilansicht auf eines der Segmente der Trommel, in axialer Richtung gesehen, mit einer bevorzugten Form der Verankerung des Segments.
Die Fig. 4 Ibis 10 zeigen entsprechende Ansichten mit modifizierten Verankerungen.
Fig. 11 zeigt eine modifizierte Ausführungsform einer Schleif- und Poliertrommel nach der Erfindung in seitlicher Ansicht teilweise in axialer Richtung ge schnitten.
Fig. 12 zeigt in grösserem Masstab einen Teil dieser Trommel im axialen Schnitt.
Fig. 13 zeigt die Trommel aus Fig. 11, auf das eine Ende gesehen, wobei die Mehrzahl der Schleif segmente weggelassen ist.
Fig. 14 zeigt ein Teilbild eines Schleifsegments mit seiner Verankerung, in axialer Richtung gesehen. Fig. 15 zeigt ein Teilbild einer der Schleif- und Poliereinheiten aus Fig. 11 mit ihrer Verankerung. Fig. 16 zeigt ein Schleifrad in einer gegenüber Fig.ll modifizierten Form im axialen Schnitt.
Fig. 17 zeigt ein Teilbild einer anderen Ausfüh rungsform der Schleif- und Poliertrommel nach der Erfindung.
Fig. 18 zeigt eine Ansicht auf das eine Ende der Trommel nach Fig. 17 in teilweisem Schnitt.
Fig. 19 zeigt ein Teilbild eines der Segmente aus Fig. 18 mit seiner Verankerung.
Die Fig. 20 bis 30 zeigen Teilbilder von gegen über Fig. 19 abgeänderten Formen der Verankerung. Fig.31 zeigt im Schnitt einen Ausschnitt aus einer Schleif- und Poliertrommel gemäss einer ande ren Ausführungsart der Erfindung.
Fig. 32 zeigt ein seitliches Teilbild der Trommel nach Fig. 31.
Fig.33 zeigt in perspektivischer Darstellung einen der Haltestäbe aus Fig. 32.
Fig. 34 zeigt im seitlichen Teilbild eine andere Ausführungsform derselben.
Fig. 35 zeigt in perspektivischer Darstellung den Haltestab aus Fig. 34.
Fig.36 zeigt ebenfalls in perspektivischer Dar stellung eine andere Form des Haltestabs.
Fig. 37 zeigt im axialen Schnitt ein Teilbild der Trommel gemäss einer Variante zu Fig. 32.
Gemäss der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 hat die Nabe A eine Bohrung 40, die zur Aufnahme einer Montagewelle dient, sowie an jedem ihrer Enden eine flache ringförmige Ausdrehung 41 zur Aufnahme eines Flansches oder einer Scheibe auf der Montagewelle. Nabe, Welle und Scheibe werden mit tels einer auf das eine Ende der Welle aufgeschraub ten Mutter- diese Teile sind, da sie in konventioneller Art ausgebildet sein können, nicht dargestellt - an einander befestigt. Die Nabe A kann insbesondere als Press- oder Gussteil aus einem Kunstharz relativ grosser Härte und Steifheit oder auch aus Metall her gestellt sein.
Am Umfang der Nabe A sind Verankerungsöff- nungen 42 mit schlüssellochartigem Querschnitt, siehe Fig. 2, angeordnet, die sich in axialer Richtung über die ganze Länge der Trommel A erstrecken; jede die ser Öffnungen hat eine zylindrische Kammer 43, siehe Fig.3, und einen verhältnismässig schmalen offenen Schlitz 44, der sich in radialer Richtung von der Kammer 43 aus nach der Aussenseite der Nabe hin erstreckt.
An der Aussenseite der Nabe A sind Reihen von Schleifsegmenten B angeordnet. Jedes der Segmente B enthält eine Packung Schleifblätter 45 aus flexi blem Blattmaterial, welches mit Schleifkörnern be deckt ist, oder aus abwechselnden Schleifblättern und nicht überzogenen Papierblättern, und einen Anker 46, an welchem die Blätter 45 beispielsweise durch Nieten oder Klammern 47, siehe Fig.2, befestigt sind.
Jeder Anker 46 hat einen zylindrischen Kopf 48, welcher in die zylindrische Kammer 43 passt, einen flachen Teil 49, der sich vom Kopf 48 aus radial nach aussenerstreckt und an den unteren Teilen der Blätter 45 anliegt, und einen flachen Lappen 50, der ebenfalls vom Kopf 48 aus radial nach aussen ver läuft und am Teil 49 anliegt; die Teile 49 und 50 lie gen mit etwas Spiel im Schlitz 44, so dass der Anker 46 in Längsrichtung frei beweglich in die Kammer eingeschoben und aus ihr herausgezogen werden kann.
Der Anker 46 kann aus federndem Blech her gestellt sein; dadurch ist es möglich, ihm eine gewisse Vorspannung in der Weise zu geben, dass die Teile 49 und 50 an die Wände des Schlitzes 44 gedrückt werden, wodurch Schwingungen des Ankers in der Kammer vermieden werden. Im montierten Zustand der Segmente liegen die sich am Übergang der Teile 49 und 50 zu dem Kopf 48 befindlichen Winkel 51 fest an den Kanten 52 der Nabe A zwischen dem Schlitz und der Bohrung 43 an.
Der Genauigkeit wegen sind die Öffnungen 42 maschinell nachgearbeitet, z. B. durch Räumen; wegen der Dickenbegrenzung des Räumens muss der Abstand der Wände des Schlitzes 44 möglichst klein gehalten werden. Durch die doppelte Lage Blech an den Teilen 49 und 50 des Ankers 46 wird der Schlitz 44 dicht gefüllt.
Zwischen dem äusseren Ende des Lappens 50 und den Schleifblättern 45 liegt nur eine einfache Blechlage, nämlich der Teil 49; dieser Teil liegt vor zugsweise zwischen zwei Teilen einer aufgespaltenen Gruppe von Blättern 45; die Blätter können aber auch alle an einer Seite des Teiles 49 befestigt sein. In jedem Falle wird durch die Wahl einer geringen Dicke für den Teil 49, der in den Block der Schleif blätter 45 hineinragt, die Fuge zwischen den Blättern an dieser Stelle auf ein Minimum reduziert und auch eine etwas flexible Verbindung zwischen dem Anker 46 und dem Block geschaffen, so dass sich die anein- anderliegenden Schleifsegmente in eine Lage einstel len können, in welcher der Druck längs des Umfan gen der Trommel ausgeglichen ist.
Die Endteile der Schleifsegmente B sind unter Berücksichtigung der gegenseitigen Abstände der Öffnungen 42 so bemes sen, dass sie im fertig montierten Zustand in der Trommel fest aneinander anliegen. Die unteren Teile der Schleifblätter 45 sitzen dabei infolge der einge setzten Nieten oder Klammern 47 unter Druck, wodurch die Enden der Segmente versteift und ver stärkt werden derart, dass sie bei Anlage im montier ten Zustand in bestmöglicher Weise gegen den tan- gentialen Schub, der durch das Anstossen an den Werkstücken entsteht, abgestützt werden.
Fig. 4 zeigt eine abgeänderte Form der Veranke rung, wobei der Kopf 48 die Form einer Röhre mit quadratischem Querschnitt und die schlüssellochför- mige Aufnahme 42a eine Kammer in Form eines quadratischen Prismas hat und wobei der Teil 49 über eine Stufe 51 mit dem Teil 49a in Verbindung steht, welcher nicht an dem Lappen 50 anliegt, so dass sich das äussere Ende des Lappens an der Stufe 51 abstützen kann und eine feste Anlage des Lappens 50 und des Teils 49a an der Wand des Schlitzes 44a, der etwas weiter sein kann als der Schlitz 44, gewähr leistet ist.
Fig. 5 zeigt eine ähnliche Ausführungsform wie Fig.4 mit einem quadratischen Kopf 48a; jedoch liegt hier der Lappen 50 eng an dem Teil 49 an, und beide Teile sitzen ohne Zwischenraum im Schlitz 44.
Fig. 6 zeigt einen Kopf 48b, der als dreikantige Röhre ausgebildet ist, wobei die Kammer 43b der Verankerungsöffnung 42b ebenfalls dreikantig ist.
Fig. 7 zeigt einen Ankerkopf 48c und eine An kerkammer 43c von flachrechteckigem Querschnitt, wobei deren Längsabmessung in radialer Richtung liegt. Die Ankeraufnahme 43c und der Anker sind dabei nach einer Seite hin ausgedehnt; der Absatz 61c des Ankerkopfes liegt dabei an einer Seite des Ankers an einer Stufe 52c der Nabe A an.
Fig. 8 zeigt eine Ausführungsform des Kopfes 48d des Ankers, die durch Zurückfalzen des Lappens 50d auf dem Ankerteil 49d entstanden ist, wobei der gefalzte Teil des Ankers Z-förmig gefaltet ist und die Ankeraufnahme in der Nabe A ebenfalls Z-förmig ist.
Fig. 9 zeigt die Ausbildung des Haltekopfes des Ankers in flacher Form, wobei der Lappen 50e auf den Teil 49e gefaltet ist und der gefaltete Teil einen Finger 48e hat, der in eine seitlich gerichtete Fuge 43e in der Aufnahme 42e eingreift.
Fig. 10 zeigt eine Ankerform, bei welcher der fla che Teil des Ankers eine doppelte Lage bildet, wobei die beiden Teile flach aufeinander gefaltet sind, und bis in die Schleifblätter 45 hinein geführt ist. Der Kopf 48f ist dabei am inneren Ende des flachen Teils 49f des Ankers eingerollt, und der Lappen 50f er streckt sich in voller radialer Länge über den Teil 49f. Die Ankeraufnahme 42 ist ebenso wie in Fig. 3 ausgebildet.
Fig. 11 zeigt eine abgeänderte Form der Nabe A', die teilweise in Fig. 15 im Detail dargestellt ist; dabei sind die Endplatten 55 und die Zwischenplatten 56 auf einer Antriebswelle 57 montiert und tragen eine Reihe von Ankersockeleinheiten 58. Diese haben jeweils die Form eines Kanals mit T-förmigem Quer schnitt mit einem gefalteten Innenteil 59, zwei nach aussen auseinanderlaufenden Teilen 60 und an ihrer Peripherie nach innen gebogenen Randteilen 61.
Die Randteile 61 bilden einen Schlitz 44g, der mit dem Schlitz zwischen den Innenteilen 59 in einer Ebene liegt. An jedem Ende der Ankersockel wird ein axial gerichteter Ankerzapfen 63 gebildet, der in, einer ringförmigen Rille 64 der betreffenden Endplatte 55 bzw. Zwischenplatte 56 liegt. Die Zapfen 63 werden von den in radialer Richtung nach innen weisenden Innenteilen 59 gebildet.
Die auseinanderlaufenden Teile 60 und die Randseite 61 jeder Verankerungssockeleinheit sind mit überstehenden Teilen 62 versehen, welche über den Rand der Scheiben 55 bzw. 56 greifen und am Umfang der Zwischenscheiben 56 anliegen. An den Enden der Trommel sind die Endteile 62 mit Halte ringen 65 versehen, die mittels Kopfschrauben 66 an den Endscheiben 55 befestigt sind. Dadurch wird der Sockel 58 mit den Segmentankern 67, siehe Fig. 14, mit den Schleifsegmenten B' gehalten. Die Endschei- ben 55 sind an der Welle 57 befestigt, z.
B. mittels Schrauben 68, wodurch alle Teile zusammengehalten werden. Die Fig. 12 und 14 zeigen eine Ausführungsform, bei welcher der Anker einfach aus einem flachen Blech oder entsprechendem Blattmaterial besteht. Der innere Rand des Steges 68 liegt glatt in dem ge falteten Schaftteil 59 des Sockels 58; er ist mit einer Reihe von Zapfen 69 versehen, die in Längsrichtung mit Abständen angeordnet sind; die äusseren Enden der Zapfen 69 liegen an den Innenseiten der Halte finger 61 des Sockels 58 an.
Die äusseren Teile des Stegs 65 ragen jeweils in ein Paket Schleifblätter 45 hinein, die durch Bolzen oder Klammern fest gehal- tert sind, siehe Fig. 14.
Die Enden der Schleifblätter 45 können von den äusseren Enden der Haltezapfen 69 etwas nach aus sen abgesetzt sein, so dass sie an den Aussenflächen der Finger 61 anliegen und die Segmente nach Verankerung in den Sockeln 58 zusätzlich abstützen.
Die Platten oder Scheiben 55 und 56 sind am Rande mit ringsum laufenden Rillen 99 versehen, welche die vorstehenden Endteile 62 der Sockel 58 aufnehmen und dazu dienen, die Sockel in ihrer ge genseitigen Stellung längs der Peripherie genau zu fixieren. Die Rillen 99 werden von den Backen 70 begrenzt, die etwa dort enden, wo die Arme 60 der Sockel von den Teilen 63 abzweigen.
Fig. 29 zeigt eine Ausführungsform, die mit der in; Fig. 14 dargestellten mit der Abweichung überein stimmt, dass dien Zapfen 69 m durch seitliches Ab kanten vom Steg 49 des Ankers 67 m hergestellt sind, und dass die einwärts liegenden Teile 68 m des An kers 67 m im Innenteil 59 des Sockels 58 liegen.
In Fig. 16 ist dargestellt, wie die Konstruktion gemäss den Fig. 11 bis 15 in einem Schleifrad, das in axialer Richtung relativ kurz ist, angebracht werden kann. Dabei halten lediglich die Endscheiben 55a einen einzigen Kreis von Sockeln 58, wobei die Schleifsegmente A" entsprechend kurz ausgebildet sind; die ganze Anordnung ist durch Haltestäbe 71 befestigt, die zwischen den Kopfschrauben 66a lie gen, mittels deren sie an den Scheiben 55a befestigt sind.
Die Welle 57a ist entsprechend kurz ausgebil det. Ein Flanschring 72 und ein. Dichtungsring 73, die durch eine Mutter 74 gesichert sind, dienen zusätzlich zur Befestigung der Teile der Vorrichtung.
In Fig. 17 ist eine gegenüber den Fig. 11 bis 16 modifizierte Ausführungsform der Trommel darge stellt. Dabei sind die aus gestanztem Blech bestehen den Endscheiben 55b und Zwischenscheiben 56b auf einer Welle 57 montiert, wobei die Flanschen 75 der Nabe auf den Distanzringen 56b für gleiche Ab stände in axialer Richtung sorgen. Aus gestanztem Blech bestehende Sockeleinheiten 58b, die als Hohl schienen mit schlüssellochförmigem Kanal ausgebil det sind, sind in schlüssellochförmigen Nuten 76 in den betreffenden Distanzringen 56b verankert.
Die Sockeleinheiten 58b haben ebenso wie die Sockelein heiten 58 die Form von offenen Hohlschienen, an deren Enden jeweils Verankerungsansätze 63b, die in entsprechende Ringnuten 64b in den Endscheiben 55b eingreifen, angeordnet sind. Jede Sockeleinheit 58b hat ringsum laufende Flügel 77, die an den Aus senseiten der Distanzscheiben 56b anliegen, wobei die Flügel nebeneinanderliegender Sockeleinheiten an den Kanten aneinanderliegen, so dass sie zusam men eine geschlossene zylindrische Fläche für die Nabe<I>A"</I> bilden.
Die Schleifsegmente<I>B</I> können im wesentlichen wie in Fig. 1 bis 3 ausgebildet sein, und zwar unter Weglassung des Lappens 50 an den sonst gleichen Ankern 46b. Sie sitzen in den Sockeleinhei ten 58b, aus denen sie durch axiale Verschiebung herausgenommen und in die sie entsprechend einge setzt werden können. Die Endscheiben 55b haben Randringe<I>66b,</I> welche die Segmente<I>B</I> gegen axiale Verschiebung sichern.
In Fig. 19 ist der Anker 46b dargestellt; dieser kann einfach aus einem Steg 49 und einem zylin drisch eingerollten Kopf 48 an seinem inneren Ende bestehen. Der Kopf sitzt in dem Teil 78 der Sockel einheit 58b, wobei die flachen Wangen 79 der Sok- keleinheit in geringem Abstand parallel zueinander verlaufen, so dass sie eng an dem Steg 49 anliegen.
Fig. 20 zeigt eine gegenüber Fig. 19 modifizierte Verankerungsvorrichtung, wobei das Sockelelement 78c in Form einer quadratischen Röhre und der An kerkopf 48a entsprechend in Form einer quadrati schen Röhre ausgebildet sind.
Fig. 30 zeigt eine ähnliche Ausführungsform wie Fig.20, jedoch ist das Ankerlager 78 a im Quer schnitt spatenförmig ausgebildet, und der Ankerkopf 48n hat die dargestellte Z-Form mit einem einwärts gerichteten Teil 68n, der am Boden des wannenför- migen Teils 85 am inneren Ende des Ankerlagers 78n anliegt, und mit dem auswärts gerichteten Teil 48n, der an dem Absatz 52n des Ankerlagers 78n anliegt. Der Kopf 48n kann federnd ausgebildet sein, so dass der Innenteil 68n eng an die Wanne 85 und der Kopf 48n eng an den Absatz 52n angedrückt werden.
Fig.21 zeigt eine im wesentlichen wie in Fig. 6 ausgebildete Ausführungsform, wobei jedoch ein V-förmiger Kopf mit einfacher Blechstärke und eine entsprechend geformte Sockeleinheit 58d vorgesehen ist.
Fig. 22 zeigt eine ähnliche Ausführungsform wie Fig. 7, jedoch hat der Ankerkopf 48e die Form einer offenen Rinne, und es fehlt der Lappen 50. Die Sok- keleinheit 78e ist entsprechend ausgebildet.
Fig. 23 zeigt eine gegenüber Fig. 20 abgeänderte Ausführungsform, wobei der Kopf 48h der Sockel einheit mit im Rand des Steges 49 angebrachten Schlitzen und dazwischenliegenden Zungen versehen ist, wobei die Zungen abwechselnd: nach verschiede nen Seiten auswärts gebogen sind, so dass eine Y-Form entsteht.
Die beiden Reihen von Zungen sit- zen in der rohrförmigen Aufnahme 78c der Sockel einheiten 58c, und zwar so, dass die Enden der Zun gen 48h in den Ecken der Aufnahme 78c liegen und dadurch den Steg 49 gegen Verschiebung in radialer Richtung nach innen sichern.
Fig.24 zeigt eine Sockeleinheit<B>581,</B> die ähnlich ausgebildet ist wie die aus Fig. 14, jedoch ist der in nere Teil<B>591</B> etwas weiter und über die gegenüberlie genden Kehlen 80, die eine Durchlassöffnung für den Innenteil 81 des Ankers<B>671</B> definieren, mit den Schrägen 60 verbunden. Ein Kopf 48i, der den inne ren Teil 81 mit dem Steg 49 verbindet und an den Innenflächen der Haltefinger 61 anliegt und ein zwei ter Kopf 82 am inneren Ende des Teils 81, der am Absatz 80 anliegt, sind dabei vorgesehen.
Die Schleifsegmente sind in diesem Falle dadurch gegen Verschiebung nach innen gesichert, dass die aneinan- der anliegenden Enden der Schleifblätter 45 am Um fang der Nabe A anliegen.
Fig.25 zeigt eine weitere Ausführungsform der Schleiftrommel, bei welcher die Haltevorrichtungen 83, die nach innen offene Enden haben, jeweils durch zwei gegenüberstehende Winkelstäbe mit je einem peripheren Teil 77 und radial nach innen wei senden Wangen 79 gebildet werden. Die Wangen 79 bilden in radialer Richtung verlaufende Halteschlitze; an ihren Enden sind sie mit abstehenden Lappen 63 versehen, die zur Verankerung der Enden der Win kelstäbe in den Ringnuten 64 der Scheiben<I>55a</I> der Nabenanordnung, wie sie in Fig. 15 oder Fig. 16 dar gestellt ist, dienen.
Der Anker 67, der ebenso ausge- bildet ist wie in Fig. 14, liegt mit seinem Ansatz 69 an den Innenrändern der Wangen 79 an, wodurch die Schleifsegmente gegen Verschiebung durch die Zen trifugalkraft in radialer Richtung nach. aussen gesi chert sind; die aneinanderliegenden Enden der Schleifblätter 45 können am Umfang der Nabe anlie gen, der durch die Teile 77 definiert ist, wodurch die Segmente gegen Verschiebung nach innen gesichert sind.
Fig. 26 zeigt eine abgeänderte Konstruktion, die im wesentlichen mit Fig.25 übereinstimmt, jedoch mit der Ausnahme, dass der Kopf 69 des Ankers 67j pfeilförmig ist.
Fig. 27 zeigt eine weitere Abänderung der Kon struktion aus Fig. 25, wobei die inneren Enden 84 der Wangen 79k nach aussen gebogen sind, wodurch eine V-förmige Anlagefläche für den im Querschnitt quadratischen Ankerkopf 48a gebildet wird.
Fig. 28 zeigt eine andere Ausführungsform, bei der gegenüber der Form nach Fig. 25 die Wangen<B>791</B> mit Seitenkanälen <B>521</B> ausgebildet sind, welche einen Absatz als Anlage für den Ankerkopf 481 bilden. Bei den in den Fig. 24 und 28 dargestellten Ausführungs formen kann der Anker<B>671</B> bzw.<B>671</B> als Strangpress- teil ausgebildet sein, auf welchem die festen Kopf teile 48i, 82 und 481 angebracht sind.
Fig. 31 zeigt eine weitere Ausführungsform der Schleiftrommel, bei welcher der Umfang der Trom mel durch die Stege 86 einer Reihe von U-Stäben definiert wird; die Wangen 88 eines jeden Stabes sind radial nach innen gerichtet, und die Wangen benach barter Stäbe 87 bilden Lücken, welche Aufnah meschlitze 89 bilden, in welche die Anker 90 stramm hineinpassen.
Gemäss der Darstellung kann der Anker 90 die Form einer flachen Platte 49 mit einem längs seines innen liegenden Randes sich erstrecken den Kopfteil 91 haben, welcher die Innenkanten der Wangen 89 hintergreift, wodurch das betreffende Segment gegen Zug nach aussen gesichert wird; die Einwärtsbewegung des Segmentes wird dadurch ver hindert, dass die Enden der Blätter 45 auf dem Steg 86 aufstossen.
Die Wangen 88 sind an ihren inneren Enden mit abgekanteten Ansätzen 92 versehen, die unter einen konisch geformten Halteflansch 93 der Scheibe 55c greifen, wodurch der Haltestab gegen Auswärtsbewe gung unter dem Einfluss der Zentrifugalkraft gesi- chert ist, ferner mit Zwischenscheiben 56c, siehe Fig. 32, mit an deren Umfang angeordneten Zähnen 70e, welche in die betreffenden U-Stäbe 87 eingrei fen, und mit dazwischen angeordneten Rinnen 69c,
welche die Köpfe 91 aufnehmen und zur Festlegung der Abstände und zur Sicherung der Stäbe 87 gegen über Verschiebung nach innen dienen.
Fig. 33 zeigt einen der Haltestäbe 87 in Schräg ansicht.
Fig. 34 zeigt eine gegenüber den Fig. 31 Ibis 33 abgeänderte Ausführungsform, bei der die Ansätze 92d der Haltestäbe 87d unter die zylindrischen Ab sätze der Halteflansche 93d greifen, die in diesem Falle einen Teil der ringförmigen Ankerrinnen 64d der Endscheiben 55d bilden. In Fig. 35 ist ein solcher Haltestab 87 im Schrägbild dargestellt.
Fig. 36 zeigt eine gegenüber Fig. 35 abgeänderte Form des Verankerungsstabes, bei welchem der An satz 92e durch Abbiegen des Endes 95 geformt ist, welches Ende mit dem flachen Teil 86e des Veranke- rungsstabes 87c ein Stück bildet.
Fig. 37 zeigt eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung gemäss Fig. 32, wobei der Halteflansch <B>931</B> die eine Seite eines ringförmigen Haltekanals 64f bildet, der an der Peripherie der Endscheibe 55f an geordnet ist; die Verankerungsstäbe 87 sind .ebenso ausgebildet wie in Fig. 33.