CH407806A - Elektrische Haarschneidemaschine - Google Patents
Elektrische HaarschneidemaschineInfo
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- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
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Description
Elektrische Haarschneidemaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Haarschneidemaschine, deren eine feststehende Un terplatte und eine bewegliche Oberplatte aufweisen der Schneidekopf am Gehäuse mittels einer Kupp lung auswechselbar befestigt ist.
Bei bekannten Haarschneidemaschinen dieser Art sind die Schneideköpfe in ihrer Aufsteckstellung nicht genügend ,gegen Verkanten gesichert, so dass sie schon verhältnismässig kurze Zeit nach der Inbe triebnahme infolge der durch die oszillierende Bewe gung ,
des Schwinghebels auftretenden Kräfte in mehr oder weniger starke Vibrationen geraten, die den Sitz des Schneidekopfes zusehends verschlechtern und zum Ausschlagen der den Schwinghebel aufnehmen den Aussparung in der beweglichen Oberplatte bzw. zur Beschädigung des Schwinghebels führen.
Zweck der Erfindung ist es, eine Haarschneide- maschine zu schaffen, bei der diese Nachteile nicht auftreten).
Die der Erreichung dieses Zweckes dienende Aufgabe besteht darin, die Kupplung zwischen dem Schneidekopf und dem Gehäuse so auszubilden, dass während des Betriebes der Haarschneidemaschine der Schneidekopf absolut fest und vibrationsfrei .am Gehäuse sitzt, wobei gleichzeitig die Kupplung gegen Lösen ihrer Teile gesichert ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die Kombination folgender Merkmale gelöst: a) die Kupplung besteht aus einem mit wenigstens einem stiftartigen Element versehenen Steckerteil und einem Aufnahmeteil mit wenigstens einer Aus nehmung für das stiftartige Element, b) der einen Bestandteil des Schneidekopfes bil dende eine Kupplungsteil ist als quer zur Zahnrich tung verlaufende Leiste ausgebildet,
die auf ihrer Oberseite mit wenigstens einem Einschnitt versehen ist, c) der andere Kupplungsteil ist mittels eines Scharnierteiles am Gehäuse abklappbar befestigt, d) der Schamierteil weist eine nach vorn ragende Zunge auf,
die .sich in der angeklappten Stellung des Schneidekopfes mit seitlichen Führungsflächen in den Einschnitt der Leiste formschlüssig einlegt und mit ihrem hakenartig nach unten .abgebogenen freien Ende die Vorderkante oder Leiste umfasst.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes bildet .die Leiste die Auflage für eine an ihr abnehmbar befestigte Blattfeder, deren freies Ende mit einer in der Oberplatte quer zur Zahnrichtung verlaufenden Nut im Sinne einer Füh- rung zusammenarbeitet.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung.
Inder letzteren ist der Erfindungsgegenstand an hand eines Ausführungsbeispieles schematisch darge stellt, und zwar zeigen:
Fig. 1 eine Teil-Seitenensicht der erfindungsge- mässen elektrischen Haarschneidemaschine mit auf- gesetztem Schneidekopf, Fig.2 dieselbe Haarschneidemaschine wie in Fig. 1, jedoch mit abgenommenem, Schneidekopf, in etwas vergrössertem Massstabe,
Fig.3 eine perspektivische Darstellung des Schneidekopfes nach Fig. 2, bei abgenommener Ab- deckkappe,und Fig. 4 eine perspektivische Darstellung des vom Gehäuse nach Fig. 2 abgenommenen Kupplungsstük- kes.
Die in den Fig. 1 bis 4 dargestellte elektrische Haarschneidemaschine besteht aus einem Schneide- kopf 1 und einem griffartig ausgebildeten Gehäuse 2, das der Aufnahme des Antriebmotors dient und an seinem vorderen Ende in einen das Getriebe mit Schwinghebel 3 aufnehmenden Getriebekasten aus läuft.
Wenn im folgenden vom Schwinghebel die Rede ist, so soll darunter nicht nur :ein, mittels eines Getriebes in Schwingungen versetzter Antriebshebel verstanden werden, sondern. jedes Antriebselement, das der beweglichen Schneideplatte des Schneidekop fes 1 eine oszillierende Bewegung erteilen kann, also beispielsweise auch ein mit dem Andrer einer Magnetmaschine verbundener Antriebshebel oder ein mit der Welle eines Elektromotors in Wirkverbin <I>dung</I> stehender Exzenter.
Der Schneidekopf 1, dessen Oberseite .durch eine abnehmbare Abdeckkappe 4 geschützt ist, ist mittels einer verkantungssicheren Kupplung am Gehäuse 1 der Haarschneidemaschine auswechselbar befestigt. Diese Kupplung besteht .gemäss Fig. 2 aus einem mit Stiften 5a, 5ä versehenen Steckerteil 6a und einem Aufnahmeteil<I>6b,</I> der Ausnehmungen 5b,<I>5b'</I> für die Stifte<I>5a,</I> 5ä aufweist.
Wie die Fig. 4 deutlich erken nen lässt, sind beim gezeigten Ausführungsbeispiel insgesamt drei Stifte vorgesehen, und zwar weisen zwei im Abstand voneinander angeordnete Stifte 5a kreisförmigen Querschnitt auf, während der dritte, unterhalb der durch die genannten Stifte bestimmten Ebene .angeordnete Stift<I>5ä</I> plattenförmig ausgebil det ist und rechteckigen Querschnitt aufweist. Von entsprechendem Querschnitt sind die aus Fig. 3 er sichtlichen Ausnehmungen 5b, 5b' im Aufnahmeteil 6b. Auch nur ein einziger dieser Stifte, z.
B. der plat- tenförmig ausgebildete Stift 5d, würde in Verbindung mit einer später noch eingehend zu beschreibenden Sicherungsvorrichtung an der Kupplung die Gewähr dafür bieten, dass der aufgesteckte Schneidekopf 1 während des Betriebes der Haarschneidemaschine absolut fest und vibrationsfrei am Gehäuse 2 sitzt und durch die vom Schwinghebel 3 übertragenen Kräfte nicht verkantet wird.
Der einen Bestandteil des Schneidekopfes 1 bildende eine Kupplungsteil im gezeigten Ausführungsbeispiel der Aufnahmeteil 6b - ist als quer zur Zahnrichtung verlaufende volle Kunststoffleiste 12 ausgebildete, die mit der festen Unterplatte 11 des Schneidekopfes 1 von .unten her verschraubt ist (aber ebensogut aus dem gleichen Werkstoff wie die Unterplatte 11 bestehen .und mit ihr aus einem Stück hergestellt sein könnte).
Auf ihrer Oberseite weist die Leiste 12 einen Einschnitt 12' auf, der einen Teil der bereits erwähnten Siche rungsvorrichtung darstellt, und dessen Funktion, spä ter erläutert wird. Ausserdem ist auf der Oberseite der Leiste 12 mittels der Kopfschrauben 13 eine Blattfeder 10 abnehmbar befestigt; das freie Ende der letzteren ist als Führungsleiste 14 ausgebildet, die in eine quer zur Zahnrichtung verlaufende Nut 15 der Oberplatte 9 eingreift und dadurch die letztere sicher führt.
Da die Blattfeder 10 an den Befestigungsstellen Langlöcher 16 für die Kopfschrauben 13 aufweist, kann nach dem Lösen der letzteren die Oberplatte 9 relativ zur Unterplatte 11 in Zahnrichtung verscho ben und somit der Schneiddkopf 1 zur Ausführung eines Fassonschnittes einjustiert werden. Dieselbe Justierung könnte man - wenn auch auf etwas um ständlichere Weise - durch Austauschen der ursprünglichen Blattfeder gegen eine Blattfeder ande rer Länge erzielen.
Die als Schutz gegen Staub und Haare dienende Abdeckkappe 4 ist von der Vorderseite des Schnei dekopfes 1 her in seitliche Nuten 17 der Kunststoff leiste einschiebbar und wird durch eine an sich be- kannte Rastvorrichtung die in der Zeichnung nicht dargestellt .ist und beispielsweise aus in entspre chende Vertiefungen der Kunststoffleiste einschnap penden Ausbiegungen besteht in der eingeschobenen Stellung federnd festgehalten.
Der andere Kupplungsteil - am dargestellter Ausführungsbeispiel der Steckerteil 6a - ist mittels eines Scharnierteiles 20 am Gehäuse 2 um die Schar nierachse 7 abklappbar befestigt. Der Scharnierteil 20, der mit Bohrungen 21 für die Befestigungs- schrauben versehen ist, weist eine nach vorne ragende Zunge 18 mit seitlichen Führungsflächen 18' und einem hakenartig nach unten abgebogenen freien Ende 18' auf. Die Zunge 18 bildet ebenfalls einen.
Bestandteil der bereits mehrfach erwähnten Siche rungsvorrichtung, deren Funktion nachstehend be schrieben wird. Beim Anklappen des aufgesteckten Schneidekopfes 1 greift das freie Ende des Schwing hebels 3 - wie in Fig. 2 strichpunktiert angedeutet in eine (aus Fig. 3 ersichtliche) Ausnehmung 8 der beweglichen Oberplatte 9;
gleichzeitig legt sich die Zunge 18 (Fig. 4) mit ihren seitlichen Führungsflä chen 18' in den Einschnitt 12',der Kunststoffleiste 12 formschlüssig ein und umfasst mit ihrem hakenartig nach unten abgebogenen: freien Ende 18' die Vorder kante der Leiste 12.
Infolge des Formschlusses zwi schen dem Einschnitt 12' und den Führungsflächen 18' ist jegliches Verkanten des Schneidekopfes 1 un möglich, selbst wenn: die Stifte <I>5a, 5ä</I> in den ihnen zugeordneten Ausnehmungen 5b, 5b' reichliches Spiel haben. Im letzteren Falle empfiehlt es sich, zum Ausgleich von Ungenauigkeiten die Seitenflächen des Einschnittes 12' und die mit ihnen zusammenarbei tenden Führungsflächen 18' nach oben divergieren zu lassen.
Das die Vorderkante der Leiste 12 umfas- sende freie Ende 18' der Zunge 18 sichert den Schneidekopf 1 in seiner angeklappten Stellung gegen Abziehen vom Kupplungsteil 6a; im der abgeklappten Stellung dagegen kann der Schneidekopf 1 ohne wei teres abgezogen werden.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf das beschriebene und gezeigte Ausführungsbeispiel be schränkt; sie kann vielmehr verschiedene Abwand lungen erfahren, von denen nachfolgend einige be schrieben werden.
Anstatt der in Fig. 4 gezeigten Anordnung und Ausbildung der Stifte könnten Stifte in anderer Zahl, Anordnung und Form verwendet werden. Beispiels weise eignen sich dazu besonders Profilstifte mit einem oder mehreren Führungskeilen oder Profil- stifte mit Polygon-Querschnitt.
Die die Kupplungsstellung sichernde Arretiervor- richtung könnte - wenn die beiden Kupplungsteile aus Kunststoff gefertigt sind - aus einem in den einen Kupplungsteil eingebetteten Haftmagnet und einem in den anderen Kupplungsteil eingebetteten Anker
bestehen; stattdessen könnte der andere Kupplungsteil ganz aus ferromagnetischem Werkstoff gefertigt sein. In gleicher Weise könnte die den am Gehäuse abklappbar befestigten Kupplungsteil in der Anklappstellung haltende Rastvorrichtung nach dem magnetischen Prinzip arbeiten.
Die Führungsleiste am freien Ende der Feder kann in ihrer Länge unterbrochen sein, so dass sie zwecks Herabsetzung der Reibung nur an einzelnen, nicht zusammenhängenden Stellen in die Nut der Oberplatte eingreift. Sie kann insbesondere aus Kunststoff oder Sintermetall bestehen und mit der Feder verschraubt sein,
wobei sie zweckmässiger weise Aussparungen zur Aufnahme kapillarer Ölspeicher, z. B. mit ö1 getränkter Filz- oder Kunst stoffschaumgummistücke, aufweist.
Sie kann, aber auch als rillenförmiges Haltestück für in der Nut der Oberplatte angeordnete Kugeln ausgebildet sein;
durch Anordnung derartiger Kugeln kann der durch den Anpressdruck der Feder erzeugte Reibungswi derstand wesentlich herabgesetzt werden. Schliesslich könnten die in Fig. 3 gezeigten auflageseitigen Enden der Feder 10 zwecks sicherer Führung in
die Leiste 12 eingelassen sein; dabei könnte das Ausmass der axialen Verstellung .der Feder an einer Markierung an der Leiste ablesbar sein.
In besonders vorteilhafter Weise könnte die Ab- äeckkappe so ausgebildet werden, dass sie nicht auf den Schneidekopf aufgeschoben werden muss, son dern an ihm aufklappbar befestigt ist.
In diesem Falle kann die Reinigung des Schneidekopfes durch einfa ches Aufklappen der Abdeckkappe und seitliches Herausschieben der Oberplatte ermöglicht werden, ohne dass die Gefahr besteht, dass die Abdeckkappe verlegt und nicht wiedergefunden wird;
auch ist es nicht möglich, dass die beispielsweise aus Kunststoff bestehende Kappe zu Boden fällt und dort aus Un achtsamkeit zertreten wird.
Die Leiste könnte :auch aus Metallbestehen und könnte statt massiv zu sein, auch ein Hohlprofil auf- weisen, insbesondere durch Stanzen und Biegen her gestellt sein.
Es wären auch, noch weitere, im Ermessen des Durchschnittsfachmannes liegende und den Rahmen des Erfindungsgedankens nicht verlassende Abände- rungen denkbar.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Elektrische Haarschneidemaschine, deren eine feststehende Unterplatte und eine bewegliche Ober- platte aufweisender Schneidekopf ,am Gehäuse mit tels, einer Kupplung auswechselbar befestigt ist, da durch gekennzeichnet, dass die Kupplung ,aus einem mit wenigstens einem, stiftartigen Element (5a,<I>5a')</I> versehenen Steckerteil (6a) und einem Aufnahmeteil (6b) mit wenigstens einer Ausnehmung <I>.(5b,</I> 5b') für das stiftartige Element (5a, 5a') besteht, und der einten Bestandteil des Schneidekopfes (1)bildende eine Kupplungsteil (6b) als quer zur Zahnrichtung verlaufende Leiste (12) ausgebildet ist, die auf ihrer Oberseite ,mit wenigstens einem Einschnitt (12@ ver sehen ist, und der andere Kupplungsteil (6a) mittels eins Schamierteiles (20) am Gehäuse (2) abklappbar befestigt ist, wobei der Scharnüerbeil (20) eine nach vorne ragende Zunge (18)aufweist, die sich in der angeklappten Stellung des Schneidekopfes (1) mit seitlichen Führungsflächen: (18') in den Einschnitt (12') der Leiste (12) formschlüssig :einlegt und mit ihrem hakenartig nach unten abgebogenen freien Ende<B>(18</B> ")die Vorderkante der Leiste (12) umfasst. UNTERANSPRüCHE 1.Elektrische Haarschneidemaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (12) die Auflage für eine an ihr abnehmbar be festigte Blattfeder (10) bildet, deren freies Ende mit einer in .der Oberplatte (9) quer zur Zahnrichtung verlaufenden, Nut (15) im Sinne einer Führung zu sammenarbeitet. 2.Elektrische Haarschneidemaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenig stens eines der stiftartigen Elemente<I>(5a, 5a') und</I> die ihm zugeordnete Ausnahmung (5b,<I>5b')</I> einen von einer Kreisfläche .abweichenden Querschnitt auf weisen. 3. Elektrische Haarschneidemaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupp lung eine die Kupplungsstellung sichernde Arretier vorrichtung aufweist. 4.Elektrische Haarschneidemaschine nach Un teranspruch 3, dadurch :gekennzeichnet, dass die Arretiervorrichtung aus einem unter Federwirkung stehenden Rastgesperre zwischen .den beiden Kupp- lungsteilen (6a, 6b) besteht. 5.Elektrische Haarschneidemaschine nach Un teransprüchen 3 und 4, dadurch .gekennzeichnet, dass die Arretiervorrichtung ausRTI ID="0003.0231" WI="10" HE="4" LX="1494" LY="2134"> einem .in: den aus Kunst stoff bestehenden einen Kupplungsteil eingebetteten Haftmagnet und einem mit ihm zusammenwirkenden:, einen Bestandteil des anderen Kupplungsteiles bil- denden Anker besteht.
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