CH407855A - Staubabsauggerät für maschinell betätigte Hämmer od. dgl. - Google Patents
Staubabsauggerät für maschinell betätigte Hämmer od. dgl.Info
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Description
Staubabsauggerät für maschinell betätigte Hämmer od. dgl. Die Bearbeitung der Oberflächen von Natur- oder Kunststeinen erfolgt hauptsächlich maschinell, zu meist mit Pressluftwerkzeugen, wie Stockhämmern, Keillochhämmern u. dgl. Der bei dieser Bearbeitung entstehende Feinstaub kann die Gesundheit des Arbeitenden gefährden, da er bei längerer Einwir kung die Staublungenerkrankung verursacht. Man ist daher bemüht, das, Aufwirbeln des Staubes durch an den Hämmern anbringbare Absaugegeräte zu verhin dern, doch konnten bisher keine zufriedenstellenden Resultate erzielt werden, da der Staub nur in ungenü gendem Masse abgesaugt bzw. die Hämmer für die Arbeit zu unhandlich wurden.
Es werden daher diese Arbeiten noch immer ohne Absaugevorrichtungen im Freien an weit voneinander entfernten Arbeitsplätzen ausgeführt. Diese Arbeitsweise mildert wohl die Ge fahr der Erkrankung, beseitigt sie aber nicht und hat auch noch den Nachteil, dass der Arbeiter den Witte- rungseinflüssen ausgesetzt ist und bei Schlechtwetter nicht gearbeitet werden kann.
Die Erfindung zielt darauf ab, ein Staubabsauge gerät zu schaffen, das die Nachteile der bekannten Geräte vermeidet. Demgemäss bezieht sich die Erfin dung auf ein Staubabsaugegerät für maschinell, z. B. durch Pressluft, betätigte Hämmer, o. dgl., das an einem Exhaustor anschliessbar ist und den Hals des in den Hammer o. dgl. einsetzbaren Schlagwerkzeu- ges, insbesondere eines Stockwerkzeuges, dicht um- fasst und eine faltenbalgartige Hülle aus nachgiebi gem Material, z. B.
Gummi oder Kunststoff, aufweist, die den Werkzeugkopf umschliesst, und besteht darin, dass das Gerät einen an den Exhaustor anschliessba- ren Saugkopf mit einer Öffnung für den Durchtritt des Werkzeughalses aufweist, wobei in der Öffnung ein auswechselbarer Dichtring einsetzbar ist, und an dem Saugkopf das eine Ende der faltenbalgartigen Hülle abnehmbar angeschlossen ist und über das an dere Ende der Hülle ein abnehmbar daran befestigter Ring aus verschleissfestem Material vorragt.
Das erfindungsgemässe Gerät saugt den Staub unmittelbar nach seiner Entstehung ab. Dies wird einerseits durch die Abdichtung der Hülle am Hals ende des Hammers und anderseits dadurch erreicht, dass das verstärkte bzw. beschwerte Hüllenende während der Auf- und Abbewegung des Werkzeuges auf der Arbeitsfläche liegen bleibt.
Der Staub kann daher vollständig abgesaugt werden, so dass es nun mehr möglich ist, die maschinelle Steinbearbeitung auch in geschlossenen Räumen ohne Gefährdung der Arbeiter durchzuführen. Der mit dem Gerät verse hene Hammer kann in gewohnter Weise genauso ge halten und geführt werden wie ein Hammer ohne Absaugegerät, da das erfindungsgemässe Gerät von dem Hammereinsatz getragen wird und nicht wie die bekannten Geräte am Gehäuse des Hammers befe stigt ist.
Da das Gerät nur den Hammereinsatz umschliesst, weist es verhältnismässig kleine radiale Abmessungen auf, wodurch es die Arbeitsfläche nur in geringem Masse abdeckt und weder die Beobach tung des Arbeitsvorganges noch der zu bearbeitenden Fläche behindert. Das Gerät ist somit in einfacher und handlicher Weise zu bedienen und seine An- schaffungs- und Instandhaltungskosten sind niedrig.
Die einen Faltenbalg bildende Hülle ermöglicht des sen Anpassung an verschiedene Werkzeuglängen bzw. .an durch Nachschärfung verkürzte Werkzeuge.
Durch die Anordnung eines auswechselbaren Dichtungsringes kann der Saugkopf aus härterem und verschleissfestem Material und der Dichtungsring aus weicherem und elastischem Material bestehen, wo durch nicht nur ein besserer staubdichter Anschluss des Gerätes an das Werkzeug gegeben, sondern auch die Auswechslung des sich am raschesten verschleissenden Teiles des Saugkopfes möglich ist. Ferner kann durch Einsetzen von Dichtungsringen mit verschieden grossen lichten Weiten das Gerät an die unterschiedlichen Grössen der verschiedenen Hämmertypen in einfacher Weise angepasst werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Längsschnitt in Verbin dung mit einem Stockhammerwerkzeug dargestellt.
Das Gerät weist einen aus hartem Gummi, Kunst stoff oder auch Metall bestehenden Saugkopf 1 auf, der mit einer Öffnung 2 versehen ist, in welcher ein Dichtungsring 3 sitzt. Dieser Ring umschliesst staub dicht den Hals 4 des von unten in die Antriebsvor richtung 11 einschiebbaren Stockhammers 5. Am unteren Rand des Saugkopfes ist ein Faltenbalg 6, z. B. aus Gummi oder Kunststoff, und an dessen freiem Ende ein Ring 7, vorzugsweise aus Stahl, be festigt.
Um eine einfache und rasche Auswechslung der einzelnen Teile zu ermöglichen, ist der Saugkopf mit dem Dichtungsring 3 und dem Balg 6 und der Balg mit dem Ring 7 durch Feder und Nut verbun den. Zur Abführung des Staubes, der durch die Bear beitung der Steinfläche 8 mit dem Werkzeug entsteht, ist der Saugkopf mit einem Stutzen 9 versehen, an dem mittels eines Steckrohres 10 ein nicht dargestell ter, mit einem Exhaustor verbundener Schlauch anschliessbar ist, wobei der Exhaustor die Absaugung des Staubes von mehreren Geräten besorgen kann. Das Gerät nach dem Ausführungsbeispiel besitzt eine im allgemeinen zylindrische Gestalt, das Gerät kann aber zur Anpassung an die verschiedenen Werkzeugarten auch andere, z. B. elliptische oder vieleckige Formen aufweisen.
Das Gerät ist auf maschinell betätigte Hämmer oder ähnliche Werkzeuge, wie Meissel, die im wesent lichen eine Auf- und Abwärtsbewegung ausführen, anwendbar und deren Antrieb kann auf beliebige Art erfolgen, z. B. auch mechanisch :über Exzenter oder durch Schwinger.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Staubabsaugegerät für maschinell, z. B. durch Pressluft, betätigte Hämmer o. dgl., das an einem Ex haustor anschliessbar ist und den Hals des in den Hammer o. dgl. einsetzbaren Schlagwerkzeuges, ins besondere eines Stockwerkzeuges, dicht umfasst und eine faltenbalgartige Hülle aus nachgiebigem Mate rial aufweist, die den Werkzeugkopf umschliesst, da durch gekennzeichnet, dass das Gerät einen an den Exhaustor anschliessbaren Saugkopf (1) mit einer Öffnung (2) für den Durchtritt des Werkzeughalses (4) aufweist, wobei in der Öffnung ein auswechselba rer Dichtring (3) einsetzbar ist, und an dem Saug kopf das eine Ende der faltenbalgartigen Hülle (6)abnehmbar angeschlossen ist und über das andere Ende der Hülle ein abnehmbar daran befestigter Ring (7) aus verschleissfestem Material vorragt.
Applications Claiming Priority (1)
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ID=3611184
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|---|---|---|---|
| CH1408862A CH407855A (de) | 1961-11-30 | 1962-11-30 | Staubabsauggerät für maschinell betätigte Hämmer od. dgl. |
Country Status (2)
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Cited By (2)
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Families Citing this family (3)
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Also Published As
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| AT230252B (de) | 1963-11-25 |
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