CH407873A - Einrichtung zum seitlichen Abschieben von langgestreckten Werkstücken von einem Rollgang - Google Patents

Einrichtung zum seitlichen Abschieben von langgestreckten Werkstücken von einem Rollgang

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CH407873A
CH407873A CH405464A CH405464A CH407873A CH 407873 A CH407873 A CH 407873A CH 405464 A CH405464 A CH 405464A CH 405464 A CH405464 A CH 405464A CH 407873 A CH407873 A CH 407873A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
roller table
carriage
rollers
workpieces
bed
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Application number
CH405464A
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English (en)
Inventor
Gideon Max
Original Assignee
Stabilo Ag
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B39/004Transverse moving
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/74Feeding, transfer, or discharging devices of particular kinds or types
    • B65G47/82Rotary or reciprocating members for direct action on articles or materials, e.g. pushers, rakes, shovels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Feeding Of Workpieces (AREA)

Description


  
 



  Einrichtung zum seitlichen Abschieben von langgestreckten Werkstücken von einem Rollgang
Beim Zurichten und Bearbeiten von langgestreckten Werkstücken, beispielsweise Walzprofilen für   Stahikonstruktionen    und dergl., ist die Beneitstellung und der Transport der Werkstücke zwischen den einzelnen Bearbeitungsmaschinen für einen geordneten und rationellen Arbeitsablauf von grosser Bedeutung. Die übliche Verwendung von Hebezeugen zu diesem Zweck befriedigt nicht, da hierbei der Zeitaufwand und die Umtriebe für den Umschlag der Werkstücke in der Regel wesentlich grösser sind als für die eigentlichen   Bearbeitungsoperationen    selbst.



   Man ist deshalb dazu übergegangen, für die Längsbewegung der Werkstücke Rollgänge vorzusehen, in deren Bahn die Bearbeitungsmaschinen (Trennsägen, Bohrmaschinen usw.) angeordnet sind.



  Zum Bereitstellen der Werkstücke und zum Ablegen derselben nach den einzelnen   Bearbeitungsoperatio-    nen sind dabei seitlich neben den Rollgängen besondere Lagerflächen vorgesehen. Das Abschieben der Werkstücke vom Rollgang auf das seitlich angrenzende Lagerbett wunde bisher vorwiegend mittels mechanischer Stössel oder mit Greifnocken versehener Ketten bewerkstelligt. Verschiebeeinrichtungen dieser Art sind allerdings mit verschiedenen Mängeln behaftet. Stössel oder Ketten sind einem erheblichen Verschleiss unterworfen, und sie erfordern eine relativ grosse Antriebsleistung.

   Da   die    Werkstücke   beim    seitlichen Abschieben mit ihrem ganzen Gewicht auf den Rollen aufliegen, werden die Rollen und häufig auch die Werkstücke beschädigt, und vor allem sind die Lager der Rollen dabei starken Axialkräften ausgesetzt, denen sie oft nicht gewachsen sind, so dass beträchtliche Unterhaltskosten entstehen.



   Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die erwähnten Nachteile zu beseitigen. Sie betrifft eine Einrichtung zum Abschieben von langgestreckten Werkstücken, insbesondere Metallprofilen, von einem Rollgang auf ein seitlich angrenzendes Lagerbett. Die erfindungsgemässe   Verschiebeeinrich-    tung ist gekennzeichnet durch einen in Richtung der Rollenachsen verschiebbar gelagerten, hydraulisch angetriebenen Wagen, welcher in der Ausgangslage sich zwischen die Rollen des Rollganges erstreckt und unterhalb der Rollgangebene und der Bettebene liegt, wobei Führungsmittel vorhanden sind, welche zu Beginn des Verschiebungsweges den zwischen den Rollen befindlichen Wagenteil über die genannten Ebenen anheben, und wobei am Lagerbett Sperrklinken angeordnet sind, welche die abgeschobenen Werkstücke gegen Ende des Verschiebungsweges hintergreifen.



   Eine besonders vorteilhafte und einfache Ausführungsform ergibt sich, wenn der Wagen über Laufrollen auf Schienen gelagert ist, wobei die   Schienen    für diejenigen Laufrollen,   welche    den zwischen den Rollgang reichenden Wagenteil tragen, eine zu Beginn des Verschiebungsweges ansteigende Rampe bilden.



   Ein Ausführungsbeispiel des   Erfindungsgegen-    standes wird nachstehend im Zusammenhang mit der Zeichnung näher erläutert.



   Fig. 1 zeigt im Grundriss das Lagerbett, den Rollgang sowie die Verschiebeeinrichtung in ihrer Ausgangslage,
Fig. 2 zeigt in einem grösseren Masstab einen Schnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1, und
Fig. 3 zeigt die Situation während des Abschiebevorganges in analoger Darstellung wie in Fig. 2.



   Aus Trägern 1 und Querstreben 2 ist ein gitterartiges, horizontales Lagerbett für die Werkstücke auf  gebaut, welches auf Sockeln 3 ruht. Die Bettebene ist durch die Oberkanten la der Träger 1 definiert. An das Lagerbett grenzt ein Rollgang an, bestehend aus den mit horizontalen Achsen   5b    gelagerten Rollen 5.



  Dieser Rollgang dient zur Längsbewegung der Werkstücke zwecks Zufuhr zu einer (nicht dargestellten) Bearbeitungsmaschine. Die Oberkanten 5a der Rollen, welche die Rollgangebene bilden, liegen etwa auf gleicher Höhe wie die Ebene des Lagerbettes bzw. die Kanten la. Auf dem Lagerbett sind einige Werkstücke 10, beispielsweise gewalzte Stahlprofile, strichpunktiert eingezeichnet; ein einzelnes Werkstück, welches vom Rollgang seitlich auf das Lagerbett abgeschoben werden soll, ist mit   1 0a    bezeichnet.



   Zwischen zwei Trägern 1 des   Lageflbettes    ist ein Wagen angeordnet, welcher quer zum Rollgang, also in Richtung der Rollenachsen 5b, verschiebbar ist.



  Der Wagen wird durch zwei Träger 12 gebildet, welche gegen das eine Ende hin zusammenlaufen und durch einen Balken 13 verbunden sind. Am anderen Ende der Träger 12 ist je eine Anschlagleiste 15 angesetzt, und die Leisten 15 sind durch einen Balken 14 verbunden; die Träger 12, Leisten 15 und Balken 13 und 14 bilden somit einen starren Rahmen. Der Wagen wird von zwei Laufrollen-Paaren 16 und 17 getragen, wobei die Rollen 16 unter dem Balken 13 und die Rollen 17 an den gegenüberliegenden Enden der Träger 12 gelagert sind. Die Rollen 16 sind an zwei horizontalen, unterhalb der Lagerbettebene befindlichen Profilträgern 4 geführt. Zur Führung der Rollen 17 sind zwei Profilabschnitte 6 vorgesehen, welche je eine Laufschiene 7 tragen, deren dem Lagerbett abgekehrte Endabschnitte 8 eine geneigte Rampe bilden.

   Zur Verschiebung des Wagens dient ein hydraulisches Antriebsaggregat 20, welches der Übersicht halber nur in Fig. 1 dargestellt ist. Der Zylinder des Antriebsaggregates ist bei 22 am   Lage,    bett bzw. den Profilträgern 4 verankert, und die Kolbenstange ist über das Widerlager 21 am Wagen befestigt. Der Verschiebungsweg des Wagens (Fig. 1) ist gleich dem Hub des hydraulischen Antriebsaggrega  tes.   



   Zu beiden Seiten des Wagens ist im Bereich des Lagerbettes je eine Klinke 25 an einem Träger 1 schwenkbar befestigt. In ihrer Ruhelage, welche beispielsweise durch ein Gegengewicht 26 eingehalten wird, ragen die Klinken 25 über die Bettebene hinaus.



   Das Abschieben eines Werkstückes 10a vom Rollgang auf das Lagerbett geht wie folgt vor sich: In der in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausgangslage erstreckt sich der Wagen zwischen die Rollen 5 des Rollganges. Er liegt dabei etwa horizontal, und die Rollen 17 liegen an den geneigten Schienenstücken 8 auf, so dass der Wagen sich vollständig unterhalb der Rollgangebene und der Bettebene befindet. In dieser Ausgangslage können die Werkstücke auf dem Rollgang ungehindert in Längsrichtung bewegt werden.



  Zum Abschieben eines über den Wagen gefahrenen Werkstückes   1 0a    wird das hydraulische Antriebsaggregat 20 betätigt, so dass der Wagen sich in Pfeilrichtung gegen das Lagerbett hin verschiebt (Fig. 3).



  Dabei fahren die Rollen 17 über die schiefen Rampenstücke 8 auf die horizontalen Schienenstücke 7 auf, wodurch der zwischen den Rollen 5 befindliche Wagenteil so weit angehoben wird, dass dessen Oberkante 12a über die Rollgangebene 5a und die Bettebene la zu liegen kommt. Das Werkstück 10a wird dabei von den Rollen abgehoben und hierauf mit dem Wagen gegen das Lagerbett hin verschoben. Das Werkstück gleitet dabei über die Klinken 25 hinweg; gegen Ende des Wagenhubes gehen die Klinken jedoch selbsttätig in ihre Ruhelage zurück und hintergreifen dabei das verschobene Werkstück. Allenfalls bereits hinter den Klinken auf dem Lagerbett befindliche Werkstücke 10 werden vom neu ankommenden Werkstück 10a weitergeschoben. Dabei wird das Werkstück   1 0a    an den vorstehenden Leisten 15 des Wagens im Anschlag gehalten und nötigenfalls ausgerichtet.

   Nach Beendigung des Wagenhubes wird dieser unter den Werkstücken hinweg wieder gegen den Rollgang hin in die Ausgangslage zurückgeschoben, wobei die Werkstücke 10 von den Klinken 25 zurückgehalten und vom Wagen abgestreift werden.



   Das Abschieben der Werkstücke vom Rollgang auf das Lagerbett geht demnach äusserst einfach und mit geringem Aufwand vor sich. Der wesentliche Vorteil der beschriebenen Einrichtung besteht darin, dass die Werkstücke zu Beginn der   Verschiebebewe-    gung vom Rollgang abgehoben werden, so dass die Rollenlager nicht in Axialrichtung belastet werden und eine gegenseitige Beschädigung zwischen den Werkstücken einerseits und den Rollen 5 oder dem Lagerbett anderseits nicht möglich ist. Der Leistungsbedarf des hydraulischen Verschiebeaggregates für den Wagen ist dabei vergleichsweise gering und kann mit Vorteil einer zentralen Druckerzeugungsanlage entnommen werden, die auch für andere Arbeitsbewegungen, beispielsweise für den Rollgangantrieb oder weitere Verschiebungseinrichtungen, zur Verfü  gung    steht.



   Die beschriebene Einrichtung eignet sich natürlich auch zum Verschieben von anderen Werkstükken, beispielsweise hölzernen Balken und dergleichen.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Abschieben von langgestreckten Werkstücken, insbesondere Metallprofilen, von einem Rollgang auf ein seitlich angrenzendes Lagerbett, gekennzeichnet durch einen in Richtung der Rollenachsen verschiebbar gelagerten, hydraulisch angetriebenen Wagen, welcher in der Ausgangslage sich zwischen die Rollen des Rollganges erstreckt und unterhalb der Rollgangebene und der Bettebene liegt, wobei Führungsmittel vorhanden sind, welche zu Beginn des Verschiebungsweges den zwischen den Rollen befindlichen Wagenteil über die genannten Ebenen anheben, und wobei am Lagerbett Sperrklinken angeordnet sind, welche die abgeschobenen Werkstücke gegen Ende des Verschiebungsweges hintergreifen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen über Laufrollen auf Schienen gelagert ist, wobei die Schienen für die den genannten, zwischen den Rollgang reichenden Wagenteil tragenden Laufrollen eine zu Beginn des Verschiebungsweges ansteigende Rampe Ibilden.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen mit zur Rollgang-Be- wegung parallel ausgerichteten Mitnehmerleisten für die Werkstücke versehen ist
CH405464A 1964-03-31 1964-03-31 Einrichtung zum seitlichen Abschieben von langgestreckten Werkstücken von einem Rollgang CH407873A (de)

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