CH408102A - Elektrische, durch den Fahrschalter betätigbare Weichensteuerung mit einem Verriegelungsrelais - Google Patents

Elektrische, durch den Fahrschalter betätigbare Weichensteuerung mit einem Verriegelungsrelais

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CH408102A
CH408102A CH310364A CH310364A CH408102A CH 408102 A CH408102 A CH 408102A CH 310364 A CH310364 A CH 310364A CH 310364 A CH310364 A CH 310364A CH 408102 A CH408102 A CH 408102A
Authority
CH
Switzerland
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relay
control
switch
relays
contact
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Application number
CH310364A
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English (en)
Inventor
Bertram Werner
Original Assignee
Bielefelder Elektrotechnische
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L11/00Operation of points from the vehicle or by the passage of the vehicle
    • B61L11/08Operation of points from the vehicle or by the passage of the vehicle using electrical or magnetic interaction between vehicle and track

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description


  Elektrische, durch den Fahrschalter betätigbare Weichensteuerung  mit einem Verriegelungsrelais    Die Erfindung bezieht sich auf eine     elektrische,     durch     Iden        Fahrschalter    über an der     Fahrleitung     angeordnete Kontakte betätigbare Weichensteuerung  mit einem Verriegelungsrelais und zwei Weichen  stellrelais. Ein Verriegelungsrelais ist bekanntlich  notwendig, wenn Fahrzeuge bzw. Züge zum Einsatz  kommen, die mehr als einen Stromabnehmer haben.  Es :soll verhindern, dass durch den nachfolgenden  Stromabnehmer des gleichen Fahrzeuges bzw. Zuges  ein Steuerimpuls wirksam werden kann.  



  Bei den bekannten     Weichensteuerungen        dieser     Art wird beim Befahren ds Fahrleitungskontaktes  gleichzeitig mit dem Weichenstellrelais das Verrie  gelungsrelais erregt, welches nach erfolgter Weichen  stellung in Funktion tritt und die Übertragung wei  terer Impulse so lange verhindert, bis es durch einen  etwa eine Zuglänge     hinter    der     Weichenspitze    ange  ordneten Fahrleitungskontakt wieder in Grundstel  lung gebracht wird.  



  Diese bekannte Steuerung hat einen grossen  Nachteil. Wenn das Verriegelungsrelais defekt ist,  kann das Weichenstellrelais trotzdem arbeiten. Der  Fahrer sieht an dem Weichensignal, dass die     Weiche     richtig steht. Er kann jedoch nicht wissen, dass die  Weichenstellanlage nicht verriegelt ist. Wenn er mit  einer anderen Fahrschalterstellung weiter fährt, legt  er ungewollt die Weiche     wieder    um, was eine Ent  gleisung zur Folge hat.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine  Weichensteuerung zu :schaffen, bei der     :dieser    Nach  teil vermieden ist. Die     erfindungsgemässe    Weichen  steuerung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Ver  riegelungsrelais in Grundstellung angezogen ist, bei  dem ersten, durch :einen Fahrleitungskontakt ein  geleiteten Impuls zum Abfallen gebracht wird und da  durch einerseits     eine    weitere Impulsgabe durch einen    Fahrleitungskontkat verhindert und anderseits den  Stromkreis des angesteuerten Weichenstellrelais  schliesst.

   Der     Grundgedanke        der        erfindungsgemässen     Steuerung ist also der, dass zuerst das Verriegelungs  relais in Funktion getreten sein muss, bevor eine       Weichenumstellung        möglich    ist.  



       Eine        bevorzugte    Ausführungsform der erfindungs  gemässen Weichensteuerung ist dadurch gekennzeich  net, dass den beiden Weichenstellrelais je ein Steue  rungsrelais, sowie den beiden     Steuerungsrelais    und  dem Verriegelungsrelais je ein mit den Fahrleitungs  kontakten zusammenwirkendes Fahrleitungsrelais zu  geordnet ist, rund dass das Verriegelungsrelais mit  den Steuerungsrelais und den Weichenstellrelais der  art     elektrisch    verbunden ist, dass es durch seinen Ab  fall einerseits die Stromkreise der Steuerungsrelais  unterbricht und anderseits den Stromkreis zu den  Weichenstellrelais schliesst und damit die jeweils an  gesteuerte     Weichenstellung    bewirkt.

   Diese     Anordnung     hat den weiteren Vorteil, dass für das Verriegelungs  relais und die beiden Weichenstellrelais handels  übliche, kleindimensionierte Relais     verwendet    wer  den können, da sie an ein Niederspannungsnetz an  geschlossen werden können.  



  Weitere Einzelheiten :der     Ausführung    werden an  hand der Zeichnung näher erläutert, welche das  Schaltschema der     bevorzugten    Ausführungsform bei  Grundstellung zeigt. An der Fahrleitung     befindet     sich in bekannter Weise der     isolierte    Kontakt 1, der  nur wirksam wird, wenn er mit Strom unterfahren       wird,    sowie die Spannungskontakte K2 und K3. Die  sen Kontakten sind die     Fahrleitungsrelais    K10 bzw.  K20 bzw. K30 zugeordnet, deren Arbeitskontakte  mit K11 bzw. K22 bzw. K33 bezeichnet :sind und     in     den Stromkreisen der     Steuerungsrelais    1 bzw. 2 bzw.

    des     Verriegelungsrelais    3 liegen. Das Steuerungsre-      lais 1 hat die Kontakte 11, 12, 13, 14; das Steue  rungsrelais 2 die Kontakte 21, 22, 23, 25 und das  Verriegelungsrelais die Kontakte 312, 345 und 33.  Bei Grundstellung der Relais liegen die Kontakte 11  und 21 im     Stromkreis    .des     Steuerungsrelais    1; die  Kontakte 12 -und 22 im Stromkreis des Steuerungs  relais 2 und die Kontakte 13, 23 und 33 im Strom  kreis des Verriegelungsrelais 3. Bei Arbeitsstellung  liegen die Kontakte 14 bzw. 25 im Stromkreis der  Weichenstellrelais 4 bzw. 5, ebenso der Kontakt  345, während der Kontakt 312 bei     Grundstellung     in den Stromkreisen der     Steuerungsrelais    1 und 2  liegt.

   Die beiden Steuerungsrelais 1 und 2 sind mit  einer Abfallverzögerung ausgerüstet.     Bei    dem ge  zeichneten Ausführungsbeispiel sind dafür die Kon  densatoren 16 und 26 vorgesehen.  



  <I>Wirkungsweise</I>  <I>A Befahren mit Strom</I>  Sobald der Stromabnehmer den Kontakt K1  unterfährt, zieht das Fahrleitungsrelais K10 an und  schliesst durch seinen Kontakt K11 den Stromkreis  des Steuerungsrelais 1, das     über    den noch geschlos  senen Kontakt 312 des Verriegelungsrelais 3 von  dem Niederspannungsnetz Strom erhält. Der Kontakt  11 schliesst den Kondensator 16 an das Relais 1 an,  während die Kontakte 12 bzw. 13 die Stromkreise des  Steuerungsrelais 2 bzw. des Verriegelungsrelais 3  öffnen und der Kontakt 14 die im     Stromkreis    des  Weichenstellrelais 4 liegende Leitung überbrückt und  damit das Weichenstellrelais 4 in Bereitschaftsstel  lung bringt.

   Durch die Öffnung des Kontaktes 12  wird bewirkt, dass praktisch gleichzeitig mit dem Im  pulsempfang durch das Steuerungsrelais 1 ein Im  pulsempfang durch     Steuerungsrelais    2 vermieden wird.  Durch die Öffnung des Kontaktes 13 wird das Ver  riegelungsrelais 3 stromlos, so dass dieses abfällt,  dadurch seinen eigenen Stromkreis durch den Kon  takt 13 und die     Stromkreis.-    der     Steuerungsrelais    1  und 2 durch den Kontakt 312 vom Netz abschaltet  und gleichzeitig durch den Kontakt 345 den Strom  kreis des Weichenverstellrelais 4 an das Netz an  schliesst und dieses zum Ansprechen bringt.

   Dadurch  wird der durch den     Pfeil    40 angedeutete Weichen  magnet erregt und die Weichen in die     gewünschte     Stellung gebracht. Vom Zeitpunkt des Ansprechens  des Steuerungsrelais 1 bis zum Ansprechen des Wei  chenmagneten 40 vergeht eine     gewisse    Zeit.

   Diese  Zeitspanne ist jedoch kleiner als die Abfallverzöge  rung, mit welcher das Steuerungsrelais 1 beispiels  weise durch den Kondensator 16     ausgerüstet        ist.     Damit ist sichergestellt, dass das Relais 1 erst nach  erfolgter Weichenstellung abfällt und durch seinen  Kontakt 14 den Stromkreis des Weichenstellrelais  4 wieder öffnet     und,die    den Kontakten 11, 12 und  13 zugeordneten     Stromkreise        schliesst.     



  Da mit dem Abfall des Verriegelungsrelais 3  die Stromkreise der beiden Steuerungsrelais 1 und 2  vom Niederspannungsnetz abgeschaltet sind, können    diese keine Impulse mehr erhalten, auch wenn ein  weiterer Stromabnehmer die Kontakte K1 oder K2  unterfährt. Erst wenn der     erste    Stromabnehmer einen  der beiden Kontakte K3 unterfährt, wobei der Zug  die Weiche schon überfahren hat, zieht das Ver  riegelungsrelais 3 wieder an und macht die ganze  Anlage für den nächsten Steuerungsvorgang einschalt  bereit.  



       B   <I>Befahren ohne Strom</I>  Das Fahrleitungsrelais K10 und somit auch das  Steuerungsrelais 1 bleibt stromlos. Die Steuerung  wird erst wirksam, wenn der Kontakt K2 unterfah  ren wird. Dabei zieht das Fahrleitungsrelais K20  an und schliesst durch seinen Kontakt K22 den  Stromkreis des Steuerungsrelais 2, das über d en noch  geschlossenen Kontakt 312 des Verriegelungsrelais 3  vom Niederspannungsnetz Strom erhält und anzieht.  Dabei i     t    der Schaltungsablauf hinsichtlich des Steue  rungsrelais 2 der gleiche wie bei dem vorher be  schriebenen Beispiel hinsichtlich des Steuerungsrelais  1. Während dort durch den Kontakt 14 der Strom  kreis des Weichenstellrelais 4 geschlossen wurde,  wird jetzt durch den Kontakt 25 des Steuerungsre  lais 2 der Stromkreis des Weichenstellrelais 5 ge  schlossen.

   Die Schaltvorgänge hinsichtlich des Ver  riegelungsrelais 3 sind die gleichen. Auf die gleiche  Weise wie beim  Fahren mit Strom  das Weichen  stellrelais 4 in Funktion trat und den Weichenma  gneten 40 zur Wirkung brachte,     wird    beim  Fahren  ohne Strom  das Weichenstellrelais 5 und der Wei  chenmagnet 50 erregt. Hinsichtlich der Sperrung der  Steuerung durch die nachfolgenden Stromabnehmer  und der Entsperrung durch das Verriegelungsrelais  beim Unterfahren des     Kontaktes    K3 gilt das     gleiche     wie beim Fahren mit Strom.  



  Es ist     ersichtlich,    dass eine Umstellung der Weiche  und damit des Weichensignals nicht möglich ist, falls  das Verriegelungsrelais 3 defekt ist. Der Fahrer kann  daher rechtzeitig vor :der     Weiche    den Zug zum Hal  ten bringen. Falls eines der beiden Steuerungsrelais  1 und 2 ausfällt, so wird zwar die dem     Relais    zuge  ordnete     Umsteuerung        unmöglich,        die    dem anderen  Relais zugeordnete Umsteuerung kann jedoch durch  geführt werden. In allen Fällen bleibt jedoch ge  währleistet, dass durch     einen    nachfolgenden Strom  abnehmer die Weiche nicht in eine     andere    Stellung  gebracht werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrische, durch den Fahrschalter über an der Fahrleitung angeordnete Kontakte betätigbare Wei chensteuerung, mit einem Verriegelungsrelais und zwei Weichenstellrelais, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungsrelais (3) in Grundstellung angezo gen ist, bei dem ersten, durch einen Fahrleitungskon- takt (K1 bzw. K2) eingeleiteten Impuls abfällt und dadurch einerseits eine weitere Impulsgabe durch einen Fahrleitungskontakt verhindert und anderseits den Stromkreis des angesteuerten Weichenstellrelais (4, 5) schliesst.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Elektrische Weichensteuerung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass den beiden Weichenstellrelais (4 und 5) je ein Steuerungsrelais (1, 2) :sowie den beiden Steuerungsrelais (1, 2) und dem Verriegelungsrelais (3) je ein mit den Fahrlei tungskontakten (K1, K2, K3) zusammenwirkendes Fahrleitungsrelais (K10, K20, K30) zugeordnet ist, und dass das Verriegelungsrelais (3) mit den Steue rungsrelais (1, 2) und den Weichenstellrelais (4, 5) derart elektrisch verbunden ist, dass es mit seinem Abfall einerseits die Stromkreise der Steuerungsre lais (1, 2) unterbricht und anderseits den Stromkreis zu den Weichenstellrelais (4, 5)
    schliesst und damit die jeweils angesteuerte Weichenstellung bewirkt. 2. Elektrische Weichensteuerung nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Steuerungsrelais (1, 2) !derart elektrisch miteinander verbunden sind, dass beim Ansprechen des einen der Stromkreis des anderen geöffnet wird. 3.
    Elektrische Weichensteuerung nach,den Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsrelais (1, 2) zeit einer Abfallverzöge rung ausgerüstet sind, die so bemesssen ist, dass die Steuerungsrelais erst dann abfallen, nachdem die Weiche eingestellt ist. 4. Elektrische Weichensteuerung nach den Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsrelais (1, 2), das Verriegelungsrelais (3) und die Weichenstellrelais (4, 5) von einem Niederspannungsnetz gespeist werden.
CH310364A 1964-03-10 1964-03-10 Elektrische, durch den Fahrschalter betätigbare Weichensteuerung mit einem Verriegelungsrelais CH408102A (de)

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