CH408836A - Sicherheitsvorrichtung zur Verhütung von Gasgemischbildungen und zum Aufhalten von Explosionen in Brenngasleitungen - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung zur Verhütung von Gasgemischbildungen und zum Aufhalten von Explosionen in Brenngasleitungen

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CH408836A
CH408836A CH307164A CH307164A CH408836A CH 408836 A CH408836 A CH 408836A CH 307164 A CH307164 A CH 307164A CH 307164 A CH307164 A CH 307164A CH 408836 A CH408836 A CH 408836A
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CH
Switzerland
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sep
valve
gas
safety device
seat
Prior art date
Application number
CH307164A
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English (en)
Inventor
Witt Paul
Original Assignee
Tespa Ag
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17DPIPE-LINE SYSTEMS; PIPE-LINES
    • F17D3/00Arrangements for supervising or controlling working operations
    • F17D3/16Arrangements for supervising or controlling working operations for eliminating particles in suspension
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C4/00Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave
    • A62C4/02Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave in gas-pipes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Emergency Management (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description


      Sicherheitsvorrichtung        zur    Verhütung von     Gasgemischbildungen     und zum Auf halten von Explosionen     in        Brenngasleitungen            Die    Erfindung betrifft eine     Sicherheitseinrichtung     zur Verhütung von     GasgemischbsIdungen        und    zum  Aufhalten von Explosionen in     Brenngasleitungen        mit     einer     Flammensperre,        einem        Gasrückströmvzntäl    und  einem     Überdruckventil.     



  Die meist verwendeten     Sicherheitsvorrichtungen     stellen     bekanntlich        ,Kombinationen        verschiedener          Bauelefrnente    dar, z. B.     Flammensperre,        Gasrück-          strömventil,        üb        erdruckventsl    und .automatische Ab  sperrung.

   Mit diesen     Biauelementen    lassen     sich    ge  wisse     .Sicherhef        sfunktionen        ,erfüllen,    wie Sicherheit  gegen     Grasrücktritt,    Flammenrückschlag,

       Zerplatzen     von Schläuchen durch     .auftretenden        Überdruck    und       ungawolltes    Nachströmen von Frischgas     im        Anschluss     an eine Explosion oder einen     starken        iGas-    oder       Sauerstoffrücktritt.    Alle     bekannten        Sicherheitsvor-          richtungen        dieser        Art    sind ,aber     nicht    in der Lage,

    einen Schutz gegen das Nachströmen von Frischgas  im     Falle    einer Zerstörung oder     eines        Abreissens        des     Schlauches zu bieten. Um diesen Nachteil auszuschal  ten, wird     erfindungsgemäss    der     Ventilteller        ides        Gas-          rückströmventäs        doppeitwirkend        ausgebildet,    so     d;ass     :

  er auch     Iden    Gasstrom in der     normalen        Strömungs-          richtung        absperren    kann.  



  Das     @Gasrückströmventil    kann somit auch     als          Mengenbegrenzungsventil        :dienen,    :das     nicht        nur        bei          überschreitung        tder        höchstzulässigen        Gasdurchgangs-          menge,    sondern     ,

  überdies    im Falle     eines        Flammen-          rückschlages    mit dem sich selbst     in        oder        Offenstellung     verriegelnden     Überdruckventil    zur Wirkung     kommt.     Ein weiterer     Vorrtzil    ist der,     :

  dass    ein     überschreiten     ,der in     vielen        Fällen        vorgeschriebenen        höchstzulässi-          gen    Leistung     einer        Gasquelle    nicht möglich ist.     Ein-          zelheiten    der     Erfindung        sind        machfolgend        anhand     der zwei schematische Ausführungsbeispiele darstel  lenden     Zeichnung    erläutert.

   Es zeigen:  
EMI0001.0102     
  
    Fig. <SEP> 1 <SEP> :eine <SEP> erste <SEP> Ausführungsform <SEP> einer <SEP> Sicher  heitsvorrichtung <SEP> im <SEP> Ruhezustand, <SEP> d. <SEP> h. <SEP> im <SEP> Versahluss  zustand <SEP> :bei <SEP> rückströmendem <SEP> ,Gas,
<tb>  :Fig. <SEP> 2 <SEP> )die <SEP> Vorrichtung <SEP> nach <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> bei <SEP> Gasent  rjahme,
<tb>  Fig. <SEP> 3 <SEP> die <SEP> Vorrichtung <SEP> nach <SEP> Eilg. <SEP> 1 <SEP> im <SEP> Ver  schlusszustand <SEP> nach <SEP> :einem <SEP> Schlauchbruch,
<tb>  Fig. <SEP> 4. <SEP> idie <SEP> Vorrichtung <SEP> nach <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> im <SEP> Ver  schlusszustand <SEP> im <SEP> Anschluss <SEP> an <SEP> eine <SEP> Explosion,
<tb>  Fig. <SEP> 5 <SEP> eine <SEP> zweite <SEP> Ausführungsform <SEP> einer <SEP> Sicher  heitsvorrichtung <SEP> :

  im <SEP> Betriebszustand, <SEP> vom <SEP> Gas <SEP> ,durch  strömt,
<tb>  Fig. <SEP> 6 <SEP> ,die. <SEP> Vorrichtung <SEP> nach <SEP> Fig. <SEP> 5 <SEP> ;beä <SEP> schl:eichen  desn <SEP> :Gasrücktritt <SEP> von <SEP> etwa <SEP> 50 <SEP> mm <SEP> WS,
<tb>  Fig. <SEP> 7 <SEP> die <SEP> Vorrichtung <SEP> nach <SEP> Fng. <SEP> 5 <SEP> bei <SEP> starkem
<tb>  Gasrücktritt <SEP> von <SEP> etwa <SEP> 1200 <SEP> mm <SEP> WS <SEP> oder <SEP> einer
<tb>  Rückscliag-aExplosion,
<tb>  Fig. <SEP> 8 <SEP> die <SEP> Vorrichtung <SEP> nach <SEP> :Fig. <SEP> 5 <SEP> bei <SEP> zu <SEP> starkem
<tb>  Gasdurchfluss <SEP> und
<tb>  Fig. <SEP> 9 <SEP> idde <SEP> Vorrichtung <SEP> nach <SEP> Fig. <SEP> 5, <SEP> nachdem
<tb>  :das <SEP> Gas <SEP> zwischen <SEP> :den <SEP> :beiden <SEP> Ventilen <SEP> abgesrtrömt
<tb>  ist.
<tb>  



  Die <SEP> Sicherheitsvorrichtung <SEP> nach <SEP> den <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> :bis <SEP> 4
<tb>  umfasst <SEP> ein <SEP> Gehäuse <SEP> 12 <SEP> anit <SEP> einem <SEP> Einlass <SEP> 1 <SEP> und
<tb>  einem <SEP> Auslass <SEP> 7, <SEP> :die <SEP> (durch <SEP> eine <SEP> Flammernsperre <SEP> 6,
<tb>  z. <SEP> B. <SEP> uuus <SEP> Sintermetall,getrennt <SEP> :sind. <SEP> Ein <SEP> Ventälteher
<tb>  3 <SEP> arbeitet <SEP> mit <SEP> zwei <SEP> Ventilsitzen <SEP> 2 <SEP> und <SEP> 4 <SEP> zusam  men. <SEP> Er <SEP> wird <SEP> im <SEP> Ruhezustand <SEP> von <SEP> einer <SEP> Feder <SEP> 5
<tb>  .gegen <SEP> idenSitz <SEP> 2 <SEP> gedrückt. <SEP> Ein <SEP> weiterer <SEP> Auslass <SEP> 13
<tb>  wiinddurch <SEP> ein <SEP> Überdruckventil <SEP> 10 <SEP> verschlossen, <SEP> ,das
<tb>  durch <SEP> :

  eine <SEP> Feder <SEP> 11 <SEP> in <SEP> seine <SEP> Schliesslage <SEP> gedrückt
<tb>  wind. <SEP> Ein <SEP> idurch <SEP> eine <SEP> Feder <SEP> 9 <SEP> vorgespannter <SEP> Bolzen <SEP> 8
<tb>  blockiert <SEP> Idas <SEP> Ventiil <SEP> 10 <SEP> in <SEP> seiner <SEP> geöffneten <SEP> Stellung,
<tb>  wenn. <SEP> es <SEP> z. <SEP> B. <SEP> ,durch <SEP> einen <SEP> Explosäonsdnuck <SEP> in <SEP> seine
<tb>  ,ganz <SEP> geöffnegöe <SEP> Stellung <SEP> bewegt <SEP> worden <SEP> ist. <SEP> Die <SEP> Wir  kungsweise <SEP> der <SEP> Vorrichtung <SEP> äst <SEP> folgende:

           Im Ruhezustand     (Fig.    1) wird der Ventilteller 3  durch ;die     Kraft    der Feder 5 .auf den     Ventilsitz    2       gepresst.    Das     Ventil    10     wind    mit     Hilfe    der     Kraft     der Fader 1.1     geschlossen        .gehalten.        ,Dieser    Zustand  entspricht auch dem :

  bei     schleichendem        Gasrücktritt.     Hierbei wird der Druck im Abgang 7 und im ge  samten Sicherungsgehäuse .grösser ,als der     Vordruck     am     Eingang    1 .der     Sicherung.    Beim überschreiten  des     höchstzulässigen        Betriebsdruckes        öffnet    das Ven  til 10 gegen -die Kraft ;der Feder 11 ,nur so     weit(,        diass     der entstandene     Überdruck    ohne weiteres ins Freie  entweichen kann.

   Nach Überschreiten des höchst  zulässigen     Betriebsdruckes    wird das     Ventnl    10 durch  die Kraft der Feder 11 ;geschlossen. Bei Gasentnahme       (Fig.    2) wird     @die        .Sicherung    in     Pfeilrichtung    vom  Gas durchströmt.     Hierbei    wird der     Ventilteller    3  galten     die    Kraft der Feder 5 durch den     Gasvordruck     vom Dichtsitz 2     abgehoben    und     ;

  bewegt    sich     zwischen     den Sitzen 2 und 4, ohne jedoch     (sich    saufeinen zu  setzen. Das Gas strömt .durch     die        Flammensperre    6  zum Ausgang 7 und von dort weiter zum Arbeits  gerät.

   Das     Ventil    10     bleibt    ,also so länge geschlos  sen, wie der     höchstzulässige        Betrie;bsdruck    ;des     Ge;-          rätes    nicht überschritten     wird.        Im    Falle eines       Schlauchbruches        (Fig.    3)     strömt,das    Gas am     Abgang     7     umnitlelbar    in     nie    freie     Atmosphäre        ,

  ab.    Hierdurch  wird die     Strömungsgeschwindigkeit    des Gases     inner-          halb    der Sicherung so erhöht,     dass    der     Ventilteller    3  gegen die Kraft der     Feder    5 auf     iden        Ventilsitz    4  gepresst     wird.    Dadurch ist die weitere Zufuhr von  Frischgas unterbunden.

   Das Ventil 10     bleibt        in    die  sem Falle geschlossen.     B-ei    einer Explosion     (Flam-          menrückschlag)    geschieht folgendes     (Fig.    4):  Im Falle einer     Explosion    schlägt !das explodie  rende Gasgemisch mit hohem .Druck ;durch den  Abgang 7 in den Innenraum der     Sicherung    .und     bz-          aufschlagt    die -Aussenwände der Flammensperre 6.

    Das explodierende Gasgemisch wird durch (die Wan  dung der Flammensperre 6     hindurchgepresst.    Hier  bei wird ihm so viel Wärme     entzogen,        @dass        auf    der  Innenseite der Flammensperre 6 keine Zündung mehr  erfolgen kann. Der durch ;die     Flammensperre    6       hindurchtretende    Druck     presst,den        Ventilteller    3 mit       grosser    Kraft gegen den     Ventilsitz    2.

   Das     Ventil    10  wird .gegen die Kraft der Fader 11     schlagartig    ge  öffnet und dann durch den     Bolzen    8     @verriagelt,    der  sich durch die Kraft der Feder 9 vor den Ventil  teller 10     .legt;.        Nach        :Ableitung    ,des     Explosionsidruckes     wird der     Ventilteller    3 vom nachströmenden Frisch  gas von     seinem        Dichtsitz    2 gegen ;die     Kraft    der  Feder 5 abgehoben.

   Das Gas     tritt    durch     die    Flam  mensperre 6     und    gelangt :durch das offengehaltene       Ventil    10 unmittelbar     ins    Freie.     .Hierbei    wird die       Strömungsgeschwindigkeit    des Gases so hoch,     dass     ,der     Ventilteller    3 vom     durchströmenden    Gas     gegen     den     Ventilsitz    4 ;

  gepresst und     die        weitere        Frischgas-          zufuhr    in     Strömungsrichtung        unterbunden        wird.    Um  den normalen     Betriebszustand    wieder     herzustellen,     muss der Bolzen 8 von Hand     gegen    die Kraft der  Feder 9 angehoben     werden.        Jetzt        !schliesst    die     Kraft       der     Felder    11 das     Ventil    10.

   Sowohl nach einem  Schlauchbruch     (Fig.    3) -als auch nach einer Explosion       (Fiig.    4)     wird    der     Ventilteller    3 durch den     Gasvor-          druck        ,auf    den Dichtsitz 4     gepresst.    Um diesen     Ver-          schlusszustan;

  d        aufzuhaben,    ist es     notwendig,    in     beiden          Fällen    den     Eingang    1 der     Sicherung    so weit     drucklos     zu machen,     @diass    die Kraft der Feder 5 den Ventil  teller 3     vom    Dichtsitz 4 gegen :den     Dichtsitz    2       abheben    kann.  



  Die     .Sicherheitsvorrichtung    nach ;den     Fig.    5 bis 9  weist ebenfalls .ein Gehäuse 20 mit     einem    Einlass  21 und     einem        Auslass    2.2 auf.     Einweiterer        Auslass     23 ist     ,durch        ein        üiberdruckventi1    24, das     unter          Vorspannung    einer Feder 26 steht, normalerweise  verschlossen. Das Gehäuse enthält eine Trennwand  27 mit Durchlässen 28.

   Auf der unteren Seite der       Trennwand    27 befindet sich     ein        VentilsiV    29 für  .den     Ventilteller    30 des     Gasrückströmventils,    der  ;dem     Ventilteller    3 des ersten     Au.sführungsbeisplels          entspricht.    Der     Ventilteller    30 arbeitet .auch mit  dem Ventilsitz 31 zusammen. Er ist somit ebenfalls       doppeltwirkend,    einerseits als     Rückströmventil    mit       ,Sitz    29 und anderseits als     Mengenbagrenzungsventil     mit Sitz 31.

   Die Feder 32 drückt den Ventilteller  30     normalerweise    nach oben gegen den Sitz 29. Der  Ventilteller ist biegsam ausgebildet. Er besteht z. B.  aus     Gummi    und wird beidseits durch     Stützscheiben     versteift,     die    jedoch :einen kleineren     Durchmesser     als der Ventilteller haben. Im Gehäusefuss ist     eine          plattenförmige        Flammensperre    33, z.

   B. aus Sinter  metall,     angeordnet.    Im Bereiche des Auslasses     ist     ferner     ein        weiterer        Auslass    23 angeordnet, der durch  ein     üiberdruekventil    34 verschlossen ist, :das unter       ;dem    Druck einer Feder 35 steht.

      An der     Oberseite    der     Trennwand    27 eist ein       weiterer    Ventilsitz 36 angeordnet, der mit einem       Ventilteller    37     zusammenwirkt.    Die     Teile    36, 37  bilden ein     Gaseinlassventil,    das normalerweise geöff  net ist. Der     Ventilteller    37 ist     .ebenfalls    biegsam  und besteht z. B. aus Gummi.

   Der Ventilteller 37  sitzt auf einem hohlen     Schliesskolben    38, der oben  in     ;einen    Schaft 39     ausmündet.    An     dessen        oberem     Ende ist ein     W.inkelhebe1    40     angelenkt,    der um     eine          Achse    41 schwenkbar !am Gehäuse 20 gelagert ist.  Das untere Ende .des Hebelarms 40a trägt einen  farbigen, z. B. roten Farbbelag 42 und     ist    in der       normalen        Betriebsstellung    :durch eine Kulisse 43 ver  deckt.  



  In der normalen     Betriebsstellung        stützt        sich    der  Schliesskolben 38 aus Kugeln 44 ab, die auf einem  Kragen     45b    der Trennwand 27 sitzen. Am Ventil  teller 37 ist ferner     ;ein        Bolzen    45 befestigt, der in       den        Schliesskolben        38        hineinragt        und   RTI ID="0002.0217" WI="6" HE="4" LX="1698" LY="2436">  eine     45a     :

  aufweist.    In der normalen     Betriebsstellung    be  findet sich die     Verdickung    45a, wie in den     Fig.    5       und    6     (dargestellt,    auf der Höhe der Kugeln 44,  so dass     diese    den     Schliesskolben    38 mit dem Ventil  teller 37 in der in     Fig.    5 und 6     gezeigten        geöffneten     Lage     festhalten.    Eine Feder 46 ist     bestrebt,    den           Schliesskolben    38 ,

  gegen die     Trennwand    27     zu        @drän-          gen,    so dass der Ventilteller 37 auf dem Sitz 36  aufliegt.  



       Die        Wirkungsweise    der     Sicherheitsvorrichtung    ist       folgende:    Im     Betriebszustand        (Fig.    5)     strömt        Druck-          gas    in den Einlass 21, durch die     Durchlässe    28 zum       Auslass    22.

   Dabei wird oder     Ventilteller    30 durch  gebogen, also vom     Sitz    29 abgehoben.     Im        Ruhezu-          stiand        (Fig.    6)     liegt    der     Ventilteller    .30     dagegen        Glicht     auf seinem     Sitz    29.

   Bei     einem        eventuellen    Gasrück  tritt wird der     Ventilceller    30 stärker gegen     seinen          Sitz    29     gedrückt.        Übersteigt        der        Rückströmdruck        ;

  den     Wert von etwa 1200 WS oder tritt eine     Rückschlag-          explosion    auf, so     wird    .gemäss     Fig.    7 der     Venti        teuer          @dera@b    in den     ,Sitz    29     gedrückt,        :dass    sich     ider        Bolzen     45 nach oben bewegt. Die     Verdickung    45a gibt     die     Kugeln 44 frei.

   Diese werden durch den     federbelaste-          ten        Schliesskolben    38 nach     innen        gegen        den        dünneren          Teil    des Bolzens 45     verdrängt        @(Fig.    7) und der       Ventflbeller    37 kann sich     sauf        seinen        Sitz    3.6 absen  ken, wodurch     die    Gaszufuhr unterbrochen ist.

       Gleich-          zeitig        öffnet        Idas        Ü@berdruakventil    34 und  & r     Rück-          strömüberdruck    entweicht durch die Auslässe 33,  25. Der Hebel 40 befindet sich in der     in        Fig.    7  gezeigten Stellung, in der ;das     Warnzeichen    42 sicht  bar ist.

   Ist die Störung,     die    den     Gasrückstrom    ver  ursacht hatte, :beseitigt, so kann     ider        Hebelarm    40a  in seine Ruhestellung     gzdrückt    werden     (Fig.    5     und    6);  wodurch der     Ventilteller    37 wieder in seine     geöffnete     Lage angehoben wird.  



  Je grösser die     durch    die     Einrichtung        strömende     Gasmenge ist, um .so     weiter        wird        ider    Ventilteller 30  vom Sitz 2.9 entfernt und gegen den Sitz 31 bewegt,  wodurch die durchströmende Gasmenge     begrenzt     wird. Ist der     .Gass        tToin    .z.

   B.     infolge        eines        Leitungs@     Bruchs :auf     ider        Auslassseite    der     Einrichtung        unzu-          lässig    gross, so     wird    der     Ventilteller    auf den     Ventil-          sitz    31 gepresst.     Dadurch    wurde der Bolzen 45 nach  unten bewegt.

   Die     Verdickung    45a     befindet    sich  dann nicht mehr     im    Bereiche der Kugeln 44.     Die     Kugeln 44     .bewegen        sich    nach innen gegen     Idas    dünne  Ende .des Bolzens 45 und geben den     Schliesskolben     38 mit dem     Ventilteller    37 frei.

   Die .Feder 46     drückt     dann den     Ventilteller    37 wieder auf     seinen        Sim    36,  wodurch die     Gaszufuhr    unterbrochen     wird        (Fig.    8).

    Durch eine     im        Sitz    31 angeordnete Bohrung 47  kann     sich    der     Druck        @b.eidseits    des Ventiltellers 30  langsam     ausgleichen.    Die Feder 32 drückt     dann     den Ventilteller 30 nach oben     in    die     in        Fig.    9 ge  zeigte Lage.

   Die an der     Verdickung    45a     anliegenden     Kugeln 44 verhindern eine Rückkehr     ides    Venrtäl-         tellers    30 in .seine Ruhelage     nach        Fig.    6.

   Erst     wenn     der     Hebelarm    40a     wieder        nach        innen        in        seine        Re-          tirebsstellung        :gedrückt        wird,        ist    die     Sicherheitsein-          richtung        wieder        betniebsgbeneit.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH ,Sicherheitseinrichtung zur Verhütung von G.as- gemischbildungsnund zum Aufhalten von Explosio- nen inBrenngasleitungen, mit einer Flmnanensperre, einem Gasrückströmventil und einem üiberidruckven- 14l, dadurch ,gekennzeichnet,
    dass der Ventilteller (3 bzw. 30) des Gasrückströmventils doppeltwirkend ,ausgebildet ist, so dass 'er auch den Gasstrom in der normalen Strömungsrichtung ,absperren kann. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Sicherheitseinrichtung nach .Patentanspruch, dadurch igekennzeichnet, @dass das .Uibendruckventil (10) mit einer Sperrvorrichtung 1(8, 9) ausgerüstet ist, idie es nach schlagartig-, Öffnen in seiner Offen- stellung blockiert. 2.
    Sicherheitseinrichtung nach Patentanspruch, ,dadurch gekennzeichnet, idass ein zusätzliches, nor malerweise, in seiner .geöffneten Lage verriegeltes Gaseinlassventil (36, 37) vorgesehen ist, und dass der Ventilteller (30)
    ides Gasrückströmven'Vils als Auslöseorgan für die Verriegelung ides Gaseinlass- ventüfs (36, 37) ausgebildet ist.
    3. Sicherheitseinrichtung nach .Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelung des Gaseinlassventils (36, .37) @derart ausgebildet ist, dass sie ausgelöst wind, wenn sich der Ventilteller (30) des Gasrückströmventils in seinen beiden Endlagen an den beiden Ventilsitzen (29 bizw. 31) befindet.
    4. nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, idass der in seiner RTIID="0003.0243" WI="12" HE="4" LX="1737" LY="1677"> SchR;
    ess- lagebefindliche Ventilkörper 1(37, 38) des Gaseinlass- ventils mittels eines @am Gehäuse (.20) angelenkten Hebels (40, 40a) in seine geöffnete Ruhelage bewegt wenden -kann.
    5. Sicherheitseinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Mengenbegrenr- zungsventilsitz (31) mit einer überströmöffnung (47) versehen ist, die einen Druckausgleich zwischen den Räumen beidseitig des auf idem Ventilsitz (31) auf liegenden Ventiltellers (30) herstellt.
    6. Sicherheitseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, idass die Flammensperre aus Glas, ,glasartigem Material, Glasfaser oder Kunst- stoff besteht.
CH307164A 1963-03-19 1964-03-10 Sicherheitsvorrichtung zur Verhütung von Gasgemischbildungen und zum Aufhalten von Explosionen in Brenngasleitungen CH408836A (de)

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