CH408847A - Vorrichtung an einer Waschmaschine zur Drehrichtungsumkehr des Antriebsmotors eines Wäschebewegers - Google Patents
Vorrichtung an einer Waschmaschine zur Drehrichtungsumkehr des Antriebsmotors eines WäschebewegersInfo
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Description
Vorrichtung an einer Waschmaschine zur Drehrichtungsumkehr des Antriebsmotors eines Wäschebewegers Bei elektrisch angetriebenen Waschmaschinen, insbesondere Trommelwaschmaschinen, ist es be kannt, dem Antriebsmetor,dsr Trommel einen Um schalter zuzuordnen, ider von seinem Antrieb in be- sümmtem Rhythmus gesteuert wird,
so @dass der Wäsahebeweger abwechselnd die eine und andere Drehrichtung hat. Diese Umsteuerung des Wäsche- bewegers songt dafür, dass die im Laugernbehälter be findliche Wäsche nicht zu stark zu einem Ballen zu sammengedreht,
sondern immer wieder lose iaufige- wickelt wird. Die U msteuerung des Motors erfolgt bisher meist mit Hilfe eines eilekdrsschen Umschalters, der durch ein Zeitschaltwerk in -der einen oder an deren Drehrichtung betätigt wird.
Die Erfindung bezieht sich auf dne VorrscMung an einer Waschmaschine -zur Drehrichtungsumkehx des Antriebsmotors eines Wäscheibewegers und zielt darauf ab, idiese Umsteuerung mit einfachen mecha nischen Mitteln durchzuführen.
Gemäss der Erfin- .dung dient zum Antrieb des Umschalters der Wäsche- beweger selbst, der ein mechanisches, mit dem Ue Schalter verbundenes übersetzungsgetriebe antreibt. Auf diese Weise ist ein ,ganz einfaches Umsteuer- gerät geschaffen,
und ein besonderer zusätzlicher Antriebsmotor für die Umsteuerung des Drehrich- tungssehalters kann fortfallen, @da der Antrieb des neuen Umsteuergerätes direkt durch die Achse des Wäschebawegers erfolgen kann.
Fürthesen Antrieb wird mit Vorteil ein benutzt, das durch ein mit !der Nabe :des .Reib- oder Zahn rades ,der Wäschebewegerachse in Eingriff stehendes Zahnrad angetrieben wird.
Das notwendige üiber- setzungsiverhältnis kann durch ein Schaltwerk er reicht werden, ;dessen :Einzelteile als Formteile aus gebildet .und infolgedessen billig gefertigt werden können. In Verbindung mit dem Umsteuergerät kann man für das Umschalten ides Motors einen <RTI
ID="0001.0103"> handels- üblichen U mschalt--r verwenden.
Das mit dem Umschalter verbundene mecha nische Schaltwerk kann in ;verschiedener Weise aus- gestaltet sein. Bei einer bevorzugten Ausführungs- form läuft das Zahn- bzw.
Reibrad, welches zum Antrieb des Schaltwerkes diene, auf einer feststehen- ,den Achse ,und 'besitzt einen zylndmschen, exzeni- trischen :
und einen zylindrischen, konzentrischen An satz, idie als Lagerzapfen für zwei miteinander in Eingriff .stehende, innen ibzw. iaussen verzahnte Räder dienen, wobei das iaussen verzahnte Rad leinen Schlitz aufweist,
der mit einem feststehenden Zapfen zu- sammenarbehet. Mit idem innen verzahnten Rad ,dieses Getriebes sind :
die Schaltnocken verbunden, die Iden Schalthebel des elektmischen Umschalters nach der Zurrücklegung eines bestimmten, ,durch ,die Zähnezahlen der innen und ,aussen ivenoahnten Räder bedingt-en Winkelweges umlegen.
Die Schaltnocken können eine besondere leinfache Ausfiührung ,dadurch bekommen, ;dass sie @durch ,die nach aussen @abgebo- ioenenEnden :einer Bandfeder :
gebildet werden, die lauf ,dem Umfang ,des innen verzahntere Raides auf- gesprengt ist.
Bei Vemwendu ing eines Zahnradantriebes zwischen der Naibe ,des Wäschebewegers und des aus ,dem Schaltwerk und,dem .Schaltier bestehenden Umsteuer gerätes wird man z. B. eine starre ,Befestigung dieses Gerätes am Lagerbock anwenden.
.Ist dagegen ein Reibrad zwischen Nabe des Wäschebewegers und Umsteuergerät vorgesehen, so wird man zweckmässig eine elastische Befestigung dieses Gerätes am Lager bock beispielsweise mit Hilfeeiner B:arndfeder anwen den.
Man kann mit dem Umsteuergerät einen be- stimmten, durch das übersetzungsverhältnis des Ge- triebes und die Drehzahl des Antriebs starr festge- leb en Schaltrhythmus für den Umsteuervorgang an wanden.
Es ist aber auch möglich, das Gerät so weiter auszugestalten, @dass .dieser Schaltrhythmus be stimmten Betriebserfordernissen angepasst wird, bei spielsweise derart, @dass der Schaltrhythmus regelbar gemacht wind.
Eine solche Einstellmöglichkeit für unterschiedlichen Schaltrhythmus wird man mit Vor teil insbesondere dann anwenden, wenn man Wert darauf legt, in bestimmten Betriebsphasen einer Waschmaschine, insbesondere eines Waschautoma- ten, einen .Schongang anzuwenden, d. h. eine Be triebsart, bei der die mechanische Komponente ab- g2schwächtwirksam ist.
Für diese Anordnung kann man beispielsweise :ausser d. -m elektrischen Umschal ter mit dem Umsteuergerät noch einen elektrischen Verzögerungsschalter venb.iaden, der auch durch die Schaltnocken geschaltet wird und der .das Einschalten des Wäschabewegermotors jeweils :entsprechend der an ihm :eingestellten Zeit verzögert.
In .den Figuren sind schematisch Ausführungs beispiele der Erfindung gezeichnet. In den Fig. 1 bis 4 ist ein Ausführungsbeispiel @dargestellt, bei dem zwischen der Nabe des Wäschebewegers und .dem aus Schaltwerk und Schalter bestehenden Um steuergerät ein Reibradantrieb verwendet ist.
Die Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel unter Verwen dung :eines Zahnradantriebs zwischen Nabe des Wäschebewegers und Umsteuergerät, und die Fig. 6 und 7 zeigen schematische Schaltbilder für Anord nungen nach der Erfindung.
Bei der Ausführungsform nach rden Fig. 1 bis 4 ist an einer Bandfeder 1, die in fester Verbindung mir dem Lagerbock 2 steht, ein Flachbügel 3 mit feststehender Achse 4 und Zapfen 5 angenietet. Auf der Achse 4 ist ein Reibrad 6 ,mit exzentrischem Ansatz 8, konzentrischem Ansatz 9 und Gummiring 7 drehbar befestigt.
Das Übersetzungsgetriebe be steht aus folgendem: Auf dem ;zylindrischen Ansiattz 9 ;des Reibrades 6 ist ein Rad 10 mit Innenverzah- nung drehbar gelagert und steht in Eingriff mit dem Zahnrad 12, welches .auf dem :exzentrischen Ansatz des .Reibrades 6 befestigt ist. Das Zahnrad .12 steht mit seinem Läagssehlhz 13 in Eingriff mit dem Zapfen 5.
Das Rad 10 ist an seinem inneren Umfaug mit zwanzig .und das Rad 12 mit achtzehn Zähnen 11 versehen.
Beim Drehen des Reibrades 6 um 360 führt :das Zahnrad 12 unter dem :Einfluss des Ex zenters 8 nicht nur eine Bawegu ng in Richtung seines Schlitzes .13, sondern auch noch eine Schwing- bewegung um den Zapfen 5 ,aus.
Dadurch wird das innen verzahnte Rad 10 mitgenommen und ent sprechend :dem Unterschied ,der Zähnezahl, -n um zwei Zahnteilungen weitergedreht. Behn Rückgang ,des Zahnrades 12, bedingt ;
durch den Eingriff des Schlitzes 13 um den Zapfen 5, kommt Idas Zahnrad 12 oben ausser Eingriff und wälzt sich in dem unteren Teil der Verzahnung des Rades 10 ab, wo bei es :dies;. :gegen Verdrehen durch äussere Kräfte sichert.
Wird .nun das Reibrad 6 durch die Nabe 14 des an der Trommelachse des Wäschebewegers befestig- ten Zahnrades 15 :gedreht, so führt das Rad 10 entsprechend dem durch :die unterschiedliche Zähne zahl der Räder 10 und .12 bedingten Übersetzungs- verhältnis eine Drehbewegung .aus.
Auf ;dem Umfang des Rades 10 ist eine nach innen vorp spannte Bandfeder 16 mit nach aussen umgebogenen Emden 17 und 18 aufgesprengt. Diese Enden bilden die Schaltnocken für das Schalten des Umschalters 19. Dieser Umschalter 19 mit seinem Schalthebel 20 ist .am Flachbügel 3 montiert. Bei der Drehung ödes Rades 10 wird,die ,als Rutschkupp lung ausgebildete Bandfeder 16 mitgenommen.
Bei Drehung in der Pfeilrichtung A (Fig. 3) läuft der Schaltnocken 17 der Bandfeder 16 :gegen den Schalt. Nebel 20, wobei der Umschalter 19 umgeschaltet und ,der Antriebsmotor umgepolt wird. Von diesem Mo- raent ab dreht sich das Rad 10 in der Richtung B.
Die .Bandfeder 16 schaltet dann nach einer Umdre hung mit dem Schaltnocken 18 den Umschalter 19 wieder um, wodurch die Drehrichtung des Motors wiederum geändert wird. Dieser Vorgang wiederholt sich laufend. .Die vorgespannte ;Feder 1 sorgt für eine gute .Anlage des Reibrades 6 an der Nabe 14.
Die Rutschkupplung 16 verhindert eine Beschädi- gung des .Schalters 19 beim Drehen der Trommel :durch die Hand.
Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem ,das Rad 6 nicht als Reibrad, sondern mit einen Zabnkranz versehen ausgebildet ist, der mit dem Zahnkranz der Nabe 14 in Eingriff steht. Bei dieser Anordnung fällt die Bandfeder 1 weg, und das im übrigen wie bei den F.ig. 1 bis 4 dargestellte Um steuergerät wird fest an dem Lagerbock 2 montiert.
Fiig. 6 zeigt,ein schematisches Schaltbild für die -dargestellten Umsteuergeräte. Hierin ist Idas Um steuergerät mit dem Bezugszeichen 25 versehen. 19 äst der damit zusammenarbeitende Umschalter und 26 der Trommelantricbsmotor.
Die Schaltung einer Ausführungsform der Er- findung, :bei der mit Schongang gearbeitet wird, ist in Fig. 7 dargestellt.
In diesem Fall äst mit dem Umsteuergerät 25 ,ausser dem Umschalter 19 für ,den Motor 26 noch ein Verzögerungsschalter 27 verbunden, der :auch durch (die Schaltnocken 17, 18 geschaltet wird und der das Einschalten des Wäsche- bewegermotors jeweils entsprechend der an ihm ein gestellten Zeit verzögert.
In :diesem RTI ID="0002.0217" WI="15" HE="4" LX="1748"LY="2587"> Schaltbild ist mit 28 :ein Wahlschalter, der am Bedienungspult vorgesehen sein kann, bezeichnet.
Mit diesem Wahl- sehalter kann man wahlweise in der dargestellten Schaltlage einen Schongangbetrieb und in der ge- stirichelt gezeichneten Schaltlage einen Normalbe- trieb auswählen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung an einer Waschmaschine zur Dreh richtungsumkehr res Antriebsmotors eines Wäsche- bewegers mit einem elektrischen, gesteuerten Um schalter, dadurch gekennzeichnet, @dass zum Antrieb des Umschalters ,der Wäschabeweger selbst dient, der ein mechanisches,.mit dem Umschaher verbun- denes Übersetzungsgetriebe antreibt. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, idadurch gekennzeichnet, @dass Idas ibers@etzungsgetriebe idurch ein Reibrad oder Zahnrad angetrieben wird,das mit der Nabe !des Zahnrades der Wäschebeweger- achse in Eingriff steht. 2. Vorrichtung nach Unkranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, idass das Zahn- bzw. Reibrad (6)" welches zum Antrieb :des Schaltwerkes dient, auf einer feststehenden Achse (4) läuft und einrn zylin- drischenexzentrischen Ansatz (8) rund einen eyhn- drischen konzentrischen Ansatz @(9) ;besitzt, )die als Lagerzapfen für zwei mibesnander in Eingriff ste- hende, innen bzw. ,aussen verzahnte Räder (10, Q12) @ & enen, wobei das aussen verzahnte .Rad (12) einen Schlitz (0) besitzt, ,der mit einem feststehenden Zapften (5)zusammenarbeitet. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem innen verzahnten Rad (10) Schaltnocken (17, 18) verbunden sind, die den Schalthebel (20) des elektrischen Umschalters (19) nach Zurücklegung eines ibestimmten,durch die Zähnezahlen ,der innen und aussen verzahnten Räder . (10, 12) bedingten Winkelweges .umlegen. 4.Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass idn@e Schaltnocken<B>(</B>17, ,18) durch (die nach ,aussen abgebogenen Enden ,einer Bandfedler (L6) gebildet werden, die ,auf dem Umfang dies innen verzahnten Radas (10) ,aufgesprengt ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, idadurch gekennzeichnet, idass ausser idem .elektrischen Um schalter mit ;dem tUmsbeuergerät noch ein von der den Programmablauf .der Waschmaschine steuernden ,Schaltvorrichtung in bestimmten Programmphasen wirksam bzw.unwirksam gemachter elektrischer Verzögerungsschalter verbunden ist, der Idas Ein- sehalten des Wäschebewagermotors jeweils en'spre- chend oder an ihm reingestellten Zeit verzögert.
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Family Applications (1)
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1960
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