CH409022A - Gleichstromgekoppelter Transistorverstärker - Google Patents
Gleichstromgekoppelter TransistorverstärkerInfo
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
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- H03F3/00—Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
- H03F3/34—DC amplifiers in which all stages are DC-coupled
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Description
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Gleichstromgekoppelter Transistorverstärker Die Erfindung betrifft einen mehrstufigen gleichstromgekoppelten Transistorverstärker, welcher dadurch gekennzeichnet ist, dass derselbe nur eine einzige Speisestromquelle aufweist und dass alle Transistoren gleiche Zonenfolge aufweisen und galvanisch miteinander gekoppelt sind. Es können alle Transisto- ren entweder NP-Transistoren sein, oder es können desgleichen alle NPN-Transistoren sein. Zur Stabilisation können sowohl temperaturabhängige als auch temperaturunabhängige Widerstände verwendet werden.
Die Nachteile bei bisher bekannten betriebsstabilen gleichstromgekoppelten Transistorenverstärkern waren, dass dieselben mehr als eine Speisestromquelle benötigen und dass bei denselben ein Aufbau mit Transistoren wechselnder Zonenfolge erforderlich war.
Der Zweck dieser Erfindung ist, die angeführten Nachteile zu beheben.
Anhand der Zeichnung werden Ausführungsbei- spiele der Erfindung beschrieben.
Fig. 1 zeigt einen Transistorverstärker, bei dem die Arbeitswiderstände R1 R4 temperaturabhängig sind.
Hierbei sind die Arbeitswiderstände so bemessen, dass die Ströme gegen den Ausgang der Kaskade ansteigen. Sind die Charakteristiken der temperaturanhängigen Widerstände den Transistoren angepasst, so arbeitet diese einfache Schaltung über den Zim- mertemperaturbereich hinaus einwandfrei. Auch der Widerstand R 15 kann durch einen temperaturabhängigen Widerstand gebildet sein.
Je nach der Zonenfolge der Transistorenkaskade werden Widerstände einen negativen oder einen positiven Temperaturkoeffizienten aufweisen.
Fig.2 zeigt einen dreistufigen, erfindungsgemäss ausgebildeten Verstärker, welcher aus der Fig. 1 hervorgeht und durch Stabilisations- und Gegenkopplungszweige erweitert ist. Hierbei sind alle Widerstände temperaturunabhängig. Die strichlierten Schaltelemente und Verbindungen können wahlweise weggelassen oder kurzgeschlossen werden. R1 bis R9 sind Arbeitswiderstände. Dieselben können in den ihnen zukommenden Stufen einzeln oder mehrfach vorkommen. So kann z.
B. in der ersten Stufe der Fig. 2 anstelle von R1, R4, R7 auch nur einer dieser drei Widerstände die Gesamtfunktion als Arbeitswiderstand übernehmen. Die Anordnung der Arbeitswiderstände richtet sich auch nach der Zonenfolge der verwendeten Transistoren, ob es sich gesamthaft um PNP- oder NPN-Transistoren handelt. Die Widerstände Rio bis R20 in Fig. 2 dienen zur Stabilisation bzw. Gegenkopplung.
Nach Fig. 1 und Fig. 2 lassen sich stabilisierte gleichstromgekoppelte Transistorenverstärker in beliebiger Stufenzahl aufbauen, wobei die Stromzunahme von den Widerstandsverhältnissen und von ,den Querschnitten der Halbleiterelemente abhängig ist.
Die Fig. 3 zeigt einen dreistufigen erfindungs@ gemäss ausgebildeten Verstärker mit einem verhältnismässig niederohmigen Eingangswiderstand ZE.
Die Fig.4, ähnlich der Fig. 3, zeigt einen Verstärker mit einem verhältnismässig hochohmigen Eingangswiderstand ZE.
Die Schaltung in Fig. 5 zeigt einen stabilen, zweistufigen, erfindungsgemäss ausgebildeten Verstärker für Niederfrequenzen. Seine Merkmale sind: hoher Verstärkungsgrad, guter Frequenzgang und sparsamer Aufbau. Die Ausgangsimpedanz R2, Z kann entweder ein rein ohmischer Widerstand sein oder eine komplexe Impedanz, je nach dem Verwendungs- zweck und dem zu verstärkenden Frequenzbereich.
Der Anschlusspunkt des Gegenkopplungszweiges mit
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R14, Rls richtet sich darnach, wo der Ausgangspunkt der Gegenkopplung liegt, d. h. ob noch weitere Stufen nachfolgen oder nicht.
Die Fig. 6 ist schaltungsmässig ähnlich der Fig. 5. Dieselbe ist bei der Wahl von entsprechenden SpitzenTransistoren und von entsprechenden komplexen Impedanzen für Hochfrequenzverstärkung geeignet.
Die Fig. 7 und 8 sollen veranschaulichen, dass schaltungsmässig angestrebt wird, die einzelnen Transistorenkristalle unmittelbar benachbart zueinander anzuordnen, -so dass dieselben auch thermisch auf engstem Raum zueinander liegen und alle Transisto- renkristalle der gleichen Temperatur ausgesetzt sind.
Die zu verwendenden Spannungen der Speisestromquellen bei den einzelnen Schaltungsbeispielen können minimal unter 1 Volt und maximal über 50 Volt liegen.
Die Schaltungsbeispiele zeigen PN-Transistoren: im Falle von NPN-Transistoren ändern die Polarität der Speisespannung und die Lage der Arbeitswider- stände.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Mehrstufiger gleichstromgekoppelter Transistorverstärker, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe nur eine einzige Speisestromquelle aufweist und dass alle Transistoren gleiche Zonenfolge aufweisen und galvanisch miteinander gekoppelt sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Transistorenverstärker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitswiderstände der Transistoren mindestens zum Teil zwecks zusätzlicher Temperaturstabilisierung durch temperaturabhängige Widerstände gebildet sind. 2. Transistorenverstärker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Gegenkopplung vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH960360A CH409022A (de) | 1959-08-24 | 1959-08-24 | Gleichstromgekoppelter Transistorverstärker |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH960360A CH409022A (de) | 1959-08-24 | 1959-08-24 | Gleichstromgekoppelter Transistorverstärker |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH409022A true CH409022A (de) | 1966-03-15 |
Family
ID=4353704
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH960360A CH409022A (de) | 1959-08-24 | 1959-08-24 | Gleichstromgekoppelter Transistorverstärker |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH409022A (de) |
-
1959
- 1959-08-24 CH CH960360A patent/CH409022A/de unknown
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