CH409123A - Regelbarer Antrieb mit eintourigem oder polumschaltbarem Drehstromasynchronmotor - Google Patents

Regelbarer Antrieb mit eintourigem oder polumschaltbarem Drehstromasynchronmotor

Info

Publication number
CH409123A
CH409123A CH243563A CH243563A CH409123A CH 409123 A CH409123 A CH 409123A CH 243563 A CH243563 A CH 243563A CH 243563 A CH243563 A CH 243563A CH 409123 A CH409123 A CH 409123A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
motor
control
speed
acceleration
drive
Prior art date
Application number
CH243563A
Other languages
English (en)
Inventor
Doerr Walter Ing Dr
Original Assignee
Impuls Gmbh Deutsche
Loher & Soehne Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE1962D0038236 external-priority patent/DE1234366B/de
Priority claimed from DE1962D0038431 external-priority patent/DE1258965B/de
Application filed by Impuls Gmbh Deutsche, Loher & Soehne Gmbh filed Critical Impuls Gmbh Deutsche
Publication of CH409123A publication Critical patent/CH409123A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/24Control systems with regulation, i.e. with retroactive action, for influencing travelling speed, acceleration, or deceleration
    • B66B1/28Control systems with regulation, i.e. with retroactive action, for influencing travelling speed, acceleration, or deceleration electrical

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Elevator Control (AREA)

Description


  Regelbarer     Antrieb        mit        eintourigem    oder polumschaltbarem     Drehstromasynchronmotor       Es ist eine Steuerung für     polumschaltbare        Dreh-          strom-Aufzugsmotoren    bekannt, bei welcher die  Bremsmomente der     hochpoligen        Motorenwicklungen     in Abhängigkeit von der     Belastung    der Aufzüge durch  veränderbare unsymmetrische Schaltungen     variierbar     sind, die Variation der Ursymmetrie durch regelbare       Glieder,    wie z.

   B.     vormagnetisierte    Drosseln, ab  gleichbare Resonanzkreise oder Regelwiderstände,  erfolgt und die     Beeinflussung    der Regelglieder durch  die Höhe der     unmittelbar    vor     Einleitung        des-Brems-          vorganges    vorhandenen     Fahrgeschwindigkeit    oder  eine zu derselben in     definiertem        Verhältnis    stehende  Grösse, z.

   B.     Drehzahl        oder        dergleichen,        erfolgt.     Durch diese Steuerung wird erreicht, dass die     Ein-          fahrwege    in die     Langsamlaufgeschwindigkeit    durch  entsprechende Variation der Bremsverzögerungen  unabhängig von der     Fahrkorbbelastung    eingestellt  werden können.

   Weiterhin kann auch der Stoss beim  Abbremsen des Aufzuges für den Fahrgast wesent  lich angenehmer gestaltet werden, als dies     bei        einem          normal        polumschaltbaren    Motor der Fall     ist,    da hier  die     normalüblichen        Spitzenwerte    der Verzögerungen  beträchtlich     reduziert    werden können.

       Somit        nähern     sich die kinetischen Eigenschaften     eines    Aufzuges  mit dieser gesteuerten     Abbremsung    denjenigen     eines     mit     Leonardantrieb    ausgestatteten Aufzuges.

       Die-          Kosten    der     Herstellung    sind     jedoch    um     ein    Viel  faches     geringer.    Bei allen     Vorteilen    dieser bekannten  Einrichtung bleibt sie allerdings immer lediglich     eine          Steuerungseinrichtung    zur belastungsabhängigen Än  derung des     Motorbremsmomentes.     



  Bekanntlich empfindet der Aufzugsfahrgast plötz  lich einsetzende Beschleunigungen oder plötzlich ein  setzende Veränderungen derselben als unangenehm,  so dass     sogenannte    schwellende     Beschleunigungen,       das heisst langsam ansteigende und     abklingende    Be  schleunigungen,     anzustreben    sind.

   Mit     Leonardantrie-          ben        ausgerüstete        Aufzugsanlagen    besitzen bereits  diese schwellenden     Beschleunigungen    und Verzöge  rungen, weil die Magnetfelder der Generatoren bei  jeder Fahrt nach     Massgabe    der     Zeitkonstanten    der       Regelkreise    und der     Erregerwicklungen    auf- und ab  gebaut werden.

   Von den Reglern werden dabei un  mittelbar die     Fahrgeschwindigkeiten        beeinflusst,    wäh  rend die     Beschleunigungen    und deren     Änderungen     nur     mittelbar    geregelt werden. Durch die relativ     gro-          ssen        Zeitkonstanten    der Erregerwicklungen in den  Generatoren werden die     A.usregelzeiten    der Regel  kreise relativ gross.

   Sowohl     die        mittelbare    Regelung  der     Beschleunigung        als    auch die     grossen        Regelzeit-          konstanten    machen die     Regeleinrichtungen    für     Leo-          nardanlagen        aufwendig    und     kompliziert.     



  Die     geschilderten        Nachteile        sind        durch    die     Erfin-          dung    behoben,     indem    bei einem regelbaren Antrieb  mit     eintourigem    oder     polumschaltbarem        Drehstrom-          @asynchronmotor,        insbesondere    für Aufzüge,     Kräne,          Pressen,    Lüfter, Kompressoren     oder        Zentrifugen,

      bei  welchem durch eine Regelvorrichtung zur     Verände-          rung    der     motorischen    und     generatorischen        Momente     des     Antriebsmotors        eine    Variation der     Ursymmetrie     der     Motorspeisespannung    durchgeführt     wird,    und       erfindungsgemäss        die        Ursymmetrie    der     Motorspeise-          spannung    in Abhängigkeit von der     Beschleunigung     bzw.

       Verzögerung        dies    Antriebs     variiert    wird, so dass  die     Beschleunigung    bzw. Verzögerung von der je  weiligen     Aufzugsbelastung        unabhängig    ist. Dadurch       können    die physiologischen Wünsche des Fahrgastes  berücksichtigt     werden.    In weiterer Ausgestaltung der  Erfindung wird für die Regeleinrichtung als     Istwert-          geber        vorteilhaft        ein    Messgerät verwendet, welches      eine beschleunigungsproportionale Grösse, z.

   B. eine  Spannung, erzeugt, so dass die Einrichtung in bezug  auf die Beschleunigung eine Regelstrecke erster Ord  nung (Steilregler) und in bezug auf die Beschleuni  gungsänderung eine Regelstrecke     zweiter    Ordnung       (Potentialregler)    ist. Durch einen Antrieb     gemäss    der  Erfindung ist auch der Vorteil vermittelt, dass dank  der     vernachlässigbaren    Zeitkonstanten der Motor  wicklungen die Regelung praktisch     trägheitslos    er  folgt.  



  Eine besonders vorteilhafte     Ausführungsform    des       erfindungsgemässen    Antriebes sieht vor, dass zu Be  ginn des     Abbremsvorganges    durch ein     Steuerglied;     eine     derartige        Störgrössenaufschaltung        durchgeführt     wird, dass die     Verzögerungswerte    in Abhängigkeit  von der jeweiligen     Fahrgeschwindigkeit,    aus der her  aus der Bremsvorgang     eingeleitet    wird, verändert  werden,

   so dass die     Abbremswege    bei der elektri  schen     Abbremsung    bei jeder Belastung konstant     sind.     



  Gemäss     einer    weiteren Ausführungsform der Er  findung wird der Motor mit unsymmetrischen Wick  lungen ausgerüstet, so dass er bei vollständig aus  gesteuerten Regelgliedern trotz des Restspannungs  abfalles an letzteren     Kreisdrehfelder    besitzt.  



  Wie nachstehend näher gezeigt wird, verringern  sich also die Regelprobleme bei der erfindungsgemä  ssen Einrichtung durch die     vorteilhafte    Zuordnung  von Regelgrösse und     Steilgrösse    und durch die     ver-          nachlässigbaren        Regelzeitkonstanten        gegenüber    denen  bei     Leonardanlagen    wesentlich.  



  Bei einem     beispielsweisen    polumschaltbaren       Drehstrommotor    werden die den beiden Motordreh  zahlen     zugeordneten        Fahrgeschwindigkeiten    eindeu  tig durch die Polzahlen     des    Motors festgelegt. Das  gesamte Fahrdiagramm des Aufzuges ist also gewis  sermassen     zwischen    den beiden Synchrondrehzahlen  des Motors aufgehängt.

   Eine Regeleinrichtung hat so  mit bei der Kombination mit einem polumschaltbaren       Drehstrom-Aufzugsmotor    die Aufgabe, die Motor  momente während der nicht stationären Fahrvor  gänge     an    die     jeweilige        Fahrkorbbelastung    und an die  physiologischen Wünsche des     Fahrgastes    anzupassen.  



  Da     GDW   <I>= c X b</I>ist,     wird    für die Beschleuni  gungsregelung     eine        Regelstrecke    erster Ordnung       (Steilregler)    und für die     Beschleunigungsänderungs-          regelung    eine Regelstrecke zweiter     Ordnung    (Poten  tialregler) benötigt.  



  Beim     Leonardantrieb    hingegen     liegen    die Fahr  geschwindigkeiten von     vornherein    fest. Es ist viel  mehr Aufgabe der Regeleinrichtung, den Aufzug auf  der gewünschten     Fahrgeschwindigkeit    zu halten.  Hieraus folgt aber notwendig, dass bereits für die  Fahrgeschwindigkeit eine Regelstrecke erster Ord  nung erforderlich ist. Die Regelung der Beschleuni  gung bedingt damit     eine    Regelstrecke     zweiter    Ord  nung und die Regelung der Beschleunigungsänderung  eine solche     dritter    Ordnung     (Potentialintegralregler).     



  Die Regeleinrichtung für einen polumschaltbaren  Drehstrom Aufzugsmotor gemäss der     Erfindung    be-    nötigt also eine um eine     Ordnungszahl    niedrigere  Regelstrecke als eine Regeleinrichtung für einen       Leonardantrieb.    Wenn man noch die unterschied  lichen Zeitkonstanten der Regelkreise in Rechnung  stellt, so wird ohne weiteres verständlich, dass die  Regler für     Drehstrommotoren    einfacher und billiger  sein müssen als solche für     Leonardantriebe,    so dass  neben der     beträchtlichen    Kostenersparnis für die  Antriebsmotoren auch noch sichere und billigere  Regler verwendet werden können.  



  Der     erfindungsgemässe    Antrieb kann in Anlagen  Verwendung finden, wo schweranlaufende Aggregate       eingesetzt    werden, also z. B. im     Zentrifugenbau,          Pressenbau,    Kranbau,     Lüfterbau,        Kompressorenbau          usw.    Der Antrieb nach der     Erfindung    kann aber bei  spielsweise auch dort mit Erfolg eingesetzt werden,  wo, bei unterschiedlichen     Losbrechmomenten    sanfte  und     ruckfreie        Anläufe    gefordert werden.

   Das An  wendungsgebiet des erfindungsgemässen     Antriebes     ist also .praktisch     unbegrenzt.     



  Die Anwendungsmöglichkeit des Abtriebes nach  ,der     Erfindung        erstreckt    sich sowohl auf     eintourige     Motoren, bei denen nur der Hochlauf geregelt wird,  als auch auf polumschaltbare Motoren, bei denen so  wohl der Hochlauf als auch das Abbremsen geregelt  werden.  



  Es ist somit durch die Erfindung dem Bedarf  nach solchen Regelantrieben überall     dort    Rechnung  getragen, wo die     Drehmomente    von     Asynchronmoto-          ren    in Abhängigkeit von der     Hochlaufbeschleunigung     oder     Bremsverzögerung    geregelt werden sollen.  



  Die Erfindung ist in der nachstehenden Beschrei  bung anhand der Zeichnung in einer     Ausführungs-          form        beispielhaft    an einem     Aufzugsantrieb    erläutert.  Es zeigen:       Fig.    1 eine graphische Darstellung der     Dreh-          moment-Drehzahlkennlinien    eines     polumschaltbaren          Aufzugsmotors.    Auf der     Abszisse    ist     die    hochtourige  Drehzahl     n/n,AT,    auf der Ordinate das Drehmoment       MIM"    des Motors aufgetragen.

   Mit     MUa'ra    ist das  hochtourige, mit     MnzVTa    das niedertourige motorische  Moment und mit     MUNTa,    das     niedertourige        generato-          rische    Moment     des    Motors bei symmetrischer     drei-          phasiger    Speisung     bezeichnet,    während der Index b  die jeweiligen Momente bei Speisung zweier Phasen       kennzeichnet;

            Fig.    2 ein schematisches     Schaltbild    des     Aufzugs-          antriebes    und       Fig.    3 schematisch die graphische     Darstellung    des       Hochlaufvorganges    eines Aufzuges.  



  Durch die Regeleinrichtung für polumschaltbare       Drehstrom-Aufzugsmotoren    kann jedes     Drehmoment          innerhalb    der     schraffierten    Fläche der     in        Fig.    1 wie  dergegebenen Drehmoment     Drehzahlkennlinien    eines  polumschaltbaren     Drehstrom-Aufzugsmotors    reali  siert werden. Dabei ist die     Beschleunigung    selbst  Regelgrösse.  



  In     Fig.    2 sind ein Aufzugsmotor     DASM,    Lang  sam-, Schnell- und Wendeschütze der Aufzugssteue  rung mit     LS,   <I>SS, WS,</I>     Hilfskontakte    der genannten      Schütze mit     SSK    und     LSK,    ein in     Selbstsättigungs-          schaltung    geschalteter     Transduktor    mit Wechsel  stromausgang mit     Tr,    Steuerwicklungen des     Trans-          duktors    mit     Stl,        St2,        St3    und     St4,

      ein Zeitglied, z. B.       R-C-Glied,    mit<I>T,</I> ein     Tachodynamo    mit     TD,    ein  Steuerglied zur Störgrössenaufschaltung,     welches    die  Belastungsabhängigkeit der stationären Fahrgeschwin  digkeit berücksichtigt mit K und ein     Beschleuni-          gungsmessgerät,    welches eine beschleunigungspropor  tionale Spannung abgibt, mit B bezeichnet,  Steht der Aufzug, so ist der     Transduktor        Tr     durch einen Strom in der     Vorstromwicklung        Stl    ge  sperrt.

       Der    Motor     wird    deshalb beim Einschalten  des     Schützes    S über zwei Phasen     gespeist    und gibt  demgemäss kein Drehmoment ab. Im gleichen Augen  blick erhält aber das Zeitglied T über die     Hilfskon-          takte        SSK    Spannung und     steuert    den     Transduktor        Tr          über    die Steuerwicklung     St-,    entsprechend den Fahr  bedingungen langsam durch.

   Der Motor baut damit  langsam ein Drehmoment auf, und der Aufzug     wird          in    dem Augenblick, in dem das Motormoment grö  sser als das     Losbrechmoment    der Anlage ist, schwel  lend beschleunigt. In     St3    wird nun durch     die    Span  nung des     Beschleunigungsmessgerätes    eine     beschleuni-          gungsproportionale        Gegendurchflutung    erzeugt, die  der     Durchsteuerung    des     Transduktors    durch Zeit  glied<I>T</I> und Steuerwicklung     St2    entgegenwirkt.

       Ist     b =     brenn    erreicht, halten sich     öffnungsdurchflutun-          gen    in     St2    und     Gegendurchflutung    in     St3    die Waage.  Eine weitere     Durchsteuerung    des     Transduktors        Tr     wird damit unterbunden, bis das     Motormoment    ab  nimmt und die Beschleunigung zurückgeht.

   Nun     wird     die     Gegendurchflutung        in        St3    nach Massgabe der  Beschleunigungsabnahme reduziert und der     Trans-          duktor    weiter     durchgesteuert.    Ist     die        Nennfahr-          geschwindigkeit    erreicht, so ist die     Beschleunigung     und damit auch die     Gegendurchflutung    Null.

   Der       Transduktor        Tr    ist jetzt völlig ausgesteuert.     Fig.    3  zeigt schematisch den Verlauf von Motormoment M,  Gegenmoment<I>W,</I>     Beschleunigung   <I>b,</I> Steuerstrom     Ist2     und     Ist3    für einen     Hochlaufvorgang    eines Aufzuges.  



  In dem Augenblick, in dem das     Steuerkommando     zum Abbremsen des     Aufzuges        erteilt    wird, wird das  Zeitglied T augenblicklich auf Null     zurückgestellt     und der     Transduktor        Tr        gesperrt.    Bei Brems     beginn     ist somit zunächst das in     Fig.    1 durch Kurve     MGNTb     dargestellte     minimale        .generatorische    Bremsmoment  vorhanden, das einen weichen und doch sicheren       Bremsbeginn    gewährleistet.

   Gleichzeitig     mit    dem       Bremsbeginn    wird das Zeitglied T über die     Hilfskon-          takte        LSK    an Spannung gelegt, so dass der     Trans-          duktor        Tr   <I>-</I> genau wie beim Hochlauf des Auf  zuges - wieder langsam     durchgesteuert        wird,        und     zwar bis - b = -     bN,an    ist.  



  Eine weitere     Durchsteuerung    von     Transduktor          Tr    findet nicht statt, bis die Verzögerung abzuneh  men beginnt. Bei - b = 0 und     Ist3    = 0 ist     dann    der       Transduktor        Tr    wieder voll ausgesteuert.  



  Das Steuerglied K     erfasst    die     jeweilige    Belastung  durch Messung der     Geschwindigkeitsdifferenz    zwi-    sehen der     Leerfahrgeschwindigkeit    und     der    jeweils       vorhandenenGeschwindigkeifundführ        tüberd        eSteuer-          wicklung        St4    eine     Störgrössenaufschaltung        in        Abhän-          gigkeit    von der Belastung durch,

   und zwar     solange     der Kontakt     LSK    geschlossen ist,     das    heisst solange  der Bremsvorgang andauert.  



       Infolge    der     Lastabhängigkeit    der hochtourigen       Motordrehzahl        wird    der     Abbremsvorgang    in Abhän  gigkeit von der Belastung, wie bekannt ist, aus ver  schiedenen     Fahrgeschwindigkeiten        eingeleitet.    Da die       Abbremswege    aber     immer    gleich gross     sein        sollen,     müssen     demgemäss    die Verzögerungswerte in<B>Ab-</B>  hängigkeit von der Belastung verändert werden.

   Ge  mäss     Fig.    2 kann dies     wie    beschrieben     in        Abhängig-          keit    von der     jeweils    vor dem     Bremsvorgang        vorhan-          denen        Motordrehzahl    erfolgen. Natürlich kann zur  Erfahrung der     Belastung    auch     jede    andere von der       Aufzugbelastung    abhängige Grösse, so z. B. der  Motorstrom, herangezogen werden.

   Selbstverständ  lich können auch an Stelle des     Transduktors        Tr    an  dere     steuerbare        Glieder    verwendet werden. Nachdem       sämtliche    steuerbaren Glieder :

  auch     bei    voller     Aus-          steuerung    noch einen     gewissen        Restspannungsabfall     besitzen,     erhält    ein nach     Fig.2        gespeister    Motor  auch bei ausgesteuertem Regelglied     keine    vollkom  men     symmetrische        Spannung.    Da     der    Motor aber       bei    ausgesteuertem     Regelglied    ein     reines    Kreisdreh  feldbesitzen soll,

   muss     seine        Wicklung        entsprechend     dem     Restspannungsabfall        unsymmetrisch    ausgelegt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Regelbarer Antrieb mit eintourigem oder pol umschaltbarem Drehstromasynchronmotor, insbeson- dere für Aufzüge, Kräne, Pressen, Lüfter, Kompres soren oder Zentrifugen, bei welchem durch eine Regelvorrichtung zur Veränderung der motorischen und generatorischen Momente des Antriebsmotors eine Variation der Unsymmetrie der Motorspeise spannung vorgenommen wird, dadurchgekennzeich net,
    dass die Unsym-metrie der Motorspeisespannung in Abhängigkeit von der Beschleunigung bzw. Ver zögerung des Antriebes variiert wird, so dass die Beschleunigung bzw. Verzögerung von der jeweiligen Motorbelastung unabhängig ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Antrieb nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Motor mit unsymmetrischen Wicklungen iausgerüstet ist, die entsprechend dem Restspannungsabfall der ausgesteuerten Regelglieder ausgelegt sind, so dass er bei ausgesteuerten Regel gliedern ein Kreisdrehfeld aufweist.
    2. Antrieb nach Patentanspruch oder Unteran- spruch 1, für Aufziige, dadurch gekennzeichnet, dass ein Steuerglied zur Störgrössenaufschaltung vorgese hen ist,
    welches die Geschwindigkeitsdifferenz zur Leerfahrtgeschwindigkeit misst und eine dieser Diffe- renz proportionale Störgrösse währenddes Ahbrems- vorganges der Regeleinrichtung zuführt, so dass die Verzögerungswerte in Abhängigkeit von der Fahr- geschwindigkeit zu Beginn des Abbremsvorganges so verändert werden,
    dass die Bremswege bei jeder Belastung konstant sind. 3. Antrieb nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Regeleinrichtung aus einem Transduktor (Tr) besteht, der eine Vorstromwicklung (Sti), eine über ein durch Hilfskontakte (SSK bzw.
    LSK) eines Schaltschützes<I>(SS</I> bzw. LS) des Motors (DASM) einschaltbares Zeitglied. (T) gespeiste zweite Steuerwicklung (St2), eine von einer beschleunigungs- proportionalen Spannung gespeiste dritte Steuerwick lung (Sts) und eine über das Steuerglied zur Stör grössenaufschaltung (K) gespeiste und mittels eines Kontaktes (LSK) geschaltete vierte Steuerwicklung (St4) aufweist.
CH243563A 1962-02-26 1963-02-26 Regelbarer Antrieb mit eintourigem oder polumschaltbarem Drehstromasynchronmotor CH409123A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1962D0038236 DE1234366B (de) 1962-02-26 1962-02-26 Antrieb mit polumschaltbarem Drehstrom-Asynchronmotor fuer aufzuege
DE1962D0038431 DE1258965B (de) 1962-03-21 1962-03-21 Antrieb mit polumschaltbarem Drehstrom-Asynchronmotor

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH409123A true CH409123A (de) 1966-03-15

Family

ID=25971388

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH243563A CH409123A (de) 1962-02-26 1963-02-26 Regelbarer Antrieb mit eintourigem oder polumschaltbarem Drehstromasynchronmotor

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT241065B (de)
CH (1) CH409123A (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1298689B (de) * 1966-03-21 1969-07-03 Loher & Soehne Gmbh Regelbarer Antrieb fuer Aufzuege

Also Published As

Publication number Publication date
AT241065B (de) 1965-07-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2403204C3 (de) Bremskraftregler für Aufzug-Fahrkörbe
DE2102583C3 (de) Aufzug-Steuerschaltung
DE69113609T2 (de) Dynamische bremssteuerung für lokomotive.
EP0292685B1 (de) Aufzugsantrieb mit Regeleinrichtung für ruckfreies Anfahren
DE2611067C2 (de) Fahrstuhlmotorsteuerung
DE2348880B2 (de) Waschautomatenantrieb
DE4442151A1 (de) Schaltungsanordnung zum Steuern eines elektronisch kommutierten Motors
CH409123A (de) Regelbarer Antrieb mit eintourigem oder polumschaltbarem Drehstromasynchronmotor
DE4242665B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Rückschalten eines polumschaltbaren Motors
DE3720184A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur steuerung eines gleichstromstellers
DE1638097C3 (de) Schaltungsanordnung zum Regeln der Drehzahl eines Gleichstrommotors
DE3741133C1 (de) Antriebsvorrichtung
DE3032310C2 (de)
DE602004007671T2 (de) Steuerung eines aufzugs
DE2646893C3 (de) Elektrischer Regelantrieb
AT339436B (de) Drehzahlregeleinrichtung fur einen asynchronmotor eines hebezeuges, aufzuges, kranes od.dgl.
DE2917673C3 (de) Verfahren zur Steuerung der Fahrmotoren eines laufachsenlosen elektrischen Triebfahrzeugs an der Haftreibungsgrenze der Räder
DE2340930A1 (de) Elektromotor-regelanordnung
DE1298689B (de) Regelbarer Antrieb fuer Aufzuege
DE1234366B (de) Antrieb mit polumschaltbarem Drehstrom-Asynchronmotor fuer aufzuege
DE969584C (de) Elektromotorischer Antrieb mit einer mechanisch gekuppelten, als Regelorgan dienenden Bremsmaschine
DE1089139B (de) Steuerung fuer polumschaltbare Drehstrom-Aufzugmotoren
DE935743C (de) Anordnung zum Bremsen von Drehstrom-Induktionsmotoren
DE3806410A1 (de) Verfahren zur verbesserung des anfahrverhaltens einer foerderanlage
DE559264C (de) Selbsttaetige Bremseinrichtung fuer durch Lasten angetriebene Motoren zur Verhuetungunzulaessiger Drehzahlen