CH409182A - Elektrische Lichtbogen-Schweisseinrichtung - Google Patents

Elektrische Lichtbogen-Schweisseinrichtung

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CH409182A
CH409182A CH894260A CH894260A CH409182A CH 409182 A CH409182 A CH 409182A CH 894260 A CH894260 A CH 894260A CH 894260 A CH894260 A CH 894260A CH 409182 A CH409182 A CH 409182A
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CH
Switzerland
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welding
electrode holder
motor
adjusting motor
handle
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Application number
CH894260A
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English (en)
Inventor
Knill Hermo
Original Assignee
Born Werner
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/24Electric supply or control circuits therefor
    • B23K11/26Storage discharge welding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding Control (AREA)

Description


  Elektrische Lichtbogen-Schweisseinrichtung    Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich auf     eine     elektrische Lichtbogen-Schweisseinrichtung mit  mechanisch verstellbaren Regelorganen zur Einstel  lung des Schweissstromes auf einen gewünschten       Wert.     



  Das Ziel der Erfindung ist darin zu erblicken,  dem die Einrichtung benützenden Schweisser die  Möglichkeit zu verschaffen, von seinem Arbeitsplatz  aus den Schweiss-Strom nach Bedarf zu regulieren,  ohne dass er deswegen ein besonderes Fernsteuerge  rät an den Arbeitsplatz mitnehmen muss, oder die  Arbeit unterbrechen muss, um die Regulierung vor  zunehmen. Auch wenn der Schweissapparat nicht in  Reichweite aufgestellt ist, soll der Schweisser ohne  Mithilfe einer     zweiten    Person von seinem Arbeits  platz aus den Schweiss-Strom nach Bedarf auf den  benötigten Wert einstellen können.  



  Erfindungsgemäss ist vorgesehen, dass am Hand  griff des Elektrodenhalters von Hand betätigbare  Schaltorgane zur elektrischen Steuerung eines am  Schweissapparat angebauten Verstellmotors für die  Regelorgane angeordnet sind.  



  Es ist     also    vorgesehen,     dien        mechanisch    verstellba  ren Regelorgane am     Schweiss-Strom-Erzeugungsag-          gregat    statt wie bisher von Hand, durch einen fernge  steuerten Stellmotor zu betätigen, wobei die Schaltor  gane zur Steuerung des Motors, im einfachsten Fall  z. B. Ein- und Ausschaltkontakte je für die eine     oder     andere Motordrehrichtung, am Handgriff des Elek  trodenhalters angeordnet sind.  



  Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen  Schweisseinrichtung ist in der Zeichnung dargestellt.  Es zeigen:  Fig. 1 ein Schaltschema der ganzen Einrichtung,  Fig. 2 eine Ansicht des Elektrodenhalters,  Der niedergespannte Schweiss-Strom zum    Schweissen wird der im Elektrodenhalter Z einge  setzten Elektrode über die Speiseleitung A von der  Klemme A der Sekundärwicklung des.     Schweisstrans-          formators    Tr aus zugeführt, dessen Primärwicklung  an das Netz N. angeschlossen ist. Das zu  schweissende Werkstück W ist über die Leitung LB  in üblicher Weise     an:    die Klemme B der Sekundär  wicklung des Transformators Tr angeschlossen.  



  Das Schweisskabel KS enthält nun aber ausser  der Speiseleitung A zusätzlich isoliert eingebettete  Steuerleitungen 1, 2, die zu handbetätigbaren Kon  taktstellen T1, T2 am Elektrodenhalter Z geführt       sind.     



  Ein am Schweissapparat montierter Verstellmo  tor M ist über einen Riementrieb, oder ein Zahnge  triebe oder eine Leitspindel mechanisch mit einem  auch von Hand verstellbaren Regelorgan HR zur  Regulierung des Schweiss-Stromes bzw. der Span  nung an der Sekundärwicklung des     Schweisstransfor-          mators    Tr gekuppelt, wobei vorzugsweise der  Magnetflussweg des Schweisstransformators verstellt  wird.  



  Der Motor M besitzt zwei Feldwicklungen xz und  yz für Vorwärtslauf und Rückwärtslauf. Die Klemme  x der Feldwicklung xz ist über den Kontakt ES11 an  den Kontakt T1 des Elektrodenhalters Z geführt,  welcher mit der Sekundärwicklung des     Schweiss-          transformators    Tr in Verbindung steht. Die Klemme y  der Feldwicklung des     Verstellmotors    M ist über den  Kontakt ES21 an den Kontakt T2 des     Elektrodenhal-          ters    Z geführt.

   Die gemeinsame Klemme z der<B>Feld-</B>  wicklungen     xz    und     yz    ist über ein Relais AR,     einen     veränderbaren Widerstand     RW    und einen Schalter U  an das mit dem Werkstück W in Verbindung ste  hende Ende der     Sekundärwicklung    des Schweiss  transformators     Tr        geführt.    Das Relais     SR    wird     un              mittelbar    von der Sekundärspannung des     Schweiss-          transformators    gespeist.  



  Die     Wirkungsweise    der     Anordnung    ist folgende:  Wird der Kontakt T1 der Elektrodenzange Z ge  schlossen, so besteht eine Verbindung von der  Klemme A des Schweisstransformators über die  Schweiss-Stromleitung zu der Elektrodenzange, von  hier über den Kontakt T1, den Kontakt ES11, die  Feldwicklung xz des Verstellmotors M, das Relais  AR, den Widerstand R W und den Schalter U zu der  Klemme B des Schweisstransformators Tr. Bei     nicht-          fliessendem    Schweiss-Strom, d. h. im Leerlauf des       Schweisstransformators,    ist die Spannung an den       Klemmen   <I>A</I> und<I>B</I> so hoch, dass das Relais SR an  spricht und die Kontakte 03 und 04 geöffnet werden.

    Der Widerstand R W ist somit zumindest teilweise in  den Stromkreis über den Verstellmotor M einge  schaltet.  



  Durch den über die Feldwicklung xz fliessenden  Strom wird das Relais AR erregt und der Kontakt ar  geschlossen, so dass     ein    Stromkreis von der Klemme  A des Schweisstransformators Tr über den Kontakt  ar, den Läufer des Verstellmotors M, einen Teil des  Widerstandes R W und den Schalter U zu der  Klemme B hergestellt wird. Der Verstellmotor M  beginnt damit mit     einer    bestimmten Drehrichtung zu  laufen, wodurch der magnetische     Flussweg    des  Schweisstransformators Tr, beispielsweise durch  Verstellung eines magnetischen Nebenanschlusses,       geändert    wird. Durch diese Verstellung wird z. B. der  Schweissstrom verringert.  



  Soll der Schweiss-Strom erhöht werden, so wird  der Kontakt T2 an der Elektrodenzange betätigt,  wodurch     ein    Stromfluss in folgendem Kreis bewirkt  wird: Klemme<I>A,</I> Schweissleitung, Kontakt<I>T2,</I> Steu  erleitung 2, Kontakt ES21, Feldwicklung yz, Relais  AR, Widerstand RW, Schalter U Klemme B. Der  Verstellmotor M wird nach Schliessung des Kontak  tes ar in entgegengesetztem Sinne angetrieben,  wodurch der Schweisstransformator Tr in solchem  Sinne verstellt wird, dass sich der Schweiss-Strom  erhöht. Um den Verstellweg zu begrenzen, sind die  beiden Endkontakte ES11 und ES21 vorgesehen,  welche durch das den Schweiss-Strom anzeigende  Gerät betätigt werden.

   Bei     Öffnung    eines der     End-          kontakte    ES11 und<I>ES21</I>     wind    gleichzeitig einer der  Kontakte 12 und 22 betätigt, wodurch entweder die  rote Anzeigelampe SL1 oder die grüne Anzeigelampe  SL2 aufleuchtet. Weiterhin sind verstellbare Kon  takte K334 und K331 vorgesehen, durch welche die  Anzeigelampe KL zum Aufleuchten gebracht wird,  wenn das Anzeigegerät einen Schweiss-Strom anzeigt,  der sich     innerhalb    des eingestellten Bereiches befin  det.    Weiterhin. ist eine Anzeigelampe SL3 vorgesehen,  welche aufleuchtet, wenn der Kontakt ar geschlossen  ist, der Verstellmotor M also in Tätigkeit ist.  



  Wird mit der Elektrode E das Werkstück W be  rührt oder besteht ein Lichtbogen zwischen der Elek  trode E und dem Werkstück W, so sinkt die Span  nung zwischen den Klemmen.<I>A</I> und<I>B</I> des     Schweiss-          transformators    Tr so weit ab, dass die Erregung des  Relais SR nicht mehr ausreicht, um den Anker zu  halten. Der Anker fällt ab und verbindet die beiden  Kontakte 03 und 04, wodurch     ein    Teil des Wider  standes R W kurz geschlossen wird. Der Widerstand  des den Verstellmotor enthaltenden Stromkreises ist  somit verringert. Da aber die Spannung an den  Klemmen<I>A</I> und<I>B</I> bei Belastung stark absinkt,     wird     der Verstellmotor M mit einer entsprechend niedri  geren Spannung betrieben.

   Der Widerstand R W ist  als Potentiometer ausgeführt, so dass sein Wider  standswert nach Belieben     geändert    werden kann. Der  Widerstand wird vorzugsweise so eingestellt, dass  sich im Leerlauf eine erheblich grössere Verstellge  schwindigkeit ergibt als bei Belastung, also während  des Schweissens.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrische Lichtbogen-Schweisseinrichtung mit mechanisch verstellbaren Regelorganen zur Einstel lung des Schweiss-Stromes auf einen gewünschten Wert, dadurch gekennzeichnet, dass am Handgriff des Elektrodenhalters von Hand betätigbare Schalt organe zur elektrischen Steuerung eines am Schweiss- apparat angebauten Verstellmotors für die Regelor gane angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass im Leerlauf eine höhere Verstell geschwindigkeit als während des Schweissens da durch ermöglicht wird, dass der Verstellmotor an der Schweiss-Spannung liegt und ein Spannungsrelais einen im Motorstromkreis liegenden Widerstand überbrückt. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die elektrischen Steuerleitungen zwischen den am Handgriff des Elektrodenhalters angeordneten Schaltorganen und dem Verstellmotor isoliert im Schweisskabel untergebracht sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Begrenzung der Drehbewe gung des Verstellmotors bzw. der Regelorgane End- schalter vorhanden sind. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Mittel zur Anzeige der momenta nen Einstellung der Regelorgane am Handgriff des Elektrodenhalters vorhanden sind.
CH894260A 1960-08-06 1960-08-06 Elektrische Lichtbogen-Schweisseinrichtung CH409182A (de)

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