CH409284A - Küchenmöbel - Google Patents

Küchenmöbel

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CH409284A
CH409284A CH1197163A CH1197163A CH409284A CH 409284 A CH409284 A CH 409284A CH 1197163 A CH1197163 A CH 1197163A CH 1197163 A CH1197163 A CH 1197163A CH 409284 A CH409284 A CH 409284A
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CH
Switzerland
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wall
kitchen
furniture
joint strip
slot
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Application number
CH1197163A
Other languages
English (en)
Inventor
Forster Aktiengesellsc Hermann
Original Assignee
Forster Ag Hermann
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B77/00Kitchen cabinets
    • A47B77/02General layout, e.g. relative arrangement of compartments, working surface or surfaces, supports for apparatus

Landscapes

  • Combinations Of Kitchen Furniture (AREA)

Description


  Küchenmöbel    Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein  Küchenmöbel. Es ist üblich, insbesondere bei soge  nannten Küchenkombinationen die einzelnen Wände  des Möbels auf einem Fussrahmen abzustützen und zu  einem kastenförmigen Gebilde fest miteinander zu  verbinden. Die Mass- und Richtungsgenauigkeit der  Möbelwände ist dabei aus verständlichen Gründen stets  besser als jene der Küchenwand, gegen welche das  Möbel zu stehen kommt, da es praktisch keine absolut  vertikal und völlig eben gemauerte Küchenwände gibt.  Zwischen den gegen die Wand stossenden Seiten der  vorgefertigten Möbelwände und der Küchenwand ist  somit stets ein über Höhe und Breite der anstossenden       Möbelwandfläche    variierender Spalt vorhanden.

   Dies  ist nicht nur aus ästhetischen Gründen unbefriedigend  sondern erschwert in den meisten Fällen auch das  Befestigen der betreffenden Möbelwand an der Kü  chenwand. Dieser Nachteil kann durch die vorliegende  Erfindung vermieden werden. Zu diesem Zweck ist  das     erfindungsgemässe    Küchenmöbel dadurch gekenn  zeichnet, dass die gegen eine Küchenwand stossende       Möbelwandfläche    einen senkrecht zu dieser Wandflä  che verlaufenden Vertikalschlitz aufweist, in welchen  eine zum Anliegen gegen die Küchenwand bestimmte  Fugenleiste eingreift.

   Kommt eine Seitenwand des  Möbels parallel zu einer Küchenwand zu stehen, so  ist der Vertikalschlitz zweckmässig im Bereich der  einen, vorderen Sichtkante der Möbelwand angeordnet;  stösst dagegen die Möbelwand mit einer Stirnfläche  senkrecht gegen eine Küchenwand, so kann der Schlitz  in der Mitte der Stossfläche angeordnet sein. In jedem  Fall braucht die sichtbare, der Küchenwand zugekehrte       Möbelwandkante    nicht mehr exakt gegen die Küchen  wand anzuliegen, da die Fugenleiste eine auch ästhe  tisch ansprechende Schattenfuge schafft; das Küchen  möbel kann absolut vertikal gestellt werden, auch wenn  die Küchenwand nicht genau vertikal     bezw.    eben ist,    da die Fugenleiste den variierenden Spalt überbrückt.

         In    der beiliegenden Zeichnung sind Ausführungs  beispiele des     erfindungsgemässen    Möbels mit     Wand-          anschluss    dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 im Horizontalschnitt schematisch eine Mö  belwand, die sowohl mit einer Flachseite als auch stirn  seitig gegen je eine Küchenwand stösst,       Fig.    2 im Horizontalschnitt eine stirnseitig gegen  eine Küchenwand stossende Möbelwand,       Fig.    3 im Horizontalschnitt eine flachseitig gegen  eine Küchenwand stossende Möbelwand,       Fig.    4 im Horizontalschnitt eine stirnseitig gegen  eine Küchenwand stossende Seitenwand und eine Mit  telwand eines Küchenmöbels,

         Fig.    5 einen Vertikalschnitt durch die Seitenwand  nach der Linie     V-V    in     Fig.    4, und       Fig.    6 im Horizontalschnitt ein weiteres Beispiel  der stirnseitig gegen eine Küchenwand stossenden Sei  ten-     bezw.    Mittelwand eines Küchenmöbels.    In der schematisch gehaltenen     Fig.    1 ist 1 eine  Seitenwand eines Küchenmöbels, die sowohl mit der  einen Flachseite 2 als auch mit der einen Stirnseite 3  je gegen eine Küchenwand 4     bezw.    5 stösst. In der  Nähe der frontseitigen Stirnfläche der Wand 1 ist in  der der Küchenwand 4 zugekehrten Flachseite 2 der  Wand 1 ein vertikal durchgehender Schlitz 6 vorge  sehen.

   In diesen Schlitz 6 greift eine Fugenleiste 7 ein,  die gegen die Küchenwand 4 anliegt und dabei den  zwischen Möbelwand 1 und Küchenwand 4 vorhan  denen Spalt nach vorn abschliesst. Dadurch ist zwi  schen Küchenwand und Möbelwand eine ästhetisch an  sprechende Schattenfuge geschaffen, die einen saube  ren Wandanschluss des Möbels ergibt und die es ge  stattet, die meist genau masshaltige Möbelwand exakt  vertikal zu montieren, auch wenn die Küchenwand  weder genau eben noch genau vertikal verläuft. Un-           gleichheiten    der Spaltbreite machen sich bei dieser  Anschlussart praktisch nicht mehr bemerkbar.  



  Analoges gilt für den stirnseitigen Anschluss der  Möbelwand 1 an die Küchenwand 5. Auch hier ist in  der Stosswand 3 ein vertikal durchgehender Schlitz 6  vorgesehen, in welchen eine gegen die Küchenwand 5  stossende Fugenleiste 7 eingreift. Auch hier ist durch  die Fugenleiste 7 eine den eventuell ungleichen Verlauf  von Möbelwand und Küchenwand ausgleichende  Schattenfuge geschaffen.  



  In der Praxis ist es möglich, die Fugenleiste gleich  zeitig zur Befestigung der betreffenden Möbelwand  und somit des ganzen Möbels an der Küchenwand zu  verwenden. Ein solches Beispiel ist teilweise schema  tisch in     Fig.    2 dargestellt. Die im Horizontalschnitt  gezeigte Möbelwand 1, die mit ihrer einen Stirnfläche  3 gegen die Küchenwand 5 gerichtet ist, besitzt einen  vertikal durchgehenden Schlitz 6. In diesen     Schtlitz    6  greift ein als Fugenleiste wirkender nach vorn abge  winkelter Flansch 8 eines an der Küchenwand 5 be  festigten Bleches 9. Die Tiefe des Schlitzes 6 ist minde  stens gleich der horizontalen Breite des     Flanches    B.  Der Flansch 8 ist durch nicht gezeichnete Mittel, z. B.

    durch von der Möbelinnenseite her quer durch die  Möbelwand 1 geführte Schrauben fest mit der Möbel  wand 1 verbunden. Demzufolge ist die Möbelwand 1  durch das abgewinkelte Blech 8, 9 an der Küchenwand  5 befestigt. Das Blech 9 kann gleichzeitig als Rück  wand des Möbels dienen. Auch hier ist durch den  Flansch 8 eine den Spalt zwischen Möbelwand und  Küchenwand überbrückende Leiste vorgesehen, welche  eine nach aussen einwandfrei abgeschlossene, ästhetisch  ansprechende Schattenfuge schafft.  



  Bei der in     Fig.    3 gezeigten Ausführungsform besitzt  das Küchenmöbel aus parallelen Blechen gebildete,  kastenförmige Wände 10; bei 11 ist die an der Front  seite des Möbels vorgesehene Türe angedeutet. Das  innere Wandblech 10a ist unter Bildung der vorderen  Stirnseite der Wand zweimal je um 90  nach aussen  abgewinkelt, wobei der der Küchenwand 4 zugekehrte  Randteil dieses Bleches in geringem Abstand von der  vorderen Stirnseite noch einmal um 90  also parallel  zur genannten Stirnseite abgewinkelt ist.

   Das äussere,  der Küchenwand 4 zugekehrte Wandblech 10b ist  zweimal nach innen um 90  so abgewinkelt, dass  zwischen den zueinander parallelen aus der Wandaus  senfläche nach innen abgewinkelten Blechteilen     lla     und 11b der beiden Wandbleche 10a     bezw.    10b ein  vertikal durchgehender, gegen die Küchenwand 4 hin  offener Schlitz 12 gebildet ist. In diesen Schlitz 12  greift ein als Fugenleiste wirkender, gegen die Möbel  wand hin abgewinkelter Flansch 13 eines an der Kü  chenwand 4 befestigten Bleches 14. Dieser Flansch 13  der den zwischen Möbelwand 10 und Küchenwand 4  belassenen Spalt überbrückt, schafft so eine abgeschlos  sene, von der Frontseite des Möbels her auch ästhe  tisch ansprechende Schattenfuge, wo die Seitenwand  10 des Möbels z.

   B. festigkeitsmässig oder aus anderen  Gründen auf das Aussenblech 10b verzichten kann,  kann dieses weggelassen sein.    Beim Beispiel nach     Fig.    4 sind links eine Aussen  wand 15 und rechts eine Mittelwand 16 eines Küchen  möbels gezeigt. Die ein Möbelabteil seitlich begrenzen  den Wände 15 und 16 sind mit ihrer hinteren Stirnseite  gegen die Küchenwand 5 gerichtet. Die beiden     kasten-          förmigen    Möbelwände 15 und 16 sind je aus zwei  zueinander parallelen Blechen 15a, 15b bzw. 16a, 16b  gebildet, die durch im Querschnitt U-förmige Steg  bleche 17     bezw.    18 miteinander verbunden sind.

   Unter  Bildung der der Küchenwand 5 zugekehrten Stirnflä  che der Möbelwand 15     bezw.    16 sind die beiden Ble  che 15a, 15b     bezw.    16a, 16b je zweimal um 90  ein  wärts gewinkelt, wobei die zu den Wandseiten paral  lelen Randteile der Bleche einen vertikal durchlaufen  den Schlitz 19 begrenzen. In diesen Schlitz 19 greift ein  nach vorn abgewinkelter Flansch 20 eines an der Kü  chenwand 5 befestigten Bleches 21, das gleichzeitig die  Rückwand des zwischen den benachbarten Wänden  15, 16 liegenden Möbelabteils bildet. Wie rechts in       Fig.    4 ersichtlich, greift in den Schlitz 19 der Zwi  schenwand 16 ein weiterer Flansch 20 eines Bleches  21, das die Rückwand des anschliessenden Möbelab  teils bildet.

   Die Wände 15, 16 sind an den Flanschen  20 der Bleche 21 und somit an der Küchenwand befe  stigt. Zu diesem Zweck sind auf die     Stegbleche    17, 18  je ein oder mehrere Blechführungen 22 aufgesetzt. Jede  Blechführung 22 besitzt einen im Querschnitt     U-för-          migen    Halter 23, der mittels seitlicher Lappen 24 am       Stegblech    17     bezw.    18 befestigt ist. Die beiden Schen  kel des Halters 23 besitzen je einen mit dem Schlitz 19  der Wand 15     bezw.    16 in Flucht befindlichen Schlitz  25. Durch diese Schlitze 25 ragt der zugeordnete  Flansch 20.

   Eine durch eine     öffnung    im Innenblech  15a     bezw.    16b zugängliche Stellschraube 26 (nicht voll  angezogen gezeichnet) ist in eine Gewindeöffnung des       Haltersteges    eingeschraubt und klemmt im angezoge  nen Zustand den     bezw.    die in die Schlitze 25 hineinra  genden Flanschen 20 am Halter 25 und somit an der  Wand 15     bezw.    16 fest. Auch hier gilt wie leicht er  sichtlich, dass der Flansch 20 den je nach der     Mass-          genauigkeit    der Küchenwand 5 variierenden Spalt  zwischen Möbelwand und Küchenwand überbrückt  und schafft dabei eine saubere Schattenfuge.  



  Eine dem Beispiel nach     Fig.    4 analoge Ausfüh  rungsform ist in     Fig.    6 dargestellt. Hier sind die beiden  die Möbelwand 15     bezw.    16 bildenden Bleche 15a, 15b       bezw.    16a, 16b an der der Küchenwand 5 zugekehrten  Stirnseite um 180  nach innen gebogen, sodass an  dieser Stirnseite ein gegen die Küchenwand offener  Schlitz 27 gebildet ist, dessen Breite der Innenbreite der  kastenförmigen Wand entspricht. In diesen Schlitz 27  ragen die Flanschen 20 der an der Küchenwand 5  befestigten Bleche 21 und zwar liegt dieser Flansch  20 jeweils an der Innenseite des Innenbleches 15a       bezw.    16b der beiden, das Möbelabteil begrenzenden  Wände an.

   Ausserdem sind diese Flanschen an den  betreffenden Wandblechen befestigt (z. B. verschraubt,  vernietet oder verschweisst).  



  Aus dem Vorangehenden ist ersichtlich, dass in  allen beschriebenen Fällen ein sauberer Wandanschluss      des Möbels unter Bildung einer Schattenfuge gewähr  leistet ist; das Möbel kann unabhängig von der     Mass-          haltigkeit    der Küchenwand genau vertikal montiert  werden. Damit sich die Fugenleiste auch bei stellen  weise extrem engem Spalt zwischen Möbelwand und  Küchenwand ohne Nachbearbeitung anordnen lässt,  muss die Tiefe des Schlitzes in der gegen die Küchen  wand stossenden Möbelwand mindestens gleich der  Breite der von der Küchenwand wegragenden Fugen  leiste sein.  



  Im Vorangehenden sind Fugenleisten beschrieben,  die aus Metallblech bestehen. Es ist aber auch möglich,  Fugenleisten aus Kunststoff vorzusehen. Ebenso ist  es möglich, die Fugenleisten nicht wie beschrieben an  der Küchenwand zu befestigen sondern zur Möbelbe  festigung an der Küchenwand separate Elemente zu  verwenden. So ist es z. B. auch möglich, Fugenleisten  aus gummielastischem Material zu verwenden, die fest  in den     Möbelwandschlitz    eingesetzt sind und mit ihrem  aus diesem Schlitz vorstehenden Teil unter     überbrük-          kung    des Spaltes zwischen Möbelwand und Küchen  wand in Anpassung an die Unebenheiten der letzteren  gegen die Küchenwand drücken. Auch in diesem Fall  ist zwischen Küchenwand und Möbel eine saubere  Schattenfuge geschaffen.

   Es versteht sich, dass eine  solche Fugenleiste beliebiges Profil aufweisen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Küchenmöbel mit Wandanschluss, dadurch gekennr zeichnet, dass die gegen eine Küchenwand stossende Möbelwandfläche einen senkrecht zu dieser Wandflä che verlaufenden Vertikalschlitz aufweist, in welchen eine zum Anliegen gegen die Küchenwand bestimmte Fugenleiste eingreift. UNTERANSPRÜCHE 1. Küchenmöbel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Tiefe des Möbelwandschlitzes wenigstens annähernd gleich der Breite der Fugenlei ste ist. 2. Küchenmöbel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Fugenleiste einen an der Kü chenwand befestigbaren Teil aufweist. 3.
    Küchenmöbel nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fugenleiste ein rechtwinklig von einem an der Küchenwand zu befestigenden Blech wegragender Flansch ist. 4. Küchenmöbel nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem als Fugenleiste dienenden Flansch versehene Blech die Rückwand des Möbels bildet. 5. Küchenmöbel nach Patentanspruch mit aus Me tallblechen gebildeten, kastenförmigen Wänden, da durch gekennzeichnet, dass der Möbelwandschlitz durch einwärts gewinkelte Randteile der Wandbleche begrenzt ist. 6. Küchenmöbel nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Fugenleiste aus Metallblech besteht und im Möbelwandschlitz an der Möbelwand befestigt ist. 7.
    Küchenmöbel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Fugenleiste aus Blech, Kunst stoff oder gummielastischem Material besteht.
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