Papierhandtuch-Spender Die Erfindung bezieht sich auf einen Papierhand tuch-Spender mit Mitteln zur Aufnahme eines band förmigen Papiervorrates und mit einem Messer zum Abtrennen vorbestimmter Längen von dem Papier band, welcher Papierhandtuch-Spender gekennzeichnet ist durch eine Antriebswalze für das Papierband, Mit tel zum Betätigen des Messers durch die Antriebswalze jeweils nachdem dieselbe einen vorbestimmten Win kel durchlaufen hat und eine Zeitstopregeleinrichtung zum Sperren der Antriebswalze jeweils nach durch laufen eines ganzzahligen Vielfachen des genannten Winkels.
Vorzugsweise sind die genannten Mittel dazu ein gerichtet, das Messer jeweils nach einer Umdrehung der Antriebswalze zu betätigen, und die Zeitstopre- geleinrichtung ist vorzugsweise dazu eingerichtet, die Antriebswalze jeweils nach zwei Umdrehungen zu sperren, und zwar kurz nach der zweiten Betätigung des Messers. Durch eine solche Ausbildung kann er reicht werden, dass jeweils kurz hintereinander zwei Papierhandtücher entnommen werden können. Dies ist sehr vorteilhaft, denn es zeigt sich, dass das erste Papierhandtuch beim Trocknen der Hände rasch feucht wird und die Hände nicht ganz fertig trocknen kann, und zwar gilt dies auch dann, wenn das Handtuch re lativ gross gewählt wird.
Nach der Entnahme des zweiten Handtuches kann dann die Antriebswalze durch die Zeitstopregeleinrichtung gesperrt und erst nach Ablauf einer vorbestimmten Zeitspanne wieder freigegeben werden, so dass nicht missbräuchlich be liebig viele Handtücher nacheinander entnommen wer den können.
Weiter sind vorzugsweise Mittel vorgesehen, um das Messer sofort nach seiner Betätigung vom Papier band wieder zurückzuziehen, um so das Papier freizu geben.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Papierhandtuch-Spenders gemäss der Erfindung sche matisch dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 einen Vertikalschnitt nach der Linie A-A in Fig. 2, Fig. 2 eine Ansicht von vorn, d. h. in Richtung des Pfeiles P in Fig. 1, und Fig. 3 eine Ansicht von rechts in Fig. 2.
In den drei Figuren sind nur die wesentlichen Teile des inneren Mechanismus des Papierhandtuch-Spen- ders dargestellt; das Gehäuse und andere, unwichtige Teile sind weggelassen.
Der dargestellte Papierhandtuch-Spender weist zur Aufnahme einer Papierrolle 1 eine Welle 2 mit Halte scheiben 3 auf. Von der Rolle 1 wird ein Papierband 4 zwischen einer Antriebswalze 5 und Andrückrollen 6, die von nicht dargestellten Federn gegen die An triebswalze 5 gedrückt werden, zu einem Entnahme schlitz im nicht dargestellten Gehäuse geführt. Die Antriebswalze 5 ist auf einer Welle 7 befestigt.
Zum Abschneiden einzelner Handtücher vom Pa pierband 4 ist ein Messer 8 vergesehen, das an seinen Enden von zwei Hebeln 9 gehalten ist, die um eine Welle 10 schwenkbar sind. Das Messer 8 arbeitet mit einem Schlitz 11 in einem Führungsblech 12 zusam men, über welches das Papierband 4 läuft. Die Mes- sertraghebel 9 weisen je einen Arm 13 auf, der eine Rolle 14 trägt, welche jeweils mit einer von zwei glei chen Kurvenscheiben 15 zusammenarbeitet, die an den Enden der Antriebswalze 5 angebracht sind.
Die Mes- sertraghebel 9 sind durch zwei an den Armen 13 an greifende Zugfedern 17 im Uhrzeigersinn (Fig. 1) belastet. Ferner sind Druckfedern 16 vorgesehen, wel che ebenfalls auf die Arme 13 wirken und zusammen mit den Zugfedern 17 die Messertraghebel 9 normaler weise in der in Fig. 1 ausgezogen dargestellten Ruhe lage halten. In Fig. 2 sind die Federn 16 und 17 der Übersichtlichkeit halber weggelassen.
Auf einem Ende der Welle 7 der Antriebswalze 5 ist ein Zahnrad 20 befestigt, das mit einem Zahnrad 21 auf einer Welle 22 in Eingriff steht. Die Welle 22 arbeitet mit einer nicht dargestellten, einen Saugnapf aufweisenden Zeitstopregeleinrichtung zusammen, wel che diese Welle in bekannter Weise nach jeder Umdre hung während einer vorbestimmten Zeitspanne festhält. Da das Übersetzungsverhältnis zwischen den Zahnrä- dern 20 und 21 1 : 2 beträgt, wird die Antriebswalzen welle 7 jeweils nach zwei Umdrehungen durch die genannte Zeitstopregeleinrichtung gesperrt.
Auf dem anderen Ende der Antriebswalzenwelle 7 ist eine Scheibe 23 befestigt, welche einen exzentrischen Nocken 24 trägt. Am Nocken 24 greift eine Zugfeder 25 an.
Die Wirkungsweise des dargestellten Papierhand tuch-Spenders ist die folgende: Zur Entnahme eines Papierhandtuches wird an dem aus dem Gehäuse herausragenden Ende des Pa pierbandes 4 von Hand gezogen. Dadurch wird die Antriebswalze 5, ausgehend von der ausgezogen dar gestellten Ruhelage, im Gegenuhrzeigersinn (Fig. 1) gedreht. Dabei werden durch die Kurvenscheiben 15 über die Rollen 14 die Hebeiarme 13 gehoben und dadurch die Zugfedern 17 gespannt. Die Hebelarme 13 und die Messertraghebel 9 erreichen schliesslich, nach etwas mehr als einer halben Umdrehung der Welle 7, die in Fig. 1 strichpunktiert eingezeichnete Lage.
Kurz danach laufen die Rollen 14 über die Kanten 15a der Kurvenscheiben 15, worauf die Hebelarme 13 durch die Zugfedern 17 rasch nach unten bewegt wer den. Infolge der kinetischen Energie dieser Bewegung laufen die Hebelarme 13 und die Messertraghebel 9 über die ausgezogen dargestellte Ruhelage hinaus in die punktiert eingezeichnete Lage, wobei das Messer 8 in den Schlitz 11 eintritt und das Papierband 4 durch schneidet. Die Teile 8, 9 und 13 werden darauf sofort durch die Druckfedern 16 in die ausgezogen gezeich nete Gleichgewichtslage zurückgeführt, so dass das Messer 8 vom Papierband 4 etwas zurückgezogen wird und das abgeschnittene Papierhandtuch freigibt.
Der Nocken 24 auf der Scheibe 23 hat nun die in Fig. 3 strichpunktiert eingezeichnete Lage erreicht. Es ist klar, dass die Zugfeder 25 die Scheibe 23 und damit die Antriebswalzenwelle 7 weiterdrehen wird, bis wieder die ausgezogen dargestellte Ruhelage er reicht ist. Durch diese Weiterdrehung wird das Papier band 4 um eine solche Strecke weitergefördert, dass sein Ende wieder aus dem Gehäuse austritt und er griffen werden kann.
Nachdem der Benützer das erste Handtuch ver wendet hat, wird er im allgemeinen noch feuchte Hän de haben. Er wird daher noch ein zweites Handtuch entnehmen, was in genau derselben Weise geschieht wie beim ersten Handtuch.
Nach der Entnahme des zweiten Handtuches hat die Welle 22 des Zahnrades 21 eine ganze Umdrehung vollendet, so dass die mit dieser Welle zusammenwir kende Zeitstopregeleinrichtung die Antriebswalzen welle 7 sperrt und erst nach einer vorbestimmten Zeit spanne wieder freigibt. Man wird natürlich darauf achten, dass die Zahn räder 20 und 21 so eingestellt sind, dass die Antriebs walzenwelle 7 durch die Zeitstopregeleinrichtung je weils etwa in oder kurz nach der Stellung gesperrt wird, bei welcher der Nocken 24 die in Fig. 3 strich punktiert gezeichnete Lage hat.
Nach der Entnahme des zweiten Handtuches wird daher das Ende des Pa pierbandes nicht sofort aus dem Gehäuse austreten, sondern erst dann, wenn die Zeitstopregeleinrichtung die Antriebswalzenwelle 7 wieder freigibt.
Es ist klar, dass das Übersetzungsverhältnis der Zahnräder 20 und 21 auch ein anderer einfacher Bruch sein, z. B. 1 : 3 betragen könnte, so dass jeweils 3 Handtücher hintereinander entnommen werden könn ten.
Paper towel dispenser The invention relates to a paper towel dispenser with means for receiving a band-shaped paper supply and with a knife for severing predetermined lengths of the paper band, which paper towel dispenser is characterized by a drive roller for the paper band, with tel for Actuation of the knife by the drive roller after the same has passed through a predetermined angle and a time-stop control device for locking the drive roller after each run through an integral multiple of said angle.
Said means are preferably set up to actuate the knife after each revolution of the drive roller, and the timer control device is preferably set up to lock the drive roller after two revolutions, shortly after the second actuation of the knife. With such a design, it can be sufficient that two paper towels can be removed in quick succession. This is very advantageous because it turns out that the first paper towel quickly becomes damp when the hands are dried and the hands cannot dry completely, and this also applies if the towel is chosen to be relatively large.
After the removal of the second towel, the drive roller can then be blocked by the time-stop control device and only released again after a predetermined period of time has elapsed, so that any number of towels cannot be removed one after the other.
Means are also preferably provided to pull the knife back immediately after its actuation from the paper band again so as to give the paper free.
In the drawing, an embodiment of the paper towel dispenser according to the invention is shown schematically, namely show: Fig. 1 is a vertical section along the line A-A in Fig. 2, Fig. 2 is a view from the front, d. H. in the direction of arrow P in FIG. 1, and FIG. 3 shows a view from the right in FIG. 2.
In the three figures only the essential parts of the inner mechanism of the paper towel dispenser are shown; the case and other unimportant parts are omitted.
The paper towel dispenser shown has a shaft 2 with holding discs 3 for receiving a paper roll 1. From the roll 1, a paper tape 4 is between a drive roller 5 and pressure rollers 6, which are pressed by springs, not shown, against the drive roller 5 to a removal slot in the housing, not shown. The drive roller 5 is fastened on a shaft 7.
A knife 8 is provided for cutting individual towels from the paper tape 4, which is held at its ends by two levers 9 which are pivotable about a shaft 10. The knife 8 works together with a slot 11 in a guide plate 12 over which the paper tape 4 runs. The knife support levers 9 each have an arm 13 which carries a roller 14 which each cooperates with one of two identical cam disks 15 which are attached to the ends of the drive roller 5.
The knife carrier levers 9 are loaded in a clockwise direction (FIG. 1) by two tension springs 17 engaging on the arms 13. Furthermore, compression springs 16 are provided, which also act on the arms 13 and together with the tension springs 17 hold the knife support lever 9 normally in the rest position shown in solid lines in FIG. In Fig. 2, the springs 16 and 17 are omitted for the sake of clarity.
A gear 20 is attached to one end of the shaft 7 of the drive roller 5 and meshes with a gear 21 on a shaft 22. The shaft 22 cooperates with a time stop control device, not shown, which has a suction cup and which holds this shaft in a known manner after each rotation for a predetermined period of time. Since the transmission ratio between the gears 20 and 21 is 1: 2, the drive roller shaft 7 is blocked by the aforementioned time-stop control device after every two revolutions.
On the other end of the drive roller shaft 7, a disk 23 is attached, which carries an eccentric cam 24. A tension spring 25 acts on the cam 24.
The operation of the illustrated paper towel dispenser is as follows: To remove a paper towel, the end of the paper tape protruding from the housing 4 is pulled by hand. As a result, the drive roller 5 is rotated counterclockwise (FIG. 1), starting from the rest position which is drawn out. The lifting arms 13 are lifted by the cam disks 15 over the rollers 14, thereby tensioning the tension springs 17. The lever arms 13 and the knife support lever 9 finally reach, after a little more than half a rotation of the shaft 7, the position shown in phantom in FIG. 1.
Shortly thereafter, the rollers 14 run over the edges 15 a of the cams 15, whereupon the lever arms 13 quickly moved by the tension springs 17 down who the. As a result of the kinetic energy of this movement, the lever arms 13 and the knife support levers 9 run beyond the rest position shown in solid lines into the position shown in dotted lines, the knife 8 entering the slot 11 and cutting the paper tape 4 through. The parts 8, 9 and 13 are then immediately returned by the compression springs 16 in the drawn drawn equilibrium position, so that the knife 8 is slightly withdrawn from the paper tape 4 and releases the cut paper towel.
The cam 24 on the disk 23 has now reached the position shown in phantom in FIG. 3. It is clear that the tension spring 25 will continue to rotate the disk 23 and thus the drive roller shaft 7 until the rest position shown in solid lines is sufficient again. As a result of this further rotation, the paper band 4 is further conveyed by such a distance that its end emerges from the housing again and it can be gripped.
After the user has used the first towel, he will generally still have damp hands. He will therefore remove a second towel, which is done in exactly the same way as with the first towel.
After removing the second towel, the shaft 22 of the gear 21 has completed a full turn, so that the time stop control device cooperating with this shaft locks the drive roller shaft 7 and only releases it again after a predetermined period of time. One will of course make sure that the gears 20 and 21 are set so that the drive roller shaft 7 is blocked by the time-stop control device each Weil approximately in or shortly after the position in which the cam 24 is the dashed-dotted line in Fig. 3 Location has.
After removing the second towel, the end of the paper tape will therefore not immediately emerge from the housing, but only when the time-stop control device releases the drive roller shaft 7 again.
It is clear that the gear ratio of the gears 20 and 21 could also be another simple fraction, e.g. B. could be 1: 3, so that 3 towels can be removed in a row.