CH409530A - Blindnietverfahren und Blindniete zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents

Blindnietverfahren und Blindniete zur Durchführung dieses Verfahrens

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CH409530A
CH409530A CH89960A CH89960A CH409530A CH 409530 A CH409530 A CH 409530A CH 89960 A CH89960 A CH 89960A CH 89960 A CH89960 A CH 89960A CH 409530 A CH409530 A CH 409530A
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CH
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rivet
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hollow
shaft
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CH89960A
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Howard Gapp Roland
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Townsend Company
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B19/00Bolts without screw-thread; Pins, including deformable elements; Rivets
    • F16B19/04Rivets; Spigots or the like fastened by riveting
    • F16B19/08Hollow rivets; Multi-part rivets
    • F16B19/10Hollow rivets; Multi-part rivets fastened by expanding mechanically
    • F16B19/1027Multi-part rivets
    • F16B19/1036Blind rivets
    • F16B19/1045Blind rivets fastened by a pull - mandrel or the like
    • F16B19/1054Blind rivets fastened by a pull - mandrel or the like the pull-mandrel or the like being frangible
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/02Riveting procedures
    • B21J15/04Riveting hollow rivets mechanically
    • B21J15/043Riveting hollow rivets mechanically by pulling a mandrel
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Description


      Blindnietverfahren    und     Blindniete    zur     Durchführung        dieses        Verfahrens       Gegenstand- vorliegender     Erfindung    sind ein       Blindnietverfahren    und ein     Blindniet    zur Durchfüh  rung dieses Verfahrens. Zum Blindnieten wird ein  Hohlniet, bestehend aus einem     hohlzylindrischen     Schaft und einem Kopf verwendet.

   Dieser     Hohlniet     ist oder wird mit seinem Schliessende voraus auf  einen Ziehdorn aufgeschoben, derart, dass sein  Schliessende an einem     Konusübergang    des     Schliess-          dornschaftes    zu einem etwa um die     Nietschaft-Wand-          stärke    verdickten Dornende ansteht.

   Dieses verdickte  Dornende wird nun von der Arbeitsseite her durch  sich deckende Nietlöcher der miteinander zu verbin  denden Werkstücke gesteckt und es wird     anschlies-          send    auf der Arbeitsseite der Ziehdorn unter gleich  zeitigem Anpressen des Nietkopfes an die Werk  stücke einer Zugkraft ausgesetzt, unter deren Wir  kung der auf der andern Seite vorstehende Konus  übergang des Nietdornes das daran anstehende  Schliessende des Nietschaftes zur Bildung     eines     Schliesskopfes     aufweitet.     



  Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist eine Ver  besserung dieses bekannten     Blindnietverfahrens    bzw.  der dabei zu verwendenden Blindniete im Hinblick  auf eine Vermeidung des Aufreissens oder     Aufsplit-          terns    des     Rohrnietschaftes    beim     Bilden    des     Schliess-          kopfes,

      und ein besseres Anpressen des Rohrniet  schaftes an die Innenwandung der     Werkstücklöcher     unter dichter     Aneinanderpressung    der Werkstücke  sowie ein sattes Ausfüllen des     Rohrnietschaftes    durch  den Schliessdorn im Sinne einer Verhinderung des  späteren Lockerwerdens der     Blindnietverbindung.     Ausserdem wird angestrebt, dass mit ein und demsel  ben Typ von Blindnieten Nietverbindungen in Werk  stücken hergestellt werden     können,    die sich bezüglich  der totalen Dicke in weiten Grenzen unterscheiden.  



  Das erfindungsgemässe     Blindnietverfahren    ist    dadurch gekennzeichnet, dass ein     Blindniet    verwen  det wird, bei dem die     Konuswinkel    des     Übergangs          zum    verdickten     Zieh-Dornende    und der     Dornende-          Durchmesser    sowie die     Duktibilität    dieser Dornteile  derart gewählt sind, dass beim Einziehen des     Dornes     nicht nur der     Schliesskopf    am     Nietschaftende    gebil  det wird,

   sondern der Übergangskonus des     Schliess-          dornes    und     anschliessende    Teile des verdickten Dorn  endes unter Durchmesserverengung in den hohlzy  lindrischen     Nietschaft    bzw.     in    den Bereich der Werk       stücklöcher    eindringen und dabei den hohlen Niet  schaft ausweiten und dadurch satt an die Innenwan  dung der     Werkstücklöcher    anpressen und dass ferner  der Ziehdorn so weit durchgezogen wird, bis Teile des  früheren Übergangskonus mindestens     in    den Niet  kopf     eintreten.     



  Mit Vorteil wird vorgesehen, dass beim Austreten  der aus der Verengung des Übergangskonus zum       Ziehdornende    erzeugten Verdickung am Ziehdorn  schaft aus dem Nietkopf von dieser Verdickung  Späne     abgeschert    und in den     Ringspalt    zwischen dem       Ziehdornschaft    und der Innenwandung der Dornaus  trittsöffnung im Nietkopf hineingedrängt werden, um  ein vollständiges     Verschliessen    dieses     Ringspaltes     bzw. eine gegenseitige Verriegelung des Nietkopfes  und des Ziehdornes zu bewirken.

   Das     kann    beispiels  weise dadurch erreicht werden, dass eine Ziehvor  richtung verwendet wird, deren sich am Nietkopf ab  stützender Teil einen knapp bemessenen Führungs  durchgang für den     Ziehdornschaft    enthält, wobei die  ser Führungsdurchgang auf der     Nietkopfseite    scharf       begrenzt    ist.  



  Die angestrebte Ausfüllung des Ringspaltes     im     Nietkopf um den     Ziehdornschaft        kann    auch dadurch  erreicht werden, dass der Ziehdorn vor dem über  gangskonus zum verdickten Dornende eine als Ver-           riegelungsnut    dienende Umfangsnut aufweist und auf  den     Ziehdornsehaft    vor dem Nietkopf ein loser     Ver-          riegelungsring    aufgeschoben ist, der nach erfolgtem  Vortreten der genannten     Verriegelungsnut    über den  Nietkopf in den dadurch gebildeten weiteren Ring  spalt hineingetrieben wird.  



  Ein Blindniet zur Durchführung des     erfindungs-          gemässen        Blindnietverfahrens    ist erfindungsgemäss  dadurch gekennzeichnet, dass ein Hohlniet mit Kopf  und     hohlzylindrischem    geraden Schaft, mit dessen  den Schliesskopf zu bilden     bestimmten    freiem Ende  voraus auf den zylindrischen Schaft eines Ziehdornes  bis zum Anliegen dieses Schliesskopfendes an     einem     konischen Übergangsteil des Ziehdornes zu einem  ebenfalls geraden und zylindrischen, etwa um die  Wandstärke des     Hohlnietschaftes    verdickten Ende  des Ziehdornes aufgeschoben ist,

   wobei dieser über  gangskonus und das verdickte Ende des Ziehdornes  hinsichtlich     Konuswinkel,    Durchmesser und     Duktibi-          lität    so gestaltet sind, dass diese Teile     beim    Herstellen  einer Nietverbindung unter plastischer Verengung in  den in den     Werkstück-Nietlöchem    sitzenden Hohl  nietschaft hinein und durch denselben hindurch zieh  bar sind.  



  Ausführungsbeispiele derartiger Blindnieten und  Verfahrensstufen für die Herstellung entsprechender       Blind-Nietverbindungen    sind in der Zeichnung dar  gestellt. Es zeigen:       Fig.    1 vier Verfahrensstufen eine     einer    Blindver  nietung zweier Werkstücke entsprechend dem     erfin-          dungsgemässen    Verfahren,       Fig.2    eine Mehrzahl von Blindvernietungen an  Werkstücken unterschiedlicher Gesamtdicke, die je  mit Blindnieten derselben Ausgangsgrösse hergestellt  worden sind,       Fig.3    und 4 Ansichten von     zwei    verwendbaren  Ziehdornen,

         Fig.5    die Schliessphase bei Herstellung einer  Nietverbindung, wobei das Abscheren von Spänen  vom     Ziehdornschaft    und das Hineintreiben derselben  in den Ringspalt     im    Nietkopf und das     Abstützstüek     der Ziehvorrichtung dargestellt sind,       Fig.    6, 8, 10 das Halten des     Ziehdornkopfes,    die  Ziehvorrichtung und eine Draufsicht auf den Niet  kopf der fertigen Nietverbindung nach erfolgter Ab  trennung des vorstehenden     Ziehdomschaftes,          Fig.    7, 9, 11 Varianten zu den     Fig.    6 bzw. 8 bzw.

    10,       Fig.    12,     12a-12e    eine Reihe von Phasen eines       bevorzugten        Blindnietverfahrens    unter Verwendung  eines bevorzugten     Ausführungsbeispieles    des     Blind-          nietes.     



  In     Fig.    1 der Zeichnung sind vier aufeinanderfol  gende Arbeitsphasen<B>A -D</B> bei der Herstellung einer       Nietverbindung    zwischen zwei Blechplatten 4a; 4b  dargestellt. Diese Blechplatten sind zur Aufnahme  des Niets mit aufeinander ausgerichteten Löchern 6  versehen. Zur     Nietung    werden Hohlnieten 2, 3 ver  wendet, die auf je     einem    Dorn 1 aufgeschoben     sind.     Die Hohlnieten umfassen je einen geraden, hohlzy-         lindrischen    Schaft 2, der sich mit etwas Spiel durch  die Löcher 6 schieben lässt und einen gerundeten       Flachkopf    3. Der Nietschaft 2 ist auf den zylindri  schen Teil 1 des Ziehdornes mit Gleitsitz aufgescho  ben.

   Am Ende des zylindrischen Dornteiles 1 auf der  Seite des Nietkopfes 3 ist - beispielsweise nach er  folgtem Aufschieben des Hohlnietes 2, 3 - ein Kopf  9 ausgebildet, der das Ansetzen eines     Ziehwerkzeu-          ges    an den Dorn 1 ermöglicht. Auf der andern Seite  des Hohlnietes geht der Dorn 1 über     eine    konische  Übergangsschulter 8 in einen zylindrischen Endteil 7  von etwa um die Wandstärke des hohlen Nietschaftes       grösserem    Querschnitt über.

   Der Durchmesser dieses  Endteiles 7 entspricht etwa dem Aussendurchmesser  des hülsenförmigen Teiles 2 des Hohlnietes, so dass  der Dorn 1, 7, 8, 9 samt aufgeschobenem Hohlniet 2,  3 in bezug auf die Zeichnung von oben her, d. h. von  der Arbeitsseite her in die Löcher 6     eingeschoben     werden kann, bis gemäss Teil A der     Fig.    1 die flache  Unterseite des Nietkopfes 3 an der Aussenseite der  Blechplatte 4a     anliegt.    Unter Verwendung von an  sich prinzipiell bekannten Zieh-Vorrichtungen     wird     nun auf den Kopf 9 des Dornes 1 eine Zugkraft     in          Richtung    des Pfeiles     z    ausgeübt,

   deren Reaktions  kraft im Sinne der Pfeile d auf den Nietkopf 3 ein  wirkt, um diesen Nietkopf entsprechend stark an die  Oberseite der Blechplatte 4a anzupressen. Dabei wird  die konische Übergangsstelle 8     zwischen    den beiden  Dornteilen 1 und 7 in die     Rohrniethülse    2 hineinge  zogen, bis vorläufig die Arbeitsphase gemäss Teil B  der     Fig.    1 erreicht wird, wo bereits durch die Auswei  tung des über die Unterseite der unteren Blechplatte  4b vorstehenden Hülsenteiles 2 des Rohrnietes ein  Schliesskopf gebildet und die untere Platte     4b    satt an  die obere Platte 4a angepresst worden ist.

   Im Verlauf  des weiteren Ziehens des Dornes     in    Richtung der  Pfeile     z    dringt der Übergangskonus 8 und der Vor  derteil des verdickten Dornendes 7 unter Ausweitung  der Niethülse 2 bis zum vollständigen Ausfüllen der  Löcher 6 und Bildung eines zylindrischen Zwischen  stückes 12 zwischen den Dornteilen 1 und dem     dik-          ker    bleibenden Ende 7 durch Streckung weiter     in    die  Niethülse 2 ein. Im Teil     CvonFig.1    ist diese Arbeits  phase im Gang.

   Sie wird weitergeführt, bis gemäss       Teil    D der     Fig.    1 der gebildete Zwischenteil 12, der  den     Hohlnietschaft    voll ausfüllt, über den Nietkopf 3       vorsteht,    wonach unter Zuhilfenahme eines geeigne  ten     Trennwerkzeuges    der über den Kopf 3 vorste  hende     Dornteil    in     Richtung    des Pfeiles t abgetrennt  wird. Das Hineinziehen und Verformen des Dornes  1, 8, 7 könnte gegebenenfalls durch     Durckeinwirkung     auf das untere Ende des Dornteiles 7 begünstigt wer  den.  



  In     Fig.2    sind fertige Nietverbindungen durch  zwei, drei und mehr Blechplatten 4 je unter Verwen  dung desselben     Blindniettypes,    d. h. desselben     Hohl-          nietes    2, 3 und derselben Ziehdorne 1-7 nach dem  in     Fig.    1 dargestellten Verfahren hergestellt worden,  in dem einfach je nach der Gesamtdicke der     zu    ver  bindenden Blechplatten 4 die Phase der Streckung      und Verjüngung des dickeren Dornendes 7 unter ent  sprechender Verkürzung dieses Teiles 7 zeitlich ver  längert wird, bis jeweils der gebildete Zwischenteil 12  den Rohrniet im Innern der Blechplatten ganz ausge  füllt hat, aus dem Nietkopf 3 vorsteht.  



  In der Variante nach     Fig.3    geht der dünnere  Dornteil in zwei     Konusstufen    8', 8" die voneinander  durch ein zylindrisches Zwischenstück 31 getrennt  sind in das Ende 7 mit grösserem Querschnitt über.  



  In der Variante nach     Fig.4    ist am Ende des  Dornteiles 1, vor dem     übergang    zu den dickeren  Dornteilen 31-8-7 eine     Umfangsrile    32 eingeschnit  ten, so dass nach deren Austritt aus dem Nietkopf der  Dornteile 1 gegebenenfalls ohne Zuhilfenahme be  sonderer Trennwerkzeuge an dieser Schwächungs  stelle 32 abgebrochen werden kann.  



  Gemäss der Variante, die in     Fig.    5 dargestellt ist,  wird zum Übertragen des     Gegendruckes    d auf den  Kopf 3 des Rohrnietes 2, 3 ein Werkzeug 13 verwen  det, das eine     Führungsausnehmung    14 zum     Einlegen     des Dornes 1 enthält. Die lichte Weite dieser     Aus-          nehrnung    14 ist so gewählt, dass der Dornteil 1 noch  knapp, aber ohne Hinderung     durchziehbar    ist, aber  das am Ende der     Nietung    aus dem Kopf 3 vortre  tende Zwischenstück 12 nicht mehr Platz darin fin  det.  



  Auf der Seite gegen den Nietkopf 3 ist der Rand  der genannten     Ausnehmung    des Werkzeuges 3  scharfkantig ausgebildet, so dass am Ende der Ver  nietung, d. h. in bezug auf die     Fig.    1 kurz vor Errei  chung der Phase D, vom Umfang des     Zwischenstük-          kes    12 Späne 22     abgeschert    und in den     konusförmi-          gen    Ringspalt 21 im Bereich des Nietkopfes 3 hinein  getrieben werden,

   um diesen     Ringspalt    zu     verschlies-          sen    und den im Innern des Hohlnietes verbleibenden  Dornteil 12 auch am Ende mit dem Kopf 3 satt     zu     verbinden bzw. zu     verriegeln.     



       Fig.    6 zeigt ein Ziehwerkzeug 17 mit einer Boh  rung 18 und einer Innenschulter 19 zur     Hintergrei-          fung    des Kopfes 9 am Dorn 1, d. h. zum Übertragen  einer Zugkraft     z    auf den Dorn 1.  



  Nach der Variante gemäss     Fig.    7 trägt der Dorn 1  am freien Ende keinen Kopf, sondern ist dort mit  Umfangsrillen 11 versehen, welche das sichere Erfas  sen und Halten durch     Spannbacken-Körper    23 in  einem     Konusteil    24 einer Spannzange 26 an sich be  kannter Art erleichtern.  



  Die     Fig.8    und 9 zeigen schaubildlich je eine  Ziehvorrichtung, welche zum Erfassen des Dornes 1  und zum Niederpressen des Nietkopfes 3 geeignet  sein kann, wobei jeweils auch das Abscheren von  Spänen vom Dornteil 12 und     Hineintreiben    derselben  in den Ringspalt im Nietkopf, wie anhand von     Fig.    5  erläutert, ermöglicht wird. Die Vorrichtung nach       Fig.    8 dient für einen Dorn 1 mit Kopf 9, wie     in          Fig.    6     dargestellt.     



  Der Boden 13 und der Mantel 16 eines     Zylinders     16 sowie der im Zylinder 16 verschiebbare Halter 17,  der gemäss     Fig.6    ausgebildet ist,     enthalten    je einen         Radialschlitz    14 bzw. 18     zum    Einlegen des Dornes 1,  wobei der Kopf 9 dieses Dornes durch die Innen  schulter 19 im Halter 17     hintergriffen    wird.  



  Die Aussenkanten der     Ausnehmung    14 scheren  beim eindringen des Zwischenteiles 12 des Dornes  Späne 22 davon ab, die gemäss     Fig.    10 in den Ring  spalt zwischen der Bohrung des Nietkopfes 3 und dem  Umfang des Zwischenstückes 12 hineingetrieben  werden.  



  In analoger Weise wirkt die     Vorrichtung    nach       Fig.    9. Sie umfasst einen     Zylinder    27 mit Boden 28,  der auf den Nietkopf 3 gedrückt wird und eine Boh  rung 29 für den Dorn 1 enthält. Der Dorn 1 ist     ge-          mäss        Fig.    7 ausgebildet und wird von einem Zylinder  27 verschiebbaren Spannbackenfutter 26 gemäss       Fig.7    gefasst. Durch den scharfkantigen Ringrand  des Loches 29 werden gemäss     Fig.    11 vom Umfang  des Dornteiles 12 Späne 22 abgeschnitten und in den  Ringspalt im Kopf 3 getrieben.  



  Eine der     Fig.    1 entsprechende Folge von Verfah  rensschritten bei der Vernietung von zwei Blechplat  ten<I>4a,</I> 4g- ist in den     Fig.    12 und     12a-12e    dargestellt.  



  Der Dorn besteht aus einem     zylindrischen          Endteil    41, der über eine     Konusschulter    42 nach in  nen abgesetzt ist, um eine     Verriegelungs-Ringnut    44  zu bilden, die von einer     Schwächungsringnut    45  durch ein     zylindrisches    Zwischenstück 46 getrennt  ist. Anschliessend an die     Schwächungsringnut    45  setzt sich der Ziehdorn in einen zylindrischen Schaft  37 fort, der am Kopfende mit Umfangsrillen 43 zum  besseren Erfassen durch eine Ziehvorrichtung verse  hen ist.  



  ,über einen Zwischenbereich ist der Zylinder  schaftteil 37 des Dornes durch in Richtung der Man  tellinien verlaufende Rillen- bzw. Rippen 47     gerän-          delt    und auf diese     Rändelung    ist     ein        Verriegelungs-          ring    47 aufgeschoben.  



  Der aussen gerade     zylindrisch    geformte     hohlzy-          lindrische        Schaftteil    34 des     Hohlnietes    33 trägt     einen     aussen gerundeten Kopf 39, dessen Unterseite 39a  etwas konkav ausgebildet ist, um auf alle Fälle, auch  beim Vorhandensein von Gräten am Rand der Boh  rungen in den Platten<I>4a, 4g-</I> auf der oberen Blech  platte 4a satt     anliegen    zu können.  



  Die Bohrung 35 des     Hülsenteiles    34 des Rohrnie  tes 33 ist am     Schliessende    bei 40 erweitert um dort  einen Kragen 40a von geringerer Wandstärke zu bil  den.  



  Nahe unter dem Kopf 39 ist die     Hohhnietbohrung     35 nach innen verengt, um dort als Führungsfläche am  Umfang des     geradzylindrischen        Ziehdornteiles    37  anzuliegen.     Anschliessend    daran erweitert sich die       Hohlnietbohrung    konisch zur Aussenfläche des  Kopfes 39, um dort einen konischen Ringspalt 38  freizulassen.  



       Fig.    12d zeigt die Lage der     Teile    nach dem Ein  setzen des     Hohlnietes    34 in die Lücke der Platten 4a,  4g-. Nach einer gewissen Zugverschiebung des     Zieh-          dornes    37 in Richtung der angesetzten     Zugkraft        z     unter dauerndem Reaktionsdruck in     Richtung    der           Pfeile    d auf den Nietkopf 39 hat sich aus dem un  teren Ende des     Hohlnietes    gemäss     Fig.12a    der  Schliesskopf 38a gebildet.  



  Beim Fortschreiten der     Durchziehverschiebung     des Ziehdorns 37 wird, wie in den     Fig.    12b, 12c, 12d  dargestellt, der Übergang<I>42a, 42b,</I> 42c vom verdick  ten Endteil 41 zur     Verriegelungs-Ringnut    44, unter  fortwährender Verkürzung des verbleibenden     End-          teiles    41 verlängert und umgeformt, bis die Situation  nach     Fig.    12d erreicht wird.

   Nach Erreichung dieser  Situation wird die Reaktionskraft zur Ziehkraft vom  Schliesskopf 39 auf den     Verriegelungsring    48     in     Richtung der Pfeile e umgelegt, so dass dieser Ring  48 in den vorher genannten Ringspalt 38 am Kop  fende der     Hohlnietbohrung    eingetrieben wird und  nachher wird der Ziehdorn 37 an der Schwächungs  nut 45 abgebrochen.  



  Der Schaft 34 des     Hohlnietes    kann     innerhalb    sei  ner gesamten Länge von gleichbleibender Dicke sein,  wenn der Niet aus Material besteht, welches am zu  bildenden Schliesskopf     nicht        splittert.     



  Um eine widerstandsfähige und starke Nietver  bindung zwischen Blechen, Platten oder     dergl.    zu er  zielen, wird empfohlen, die Aussenfläche des     Hohl-          nietes    in der Weise zu schmieren, dass ein Überzug in  Form eines dünnen     Filmes    entsteht, der bei normalen  und hohen Drücken einen niedrigen     Reibungswert     erzeugt.

   Als     Schmiermittel,    welches gegen ein Ab  reissen des Films ausserordentlich     widerstandsfähig     ist, ist ein in einer geeigneten Flüssigkeit     dispersierter     kolloidaler Graphit, der     zusammen    mit     einem    Kunst  harzbindemittel, das lediglich auf die äussere Ober  fläche der Niet aufgetragen wird, verwendet wird,  wobei der Flüssigkeitsgehalt einen widerstandsfähi  gen Überzug     hinterlässt,    der im wesentlichen aus kol  loidalem Graphit auf der Oberfläche des     Nietschaftes     besteht.

   Die Anwesenheit eines     Kunstharzbindemit-          tels    gibt dem Film sowohl     mechanische    Festigkeit wie  auch gute physikalische     Anhaftung    an der Oberfläche  des Materials der Niet.  



  Die     geschmierten    Hohlniete werden bei der Lage  rung nicht beeinträchtigt und bleiben vor     Korrosion     verschont. Es ist darauf zu achten, dass das Schmier  mittel nicht in die Nietbohrung     eindringt    und dazu       führt,    dass sich der als Stopfen wirkende Dorn in der  erweiterten Nietbohrung     lockert.        Ebenfalls    darf kein  Schmiermittel an die Nietköpfe gelangen, damit die  eingesetzten Niete ein natürliches     metallisches    Aus  sehen beibehalten.  



  Die Schmierung kann entweder nach dem     Be-          sprühungsverfahren    oder mit     Hilfe    von mit kolloida  len Graphit überzogenen Walzen erfolgen. Es ist  auch möglich, die Niete in eine die oben erwähnten  Bestandteile enthaltende Flüssigkeit einzutauchen.  Hierbei werden die Niete mit der zuvor verschlosse  nen Öffnung am     Spreizkopfende    eingetaucht. Es ist  auch möglich, Luftdruck dazu zu verwenden, um das  Eindringen von     Schmiermittel    in die Bohrung zu ver  hüten.  



  Die beschriebenen Nietmittel- und Verfahren    haben den     Vorteil,    dass sie eine     überwachbare    Aus  weitung des Schliesskopfes ermöglichen und die  Fähigkeit besitzen, sehr feste Verbindungen zu erzeu  gen, wobei es zudem möglich ist, eine bestimmte  Nietgrösse für Werkstücke verschiedener Dicke zu  benutzen. Gleichzeitig wird die     Nietbohrung    wirksam  verschlossen, ohne dass genau bemessene Löcher in  den Werkstücken vorhanden zu sein brauchen. Fer  ner wird der Dorn, bzw. der in der Niet verbleibende  Rest des Dornes sicher festgelegt. Schliesslich kann  die fertige Nietverbindung leicht von der zugängli  chen Seite aus kontrolliert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Blindnietverfahren unter Verwendung eines Hohlnietes, bestehend aus hohlzylindrischem Schaft und einem Kopf, wobei der Hohlniet mit seinem Schliessende voraus auf einen Ziehdorn so aufge schoben ist, dass sein Schliessende an einem Konus übergang des Schliessdornschaftes zu einem etwa um die Wandstärke des Nietschaftes verdickten Dorn ende ansteht und der Ziehdorn nach erfolgtem Ein setzen in die aufeinander ausgerichteten Nietlöcher des Werkstückes unter Anpressung des Hohlnietkop- fes an die Nietstelle zurückgezogen wird,
    um durch Einwirkung des Konusüberganges auf das Schliess- ende des Hohlnietes daran den Schliesskopf zu bil den, dadurch gekennzeichnet, dass ein Blindniet ver wendet wird, bei dem der Konuswinkel des übergan gen zum verdickten Ziehdornende und der Dornende Durchmesser, sowie die Duktibilität dieser Dornteile derart gewählt sind, dass beim Einziehen des Dornes nicht nur der Schliesskopf am Nietschaftende gebil det wird,
    sondern der Übergangskonus des Schliess- dornes und anschliessende Teile des verdickten Dor nendes unter Durchmesserverengung in den hohlzy lindrischen Nietschaft bzw. in den Bereich der Werk stücklöcher eindringen und dabei den hohlen Niet schaft ausweiten und dadurch satt an die Innenwan dung der Werkstücklöcher anpressen und dass ferner der Ziehdorn so weit durchgezogen wird, bis Teile des früheren Übergangskonus mindestens in den Nietkopf eintreten.
    1I. Blindniet zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hohlniet mit Kopf und hohlzylindrischem gera den Schaft, mit dessen den Schliesskopf zu bilden bestimmten freien Ende voraus auf den zylindrischen Schaft eines Ziehdornes bis zum Anliegen dieses Schliesskopfendes an einem konischen Übergangsteil des Ziehdornes zu einem ebenfalls geraden und zylindrischen, etwa um die Wandstärke des Hohlniet- schaftes verdickten Ende des Ziehdornes aufgescho ben ist,
    wobei dieser Übergangskonus und das ver dickte Ende des Ziehdornes hinsichtlich Konuswin- kel, Durchmesser und Duktibilität so gestaltet sind, dass diese Teile beim Herstellen einer Nietverbin dung unter plastischer Verengung in den in den Werkstück-Nietlöchern sitzenden Hohlnietschaft hin ein und durch denselben hindurch ziehbar sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Blindnietverfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass beim Austreten der aus der Verengung des Übergangskonus zum Ziehdorn ende erzeugten Verdickung am Ziehdornschaft aus dem Nietkopf von dieser Verdickung Späne abge- schert und in den Ringspalt zwischen dem Ziehdorn schaft und der Innenwandung der Dornaustrittsöff- nung im Nietkopf hineinverdrängt werden, um ein vollständiges Verschliessen dieses Ringspaltes bzw.
    eine gegenseitige Verriegelung des Nietkopfes und des Ziehdornes zu bewirken. z. Blindnietverfahren nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Ziehdorn vor dem Übergangskonus zum verdickten Dornende eine als Verriegelungsnut dienende Umfangsnut aufweist und auf den Ziehdomschaft vor dem Nietkopf ein loser Verriegelungsring aufgeschoben ist, der nach erfolg tem Vortreten der genannten Verriegelungsnut über den Nietkopf in den dadurch gebildeten weiteren Ringspalt hineingetrieben wird. 3.
    Blindniet nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hohlnietbohrung (38) im Be reich des Nietkopfes (33) sich nach aussen konisch erweitert. 4. Blindniet nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hohlniefbohrung zur Bildung eines Schliesskopfendes mit verminderter Wand stärke am Schliessende des Schaftes (34) erweitert ist.
    5. Blindniet nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass am Kopfende die Hohlnietboh- rung zur Bildung einer Führung (36) auf dem Schaft teil (37) des Ziehdornes verengt ist. 6.
    Blindniet nach Patentanspruch II und Unter ansprüchen 3-5, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Schaftteil (37) des Ziehdornes ein Verriegelungs- ring (48) aufgeschoben ist, der dazu bestimmt ist, nach Beendigung des Einziehens des Dornes in den konischen Ringspalt (38) des Nietkopfes (33) einge trieben zu werden. 7.
    Blindniet nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ziehdorn zwischen der koni schen 17bergangsschulter (42) zum verdickten Endteil (41) und einem zylindrischen Zwischenteil (46) eine Verriegelungsringnut (44) aufweist. B. Blindniet nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ziehdorn zwischen dem eigentlichen Schafteil (37) und dem zylindrischen Zwischenteil (46) eine Schwächungsringnut (45) auf weist.
    9. Blindniet nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schaftteil (37) des Ziehdornes über einen Teil seiner Länge mit einer Randelung (47) versehen ist, die aus in Richtung der Mantel- linien verlaufenden Rippen und Rillen besteht.
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CN107361442A (zh) * 2017-09-15 2017-11-21 浙江明筑新材料有限公司 一种折叠式绿化架

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