CH409584A - Bearbeitungsmaschine und Verwendung derselben - Google Patents

Bearbeitungsmaschine und Verwendung derselben

Info

Publication number
CH409584A
CH409584A CH1497363A CH1497363A CH409584A CH 409584 A CH409584 A CH 409584A CH 1497363 A CH1497363 A CH 1497363A CH 1497363 A CH1497363 A CH 1497363A CH 409584 A CH409584 A CH 409584A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
machine according
workpiece carrier
workpiece
dependent
clamping device
Prior art date
Application number
CH1497363A
Other languages
English (en)
Inventor
Vuilleumier Raymond
Original Assignee
Hauser Ag Henri
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hauser Ag Henri filed Critical Hauser Ag Henri
Priority to CH1497363A priority Critical patent/CH409584A/de
Publication of CH409584A publication Critical patent/CH409584A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04DAPPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D3/00Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials
    • G04D3/0002Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for mechanical working other than with a lathe
    • G04D3/0053Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for mechanical working other than with a lathe for framework components
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/25Movable or adjustable work or tool supports
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q3/00Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q2701/00Members which are comprised in the general build-up of a form of the machine
    • B23Q2701/02Movable or adjustable work or tool supports for milling machines, their drive, control or guiding
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q2703/00Work clamping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description


      Bearbeitungsmaschine    und Verwendung derselben    Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bearbei  tungsmaschine mit mindestens einer axial fest ein  stellbaren Arbeitsspindel, einem in     Axialrichtung    be  weglichen     Werkstückträger    mit mindestens einer       Werkstückaufnahme    und einer     axialverschiebbaren     Klemmvorrichtung zum Festklemmen von Werk  stücken zwischen dem     Werkstückträger    und der  Klemmvorrichtung. Bekannte Bearbeitungsmaschinen  dieser Art sind z.

   B. als sogenannte     Profilfräser     ausgebildet, die beispielsweise in der Uhrenindustrie  und im Apparatebau in grosser Zahl zum Fräsen  von Profilen bzw.     Ausnehmungen    in Platinen,     Brük-          ken    und dergleichen     verwendet    werden. Bei diesen  bekannten Bearbeitungsmaschinen werden die Werk  stücke bezüglich des     Werkstückträgers    genau orien  tiert, indem sie beispielsweise an Stiften des Werk  stückträgers angehängt werden, so dass die     Bearbei-          tungs-Genauigkeit    von der genauen gegenseitigen  Lage des     Werkstückträgers    und der Bearbeitungs  spindeln abhängig ist.

   Die Einhaltung dieser genauen  gegenseitigen Lage führt bei den bekannten Ma  schinen zu teuren Lösungen oder zu Beschränkungen  in den Konstruktionsmöglichkeiten, insbesondere der  Beweglichkeit des     Werkstückträgers,    wenn die er  forderliche Präzision in allen Fällen erreicht werden  soll.  



  Es ist ein erstes Ziel der vorliegenden Erfindung,  die Bewegungsfreiheit des     Werkstückträgers    bezüg  lich der Arbeitsspindeln zu erhöhen und trotzdem  die erforderliche Präzision bei einfachem Aufbau  zu erzielen. Die erfindungsgemässe Bearbeitungsma  schine ist dadurch gekennzeichnet, dass die Klemm  vorrichtung bezüglich der Arbeitsspindel genau ge  führt ist und mit Richtmitteln zum Richten der  Werkstücke starr verbunden ist.

   Die genaue Orien  tierung des Werkstückes bezüglich der Arbeitsspin  deln erfolgt daher nicht mehr ausschliesslich und    direkt durch den     Werkstückträger,    sondern indirekt  durch die immer in der Nähe der Bearbeitungs  spindeln verbleibende Klemmvorrichtung, so dass die  Einhaltung der Massgenauigkeit auch bei grösseren  Zustellbewegungen des     Werkstückträgers    ohne wei  teres eingehalten werden kann. Vorzugsweise weist  der     Werkstückträger    Orientierungsmittel, z. B. Stifte       für    die aufzusetzenden Werkstücke, auf, wie dies  bisher der Fall war, wobei die Richtmittel die Werk  stücke indirekt durch Einwirkung auf den     Werk-          stückträger    richten.

   Mit anderen Worten     wird    also  die genaue Position der Werkstücke unmittelbar vor  Erreichen der     Bearbeitungsstellung    indirekt dadurch  hergestellt, dass der     Werkstückträger    bezüglich der  Klemmvorrichtung genau ausgerichtet wird. Es ist  unter diesen Umständen insbesondere möglich, meh  rere Bearbeitungseinheiten und Klemmvorrichtungen  ortsfest anzuordnen und die     Werkstückträger    mittels  eines Schaltorgans, beispielsweise eines Drehtisches,  in mehrere Bearbeitungsstationen     fortzuschalten,    wo  bei die Präzision der Führung der     Werkstückträger     im Schaltorgan und die Präzision der Bewegung des  Schaltorgans selbst nicht mehr hoch zu sein braucht.  



  Die oben beschriebenen bekannten Profilfräsma  schinen arbeiten insofern     unwirtschaftlich,    als ein  und derselbe     Fräser    das ganze Profil bzw. die ganze       Ausnehmung    fräsen muss. Da diese Profile bzw.       Ausnehmungen    meistens     unregelmässige    Form auf  weisen, muss zur Herstellung ein     Fräser    verhältnis  mässig geringen Durchmessers benützt werden, wo  durch sich     unverhältnismässig    lange Bearbeitungs  zeiten ergeben.

   Es ist ein weiteres Ziel vorliegender  Erfindung, diese Nachteile durch eine besondere  Verwendung der erfindungsgemässen Maschine zu  beseitigen, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass       man    in Folgeoperationen an mehreren Bearbeitungs  stationen mittels     Fräsern    verschiedenen Durchmes-           sers    dem jeweiligen     Fräserdurchmesser    angepasste  Teile des Profils bzw. der     Ausnehmung    bearbeitet.  Durch diese Verteilung der Bearbeitung auf ver  schiedene Stationen kann wesentlich rascher und  rationeller mit den vorzunehmenden Operationen  angepassten     Werkzeugen    gearbeitet werden.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der  erfindungsgemässen Bearbeitungsmaschine.  



       Fig.    1 ist ein Schnitt nach Linie     I-1    in     Fig.    2.       Fig.    2 ist ein     Schnitt    nach Linie     II-II    in     Fig.    1.       Fig.    3 ist eine Draufsicht auf die Klemmvor  richtung.  



       Fig.    4 ist eine Draufsicht auf den Werkstück  träger, und       Fig.    5 ist ein Schnitt nach Linie     V-V    in     Fig.    4  in grösserem Massstab.  



  Auf dem Gestell I der dargestellten Maschine  ist mittels eines Kreuzschlittens, von welchem die  eine Kulisse 2 dargestellt ist, der Träger 3 einer  Bearbeitungseinheit montiert. Der Träger 3 kann  gegenüber dem Kreuzschlitten mittels Einstellschrau  ben, von welchen in     Fig.    1 die eine mit 4 be  zeichnet ist, fein eingestellt werden. Auf den Trä  ger 3 befindet sich ein Motor 5, welcher zwei  Arbeitsspindeln 6 anzutreiben gestattet.

   Die Arbeits  spindeln 6 sind mittels Stellschrauben 7 im Träger 3  fein einstellbar, sind jedoch während der Bearbei  tung axial     unverschiebbar.    Zum Herausarbeiten be  stimmter Profilformen mittels der in die Arbeits  spindeln     eingesetzten        Fräser    8 kann der Träger 3  auf dem     Kreuzschlitten    nach     einem    bestimmten  Programm bewegt werden, welches durch Nocken  scheiben bestimmt wird, von welchen in     Fig.    1  die eine mit 9 bezeichnet ist.

   Der an die Nocken  scheibe 9 anliegende Steuerteil 10 ist ständig durch  den Kolben 11 eines hydraulischen oder pneuma  tischen Zylinders belastet, wodurch eine zuverlässige  Steuerung der Bewegung des Trägers 3 durch die  Nocken sichergestellt ist.  



  Unterhalb der Spindeln 6 ist an der Vorderseite  des Maschinengestells 1 eine Kulisse 12 vertikal,  d. h. in     Axialrichtung    der Spindeln 6 genau ge  führt. Die Kulisse 12 weist einen horizontalen Fort  satz 13 mit einer     Öffnung    14 auf, mit welchem  eine     Klemmplatte    oder Spannplatte 15 verschraubt  ist. Die Lage der     Klemmplatte    15 auf dem     Fortsatz     13 der Kulisse ist durch nicht näher bezeichnete       Passstifte    genau bestimmt. Die Abwärtsbewegung der  Kulisse 12 ist durch einen     Anschlagbolzen    16 und  einen festen Anschlag 17 bestimmt.

   Die Aufwärts  bewegung der Kulisse 12 ist bestimmt durch den An  schlag einer oder     mehrerer        Anschlagschrauben    18 über  einen Bolzen 19 gegen einen oder mehrere feste An  schläge 20. Die Anschläge 20 und Anschlagschrau  ben 18 sind paarweise koaxial gelagert. Der Bolzen  19 ist axial beweglich in einem schwenkbaren Trä  ger 21 gehalten. Durch Einschwenken des Trägers 21  und des     Bolzens    19 in koaxiale Lage zu der An  schlagschraube 18 und zum Anschlag 20 kann die  Aufwärtsbewegung der Kulisse 12 und damit in    später erläuterter Weise die Bearbeitungstiefe vor  gewählt werden. Die Anschlagschrauben 18 können  über     nicht    näher bezeichnete Winkeltriebe und Ein  stellwellen 22 fein eingestellt werden.  



  In die Klemmplatte 15 sind zwei genau be  arbeitete, gehärtete Richtstifte 23     (Fig.    2) einge  lassen, welche in die Öffnung 14 des     Fortsatzes    13  ragen. Die Stifte 23 sind mit konischen Enden 24  versehen. Bei der in den Figuren dargestellten Phase  des Bewegungsablaufs der Maschine liegen unter  zwei konischen Öffnungen 25 der Klemmplatte 15  Werkstücke 26, beispielsweise     Uhrenplatten    oder der  gleichen. Sie liegen auf einem plattenförmigen Werk  stückträger 27 und sind bezüglich desselben in an  ,sich bekannter Weise, beispielsweise durch in Löcher  der Werkstücke 26 eingreifende Stifte der Platte 27  genau orientiert.

   Die Platte 27 weist zwei seitliche  genau bearbeitete Bohrungen 28     (Fig.    4) auf, in  welche die Stifte 23 der Klemmplatte 15 bei der  dargestellten gegenseitigen Lage der Teile greifen  und damit die Platte 27 gegenüber der Klemm  platte 15 genau orientieren. Die Platte 27 ist auf  einem Plattenträger 29 befestigt, in welchem sich  zwei nicht     näher    bezeichnete     Auswerfmechanismen     mit     Auswerfstangen    30 befinden. Wie insbesondere       Fig.    5 zeigt, ist der Plattenträger 29 mittels vier  Schrauben 31 bzw. dieselben umgebenden Hülsen,  die mit Spiel durch Bohrungen eines Halters 32  durchgreifen, und Tellerfedern 33 elastisch bewegbar  auf dem Halter 32 angeordnet.

   Der Halter 32 ist  auf einer Säule 48 befestigt, welche axial verschieb  bar in einem Drehtisch 34 oder dergleichen Fort  schaltorgan gelagert ist. Der Halter 32 ist mittels  eines in einer Büchse 35 axial verschiebbaren Zapfens  36 gegen Drehung gegenüber dem Schalttisch 34  gesichert. Am Halter 32 greifen am Schalttisch 34  verankerte Zugfedern 37 an, welche den Halter 32  und die damit verbundenen Teile nach unten zu  verschieben trachten. Auf den     Werkstückträger    27  sind Anschlagnocken 38 aufgesetzt, welche ein An  heben des     Werkstückträgers    27 in den Bereich der  Werkzeuge beim Fehlen eines Werkstückes verhin  dern.  



  Im     Fortsatz    13 der Kulisse 12 ist ein Kanal 39  vorgesehen, durch welchen ein Spülmittel zugeführt  und durch eine zwischen dem     Fortsatz    13 und der  Klemmplatte 15 gebildete schlitzartige Düse 40 aus  treten     kann.     



  Unter dem Drehtisch 34 ist an der Vorderseite  des Maschinengestells eine hydraulische     Zustell-    und       Vorschubeinheit    angeordnet. Eine erste hohle Kol  benstange 41 ist mit einem in einem Zylinder 42  beweglichen Kolben 43 verbunden. Das untere Ende  der hohlen Kolbenstange 41 ist als weiterer Zylin  der 44 ausgebildet, in welchem sich ein Kolben 45  bewegen kann. Die Stange 46 des Kolbens 45 ist  in der hohlen Kolbenstange 41 verschiebbar ge  führt. Die     Druckmittelzuleitungen    zu den Zylin  dern 42 und 44 sind nicht näher bezeichnet und  werden in an sich bekannter, später erwähnter Weise      durch ein zentrales Steueraggregat der Maschine ge  steuert.

   Im Zylinder 42 befindet sich ein Anschlag  ring 47, welcher den Aufwärtshub des Kolbens 43  und damit der Kolbenstange 41 begrenzt.  



  Während in den Zeichnungen nur eine Bear  beitungsstation dargestellt ist, sind tatsächlich rund  um den Schalttisch 34 mehrere gleichartige Bearbei  tungsstationen angeordnet, welche sich von der dar  gestellten lediglich dadurch unterscheiden können,  dass     Fräser    8 anderer     Durchmeser    oder überhaupt  andersartige Werkzeuge eingesetzt sind, dass die ver  schiedenen Anschläge anders eingestellt sind und dass  dem Träger 3 eine andere und gegebenenfalls über  haupt keine Bewegung     erteilt    wird.

   Es sind ferner  je eine Lade- und eine     Auswerfstation    vorgesehen, an  welcher sich keine Bearbeitungsvorrichtung, keine  Klemmvorrichtung und keine     Zustell-    und Vorschub  einheiten befinden und an welchen unbearbeitete  Werkstücke aufgesetzt bzw. fertig bearbeitete Werk  stücke ausgeworfen werden können.  



  Die Figuren zeigen den Zustand, bei welchem  der Schalttisch 34 in einer bestimmten Arbeits  stellung verriegelt ist, in welcher die Säulen 48  koaxial über den Kolbenstangen 41 und 46 liegen.  Durch Einleiten von Drucköl in den Zylinder 42  ist der Kolben 43 bereits in die dargestellte obere  Endlage angehoben worden, wodurch über den Zy  linder 44 der Kolben 45 und die Kolbenstange 46  auch die Säule 48 mit den damit verbundenen Teilen  angehoben wurde. Damit sind die Werkstücke 26  bereits zwischen dem     Werkstückträger    27 und der  Klemmplatte 15 eingespannt und die Kulisse 12  unter dem Druck der Werkstücke bereits von ihrem  Anschlag 17 etwas angehoben worden.

   Damit ist  die     verhältnismässig    rasch erfolgende, durch den  Kolben 42 gesteuerte Zustellbewegung beendet, und  es beginnt nun die langsamere     Vorschubbewegung,     die durch den Zylinder 44 gesteuert wird. Durch  Einleiten von Drucköl unter den Kolben 45 werden  die Kolbenstange 46 und damit die Säule 48 weiter  langsam angehoben, wodurch über die Federn 33  auch die Teile 29, 27, 26 und 15 angehoben werden.  Es beginnt nun die Bearbeitung durch die     Fräser    B.  Das Ende der     Vorschubbewegung    ist bestimmt durch  den Anschlag der einstellbaren Anschlagschraube 18  über den Bolzen 19 auf den festen Anschlag 20,  wodurch die Bearbeitungstiefe sehr genau bemessen  ist.

   Ist das Bewegungsprogramm des     Trägers    3 und  damit der     Fräser    8 zur     Bearbeitung    eines Profil  teils in den Werkstücken 26 an allen Stationen  beendet, so werden beide Kolben 43 und 45 zu  gleich nach unten abgesenkt, so dass die von den  Kolbenstangen angehobenen Teile rasch absinken.  Wenn der Anschlagzapfen 16 auf den Anschlag 17  auftrifft, bleibt die Kulisse 12 in der erreichten  Lage     istehen,    während die Werkstücke 26 weiter  abgesenkt werden. In diesem Augenblick wird durch  die Leitung 39 ein Spülmittel zugeführt, sofern dies  nicht ohnehin     dauernd    geschieht, so dass die Unter  seite der Klemmplatte 15 und die Oberseite der    Werkstücke 26 sauber abgespült werden.

   Diese Mass  nahme ist wesentlich, um bei der nächsten Bear  beitung ein genaues Anliegen der oberen Flächen  der Werkstücke gegen die Unterseite der Klemm  platte 15 sicherzustellen. Gegebenenfalls können be  sondere     Spülmitteldüsen    zur Reinigung der Ober  fläche der Werkstücke vorgesehen werden, welche  in geeigneten Zeitpunkten eingeschaltet werden.  



  Wenn der Kolben 43 seine untere Endstellung  erreicht hat, sind alle Teile einschliesslich der Werk  stücke 26 so weit gegen den Schalttisch 14 ab  gesenkt, dass sie seitlich unter dem     Fortsatz    13 der  Kulisse 12     fortgeschwenkt    werden können. Der  Schalttisch 34     wird    jetzt um einen Schritt     fortge-          schaltet,    so dass alle     Werkstückträger    27 mit den  darauf sitzenden Werkstücken zur nächsten Bear  beitungsstation     fortgeschaltet    werden. Nach erfolgter       Fortschaltung    werden vorerst die Kolben 43 rasch  angehoben, um die Werkstücke wieder zuzustellen.

    Während dieser Bewegung, die über die     Säulen    48,  die Halter 32 und die Träger 29 auf die Werk  stückträger 27 übertragen wird, dringen die     Richt-          stifte    23 der Klemmplatte 15 in die Bohrungen  des     Werkstückträgers    27 ein und bringen denselben  in eine genau bestimmte Lage bezüglich der Klemm  platte 15. Da anderseits die     Klemmplatte    15 in  einer genau vorbestimmten Lage bezüglich der  Werkzeuge liegt und da schliesslich die Werkstücke  gegenüber dem     Werkstückträger    27 genau orientiert  sind, ergibt sich dabei eine automatische, indirekte  genaue Orientierung der Werkstücke bezüglich der  Werkzeuge.

   Wenn also die     Fortschaltbewegung    des       Schalttisches    34 nicht sehr präzis erfolgt oder wenn  sich durch Wärmedehnungen oder Spannungen Dif  ferenzen ergeben würden, wird der     Werkstückträger     27 unter allen Umständen während seiner Zustell  bewegung bezüglich der Bearbeitungsvorrichtung ge  nau ausgerichtet, wobei eine elastische Relativbe  wegung zwischen dem     Werkstückträger    27 und  seinem Halter 32 bzw. der Betätigungssäule 48 dank  der beweglichen Lagerung mittels der Schrauben 31  und der Federn 33 möglich ist.  



  Sind an ein und derselben Bearbeitungsstelle zwei  verschiedene Bearbeitungstiefen erwünscht, so wird  nach vorübergehender     Rückführung    der Werkstücke  in die zugestellte Lage gemäss     Fig.    1 der Anschlag  träger 21 umgeschaltet, um den Anschlagzapfen 19  zwischen einen anderen Anschlag 20 und eine anders  eingestellte Schraube 18 zu bringen und damit eine  neue Bearbeitungstiefe zu     bestimmen.     



  Obwohl die erfindungsgemässen Massnahmen bei  einer     Mehrstationenmaschine    mit     Fortschaltorgan     für die     Werkstückträger    besondere Vorteile bietet,  lässt sich ohne weiteres auch eine Anwendung bei  Maschinen ohne Schaltorgan denken. Denkt man  sich die dargestellte Maschine als     Einstationenma-          schine,    so besteht der grosse Vorteil darin, dass  der     Werkstückträger    27 gegenüber der Klemmvor  richtung und der Kulisse 12 ohne sehr genaue  Führung beliebig weit in eine Ladestellung abge-      :senkt werden kann, in welcher der     Werkstückträger     27 gut zugänglich ist, um die Werkstücke zu er  setzen.  



  Selbstverständlich ist die Erfindung auch nicht  auf die dargestellte Ausführung beschränkt, bei wel  cher     plattenförmige    flache Werkstücke zwischen einer  Klemmplatte 15 und einem plattenförmigen Werk  stückträger 27 eingespannt werden. Es ist durch  aus möglich, in entsprechender Weise kompliziertere  Werkstücke zu bearbeiten, wobei der Werkstück  form angepasste Klemmvorrichtungen und Werk  stückträger und entsprechend ausgeführte Bearbei  tungsspindeln und Werkzeuge vorzusehen sind.  



  Anstelle der beschriebenen indirekten Orientie  rung der Werkstücke durch Ausrichten des Werk  stückträgers könnte die Klemmvorrichtung auch  direkt auf die Werkstücke     einwirkende    Richtmittel,  z. B.     Stifte,    aufweisen, wobei entweder die Werk  stücke auf dem     Werkstückträger        ausrichtbar    gehal  ten sind oder wobei der     Werkstückträger    selbst in  der dargestellten Weise elastisch aufgehängt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Bearbeitungsmaschine mit mindestens einer axial fest einstellbaren Arbeitsspindel, einem in Axial richtung beweglichen Werkstückträger mit minde stens einer Werkstückaufnahme und einer axial ver schiebbaren Klemmvorrichtung zum Festklemmen von Werkstücken zwischen dem Werkstückträger und der Klemmvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung bezüglich der Arbeitsspindel genau geführt ist und mit Richtmitteln zum Richten der Werkstücke starr verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Maschine nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstückträger Orientie rungsmittel, z. B.
    Stifte, für die aufzusetzenden Werk stücke aufweist und dass die Richtmittel die Werk stücke indirekt durch den Werkstückträger richten. 2. Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstückträger elastisch mit einer Vorschubeinheit verbunden ist. 3. Maschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstückträger mit Spiel in Bohrungen einer Platte der Vorschubeinheit grei fende Führungsstifte aufweist und mittels die Füh rungsstifte umgehender Federn auf die Platte ab gestützt ist. 4.
    Maschine nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Vorschubzylinder für den Werkstückträger seinerseits mit dem Kolben eines Zustellzylinders verbunden ist. 5. Maschine nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Werkstückträger axial verschiebbar in einem Schaltorgan, z. B. einem Drehtisch, gehalten sind und mit demselben in ver schiedene, je eine ortsfest angeordnete Vorschub einheit, Bearbeitungseinheit und Klemmvorrichtung aufweisende Bearbeitungsstationen schaltbar sind. 6.
    Maschine nach Unteranspruch 5, zum Fräsen von Profilen bzw. Ausnehmungen unregelmässiger Form, dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitungs stationen verschiedene Fräser aufweisen. 7. Maschine nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch mindestens einen Endanschlag für die Klemmvorrichtung bzw. deren Führung zur Be stimmung der Bearbeitungstiefe. B. Maschine nach Unteranspruch 7, gekennzeich net durch mindestens zwei Einstellschrauben, die wahlweise einen Anschlag bilden zur Bestimmung verschiedener Bearbeitungstiefen. 9. Maschine nach Unteranspruch 8, gekennzeich net durch den zwischen der Einstellschraube und dem festen Anschlag schwenkbaren Anschlagbolzen. 10.
    Maschine nach Unteranspruch 9, gekenn zeichnet durch Feineinstellmittel für die Anschläge der Klemmvorrichtung. 11. Maschine nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch Spülmitteldüsen zur Reinigung der Klemmflächen der Klemmvorrichtung vor jeder Klemmung eines Werkstückes. 12. Maschine nach den Unteransprüchen 5 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass auch Spülmittel düsen zur Reinigung der Klemmfläche des Werk stücks vorhanden sind. 13.
    Maschine nach Patentanspruch I, wobei die Arbeitsspindel auf einem Kreuzschlitten angeordnet ist, der durch in zwei Koordinatenrichtungen wir kende Nockenscheiben bewegbar ist, dadurch ge kennzeichnet, dass der Anlagedruck der Steuerorgane an die Nockenscheiben durch hydraulische oder pneu matische Zylinder erzeugt wird.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung der Maschine nach Patentanspruch I zum Fräsen von Profilen bzw. Ausnehmungen un regelmässiger Form, dadurch gekennzeichnet, dass man in Folgeoperationen an mehreren Bearbeitungs stationen mittels Fräsern verschiedenen Durchmes sers dem jeweiligen Fräserdurchmesser angepasste Teile des Profils bzw. der Ausnehmung bearbeitet.
CH1497363A 1963-12-06 1963-12-06 Bearbeitungsmaschine und Verwendung derselben CH409584A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1497363A CH409584A (de) 1963-12-06 1963-12-06 Bearbeitungsmaschine und Verwendung derselben

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1497363A CH409584A (de) 1963-12-06 1963-12-06 Bearbeitungsmaschine und Verwendung derselben

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH409584A true CH409584A (de) 1966-03-15

Family

ID=4405298

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1497363A CH409584A (de) 1963-12-06 1963-12-06 Bearbeitungsmaschine und Verwendung derselben

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH409584A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2187273A1 (de) * 2008-11-18 2010-05-19 Almac S.A. Bearbeitung von Werkstücken mit einem einzigen Klemmvorgang
WO2010108628A1 (en) * 2009-03-25 2010-09-30 Chiron-Werke Gmbh & Co. Kg Fixture and method for producing at least one workpiece
CN108406387A (zh) * 2018-05-19 2018-08-17 无锡德欣达精密机械有限公司 一种铣床固定装置

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2187273A1 (de) * 2008-11-18 2010-05-19 Almac S.A. Bearbeitung von Werkstücken mit einem einzigen Klemmvorgang
WO2010108628A1 (en) * 2009-03-25 2010-09-30 Chiron-Werke Gmbh & Co. Kg Fixture and method for producing at least one workpiece
CN108406387A (zh) * 2018-05-19 2018-08-17 无锡德欣达精密机械有限公司 一种铣床固定装置

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4337902C2 (de) Stanze für Bahnmaterial
DE1627042B2 (de) Vorrichtung mit einem indexierbaren werkstuecktraeger und mit einem diesen foerdernden foerderring an einer ringtransfermaschine
DE882791C (de) Selbsttaetig arbeitende Werkzeugmaschine
DE3035657C2 (de)
CH419800A (de) Maschine für die Fertigbearbeitung von Zahnrädern
DE2658490A1 (de) Spannvorrichtung zum gleichzeitigen spannen einer mehrzahl von gleichartigen werkstuecken
CH409584A (de) Bearbeitungsmaschine und Verwendung derselben
DE2221872B2 (de) Werkzeugmaschine zum spanenden Bearbeiten der Außen- und/oder Innenseite von ringförmigen Werkstücken
DE2338866A1 (de) Werkstuecklade- und -entladevorrichtung
DE2458366A1 (de) Schleifverfahren sowie vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens
DE559290C (de) Werkzeugtraeger fuer Parallel-Drehbaenke
EP0433788A2 (de) Haltevorrichtung bzw. Schraubstock zum Festhalten von Werkstücken
DE7537486U (de) Revolverstanzpresse
DE2351180C3 (de)
DE2334667C3 (de) Honwerkzeug
DE2722219C3 (de) Aus Baugruppen zusammensetzbare Werkzeugmaschine
DE1292994B (de) Senkrecht-, insbesondere Innenraeummaschine
DE470879C (de) Gridley-Automat
DE2351180B2 (de) Duebellochbohrmaschine
DE19950992A1 (de) Vorrichtung zum wiederlösbaren Ein- oder Aufspannen von wenigstens einem zu bearbeitenden Werkstück
DE8912243U1 (de) Kurzhub-Werkzeugmaschine mit einem an einem Maschinengestell verfahrbar gelagerten Bohr- und Frässpindelstock
DE4027465A1 (de) Vorrichtung zum halten von zu bearbeitenden werkstuecken
DE1281240B (de) Maschine zum Bohren von Werkstuecken, insbesondere Mehrspindelmaschine mit Rundschalttisch zum Bohren von Kugelschreiberspitzen od. dgl.
DE276505C (de)
DE547400C (de) Einrichtung zum genauen Waagerechtstellen des Querbalkens von Lehrenbohrmaschinen