CH409615A - Verfahren zur Herstellung von Papier und Maschine zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Papier und Maschine zur Durchführung dieses Verfahrens

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CH409615A
CH409615A CH734562A CH734562A CH409615A CH 409615 A CH409615 A CH 409615A CH 734562 A CH734562 A CH 734562A CH 734562 A CH734562 A CH 734562A CH 409615 A CH409615 A CH 409615A
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CH734562A
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Inventor
E Clink George
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Sandy Hill Iron & Brass Works
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F9/00Complete machines for making continuous webs of paper
    • D21F9/04Complete machines for making continuous webs of paper of the cylinder type

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  • Paper (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Papier  und Maschine     zur    Durchführung dieses     Verfahrens       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstel  lung von Papier und eine Maschine zur Durchfüh  rung dieses Verfahrens.  



  Obschon eine grosse Zahl von Konstruktionen  und Versuchen bekannt geworden sind, die durch  Veränderungen sowohl der     Fourdriniermaschinen     wie auch der Zylindermaschinen, einen Betrieb mit  höheren Geschwindigkeiten gestatten sollte, ist bis  jetzt noch keine Konstruktion bekannt, die in einfa  cher Weise die grosse Zahl wünschenswerter Merk  male in einer mit hoher Geschwindigkeit arbeitenden  Maschine vereinigt.  



  In den     Fourdriniermaschinen    wird ein gewisses  Volumen der Fasersuspension durch einen Schlitz auf  einem im wesentlichen horizontal verlaufenden  Drahtsieb abgelagert. Es ist wünschenswert, dass  diese Suspension in Querrichtung des Drahtsiebes  überall genau die gleiche     Faserkonstruktion    aufweist.  Dieses Kriterium wird selten erfüllt, so dass grosse  Unregelmässigkeiten in den erzeugten Papierbahnen  resultieren.  



  Die herkömmlichen Zylindermaschinen ihrerseits  umfassen eine gelochte Trommel, die um eine hori  zontale Achse drehbar in einer Wanne gelagert ist,  wobei ein     grösserer    Teil des Umfanges der Trommel  im Rohstoff untergetaucht ist. Die festen Teile lagern  sich auf der     Trommeloberfläche    ab, und überschüs  sige Flüssigkeit von der     abgelagerten    Schicht wird  durch eine Saugvorrichtung in die Trommel hinein  gesaugt. Normalerweise treten Schwierigkeiten auf,  um die Bahn gleichförmig zu halten, da ein Teil der  ursprünglichen Formation beim Durchgang durch die  Wanne verloren geht.

   Infolge der Weichheit der ge  bildeten Bahn, ferner auch infolge des hohen Wasser  gehaltes derselben, reisst sie gerne ein, so dass ein    Betrieb mit höherer Geschwindigkeit solcher Maschi  nen stets zu unerfreulichen     Betriebsunterbrüchen     führen kann.  



  Um einen befriedigenden Betrieb der     Maschine          :au    erzielen, ist es erwünscht, den Rohstoff der bahn  erzeugenden Zone mit einem Druck     zuzuführen,    der  die Ablieferung des Rohstoffes mit einer     Geschwin-          digkeit    ermöglicht, die angenähert derjenigen der Er  zeugungsfläche an dieser Stelle entspricht. Diese bei  den     Kriterien    konnten bisher nur bei     kleinen    Be  triebsgeschwindigkeiten     erfüllt    werden, so dass grös  sere     Betriebsgeschwindigkeiten    nur durch Eingehen  von Kompromissen möglich wurden.  



  Um eine genügende Schwerkraftwirkung     zu    er  halten und um eine kontinuierliche     Zufuhr    von     Pulpe     mit richtigem Druck und richtiger Geschwindigkeit zu  erzielen, sind Speicherkammern konstruiert worden,  die sehr raumsperrend waren. Die Höhe dieser Kam  mern wurde zum Problem, wenn die Maschine über  weite Geschwindigkeitsbereiche' arbeiten musste.  Eine grosse     Rohstoffvorratshöhe    hat weiter den  Nachteil, dass stagnierende Zonen in ihr entstehen,     in     welchen eine     Knollenbildung    auftreten kann. Bei Be  trieb der Maschine mit geringeren Geschwindigkeiten  erzeugen diese hohen Speicher Wirbel, die sich auf  die Erzeugung der Papierbahn schädlich auswirken.  



  Als Druckkammern ausgebildete Speicher sind  ebenfalls vorgeschlagen worden. Hierbei wird der  Rohstoff in eine geschlossene Kammer geführt, die  mit einer     Druckluftquelle    verbunden ist, wobei     ein     Kissen von Druckluft     im    oberen Teil der Kammer  aufrechterhalten wird, durch welche der Rohstoff  spiegel in der Kammer gesenkt und gleichzeitig ein  genügender Druck gewährleistet wird, der die ge  wünschte Geschwindigkeit am Auslass sichert.

   Diese      und ähnliche Konstruktionen, deren     eine    sogar ein  Ventil in der Seitenwandung aufwies, um automatisch  den Rohstoffspiegel auf einer vorbestimmten Höhe  zu halten, haben im Betrieb Nachteile gezeigt, insbe  sondere wenn es darum ging, den     Rohstoffspiegel    auf  einem Wert zu halten, der kleiner war als 35 cm. Es  traten dann unstabile Bedingungen beim     Ausfluss    aus  dem Auslass auf.  



  Bei der     erfindungsgemässen    Einrichtung sind  diese Nachteile behoben, und sie gestattet die Aus  übung eines höheren Druckes auf die Bahn in der  Erzeugungszone, ohne dass dadurch eine     Vergrösse-          rung    des Stockes im Speicher notwendig würde.  



  Ein Zweck der     vorliegenden    Erfindung ist auch,  den Rohstoff mit dem gewünschten Druck und mit  der     gewünschten        Geschwindigkeit    auf die Papierher  stellungsfläche zu führen, ohne dass die obengenann  ten Nachteile in Kauf genommen werden müssen.  



  Zweck der Erfindung ist unter anderem auch     eine     verbesserte Steuerung der Geschwindigkeit des Roh  stoffes auf der     Papierbildungsfläche.    Es ist bekannt,  dass zum     otpimalen    Arbeiten mit den hohen Ge  schwindigkeiten, die heute für die     Papierherstellungs-          maschinen    verlangt werden, der Rohstoff mit einer  Geschwindigkeit vom Auslass auf die     Erzeugungsflä-          che    fliessen können muss, die jeweils dadurch er  reicht wird, dass ein grosser     Rohstoffvorrat    im       Schwemmenbehälter    gespeichert ist.

   Es ist auch be  kannt, dass die Geschwindigkeit des Rohstoffes durch  den totalen auf ihn wirkenden     Druck        bestimmt        ist,     der durch den auf den     Rohstoff    wirkenden     Druck     und die Menge des Rohstoffes bestimmt ist. Durch       Veränderungen    des auf den Rohstoff wirkenden  Druckes können die Strömungsgeschwindigkeiten  und entsprechend die Bedingungen für die Bahner  zeugung auf der     Papierherstellungsfläche    geändert  werden.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren ist dadurch  gekennzeichnet, dass     Papierherstellungsrohstoff     direkt auf ein Drahtsieb     geführt    wird, welches um  den oberen, steigenden Quadranten des Herstellungs  teiles einer gelochten     Papierherstellungstrommel    ge  führt wird, dass diese Zufuhr durch einen Regler er  folgt, welcher den Druck und die Strömungsge  schwindigkeit des Rohstoffes steuert und dass die  erzeugte Bahn vom Drahtsieb abgehoben wird, nach  dem letzteres die Trommel verlassen hat.  



  Ein Vorteil besteht darin, dass es     möglich    ist, die  gebildete Papierbahn vom Drahtsieb zu entfernen,  weil sie im Augenblick, da sie den Trommelumfang  verlässt, genügend stark ist, um dem dort auf sie wir  kenden     Unterdruck    zu widerstehen. Im Grunde ge  nommen wird das Drahtsieb von der Saugkammer  abgehoben und     weggeführt,    knapp bevor das ent  fernte Ende der Kammer     erreicht    wird, wodurch  etwas Luft in die Kammer und unter die gebildete  Papierbahn treten     kann.     



  Im weiteren bezieht sich die     Erfindung    auf eine       Maschine    zur Papierherstellung, welche Eigenschaf  ten von sowohl der     Fourdrinier-    als auch der Zylin-         dermaschine    besitzt, welche Maschine gekennzeichnet  ist durch eine drehbare zylindrische Trommel, durch  ein um diese herum sowie um eine Umkehrwalze  geführtes endloses Drahtsieb, durch Mittel zur Zu  fuhr einer wässerigen Suspension von     Papierherstel-          lungsfasern    auf dieses Drahtsieb in     gleichmässiger     Verteilung über die ganze Länge der Trommel im  oberen aufsteigenden Quadranten derselben zwecks  Bildung einer Bahn auf diesem Drahtsieb,

   durch in  der Trommel untergebrachte Saugvorrichtungen zum  Entziehen von Wasser aus der Bahn, wenn sie auf der  Trommel liegt und durch einen     Aufnahmefilz,    der so  angeordnet ist, dass er die Bahn vom Drahtsieb an  einer     Stelle    abhebt, an welcher das Drahtsieb die  Oberfläche der Trommel auf dem Weg zur Umkehr  walze bereits verlassen hat.    Die Vorteile bestehen darin, dass die Bahn sich  auf dem Drahtsieb bilden kann und anschliessend  durch eine innerhalb der Trommel angeordnete  Saugvorrichtung getrocknet und endlich durch den       Aufnahmefilz    vom Drahtsieb abgenommen werden  kann.

   Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass das  Drahtsieb um die Trommel     herum    mitgenommen  wird, und es dadurch als Unterlage für die gebildete       Papierbahn    wirkt, so dass diese von der gewölbten  Oberfläche der Trommel mittels des Drahtsiebes so  gar dann abgenommen werden kann, wenn an der  Trennstelle von Drahtsieb und Trommel ein Unter  druck unter dem Drahtsieb vorhanden ist, und es ist  dann möglich, die gebildete Papierbahn     tangential     von der Trommel weg zu einem entfernten Trans  portpunkt abzunehmen.  



  Vorteilhaft ist auch, dass das Drahtsieb von der  Trommel abgehoben und um eine andere Trommel  geführt wird, so dass das bekannte Bestreben von  Trommeln ohne ein solches Drahtsieb vermieden  wird, welches darin besteht, dass sie in ihrem Innern  gefangenes Wasser enthalten, das nicht entweichen  kann, weil keine Luft in die Trommel eintreten kann.    Ein Vorteil der erfindungsgemässen Maschine  besteht auch darin, dass Gut von höherer Dichte und  mit grösseren     Zuführungsgeschwindigkeiten    verar  beitet werden kann, als dies mit den üblichen Papier  herstellungsmaschinen möglich ist.

   Dies ist auf die  Verwendung der verbesserten Steuerung und Vertei  lung der Papiermasse auf dem Drahtsieb und auf eine  verbesserte Herstellungsoberfläche     zurückzuführen.     Ferner gestattet die erfindungsgemässe Maschine eine  einfache, billige     Steuerung,    um Änderungen in der  Waren- und Luftzufuhr zu kompensieren. Sie gestat  tet die Aufrechterhaltung eines konstanten     Druckes     und eines konstanten Spiegels des Gutes in der Kam  mer hierfür, und zwar unabhängig von     Änderungen     in den Bedingungen der Zufuhr.  



  Der Vorteil, mit vorliegender Erfindung eine  gleichmässige Bahn zu erzielen,     beruht    darauf, dass  der Wasserentzug radial von der     Bahnbildungsfläche     und gleichmässig über die ganze Maschinenbreite  erfolgt und ferner darauf, dass normalerweise oben      an den Saugmitteln Lufttaschen vorhanden sind, die  vorteilhaft verwendet werden     können.     



  Das erfindungsgemässe Verfahren und die  Maschine gemäss vorliegender Erfindung sollen im  folgenden mit Bezug auf die     beiliegende    Zeichnung  anhand eines     Ausführungsbeispieles    näher erläutert  werden. In der Zeichnung     zeigt:          Fig.    1 in einer Seitenansicht einer Einrichtung die  Trommel und den Speicher sowie die diesen zugeord  neten Teile.  



       Fig.2    in einer schematischen Schnittdarstellung  von hinten in     Fig.1    gesehen, die zwischen dem       Schwemmenregler    und der um die Trommel laufen  den Drahtbahn gebildete Kammer, und       Fig.    3 ist eine der     Fig.    2 entsprechende Ansicht  einer Variante.  



  Die in     Fig.    1 dargestellte     Papierherstellungsma-          schine    besitzt zwei vertikale, in Abstand voneinander  angeordnete Seitenrahmen 2, von denen nur einer  dargestellt ist. Diese Seitenrahmen 2 sind mit Sockel  platten 4 verschweisst, über welche die     Maschine        in     ihrem Bett verankert ist.  



  Auf der Innenseite jedes der Seitenrahmen 2 ist  ein Endring 8 befestigt, der je ein Ende     einer    hohlen,  speichenlosen, zylindrischen Trommel 10     aufnimmt,     die mit horizontaler Achse zwischen den beiden Sei  tenrahmen 2 angeordnet ist.  



  Die Trommel 10 ist um ihre     horizontale    Achse  drehbar, und sie trägt ein Drahtsieb 11, welches um  die Trommel herum angetrieben wird. Die Trommel  10 umfasst einen gelochten Zylinder, dessen grosse  Zahl von     Abflussöffnungen    eine siebartige Umfangs  fläche ergeben.  



       Aufrechtstehende    Träger 12 sind innerhalb der  Seitenrahmen 2 angeordnet und an den     Schenkeln     derselben befestigt. Sie dienen zur Aufnahme eines  bogenförmigen Sitzes 14 an jedem Ende der Trom  mel.  



  An jedem Endring 8 ist eine peripher verlaufende  Nut vorhanden, welche den ihr zugeordneten Sitz 14  aufnimmt, so dass die Trommel 10 um eine starre  horizontale Achse drehbar ist.  



  Die nichtdargestellten Antriebsmittel können an  den Enden der Trommel an dieser befestigte Zahn  kränze einschliessen, welche mit     Ritzeln    zusammen  wirken, die am betreffenden Seitenrahmen gelagert  sind. Diese     Ritzel    werden durch einen geeigneten  nicht dargestellten Motor angetrieben. Da der An  trieb der Trommel keinen Bestandteil der vorliegen  den Erfindung bildet, wird von einer näheren Erläu  terung desselben abgesehen.  



  Das Drahtsieb 11 ist ein endloses Element, das  um die Trommel 10 herumläuft, und vorzugsweise  aus einem Drahtgewebe besteht, das ähnlich den in  den     Fourdriniermaschinen    verwendeten Drahtgewe  ben ausgebildet ist und somit eine     blatt-    oder bahn  formende Oberfläche bildet, welche stets mindestens  um einen Teil der Trommel 10 umläuft. Dieses  Drahtsieb ist so ausgebildet und angeordnet, dass sie  mit einem endlosen Aufnahmefilz 13     (Fig.    2) zusam-         menwirkt,    welcher zwischen dem Drahtsieb 11 und  einer     Aufwickelwalze    15 verläuft, die aus einem  gummiüberzogenen Zylinder bestehen kann.

   Letztere  ist mit Abstand vom oberen Teil der     Trommel    ange  ordnet, und der Druck, der von der     Aufwickelwalze     auf den Abnahmefilz ausgeübt wird, bewirkt, dass der       Filz    ständig in Berührung mit dem Drahtsieb 11  bleibt, um von letzterer die gebildete Bahn von  Stockfasern abzuheben, nachdem das Drahtsieb  einem Bogenteil der     Trommel    gefolgt ist.  



  Die Walze 15 kann eine     Saugwalze    sein oder es  kann eine Hartwalze sein, z. B. eine Brechwalze oder  eine     Druckwalze,    die die Aufgabe hat zu pressen,  jedoch nicht zusammenzudrücken.  



  Benachbart der Bahn der Trommel 10 ist auf  einer Seite der vertikalen     Axialebene    derselben     ein          Schwemmenbehälter    angeordnet, der     allgemein        mit     26 bezeichnet ist, und im     wesentlichen    in einer Ebene  mit der Horizontalachse der Trommel auf der Seite  angeordnet ist, auf welcher die     Trommeloberfläche     aufwärts läuft.  



  Die genaue Form des verwendeten Schwemmen  behälters kann je nach den Anforderungen variieren.  Der Behälter 26 ist durch     in    Querrichtung mit  Abstand voneinander angeordnete,     senkrecht    verlau  fende Seitenwände 28 gebildet, die sich von entge  gengesetzten Enden der Trommel 10 nach hinten er  strecken.

   Die     bogenförmige    Erzeugungsfläche der       Trommel    10 bildet hierbei die obere     Vorderwand    des       Schwemmenbehälters,    der ferner eine untere quer  verlaufende Vorderwand 32 besitzt, die von ihrem  Berührungspunkt mit der     Drahtbahn    11 nach hinten  abwärts verläuft und endlich eine untere querverlau  fende     Hinterwand    34, welche von dem hinteren Ende  des     Schwemmenbehälters    nach vorne unten verläuft.

    Die unteren Kanten der Seitenwände 28 sind mit den  entsprechenden Endkanten der unteren     Vorder-    und  Hinterwand 32 bzw. 34 an     gegenüberliegenden    Seiten  des     Schwemmenbehälters    verbunden und ihre vor  dersten Endkanten enden unmittelbar bei den ent  sprechenden Endkanten der Trommel 10, so dass sie  der gebogenen Umfangsfläche des oberen Quadran  ten der Trommel anliegen. Geeignete flüssigkeitsab  dichtende Mittel (nicht     dargestellt)    sind an jeder  Stossstelle vorgesehen, um die Verbindung zwischen  Seitenwand des     Schwemmenbehälters    und der Trom  mel abzudichten.  



  Die vorderste     Querkante    der unteren Wandung  32 endet benachbart dem Drahtsieb 11 und ist vor  zugsweise mit     einer    flexiblen Dichtung (nicht darge  stellt) versehen, welche so mit ihr     befestigt    ist, dass  sie parallel zur Trommelachse verläuft.

   Diese Dich  tung ist vorzugsweise einstellbar, so dass ihre Vor  derkante in Richtung gegen und vom Drahtsieb weg  verstellbar ist, um die     Zufuhr    von     Rohstoff    auf das  Drahtsieb zu unterstützen und das Abdichten des un  teren Quadranten der Trommel 10 unterhalb dieser  Stelle zwecks Verhinderung von unerwünschtem  Lecken des Rohstoffes von der     Empfangskammer    zu  vermeiden, endlich um eine weiche, ununterbrochene      Führung für den Rohstoff zu bilden, der     entlang    und  oberhalb der Wandung 32     fliesst.     



  Der Behälter 26 ist oberhalb des Maschinenbettes  durch aufrechte Schenkel 38 abgestützt, und er steht  mit einem oder mehreren Verteilern, welche in     Fig.    1  allgemein mit 40 und 42 bezeichnet sind, in Verbin  dung. Diese     Verteiler    sind     vorzugsweise    vom soge  nannten     Fischschwanztyp,    und sie sind     unterhalb    des       Schwemmenbehälters    angeordnet, wobei der Vertei  ler 40 eine Hauptachse     aufweist,    welche in einer im  wesentlichen senkrechten Ebene verläuft, während  der     Verteiler    42 eine Hauptachse besitzt, die von der  Hauptachse des Verteilers 40 abgesetzt ist und mit  dieser einen Winkel einschliesst.

    



  Durch die Verwendung eines Paares solcher Ver  teiler können Rohstoffe von unterschiedlichen Eigen  schaften verwendet werden, und zwar sowohl mitein  ander als auch wechselweise.     Selbstverständlich    ist  die Verwendung eines solchen Paares von Verteilern  nicht unumgänglich, da für die normale Papierher  stellung ein solcher Verteiler genügt.  



  Aus der Zeichnung geht hervor, dass der Vertei  ler 40 vertikale Hinter- und Vorderwände 44 bzw. 46  aufweist, welche von ihren unteren gegen ihre oberen  Enden hin gegeneinander konvergieren. Ferner be  sitzt der     Verteiler    40 zwei nach aussen geneigte Sei  tenwände 48, deren Seitenkanten je mit den benach  barten Seitenkanten der Hinter- bzw. Vorderwände  verbunden sind, so dass eine geschlossene, trichter  förmige Kammer gebildet ist.  



  Jeder der Verteiler ist so ausgebildet, dass er  einen schnellfliessenden Strom von Rohstoff von  einem bestimmten Querschnitt bei seinem Eintritt in  den Verteiler bis zu seinem Auslassende in einen  schneller strömenden Rohstoffstrom von breitem  Querschnitt umwandelt, wobei jeder Verteiler nicht  nur den Strom in der Breite der Maschine ausweitet,  sondern gleichzeitig als Wirbelkammer arbeitet, in  dem er das ihm zugeführte     Rohstoffmaterial    durch  einen     Venturihals    führt, so dass der Rohstoffstrom  am Auslassende des Verteilers über die ganze Breite  der Maschine eine wesentlich erhöhte Geschwindig  keit besitzt.

   Gleichzeitig wird jedes Ausfallen oder  Trennen der Faserbündel     verhindert,    und eine  gleichmässige Verteilung des     Rohstoffes    über die  Maschinenbreite gewährleistet, wodurch     ungleich-          mässige    Bedingungen auf der bahnbildenden Fläche  vermieden werden.  



  In     Fig.2,    auf welche sich die nun folgende Be  schreibung näher bezieht, sind der Einfachheit halber  die Seitenrahmen 2 und die daran befestigten Vor  richtungen weggelassen. Ferner sind auch die Trom  mel 10, das Drahtsieb 11, der endlose     Aufnahmefilz     13, die     Aufnahmewalze    15, der     Schwemmenbehälter     26 - bei dem nur eine     Seitenwand:    28, eine untere  Vorderwandung 32 und eine untere Hinterwandung  34     gezeigt    ist - endlich auch nur ein     Verteiler    40 mit  Hinter- und Vorderwandung 44 bzw. 46 und einer  Seitenwandung 48 etwas schematisch dargestellt.

   Die       Fig.2    hat ferner eine Walze 17, um welche das    Drahtsieb ebenfalls umläuft, und eine     Druckwalze    18,  mittels welcher die Drahtbahn in gespanntem Zu  stand gehalten wird.  



  Die Seitenwandungen 44 und 46 sind je an     ihrem     oberen Teil breiter als an ihrer Basis, wodurch ein  Fächereffekt erzielt wird. Diese Wände divergieren  nach aussen etwa in gleichem Abstand von gegen  überliegenden Seiten der Mittellinie der untersten  Kante der Wandungen 44 und 46. Diese untersten  Kanten bezeichnen die Stelle des Eintrittes der     Pulpe     in den Verteiler. Die obersten Kanten dieser Wände  bezeichnen den Austritt der     Pulpe,    wobei der Roh  stoff gezwungen ist, senkrecht nach oben durch einen  Durchlass zu strömen, dessen seitliche Ausdehnung  stetig zunimmt, während seine Dimension von vorn  nach hinten ständig abnimmt.

   Die Breite des oberen  Endes des Verteilers entspricht im wesentlichen der  Breite von     Schwemmenbehälter    und Trommel.  



  Der nicht dargestellte Rohstoffeinlass verbindet  eine ebenfalls nicht dargestellte Rohstoffquelle mit  dem Verteiler. Diese Rohstoffzuführung ist von be  kannter Art und daher nicht näher erläutert.  



  Das obere Ende der hinteren Wandung 44 des  Verteilers geht über seine ganze Breite in das untere  Ende der unteren Wandung 34 über, und das obere  Ende der Vorderwand 46 des Verteilers geht über  seine ganze Breite in das untere Ende der unteren  Wandung 32 über.  



  Im     Schwemmenbehälter    25 ist ein     Schwemmen-          regier    60 angeordnet. Dieser schliesst zwei in Quer  richtung mit Abstand voneinander angeordnete auf  rechte Seitenwände 61 ein, die im wesentlichen an  der Innenseite der ihnen     benachbarten    Seitenwände  28 des     Schwemmenbehälters    anliegen, sowie eben  falls querverlaufende     Vorder-    und Rückwände 62  bzw. 64, welche mit den Seitenwänden an gegenüber  liegenden Seiten derselben verbunden sind.

   Die ge  nannten     Vorder-    und Rückwände konvergieren in  Richtung nach unten gegeneinander und kommen am  abgerundeten tiefsten Punkt 66 im wesentlichen senk  recht über dem Auslass des Verteilers 40 zusam  men.  



  Der oberste Teil der     Vorderwand    62     ist    vorzugs  weise so gebogen, dass er sich der Form des benach  barten oberen Quadranten der Trommel 10 anpasst.  



  Entsprechend ist die Form der Hinterwandung 64  so gewählt, dass sie sich der     Form    der hinteren Wan  dung 34 anpasst, wie dies aus den Figuren ersichtlich  ist.  



  Innerhalb des     Schwemmenreglers    querverlau  fende     Vorder-    und Rückwände 72 bzw. 74     sind    mit  den benachbarten Seitenwänden 60 verbunden und  konvergieren nach unten, um im wesentlichen in der  Mitte des     Schwemmenreglers    zusammenzulaufen und  eine     überlaufkammer    zu bilden. In der einen der Sei  tenwände 60 ist eine     Abflussöffnung    76 vorhanden,  wodurch aus der     Ü'oerlaufkammer    überlaufender  Rohstoff abgeführt werden kann. Das oberste und  vorderste Ende der Vorderwand 62 arbeitet hierbei  als Damm, um dasjenige Material aufzunehmen, das      über das hinausgeht, welches die papierherstellende  Fläche der Drahtbahn aufnehmen kann.

   Dieses über  schüssige Material strömt dann nach unten in die ge  nannte     überlaufkammer.     



  Der     Schwemmenregler    kann     bezüglich    des       Schwemmenbehälters    senkrecht nach oben und unten  sowie     horizontal    nach vorne und hinten     in    Längs  richtung bezüglich der Trommel     verschwenkt    wer  den.

   Dies erfolgt durch eine Einstellvorrichtung 65,  welche an den Seitenwandungen 28 des Schwemmen  behälters derart angeordnet ist, dass jede     Verschwen-          kung    des     Schwemmenreglers        bezüglich    der     Trommel     möglich ist, wobei die Wandung 62 in jede ge  wünschte vorbestimmte Lage bezüglich der oberen  Quadranten der Trommel einstellbar ist, um eine  wirksame Steuerung der     Querschnittsfläche    der Emp  fangskammer 80 zu gewährleisten, welche durch die  untere Vorderwandung 32 des     Schwemmenbehälters,

       durch die vordere Wandung 62 des     Schwemmenreb          lers    und durch den oberen Quadranten der Trommel  10 zwischen den     gegenüberliegenden    Seitenwandun  gen 28 des     Schwemmenbehälters    gebildet ist, so dass  die Richtung und die Geschwindigkeit des     Auftref-          fens    des Rohstoffes auf das Drahtsieb gesteuert wer  den kann.

   Mit andern Worten, die der Trommel zu  gekehrte Seite des Reglers definiert zusammen mit  dem benachbarten Trommelquadranten den vorer  wähnten     Zuführkanal,    und zwar dies in Abhängigkeit  von den Eigenschaften des Rohstoffes, von der zu  bildenden Papierbahn und von der Betriebsgeschwin  digkeit eingestellt, so dass     reproduzierbare    Resultate  ohne weiteres möglich     sind.     



  Durch die beschriebene Empfangskammer wird  der Rohstoffstrom in allgemeiner     Richtung    nach  oben und aussen vom Auslass des     Verteilers    40  durch den     Schwemmenbehälter    zu der papiererzeu  genden     Oberfläche    des Drahtsiebes 11 geführt, so  dass der flüssige Rohstoff oder die     Pulpelösung    für  die Papierherstellung auf einem Segment der     zylin-          drischen        Erzeugungsfläche        aufliegt,    welche durch  denjenigen Teil der Trommel gebildet ist, der vom  Drahtsieb abgedeckt wird.  



  Es sei noch darauf hingewiesen, dass der       Schwemmenbehälter    26 mit einer in     senkrechter     Richtung einstellbaren Schwelle 100 versehen ist, die  am oberen Ende der unteren Wandung 34 an deren  Zusammenschluss mit dem oberen Ende der senk  rechten Wandung 90 angeordnet ist.  



  Nach hinten mit Abstand, jedoch parallel zur  Wandung 90, verläuft eine andere     vertikale    Wandung  92, wobei die unteren Kanten der Wandungen 90 und  92 gegeneinander hin gebogen sind und einen Boden  94 bilden. Die Wandungen 90, 92 und 94 sind an  ihren gegenüberliegenden Seiten durch nach     hinten     verlaufende Verlängerungen der     Seitnwände    28 des       Schwemmenbehälters    abgeschlossen, so     dass        eine          überlaufkammer    96 mit einem Entwässerungssumpf  98 gebildet ist.  



  Die Schwelle 100 kann einstellbar an der Wan  dung 90 befestigt und so verstellbar sein, dass     im            Schwemmenbehälter    ein bestimmtes Rohstoffniveau  aufrecht erhalten ist. Überlaufender Rohstoff wird  nach hinten in und durch den Entwässerungssumpf  98 weggeführt und neu in Zirkulation gebracht.  



  Eine gelochte     Walze    102, deren Aufgabe das  Egalisieren ist, verläuft quer durch die     Halspartie    80  und ist in den gegenüberliegenden Seitenwandungen  28 des     Schwemmenbehälters    gelagert. Sie läuft un  mittelbar an den benachbarten Wandungen des       Schwemmenbehälters    und des     Schwemmenreglers.     Der aus dem Verteiler austretende Rohstoff wird ge  zwungen, durch diese     Egalisierwalze        hindurchzuströ-          men,

      in welcher durch die erzeugte     Wirbelung    eine  gleichförmige Vermischung der Stockfasern und das  Ausmerzen von     Faserbündeln    erzielt wird.  



  An der hinteren Wandung 34 ist ein     längliches,     flexibles, querverlaufendes,     membranartiges    Wand  element 104 befestigt, das sich von der Wandung 34  nach vorn gegen die Wandung 62 des Schwemmen  reglers erstreckt und dazu dient, im Hals 80 einen       Druck    aufzubauen, indem die Zone hinter dem       Schwemmenregler    abgeschlossen wird.

   Gleichzeitig  wird jedoch das     freie        Verschwenken    des     Schwem-          menreglers    zu     Einstellzwecken    ermöglicht.     Das    Wand  element definiert eine geschlossene Aufnahmekam  mer für den Rohstoff, so dass der Druckaufbau im  Hals 80     allein    durch die Wirkung der     üblichen        För-          derpumpe    für den Rohstoff (nicht dargestellt) und  ohne Zuhilfenahme von eingeführter Druckluft er  möglicht wird.

   Der eigentliche Druck des Rohstoffes  selber genügt, um die     flexible    Wandung 104 nach  oben gegen den     Schwemmenregler    zu drücken und in       unmittelbarer        Nachbarschaft    mit der     Egalisierwalze     102 die Abdichtung zu gewährleisten, und zwar un  abhängig von der jeweiligen Winkeleinstellung des       Schwemmenreglers.     



  Durch Verstellung des     Schwemmenreglers    kann  der Querschnitt des Durchlasses im Hals 80 vor und  während der Bahnbildung verändert werden, um eine  genaue Steuerung des     Rohstoffes    in der Herstellungs  zone zu ermöglichen. Der     Schwemmenregler    wird so  eingestellt, dass seine Wand 62 gegen die     Trommel     10 hin oder von dieser weg verschoben     wird,     wodurch der Hals 80 zwischen den Wänden 32 und  62 geschlossen oder geöffnet und dadurch die Quer  schnittsfläche     in    diesem     Durchlass    verändert wird.  



  Der Druck in diesem Durchlass wird dadurch  aufrecht erhalten, dass die Kante des Schwemmreg  lers in die Nähe der Trommel gebracht wird, und  zwar bis etwa in eine Nähe von 1/1o mm. Je näher die  Spitze der Trommel liegt, desto grösser wird der  Druck, welcher     in    der Herstellungszone auf das  Drahtsieb wirkt. Diese Druckeinwirkung erzeugt eine  grössere Entwässerung     in    der zur Verfügung stehen  den Herstellungszone. Es kann aus diesem     Grund    ein  verdünnter Rohstoff verwendet werden, oder es kann  eine schwerere Papierbahn hergestellt werden, als  dies ohne solche     Druckeinwirkung        möglich    wäre.

    Diese     Druckeinwirkung    gestattet auch die Erzeugung      von Papieren mit einem besseren Profil, da die Bahn  aus einer Schwemme     erzeugt    wird, und durch den  Entwässerungsgrad der Matte auf dem Drahtsieb ge  steuert wird und nicht durch die Konzentration der  Faser in der     Pulpe.     



  Die bisher üblichen     Schwemmenbehälter    lassen  eine bestimmte Wassermenge durch ihre Öffnung  laufen. Wenn diese Wassermenge über die ganze  Maschinenbreite eine     gleichförmige    Fasersuspension  enthält, so wird auch eine gleichförmige Bahn in der       Papierherstellungszone    abgesetzt. Besitzt aber diese  Suspension an irgendeiner Stelle der Maschinenbreite  eine grössere Faserkonzentration, dann wird die er  zeugte Papierbahn an dieser Stelle schwerer sein.

    Wenn nun eine     Pulpenschwemme    gegen das Draht  sieb gehalten wird und sich auf letzterem die Papier  bahn bildet, so steigt der Strömungswiderstand, so  dass, falls sich irgendwo eine dichtere Stelle bildet,  die Entwässerung an dieser dichteren Stelle geringer  ist, als an einer weniger dichten Stelle. Die     grössere     Entwässerung an den weniger dichten Stellen bewirkt  die Ablagerung von mehr Fasern auf dem Drahtsieb,  bis der Entwässerungsgrad über die     ganze    Bahn  gleichförmiger geworden ist.  



  Je nach der Einstellung des     Schwemmenreglers     kann die Querschnittfläche des Durchlasses 80 nur  im oberen Teil des Trommelquadranten oder nur im  unteren Teil des Trommelquadranten oder über den  ganzen Umfangsbogen des genannten oberen Qua  dranten der Trommel verändert werden, je nachdem,  welche     Rohstoffmenge    auf die     Papierherstellungsflä-          che        fliessen    soll und mit welcher Geschwindigkeit.  



  In der Trommel ist eine Saugvorrichtung 110 mit  mehreren Abteilen untergebracht. Diese Vorrichtung  wird nach dem Zusammenbau durch das eine Ende  der Trommel     eingeführt    und ist leicht zugänglich.  Geeignete Antriebsmittel (nicht dargestellt) gestatten  eine Drehung dieser Saugvorrichtung bezüglich der  Trommel in jede gewünschte Lage.  



  Die genannte Saugvorrichtung umfasst im darge  stellten Beispiel mehrere getrennte Saugabteile 112  und 114, wobei vorzugsweise der an jedem dieser  Abteile angeschlossene     Unterdruck    nach Massgabe  der gewünschten     Wirkung    unterschiedlich sein kann.  Jedes dieser Abteile kann auch Luft- und     Wasserent-          nahmeleitungen    zur getrennten Abführung von Luft  und Wasser aus diesen Abteilen aufweisen. Die ein  zelnen Abteile sind mit üblichen     Dichtungen    verse  hen, um die Länge und Breite der Saugöffnung zu  begrenzen.

   Die     Druckdifferenz    wird dadurch bewirkt,  dass den Abteilen 112 und 114 nach Massgabe der  Tiefe jedes derselben und der Leistung der für jedes  Abteil verwendeten Pumpe Unterdruck angelegt  wird.  



  Die Trommel kann, wenn es     gewünscht    wird,  auch mit einer     Freifallentwässerungszone    oder mit  einem     Wassersammelbehälter    116 versehen werden,  der, an der Basis der Trommel angeordnet, das Was  ser sammelt, das zuerst in die Trommel gelangt und  dieses wieder in Zirkulation gibt. Dieses Vorgehen ist    bekannt. Eine solche erste Entwässerung umfasst  eine natürliche Entwässerung durch hydrostatische  Wirkung und erzeugt am ersten Herstellungspunkt,  wo die Entwässerung am grössten ist, eine offene  Formation.  



  Das erste Saugabteil 112 mit einem ersten Saug  grad wird normalerweise im Rohstoff untergetaucht  sein. Wenn die herzustellende Bahn aus dem       Schwemmenbehälter    tritt, übernimmt das     zweite     Saugabteil 114, das einen anderen Sauggrad     aufweist,     die Entwässerung und das Trocknen der Bahn, wobei  dieses zweite Saugabteil normalerweise unmittelbar  nach dem     Schwemmenbehälter    und benachbart der  Kante der Lippe des     Schwemmenreglers    angeordnet  ist mit dem Zwecke,

   den     Rohstoff    bei seinem Austritt  aus dem     Schwemmenbehälter    fest gegen die Draht  bahn zu halten und damit jegliche Störung in der       Formation    zu unterbinden. Es können dritte und  vierte Saugabteile vorgesehen werden, je nach der  Qualität des gewünschten Produktes und der Ge  schwindigkeit mit welcher die Maschine arbeitet.  



  Es kann auch eine noch     grössere    Anzahl von  Saugvorrichtungen vorgesehen werden, die in bezug  zueinander so angeordnet sind, dass sie unabhängig  voneinander längs der inneren Peripherie der Trom  mel     bewegt    werden können, um eine grössere oder  kleinere freie     Entwässerungsfläche    zu vermitteln und  um die Dauer zu variieren, während welcher jede der  aufeinanderfolgenden Saugvorrichtungen in     Tätigkeit     ist.  



  Die Herstellungszone ist kontinuierlich und die  Papierherstellung folgt auf einer relativ kleinen Flä  che, wobei Versuche ergeben haben, dass sich die  Entwässerungszone nur etwa auf 6-12 mm erstreckt,  während     in        Fourdriniermaschinen    wesentlich längere  Herstellungszonen erforderlich sind, deren Länge       zwischen    12 und 25 cm variiert.    Zusätzlich können noch in einem Abteil 118 der  Saugvorrichtung hochwirksame Vakuummittel vor  handen sein, die eine zusätzliche Entwässerung er  leichtern und insbesondere die Feuchtigkeit     an    der  Stelle     steuern,    an welcher das Drahtsieb die Trommel  verlässt.  



  Zusätzlich können nicht dargestellte Lufteinlässe  in der Nähe der Saugvorrichtung vorgesehen werden,  durch welche geringe Luftmengen in die Unterdruck  zone geblasen werden können, um der Zentrifugal  kraft entgegenzuwirken, welche durch die mit hoher  Geschwindigkeit drehende Trommel     erzeugt        wird.    Es  sei aber hier nochmals darauf hingewiesen, dass da,  wo die gebildete Bahn mit dem Drahtsieb von der  Trommel abgehoben wird und wo sie bereits eine  Stärke aufweist, die einem geringen Unterdruck  widerstehen kann, die Saugvorrichtung vorzugsweise  so angeordnet wird, dass sich das Drahtsieb kurz vor  dem Ende der Saugvorrichtung von ihr abhebt, so  dass etwas Luft in die Saugvorrichtung und unter  die Bahn gelangt.

   Aussenluft gelangt also in die  Saugvorrichtung, um die durch den     Unterdruck    ent-           zogene    Luft zu ersetzen und damit das Bestreben des  Wassers herabzusetzen, unmittelbar     wegzuspritzen,     wenn die gebildete Bahn die Saugvorrichtung     ver-          lässt.     



  Wie bereits erwähnt, wird mit der beschriebenen  Vorrichtung das auf die Zentrifugalkraft zurückzu  führende Bestreben des Wassers, die erzeugte Bahn  wieder zu bespritzen, dadurch behoben, dass das  Drahtsieb von der Trommel abgehoben wird, bevor  das Ende der Saugvorrichtung     erreicht    ist.  



  Zusätzliche Saugvorrichtungen können vorgese  hen werden, um jegliches Wasser, das im Zylinder  verbleibt, wegzuführen und     damit        jegliche    Möglich  keit auszuschliessen, dass Wasser auf die Bahn ge  langt.  



  Es wurde festgestellt, dass, wenn die Bahn rasch  unter der Wirkung von Unterdruck erzeugt wird, und  speziell, wenn es sich um die Herstellung von Kar  tonbahnen wesentlicher Dicke handelt, dann eine  Bahn mit Querflächen unterschiedlicher Dicke ent  stehen kann, wenn nicht ein gleichförmig hoher Grad  von Unterdruck in den Herstellungsabschnitten über  die     ganze    Herstellungszone vorhanden ist. Es sind  daher geeignete Mittel vorgesehen, um die Saugwir  kung in den Abteilen so zu steuern, dass     eine    gleich  förmige und relativ hohe Saugwirkung aufrechterhal  ten wird, so dass eine Bahn von gleichförmigen  Eigenschaften und insbesondere von gleichmässiger  Dicke erzeugt wird.  



  Die Grösse des Vorlaufes der Saugzone wird mit  der Drehgeschwindigkeit der Erzeugungstrommel,  mit dem Grad der verwendeten Saugwirkung, mit der  Grösse der Trommel, mit der Tiefe der Saugab  schnitte und der Leistungsfähigkeit der Saugpumpen  und endlich mit den Dimensionen der Anschlüsse  variieren.  



  Lange war man sich nicht einig, in welchem Teil  der Trommel einer Zylindermaschine die eigentliche  Papierbildung stattfindet. Heute wird     allgemein    ange  nommen, dass diese Bildung in einer Zylinderma  schine relativ rasch stattfindet, und dass eine bedeu  tende     Abstreifwirkung    und andere Störungen erfol  gen, wenn der Zylinder durch die     Flüssigkeit    gezogen  wird, wobei nur wenig zusätzliche Papiererzeugung  erfolgt, dagegen aber oft nicht nur     Störungen,    son  dern eine     Zerstörung    der Bahn auftritt.

   Bei der be  schriebenen Einrichtung dagegen     wird    der Rohstoff  gegen das Drahtsieb geführt, und, sobald sich die  Bahn formiert hat,     wird    sie aus der Schwemme ent  nommen und in ihrer     ursprünglichen    Formation ge  halten mit dem zusätzlichen Merkmal, dass, wenn der  Rohstoff zwischen     Schwemmenregler    und Drahtsieb  gelangt, er noch weiter beschleunigt werden kann,  indem ein schwacher     Rohstoffüberschuss    zugeführt  wird, der über das hinaus geht, was überhaupt zur  Papierherstellung dienen     kann,

      wobei das überschüs  sige Material über die Lippe des     Schwemmenreglers     strömt und dort gesammelt und wieder in     Zirkulation     gebracht wird.    Die auf dem Drahtsieb erzeugte Papierbahn folgt,  sobald sie mit dieser in Berührung gekommen ist,  dem     Filz    13 und wird durch diesen der folgenden  Einheit zugeführt. Ist die nachfolgende Einheit so,  dass der     Flüssigkeitsgehalt    höher sein muss als bei  spielsweise     in    einer     Fourdriniermaschine,    so kann die  Bahn so behandelt werden, dass die     Saugwirkung     derart unterbrochen wird, dass soviel Feuchtigkeit in  der Bahn verbleibt, wie für die folgende Behandlung  erforderlich ist.

    



  Im Folgenden soll nun die Variante der     Fig.3     näher erläutert werden. Um eine Wiederholung be  reits beschriebener Teile und Merkmale zu vermei  den, wurden gleiche Bezugszeichen für entsprechende  Teile verwendet. Zur weiteren Vereinfachung sind in  der     Fig.    3 wiederum die     Seitenrahmen    2 weggelassen,  und die Trommel 10, die     Drahtbahn    11, der endlose  Filz 13, die     Aufwickelwalze    15, die Walze 17, die       Druckwalze    18 und der     Schwemmenbehälter    26 sind  nur schematisch dargestellt, wobei beim letzteren     nur     eine seiner Seitenwände 28 und der unteren Wan  dung 32,

   34 sowie ein einziger     Verteiler    40 mit  Rückwand 44 und Vorderwand 46 und einer Seiten  wand 48     dargestellt    ist. Im     Schwemmenbehälter    26  ist     ein        Schwemmenregler    60 untergebracht, von dem  nur eine Seitenwandung 61 dargestellt ist, die entlang  der Innenseite der entsprechenden benachbarten Sei  tenwandung 28 des     Schwemmenbehälters    verläuft.  Die querverlaufenden vorderen und hinteren Wände  62 bzw. 64 laufen in einem abgerundeten Boden bei  66 zusammen.  



  Der oberste Teil der Vorderwand 62 ist wiederum  so geformt, dass er sich der Form des benachbarten       Trommelquadranten    anpasst und die hintere Wan  dung 64 ist entsprechend so geformt,     dass    sie sich der  Form der unteren Wandung 34 anpasst. Die Wand 64  ist bei diesem Beispiel mit     einem        senkrecht    aufstre  benden Teil 65 versehen, der nach oben über die  oberste Horizontalebene des     Schwemmenbehälters     hinausragt, wie dies aus der Figur ersichtlich ist.  



  Im     Schwemmenregler    sind die inneren vorderen  und hinteren Wandungen 72 bzw. 74 so geformt, dass  sie nach unten konvergieren und in der Nähe einer  Abflussöffnung 78 die in einer der Seitenwände 61  vorgesehen ist, zusammenlaufen.  



  Das oberste und vorderste Ende der Vorderwan  dung 62 des     Schwemmenreglers    60 wirkt wiederum  als Schwelle für den     überlauf    von Material, das über  die Menge hinaus geht, welche die Herstellungszone  des Drahtsiebes aufnehmen kann. Das überlaufende  Material     fliesst    nach unten in die     überlaufkammer,     welche durch die Wände 72 und 74     gebildet    ist, und  durch die     Auslassöffnung    76 und wird zur Neuzirku  lation verwendet.  



  Wie beim ersten Beispiel ist der     Schwemmenre-          gler    60 im     Schwemmenbehälter    nach oben, nach un  ten, nach vorne und nach hinten schwenkbar, um  jede     Winkeleinstellung    bezüglich des     Schwemmenbe-          hälters        einnehmen    zu können     mit    dem Ziel, die Vor  derwandung 62 so einzustellen, dass jede gewünschte      Lage     bezüglich    der Trommel erhalten werden     kann,     um die     Querschnittsfläche    des Durchlasses 80 zu  verändern, welcher durch die untere     Vorderwandung     32,

   die vordere Wandung 62 und die Trommel 10  zwischen den Seitenwänden 28 des     Schwemmenbe-          hälters    gebildet ist.  



  Wie beim vorhergehenden Beispiel wird durch  diesen in Längsrichtung der Maschine angeordneten  Durchlass der Rohstoffe in allgemeiner Richtung  nach oben und aussen durch den     Schwemmenbehäl-          ter    geführt und zwar vom Auslass des Verteilers 40  bis zu der Herstellungsfläche auf der Drahtbahn 11,  welche um die Trommel 10 herum geführt ist.  



  Das obere Ende der Wandung 34 ist mit dem  oberen Ende einer senkrecht verlaufenden Querwan  dung 90 verbunden, und nach hinten mit Abstand  jedoch parallel zu dieser Wandung 90 ist eine weitere  Wandung 92 vorhanden, wobei die unteren Kanten  der Wandungen 90 und 92 gegeneinander gebogen  sind und eine Bodenwand 94 bilden und die Wände  90, 92 und 94 an ihren gegenüberliegenden Seiten  kanten durch nach hinten gezogene Verlängerungen  der Seitenwände 28 des     Schwemmenbehälters    ver  bunden sind, so dass eine     aufrechtstehende    überlauf  kammer 96 gebildet ist,     mit    welcher ein Ablauf bzw.

         Entwässerungssumpf    98 verbunden ist, um das in  diese Kammer gelangte Material wieder in     Zirkula-          tion    zu bringen. Die Steuerung der     überlaufkammer     erfolgt durch     Druckmittel    über das     Rohstoffniveau    L.  



  Im hinteren untersten Teil des     Durchlaufes    80 ist  mit ihren gegenüberliegenden Enden in den Seiten  wänden 28 des     Schwemmenbehälters    drehbar gela  gert wiederum     eine        Egalisierwalze    102 vorhanden.  Diese ist gleich angeordnet wie die entsprechende       Egalisierwalze    im ersten Beispiel und dadurch, dass  der Rohstoff durch diese     Walze    hindurch treten muss,  wird eine gleichmässige Vermischung der Fasern er  reicht und Faseransammlungen     in        Bündeln    vermie  den.  



  Die     überlaufkammer    96 ist nach oben durch  einen flexiblen Deckel 130 abgeschlossen, der die  oberen Kanten der Wand 92 und der Wandteile 65  des     Schwemmenreglers    60 verbindet, so dass ein ge  schlossener     Schwemmenregler    erhalten wird.

   Durch  Einführen von Druckluft in diesen oberen     Teil    des       Schwemmenbehälters    kann erzielt werden, dass der  Rohstoff in einem relativ tiefen Niveau hinter dem  Durchlass 80 gehalten werden kann, ohne dass die  Strömung zur Trommel vermindert wird, wie dies bei  den bisher üblichen Verfahren, bei denen ein hohes       Rohstoffniveau    aufrecht erhalten     wird,        unvermeidlich     ist. Dadurch     dass    der Deckel 130 flexibel ist, bewegt  er sich in den verschiedenen Lagen,     in    welchen der       Schwemmenregler    60 eingestellt werden kann, mit  diesen.  



  Das Rohstoffniveau L in der     überlaufkammer    96  und     im        Schwemmenbehälter    wird durch Steuerorgane  aufrechterhalten, die     im    folgenden noch näher be  schrieben werden.

      überschüssiges     Rohstoffmaterial    strömt von der  Kammer 96 durch den Auslass 98 in eine Leitung  136 und in einen Behälter 138, und die Menge dieser  Strömung wird automatisch durch einen     Durchfluss-          regler    140 bekannter Konstruktion gesteuert, welcher  seine Messungen über eine Leitung 141 auf     ein     Schaltbett 142 übermittelt, das so ausgebildet ist, dass  es über eine Leitung 143 das Öffnen und Schliessen  eines Ventils 144 regeln kann.  



  Das Schaltbrett 142 umfasst weiter Mittel, welche       voreingestellt    werden können, um die gewünschte  Menge des neu zu zirkulierenden Rohstoffes einzu  stellen. Falls eine grössere Menge durch den Durch  flussregler 140 strömt, wird dies entsprechend dem  Schaltbrett 142 zugeleitet, worauf das Ventil 144  automatisch geschlossen wird, um den weiteren Zu  fluss zu reduzieren.  



  Mit der beschriebenen Konstruktion ist es mög  lich, die Papierbahn auf dem Drahtsieb zu erzeugen,  indem der zugeführte Rohstoff die     gewünschte    Faser  menge in einer Wassermenge enthält, welche eine  richtige Faserverteilung in der erzeugten Bahn gestat  tet. Mittels der Saugvorrichtungen, die in der Trom  mel untergebracht sind, ist es möglich, die Papier  bahn genügend zu entwässern und anschliessend zu  trocknen, wobei das entzogene Wasser in die Saug  vorrichtung gesogen wird, oder durch das in der  Trommel befindliche Vakuum in diesem behalten  wird.  



  Durch die beschriebene Mitnahme des Draht  siebes wirkt dieses als Unterlage für die Papierbahn,  wobei letztere von der gekrümmten     Oberfläche    der  Trommel abgehoben und in gerader Linie wegtrans  portiert werden kann.  



  Dabei     kann    die Papierbahn von der Trommel  selbst dann abgehoben werden, wenn unter der  Drahtbahn an der Trennungsstelle Unterdruck  herrscht,     wozu    Aussenluft in die Saugvorrichtung  oder Saugvorrichtungen     eingeführt    werden     kann,    um  durch die     Öffnungen    in der Trommel den Abfluss des  Wassers zu     ermöglichen,    und das immer vorhandene  Problem des Wasserablaufes zu lösen.  



  Die vorgehende Beschreibung     erläutert    eine  Konstruktion, welche das Ablagern von     Rohstoff    auf  einer bahnbildenden Oberfläche eines Drahtsiebes  gestattet, die um eine drehende, gelochte     Trommel          geführt    wird und welche Mittel enthält, um die gebil  dete Bahn aus Stockfasern von der bahnbildenden  Fläche abzuheben mit dem Vorteil, dass die     gebildete     Bahn auf dem Drahtsieb gebildet und durch inner  halb der Trommel untergebrachte Saugvorrichtungen  getrocknet     wird,    wobei das entzogene Wasser in der  Trommel gehalten wird und die Bahn hierauf durch  eine Walze vom Drahtsieb abgehoben werden kann.

    Das Drahtsieb wirkt dabei als Unterlage für die er  zeugte Papierbahn und diese kann von der gebogenen  Oberfläche der Trommel selbst dann abgehoben wer  den, wenn unter der Drahtbahn an der Trennstelle  von Drahtsieb und     Trommel    Unterdruck herrscht.      Die Bahn wird dann in gerader Linie auf eine Trans  ferstelle transportiert. Durch diese Anordnung wird  der Eintritt von Luft in die Saugvorrichtung ermög  licht, wodurch das Verspritzen von Wasser höchstens  auf die Stelle begrenzt ist, in welcher nach der Tren  nung von Trommel und Drahtsieb dieses Verspritzen  vom Drahtsieb weggerichtet ist und daher     in    keiner  Weise die Bahn auf dem Drahtsieb     beeinflussen     kann.

      Dadurch kann der Druck im     Zuführkanal    ge  steuert werden, indem die Anordnung des Reglers  näher oder weiter weg vom Drahtsieb gewählt     wird,     wobei, je näher der Regler dieser Bahn ange  ordnet wird, desto geringer die aus ihm tretende  Menge und entsprechend desto     grösser    der Druck  wird, der auf die     Papiererzeugungsfläche    ausgeübt  werden     kann.    Dieser Druck hat eine grössere Ent  wässerung der Erzeugungsfläche zur Folge, sodass  wässeriger Rohstoff     verwendet    werden     kann    und ent  sprechend können schwerere Bahnen erzeugt werden  als dies ohne eine solche Druckanwendung möglich  wäre.

   Entsprechend ist auch die Herstellung einer  Bahn möglich, die ein besseres     Profil        aufweist,    indem  diese Bahn von einem     Schwemmenbehälter    aus er  zeugt wird, wodurch ihre Erzeugung durch ihre Ent  wässerungsgeschwindigkeit auf der Drahtbahn und  nicht durch die unsichere Steuerung der Konzentra  tion der Fasern in der     Pulpe        möglich    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCHI Verfahren zur Herstellung von Papier, dadurch gekennzeichnet, dass Papierherstellungsrohstoff direkt auf ein Drahtsieb geführt wird, welches um den oberen, steigenden Quadranten des Herstellungs teiles einer gelochten Papierherstellungstrommel ge führt wird, dass diese Zufuhr durch einen Regler er folgt, welcher den Druck und die Strömungsge schwindigkeit des Rohstoffes steuert, und dass die erzeugte Bahn vom Drahtsieb abgehoben wird, nach dem letzteres die Trommel verlassen hat.
    PATENTANSPRUCH II Papierherstellungsmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeich- net durch eine drehbare zylindrische Trommel, durch eines um diese herum sowie um eine Umkehrwalze geführtes endloses Drahtsieb, durch Mittel zur Zu fuhr einer wässerigen Suspension von Papierherstel- lungsfasern auf dieses Drahtsieb in gleichmässiger Verteilung über die ganze Länge der Trommel im oberen aufsteigenden Quadranten derselben zwecks Bildung einer Bahn auf diesem Drahtsieb,
    durch in der Trommel untergebrachte Saugvorrichtungen zum Entziehen vonWasser aus der Bahn, wenn sie auf der Trommel liegt, und durch einen Aufnahmefilz, der so angeordnet ist, dass er die Bahn vom Drahtsieb an einer Stelle abhebt, an welcher das Drahtsieb die Oberfläche der Trommel auf dem Weg zur Umkehr walze bereits verlassen hat. UNTERANSPRüCHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Punkt, in welchem das Drahtsieb die Trommel verlässt, etwas jenseits der Grenze der genannten Saugvorrichtungen liegt, um den Eintritt von Aussenluft in die Trommel zu gestatten und das Spritzen von Wasser aus den Öff- nungen derselben zu verhindern. 2.
    Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Mittel zur Zufuhr einer wässe rigen Suspension von Papierherstellungsfasern zum genannten Drahtsieb einen Schwemmenbeh'älter um fassen, der benachbart dem genannten, oberen, auf steigenden Quadranten der Trommel angeordnet ist und einen Einlass für den Rohstoff enthält, sowie Mit tel, um den Rohstoff durch diesen Einlass in den ge- nannten Behälter zu führen, Mittel,
    um die Durch- flussgeschwindigkeit des Rohstoffes durch diesen Be hälter und zum Drahtsieb zu steuern, und Mittel, um den Aufbau von Druck im Schwemmenbehälter zu ermöglichen, um die Zufuhr des Rohstoffes auf das Drahtsieb mit einem gewünschten Druck und mit gewünschter Geschwindigkeit zu ermöglichen. 3.
    Maschine nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittel zur Steuerung der Ge schwindigkeit eine bewegliche Wand in dieser Schwemmenkammer umfassen, deren eine Kante die Grösse des Auslasses auf die Drahtbahn bestimmt und ferner ein flexibles Abschlussorgan, das zwischen der gegenüberliegenden Kante der genannten beweg lichen Wand und einer festen Wand des Schwem- menbehälters wirkt, um den in diesem Behälter auf gebauten Druck an dieser gegenüberliegenden Kante abzudichten. 4.
    Maschine nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch eine gelochte Trommel und ein um diese umlaufendes Drahtsieb durch Mittel, um die Trommel um eine horizontale Achse drehbar zu lagern, durch einen benachbart dem oberen, aufstei genden Teil der Trommel angeordneten Schwemmen behälter, durch einen Einlass und durch Mittel zum Zuführen von Rohstoff in diesen Schwemmenbehäl- ter, durch einen einstellbar in diesem Behälter ange ordneten Schwemmenregler, der einen Durchlass in diesem Behälter steuert,
    um die Strömung von Roh stoff vom Einlass durch den Behälter zur Herstel lungsfläche auf das Drahtsieb benachbart der Trom meloberfläche zu steuern , durch Mittel zum Entzie hen von Wasser, welche in dieser Trommel angeord net sind, und Teile aufweisen, welche mit der Innen seite der Oberlfäche der Trommel unterhalb des Drahtsiebes zusammenwirken, durch Mittel zum Ein stellen dieser Wasserentzugsmittel in Umfangsrich- tung der Trommel,
    durch Mittel zum Einstellen des Schwemmenreglers bezüglich der Erzeugungsfläche auf dem Drahtsieb auf der Trommel und endlich durch Mittel zum Steuern des Druckes des Rohstoffes im Durchlass im genannten<U>Schwemmen</U> behälter. 5.
    Maschine nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der Druckaufbau im Schwemmen behälter durch Gas oder Luft unter Druck erfolgt, wobei der Schwemmenbehälter eine flexible Wand aufweist, welche auf Druckänderungen im Behälter reagiert, und Ventile vorhanden sind, die das Niveau des Rohstoffes im Schwemmenbehälter in Abhän gigkeit vom Druck in diesem Behälter steuern.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT527718A1 (de) * 2023-10-27 2025-05-15 Valmet Technologies Oy Saugwalze und Kombipresse für eine Faserbahnmaschine

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