CH409626A - Verfahren und Tonfilmgerät zum Vertonen von Filmen - Google Patents

Verfahren und Tonfilmgerät zum Vertonen von Filmen

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CH409626A
CH409626A CH562962A CH562962A CH409626A CH 409626 A CH409626 A CH 409626A CH 562962 A CH562962 A CH 562962A CH 562962 A CH562962 A CH 562962A CH 409626 A CH409626 A CH 409626A
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CH
Switzerland
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film
recording
switch
relay
swelling
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CH562962A
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Herbert Dipl Ing Leisring
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Bauer Eugen Gmbh
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Description


  Verfahren und     Tonfilmgerät        zum    Vertonen von     Filmen       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verto  nen von Filmen, insbesondere Schmalfilmen, mit  aufeinander folgenden Grundaufzeichnungen und  Beeinflussen von deren Intensität durch Mittel mit  sich selbsttätig ändernder Wirkung.  



  Es ist bekannt, auf dem     Film    verschiedene Grund  aufzeichnungen aufzubringen, deren Länge sich  nach der Szene richtet, die dadurch untermalt werden  soll. Dabei ist es ohne Hilfsmittel oder besondere Ge  schicklichkeit nur möglich, die Grundaufzeichnung,  meist Musik, im Augenblick des     Szenenbeginns    ein  zuschalten oder am Ende der Szene     auszuschalten,     und schon diese Zeitpunkte können nur schwer genau  eingehalten werden. Mit besonderem Geschick ist es  möglich, durch Regeln der Verstärkung die Grund  aufzeichnung am Beginn der Szenen anschwellen,  am Szenenende abschwellen zu lassen, doch ist es  äusserst schwer, die richtige Dauer und Geschwindig  keit des Auf- und     Abblendens    zu finden.

   Ist der Ein  satz oder Schluss verpasst, so muss die ganze Auf  zeichnung wiederholt werden - meist einschliesslich  der vorhergehenden Aufzeichnungen.  



  Es ist auch bekannt, zum     Aufsprechen    von Kom  mentaren auf Grundaufzeichnungen das Einblenden  des Kommentars durch Drücken einer Taste zu be  ginnen, welche ein langsames Abschwächen der  Grundaufzeichnung auf einen verringerten Wert be  wirkt, und dann z. B. über ein Mikrophon den Kom  mentar     aufzusprechen;    nach Loslassen der Taste  geht die Schwächung der     Grundaufzeichnung    wieder  selbsttätig in bestimmter Zeit zurück. Dieses Verfah  ren trägt aber für das Aufbringen der     Grundaufzeich-          nung,    vor allem deren     übergang    beim Szenenwech  sel, nichts bei, und auch bei ihm ist es noch schwierig,  den richtigen Zeitpunkt herauszufinden.  



  Diese Nachteile werden nach der Erfindung da-    durch vermieden, dass durch     Auslöseimpulse    das  vollständige Abschwellen am Ende jeder Grundauf  zeichnung und das selbsttätige Anschwellen der     an-          schliessenden    Aufzeichnung in vorbestimmter  Aufeinanderfolge gesteuert werden.  



  Ein solcher     Auslöseimpuls    kann von Hand gege  ben werden. Da die Zeit für das Abschwächen und  Anschwellen auf einen     bestimmten,    gewünschten  Wert eingestellt werden kann, der stets gleich bleibt,  ist es nach einiger     übung    möglich, den richtigen Be  ginn des     Schwächens        einzuschalten.    Dann stellt sich  selbsttätig ein sauberer, weicher     übergang    zur näch  sten Grundaufzeichnung ein.  



  Besonders vorteilhaft ist es, zunächst     alle    Grund  aufzeichnungen     aneinander    stossend     aufzubringen;     und dann das  Wischen  in einem getrennten  Arbeitsgang     vorzunehmen.    Noch genauer kann gear  beitet werden, wenn durch am Film angebrachte  Marken, insbesondere     aufgeklebte,    leitende Folien,  der     Aufzeichnungs-    und/oder     Wischvorgang    selbsttä  tig gesteuert wird.

   Der notwendige Unterschied im       Einsatzzeitpunkt        zwischen    dem     Aufzeichnungs-    und  dem Wischvorgang wird     zweckmässigerweise    hervor  gerufen durch Verwenden zweier fester Kontakte am  Gerät, von denen einer ausschaltbar ist, oder durch  Verwenden eines verschiebbaren Kontaktes, oder  auch durch elektrische Verzögerungsglieder.  



  Ein     Tonfilmgerät    zum Durchführen des Verfah  rens ist in besonders vorteilhafter Weise so ausgebil  det, dass dem     Hochfrequenzerzeuger,    der das die  Tonaufzeichnung herstellende, insbesondere auch  wiedergebende, Aufzeichnungselement (Tonkopf)  versorgt, eine von einem Relais     beeinflusste    Sperre  zugeordnet ist, dass dieses Relais im Stromkreis des       Auflöseimpulses    liegt, und dass ein     Betriebsartschal-          ter    vorhanden ist, welcher die Geschwindigkeit be-      stimmt, mit welcher die Sperre ein- und aussetzt, ins  besondere eine einstellbare     Verzögerung    ein- oder  ausschaltet.  



  Ausführungsbeispiele der     Erfindung        sind    in der  Zeichnung wiedergegeben. Es zeigen:       Fig.l    eine Ansicht eines     Tonfilmgeräts    zum  Durchführen des Verfahrens mit angeschlossenem  Tonbandgerät       Fig.    2 die Schaltung des zum Ausüben des Ver  fahrens notwendigen Teils des     Tonfihngeräts          Fig.    3 ein Schaubild des     Aufbringens    der Grund  aufzeichnung in einem ersten Arbeitsgang       Fig.4    ein Schaubild des     Wischens    als zweitem  Arbeitsgang       Fig.    5 ein Schaubild des     

  Kommentar-Einblendens     als drittem Arbeitsgang       Fig.6    ein Schaltbild eines     Tonfilmgeräts    nach  einer zweiten     Ausführungsform          Fig.    7 ein Schaubild für das Auftragen der Grund  aufzeichnung nach dieser Ausführungsform       Fig.8    ein entsprechendes Schaubild für das  Wischen       Fig.9    die Schaltung einer dritten Ausführungs  form       Fig.10    ein Schaubild der     Grundaufzeichnung     dazu       Fig.    11 ein Schaubild des zugehörigen     Wischens          Fig.    12 die Schaltung einer abgewandelten  <RTI  

   ID="0002.0025">   Aus-          führungsform          Fig.    13 einen Abschnitt eines für das Verfahren  benützten     Films.     



  In     Fig.    1 ist als     Tonfilmgerät    ein Bildwerfer 1 ge  zeigt. Der     Film    2 läuft von einer     Abwickelspule    3,  von der er mittels einer     Vorwickelspule    4 abgezogen  wird, durch ein Bildfenster 5, über eine Nachwickel  spule 6 und zum Tonteil 7 des Geräts, der als Unter  satz für den eigentlichen Bildwerfer ausgebildet ist.  Der Film wird dort über eine Tonrolle 8 geleitet,     die     mit einer die Geschwindigkeit gleichhaltenden  Schwungmasse verbunden ist, berührt zwei hinterein  ander liegende Kontakte 9 und 10 und wird  schliesslich auf einer     Aufwickelspule    11 aufgerollt.

    Der Rand des     Films    ist in bekannter Weise mit einem       Magnettonstreifen    versehen. (S. Beschreibung zu       Fig.    13). Dieser gleitet über einen Tonkopf 12, der in  bekannter Weise ein ihm zugeführtes, durch Nieder  frequenz moduliertes     Hochfrequenzsignal    auf der  Tonspur aufzeichnet. Ausserdem ist am Weg dieser  Tonspur ein Löschkopf 13 angebracht, der eine       Tonaufzeichnung    mit     Hilfe    von     Hochfrequenz    auslö  schen kann.  



  An den Tonteil ist über eine     Niederfrequenz-Sig-          nalleitung    14 und eine     Fernbedienungsleitung    15 ein  Tonbandgerät 16 angeschlossen, auf dem in bekann  ter Weise ein Tonband 17 abgespielt wird, das die  Aufzeichnungen enthält, welche auf der Randspur  des Films als     Grundaufzeichnung    oder überblendeter  Kommentar aufgebracht werden sollen.  



  Der für das Verfahren     wesentliche    Teil des Ver  stärkers ist nach     Fig.    2 geschaltet. Die     zum    Aufzeich-         nen    und Löschen     verwendete        Hochfrequenz    wird     in     einer Röhre 18 erzeugt, die in bekannter Weise mit  einem Schwingkreis 19 gekoppelt ist. An ihre Anode  ist über einen Kondensator 20 eine Leitung 21 ange  schlossen, die zum Gitter 22 einer nachgeschalteten       Verstärkerröhre    23 führt.

   Deren Anode ist mit einer  Leitung 24 verbunden, die über einen Schalter 25  zum Löschkopf 13 und über einen Kondensator 26  und ein     Potentiometer    27 an den Tonkopf 12 ange  schlossen ist. An diesen ist über einen Kondensator  28 eine Leitung 29 angeschlossen, welche über einen  entsprechenden Verstärkerteil das über die Nieder  frequenz-Signalleitung 14 oder ein statt deren ange  schlossenes Mikrofon zugeleitete Signal einspeist.  



  Die Leitung 21 ist über einen     Widerstand    30 mit  einem     Anschlusspunkt    31 verbunden. An diesen ist  ein Schalter 32 angeschlossen, der wechselweise mit  einer Leitung 33 oder einer Leitung 34 Kontakt hat.  Die Leitung 33 ist über einen Widerstand 35 mit  Erde verbunden; parallel zu dem Widerstand ist ein  Schalter 36 gelegt.  



  Die Leitung 21 ist über einen Widerstand 30 mit  dem negativen Pol einer Gleichstromquelle 38 ver  bunden; parallel zu dem Widerstand 37     liegt    ein  Schalter 39. Der positive Pol der Stromquelle 38 ist  mit der Kathode 40 der Röhre 23 über einen Wider  stand 41 und einem diesem parallel geschalteten  Kondensator 42 verbunden, ebenfalls über einen  Kondensator 43 mit dem Anschlusspunkt 31,' und       ausserdem    mit dem negativen Pol der Anodenstrom  quelle     44.,    deren positiver Pol über den Kreis 45 an  die Leitung 24     angeschlossen    ist.  



  An eine weitere Stromquelle 46 des Bildwerfers  ist ein     Fortschaltrelais    47 angeschlossen, welches den  Schalter 32 betätigt. In seinem Stromkreis liegen  parallel die Kontakte 9 und 10, wobei dem Kontakt 9  noch ein eigener Schalter 48 vorgeschaltet ist. Paral  lel zu diesen Kontakten ist eine von Hand zu     betäti-          gende    Taste 49 vorgesehen. Ebenfalls parallel dazu  ist ein Kontakt 50 über eine zweiadrige Leitung 51  angeschlossen, der am Tonbandgerät 16 sitzt und von  auf dem Magnetband angebrachten     Kontaktfolien     beeinflusst werden kann.  



  Die ebenfalls zweiadrige     Fernbedienungsleitung     15 führt zu einem Schalter 52, der ebenfalls durch  das     Fortschaltrelais    47 betätigt wird, und einem  Schalter 53.  



  Die Schalter 25, 36, 39, 48 und 53 sind zu einem       Betriebsartschalter    zusammengefasst, der     willkürlich     betätigt wird.  



  Das Vertonen wird anhand der Figuren 3 bis 5  erläutert. Auf dem Film sind Kontakte aus leitender  Metallfolie aufgeklebt, die in     Fig.    3 schematisch dar  gestellt und mit 54 bis 57 bezeichnet sind. Sie werden  so aufgeklebt, dass sie um eine bestimmte Strecke  gegenüber den Anfängen oder Enden der Szenen  versetzt sind, die durch eine jeweils andere Grund  aufzeichnung<I>A, B,</I> C, untermalt werden sollen.  Diese Entfernung ist gleich dem Abstand zwischen  dem Kontakt 10 und dem Tonkopf 12. In dem Dia-           gramm    sind die am Gerät angebrachten Kontakte und       Abtaststellen    unterhalb des waagrechten Strichs, die  Kontaktstreifen und     Aufzeichnungen    des     Films    ober  halb dieses Strichs dargestellt.

   Die Zeichnung ist so  zu verstehen, dass sich der oberhalb des Strichs dar  gestellte Film nach links an den unterhalb des Strichs  dargestellten, ruhenden Punkten     vorbeibewegt.     



  Die Vertonung geschieht in drei Arbeitsgängen.  Beim ersten werden die Grundaufzeichnungen unmit  telbar     aneinanderstossend    aufgetragen. Der Betriebs  artschalter wird dazu so eingestellt, dass die Schalter  25, 36, 39 und 53 geschlossen sind, der Schalter 48  offen bleibt. Der Kontakt 50 wird nicht benützt.  Durch Betätigen der Taste 49 wird das     Fortschaltre-          lais    47 so gestellt, dass der Schalter 52 offen ist und  der Schalter 32 den Anschlusspunkt 31 mit der Lei  tung 34 verbindet. Der Kondensator 43 ist daher auf  geladen, das Gitter 22 unter negativer     Vorspannung,     die Röhre 23 wirkt als Sperre.  



  Auf dem Tonbandgerät 16 ist ein Tonband 17  mit der Aufzeichnung A unmittelbar am Wiedergabe  kopf bereitgestellt.  



  Setzt man nun den Bildwerfer 1 in Gang, so  kommt die Kontaktfolie 54 in dem in     Fig.    3 darge  stellten Augenblick mit dem Kontakt 10 in     Berüh-          rung.    Dadurch wird ein Stromstoss im Stromkreis des       Fortschaltrelais    47 erzeugt. Das Relais schliesst den  Kontakt 52, und über die Fernbedienungsanleitung  15 wird das Tonbandgerät in Gang gesetzt. Es läuft  durch Schnellstart ohne Verzögerung an. Gleichzeitig  wird der Schalter 32 so umgelegt, dass er den An  schlusspunkt 31 über die Leitung 33 und den ge  schlossenen Schalter 36 unmittelbar mit Erde verbin  det.

   Der Kondensator 43 wird sofort entladen, das  Gitter 22 hebt die     Sperrwirkung    der Röhre 23 auf  und bewirkt eine verstärkte Weitergabe des durch die  Leitung 21     zugeführten        Hochfrequenzsignals    über  den geschlossenen Schalter 25 zum Löschkopf 13  und zum Tonkopf 12. Gleichzeitig wird über die Lei  tung 29 das vom Tongerät kommende     Niederfre-          quenzsignal    der Aufzeichnung A eingespeist und die       Magnettonspur    mit der     Grundaufzeichnung    versehen.  



  Ist die Szene vorgeführt, so kommt die Folie 55  an den Kontakt 10. Das     Fortschaltrelais    47 öffnet  wieder den Schalter 52, so dass das Tonbandgerät  stehen bleibt, und legt mit Hilfe des Schalters 32 den  Anschlusspunkt 31 und damit das Gitter 22 an nega  tive     Vorspannung,    so dass die Aufzeichnung sofort  aufhört.  



  Nun wird auf dem Tonbandgerät ein Tonband  mit der Aufzeichnung B bereitgestellt und der     Film    2  um eine Strecke zurückgeführt, die zum Hochlaufen  des     Bildwerfers    1 ausreicht. Wird dieser erneut ein  geschaltet, so trifft die Folie 55 erneut auf den Kon  takt 10 und setzt nun entsprechend dem für die Auf  zeichnung A beschriebenen Vorgang das Auftragen  der Aufzeichnung B in Gang, bis dieses mit     Hilfe    der  Folie 56 beendet wird. Auf dieselbe Art wird die  Aufzeichnung C angeschlossen.

   Nach diesem  Arbeitsgang sind die Grundaufzeichnungen<I>A, B</I> und    C in jeweils gleichbleibender Stärke unmittelbar     an-          einander    stossend aufgetragen; die Stosstellen stim  men genau mit dem Szenenwechsel des     Films    über  ein.  



  Beim zweiten Arbeitsgang erfolgt das Wischen,  d. h. es werden weiche     übergänge    zwischen den  Grundaufzeichnungen hergestellt. Der Betriebsart  schalter wird dabei so betätigt, dass die Schalter 25,  36, 39 und 53 offen sind, während der Schalter 48  geschlossen ist. Es sind also nun die Kontakte 9 und  10 wirksam     (Fig.    4). Beide liegen um eine Strecke     f     voneinander entfernt. Zu Beginn des     Wischens    befin  det sich der Schalter 32 in einer Stellung, in welcher  er den Anschlusspunkt 31 mit der Leitung 34 verbin  det. Die Röhre 23     wirkt    als Sperre.  



  Wird der Bildwerfer eingeschaltet, so kommt die  Folie 54 zunächst zum Kontakt 9 und löst dadurch  einen Stromstoss aus, der das     Fortschaltrelais    47 be  tätigt. Es legt den Schalter 32 um. Der Kondensator  43 wird nun wieder über die Leitung 33 entladen,  aber nun, durch den Widerstand 35 verzögert, in  einem Zeitraum, welcher dem Durchlaufen der  Strecke     f    durch den Film entspricht.

   In diesem Zeit  raum steigt die über die Leitung 24 dem Tonkopf 12  zugeführte     Hochfrequenzspannung    auf ihren Höchst  wert     an.    In dem     in        Fig.    4 dargestellten Augenblick  berührt die Folie 54 den Kontakt 10, und das Fort  schaltrelais 40     legt    den Schalter 32 wieder um. Der  Kondensator 43 und das Gitter 22 enthalten wieder  negative     Vorspannung,    aber über den Widerstand 37  nur mit     einer    gewissen Verzögerung. Die     Hochfre-          quenzerregung    des Tonkopfes 12     klingt    daher lang  sam ab.

   Sie war in dem in     Fig.4    dargestellten  Augenblick so stark, dass sie die     Grundaufzeichnung     A völlig gelöscht hat; diese Löschwirkung nimmt in  dem erwähnten Zeitraum ab, so dass die verblei  bende Aufzeichnung A vom     Beginn    der Szene ab  langsam anschwillt.  



  Vor Ende dieser Szene, in     Fig.    4 um die Strecke     f     voraus, kommt die Folie 55 auf den Kontakt 9. Das       Fortschaltrelais    47 legt den Schalter 32 um, Gitter 22  und Kondensator 43 werden wie vorstehend- be  schrieben langsam entladen. Die dabei einsetzende       Hochfrequenz-Versorgung    des Tonkopfs 12 löscht  die Aufzeichnung A langsam aus. Der Kondensator  43 und der Widerstand 35 sind so bemessen, dass  dieses Auslöschen beendet ist, wenn der     Film    die  Strecke     f    durchlaufen hat.

   Dann trifft die Folie 55 auf  den Kontakt 10, und das     Fortschaltrelais    legt das  Gitter 22 wieder an die langsam ansteigende negative  Spannung, so dass die Sperrwirkung der Röhre 23  allmählich einsetzt und die löschende Hochfrequenz  langsam     abnimmt.    Die verbleibende Grundaufzeich  nung B zeigt daher das in     Fig.    4 dargestellte langsame  Anschwellen; an der Stosstelle zwischen den Auf  zeichnungen A und Bist ein weicher     übergang    ent  standen. Das An- und Abschwellen     kann    beispiels  weise je zwei Sekunden dauern.  



  Entsprechend diesem     übergang    wird mit     Hilfe         der Folie 56 der     Übergang        zwischen    den Grundauf  zeichnungen B und C  gewischt .  



  Statt zwei Kontakten am Gerät können auch für  das Wischen an jedem Szenenwechsel zwei Folien am  Film angebracht werden, welche die Vorgänge in  gleicher Weise schalten.  



  Sollen in diese     Grundaufzeichnungen    noch Kom  mentare eingeblendet werden, so sind - wenn man  den Beginn des     Einblendens    nicht von Hand betäti  gen will - Folien 58, 59 so auf dem Film anzubringen       (Fig.    5a), dass sie den Beginn des jeweiligen     Einblen-          dens    markieren. Der     Betriebsartschalter    wird so ein  gestellt, dass die Schalter 25, 36, 39 und 48 offen  sind, der Schalter 53 dagegen geschlossen. Das       Potentiometer    27 wird so verstellt, dass der Tonkopf  nur einen Teil der für die Grundaufzeichnung ver  wendeten     Hochfrequenzspannung    erhält.

   Wenn man  auch das Ende der Einblendungen selbsttätig steuern  will, sind entsprechende Folien 60, 61 am Tonband  anzubringen. Dieses Tonband ist in     Fig.   <I>5b</I> schema  tisch dargestellt. Dort ist der Tonkopf des Tongerätes  mit 62 bezeichnet.  



  Ein Kommentar D, der über ein Mikrophon auf  das Tonband 17     aufgesprochen    sein kann, wird kurz  vor dem Tonkopf 62 des Tongeräts 16 bereitgestellt.  An ihn schliesst sich ein an anderer Stelle zu verwen  dender Kommentar E.  



  Wird der Bildwerfer in Gang gesetzt, so kommt,  nachdem der Beginn der     Grundaufzeichnung    A am  Tonkopf 12 vorüber ist, die Marke 58 an den Kon  takt 10. Das     Fortschaltrelais    47 spricht an und startet  das Tonbandgerät mit Hilfe des Schalters 52. Gleich  zeitig wird der an der Leitung 34 liegende Schalter 32  zur Leitung 33 umgeschaltet, so dass die vorher herr  schende Sperrwirkung der Röhre 23     abnimmt.    Der  einsetzende     Hochfrequenzstrom    schwächt die Grund  aufzeichnung A bis zu dem mit Hilfe des     Potentio-          meters    27 eingestellten Rest; danach setzt das Auf  zeichnen des Kommentars D ein.

   Ist es zu Ende, so  kommt die Folie 61 des Tonbands auf den Kontakt  50, das     Fortschaltrelais    wird erregt, setzt das Ton  bandgerät still und schaltet die verzögert ansteigende  negative Spannung auf das Gitter 2. Der dadurch ab  nehmende     Hochfrequenzstrom    lässt die Schwächung  der     Grundaufzeichnung    abklingen.  



  Kommt die Folie 59 an den Kontakt 10, so spie  len sich dieselben Vorgänge     für    den Kommentar E  ab, der auf diese Weise in die Grundaufzeichnung B  eingeblendet wird.  



  Mit dieser Arbeitsweise wird stets nur ein Ton  bandgerät benötigt, und zum Aufzeichnen genügt eine  Person, die lediglich beim Aufkleben der Folien sorg  fältig zu sein braucht, während die späteren Vor  gänge selbsttätig ablaufen.  



  In einfacheren Fällen kann auf die Markierung  am Film und Tonband verzichtet werden, so dass die  Kontakte 9, 10 und 50 wegfallen können. Durch Be  tätigen der Taste 49 kann das Auftragen der Grund  aufzeichnungen, das Wischen und das Kommentar  einblenden gesteuert werden.    Ein Stück des vertonten Films ist in     Fig.    13 ge  zeigt. An dem Film 2 ist     ausserhalb    der Perforation  63 eine     Magnettonspur    64 angebracht. An demselben  Filmrand, aber auf der entgegengesetzten Seite, ist  eine leitende Folie 65 aufgeklebt, welche den Folien  54 bis 57 entspricht. Auf dieser Filmseite sind auch  die Filmbilder 66 zu erkennen.

   Wie aus der Bauart  des Gerätes hervorgeht oder durch einen Versuch  ermittelt werden kann,     muss    der Anfang der Folie  von einem Bild 67, welches den zugehörigen Szenen  anfang darstellt, um die Strecke     s    entfernt sein, und  zwar bei der Anordnung der Kontakte nach     Fig.    1 in       Filmlaufrichtung    dieser     vorausliegen.    Diese Strecke  setzt sich zusammen aus der Entfernung vom Bild  fenster 5 bis zum Tonkopf 12, längs des Films ge  messen, und der Strecke e. Die     Filmlaufrichtung    ist in       Fig.    13 durch einen Pfeil bezeichnet.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    6 ist als       Hochfrequenzerzeuger    eine     Schirmgitterröhre    70  verwendet. Ihr Gitter 71 ist wie üblich mit einem  Schwingkreis 72 gekoppelt. Das Schirmgitter 73     ist     über einen Anschlusspunkt 74 einerseits an einen  Schalter 75 angeschlossen, der über einen Kondensa  tor 76 an Erde liegt, andererseits über einen Wider  stand 77, einen Schalter 78 und eine Anzeigelampe  79 mit einer positiven Spannungsquelle 80 verbun  den. An diese ist auch über den Schwingkreis 72 die  Anode 81 der Röhre angeschlossen.

   Sie ist über  einen Kondensator 82 mit dem Tonkopf 12 über eine  Leitung 83 verbunden, welche über einen Schalter 84  an eine vom Ausgang des     Niederfrequenzverstärkers     kommende Leitung 85 und über einen Schalter 86 an  eine zur Tonwiedergabe führende Leitung 87 ange  schlossen ist. Vom Gitter 71 der Röhre 70     führt    eine  Leitung 88 über einen Schalter 89 und eine Anzeige  lampe 90 zum Löschkopf 13.  



  Ein Pol einer weiteren Stromquelle 91 ist mit  einer Leitung 92 verbunden, welche über einen Kon  takt 93 und eine parallel dazu angeordnete Taste 94  zu einem     Schalter    95 führt. Von diesem geht eine  Leitung 96 aus, die über ein     Fortschaltrelais    97 an  den anderen Pol der Stromquelle 91 angeschlossen  ist. Zwischen diesem Pol und einer zweiten, von  einem anderen Kontakt des Schalters 95 ausgehen  den Leitung 98 liegt ein Hauptrelais 99. Die Leitung  98 ist ferner über zwei hintereinander liegende Schal  ter 100,<B>101</B> mit der Leitung 92 und über     zwei    ver  schiedene Kontakte eines Schalters 102 durch einen  Kondensator 103 oder 104 mit einem an der Strom  quelle 91 liegenden Anschlusspunkt 105 der Leitung  96 verbunden.

   Zwischen der Leitung 92 und diesem  Anschlusspunkt liegen noch ein Hilfsrelais 106 und  ein diesem vorgeschalteter Schalter 107. Parallel zu  dem Hilfsrelais ist ein Kondensator 108 gelegt.  



  Das     Fortschaltrelais    97     beeinflusst    den Schalter  101, das Hauptrelais 99, die Schalter 78 und 107, das  Hilfsrelais 106, den Schalter 86. Die Schalter 75, 84,  89, 95 und 102 sind zu einem     Betriebsartschalter    zu  sammengefasst und willkürlich verstellbar.      An das Hauptrelais können auch weitere Schal  ter, insbesondere für den Fernstart des Tongerätes,  angeschlossen sein.  



  Das Vertonen mit einem     Tonfilmgerät    nach       Fig.    6 wird anhand der     Fig.    7 und 8 beschrieben. Der  Kontakt 93 ist wie der Kontakt 10 des vorhergehen  den Ausführungsbeispiels am Tonteil 7 des Bildwer  fers befestigt. Er kann an zwei verschiedenen Stellen  angebracht werden, die etwa den     Anbringungsorten     der Kontakte 9 und 10 entsprechen. Auf dem Film  band seien wieder Folien 109 bis 112 aufgeklebt, mit  deren Hilfe     Grundaufzeichnungen    F,<I>G, H</I> aufge  bracht werden sollen. Der Kontakt 93 sei im Abstand  g von dem Tonkopf 12 angebracht     (Fig.    7a).  



  Sollen die Grundaufzeichnungen aufgetragen  werden, so schliesst man mit     Hilfe    des Betriebsart  schalters die Schalter 84, 89, 100, während die  Schalter 75 und 102 offen bleiben und der Schalter  95 den Kontakt 93 mit der Leitung 96     verbindet.     



  Wird der Bildwerfer in Gang gesetzt, so trifft die  Folie 109 auf den Kontakt 93. In diesem Augenblick  erhält das     Fortschaltrelais    97 einen Stromstoss (dar  gestellt in     Fig.    7b). Es     schliesst    den Schalter 101, und  das Relais 99 zieht an (dargestellt in     Fig.7c).    Da  durch wird der Schalter 78 geschlossen, Das Schirm  gitter 73 erhält positive Spannung und die Röhre 70  beliefert den Tonkopf 12 mit Hochfrequenz. Gleich  zeitig leuchtet die     Anzeigelampe    79. über den Schal  ter 84 wird das     Niederfrequenzsignal    eingeleitet, und  die Grundaufzeichnung F wird auf den Film aufge  bracht.

   Der Löschkopf 13, dessen Tätigkeit durch die  Lampe 90 überwacht wird, löscht etwa vorhandene  frühere Signale.  



  Durch das     Fortschaltrelais    wurde auch der Schal  ter 107 geschlossen. Dadurch spricht das     Relais    106  an, das den Schalter 86 öffnet     (Fig.        7d).     



  Nach einiger Zeit kommt die Folie 110 an den  Kontakt 93. Das     Fortschaltrelais    erhält erneut     einen     Stromstoss und öffnet den Schalter 101, so dass das  Relais 99 abfällt und die Schalter 78 und 107 öffnet.  Das Schirmgitter 73 erhält keine Spannung mehr,  wirkt daher als Sperre, die Tonaufzeichnung hört auf.  Gleichzeitig ist das Gerät auf Wiedergabe geschaltet.  



  Nun wird der     Film    ein wenig     zurückgenommen     und am Tonbandgerät die Aufzeichnung G bereitge  stellt. Lässt man den Filmbildwerfer anlaufen, so  kann man zunächst die Aufzeichnung F abhören, bis  die Folie 110 auf den Kontakt 93 trifft. Der dabei  auftretende Stromstoss lässt das     Fortschaltrelais    97  ansprechen, und es wiederholen sich nun dieselben  Vorgänge, wie sie für die Aufzeichnung F beschrie  ben wurde. Dasselbe gilt     anschliessend    für weitere  Aufzeichnungen H.  



  Sollen die harten Übergänge zwischen den Grund  aufzeichnungen gewischt werden, so wird der     Be-          triebsartschalter    umgestellt. Die Schalter 84, 89 und  100 sind geöffnet, die Schalter 75 und 102 geschlos  sen, d. h. mit der Leitung 98 ist einer der Kondensa  toren 103, 104 verbunden. Der Schalter 95     verbindet     den Kontakt 93 mit der Leitung 98. Der Kontakt 93    wird am Bildwerfer so versetzt, dass er vom Tonkopf  nur noch den     kleineren    Abstand h hat     (Fig.    8a).  



       Wird    der     Bildwerfer    eingeschaltet, so     trifft    die  Folie 109 auf den Kontakt 93, ehe noch der Beginn  der Aufzeichnung F am Tonkopf 12 steht. Das Fort  schaltrelais 97 ist nicht     wirksam.    Der Stromstoss  schaltet über die Leitung 98 das Relais 99 ein, das  wegen des parallel geschalteten Kondensators 103  oder 104 erst wieder abfällt, wenn der     Film        eine     Strecke durchlaufen hat, welche dem Unterschied  zwischen den Strecken g und h entspricht     (Fig.    8b).  Durch Auswahl zwischen den beiden verschieden  grossen Kondensatoren kann je nach Bedarf     eine    an  dere Strecke h benützt werden.

   Während dieser Zeit  ist der Schalter 78 geschlossen, das Schirmgitter 73  erhält Spannung. Diese steigt aber nur     langsam        an,     da über den Schalter 75 der Kondensator 76 ange  schlossen ist; erst nach Durchlaufen der genannten  Strecke ist der Höchstwert der Spannung erreicht.  Dadurch     fliesst    zum Tonkopf 12     ein    bis zu diesem  Zeitpunkt ansteigender     Hochfrequenzstrom        (Fig.    8c).  Nach Abfallen des Relais 99, das mit dem Eintreffen  der Aufzeichnung F am Tonkopf 12 zusammenfällt,       öffnet    sich der Schalter 78.

   Wegen des Kondensators  76 fällt die Spannung des Schirmgitters 73 erst all  mählich ab, so dass die dem Tonkopf zugeführte       Hochfrequenzspannung    ebenfalls     allmählich    ab  nimmt     (Fig.    8c). Diese schwächt die Grundaufzeich  nung zuerst     völlig,    dann immer weniger, so dass  deren Rest ein langsames Anschwellen vom Szenen  beginn an zeigt.  



  Mit dem Relais 99 spricht auch das Relais 106  an. Es trennt den Wiedergabeteil vom Tonkopf, so  lange der     Hochfrequenzstrom        fliesst.    Sein Schalter  107 öffnet sich zwar schon, wenn dieser Strom seinen  Höchstwert hat; der Kondensator 108 verhindert aber  ein Abfallen des Relais, so lange das Schirmgitter  73 noch Spannung hat (er ist auf diesen Zeitraum  abgestimmt,     Fig.        8d).     



  Wenn die     Folie    110 an den Kontakt 93     kommt,     so wiederholen sich diese Vorgänge. Der langsam  ansteigende     Hochfrequenzstrom    im Tonkopf löscht  die     Grundaufzeichnung    F langsam aus, bis die  Löschwirkung vom Zeitpunkt des     Szenenwechsels    ab  wieder langsam verschwindet. Dasselbe geschieht für  die Stosstelle zwischen den Aufzeichnungen G und H  mit     Hilfe    der Folie 111 usw.  



  Auch     mit    dieser Ausführung kann noch später     ein     Kommentar eingeblendet werden. Auch ist es mög  lich, die auslösenden Impulse     statt    durch die     Folien     109 bis 119 und den Kontakt 93 von Hand mit     Hilfe     der Taste 94 zu geben.  



  Statt den Kontakt 93 zu verschieben, kann man  auch die Folien 109 bis 112 für das Wischen an einer  anderen Stelle befestigen, welche ein früheres Einset  zen des Hauptrelais 99 bewirkt. Man kann auch den  Film so     einlegen,    dass er beim Aufzeichnen eine  grössere, beim Wischen eine kleinere (oder keine)  Schleife zwischen Tonkopf und Kontakt bildet.  



  Bei dem     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    9 ist der      die Hochfrequenz erzeugende und sperrende Teil des  Bildwerfers gleich einem der Ausführungsbeispiele  nach     Fig.2    oder 6. Am Bildwerfer ist ein Kontakt  113 angebracht, der seine Stelle stets beibehält.  Parallel zu ihm ist eine Taste 114 geschaltet; beide  sind an eine Leitung 115 angeschlossen, die von  einem Pol einer Stromquelle 116 herkommt, und  über einen Schalter 117 und ein     Fortschaltrelais    118  mit dem anderen Pol dieser Stromquelle verbunden.

    Ein nicht     in    diesem Stromkreis liegender Kontakt  119 des Schalters 117 ist über einen Schalter 120 an  die Leitung 115 und über einen Heissleiter 121 und  ein Hauptrelais 122 mit der Stromquelle 116 verbun  den. Parallel zu dem Heissleiter liegt ein Schalter  123, parallel zu dem Hauptrelais 122 ein Kondensa  tor 124. Die Schalter 117 und 123 gehören zum     Be-          triebsartschalter;    das     Fortschaltrelais        beeinflusst    den  Schalter 120, das Hauptrelais den Schalter 32     (Fig.    2)  oder 78     (Fig.    6).  



  Das     Vertonen    wird anhand der     Fig.    10 und 11  erläutert. Auf dem     Film    sollen die Grundaufzeich  nungen<I>K, L, M</I> aufgebracht werden. Zu diesem  Zweck ist er mit Folien 125 bis 128 versehen       (Fig.    10a).  



  Zum Aufnehmen der Grundaufzeichnung     wird     der Schalter 123 geöffnet, und der Schalter<B>117</B> ver  bindet den Kontakt 113 mit dem     Fortschaltrelais     118.  



  Wenn die Folie 125 auf den Kontakt 113 trifft,  befindet sich der vorgesehene Beginn der Aufzeich  nung K noch nicht an dem     Tonkopf    12. Das Fort  schaltrelais 118 spricht an (kräftiger senkrechter  Strich in     Fig.    10b) und schliesst den Schalter 120 (ge  strichelte Linie in derselben Figur). Dadurch     erhält     der Heissleiter 121 Spannung. Sein Widerstand ist  zunächst gross und nimmt erst nach einiger Zeit so  weit ab, dass das Relais 122 anspricht     (Fig.    10c). Die  durch den Heissleiter bewirkte Verzögerung ist in       Fig.    10e mit k bezeichnet und so gross, dass nach  ihrem Ablauf der vorgesehene Beginn der Aufzeich  nung K am Tonkopf 12 steht.

   Das Relais setzt wie zu       Fig.2    und 6 beschrieben die Sperre des     Hochfre-          quenzerzeugers    ausser Kraft und schaltet damit die  Aufzeichnung ein.  



  Kommt die Folie 126 zum Kontakt 113, so wird  das     Fortschaltrelais    118 neu erregt, es öffnet nun den  Schalter 120. Das Relais 122 bleibt noch kurze Zeit  geschlossen, da der Kondensator 124 einen augen  blicklichen Spannungsabfall     verhindert.    Letzterer ist  so ausgelegt, dass beim Abfallen des Relais das vor  gesehene Ende der Aufzeichnung K am Tonkopf 12  steht. Diese Verzögerung ist in     Fig.    10c mit m be  zeichnet und gleich gross wie k.  



  Der Film wird dann zurückgesetzt, und für das  Aufbringen der     Grundaufzeichnungen    L und M wie  derholt sich derselbe Vorgang.  



  Sollen diese     hart    aneinander stossenden Auf  zeichnungen in einem zweiten Arbeitsgang gewischt  werden, so wird der     Betriebsartschalter    so gestellt,  dass der Schalter 117 den Kontakt 113 mit     seinem       Kontakt<B>119</B> verbindet und der Schalter 123 ge  schlossen ist.  



  Kommt die Folie 125 zum Kontakt 113       (Fig.    11a), so spricht nunmehr das Relais 122     sofort     an     (Fig.    11 b) und leitet den Wischvorgang ein, der  wie zu     Fig.2    und 6 beschrieben verläuft. Es fällt,  durch den Kondensator 124     verzögert,    im Augen  blick des     Szenenwechselns    ab, wonach der Wischvor  gang wieder abklingt. Es entsteht der     in        Fig.lla     schematisch wiedergegebene weiche Übergang zwi  schen den einzelnen Grundaufzeichnungen.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.12    ist  vorgesehen, das An- und Abschwellen zugleich mit  dem Auftragen der Grundaufzeichnung vorzuneh  men. Die auslösenden Kontakte und Relais sind wie  bei einer der     Fig.2,    6 oder 9. Das Schaltbild ist  vereinfacht wiedergegeben.  



  Die Hochfrequenz des Gerätes wird von einer  Röhre 129 erzeugt, deren Gitter 130 mit einem  Schwingkreis 131 gekoppelt ist. An die Anode 132  der Röhre ist über eine Leitung 133, ein     Potentiome-          ter    134 und einen Kondensator 135 der Tonkopf 12  angeschlossen.  



  Das vom Tongerät kommende Niederfrequenz  signal wird über eine Leitung 136 dem Gitter 137  einer     Schirmgitterröhre    138 zugeführt. Deren Anode  139 ist über     eine    Leitung 140 und einen Kondensator  141 mit dem Tonkopf 12 verbunden. Das  Schirmgitter 142 der Röhre ist über einen     Anschluss-          punkt    143 einerseits mit einem geerdeten Kondensa  tor 144, andererseits über einen Widerstand 145 und  zwei parallele Schalter 146, 147 mit dem positiven  Pol     einer    Stromquelle 148 verbunden.  



  Zum Aufnehmen an- und abschwellender Grund  aufzeichnungen wird der Schalter 146 mit Hilfe des       Betriebsartschalters    geöffnet. Kommt ein     Auslöseim-          puls    auf ein Relais, so wird der Schalter 147 entspre  chend dem Schalter 32 der     Fig.    2 oder dem Schalter  78 der     Fig.    6 geschlossen. Das Schirmgitter 142 er  hält dadurch eine Spannung, die während des     Aufla-          dens    des Kondensators 144, das durch den Wider  stand 145 verzögert wird, langsam ansteigt.

   Im glei  chen Masse steigt die Verstärkung der Röhre 138  und die Stärke des dem Tonkopf 12     zugeführten    Nie  derfrequenzsignals.     Umgekehrt    klingt das Signal nach  öffnen des Schalters 147 - das kurze Zeit vor dem  Szenenwechsel erfolgen muss - langsam ab.  



  Soll auf dieses An- und Abschwellen verzichtet  werden, so wird mit Hilfe des     Betriebsartschalters    der  Schalter 146 geschlossen und dadurch das     Einwirken     eines Relais auf dem Schalter 147 verhindert. Das  Ein- und Ausschalten der Aufzeichnungen geschieht  durch Beeinflussen des     Hochfrequenzteils    oder auf  sonstige, an sich bekannte Weise.  



  Soll mit dieser Schaltung ein Kommentar einge  blendet werden, so     wird    die Wirksamkeit des Hoch  frequenzteils mit Hilfe des     Potentiometers    134 herab  gesetzt. Es muss eine zusätzliche Steuerung nach     Art     der Figuren 2 oder 6 vorgesehen werden, welche das       langsame        Einsetzen    und     Ausklingen    des Hochfre-           quenzstroms    und das Ein- und Ausblenden des Nie  derfrequenzsignals erlaubt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Vertonen von Filmen, insbeson dere Schmalfilmen, mit aufeinander folgenden Grund aufzeichnungen und Beeinflussen von deren Intensi tät durch Mittel mit sich selbsttätig ändernder Wir kung, dadurch gekennzeichnet, dass durch Auslö- seimpulse das vollständige Abschwellen am Ende jeder Grundaufzeichnung (A M) und das selbsttätige Anschwellen der anschliessenden Aufzeichnung in vorbestimmter Aufeinanderfolge gesteuert werden.
    PATENTANSPRUCH II Tonfilmgerät zum Durchführen des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass dem Hochfrequenzerzeuger (18, 70), der das die Tonaufzeichnung herstellende, insbesondere auch wiedergebende, Aufzeichnungselement (Tonkopf 12) versorgt, eine von einem Relais (47, 99, 122) beein flusste Sperre (43, 78) zugeordnet ist, dass dieses Relais im Stromkreis des Auslöseimpulses liegt, und dass ein Betriebsartschalter vorhanden ist, welcher die Geschwindigkeit bestimmt, mit welcher die Sperre ein- und aussetzt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass in einem ersten Arbeitsgang die Grundaufzeichnungen in der gewünschten Reihen folge unmittelbar aneinander stossend aufgebracht werden und in einem zweiten Arbeitsgang das An und Abschwellen der Aufzeichnungen nachträglich bewirkt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die das An- und Abschwellen be wirkenden Auslöseimpulse hervorgebracht werden mit Hilfe von auf den Film angebrachten Marken (54-57, 65, 109-112, 125-128), die insbesondere aus leitenden Abschnitten bestehen. 3.
    Verfahren nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die auf dem Film ange brachten Marken auch das Aufbringen der Grund aufzeichnung im ersten Arbeitsgang steuern. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass jeweils ein einziger Impuls mit Hilfe von Verzögerungsgliedern (76, 77, 103, 104) das Abschwellen und Anschwellen bewirkt. 5.
    Verfahren nach den Unteransprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass am Filmbildwerfer an gebrachte Kontakte (9, 10, 93) mit den unveränder lich am Film angebrachten Marken zusammenwir ken, dass die Länge des Filmweges zwischen dem Tonkopf und dem wirksamen Kontakt auf minde stens zwei Strecken (e, f; g,<I>h)</I> verstellbar ist, und dass zum selbsttätigen Schalten der Grundaufzeichnungs- folge die längere, zum Steuern des Ab- und An schwellens die kürzere Strecke dient.
    6. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass für jede Stosstelle der Grundmu sik auf dem Film zwei Marken angebracht werden, von denen eine den Beginn des Abschwellens, die zweite den Beginn der zunächst folgenden Aufzeich nung und/oder das Anschwellen der folgenden Auf zeichnung steuert. 7. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das nachträgliche An- und Ab schwellen statt einer sonstigen Tonaufzeichnung be wirkt wird mit Hilfe der als Trägerfrequenz der Auf zeichnung benützten Hochfrequenz, während dabei der Löschkopf (13) ausgeschaltet ist.
    B. Tonfilmgerät nach Patentanspruch H, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem als Fortschaltrelais (47) ausgebildeten Relais ein am Filmlauf angeordneter Kontakt (10) ständig und ein zweiter, in Laufrichtung vor diesem am Filmlauf liegender, mit Hilfe des Be- triebsartschalters in der Stellung Wischen ein schaltbarer Kontakt (9) verbunden ist.
    9. Tonfihngerät nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Relais (99) ein am Filmlauf befindlicher, an verschiedenen Stellen an- bringbarer Kontakt (93) ständig verbunden ist, und dass dem Relais ein bei Betriebsart Wischen ein schaltbares Verzögerungsglied (103, 104) nachge schaltet ist, das nach bestimmter Zeit von Abschwel len auf Anschwellen schaltet.
    10. Tonfilmgerät nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das Relais mit einem fest am Filmlauf angebrachten Kontakt (113) verbunden ist, und dass ihm Verzögerungsglieder (l21, 124) bei gegeben sind, welche bei zur Aufnahme eingestelltem Betriebsartschalter das Beginnen und Aufhören der Grundaufzeichnung erst eine bestimmte Zeitspanne <I>(k, m)</I> nach dem durch die Filmmarke bewirkten Kontaktschluss eintreten lassen, und Verzögerungs glieder (124), die in der Stellung Wischen mit ent sprechender Verzögerung das Umschalten von Ab- und Anschwellen bewirken.
    11. Tonfihngerät nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Sperre aus einer Röhre (23) besteht, deren Gitter (22) parallel zu einem Kondensator (43) geschaltet ist und je nach Stellung des Relais (47) entweder mit einer negativen Spannungsquelle (38) oder mit Erde verbunden ist, und dass in die vom Gitter (22) zur negativen Span nungsquelle (38) und zur Erde führenden Leitungs zweige (33, 34) je ein mit Hilfe des Betriebsartschal- ters überbrückbarer Widerstand (35, 37) eingeschal tet ist.
    12. Tonfihngerät nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Sperre aus einem Schalter (78) besteht, der zwischen das Schirmgitter (73) der schwingungserzeugenden Röhre (70) und dessen Spannungsquelle (80) eingefügt ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2740316A1 (de) * 1976-11-11 1978-05-18 Chinon Ind Inc Ueberblendvorrichtung fuer tonfilmkameras

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DE2740316A1 (de) * 1976-11-11 1978-05-18 Chinon Ind Inc Ueberblendvorrichtung fuer tonfilmkameras

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